Hello,Goodbye (von Jaddy)

Kapitel 1-Sommer in Neu Seeland

Ich war so aufgeregt, als ich nach Wellington kam.Ich war noch nie hier gewesen und war mir sicher, dass ich einen tollen Sommer haben würde.Die Sommerferien hatten gerade angefangen und ich wollte sie in Neu Seeland verbringen.Ich würde 2 Monate hier sein und bei meiner Freundin, die hier studierte unterkommen.Sie war Dänin und war vor 2Jahren nach Wellington zum studieren gekommen.Amber hatte sich ein kleines Apartment gemietet.Dort konnte ich bleiben und so eine Menge Geld sparen.

Ich habe einen Freund, mit dem ich seit fast 4 Jahren zusammen bin.Er ist meine erste große Liebe.Slade hatte nichts dagegen einzusetzen, dass ich nach Neu Seeland fliege-ohne ihn.Warscheinlich weil er mir vertrauen kann und sich keine Sorgen zu machen brauch.

Es war meine erste Nacht, aber ich konte nicht schlafen,da mir die Zeitverschiebung zu schaffen machte.Ich und Amber lagen in einem Bett und redeten über alles mögliche.Was beste Freunde nunmal so machen.Wir redeten über Jungs, Liebe, Mädchensachen und was wir nach der Schule machen würden.Amber fing an, von ihrem überaus tollen Freund zu reden.Schon wieder.Das Mädchen kannte kein anderes Thema mehr.Sie war wirklich verliebt.

"Weißt du, ich kann es kaum glauben, dass ich jetzt wirklich mit ihm zusammen sein kann.", sie lächelte verträumt.
"Ich freu mich wirklich für dich"
"Aber manchmal glaube ich, dass er mir von irgendeiner weggenommen wird, weil er zuuu berühmt ist."
"Und er ist wirklich süß.", ich betrachtete das Bild auf dem Nachttisch."Nutze die Zeit mit ihm aus und denk nicht an so dummes Zeug."
"Und wie gehts deinem Freund?", fragte Amber.
"Hey!Ich komm wirklich gut mit ihm klar.Slade ist der süßeste Typ den ich bis jetzt getroffen hab.", sagte ich schüchtern.
"Willst du ihn heiraten?"
"Hah?Ich weiß nicht, ob wir heiraten, aber ich hoffe, dass er DER in meinem Leben sein wird."
Wir redeten noch die ganze Nacht.Was wir morgen machen wollten, ihr toller Freund-was auch sonst?-

Der nächsre Tag
Ich wachte erst um 13.00 Uhr auf,was aber kein Wunder war, da wir erst um 4.00 Uhr morgens eingeschlafen waren.
"Morgen Amber", sagte ich, als ich aus dem Bad kam.
"Nicht Morgen,Nachmittag,wohl eher.Ich hab Pizza bestellt,bedien dich."
"Ich hab noch keinen Hunger, kann ich deinen Computer benutzen?"
"Sicher." Sie nickte.
"Slade und ich haben vereinbart, dass er mir jeden Tag eine E-mail schickt, in der er mir sagt, was er den ganzen Tag ohne mich macht, aber es ist komisch, dass ich gestern nichts von ihm gehört habe." Ich machte den Pc an.
"Wow.Das ist soo süß!"Amber sah überrascht aus.
"Biep!Biep!"
"Dein süßer Freund ruft dich." Ich lächelte und zeigte aufs Telefon.Amber ging schnell ins Wohnzimmer, um den Anruf anzunehmen.
Slade hatte mir eine Nachricht geschrieben und als Betreff war "Sorry" angegeben.Als ob er sich entschuldigen wollte, dass er gestern nicht geschrieben hatte.Die Mail war nicht sehr lang.Ich war ein wenig enttäuscht.

Er schrieb Liebe Ebony.Ich schreibe, um dir ein Geheimnis von mir zu sagen.Ich denke jetzt ist eine gute Zeit, es dir zu erzählen.Es tut mir Leid,aber ich gehe seit c.a. einem Monat mit einem anderen Mädchen aus.Ich wollte es dir nicht ins Gesicht sagen, da ich weiß, dass dich das sehr verletzt hätte.Verzeih mir.......Slade.

Kapitel 2

Mein Herz sprang entzwei und ich wäre vorneüber gefallen, wenn ich nicht auf einem Stuhl gesessen hätte.NEINNEINNEIN!Ich schüttelte meinen Kopf."Warum!Warum tust du das?",ich zitterte als ich weinte.
"Was ist passiert?"Amber kam auf mich zu."Sags mir,süße.",sie sah beängstigt aus.
"Er- Er hat mich verlassen.", flüsterte ich.
"Slade?Bist du sicher?"
"Ja.Er hat mir eine Mail geschickt", ich zeigte auf den Bildschirm."Was hab ich denn falsch gemacht?Kannst du mir sagen, was ich verdammt noch mal falsch gemacht habe?"
"Nichts!Es war alles seine Schuld.Das A***** weiß nicht, was er für ein gutes Mädchen er verpasst.Alles wird wieder gut."Sie umarmte mich und ich weinte mich an ihrer Schulter aus.
"Wir gehen heute aus und dann vergisst du dieses Scheusal."Amber hielt mich immer noch.
"Danke, aber ich hab heute keine Lust weg zu gehen."
"Ich bin mir sicher, dass es dir dann besser geht.Du wirst die Party mögen.Du kannst tanzen und trinken,vertrau mir,süße."
Es war hart nein zu sagen, als sie mich einlied und so nickte ich in einverständnis.

