Liebe, Entführung und andere Probleme (von Lizzy2)

„....... Happy Birthday to you!“, schallte es laut und fröhlich durch die Mall. Fröhliches Gejubel und klatschen brachen aus als Seline den Raum mit einer übergroßen Geburtstagstorte betrat. „17 Kerzen, für jedes Jahr eine. Wünsch dir was!“, forderte sie auf. Bray schloss die Augen und pustet mit aller Kraft die Kerzen aus. „Na dann können wir ja endlich rein hauen!“, sprach Lex gelangweilt. „ Du wirst dich gedulden müssen“, unterbrach ihn seine Freundin Tai San, „ vorher bekommt Bray noch sein Geschenk!“ Lex trug ein großen Karton herein. „Das ist für mich?“ Überrascht öffnete er den Karton, noch verdutzter schaute er, als er den Inhalt sah. „Was soll ich denn mit einer Hundehütte? Ist das eure Art mir zu sagen das ich umziehen soll?“, meinte er lachend. „ Das ist das Geschenk von uns allen“, erklärte Ryan, „ Lex, Dell, Jack und ich haben sie gebaut und die Mädchen haben sie bemalt.“ „ Danni hat sich um das eigentliche Geschenk gekümmert!“, fügte Elli grinsend hinzu. „ Danni?“ Danni stand mit einemzweiten Karton vor ihm. „Hier, Happy Birthday!”, flüsterte sie und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Bray spürte bereits wie sich der Karton in seinen Händen bewegte, dann erblickte er kleine Löcher in der Pappe, nun begriff er. „Sie werden doch nicht etwa......“, ging es ihm durch den Kopf. Doch noch bevor er seinen Gedanken beenden konnte stupste der kleine Welpe den Deckel des Pappkartons auf. „Oh wies süß!“, rief Cloe. Der kleine Hund, mit der roten Schleife um den Hals schleckte Bray sofort die Nase ab. Bray war wie benommen. „Ein Golden Retriever“, flüstere er während er Dann anblickte. Diese grinste ihn nur an und zwinkerte ihm kurz zu. „Er hat noch keinen Namen!“ bemerkte Jack. „Sammy!“, riefen Danni und Bray fast gleichzeitig. Tai San bemerkte die verwunderten Blicke. „Nun aber los, bevor Lex verhungert!“ „Jaaaa!“, hallte es hm Chor zurück und die Mall Rats fielen über den Kuchen her. Den ganzen Nachmittag wurde ausgelassen gefeiert, sogar Ebony schaute vorbei. Einige Anführer der anderen Stämme überbrachten Bray ihre Glückwünsche. Langsam begann es zu dämmern, die mall Rats waren fleißig damit beschäftigt die abendliche Party vorzubereiten. „Ich glaube der Hund muss pinkeln!“, rief Lex. „Los Bray, er gehört dir, geh mit ihm vor die Tür!“ „Ich mach das!“, beruhigte Danni. „Das musst du nicht, ich gehe schon!“ „Schon gut Bray, du hast heute Geburtstag, du wirst noch oft genug mit ihm raus gehen müssen.“, grinste sie du verschwand. Nach einigen Minuten überlegte Bray es sich anders. „Es ist dunkel und damit gefährlich draußen, ich werde besser mal nach Danni sehen!“ „Ja klar, mach nur, es ist dunkel draußen.“, gab Lex sarkastisch grinsend zurück. Bray stand am Hinterausgang der Mall, eine große Wiese die ur Farm führte lag vor ihm. Obwohl es nicht alt so dunkel war konnte er Danni nirgends erblicken. „Danni?“ Keine Antwort. Er begann schon sich Sorgen zu machen, da hörte er eine Stimme. Dannis Stimme. Dannis Lachen. Er folgte dem quitschigem Gebell des Welpen. Dann erblickte er die beiden. Danni rannte über die wiese hin und her, der kleine Hund tapste ihr bellend nach, einige Male überschlug er sich vor Übermut. Der Anblick war wirklich süß, selbst Bray konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Plötzlich blieb der Welpe stehen. Er japste und weigerte sich weiter zu gehen. „Oh du Armer.“, sagte Danni und ging auf das erschöpfte Wollkneul zu. Sanft umfasste sie den kleinen Körper und nahm ihn auf den Arm. „Kein Wunder das du müde bist, es ist spät, Welpen gehören genau so ins Bett wie Kinder.“ Zärtlich kraulte sie ihm den Kopf, Sammy genoss es, er lag friedlich i ihrem Arm, mit geschlossenen Augen. „Was für ein Bild.“, ging es Bray durch den Kopf. Danny und der Hund standen direkt im Mondschein. Ein leichter Wind wehte Danni ein paar Strähnen ihrer dunklen Haare ins Gesicht. Bray konnte kaum die Augen von ihr lassen, Sie schien nicht einmal Angst zu haben, so alleine in der Dunkelheit, in einer Welt die nach dem Virus doch so gefährlich geworden war. Bray bewunderte ihre Stärke. „Wir sollten zurück gehen, dein Herrchen macht sich sonst noch sorgen um dich.