Hope, Ambers kleine Schwester

von ~*Cloe/Amber*~

Hope läuft mit ihrer besten Freundin Faith durch eine großen Wald. Ein paar Tränen laufen Hope und Faith über die Wangen, gerade haben sie ihr zu Hause für immer verlassen. Zu wissen, das sie nie mehr nach Hause kommen würde war ein schreckliches Gefühl und doch hatte Hope und Faith sich dazu entschlossen. Ihre Angst vor dem Virus war größer gewesen als der Halt, den die Familie geboten hat, aber die Familie würde bald nicht mehr existieren, dass wussten Hope und Faith, für sie gab es keinen anderen Weg als in die Wälder zu flüchten. In der Stadt begannen Gangs sich zu bilden und wenn alle Erwachsenen Tot sind, werden sie die Macht in der Stadt an sich reißen, für Hope und Faith ist dort kein Platz mehr, sie würden untergehen. Deshalb sind sie nun in den Wäldern, Hope hatte die Natur schon immer geliebt, in der Wildnis fühlt sie sich frei und genau das will sie, frei sein. In der Stadt müsste immer Amber auf sie aufpassen, sonst würde sie den Gangs zum Opfer fallen. Nun läuft sie seit 2 Stunden durch den Wald und in ein neues Leben.
Nun laufen Hope und Faith schon seit 2 Stunden durch den Wald, währenddessen ist kein Wort zwischen ihnen gefallen. Jeder hing seinen eigen Gedanken nach, denkt an Familie und Freunde, die sie wahrscheinlich nie wieder sehen werden, ab und zu läuft eine Träne über ihre Wange und zeigt die Trauer, mit der sie an die Menschen denken. Hope und Faith kommen an einen Bach, er führt klares, sauberes Wasser. Die beiden Mädchen trinken giering das kühle Nass, 2 Stunden wandern macht durstig. Nachdem sie ihren Durst gestillt haben, setzten sie sich ans Ufer und ruhen sich ein wenig aus. Jetzt fangen sie auch wieder an sie zu unterhalten und machen Pläne für die Zukunft. Nach einer Weile setzten sie ihren Weg fort, Mitlehrweile hat sich auch ihre Stimmung ein wenig gebessert. Hope und Faith wandern bis die Dämmerung einsetzt, dann suchen sie sich einen Platz, wo sie die Nacht verbringen können. Als sie den an einem Bach gefunden ist, machen sie sich mit Beeren und mitgebrachten Konserven ein ganz passables Abendessen, bevor sie sich schlafen legen.
Am nächsten Morgen machen sich Hope und Faith gleich wieder auf den Weg. Hope sah man allerdings an, dass sie am liebsten auf der Stelle umgedreht wäre, sie hatte in der Nacht von ihrer Familie geträumt und nun hält sie die Sehnsucht nach ihrer Familie und ihrem Zuhause kaum aus, Faith geht es auch nicht viel besser. „Ich habe mich entschieden, die Stadt zu verlassen, weil es das Beste für mich ist, in der Stadt habe ich keine Zukunft;“ versucht Hope sich einzutrichtern, doch so ganz gelingt es ihr nicht. Während ihrer Gedanken in die Vergangenheit schweifen, laufen Hope und Faith immer weiter in ihr neues Leben.
Hope und Faith gehen weiter, bis es Mittag wird. Sie machen an einer Lichtung Rast, die von drei Seiten von Felsen eingeschlossen ist und an der auch ein Bach vorüber fließt. Während sie auf der Lichtung sitzen, bemerken sie, dass sie sich vortrefflich für einen längeren Aufenthalt eignet und so beschließen sie, erstmal dort zu bleiben. Als sie nun die Lichtung nach einen Platz absuchen, an dem sie eine Hütte bauen können, entdeckt Hope etwas: „Faith, komm mal her. Ich glaube ich habe etwas Geeignetes gefunden.“ „Der Platz ist doch uneben, da kann man…“, sagt Faith, dann entdeckt sie die Höhle, die Hope schon vorher gesehen hatte. „Das ist ja genial, dann brauchen wir ja keine Hütte bauen“, meint Faith. „Genau das meine ich,“ erwidert Hope. Kurze Zeit später sind sie zur Höhle herauf geklettert und nehmen diese näher unter die Augen. „Schön groß, wir haben genug Platz zum schlafen und um ein paar Vorräte zu lagern“, sagt Hope. Faith stimmt ihr zu dann klettern sie wieder hinab und bringen ihre Rucksäcke mit ihren Decken und das restliche Essen, was sie noch besitzen hinauf, bevor sie sich wieder auf in den Wald machen um einige Beeren und Pilze zu sammeln. Langsam wird es Abend und Hope und Faith kehren zu der Höhle zurück. Sie essen dann einige Beeren und Pilze, bevor sie sich schlafen legen. „Jetzt geht es aufwärts, wir haben ein neues zu Hause gefunden. Jetzt kann unser neues Leben beginnen“, denkt Hope noch bevor sie einschläft.