Die Tür klingelte.
"Cool!Er kommt."Amber rannte schnell zu Tür und öffnete.ER, sie meinte ihren Freund, er würde uns zur Party fahren.
"Hey, babe", sagte ihr Freund und küsste sie leidenschaftlich.Er war noch süßer als auf den Bildern.
"Jay,das ist meine Freundin Ebony.Ich hab dir schon von ihr erzählt.Sie bleibt hier bis die Ferien zu ende sind.", stellte Amber mich vor.
"Hey!Endlich treffe ich dich mal." er lächelte.
"Hi Jay.",ich lächelte leicht.
"Draußen gibt es eine menge Typen,ich bin mir sicher, du findest jemanden neues.", Jay wusste also schon bescheid.Ich grinste.
"Wir gehen jetzt,ok?",sagte Amber.
Wir verließen das Apartment und gingen dann zu Jay's Auto.Porsche.Es saßen zwei Typen im Auto.
"Hey Lex,Ram!Wie gehts euch?",sagte Amber, die beiden umarmten Amber und begrüßten mich.
"Wo ist Ved?", fragte Amber.
"Er musste noch was erledigen.Er kommt etwas später."
Andere Mädchen wären wohl ausgeflippt, wenn sie mit DEN Topschauspielern aus Neu Seeland in einem Auto saßen.Ich fand es wunderbar hier zu sitzen, weil ich ein großer Fan von ihnen war.
Wir kamen 20 min. später bei der Kneipe an, in die sie normalerweise immer gingen, um Spaß zu haben.Ich setzte mich in die hinterste Ecke und hörte dem Beat der Musik zu.
"Was willst du trinken?", fragte Jay.
"Ah,irgendwas!Such du was aus."
"Okay.Ved hat mich gerad angerufen.Er ist auf dem Weg.",sagte Ram.
"Wow,die da hinten is verdammt sexy.",Lex deutete auf ein Mädchen auf der Tanzfläche und bewegte sich auf sie zu.
"Ich werd mich auch ma auf die Suche machen."Ram stand auf,bereit den Tisch zu verlassen.
"Ja,tanzen wir!",rief Jay laut.
"Ebony,lass uns tanzen!"Amber nahm meine Hand.
"Nee,ich bleib hier und trink noch ein bisschen."
Ich trank 11 Flaschen Heineken und zwei Flaschen Sub Zero.Mein Gesicht wurde immer wärmer und ich begann zu glühen.Aber ich fühlte mich auch schwach und plötzlich wurde mir schlecht.Ich holte tief Luft und bedeckte mit meinen Händen meinen Mund.Mir wurde immer schlechter.
"Arghhh!",ich musste mich übergeben, ich traf genau die Brust von jemanden.
"Was?Was soll das?Bist du blind?VERDAMMT!"Die Person packte sein Shirt und ging einen Schritt zurück.Der Typ sah sehr sexy aus, mit seinen bloden Haaren.
"Ebony!Da bist du ja.Ich hab dich gesucht.Ich hab mir sorgen gemacht."Amber kam auf mich zu.
"Hey!Amber, ich bin hier!Ich hab alles auf Brad Pitt gekotzt.",ich winkte Amber.
"O mein Gott!Sag mir nicht sie hat das gemacht?",Amber fing an mit Brad Pitt zu reden.
"Wonach siehts denn aus?",sagte er ärgerlich.
"Es tut mir soo leid, Ved.Aber zu aller erst musst du das Shirt ausziehen.Ich bring dir ein neues aus Jay's Auto.Und Ebony,er ist nicht Brad Pitt!Er ist Ved,der Schauspieler."
Ich fühlte mich total schwach und fiel auf Ved zu.
"Hey!Geh weg.Verschwinde!",rief er.Wahrscheinlich hatte er Angst ich müsste mich noch mal über ihm übergeben.
Ved verschwand und Amber setzte mich auf den nächsten Stuhl.Später hörte ich wie sich die anderen unterhielten.
"Oh,mann das war ja ein toller erster Eindruck."Jay kicherte.
Ved schaute nicht sehr beeindruckt.
"Ved,sie hat total liebeskummer,deshalb hat sie soviel getrunken.Sie muss sich jetzt ausruhen.Ich und Jay werden sie nach Hause fahren."
"Nehmt am besten ein paar Tüten mit,falls sie sich nochmal übergeben muss.",seine Stimme triefte vor Sarkasmus.
"Ebony,wir gehen jetzt."Amber schüttelte meine Schulter, um mich aufzuwecken.
"Sie kann nicht laufen.",sagte Jay und trug mich zum Auto.
Ich schlief sofort wieder ein.

Kapitel 3-Sorry
Ich wurde von der nervtötenden Türklingel geweckt.Mein Kopf fühlte sich an als ob er gleich zerplatzen würde.Vielleicht hatte ich gestern ein bisschen übertrieben......
Ich war überrascht, dass Jay vor der Tür stand.
"Hey!Alles klar?",grinste er mich an.
"Oh,du bist's.Du bist zu früh, um deine Freundin zu sehen."
"Wir haben einen Tag frei und den will ich mit Amber verbringen.Du siehst so aus als ob du gerade erst aufgestanden wärst."
"Ganz genau!Und ich hatte eigentlich auch vor noch länger zu schlafen.Aber nein...."

"Süße,ich hab geduscht, deshalb konnte ich nicht aufmachen."
"Macht nix."
"Hast du gut geschlafen?"
"Ja es geht.", mein Blick wanderte von Amber zu Jay, der spöttisch grinste.
"Hey, wir gehen nachher zu Ved.Du solltest mitkommen und dich bei ihm entschuldigen."
"Sagt wer?", fragte ich mürrisch.
"Weißt du nicht mehr?Du hast ihn voll gekotzt, als du besoffen warst und du hast ihn Brad Pitt genannt."
"Sch****!Hab ich?"
"Hast du alles vergessen?", fragte Jay.
Ich versuchte mich an gestern zu erinnern,aber es war wie weg geblasen.
"Ich hab wohl ziemlich mist gebaut,oder?"
"Oh ja.Ich denke, du solltest ihm ein neues Shirt, als entschuldigung kaufen."
"Okay!Ich komm mit."

Jay fuhr Amber und mich zum Abendessen zu Ved's Haus.
"Ach ja.Ram hat mich gerade angerufen, wir fahren zu ihm und nicht zu Ved."
"Es wär auch nicht gut, wenn wir jetzt zu Ved fahren würden.Es ist nicht der richtige Zeitpunkt.Ebony,ich denke, du solltest heute kein Alkehol trinken."
"Warum???"
"Weil mir mein sechster Sinn sagt, dass du in schwierigkeiten kommst, wenn du's tust.", sagte Amber ernst."Außerdem ist Ved schlecht drauf,er..."Sie stoppte plötzlich.
"Er was?"
"Ach nichts"
"Ohh,ich kann nicht leben ohne Alkehol.Hilf mir Jay!"
"Nee lass mal."
"Guter junge!",Amber lächelte Jay an.

"Yo!was geht ab?",Jay begrüßte Ved,als wir bei Ram ankamen.
"Hey!Lex und ich waren schon vor euch hier."Ved umarmte Amber und endeckte dann mich.Sein Blick blieb an mir hängen,er lächelte.
"Hey!Ich bin Ebony.Es ....es tut mir Leid, wegen gestern.Ich hab dir ein neues Shirt gekauft.", sagte ich vorsichtig und gab ihn die Tüte mit dem Shirt.
Man konnte sehen, wie sich sein Gesichtsausdruck änderte.Kein lächeln mehr.War er immer noch sauer auf mich?

Wir hatten eine schöne zeit und das essen war sehr lecker.
"Willst du mal probieren?", fragte mich Ram und hielt mir eine Flasche mit roten Wein vors Gesicht.
"Oh, sie nimmt ein orangensaft, oder so.Sie fühlt sich nicht wohl heute.", antwortete Amber für mich.Na das konnte ja toll werden!!

Nach kurzer Zeit waren so ziemlich alle betrunken, nur Ebony nicht.Sie durfte ja nicht....Aber auch Ved hatte kaum etwas getrunken.
"Hey,Ved!Mann, haste noch was von dem zeuch hier.....?",Jay war total zu.
Ved zog ihm die Flasche aus der hand.
"Du solltest dich am besten hinlegen,mann.Ich ruf dir ein Taxi."
"Nein,halt warte.Mir gehts gut.Sei locker.", Jay grinste schief"Amüsier dich.Hier.", sagte Jay und drückte ihm eine neue Flasche in die Hand.Ved hatte keine Ahnung wo her er die jetzt so schnell hatte.
"Ja, Ved warum bist du so ein Spielverderber?", auch Ram schaltete sich ein.
"Okay, macht was ihr wollt.Ich verschwinde."Er machte ein paar Schritte, dann drehte er sich noch mal um."Wo ist eigentlich Amber?"
Die anderen schauten sich verduzt an.Ja, wo war Amber?
"Hallo Leute!!!"
Problem gelöst.
Und wie...
Amber kam ins Zimmer gewankt.So wies aussah hatte sie sich mit allem bekleidet was sie finden konnte, so konnte man unter anderem auch Tischdecken darunter finden.
"Ich bin weg." Ved hatte nicht wichtigeres vor, als zu gehen.Wie ihn das alles ankotzte.
"Hey, vergess das Shirt nicht, das Ebony dir mitgebracht hat.", rief Lex ihm hinterher.
"Behalt es.Ich brauch keine Sachen von Leuten wie Ebony.", mit diesen Worten verschwand Ved.
"Warum muss er mich andauernt beleidigen?"
Ebony nahm ihre Jacke und stürmte Ved hinterher.
"Wo willst du hin?", fragte Jay, doch dann wurde er von Amber abgelenkt, die wie es aussah versuchte den Tisch auseinander zu brechen.

