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Das klauende Schnullerbaby
und die Verkäuferin

von Steffen



Es ist schon viele Jahre her, so daß ich gar nicht mehr genau sagen kann, wann ich meine Babyleidenschaft entdeckte.

Auf jeden Fall begann meine Stiefschwester eines Abends, an dem ich mein Abendbrot nicht essen wollte, mich mit Kartoffelbrei und Erbsenpüree zu füttern. Meinen Kakao bekam ich aus einer Nuckelflasche verabreicht. Wegen meiner Ungezogenheit wurde ich zur Strafe gleich ins Bett gesteckt. Mit Gummihose und einem Schnuller im Mund mußte ich einschlafen.

Dieses wiederholte sich von da an immer, wenn meine Eltern weg waren und meine Stief-schwester auf mich aufpassen sollte. Ich gewöhnte mich trotz meines anfänglichen Wider-willens sehr schnell an die neue Situation. Mein Babydasein gefiel mir immer besser und ich provozierte es immer mehr.

Es gab bald keinen Abend mehr, an dem ich nicht mit der Nuckelflasche gefüttert wurde und mit Beruhigungsschnuller einschlafen mußte.

Die Zeiten änderten sich erst wieder als meine Stiefschwester selbst ein Baby bekam. Als zweites Baby war ich ihr wohl jetzt zu anstrengend, so daß ich nur noch die Flasche bekam, wenn ich wieder mal ganz ungezogen war. Immer öfters mußte ich meine neue Babyerfahrung in Eigenregie ausleben. Natürlich heimlich! Ich ging in Kaufhäuser, Drogerien und Babygeschäfte, wo ich mir einen Überblick über sämtliche Babyartikel verschaffte. Meine erste Nuckelflasche und meinen ersten Beruhigungsschnuller kaufte ich ebenso wie meine Rassel und mein Quietschentchen als Jugendlicher in einem Babyfachmarkt. Als eine Verkäuferin mir ihre Hilfe anbot, bekam ich einen roten Kopf und fing zu stottern an. Als ich Nuckelflasche und Schnuller für ein drei Jahre altes Baby verlangte, wunderte sie sich: Das kann aber nicht sein. Ein dreijähriges Kind bekommt doch kein Fläschchen mehr. Du mußt doch wissen wie alt dein Brüderchen ist."

Wieder bekam ich einen roten Kopf. Die Verkäuferin legte mir die Rassel, das Quietschentchen und eine Babyflasche aus Glas in den Einkaufswagen.

Als sie mir den Schnuller, einen Kieferformer für Drei- bis Sechsjährige in die Hand drückte, fragte sie lachend:
"Ist der Schnuller etwa für dich? Damit können bestimmt auch große Babys herrlich einschlafen."
Ich bezahlte schweigend und mit hochrotem Kopf. Dann verabschiedete ich mich und rannte aus dem Laden. Ich hätte im Erdboden versinken können und ich schwor mir, nie wieder Babyartikel einkaufen zu gehen. Gleichzeitig freute ich mich jedoch über meinen Einkauf, als ich mir vorstellte, wie ich mit Schnuller und Fläschchen mein Babydasein genießen würde. Zu Hause angekommen, richtete ich mir gleich ein Fläschchen mit warmer Milch, das ich mir anschließend genüßlich schmatzend einverleibte. Mit dem Schnuller im Mund schlief ich dann schnell ein.

Das Verlangen nach Babyartikeln wurde mit zunehmenden Alter immer größer. Als meine Eltern für ein paar Tage verreist waren, ging ich eines Tages als junger Erwachsener eine halbe Stunde vor Ladenschluß wieder in den Babymarkt, in dem ich meinen allerersten Einkauf getätigt hatte. Im Laden war nur eine Verkäuferin zu sehen. Auf dem Wege zu "meinem" Regal spürte ich wieder eine tiefe Erregung in mir. Ich war ungestört, als ich ein rosafarbenes Plastiklätzchen, eine Spieluhr und diverse andere Babyartikel in den Korb legte. Mit Mißfallen stellte ich fest, daß die Verkäuferin von meinem ersten Einkauf doch noch im Laden war. Sie war offensichtlich nur im Lager gewesen. Schnell und noch mehr erregt, nahm ich eine Packung Einschlafsauger aus dem Regal. Da ich mich doch ein wenig schämte, steckte ich mir die Packung schnell in die Jackentasche, anstatt sie in den Einkaufskorb zu legen. Auch eine Spieluhr legte ich hinein. Vor dem Regal mit Babyspielzeug machte ich halt und beobachtete "meine Verkäuferin."
Mir schien die Gefahr gebannt, denn sie hatte mich offensichtlich nicht gesehen. Ich versuchte eilig meine Sachen bei der anderen Verkäuferin zu bezahlen. Es ging alles gut. Just in dem Augenblick, in dem ich meinen Geldbeutel aus der Tasche ziehen wollte, fiel die Packung mit den Einschlafsaugern heraus. "Na, was haben wir denn da?" fragte die Kassiererin.