In der Nacht träumt Hope wieder schlecht. Sie sieht ihre Eltern und Amber, wie sie langsam am Virus sterben. Als Hope am nächsten Morgen wieder aufwacht, ist sie Schweiß gebadet und macht sich Vorwürfe und überlegt, ob ihr Vater Mitlehrweile tatsächlich am Virus erkrankt oder gar gestorben ist und sie überlegt auch, was Amber macht. Doch dann wacht auch Faith auf und die beiden besorgen Beeren, Früchte und ähnliches. Dann frühstückten sie und verlassen danach die Höhle um sich einige Dinge zu hohlen, die sie für das Leben in der Höhle brauchen. Sie gehen zu einem Bach um Als sie gerade am Ufer knien, hören sie es in den Büschen hinter ihnen rascheln, doch noch ehe sie sich umdrehen können, werden sie von Fremden niedergeschlagen. Nach einigen Stunden wachen sie in einem von Pferden gezogenen Karren auf. Sie sind an Armen und Beinen gefesselt, sodass sie sich kaum rühren können und leiden durch den heftigen Schlag auf den Kopf an starken Kopfschmerzen. Nach ein paar Minuten hält der Karren an und ein Mädchen schaut nach Hope und Faith.Als sie bemerkt, dass beide wach sind, beauftragt sie einen Junge Wasser zu hohlen. Kurz darauf flösst sie es den beiden ein. Dann wird die Fahrt fortgesetzt.
Nach ein paar Stunden hielt der Karren wieder an. Mitlehrweile war es dunkel geworden und der Tribe plante einen Überfall. Kurz darauf waren fast alle verschwunden, nur das Mädchen und ein weiterer Junge waren eingeteilt worden, Hope und Faith zu bewachen. Nach einer Weile kamen die anderen wieder zurück, mit sich führen sie ein Mädchen, sie fesseln es genauso wie Hope und Faith und legen es dann zu ihnen auf den Wagen. Die Entführer unterhalten sich noch kurz, dann geht die Fahrt weiter. „Wer bist du?, “ fragt Hope leise. „Ich heiße Jen und gehöre zu den Silver Birds und wer seid ihr?,“ flüstert die Fremde zurück. „Ich bin Hope und meine Freundin heißt Faith.“ Dann ist es erstmal stil, Hope kann das Knarren der Reifen, sowie das Getrappel der Hufe hören, es macht ihr Angst. „Wo bringen sie uns wohl hin und warum haben sie uns überhaupt entführt. Wer sind „sie“ überhaupt?“ Fragen über Fragen schwirren ihr durch den Kopf und es kommt ihr wie eine Ewigkeit vor bis Faith fragt: „Jen, weist du wer uns entführt hat und warum sie es getan haben?“ „Habt ihr denn noch nichts von den Black Eagles gehört ? Sie entführen schon seit einer ganzen Weile immer wieder Kinder, aber warum sie das tun und wohin sie die Entführten bringen weiß niemand. Ich habe die Gegend für meinen Tribe erkundet, deswegen war ich nicht in unserem Versteck, wo wir uns immer aufhalten, wenn Gefahr droht.“ Nach dieser schockierenden Antwort kehrt wieder Ruhe ein und jeder hängt seinen Gedanken nach: Was wird sie wohl als Gefangenen der Black Eagles erwarten?