"Hey, Ved!!!!!", Ebony war wütend."Hey!Ich rede mit dir!"
Ved lief weiter ohne sich weiter um Ebony zu kümmern.
"Verdammt!Wer glaubst du eigentlich wer du bist?Gott, oder so?", Ebony blieb stehen,was sie dabei nicht bemerkte war, dass sie sich auf einer Straße befand und das letzte an das sie sich erinnern konnte, warn zwei Scheinwerfer.


.....................................................
Schlechte Nachrichten

"Sie wacht auf."
Ebony öffnete ihre Augen und sah, wie sich besorgt Ram,Lex,Jay,Amber und Ved über sie beugten.Ja, Ved!
"was ist passiert?",fragte sie mit zittriger Stimme.
"Du wurdest von einem Auto erfasst, nachdem du hinter Ved gerannt bist.",sagte Amber, dabei warf sie Ved ein missmutigrn Blick zu.Der blickte nervös auf den Boden.
Gerade als Ebony fragen wollte,was mit ihr los ist, kam der Arzt rein.
"Oh gut,sie sind wach.Leider hab ich keine guten Nachrichten für sie."
Was sollte das nun schon wieder bedeuten?
"Ich fürchte, dass sie für die nächste Zeit am Rollstuhl gefesselt sind.Es hat sich ein Nerv an ihrem linken Bein eingeklemmt."
"WAS???", Ebony konnte es nicht glauben,Auch die anderen sahen geschockt aus, besondres Ved.
"Es tut mir Leid ihnen das sagen zu müssen,aber bei so etwas kann es passieren, dass sie ihr Bein nie wieder bewegeb können."
Ebony schloss die Augen Das konnte doch alles nicht wahr sein.
"Allerdings kommt das nur selten vor.Wir werden sie in eine Reha-klinik schicken und klappt das mit dem laufen wieder.",sagte der Arzt als beruhigung.Es half aber nicht sehr viel.

"Es tut mir Leid.Ich hätte stehen bleiben sollen und nicht einfach weiter laufen .Es ist alles meine Schuld.", Ved blickte zu Ebony.Er sah aus, als ob er das alles tief bereute.
Ebony zog die Decke über ihr Gesicht, Tränen liefen ihr übers Gesicht.
"Bitte, vergib mir,Ebony.", entschuldigte sich Ved, seine Stimme zitterte.
"Lass mich in ruhe.",schrie Ebony ihn an.
"Ved,sie braucht ruhe.Lass uns gehen.",sagte Amber bestimmt.Auch Jay nickte.
"Ok",sagte Ved."Ich komme morgen wieder,bitte lass mich dich sehen."
Die drei verabschiedeten sich von Ebony.Ram und Lex waren schon vorher gegangen.


Am nächsten Tag durfte Ebony schon nach Hause.Amber und Jay holten sie ab.Ved war auch dabei.Es war schwierig für Ebony aus dem Auto zu kommen.Ved näherte sich ihr, um ihr zu helfen.
"Jay,könntest du mir helfen?",fragte sie und ignorierte Ved.
"Natürlich,hübschen Mädchen zu helfen ist mein Hobby.",Jay grinste Ebony schief an.
Ved sah enttäuscht aus.
"Danke."

"Du solltest dich jetzt besser hinlegen, süße",sagte Amber.Dabei sah sie Ved mit einem Blick an,der sagte dass er sie nach oben bringen sollte.
Ebony sah von einem zum anderen
"Danke noch mal,Jay.",sagte Ebony und umarmte ihn.
"Kein problem.",Jay schautr fragend zu Ved.Der zuckte nur mit den Schultern und drehte sich weg.
Jay brachte Ebony nach oben und sagte ihr gute Nacht.
"Keine Sorge,Ved.ie wird schon wieder.Und du auch.",Amber sah ihn mitleidig an.
"Ich hab einfach Angst, dass das genauso ausgeht, wie mit Cloe.....",er stockte.
Amber wusste nicht, was sie sagen sollte.Das alles damals war so schrecklich gewesen.
"Ich sollte jetzt besser gehen",sagte Ved als Jay wieder kam.

Die nächsten Tage weigerte sich Ebony zu essen.
"Süße,du musst was essen.Schau dich doch mal an,du bist nur noch Haut und Knochen.",Amber schaute sie besorgt an.
"Danke, ich möchte nichts."Ebony sah sie noch nicht mal an.
Als Ved davon erfuhr, kam er sofort.
"Hey.",sagte er als er die Zimmertür öffnete.Jay und Amber waren gegangen.Jay wollte Amber seinen Eltern vorstellen.Sie würden drei Tage weg sein.
"Hey.",sagte Eony langsam.
"Ich ......ähm,hab gehört, dass du nichts ißt."
"Na und?Was geht dich das an?",schnappte Ebony.
"Anscheinend mehr als du denkst."
Ved setzte sich auf den Stuhl neben dem Bett.Er sah Ebony lange an.Ved wirkte sehr traurig.
"OK,wenn du nichts ißt,dann esse ich auch nichts."
"Was?",Ebony schreckte hoch.
Die beiden sahen sich in die Augen.Wahrscheinlich zum ersten mal wirklich.Dann mussten beide grinsen.
"Das ist erpressung was du da machst,ich hoffe, dass weißt du.",Ebony sah ihn schief an.
"Das ist mir voll und ganz bewusst.",Ved lehnte sich ein Stück näher zu Ebony"Es bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als was zu essen.Oder willst du, dass ich verhungere?"
"Na schön,aber ich brauch jemanden,der mich in die Küche bringt."
"Ich denke, da findet sich schon jemand.",Ved lächelte Ebony zu.

Ebony wachte um Mitternacht auf.Ved war auf einem Stuhl neben dem Bett eingeschlafen.Sie hatten nachdem sie gegessen hatten noch geredet, bis Ebony eingeschlafen war.Sie hätte nicht gedacht, dass Ved hier bleiben würde.
Ebony beobachtete ihn, während er schlief.Seine blonden Haare, die ihm ins Gesicht fielen.Er sah so hilflos aus,irgendwie ......süß.
Süß?
Was dachte sie da?Ved war schuld, dass sie nicht laufen konnte.
Aber war er das wirklich?

Ved's Augenlieder zuckten.Er wachte auf.
"Ebony?"
"Oh,hab ich dich geweckt?"
"Nein, man kann hier nur nicht wirklich gut schlafen."Er grinste.
"Tja, du hättest ja auch nach Hause fahren können."
"Und dich hier alleine lassen?-Nein"
Wieder sahen sie sich lange in die Augen.Bis Ved weg sah.
"Also,da Amber und Jay nicht da sind, denk ich mir mal, dass ich mit dir zu Reha gehe.........,oder?",fragte er vorsichtig.
"Das musst du wohl, ich wüsste nicht, wie ich sonst dahin kommen sollte."
"Immerhin ist es ja auch deine Schuld das ich überhaupt da hin muss.",fügte Ebony hinzu.
Ved's Gesicht verdunkelte sich.
"Es tut mir wirklich leid......-"
"Ist schon gut.Es war dumm von mir das zu sagen.Ich weiß das es nicht deine Schuld war."Ved blickte sie verwundert an."Wahrscheinlich ist es mein Schicksal."Ebony zuckte hilflos mit den Schultern.
"Vielleicht sollten wir noch ein bisschen schlafen.Du brauchst deine Schlaf.Morgen der Tag wird anstrengent für dich.", sagte Ved ablenkent.
"Ja,du hast recht."