“ „Ich habe mir Sorgen um euch beide gemacht!“, rief Bray. Ein wenig erschrocken fuhr sie herum. „Sammy ist ganz offensichtlich in guten Händen, aber ich denke umgekehrt klappt das mit dem beschützen wohl noch nicht.“ „Wohl kaum.“, lachte Danni. Beide machten sich wieder auf den Weg in Richtung Mall. „Danni?“ „ Ja?“ „Woher wusstest du das?“ „ Woher wusste ich was?“, fragte Danni scheinheilig. „ Das ich immer einen Golden Retriver wollte.“ „ Ich wusste es nicht sicher. Ich fand ein Bild von dir und deiner Familie zur Zeit vor dem Virus. Es sah so aus als würdest du sich mehr für den Golden Retriver den du streicheltest interessieren, als für den Rest der Familie. Auf der Rückseite stand Sammy- mein bester Freund. Mir war klar das dieser neue Welpe deinen alten Hund nicht ersetzten kann, aber dazu ist er auch nicht gedacht. Er ist dazu da um dir die Möglichkeit zu geben, dir neue Erinnerungen zu schaffen, vielleicht sogar schönere. Bray schwieg und lächelte vor sich hin. „ Wieso lachst du?“ „ Weil das typisch für dich ist. Ich kenne keinen der so aufmerksam ist wie du, wenn es um Freunde geht.“ Verlegen lächelnd sah Danni zu Boden. In der mall angekommen wurden die drei bereits erwartet. Bray war richtig verdutzt, die Mall war nicht wieder zu erkennen. Eine lange Tafel, mit essen von dem er nicht einmal wusste das sie es besaßen, stand an der wand. Jack hatte eine Lichteranlage gebaut, die den Raum abwechseln rot und blau beleuchtete. Stolz blickte er im Raum umher. „ Wow, das Licht ist toll.“, meine Elli. „ ich weiß.“ „ Ja Jack, du bist ein Genie.“, gab Elli Augen rollend zurück. „ Das ist echt toll Leute!“, lobte Bray. „ Danke!“, riefen seine Freunde lachend. „ dann lasst uns anfangen!“, schlug Ryan vor. Die Mall Rats hatten lange nicht mehr so gutes und so viel Essen gehabt. Besonders Lex genoss das Festmahl. „ Du bist echt ne super Köchin Allis.” , murmelte er, während er in eine riesige Hähnchenkeule biss. „ Ich war das doch nicht alleine.“, flüsterte sie verlegen. Den Abend über versammelten sich immer mehr Mitglieder der anderen Stämme in der Mall, es wurde ausgelassen gefeiert. Bray der an einem der Tische saß blickte verträumt auf die Tanzfläche. Alles schien ihm so unreal, wie ein Traum. Es war ewig her das er Menschen so glücklich und friedlich sah. Niemand stritt miteinander, keiner hatte Angst. Sogar die anderen Stämme waren den Mall Rats gegenüber friedlich gesinnt. Auch Lex war wie verwandelt. Er behandelte Patsy und Cloe richtig nett. Er tanzte gerade mit Tai San als Seline sie in die Küche rief. „Ich bin gleich wieder da.“ „Ok Baby.“, meinte er cool. Suchend blickte er in den Raum, dann ging er auf Bray zu und setzte sich neben ihn. „Na wie gefällt dir deine Party?“ „Sie ist wirklich klasse.“ „Und dein Geburtstagsgeschenk?“ „Das ist auch super!“ „Und Danni“, fragte Lex lächelnd, „ist sie auch super oder klasse?“ „Danni ist nett.“, meinte Bray verlegen. „Nett“, bemerkte Lex höhnisch, „ bist du blind mein Lieber, sie ist nicht nur nett!“ „Wie meinst du das Lex?“ „Ach unwichtig, ich hab noch was zu erledigen.“ Bray verfolgte Lex mit seinen Blicken. Er hatte doch Tai San, warum redete er dann so von Danni? „Aber das kann dir doch auch egal sein!“, ging es ihm durch den Kopf. Doch als er Lex und Danni zusammen sah verschwand der Gedanke. „Darf ich sie um einen Tanz bitten schöne Frau?“, fragte Lex frech grinsend. Bei diesen Worten musste Danni einfach anfangen zu lachen. „Bist du sicher das es dir gut geht Lex? Hast du vielleicht Fiber?“, symbolisierte sie in dem sie ihre Hand an Lex Stirn hielt. „ Die amüsieren sich ja großartig.“, murmelte Bray beleidigt vor sich hin. Lex und Danni tanzten nun zu einem ruhigen Song. „Bekomme ich zum Geburtstag auch einen Hund?“, fragte er spaßig. „nein, du bekommst besser eine Leine damit Tai San dich anbinden kann wenn du wieder mal auf Bray losgehen willst!