Wo warst du von Zoot`s Sister

Erklärung: In meiner Story geht es hauptsächlich um Zoot und einen erfundenen Chara. Es spielt vielleicht um die 6.Staffel, was heißen soll, in meiner Story ist Zoot keine Einbildung von Ebony, er lebt wirklich. Sein Tod wurde nur von Bray, Lex und ihm selbst vorgetäuscht um ihn sicher aus der Stadt zu bringen, weil ihm die ganze Geschichte mit den Locos und so zu viel wurde.

Die Locos gibt es wieder, aber nicht so brutal wie vorher, außerdem verbringt er viel Zeit mit Brady und Trudy. Die beiden haben ein freundschaftliches Verhältnis und nicht mehr (kann sich aber ändern!!). Er versucht ein guter Vater für Brady zu sein, weil er ja einiges nachholen muss. Er ist deshalb viel und oft in der Mall und ist schon ne halbe Rat, (wie Eb, sie hat sich ihm wieder angeschlossen) was Lex sowieso nicht passt aber de interessiert ja eh niemanden... ;-). Es hört sich jetzt so an, als wär Zoot total verweichlicht, dem ist aber nicht so.!! Er ist immer noch der alte, nur nicht mehr ganz so schlimm.... Wenn’s euch gefällt, schreib ich bald den ersten Teil, ok??

TEIL 1:

Die Mall Rats saßen gerade zusammen, als Zoot mit einer schlafenden Brady die Treppe hochkam. „Da ist ja meine süße kleine..“ Trudy kam sofort auf Zoot zu gerannt. Sie musste sich, wie die meisten anderen auch, erst noch daran gewöhnen, dass Zoot ständig in der Mall rein- und raus marschierte ohne irgendwelche bösen absichten. „Darf ich daraus schließen das du mir nicht vertraust??“, fragte Zoot ironisch, aber freundlich. „ist ja schon gut, ich hab ja nichts gesagt. Ich bring nur noch schnell Brady ins Bett.“ Das war Zoot ziemlich recht. Aber er freute sich jetzt schon darauf die kleine wieder bei sich zu haben. ‚Bray hatte damals recht’, dachte er kurz nach und schaute sich dabei um.
„Ach schaut mal wie süß, wenn das nicht unsere Ebony ist?!“ Diese saß nämlich, heftig mit Jay rumknutschend, etwas abseits. Die beiden waren wieder zusammen gekommen. Zwar hatte Jay ein kurzes Techtelmechtel mit Trudy gehabt, aber Ebony bedeutete ihm einfach zu viel und beide waren letztendlich wieder zusammen gekommen. „Oh...äh...Hi! Was machst du denn hier?“ sie versuchte sich aus der Situation zu retten, weil sie nämlich gesagt hatte, sie wolle mit ein paar Jungs die Stadt abchecken. „Das könnte ich dich ebenso fragen!“ er verdrehte die Augen und nahm neben Amber, die ihm einen Stuhl hingestellt hatte Platz und wartete auf eine Antwort. Ebony seufzte und drehte sich so zu Zoot hin, das sie diesem in die Augen schaute.
„Also folgendes: Die Demon Dogs verhalten sich ziemlich ruhig, was mir gar nicht gefällt und ich glaube, dass sie etwas aushecken...“ Zoot nickte und sie fuhr fort: „... Top Hat spielt mal wieder den wichtig tuer und meint, er müsse unsere Leute aufmischen, jetzt hat er ne blutige Fresse und wieder was dazu gelernt...“ Sie grinste Zoot frech an und der nickte grinsend zurück. Sie überlegte ob sie nun fertig war plötzlich schlug sie sich leicht gegen den Kopf als ihr noch etwas einfiel. „Oh...und ich glaube ein neuer Tribe ist in der Stadt, sie fahren schon die ganze zeit auf schwarzen Motorrädern durch die Gegend und suchen wohl ein Lager oder so.“ Sie war fertig und Zoot nickte anerkennend. „Ein neuer Tribe, ja?“
Er überlegte. Früher hätte er einfach so jemanden angegriffen aber das war vorbei, er hatte es Trudy versprochen, denn das war ihre Bedingung damit er Brady ohne ihre Aufsicht sehen konnte. Diese war Mittlerweile wieder im Café angelangt und setzte sich zu Salene, Cloe und Ved. Sie wollten alle gerade etwas Essen, als sie Motorgeräusche von außen hörten. Und diese kamen immer näher.... „Scheint so als bekommen wir besuch...“, meinte Lex tonlos.