Schon bei der Dämmerung des nächsten Morgens, sind die drei wieder wach, wegen ihrer unbequemen Lager und der Angst, vor dem, was sie erwartet, hatten sie eh kaum geschlafen. Nach einer Weile hält der Karren an und Hope, Faith und Jen werden von ihren Fußfesseln befreit, dann dürfen sie den Karren verlassen. Sie konnten kaum stehen, weil sie sich so lange Zeit nicht hatten bewegen können. Hope sieht sich um, sie befinden auf einer großen Lichtung, auf der einen Seite befindet sich eine steile Felswand. Dorthin werden Hope, Faith und Jen auch geführt. Als sie am Rand ankommen, erkennen sie auch wieso. In der Felswand ist eine große Höhle. Die 3 werden hineingebracht und als sich ihre Augen an das trübe Licht im Inneren gewöhnt, sehen sie überall Gefangene, die meisten sind in einem erbärmlichen Zustand, abgemagert und völlig entkräftet. Dennoch müssen alle arbeiten. Ab und zu befindet sich auch ein Aufseher bei ihnen, der alle zur schnelleren Arbeit antreibt, notfalls mit Gewalt, wie Hope sofort an den Verletzungen der anderen Gefangenen erkennt. Auf einmal kommt ein Aufseher ihnen entgegen, hinter sich schleift er einen Toten her. Hope bekommt eine Gänsehaut, vielleicht würde sie in einiger Zeit genauso enden, sie mag gar nicht daran denken. Hope merkt, dass Faith und Jen genauso schockiert sind wie sie, aber außer ihnen scheint niemand auch nur Notiz von dem Toten zu nehmen. Es gehört wohl zum Alltag. Diese Tatsache entsetzt Hope fast noch mehr, als das hier jemand gestorben war. Denn es macht ihr klar, dass ein Menschenleben bei den Black Eagles nichts wert ist. Hope , Faith und Jen werde an das Ende der Höhle geführt. Sie bekommen Hacken in die Hände gedrückt und müssen anfangen zu arbeiten. Es ist eine schweißtreibende Arbeit und sie können nicht einmal eine noch so kleine Pause machen. Schon wenn sie die Hacke auch nur für einen winzigen Augenblick absetzten, knallt die Peitsche des Aufsehers. Meist trifft er sie nicht, aber manchmal eben doch. Nach einigen Stunden harter Arbeit dürfen sie 5min. Pause machen. Sie bekommen ein weinig Wasser zu trinken, bevor sie auch schon weiter arbeiten müssen. Langsam wird es draußen dunkel, davon bekommt Hope zwar nichts mit, weil die Höhlen eh nur von Lampen spärlich beleuchtet werden, aber die Arbeit hat ein Ende , wenigstens für ein paar Stunden. Sie wird zusammen mit Faith und Jen an einen Schlafplatz geführt. Sofort legen sie sich hin, aber Hope kann trotz ihrer Erschöpfung kann sie nicht einschlafen. Noch niemals zu vor hatte sie sich so einsam gefühlt. „Wäre ich doch nur daheim geblieben, da hätte ich wenigstens noch Amber, sie wusste immer was zu tun war. Jetzt bin ich hier allein gefangen. Natürlich, Faith und Jen sind bei mir, aber sie ersetzten doch nicht meine Familie! Ach Mum, Dad, Amber, ich vermisse euch so! Warum bin ich nur weg von zu Hause, weg von euch gegangen?“ Mit diesen Gedanken schläft Hope schließlich ein und sie verfolgen sie weiter bis in ihre Träume.
Am nächsten Morgen werde Hope und auch Faith und Jen sehr früh geweckt. Sie sollen gleich wieder anfangen zu arbeiten, obwohl sie trotz des Schlafes noch total erschöpft sind. Aber die Black Eagles kümmert das herzlich wenig. So arbeiten die 3 genauso wie am vorigen Tag bis zum Mittag. Dann dürfen sie eine 10 minütige Pause machen, bekommen Wasser zu trinken und eine Suppe zu essen, bevor sie auch schon wieder arbeiten müssen. Hope kann kaum noch, ihre Muskeln tun noch von der gestrigen Arbeit weh und geschlafen hat sie auch schlecht. Immer wieder waren in ihren Träumen ihr Vater und Amber aufgetaucht, sodass sie schließlich schweißgebadet aufgewacht war. Wirkliche Erholung hat ihr der Schlaf auch nicht gebracht und jetzt arbeitet sie auch schon über 6 Stunden. Am liebsten würde sie einfach weglaufen oder auf der Stelle tot umfallen, aber ihr ist klar, dass beides nicht funktioniert. Wenn sie wegliefe, würde sie eh wieder eingefangen werden und bekäme Schläge, das hieße noch mehr Schläge und auf der Stelle tot umfallen ging auch nicht. Wie wird es Hope wohl erst in einigen Tagen gehen, schließlich ist sie gerade mal 24 Stunden in der Höhle.