“ Beide mussten lachen. Bray war richtig wütend darüber wie gut sich die beiden verstanden, das war doch sonst nicht so. Ohne nachzudenken sprang er von seinem Platz auf und ging auf die beiden zu. „Hast du was dagegen wenn ich dich ablöse?“, fragte er etwas launisch. „Im Grunde schon“, er lächelte Danni an, „ aber du hast Glück, schließlich bist du das Geburtstagskind. Dann schau ich mal zu Ryan, bis später Danni.“ „Bis dann!“, bekam er mit einem stahlenden Lächeln zur Antwort. Sie sah Lex nach wie er in der Küche verschwand. Bray machte sogar das schon sauer. Er hatte das Gefühl Danni von Lex fernhalten zu müssen. Danni legte ihre Arme auf Brays Schultern. Er war ein ganzes Stück größer als sie, das war ihr vorher nie aufgefallen. Sie musste regelrecht zu ihm aufsehen. „Lex ist wie verwandelt, er ist heute richtig liebenswert gewesen, daran könnte ich mich glatt gewöhnen.“ „Ja, Lex ist ein toller Mädchenschwarm, ich kann mir gut vorstellen das du dich für ihn interessiertst.“, sagte er ernst. „Was“, fragte Danni verdutzt, „ um Gottes Willen!“ Sie begann zu lachen. „Lex ist doch mit Tai San zusammen und selbst wenn es nicht so wäre- Lex und ich, nein danke. Und wer hier der Frauenschwarm ist, darüber brauchen wir ja gar nicht erst reden, nicht war Bray!“ Innerlich fiel Bray ein Stein vom herzen, das war die Antwort die er sich insgeheim erhofft hatte. Aber warum? Warum überhaupt? Was war das für ein Gefühl, Eifersucht? Er erinnerte sich an Amber und Sascha. So fühlte er sich damals als sie die Mall wegen ihm verlassen wollte. Aber das war doch etwas anderes, immerhin war Amber seine große Liebe gewesen, er war bis dahin mit ihr zusammen. Danni. Danni war nur eine Freundin, sie waren nie zusammen gewesen. Bray war von seinen Gefühle etwas irritiert. „Bray?“, fragte Danni besorgt. „Bray?“ „Danni?“ Danni sah Bray fragend an. „Danke!“ „Wofür?“ „Für alles.“ „Die anderen haben die Party doch auch vorbereitet.“ „Das meine ich nicht. Einfach dafür das du so eine gute Freundin bist.“ Erleichternd lächelnd umarmte sie Bray und legte ihren Kopf auf seine Schultern. Bary umschloss mit seinen Armen ihre Hüften. „Denkst du noch oft an deine Familie?“, wollte Danni wissen. „Nein, selten. Ihr seid jetzt meine Familie. Ich habe von dir gelernt das es wichtig ist die Vergangenheit abzuschließen damit sie nicht auch noch die Zukunft kaputt macht.“ „Ja das wäre schade. Ich habe die Gruppe lange nicht mehr so friedlich gesehen. Keiner scheint einen Gedanken an die Choosen zu verschwenden.“ „Du etwas?“ „ In der letzten Zeit war alles so still. Es ist fast zu friedlich, ich mache mir Sorgen ob das vielleicht nur die Ruhe vor dem Sturm sein könnte.“ „ Selbst wenn es so ist, wenn die Mall Rtas zusammen halten werden uns auch die Chossen nichts anhaben können. Mach dir darüber keine Sorgen Danni!“, sprach Bray mit besänftigender Stimme. Er konnte förmlich spüre das Danni besorgt war. Sanft streichelte er ihr über den Rücken um sie zu beruhigen. Im war noch nie zuvor aufgefallen das auch Danni hin und wieder Angst hatte. Aber sie sorgte sich nicht einmal um sich, sondern um ihre Freunde. Sie wirkte immer stark und behielt in allen Situationen einen kühlen Kopf. Der langsame Song endete und Lex legte eine neue CD auf. Mittlerweile war es bereits 24.00 Uhr. „Wir sollten für heute langsam Schluss machen Patsy und Cloe sind sicher auch schon müde.“ „Stimmt, es ist spät, um das Chaos hier zu beseitigen sollten wir morgen ausgeschlafen sein.“, stimmte Ryan zu. Die Mall Rats verabschiedeten ihre Besucher. „Können wir uns vorher noch an den Händen halten“, fragte Cloe erwatungsvoll, „ das haben wir lang nicht mehr getan. Bray fand die Idee gut, außerdem wollte er der Kleinen den Gefallen tun. „Ich habe Geburtstag und ich stimme Cloe zu!“ Ohne zu meckern fassten sich alle an den Händen und bildeten einen großen Kreis. Sogar Lex war ohne Kommentar dabei. Für einen Augenblick war es ganz still, jeder sah sich im Kreis um. Sammy kroch aus seiner Hütte hervor und ging in den Kreis. Der kleine Welpe war so erschöpft das er Tai San mit halb geschlossenen Augen gegen die Beine rannte. Patsy musste lachen, ihre Freunde stimmten mit ein. Langsam begann sich die Gruppe aufzulösen, alle verschwanden in ihren Zimmern. Danni wollte gerade die Tür schließen als Bray sie noch rief. „Danni?