Sie fuhren schweigent neben einander her.Seit dem Gespräch gestern Nacht hatten sie nicht viel gesprochen.In der Reha-klinik war Ved richtig fürsorglich gewesen und hatte sich um Ebony gekümmert.Es hatte aber nicht geklappt.Sie konnte keinen Zentimeter von ihrem Bein bewegen.Das machte Ved nur noch mehr hilflosiger.Er machte sich immer noch vorwürfe.
"Was ist?Hast du lust noch rüber zu Lex zufahren?Er hat uns zum Essen eingeladen."Ved blickte Ebony dabei nicht in die Augen.Sie hatte das Gefühl, als Ved nicht wollte, dass sie mitkommt.Aber was sollte sie zu Hause alleine machen?
"Ja,gerne."
Fünf minuten später waren sie da.
"Hey,da seit ihr ja.",begrüßte Lex die beiden.
"Hey!"
Beim Essen sprach Ved kein Wort und als er sich sofort nach dem Essen in ein anderes Zimmer verzog, fing Ebony an sich sorge zu machen.
"Mach dir deshalb keine Gedanken, das wird schon wieder.",war alles was Lex sagte ,als sie ihm von ihren Gedanken erzählte.
Aber Ebony wollte sich damit nicht zufrieden geben.
"Ich will jetzt wissen, was mit ihm los ist."
"Na schön.Ved hatte früher ne Freundin.Er hatte sie wirklich geliebt.Alle hatten gedacht, dass die beiden irgendwann heiraten würden, aber dann war da dieser Unfall..............."

"Was für ein Unfall?",fragte Ebony gespannt.
"Ähm, du hast sicher bemerkt, dass Ved dich nicht sehr leiden konnte.Am Anfang mein ich....."
"Ja, weil ich ihn voll gekotzt hab......"Was hatte das mit diesem Unfall zu tun?
Lex sah ihr in die Augen.
"Ja, nur das das nicht nur deswegen war."
"Weswegen denn sonst?"
"Cloe hatte auch einen Auto Unfall.Sie wurde von einem Auto erwischt,als sie auf dem Weg zu Ved war.Erst war er so traurig und als er dann erfahren hat, dass das Mädchen, dass das Auto gefahren hatte betrunken war, war er so wütend......."
Pause.Ebony konnte das erst nicht glauben.
"Tja und als dein Unfall dann passierte,hat sich alles wieder vor seinen Augen abgespielt.Du siehst ja, dass er sich immer mehr zurück zieht.Selbst Jay kommt nicht mehr an ihn ran."
"Oh,das tut mir so Leid."Ebony war den Tränen nahe.Deswegen war Ved so ecklig zu ihr gewesen.
"Aber das ist doch nicht deine Schuld."
Ebony wollte was erwidern, als Ved ins Zimmer kam.
"Lex,ich glaub ich werd jetzt besser gehen.Mir gehts nicht so gut.Ich sollte etwas schlafen."
Ebony und Lex sahen ihn eine Zeit schweigent an.
"Was ist los?Warum starrt ihr mich so an?"
Er blickte von Ebony zu Lex.Dann...
"Du hast ihr von Cloe erzählt,richtig?"
"Ved ,es tut mir Leid.Sie wollte wissen was mit dir los war und da hab ich....."
Ved war jetzt richtig sauer.
"Das ist allein meine Sache,klar?Musst du es gleich jedem erzählen?Es muss nicht die halbe Welt davon wissen."
Jetzt wurde Ebony wütend.
"Hör auf zu schreien!Lex und die anderen wollen dir doch nur helfen.Ich will dir auch helfen."
"Ich brauch keine Hilfe!"
"Ach nein?Schön!Dann halt nicht."Ebony schrie nun sogar lauter als Ved.
"Ich dachte ich wär mehr, als nur "Jemand" für dich.",fügte sie überraschend leise hinzu.Dann fuhr sie mit dem Rollstuhl weg.Im nachhinein war das ein sehr seltsamer anblick, wie Ebony mit erhobenen Hauptes davon fuhr,aber jetzt stand Ved nur wie angewurzelt da,bevor auch er den Raum verließ.
Lex wirkte verduzt.Was war denn das jetzt?

Am nächsten Tag, waren Amber und Jay wieder da.Lex hatte Ebony gestern nach Hause gefahren.Ved war mit seinem Auto auf und davon gewesen.......
"Amber?"
"Was ist los, süße?"
"Kann ich noch mal den Computer benutzen?"
"Natürlich."
"Thanks!"
Ebony hatte sich vorgenommen,das gestern zu vergessen.Und wie stellte man das am besten an?
Ebony hatte das schon immer getan.Sie setzte sich an den Computer und chatte, was das Zeug hielt.Es klingt vielleicht komisch, aber so hatte sie auch Slade kennen gelernt.
Früh hatte sie ein geeignetes Opfer gefunden.
Chat name:crazy for u!
Nicht sehr einfallsreich aber gut........
>Hey!Hast du Lust mit mir zu chatten?<
>Dafür bin ich ja hier......Bin aber nicht in einer wirklich guten Stimmung,also wunder dich nicht!<
>Was ist passiert?<
>Ich hatte gestern Streit mit jemanden,den ich eigendlich sehr gern hab!<
Ebony wusste wie er sich fühlte.
>ja, ich kenn das?War das deine Freundin?<
>Nein.Aber es tut mir wirklich leid.Sie ist total nett und alles was ich mache, ist sie zu beleidigen<
>Vielleicht solltest du dich einfach bei ihr entschuldigen?Schenk ihr Blumen.Auf so was stehen wir Frauen*g*<
>Danke!Am besten ich machs sofort.<
Ach tat das gut,jemanden zu helfen.Auch wenn das eigene Leben total ******* ist.
Sie dachte noch etwas darüber nach, ob sie sich vielleicht auch bei Ved entschuldigen sollte.
"Ebony?"
"Ja?"
"Jay will heute mit mir essen gehen.Macht es dir was aus?"
"Nein ist schon okay!"
"Ich fühl mich voll schuldig, das ich dich dauernt alleine lasse."
"Ist schon in ordnung.Ihr beide gehört zusammen und wenn das heißt, das ich heut abend hier allein sitze,dann ist das das kleinste Problem.",unterbrach sie Amber.
"Danke.Du bist eine echte Freundin."
"Ja, weiß ich und jetzt raus mit dir"
Fünf minuten nachdem Amber gegangen war,klingelte es.
Ebony war überrascht,als Ved vor der Tür stand.
"Was willst du?",fragte sie bissig.
"Mich entschuldigen."
Ebony sah Ved forschent in die Augen, bevor sie ihn einließ.
"Hier die sind für dich.",sagte er und zog ein Strauß weißer lilien hinter seinem Rücken hervor.
Ebony war angenehm überrascht.Das hätte sie nicht erwartet.An irgentwas erinnerte sie das.
"Danke."
"Kein Problem.Es tut mir wirklich Leid,Ebony.Ich war nur so......ich weiß auch nicht.Das alles erinnert mich nur an Cloe...."
"Das ist doch okay!"
Sie setzten sich ins Wohnzimmer.
"Wie gehts deinem Bein?",fragte Ved nachdem sie eine Weile dasaßen, ohne zu reden oder sich anzusehen.
"Es wird.Ich spür ein bisschen, wenn ich es bewege."
Ved lächelte.
Dann schwiegen sie wieder.
Ebony wunderte sich ,wie sehr ihr Ved an Herz gewachsen war.Am Anfang hatten sie sich überhaupt nicht leiden können und jetzt wollte sie ihn nur noch umarmen.Ihn bei ihr spüren...
Moment.Seit wann hatte sie solche Gefühle für ihn.Sie waren Freunde.......oder war da noch etwas anderes?
Ja,musste sie sich eingestehen.Sie hatte sich eindeutig in ihn verliebt.Dieses Gefühl trieb ihr wieder Tränen in die Augen.
"Hey,was ist los?"Ved war geschockt.Was hatte er´denn jetzt getan?Er wollte Ebony nicht zum Weinen bringen.Er wollte das sie lacht.
Das sie mit ihm lacht.
Das sie zusammen waren.
Er nahm Ebony's Gesicht in seine Hände und sah ihr leidenschaftlich in die Augen.
Ihre Gesichter kamen sich immer näher.Es war ein so schönes Gefühl,als sich ihre Lippen berührten.Als ob das genau das war, wonach beide immer gesucht hatten.Keiner von beiden wollte das das zu ende ging.