Am späten Nachmittag bringen die Black Eagles eine neue Gefangene zu ihnen, die mit ihnen bis zum späten Abend arbeiten muss. Schließlich werden sie alle an ihren Schlafplatz geführt und jetzt endlich erfährt Hope, wer die Neue ist. Ihr Name ist Caro. Nachdem sich auch Hope, Faith und Jen vorgestellt haben, fragt sie: „Wie lange seit ihr schon hier?“ „Wir sind erst seit gestern Mittag hier,“ antwortet Hope. „Oh, ich hätte gedacht, ihr währet schon viel länger hier, ihr seht schon so ... so entkräftet aus.“ „Wir haben nur in der Nach ca. 8 Stunden schlafen können, sonst haben wir fast pausenlos gearbeitet, „antworte diesmal Jen. Danach endet das Gespräch, alle sind viel zu erschöpft um sich noch lange zu Unterhalten. So legen sie sich bald auf den harten Steinboden zum Schlafen und tatsächlich schlafen sie bald ein.
Am nächsten Morgen werden sie genauso früh geweckt, wie am Tag zuvor. Sie werde wieder an ihren Arbeitsplatz geführt und alles verlief so wie am Tag zuvor. Bis kurz nach Mittag auf einmal größere Gesteinsbrocken von der Decke fallen. Eine wilde Panik bricht aus, da alle befürchten von den Steinen verletzt oder gar getötet zu werden. Auch Hope, Faith, Jen und Caro lassen sich von der allgemeinen Panik anstecken und flüchten, ihre Aufseher hatte schon vor ihnen die Flucht ergriffen und so werden sie von niemanden gehindert. Nach endlosen Minuten kommen sie schließlich draußen an. Draußen herrscht ein ebensolches Chaos wie in der Höhle und da kommt Jen eine Idee, sie zieht die anderen hinter sich her und nach kurzer Zeit sind sie raus aus dem Getümmel. Jen noch eine ganze Weile hinter sich her, unter während sie so dahin laufen, begreifen Hope und die anderen 2, was das bedeutet: Sie sind frei! Hope kann es kaum fassen, sie war frei, konnte tun und lassen, was sie wollte ohne zu befürchten, dass gleich Schläge auf sie eindreschen. Sie laufen noch gut eine Stunde weiter, dann machen sie an einen kleinen Bach mitten im Wald Halt. Nachdem sie erstmal ihren Durst gestillt hatten, setzten sie sich ans Ufer. Faith, Jen und Caro legen sich bald schlafen, während Hope Wache halten muss. Während Hope ihren Gedanken nachhängt, setzt langsam die Dämmerung ein und als es schließlich völlig dunkel ist, weckt sie Jen , bevor sie sich endlich schlafen legt.