“ „Bray, du bist noch nicht im Bett?“ „Nein ich hab nachgedacht und wollte noch etwas erledigen.“ „Um die Zeit? Was denn?“ „Das.“, mit einer Hand zog Bray sie an sich, mit der anderen umfasste er ihr gesicht und gab ihr einen zärtlichen Kuss. „ Guten Nacht. Ich liebe dich Danni.“ Bray drehte sich um und verschwand in seinem Zimmer. Danni stand verdutzt in der Tür und sah im nach. „Was hatte er da gerade gesagt?“, flüsterte sie vor sich hin. Sie entschloss sich ins Bett zu gehen. Nach ein paar weiteren Minuten lag sie zwar im Bett, aber ausgeschlafen wäre sie morgen nicht wenn es so weiter ginge, sie konnte einfach nicht schlafen. Die ganze Zeit ging ihr dieser Kuss durch den Kopf. Und diese drei Worte. War das etwa sein ernst? Sie wurde durch ein lautes, schepperndes geräusc aus ihren Gedanken gerissen. Auf Zehenspitzen lief sie zur Tür und öffnete sie. Das Geräusch hörte nicht auf. Leise schlich sie in Brays Zimmer, doch der war nicht wach zu kriegen. Als sie zurück auf den Flur lief standen dort Tai San und Seline. „Hört ihr das auch?“ „Ja natürlich Seline.“, antwortete Tai San „ Ich sehe nach was das ist!“ Entschlossen steuerte Danni auf die Treppe zu. „Nein, nicht alleine, ich komme mit dir!“ Seline und Danni schlichen langsam die Treppe hinunter, in Richtung Küche. In der mall war es stockdunkel, bald konnte Tai San ihre Freundinnen nicht mehr erkennen. Das einzige was ihr auffiel war das verschwundene Geräusch. „Seline, Danni? Was macht ihr denn so lange?“ Doch Tai San wartete vergebens auf Antwort. „Ich finde das nicht lustig ihr beiden!“, schimpfend ging sie die Treppe herunter, sie tastete sich langsam in der Dunkelheit voran. Doch plötzlich spürte sie wie sie jemand festhielt, sie konnte gerade noch einen kurzen Schrei ausstoßen, im nächsten Moment verlor sie das Bewusstsein. Am Morgen Bereits um 7.00 Uhr klingelte Brays Wecker. Verschlafen öffnete er die Augen. Sammy lief bereits erwartungsvoll um das Bett herum. „Schon gut, wir gehen gleich raus!“, maulte er. Bray zog sich leise an um die anderen nicht zu wecken. Er nahm Sammys Leine und schlenderte, noch immer etwas müde, die Treppe hinunter. Sammy begann zu bellen als er Tai San auf den Boden sah. „Tai San!“, erschrocken lief Bray zu ihr. „Tai San, hörst du mich? Wie geht es dir?“ Tai San kam nur langsam zu sich. „Nein......ich meine ja, es geht mir gut....denke ich. Sieh nach Seline und Danni!“ „Seline und Danni? Die liegen noch in ihren Betten und schlafen.“ Erschrocken und mit einer bösen Vorahnung fuhr Tai San hoch. „Nein, wo sind sie? Das kann nicht sein, sie sind weg!“ „Beruhige dich! Ich sagte doch, sie schlafen.“ „Du verstehst nicht, sie können nicht schlafen. Die beiden sind doch wegen dem Geräusch runter gegangen!“ „welches Geräusch?“ „Töpfe oder so was, Sie wollten nachsehen was das ist aber kamen nicht wieder. Ich bin ihnen nach gelaufen und dann hat mich jemand gepackt Ab da weiß ich nichts mehr.“ Bray sah hektisch im Raum umher. So schnell er konnte lief er in die Küche, dort fand er jedoch nur ein Chaos von zerbrochenen Schüsseln, Geschirr und Lebensmitteln vor, von den beiden Mädchen war keine Spur. „Lex! Ryan!“, schrie er aufgebracht durch die Mall. „Spinnst du? So ein Krach am morgen!“, schimpfte Lex als er die Zimmertür aufriss. Im nächsten Moment sah er seine Freundin auf dem Boden. „Tai San, was ist los?“ Schnell ging er die Treppe hinunter. „Es geht mir gut Lex, aber Danni und Seline sind verschwunden, ich weiß nicht wo sie sind.“, sagte sie mit Tränen in den Augen. Bray kam böse auf einen Zettel blickend aus der Küche. „Aber ich weiß es!“ Bedrückt gab Bray den Zettel an Lex weiter. >>Wir sollten reden. Eure Freundin Trudy<<< „Dieses dämliche Miststück!“, schrie Bray aufgebracht. „Und jetzt?