"Ein erwachsenes Baby, das klaut!"

Das ganze war mir sehr peinlich und ich wurde knallrot. Wortlos gingen wir in einen Neben-raum. Vor uns saß "meine" Verkäuferin, die, wie sich herausstellte, auch die Inhaberin des Geschäftes war und Karin hieß. Sie erzählte ihrer Kollegin Hilde, woher sie mich bereits kannte. Dann sagte sie lachend:

"Habe ich mir doch fast gedacht, daß es sich bei dir um ein erwachsenes Baby handelt."

Unter Androhung, daß sie die Polizei holen würden, mußte ich den beiden Frauen alles erzählen. Dann meinte Karin:

"Ich glaube nicht, daß die Polizei wegen eines Babys anrücken wird. Wir müssen den jungen Mann wohl selbst ein wenig erziehen und ihm zeigen, was es bedeutet ein Baby zu sein."

Und sofort nahm das Unheil seinen Lauf. Ich wurde in ein Zimmer, das als Kinderzimmer eingerichtet war, im hinteren Teil des Ladens geführt. Dann wurden mir die Spielregeln ver-deutlicht. Ich wurde sofort ausgezogen und mußte mich auf ein Wickelunterlage legen. Mit Pampers und Gummihöschen wurde ich von Tante Karin wie ein richtiges Baby gewickelt. Ich bekam einen babyhaften mit Rüschen verzierten Schlafanzug angezogen. Tante Hilde hatte inzwischen ein Fläschchen mit warmer Milch zubereitet. Sie sagte: "Nun ziehen wir dem Baby erst einmal ein Lätzchen um, damit es sich nicht schmutzig macht." Dann hielt sie sich das Fläschchen prüfend an die Wange. Tante Karin setzte sich und legte sich ein Kissen auf den Schoß. Ich mußte mich zu ihr legen.

"Jetzt trinken wir aber ganz brav das Fläschchen leer."

Mit diesen Worten wurde mir der Sauger in den Mund geschoben. Etwas schwerfällig nuckelte ich an der Flasche und hatte sie nach ungefähr fünfzehn Minuten geleert.

"Na siehst du, das geht doch ganz gut. Du bist ja wirklich noch ein Baby!"

Die zweite Flasche, die ich noch trinken mußte, schaffte ich nur mit Unterbrechung.

"Komm sei brav, nur noch ein Schlückchen." redete mir Tante Karin gut zu. Dann zog sie mir den Sauger aus dem Mund und band mir das Lätzchen ab.

"Jetzt geht's aber gleich ins Bett."

Ich sah mich in dem Kinderzimmer um. Ja, als Baby konnte man sich hier richtig wohl fühlen. Es gab ein Gitterbett, Plüschtiere und diverses Babyspielzeug, alles was ein Kinderherz begehrt.
Mir wurde ein Babymützchen aufgesetzt und ich wurde ins Gitterbett gelegt. Tante Karin sagte zu mir:

"Bisher gab es ja kaum Probleme und ich hoffe das bleibt so. Du bist jetzt bis Sonntagabend unser Baby mit allen Konsequenzen. Wenn du artig bist und uns viel Freude machst, ist die Sache mit dem Schnullerklau vergessen."

Dann brachte Tante Hilde einen Einschlafschnuller für Drei- bis Sechsjährige. Sie feuchtete ihn an und steckte ihn mir in den Mund. Dann gab sie mir ein Küßchen auf die Wange, legte mir einen Teddy in die Arme und zog eine Spieluhr auf. Beim Verdunkeln des Zimmers sagte sie:

"Ab sofort ist Ruhe und wehe der Nuckel wird ausgespuckt, dann ... !"

In der Nacht wurde ich noch einmal gefuttert. Den Schnuller durfte ich nie ausspucken. Da ich nicht auf die Toilette durfte, waren die Windeln schnell voll und mußten oft gewechselt werden. So wurde ich mit Schnuller, Nuckelflasche, Babybrei, Gummihose, Windeln usw. für die nächsten zwei Tage völlig in ein Babydasein versetzt. Ich war zur Zufriedenheit von Tante Karin und Tante Hilde ein gehorsames Baby.

Noch heute gönne ich mir den Genuß und versetzte mich einmal im Monat ins Babydasein; leider alleine.


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