Langsam löste sich Ved von Ebony und sah ihr lange in die Augen.
"Du bist so wunderschön.....",flüsterte er.
Ebony grinste.Dann wurde sie ernst.
"Ved, liebst du sie immer noch?"
"Wen?Cloe?"
Ebony nickte.
"Bist du etwa eifersüchtig?"
"Ja, ich denke ein bisschen schon.Ich mein ich weiß ja, dass sie tot ist, aber....."
"Hör zu.Ich hab Cloe geliebt,aber sie ist meine Vergangenheit und du bist meine Zukunft,mein jetzt.",sagte Ved ernst.
"Du bist so süß"Beide lächelten.
"Ebony,ich.....",fing Ved an, doch sie wurden von Amber und Jay unterbrochen,die zur Tür reinkamen.Ved und Ebony lösten sich von einander.
"Hallo!Ihr glaubt nicht, was heute passiert ist.Wir sind ins Restaurant rein und dann meinte der Kellner doch tatsächlich......ähm,stören wir irgendwie?"Amber blickte von Ved zu Ebony.
Keiner antwortete.
"Vielleicht sollten wir zu mir gehen.",schlug Jay vor.
Ved stand auf."Gute idee.",er nahm Amber's und Jay's Hände und zog sie zur Tür.
"Bis dann.",Amber und Jay sahen sich verduzt an,als ihnen die Tür vor der Nase zugeschlagen wurde.Dann ging sie wieder auf und ihre Jacken flogen auf sie zu.

"Endlich wieder allein....."
Ebony musste lachen."Ved,du bist unmöglich."
"Ich weiß!"Ved beschloss das , was er Ebony sagen wollte zu verschieben.
Er nahm Ebony auf die Arme und trug sie in ihr Schlafzimmer.(Was da drin passiert, könnt ihr euch sicher denken.......*g*)

Ebony wachte auf.Ihre Beine taten weh.Das war zwar ein gutes zeichen,weil sie sonst überhaupt nichts gespürt hatte,aber trotzdem schmerzten sie.
"Ebony?",fragte Ved verschlafen.
Ebony erschreckte sich .Sie hatte garnicht bemerkt, dass Ved neben ihr lag.Dann erinnerte sie sich an die vergangene Nacht und auf einmal war der Schmerz in ihren Beinen nicht mehr wichtig.
"Hey!Hab ich dich geweckt?"
"Ist schon gut.Was ist los?Ist irgendwas mit deinem Bein?",fragte Ved besorgt.
"Jetzt da ich was spüre,tun sie natürlich etwas weh(wie untertrieben),aber es geht.Schlaf ruhig weiter.",beruhigte sie Ved.
"Nö,jetzt bin ich wach."Er drehte sich auf die Seite,so das er Ebony ansehen konnte.
"Meinst du Amber und Jay sind sauer, weil wir sie gestern raus geschmissen haben?"
"Und wenn schon,es war ja für einen guten Zweck.",Ved grinste verschmitzt.
Auch Ebony grinste.

Die beiden beschlossen frühstücken zugehen.
"Warte, ich helf dir.",Ved wollte Ebony zum Rollstuhl tragen.
"Nein,ich schaff das schon."
"Bist du sicher?",fragte Ved.
Ebony nickte.Langsam stand sie auf.Dabei klammerte sie sich an Ved fest, aber sie konnte von alleine aufstehen und sogar ein Stück gehen.Doch dann klappte sie zusammen.Ved kam ihr sofort zu hilfe.
"Komm,ich mach das lieber."Ved nahm Ebony auf seine Arme und trug sie nach unten.Dort trafen sie auf Amber und Jay, die sie mit entrüsteten Blicken ansahen.
"Okay,jetzt will ich aber wissen was mit euch los ist.",sagte Amber ärgerlich.
"Ähm,ich hab versucht alleine zu laufen,hat aber nicht geklappt und Ved.....",versuchte Ebony sie abzulenken.
"Das mein ich nicht.Natürlich ist es schön, das du fortschritte machst, aber ich will wissen, was mit euch beiden ist."
Ved, der Ebony immer noch hielt, ließ sie sanft auf einen Stuhl gleiten nd wandte sich zu Amber und Jay.
"Ebony und ich sind jetzt zusammen."
"Na siehst du ,war doch garnicht so schwer.",Amber wirkte zufrieden.
Ebony und Ved sahen sich erstaunt an.Das hatten sie nicht erwartet,eher einen Wut ausbruch und Sprüche, wie <ihr beide passt doch garnicht zusammen;ihr seid viel zu verschieden>,aber nichts.
Jay musste lachen, als er die Gersichter von Ebony und Ved sah.
"Wir wussten schon lange, dass was aus euch wird.Wir wollten es nur von euch selber hören."


Amber begleitete Ved und Ebony zur Klinik.Vielleicht war es schon das letzte mal, dass sie dort hin mussten.
"Sie sehen gut aus heute,Miss Walker.",begrüßte sie der Arzt.
"Es geht auch besser,Danke."
"Na,dann wollen wir uns mal an die Arbeit machen.",er begann mit Ebony Dehnübungen zu machen.Am Ende hatten sie große Fortschritte gemacht.Ebony konnte den Rollstuhl verlassen,sie brauchte zwar noch Krücken, aber es war trozdem ein Anlass zu Feiern.

Die Stimmung war großartig.Alle hatten ihren Spaß.Plötzlich klingelte es an der Tür.
"Ich mach auf.",rief Ebony begeistert.Als sie jedoch die Person sah, die vor der Tür stand,erstarrte sie.
Slade war gekommen.
"Was machst du hier?",fragte Ebony.
"Ebony,es tut mir Leid.Ich hätte mich nie von dir trennen sollen.Ich liebe dich.",Slade holte eine Strauß roter Rosen hinter seinen Rücken hervor.
Ved beobachtete die beiden von hinten kritisch.Es brach ihm das Herz, als er sah, wie Ebony Slade umarmte und mit ihm das Haus verließ.Er hatte geglaubt Ebony hätte sich für ihn entschieden.

Ebony wusste nicht, was sie eigentlich gedacht hatte, als sie mit Slade gegangen war.Er hatte sie zum Essen eingeladen.Zuerst war sie total glücklich gewesen, dass Slade,ihr Traummann,endlich wieder da war,doch im laufe des Abends hatte sie bemerkt, dass Ved ihr Traummann war.Sie liebte ihn.
Das hatte sie Slade auch gesagt und war gegangen,allerdings war Ved nicht mehr zu sehen,als sie zu hause ankam.
Was hatte sie angestellt?
Was sollte sie jetzt tun?