“, Ryan war verzweifelt. „Mach die anderen wach“, schlug Lex vor, „dann können wir beraten was wir machen!“ Lex konnte Bray seine Wut ansehen. „Es bringt Danni nichts wenn du jetzt den Kopf verlierst und unüberlegt handelst!“, erwähnte Lex. Wahrscheinlich hätte er sich an seinen eigenen Rat auch nicht halten können wenn Tai San so etwas passiert wäre. Bray nickte nur. Nach einer halben Stunde saßen alle versammelt am Frühstückstisch, fast alle. „Elli ist auch weg!“, verkündete Ryan traurig. „Also sind es schon drei.“, Cloe fing an zu weinen. Tai San nahm sie kurzer hand auf den Schoss. „Mach dir keine Sorgen, wir holen sie zurück, ihnen wird nichts passieren.“, versuchte sie zu trösten. „Wer weiß das schon“, murmelte Jack, „ ich könnte mir in den Hintern treten das ich nicht aufgewacht bin!“ „Das ändert nicht Jack, wir müssen überlegen was wie jetzt tun, und was Trudy will!“ „Diese verdammten Choosen!“, fluchte Lex. „Nein.“, murmelte Ryan. „Was nein?“ „ ich glaube nicht das es hier wirklich um die Choosen geht. Die Chossen haben genug Macht, sie hätten und alle beseitigen können wenn es darum ginge. Es geht um Trudy. Es geht um die Paare hier im Tribe. Denkt doch mal nach! Danni, Seline und Elli sind weg, dabei hätten sie jeden nehmen können!“ „Und warum ist dann Tai San noch da?“, gab Lex zu bedenken. „Weil es einen geben musste der den anderen berichtet was geschehen ist und Tai San war die einzige die außer Danni und Seline noch wach waren und alles miterlebt haben.“ „Aber Danni und ich sind kein Paar.“, bemerkte Bray kleinlaut. Bei diesem Satz schwiegen die Mall Rats, sie lächelten nur und dachten sich ihren teil. „Das könnte einen Sinn ergeben. Aber wozu, was bezweckt sie damit?“ „ Da bin ich mir auch nicht ganz sicher.“, grübelte Ryan. „Aber du hast einen Verdacht! Sag schon!“, drängelte Dell. „Vielleicht ist sei eifersüchtig, oder will sich rächen. Ich meine wir wissen doch alle was sie für Bray empfindet. Aber das war nur so ein Gedanke.“ „Ich trau dieser Verräterin ne Menge zu.“, sagte Lex der cool in seinem Stuhl hing. „Zu erst einmal müssen wir rausfinden wo sie die Mädchen hingebracht haben.“ Jacks Satz wurde unterbrochen. „Bray! Bray wo seid ihr?“, schallte es durch die Halle der Mall. „Ebony, was ist los?“ „Trudy ist total durchgedreht. Die Choosen haben unser Quartier besetzt.“ „Also doch die Choosen!“ „Nein Dell, nicht wie du denkst. Trudy und er Gardian hatten Streit, das ganze eskalierte und auf Trudys befehl hin wurde der Gardien von seinen eigenen Leuten getötet. Rudy ist jetzt die alleinige Anführerrin.“ „Wie viele sind es?“, wollte die besorgte Tai San wissen. „Weniger als zuvor. Der Kampf untereinander hat viele Opfergefordert, es sind höchstens noch dreißig.“ „Sie haben Elli, Seline und Danni!“, fiel Cloe ihr ins Wort. „Danni und Elli? Seline habe ich kurz gesehen aber Danni und Elli waren nicht dabei.“ „Wie geht es ihr?“, erkundigte sich Ryan. „Sie schien unverletzt zu sein soweit ich es erkennen konnte. Mehr weiß ich leider nicht Ryan.“ „Du kannst erst einmal hier bleiben.“, bot Tai San an. „Sag mal Ebony, worum ging es in dem Streit zwischen Trudy und dem Gardian?“ „ Ich bin nicht sicher, soweit ich mitbekommen habe wollte er euch angreifen und töten aber Trudy wollte nur die Mädchen töten, die Jungs sollten für die Choosen kämpfen.“ „Dann wissen wir ja jetzt was sie will.“ Bray sprang auf und ging zielstrebig in Richtung Tür. „Bray wo willst du hin?“, rief Ryan. „Zu Trudy.“ Ryan rannte ihm nach und versperrte die Tür. „Du kannst da nicht alleine hin! Wir wissen nicht was sie vor hat.“ „Doch das wissen wir, Wir sollen den Choosen beitreten oder wir sehen Danni, Seline und Elli nie wieder!“ „Ich will ihnen doch auch helfen aber.....“ „Dann komm mit!“, forderte Bray seine Freunde auf. Erwartungsvoll blickte er im Raum umher. „ ich finde wir sollten alle gehen“, lenkte Tai San ein, „ die Jungs sollten zu Trudy und Ebony, Allis, Cloe, Patsy und ich verstecken uns so lange für denn Fall das ihr uns brauchen solltet.