Am nächsten Morgen geht Hope mit Faith Holz sammeln, während Jen und Caro Beeren und Pilze fürs Frühstück suchen. Kurze Zeit später sitzen sie alle an einem lodernden Feuer und frühstücken. Nachdem sie eine Weile still gegessen hatten, fragt Caro: „Was wollen wir jetzt eigentlich machen ? Ich meine, ich weiß nicht, wo wir sind. Wir haben nichts zu Essen, keine Decken oder sonst irgendetwas. Wo wollen wir hin ?“ Die drei anderen wissen nicht, was sie sagen sollen. Sie hatten sich zwar alle schon Gedanken darüber gemacht, aber so ausgesprochen war es doch noch viel bedrückender. Nachdem man einige Zeit und das knisternde Feuer hatte hören können, sagt Hope: „Hauptsache ist doch, wir sind weg aus der Gefangenschaft. Wir sind frei und wir haben uns. Solange wir nicht zurück in die Gefangenschaft laufen, ist es mir egal wo wir hin gehen. Das wichtigste ist doch, das wir frei sind. Alles andere können wir uns bestimmt irgendwo besorgen.“ „Du hast recht, lasst uns eine Richtung aussuchen und dann weiter gehen. Wir werden schon irgendeine Unterkunft finden. Kurz darauf löschten sie das Feuer und machten sich auf den Weg . Sie hatten sich für einen nach Osten führenden Weg entschieden. Schweigsam laufen sie den Weg entlang. Jeder hängt seinen eigenen Gedanken nach. „Ob ich Amber wohl jemals wieder sehen ? Ich hoffe so sehr, dass ich sie eines Tages wiedertreffen werde, aber ich bezweifle es. Sie ist so weit weg und jde Kommunikation ist zusammen gebrochen, wie soll ich sie da finden, vor allem da ich Kilometer weit von ihr weg bin.“
Die vier Mädchen wanderten weiter bis zum Abend, dann schlugen sie ein Lager auf und legten sich schlafen. Die nächsten zwei Wochen wanderten sie immer fast den ganzen Tag, dabei erschöpften sie immer mehr und da sie auch kaum Essen fanden, sind sie nah am Zusammenbruch. Als sie 15 Tagen nach der Flucht über einen kleinen Hügel schritten, erblicken sie endlich eine Stadt. Sie nehmen noch mal all ihre Kraft zusammen um die Stadt so schnell wie möglich zu erreichen. Kurz darauf kommen sie auch dort an, aber alles sah ganz anders aus, als sie es erwartet haben. Alles war zerstört und überall auf der Straße lag Müll. Hope hatte noch nie so ein Chaos gesehen, schließlich war sie vor dem totalen Zusammenbruch der Staatsgewalten schon in den Wald verschwunden. Was sie nun sah, hatte sie selbst im ihren schlimmsten Albträumen nicht erwartet. Ziellos läuft sie mit den anderen durch die Stadt, auf der Suche nach einer Unterkunft. Auf einmal hören sie Schritten hinter sich …
Wie auf Kommando drehten sich die vier Mädchen um und sahen zwei Fremde, ein Junge und ein Mädchen. Bedrohlich sahen die zwei zwar nicht aus, aber man konnte ja nie wissen, also wichen sie ein Schritt zurück. „Keine Panik, wir tun euch schon nichts!, “ sagte der Junge. „Wer seid ihr?“, fragte Hope misstrauisch. „Ich bin Dave und das ist“ er deutet auf das Mädchen „ist Sarah und wir gehören zu den Hope-Fightern. Aber wer seid ihr ?“ antwortet der Junge. „Ich bin Hope und die anderen sind Faith, Jen und Caro. Wir sind erst seid heute in der Stadt und gehören zu keinem Tribe.“ „Wo kommt ihr dann her?“ „Ich glaube das ist eine längere Geschichte,“ meint Jen. „Dann kommt erstmal mit uns, wir wohnen in einer alten Villa am Stadtrand, ist gar nicht so weit von hier entfernt,“ meint Dave. Hope und die anderen drei sahen ihn erst misstrauisch an. „Was wenn wir wieder gefangen genommen werden?“ fragt sich Hope. Doch dann entscheiden sie Dave und Sarah zu folgen, sie machen so einen freundlichen Eindruck, dass das über ihr Misstrauen siegt. Kurz drauf gehen sie durch enge Gassen, verdreckt vom Müll. Hope kann sich gar nicht vorstellen, dass hier in der Nähe das Villenviertel der reichen Leuten gewesen sein soll, so verwahrlost sieht alles aus. Unterwegs erzählt Dave ihnen: 2Wir beide, also Sarah und ich, leben mit vier anderen, Belle, Nick, Kimberly, genannt Kim, und Josh zusammen in einer Villa, die früher Belles Eltern gehörte. Wir kannten uns schon vor dem Virus und haben die Villa als geeigneste Unterkunft empfunden. Sogar Strom haben wir, dank einer Solaranlage auf dem Dach.“ Dann standen sie auch schon vor der Villa und traten ein…