Schon seit Tagen versuchte Ebony Ved zu erreichen,aber er war nie da.Oder er ging einfach nicht ran.Ebony hatte keine Ahnung, was sie jetzt tun sollte.Sie liebte Ved und troztdem hatte sie alles kaputt gemacht.
Hey,süße.Ich bin wieder da.",rief Amber durchs ganze Haus.
"Hey!",sagte Ebony lustlos.
"Was ist denn mit dir los?",Amber klang besorgt."Ist es immer noch Ved?"
Ebony fing an zu weinen.Das tat sie in letzter zeit immer,wenn man den Namen Ved erwähnte.
Amber,Jay und die anderen hatten keine Ahnung,was passiert war.Alles was sie wussten, war dass Ved und Ebony nicht mehr zusammen waren.Anscheinend hatten sie auch nicht vor den anderen mehr zu sagen.
So sehr Amber Ebony mochte, konnte sie sich nicht ganz auf sie konzentrieren.Gestern abend hatte Jay sie gefragt,ob sie ihn heiraten wollte.Natürlich hatte sie ja gesagt.Endlich war es soweit.Sie würde ihren Traummann heiraten.
Sie war so in ihren Tagträumen versunken und wäre wahrscheinlich auch nicht daraus erwacht,hätte ein Schrei sie nicht fast zu tode erschreckt.
"Was ist los?",fragte sie aufgebracht.
Ebony saß nun auf der Couch und blickte gebannt auf den Fernseher.Dort wurde der Drehort von The Tribe gezeigt.Dort wo auch Ved arbeitete.
Eine Reporterin führte ein Interview mit ihm.
"Was hat sie zu ihrer Entscheidung geführt?"
"Ich hab einfach gemerkt,dass ich etwas anderes ausprobieren möchte und als dann das Angebot aus der USA kam,habe ich natürlich zugesagt.",Ved hatte eine Sonnenbrille auf und so konnte man seine Augen nicht sehen,aber er wirkte sehr entspannt und zufrieden.
"Ist das der einzige Grund?Oder sind es etwa persönliche Gründe,die auch noch dazu kommen?"
Ved versteifte sich etwas.
"Kein Kommentar.",war alles was er sagte bevor er aus dem Blickfeld der Kamera ging.
Amber und Ebony waren geschockt.Hieß das, dass Ved NZ verließ?Wollte er tatsächlich nach Amerika?Er hatte niemanden von diesem Angebot erzählt.Ved hatte sowieso kaum noch etwas erzählt in letzter zeit.
"Er darf nicht gehen.",die zittrige Stimme von Ebony holte Amber wieder in die Gegenwart.
"Oh,komm her.",sagte sie zu Ebony und nahm sie in die Arme.

Alles war gepackt.Er hatte an alles gedacht.Eigentlich sollte er glücklich und zufrieden sein,aber das war er nicht.Ganz und gar nicht.In jeder Sekunde musste er an Ebony denken.Wie hatte sie ihm das antun können?
Ved hatte sich in den letzten Tage gequält.Er hatte nicht die Anrufe von Ebony angenommen,weil er Angst hatte.Er hatte Angst sie ganz zu verlieren.Deswegwn wollte er weg.Es hatte nichts damit zutun,dass er abwechslung brauchte.Er wollte einfach nur WEG!
Aber was war, wenn er das alles bereuen würde?Was war, wenn Ebony garnicht wieder mit Slade zusammen war?Dann würde er alles versauen.Sein ganzes Leben.Er beschloss ein letztes mal zu Ebony zu gehen.Er musste die Wahrheit raus finden.

Es hatte begonnen zu regnen.Klatsch nass stand er vor Ebony's und Amber's Haus.Auf dem Weg war er wieder voller Hoffnung gewesen,doch als er jetzt hier stand und sah,dass Slades Auto hier stand,war alle Hoffnung verschwunden.Seine Entscheidung war gefallen.Ved würde gehen.
Und er würde auch nicht wieder kommen.

"Was willst du schon wieder?",Ebony wollte nichts mehr mit Slade zutun haben.Er sollte verschwinden.
"Bitte Ebony.Ich liebe dich."
"Oh,bitte.Erzähl das jemanden anderen.",Ebony zog die Tür auf und schob Slade zur Tür raus.Gerade als sie die Tür zuschlagen wollte,sah sie Ved.Sie stürzte auf ihn zu.
"Ved,warte."
Doch ohne sich umzudrehen,ging Ved weiter.
Traurig wandte sich Ebony wieder zum Haus.

2 Wochen waren vergangen.Ved war nicht mehr da und Ebony ging es schlecht.Sie konnte zwar wieder laufen, doch was brachte das jetzt noch?
Ihre Mutter hatte sie wieder nach Hause gerufen.Sie sollte dort studieren.Erst wollte Ebony nicht wieder nach Hause, aber in NZ hatte sie alles an Ved erinnert.Hier war es auch nicht viel besser.Ved war immer in ihren Gedanken.

"Ved,konzentrier dich!",der Regiesseur war sauer.Ved musste die Szene nun schon zum 10. mal wiederholen.
"Wenn du nicht besser wirst,muss ich dich raus schmeißen."
"Tut mir leid.",das tat es ihm wirklich,aber er musste immer nur an Ebony denken.
"Na,gut.Probieren wir es noch mal."
Und weiter gings.

Ebony's 22 Geburtstag stand vor der Tür, doch Ebony freute sich nicht.Sie wollte mit Amber, Jay und den anderen feiern.Und mit Ved.Sie hatte hier natürlich auch Freunde.Da waren Ellie und Trudy,doch mit Amber war das etwas anderes.
"Ebbie,telefon!",rief ihr kleiner Bruder die Treppe rauf.
"Ja?",fragte sie genervt.
"Hey!Begrüßt man so seine beste Freundin?"
"Amber?"
"Hast du noch mehr beste Freundinnen?"
Ebony lachte.
"Ne ganze menge.",scherzte sie.
"Es ist schön dich wieder lachen zu hören.Ebony hatte Amber inzwischen erzählt, was mit ihr und Ved passiert war.
Da war er schon wieder.Ved!
"Weißt du,ich hab mir was überlegt.Warum kommst du nicht für deinen Geburtstag hier rüber?Die anderen würden sich freuen."
"Du weißt,dass ich kommen würde, aber was ist mit meiner Mutter?"
"Schon erledigt."
"Was?",fragte Ebony.
"Ich hab gerad mit deiner Mutter gesprochen.Das geht in Ordnung."
"OMG!!Ich danke dir.",Ebony sprang auf und ab, wie ein kleines Kind.
"Ist ja schon gut.",lachte Amber.

Endlich war er wieder zu hause.Ved hätte nicht gedacht, dass es so ansterngend werden würde.Aber jetzt war der Dreh zu ende.Der Film würde bald in die Kinos kommen und dann würde sich alles für Ved ändern.
Er wurde aus seinen Gedanken gerissen, als das Telefon klingelte.
"Hallo?"
"Ved?Ich bins,Amber."
"Was ist los?"
"Ich muss dir was sagen.Was wichtiges."
"Schieß los"

Wie hatte er nur so blöd sein können?Die ganze Zeit über hatte er gedacht, dass Ebony wieder was mit Slade hatte und die ganze Zeit hatte er sich getäuscht.Amber hatte ihm alles erzählt.Ebony liebte ihn und nicht Slade.Und der Blödmann,der er nun mal war,hatte alles kaputt gemacht.
Er musste unbedingt mit Ebony sprechen.Amber und er hatten einen Plan, aber ob er funktionieren würde, war eine andere Sache.