“ „ Wenn wir wirklich in Gefahr geraten, könnt ihr uns auch nicht helfen. Ich halte es für sinnvoller wenn ihr nach den anderen sucht während wir versuchen Trudy abzulenken.“, schlug Jack vor. „Das ist zu gefährlich.“, gab Ryan zu bedenken. „Das müssen wir riskieren wenn wir sie jemals wieder sehen wollen!“, meinte Allis. „Sie hat recht! Wir sind ein Team, wie sind wie eine Familie, gemeinsam können wir alles schaffen was wir wollen!“. Motivierte Tai San ihre Freunde. Und es schien zu helfen. Wild entschlossen ihre Freunde zu befreien machten sich die Mall Rats auf den Weg. Vor dem Eingang des Quartiers: „Wir wollen zu Trudy!“, forderte Bray die Wachen auf. „Was bildet ihr euch ein, die Heilige Mutter empfängt nicht jeden Dahergelaufenen!“ Bray hielt dem Wachmann den Zettel vors Gesicht. „Sie scheint eine Ausnahmen zu machen!“ „Also gut, lasst sie rein“, wendete sich der Wächter an seine Kollegen, „sie befindet sich im obersten Stockwerk.“ Die Wachen ließen die Gruppe passieren. Im Inneren des Hauses waren kaum Wachen, das wunderte Bray. „Sie sind zu wenige um alles zu bewachen!“. Erklärte Ebony als hätte sie Brays Gedanken lesen können. Die Gruppe trennt sich in Jungs und Mädchen um ihre Vorhaben umzusetzen. Bray, Lex, Jack und Ryan trennten sich in der obersten Etage um Trudy zu finden. Als Bray Geräusche hörte versteckte er sich hinter einer der offenen Türen. Als er denn Stimmen lauschte und seine Augen Danni und Seline in der Gewalt eines Wächters sah konnte er sich kaum zurückhalten. Wie gerne hätte er ihn kurz und klein geschlagen. Doch er wartete geduldig bis der Typ wieder verschwunden war. Er hatte die zwei in beiden in einen Raum gebracht den er nicht einmal abschloss. „Was für ein Trottel.“, dachte Bray. Als sich die Tür öffnete ertönte eine freudige Stimme. „Bray!“, rief Seline. Bray umarmte sie. „Alles ok?“ „Mit mir schon aber Danni ging es schon besser!“ Danni lag mit dem Kopf auf Selines Schoss und hatte die Augen geschlossen als würde sie schlafen. „Sie ist wie bewusstlos, Trudy hat ihr irgendwas gezeigt, seid dem ist sie total verstört.“ „Danni! Danni hörst du mich?“ „Seline“, antwortete sie mit schwacher Stimme, „sie sind tot.“ „Wer ist tot?“, fragte sie. „Jack......Tai San.....Ryan......Bray, einfach alle.“ Fragend sah Seline zu Bray. „Es geht ihnen gut.“, flüsterte er. „Danni, was redest du? Es geht allen gut, sieh doch, Bray ist hier um uns zu helfen.“ „Hör auf so was zu sagen!“, flüsterte Danni und begann zu weinen. Sie hielt sich die Ohren zu, immer noch ohne Seline anzusehen. Was hatte Trudy ihr bloß erzählt. Bray tat es unwarscheinlich weh das Mädchen das er doch liebte so leiden zu sehen. „Danni“, forderte er auf“, mach die Augen auf, ich bin doch hier!“, sanft streichelte er über die Wange und wischte ihr die Tränen aus dem Gesicht. Endlich öffnete Sie die Augen. Eine ganze Weile sagte sie gar nichts, sie starrte Bray nur an. „Bray? Du lebst?“ „Ich lebe, alle leben“, sagte Bray mit sanfter Stimme, „komm her!“ Dani raffte sich auf und umarmte Bray so fest sie nur konnte, ein Moment von dem sie glaubte ihn nie mehr zu erleben. „Trudy zeigte mir Bilder, auf denen wart ihr doch tot.“ „Ich weiß nicht was sie dir gezeigt hat aber es war eine Lüge.“ Bray küsste Danni sehnsuchtsvoll, dann sprang er auf. „Kommt jetzt ihr beiden!“, forderte er auf. Bray, Seline und Danni wollten gerade gehen als Trudy die Tür aufriss. „Oh“, meinte sie überrascht, „ so schnell hatte ich dich gar nicht erwartet. Folge mir wir sollten reden.“ „Und wenn ich womöglich gar nicht reden will, verehrte Mutter!“, meinte er sarkstisch. Trudy schnipste mit den Fingern und zwei ihrer Wachen packten Bray. „Lass die beiden gehen, Seline ist schwanger!“ „Frei lassen“, meinte Trudy überheblich, „ du bist wohl der Letzte der in der Situation ist Forderungen zu stellen Bray!“ Die Tür knallte hinter Bray zu. „Jetzt wo du wieder bei Bewusstsein bist könne wir versuchen hier raus zu kommen, sie haben nicht abgeschlossen!“ Danni nickte. So leise wie möglich schlichen sie über den Flur, da erblickte Danni Lex. „Lex!“, rief Danni freudig. „Da seid ihr ja.“, Lex zog Danni hinter sich her. „Seline“, Ryan umarmte seine Freundin, „ geht es dir gut?“ „Es geht mir gut!“ „Moment, renn doch nicht so! Wir können nicht einfach gehen. Bray ist noch bei Trudy und Elli ist auf dem Hinterhof!“, rief Danni aufgebracht. „Was will sie dort?“, wollte Ryan wissen. „Trudy redete ihr ein das Jack tot sei, darauf hin hat sie ihr ins Gesicht gespuckt.“ „Wow, ich wusste gar nicht das Elli so ausrasten kann!“, meinte Lex, stolz auf seine kleine Freundin. Er mochte Rebellion schon immer. „Dieser Ausraster könnte ihr das Leben kosten Lex! Trudy lässt alle die getötet werden sollen zum Pool bringen!“ „Wir müssen sie da raus holen“, drängelte der besorgte Jack, „ sie ist aber auch ein Sturkopf.“ Stück für Stück kämpften sich die fünf in dem riesigen Gebäude vor. In der ersten Etage trafen sie auf die Mädchengruppe. „Wir sind zu viele, die werden uns erwischen!“, meckerte Lex. „Aber Elli und Bray fehlen noch, wir können nicht ohne sie gehen!“ „Die Mädchen verschwinden von hier! Ryan und ich kümmern uns um die zwei.“ Die Mädchen sahen die zu große Gefahr ein, die durften kein Risiko eingehen. Ohne Wiederworte verließen sie das Gebäude. Alle außer eine. „Ich komme mit euch!“, sagte Danni. „Nein du gehst mit den anderen, Bray bringt mich um wenn dir was zustößt. Das ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für Wiederworte!“, schimpfte Lex. „Aber ich kenne das Gebäude besser als ihr! Ihr braucht mich um Trudy zu finden!“ Wiederwillig stimmte Lex zu. „Ich suche Elli, ich holt Bray!“, befahl Ryan. Ryan rannte den langen Gang entlang, jetzt fühlte er sich zumindest etwas besser, Seline ging es gut. Sie war jetzt in Sicherheit. Endlich erreichte er die Tür zur Terrasse. Elli saß mit einigen anderen Gefangenen in einer Reihe an der Wand. Es waren nur sechs Wachen zu sehen. Elli war an ein Leitungsrohr gebunden. Ryan sah keinen anderen Weg sie dort weg zu bringen, als das dünne Leitungsrohr mit einer Eisenstange kaputt zu machen auch wenn der Krach die Aufmerksamkeit auf sie lenken würde. Es gelang ihm unentdeckt zu Elli zu kommen, diese war heilfroh als sie ihn sah. „Ryan, Gott sei Dank!“ „Ich will das du dir Hände weit runter hällst Elli, ich zerschlage das Rohr, verstanden?“ „Das macht zu viel Krach, das werden sie hören Ryan!“ „Schnell rennen Elli, schnell rennen!“ Elli nickte. Ryan holte aus und schlug gegen das Rohr. Unerwarteter Weise ging es nicht bei ersten Mal zu Bruch. Der laute Knall machte die Choosen aufmerksam. „Ryan mach schon sie kommen!“, drängelte Elli panisch. Mit aller Kraft schlug er ein zweites Mal zu, endlich brach es kaputt. Die beiden rannten so schnell sie konnten, einer der Choosen war ihnen dicht auf den Versen, die restlichen liefen den anderen Flüchtlingen nach, die die einmalige Gelegenheit ebenfalls zur Flucht nutzten. Der Wächter erwischte Ryan. „Lauf Elli! Geh zur Mall zu den anderen!“ Elli drehte kurzer Hand um uns schnappte sich das Rohr das Ryan benutzte um sie zu befreien. Sie holte aus und schlug zu. Ryan zog gerade noch rechtseitig den Kopf ein, der Wächter jedoch ging sofort zu Boden. „Du hättest mich treffen können!“, erwähnte Ryan etwas geschockt. „Ja hätte ich“, schnaufte Elli außer Atmen, „ aber ich habs nicht.“, lächelte sie ihn erleichtert an. „Los, jetzt aber weg hier.“ Die beiden verließen das Gebäude schnellst möglich. Während dessen führte Danni Lex zu Bray und Trudy. Die beiden lauschten an der Tür doch sie konnten nicht viel verstehen von dem was die zwei redeten: „Setzt dich Bray!“, forderte Trudy scheinheilig auf. „Ich stehe lieber!“ „Bray, warum verhältst du dich mir gegenüber so abweisend?“ „Warum? Das fragst du mich allen ernstes noch! Du hast uns verraten, du hast mich verraten! Nach allem was ich für dich getan habe! Ich habe mich um dich und dein Baby gekümmert als du am Ende warst. Die anderen haben dich aufgenommen, haben Braydy akzeptiert und das alles ist der Dank dafür das wir uns den Arsch für dich aufgerissen haben!“ „Du verstehst das nicht!