"Oh,es ist so schön wieder hier zu sein.",Ebony war froh >zu hause< zu sein.
"Ja.Besonders mit mir an deiner Seite,he?",sagte Jay mit einem grinsen.
"Ha,ha,loverboy.Du hast deine Freundin."
"Mit der ich auch sehr zu frieden bin."Jay und Amber lächelten sich an.Sie würden in 3 Wochen heiraten.
"Die anderen sind schon alle da.",sagte Amber, als sie vor dem Haus standen.
"Wir haben eine Überraschung für dich.",sagte Amber geheimnisvoll.
"Oh,ich liebe Überraschungen!Was ist es?"
"Als ob ich dir das jetzt sagen würde!Aber über diese Überraschung wirst du dich freuen,das ist schon mal klar."
Als sie das Haus betraten, stürzten alle auf sie zu.
"Happy birthday!",riefen alle durch einander.
"Hilfe!Alle nach einander,bitte!",rief Ebony.
Erst als sie alle Geschenke ausgepackt hatte und alle schon etwas betrunken waren,fiel Ebony ihre Überraschung wieder ein.
"Also, was ist jetzt meine Überraschung?"
"Oh,das hätte ich fast vergessen.",sagte Amber grinsend.
"Ha,ha!Was ist es,sag schon!",Ebony wurde ungeduldig.
"Okay,okay.Komm rein!"
"He?Ich bin doch schon drinne..."
"Nicht du,schwachkopf.Er...",sagte Amber und nickte zur Tür.
Dort stand Ved.
"Ved?",fragte Ebony erstaunt.
Ebony war geschockt.
"Was machst du hier?",fragte sie ärgerlich.
Ved sah sie ertaunt an.
"Es ist dein Geburtstag."
"Ich dachte du bist in Amerika und drehst deinen tollen Film!",Ebony wusste nicht so recht, was sie von Ved 's auftauchen halten sollte.
"Wir sind fertig.Es muss nur noch alles geschnitten werden."
"Oh, und da dachstest du, du kommst einfach wieder her und tust so, als ob nichts gewesen wäre.",Ebony wurde immer wütender.Was dachte Ved sich dabei.
"Nein!Ebony, ich wollte mich bei dir entschuldigen."Ved versuchte Ebony in die Augen zu sehen, aber Ebony drehte sich weg.
Eine Pause entstand.Alle im Raum waren ruhig.Keiner hätte das erwartet.Amber war beunruhigt.Sie hatte Angst Ebony würde irgendwas blödes anstellen.
Plötzlich durchzuckte ein Blitz das Zimmer.Es hatte angefangen zu Gewittern.Es waren einzelne Schreie zu vernehmen.Als sich alle wieder gefangen hatten,bemerkte Amber das Ebony nicht mehr da war und Ved auch nicht.
"Scheiße!"
Jay sah sie überrascht an."Was ist los?"
"Sie sind weg!"
"Wer ist weg?",fragte Jay langsam,obwohl er glaubte die Antwort schon zu wissen.
"Ebony und Ved!",Amber schrie fast.



Ved hatte nur noch den Schatten von Ebony gesehen, wie sie raus gerannt war.Er ist hinter ihr hergerannt, wurde aber gleich von einer Windböe,die durch die offene Tür gelangt war, wieder ins Haus geschubst worden.Beim zweiten Anlauf klappte es dann und Ved versuchte Ebony auszumachen.Sie lief in richtung Strand.


Ebony hatte keine Ahnung was sie da eigentlich tat.Ved hatte sich bei ihr entschuldigt.Das war alles, was sie wollte - wieder mit ihm zusammen sein und trozdem lief sie vor ihm weg.
Sie war durchnässt und hatte Seitenstiche.Sie konnte ihr Bein immer noch nicht richtig belasten und musste deshalb stehen bleiben.Langsam atmete sie aus und ein.Als Ebony sich umblickte, sah sie Ved auf sich zu rennen.Noch bevor er sie erreicht hatte wurde ihr alles schwarz vor Augen und sie fiel.

Als Ved sah,dass Ebony im Gras lag, legte er noch einen Zahn zu.
"Ebony!Ebony!Komm schon, was ist los?"Ved versuchte Ebony in eine aufrechte Lage zu bringen, aber durch den Regen,rutschte sie ihm immer wieder weg.
Endlich lag sie richtig und Ved war froh, dass sie nur ohnmächtig war.Schon nach ein paar Sekunden öffnete Ebony ihre Augen wieder,die Ved erstaunt und froh zugleich ansahen.
"Ved?"
"Alles in Ordnung.Du warst Ohnmächtig,jetzt ist alles wieder gut.",Ved war so froh,dass es ihr gut ging.
"Komm wir müssen dich ins Trockene bringen."
Ved nahm Ebony auf die Arme und trug sie in Richtung Haus.

Ebony hatte keine Schäden davon getragen, außer einer Erkältung.Amber war total sauer auf sie.
"Warum stellst du immer so dummes Zeugs an?",Amber blickte sie wütend an."Wir haben und Sorgen um dich gemacht.Du kannst froh sein, dass Ved da war und dir geholfen hat."Noch immer hatte Amber das Bild in errinerung, als Ved mit Ebony im Arm auf sie zu gekommen war.
Ebony schaute beschämt auf den Boden.
Ved kam ins Zimmer und Amber ließ die beiden alleine.
Ebony traute sich nicht Ved anzusehen.
"Ich liebe dich."
Ebony sah Ved nun doch ins Gesicht.
"Was?",Ebony war sprachlos.
"Ich liebe dich,Ebony",sagte Ved sanft und dabei nahm er Ebony 's Hand.
"Ich will dich nicht wieder verlieren.Ich will mit dir zusammen sein."
"Okay.Stopp!Du tust was?Ich dachte du haßt mich.",sagte Ebony erstaunt.
"Nein.",das war alles was Ved dazu sagte.
Si esahen sich lange in die Augen,bis Ebony schließlich lächelte und Ved umarmte."Ich liebe dich auch!"

Ebony wachte am nächsten morgen mit einem lächeln auf ihrem Gesicht auf.Erst als sie bemerkte, dass Ved neben ihr lag,fiel ihr wieder ein, was gestern passiert war.
Zärtlich beugte sie sich zu ihm hinüber und küsste ihn sanft.Seine Augenlieder zuckten leicht.
"Hey Schönheit!Gut geschlafen?",fragte er verschlafen.
"So gut, wie lang nicht mehr.",Ebony konnte sich das grinsen nicht verkneifen.
Ved sah sie an.Seine Augen......sie konnte sich wirklich in ihnen verlieren.
Plötzlich knurrte Ved's Magen.
"Ähm.....,was hälst du davon, wenn wir runter gehen und erstmal Frühstücken?",bitten sah er zu ihr hoch.
"Gute Idee.",auch sie hatte Hunger."Geh du schon mal vor.Ich will nur schnell unter die Dusche."
"Und du bist sicher, dass ich nicht mit soll?",fragte Ved lächelnt.
"Geh schon runter, Blödmann!",sagte Ebony lachent.
Ved hob beschwichtigent seine Arme."Schon unterwegs!"

Nach dem Frühstück gingen Ebony und Ved zu Amber.Sie hatten ihr eine Menge zu erklären.
Als sie eintraten,schlug ihnen eine Wolke aus Gelächter entgegen.Verdutzt schauten die beiden sich an.
"........Ved......Ebony....ha,ha....",das war alles, was sie verstehen konnten,aber das reichte auch aus, um zu verstehen, dass die anderen sich über sie lustig machten.
"Na toll!Darüber werden die sich noch Tage drüber schrott lachen.",seufzte Ved"Auch wenn ich nict wirklich weiß, was es da zu lachen gibt.."
Ebony lachte."Wir haben ja immer noch uns."
Das Lachen ließ die anderen aufschrecken.
"Was war das?",fragte Amber erstaunt.
"Weiß nicht!",kam es als Antwort von Jay."Lass uns nachsehen."
Sie erhoben sich und gingen leise auf den Flur hinaus.Was sie da sahen verschlug ihnen den Atmen.
Ved und Ebony standen da und küssten sich, als ob nichts in der Welt sie trennen könnte.
Jay nahm Amber in die Arme und beide lächelten sich an.
Ebony und Ved lösten sich voneinander, als sie bemerkten, dass sie Zuschauer hatten.
"Gott,es ist schön euch wieder zusammen zusehen.!"
"Ja!",stimmte Jay Amber zu."Und auch richtig passend."
Drei Paar Augen blickten Jay fragend an.
"Na,ja.Stellt euch doch ma vor, ihr hättet euch nicht vertragen.Was gäb das denn dann auf unsrer Hochzeit?Auf Tortenschlacht hab ich echt kein Bock."
Ebony schlug ihm freundschaftlich auf die Schultern."war ja klar, dass du nur an dich denkst....."