“ „Ja da hast du recht. Dieses unmenschliche Verhalten kann man nicht verstehen. Du warst eie von uns. Aber warscheinlich hast du uns die ganze Zeit was vor gemacht. Jetzt bist du uns los, was willst du noch?“ „Ich will das alles wieder so wird wie vor dem Virus Bray. Gesetze. Ordnung. “ „ Es wird nie wieder so ein wie vor dem Virus“ Und das ist auch gut so denn die Menschen haben bevor das geschehen ist zu viele Fehler gemacht. Jetzt haben wir die Möglichkeit neu anzufangen, ohne Gewalt, ohne Lügen!“ „Wir beide können neu anfangen Bray!“, sagte Trudy und wollte ihm über die Wange streicheln. Doch Bray packte ihren Arm. „ Du bist für diese Trottel hier vielleicht die verehrte Mutter, aber für mich bist du ein NICHTS Trudy! Ein Nichts! Und du wirst niemals wieder mehr sein als das.“ „Das wirst du bereuen Bray, du vergisst das ich etwas habe was dir wichtig ist.“, drohte sie überheblich. Danni, schoss es ihm durch den Kopf. Was sollte er denn tun, er konnte doch ihr Leben nicht riskieren, wenn ihr etwas zustoßen würde könnte er sich das niemals verzeihen. Unerwartet ging die Tür auf. „Hey Trudy“, meinte Lex lässig, „ ich glaube nicht das du noch etwas gegen uns in der Hand hast.“ Danni trat hinter Lex hervor. Noch nie war Bray so froh Lex und Danni zusammen zu sehen. „Du hättest dich nicht mit dem Gardian streiten sollen Trudy, du hast nicht das Zeug zur Anführerin, Türen sollte man verschließen!“, grinste Lex. Trudy erkannte das sie ohne Danni keine Macht mehr über Bray hatte. Sie hatte ja nicht einmal mehr Verbündete. Was sollte sie jetzt tun, sie hatte doch alles außer Braydy verlohren. Lex fackelte nicht lange und packte sie. „Was machen wir mit ihr? Sie hat deine Freundin entführt, du hast nen Wunsch frei.“ „Lass sie los Lex.“, forderte Danni. „Danni?“, Bray war überrascht. „Bray, sie kann keinem mehr etwas anhaben, sie hat keine Freunde, keine Familie und keine Sklaven mehr. Außerdem ist es nicht unser Niveau Menschen etwas an zu tun.“ „Verschwinde von hier Trudy! Verschwinde und lass dich in dieser Stadt nie wieder blicken. Du kannst Danni noch dankbar sein wenn es nur nach mir ginge wäre das noch anders abgelaufen!“ Ohne Lex gegenüber Wiederstand zu leisten verließen die vier das Gebäude. Draußen standen die anderen Mall Rats. „Ihr seid nicht in der Mall?“ „Wir haben die restlichen Sklaven befreit.“, berichtete Cloe stolz. „und wir wollten zur Stelle sein falls ihr uns braucht.“, fügte Elli lächelnd hinzu. „Wir haben beschlossen sie gehen zu lassen. Die Choosen sind erledigt, sie alleine hat keine Macht mehr. Seid ihr einverstanden?“, wollte Danni wissen. Alle nickten, alle außer Seline. Sie trat aus der Masse hervor und stellte sich vor Trudy. Plötzlich tat Seline etwas unerwartetes und für sie untypisches. Sie verpasste Trudy eine Ohrfeige. „Die war für deine Tochter. Wenn sie wüsste was du getan hast und und alt genug wäre um es zu verstehen würde sie dich genau so verachten wie ich!“ Seline tat das wozu jeder andere Lust gehabt hätte. Lex ließ Trudy los und ohne Worte verschwand sie mit Braydy auf dem Arm in Richtung Stadtausgang. „Die Choosen sind vernichtet, was geschieht jetzt?“, fragte Danni ihre Freunde. „Es wird immer etwas Böses auf der Welt geben, und wir werden neue Feinde haben.“, erklärte Bray. „Aber die werden genau so wenig Chancen gegen uns haben wie Trudy.“, verkündete Ryan selbstsicher. Erleichtert machten sich die Mall Rats wieder auf den Weg nach Hause. Bray und Danni liefen nebeneinander. Bray sah Danni erleichtert an. Es war och einmal gut gegangen. „Danke Bray.“ „Wofür?“ „Dafür das wir jetzt nicht mehr nur Freunde sind.“, sagte sie lachend. Bray musste ebenfalls lachen und zog sie mit einem Arm an sich. Arm in Arm liefen die beiden den Weg zur Mall. „Die beiden sind ein schönes Paar!“, meinte Tai San, die hinter ihnen lief. „Wir wir.“, antwortete Lex. „Glaubst du es wird zwischen ihnen halten?“ „Wer weiß, sie werden noch viel erleben, wir alle werden noch viel erleben und wenn wir eines seid diesem Virus gelernt haben, dann doch wohl das das Leben voller Überraschungen steckt.“, grinste Lex.