Endlich war der Tag da.
Heute heirate ich!, war alles, an was Amber denken konnte.
Sie war so aufgeregt.Hoffentlich würde alles gut gehen.
Was wenn Jay nicht kommen würde, oder.......nein, denk nich drüber nach!
Um sich abzulenken, schaute sich Amber um.Alles war so wunderschön.Die Bänke waren mit weißen Stoff überzogen, weiße Tauben, warteten in Käfigen und überall wohin sie ihren Blick wendete sah sie weiße Lilien.


Ebony freute sich so für ihre Freundin und als sie zuschaute, wie Amber in ihrem Hochzeitskleid auf Jay zulief, das Lächeln stetig in ihrem Gesicht, spürte sie das Verlangen, selber an Ambers stelle zu sein.Es war ein unglaubliches Gefühl und Ebony wollte nicht, dass es endete.Verstohlen schaute sie zu Ved rüber.Auch er beobachtete Amber mit einem lächeln.Was er jetzt wohl dachte?Ob er auch über den Gedanken einer Hochzeit nachdachte?Ved bemerkte ihren Blick und lachte sie schüchtern an.
Schüchtern?Seit wann war Ved denn schüchtern?

Ebony ging nach der Zeromonie nachdenklich zu Amber.
"Amber?", fragte Ebony und blickte ernst zur Angesprochenden rüber.
"Hmm?"
"Wie fühlt es sich an?Ich mein, verheiratet zu sein?"
Ein lächeln schlich sich auf Ambers Gesicht."Es ist einfach toll.Du bist die ganze Zeit nur glücklich und willst die ganze Welt einfach nur umar- warum?"Amber stockte.
Verlegen sah Ebony auf den Boden.
"Na, ja. Ich dachte nur......schon gut."
"Du willst doch nicht.......", Amber vesuchte Ebony in die Augen zu sehen.
".....doch du willst!"
Langsam nickte Ebony.
"OMG, OMG!Das ist ja wunderbar!", schrie Amber und umarmte Ebony.
"Hat Ved dich schon gefragt?", fragte sie plötzlich.
"Bist du verrückt?", Ebony sah Amber ungläubig an."Wir reden hier über Ved!Der fragt mich doch sowieso nie.....",sagte Ebony traurig.
"Ah, jetzt sei doch nicht so negativ. ...."
Amber verstummte, als sie sah , wie Jay und Ved auf sie zukamen.
"Wollen wir?", fragte Jay und machte eine Geste, die zeigen sollte, dass er gehen wollte.Amber nickte.
"Denk an was ich dir gesagt hab!", waren ihre letzten Worte zu Ebony, bevor sie sich mit Jay auf den Weg machte.Mit den Gedanken nur noch bei ihrer Hochzeitsnacht und bei den Flitterwochen.

"Ved?", fragte Ebony leise.
"Hmm, was?",war die kurze Antwort,da gewisse Person total in ein Fussballspiel vertieft war.
"Glaubst du, dass ich , na ja, jemals heiraten werde?"
Ved verschluckte sich an seinem Bier und sah Ebony sprachlos an."Bitte was?"
"Amber sah so glücklich aus und Jay ist genau der richtige für sie.Und ich hab einfach das Gefühl, dass das bei mir noch nicht so ist, also...ich mein..", Ebony stockte, als sie den beileidigten Ausdruck auf Ved's Gesicht sah.
Ved war geschockt.Glaubte sie etwa er war nicht der Richtige für sie?
"Bitte sei nicht böse.Ich habs nicht so gemeint.", vesuchte sie ihn zu beruhigen.
"Ach nein?Und wie hast dus dann gemeint?",zornig funkelte Ved Ebony an.
"Ich......du...."
"Tss"Ved drehte sich beleidigt von ihr weg.
"Ved!"
Ved drehte sich wieder zu Ebony und guckte sie verletzt an."Schön, du willst also heiraten.", das war keine Frage, sondern eine Feststellung. "Wen?", das war eine Frage.
Ebony fiel aus allen Wolken, als sie diese Frage hörte.
"Wen?Den Papst persönlich! Dich natürlich, dummkopf!"
"Mich?", meinte sie das wirklich ernst?Sie wollte ihn heiraten?Ihn, der sie in den Rollstuhl gebracht hatte,ihn, der sie zu tode verletzt hatte?
Ebony sah Ved ernst in die Augen, bevor sie sanft flüsterte:"Dich!Und niemand anderen.Klar?"
"Klar!", war alles was Ved sagen konnte, denn Ebony hatte sich vorgebeugt und küsste ihn jetzt leidenschaftlich.
Als sie sich wieder von einander gelöst hatten, sahen die beiden sich tief in die Augen und gerade als Ved etwas sagen wollte, ertönte eine Stimme aus dem Fernseher, die verkündete, dass so eben ein Tor gefallen war.Begeistert sprang Ved auf und rief:"Tor,Tor"( mein Freund macht das andauernt, schrecklich!)
Ebony ließ sich verdattert wieder aufs Sofa sinken.


"....und dann ist er aufgesprungen und ist durchs ganze Haus gelaufen und hat wie ein Verrückter geschrien.", beendete Ebony ihre Erzählung.
"Schatz, tut mir so leid.", sagte Amber durch das Telefon.Allerdings konnte sie sich das Lachen nicht ganz verkneifen.
"Ja, lach du mich ruhig aus!Du hast ja deinen ach, so tollen Freund."
"Oh, komm schon.Ist dir nicht klar, dass Ved nur Angst hat!"
"Wovor soll er denn Angst haben?"
"Na ja, dass du vielleicht nein sagst."
"Ich hab doch klar und deutlich gesagt, dass ich ihn heiraten will, warum sollte ich dann nein sagen?!"
"Männer!", war alles was Amber dazu sagte.
Ebony seufzte und legte auf.

Sie hörte, dass der Fernseher aus war und begab sich wieder ins Wohnzimmer.Was sie da sah, ließ sie voll und ganz verstummen und sie blieb, wie angewurzelt stehen.
Ved stand mitten im Raum und er hatte Blumen in der Hand.Wo hatte er die denn her?Ebony hatte garnicht gehört, dass er das Haus verlassen hatte.
Langsam kam Ved auf sie zu und sank vor ihr auf die Knie.
"Ebony,", setzte er an."Ebony, du bist die wundervollste Frau, die ich je kennengelernt habe und ich....."Ved hob seine Kopf und sah, dass Ebony die Tränen in den Augen standen.
"Alles in Ordnung?", fragte er besorgt. "Soll ich aufhörn?"
"Bloß nicht.", warnte Ebony ihn.
"Ebony, du bist die wundervollste Frau, die ich je kennengelernt habe....",setzte Ved nochmals an.
Diesmal war es das Telefon das die beiden unterbrach.
Ved war mit den Nerven am Ende und raufte sich die Haare, kann man denn nicht ungestört einen Antrag machen?, während Ebony zielstrebig auf das Telefon zuging und den Stecker zog.
"Mach weiter!", befahl sie Ved schon fast.
Ved kniete wieder vor Ebony wieder.
"Jetzt ohne das ganze gelabere...Ebony, willst du mich heiraten?"
Vor lauter Tränen konnte Ebony nur nicken, während Ved ihr einen Ring an den Finger steckte, von dem sie keine Ahnung hatte, wo er ihn her hatte.