Teil 2:

Die Mall Rats hatten sich alle oben versammelt und standen so, dass sie im Vorteil waren. Genau in diesem Moment kamen die ‚Gäste’ rein, wie sie Lex so freundlich genannt hatte.
„Oh, schaut mal, ist ja doch jemand zuhause!“ ertönte eine männliche Stimme die zu einem Jungen in einer typischen, schwarzen Motorradjacke gehörte. Er hatte kurzes, schwarzes Haar, war kräftig gebaut und machte einen gefährlichen Eindruck. Er kam grinsend auf die Mall Rats zu und fuhr in einem spöttischen Ton fort: „Also, um das mal klar zustellen, wir....“ er deutete auf sich und ca 7 weitere, gutgebaute Jungs „... sind die ‚Black Thunders’ und wir sind hier um ‚Hallo’ zu sagen...“ Er fing laut an zu lachen und die anderen Stimmten ein.„Also, Hallo!“ Der Junge setzte ein fieses Grinsen auf und sagte „Ich bin Jeff!“, er tat so als wollte er ihnen die Hand reichen, riss sie aber dann sofort wieder weg. „Und ab jetzt euer schlimmster Alptraum“ Er kam bedrohlich auf die Mall Rats zu. Lex, Jay, Zoot und Ved machten keine Anstalten zurück zu weichen. Im Gegenteil, sie blieben wo sie waren. Dass war Jeff relativ egal. Er gab seinen Jungs ein Zeichen und schon gab es die erste, kleine Schlägerei.
Amber deutet den jüngeren an, sich unauffällig in ihre Zimmer zu verziehen und flüsterte Cloe und Gel leise zu, sie sollten mit ihnen gehen dass sich die kleinen nicht fürchteten. Jeff fiel das aber auf, schnappte sich Cloe und hielt ihr ein Messer hin. „Wo wollt ihr denn hin?? Wisst ihr, ich hab das Bedürfnis.... die kleine hier zu kitzeln und zwar mit meinem Messer, das wollt ihr doch nicht, oder?“ Ved blickte auf und erstarrte. Die anderen folgtem seinen Blick und erschreckten. Keinesfalls wollten sie, dass Cloe etwas passierte. Lex, Jay und Zoot ließen sofort von den ‚Black Thunders’ ab. „Lass sie sofort los, verstanden?!“ Ved war in totaler Rage. Niemand, aber auch wirklich niemand darf Cloe auch nur ein Haar krümmen, dafür hatten die beiden einfach zu fiel durchgemacht. Cloe’s Augen weiteten sich vor Schreck, und sie versuchte verzweifelt sich los zu reißen, als plötzlich eine zweite Stimme ertönte.

Teil 3:

„Hast du nicht gehört? Du sollst sie los lassen!!!“, schrie eine Stimme so kraftvoll und laut, dass es Jeff und die anderen zusammen zucken ließ. Ein Mädchen, ebenfalls in einer Motorradjacke aber mit ein paar roten Streifen drauf, kam die Treppe hoch und funkelte Jeff böse an. Etwas leider aber mit Wut sagte sie noch mal „Loslassen!!!“ Nichts rührte sich. „Hast du seit neustem Tomaten auf den Ohren oder was??“ Jeff ließ Cloe sofort los und schaute verlegen zu Boden. Als Zoot das Mädchen sah, könnte man denken, er hätte einen Geist gesehen.
Sie hatte langes schwarzes Haar, dass in mehreren sogenannte französischen Zöpfen (soweit ich weis heißen die ‚Braids’) bis zur Mitte ihres Kopfes nach hinten geflochten war. Der Rest war offen, Es ließ sie von Vorne gefährlich und von hinten verspielt aussehen. ‚Die richtige Mischung aus Sex und Naivität’, dachte Zoot.
Sie trug eine schwarze Hose und wie schon erwähnt die Motorradjacke. Mehr war von ihren Klamotten nicht zu erkennen. Außerdem hatte sie eine art Tribal auf der Wange, sowie die anderen ihres Stammes, nur war ihrs zweifarbig: rot und schwarz. Sie hätte vom Aussehen gut zu den Locos gepasst.
„Sag mal Jeff, für wen hälst du dich eigentlich??? So weit ich weis, bin ich IMMER NOCH die Anführerin, und nicht du, oder hab ich da etwas nicht ganz mitbekommen??“ Sie schaute ihn schräg von der Seite an und blinzelte ihn ironisch an. Sie hatte eine massive Wut auf ihn! „Du nimmst dir meine besten Männer nur um dich als wer-weis-was aufzuspielen??“ Das Mädchen schaute Jeff kampflustig an „Von dir lass ich mir nichts sagen!!“ gab dieser trotzig zurück. „Oh, aber das solltest du aber! Ich hab’s dir schon mal gesagt, wiedersetzte dich noch einmal meinen Befehlen und du fliegst!!!!“ Sie war nun in voller Rage. Die Mall Rats wussten nicht, was sie sagen oder tun sollten. Das war wohl ne ziemlich miese Angelegenheit in die sich dieser Jeff gebracht hatte und sie wollten auf keinen Fall die Wut dieser Anführerin abbekommen.
„Was soll der Scheiß überhaupt?“ fuhr das Mädchen fort „Wir sind noch keine vier Stunden hier und du machst sofort Ramba-Zaba??“ Dann wandte sie sich zu den anderen Jungs „Und ihr seid so Blöd und macht mit, ja?“ Sie klang richtig enttäuscht. „Verschwindet, geht mir aus den Augen, wir sprechen morgen Früh darüber!!“, sagte sie sichtlich enttäuscht. „und du auch...“ Sie deutet Jeff mit einer Handbewegung zu gehen. „Ich muss sagen, das ist das erste Mal, dass ich mich schäme eure Anführerin zu sein!“ die Jungs hatten nur ein schlechtes Gewissen und verschwanden wortlos. Bis auf Jeff, der lies es sich natürlich nicht nehmen ihr noch ein ‚Blöde Schl.ampe’ hinterher zu murmeln.

Teil 4:

Zoot starrte immer noch auf das Mädchen und dann zu Trudy, diese schaute ihn genauso erschrocken an wie er sie. Unbemerkt schlich er in sein Zimmer bzw. in Bray altes Zimmer. (Es kam ab und zu vor dass er in der Mall übernachtete weil es entweder zu spät war um zu den Rail Yards zu fahren oder weil er sehr früh etwas mit Brady unternehmen wollte.)
In seinem Zimmer angekommen kamen schossen ihm erst mal tausend Gedanken durch den Kopf. „Dass kann sie nicht gewesen sein..“, sagte er leise zu sich selbst und kramte ein altes Foto aus seiner Jackentasche das er immer bei sich trug. Es war das letzte Überbleibsel aus Martin’s Leben und er konnte sich nicht davon losreisen. Es war ein Foto auf dem Martin, Bray und ein Mädchen abgebildet waren. Es wurde ca. 1 Jahr vor dem Virus geschossen und er hatte es sich lange nicht mehr angesehen. Er schaute sich das Mädchen an und musste lächeln, aber es tat unendlich weh, an sie zu denken. Er liebte dieses Mädchen mehr als alles andere, mehr als er Trudy je geliebt hatte, mehr als er ein anderes Mädchen je lieben könnte. Er wusste noch ganz genau wie die beiden immer etwas gegen Bray ausgeheckt hatten und ihn dann ärgerten. Er lächelte flüchtig und wurde dann wieder nachdenklich.
Doch dann wurde sie aus seinem Leben gerissen, war plötzlich weg und keiner wusste wo sie war. Bray und Zoot hatten oft über sie gesprochen und sich unendliche Schuldgefühle eingeredet. Sie waren zwar da als es passierte, konnten ihr aber nicht helfen und das war schrecklich. Er ist sich sicher, ihr verschwinden hat sicherlich dazu beigetragen, dass er zu Zoot wurde!
In der Cafeteria stand das Mädchen weiterhin mit dem Rücken zu den Mall Rats. Sicherlich, sie hätten sie jetzt schnell angreifen können, aber niemand bewegte sich. Man hörte sie einmal tief ein- und ausatmen dann drehte sie sich zu den Mall Rats um.
„Ihr seid die Mall Rats, richtig?“ alle nickten. Sie seufzte. „Hört zu, was Jeff da getan hatte war Falsch und ich hoffe das ihr jetzt kein all zu falsches Bild von mir oder meinem Tribe habt.“ Stille, niemand sagte etwas. Plötzlich hörte man Brady schreien. Trudy eilte sofort in ihr Zimmer. Das Mädchen schaute ihr nach und versuchte weiterhin zu erklären was da gerade vorgefallen war. Als endlich wieder alle Augen auf sie gerichtet waren fuhr sie fort: „Er hasst mich, weil ich der Anfürer bin, ein Mädchen..“ allgemeines schmunzeln und sämtliche Blicke richteten sich auf Lex. „Ha Ha, sehr witzig...“ alle lächelten kurz, auch das Mädchen. „Auf jeden fall hoffe ich, das ihr mir das nicht allzu übel nehmt.“ Die ganze Zeit durch Sprach sie mit ruhiger und entschuldigender Stimme und knetete nervös mit ihren Fingern rum. „Ich werde dafür Sorgen, dass er sich bei euch entschuldigt und falls er irgendetwas kaputt gemacht hat, dass er es ersetzt, ok?“
Alle nickten und Amber war die erste die das Wort ergriff: „Es freut mich, das du so ehrlich bist und ich für meinen Teil glaube dir, dass es dir wirklich leid tut.“ Sie schaute kurz in die Runde und alle nickten. Auch das Mädchen nickte, aber es war eher ein Nicken das deutlich machte dass es ihr wirklich Leid tat. Amber hob ihr die Hand hin. „Amber.“, sagte sie nur knapp. Das Mädchen ergriff ihre Hand und sagte mit einem schüchternen lächeln „Kia!“
Der Höflichkeit halber stellte Amber noch die anderen vor. „Das sind Jay, Ebony, Siva, Lex, Mouse, Sammy, Ved, Cloe, Patch, Dee, Gel, Jack, Ellie und…” sie brach ab. „Wo ist denn Zoot??“ fragte sie stirnrunzelnd. Lex grinste sie an und meinte „Der hat wohl ein kleines Schäferstündchen mit Trudy...“ Er fing sich für diese Bemerkung einen bösen Blick von Ebony ein und verstummte. „Trudy??“, fragte Kia ungläubig. Auch sie dachte kurz an die Zeit vor dem Virus, damals hatte sie eine beste Freundin die Trudy hieß aber sie wollte, nein konnte nicht daran denken. „Ja, Trudy es war ihr Kind das vorhin geschrien hatte...“ Kia nickte.
„Na super Amber, erzähl ihr doch gleich unsere ganze Lebensgeschichte!!“, meinte Lex zickig. Warum tat sie das immer? Amber konnte einfach nicht die Klappe halten wenn sie sich mit jemanden unterhielt. Alles muss sie jedem auf die Nase binden. Ein allgemeines ‚Halt die Klappe’ bekam er dafür zu hören. „also, dann...“ sagte Kia. „ich geh dann mal und mach meinen Jungs die Hölle heiß!“ sagte sie lächelnd und ging die Treppen runter.
Von Draußen konnte man hören wie sie ihr Motorrad anließ und davon fuhr. „also ich find sie ganz nett...!“ meinte Amber und eine hitzige Diskussion brach aus. Ob die neuen wohl gefährlich waren und ob es zu weiteren Problemen kommen könnte, ob sie schlimmer als die Technos waren, oder was für Absichten sie hegten.
Die Mall Rats beschlossen erst mal nichts zu unternehmen und gingen alle erschöpft ins Bett.
Alle konnten Ruhig schlafen- bis auf Zoot, Trudy und Amber....

Teil 5:

Zoot dachte die ganze Zeit Nacht lang über das Mädchen nach. Sie kam ihm so bekannt vor, aber das sie das Mädchen auf seinem Foto war, war ausgeschlossen, es konnte nicht sein- oder doch??
Auch Trudy lag wach. Sie hatte geweint. Als sie die neue Anführerin gesehen hatte, kamen ihr die Gedanken an ihre beste Freundin vor dem Virus hoch. Sie war knapp ein Jahr vor dem Virus verschwunden, einfach so. Sie hatte nie wieder von ihr gehört. Doch diese neue Anführerin sah ihr verdammt ähnlich, ok es lag schon Jahre zurück und Trudy wusste nicht, wie sie heute aussah aber diese neue hatte etwas an sich was Trudy kannte, aber sie wusste nicht was.
Amber konnte auch nicht schlafen. Aber das lag wohl eher daran dass Bray jr. Sie nicht schlafen ließ. Sie fragte sich warum Trudy Zoot so erschrocken angeblickt hatte, als diese Kia die Treppen hoch kam, sie fragte sich wieso das Mädchen ihre eigenen Leute vor sämtlichen Mall Rats bloß gestellt hatte und wieso sie ihnen nicht einfach gesagt hatte, sie sollen weiter kämpfen. Woher kannte sie die Mall Rats überhaupt. Es ließ Amber einfach keine ruhe....
Alle Mall Rats, außer Zoot, (er war schon früh am Morgen gegangen) saßen zum Mittagsessen zusammen. Lex tönte rum, diese Kia würde eh nicht kommen und dass das Geschwafel von gestern nur Rederei war um sich schön aus der Sache raus zu reden. Insgeheim sprach er das aus was alle dachten, als plötzlich ein ‚Das kannst du nicht mit mir machen’ und ein ‚Oh doch, ich kann’ von unten zu hören war.
Kia war tatsächlich gekommen und sie hatte Jeff dabei. Der zappelte wie verrückt rum und wollte sich losreißen. Es gelang ihm nicht. Sie kam die Treppe hoch und sagte: „Na los, entschuldige dich! Worauf wartest du?“ Jeff gab keinen mucks von sich. Kia hatte ein saures Gesicht und zwängte ihn in die Knie. Alle Augen der Mall Rats waren auf sie gerichtet. „Gut dann helf ich dir!“, Kia hob Jeff ein Messer an die Kehle „du sprichst mir jetzt einfach nach: Es tut...“ Jeff tat was ihm gesagt wurde, er wusste mit nem Messer an der Kehle sollte man nicht spaßen. „Es tut..“, presste er hervor. „..mir Leid...“ beendete Kia den Satz. „...mir Leid!“ „Na also, klappt doch! Und jetzt verschwinde!“ Jeff stand auf und fuhr sie an: „Das wirst du noch bitter bereuen Süße, dass lass ich nicht mit mir machen!!“ Er schrie die letzten Worte während er die Mall verließ und mit den Händen rumfuchtelte. „Ja, ich hab dich auch lieb, Jeff!“. Sie verdrehte die Augen und wandte sich den Mall Rats zu. „Also dann... ich wollte nicht stören..“ Sie deutete auf die Teller vor jedem. Sie drehte sich um als Trudy hervor stieß „Nein, bleib doch...“ Sie hatte nicht wirklich überlegt was sie sagte und wunderte sich auch nicht dass sie von allen schräg angeschaut wurde.
Kia lächelte. „Danke..aber, Nein Danke! Ich würde gerne bleiben aber ich hab noch was zu erledigen!“ Sie schaute traurig in die Runde. Ihr Blick blieb kurz auf Trudy haften. ‚Vergiss es Kia, keine Chance! Das ist nicht deine Trudy es ist unmöglich. Viele Mädchen heißen so’, versuchte sie sich einzureden. Trudy entging ihr grübeln nicht. Sie versuchte Kia in ein Gespräch zu verwickeln. „Wirst du denn immer so von ihm behandelt?“ Trudy wusste selbst nicht was sie da von sich gab. Es war totaler Schwachsinn, aber Kia antwortete. „Ach.. auf sein Geschwätz sollte man nicht hören. Ich bekomm jeden Tag mindestens 10 von solchen Drohungen aber ich bin immer noch am Leben...“ Sie grinste kurz.
„Wo willst du denn hin? Ich meine, diese Straßen sind nicht wirklich die sichersten und du könntest ein paar üblen Gangs in die Hände laufen...“ Kia seufzte. „Es ist was privates.“ Sagte sie knapp „und hey..ich bin ein großes Mädchen, ich werd schon auf mich aufpassen.“ Sie lächelte noch mal freundlich und verschwand. Trudy murmelte noch ein ganz leises ‚Nein, . bitte geh nicht’ aber sie war ja schon draußen. Amber machte sich Sorgen um Trudy. Sie beschloss später noch mal mit ihr zu reden...

Teil 6:

Da das Mittagessen vorbei war, ging jede Mall Rat seinen Beschäftigungen nach. Cloe und Ved verschwanden irgendwo hin, Jay traf sich mit Mega um einige wichtige Dinge, was die Strom- und Wasserversorgung anging, zu besprechen. Gel flirtete weiterhin mit Jack rum, aber dieser hatte nur Augen für Ellie, Mouse und Sammy spielten und Lex ging wohl irgendeiner kriminellen Angelegenheit nach. Siva war in der Küche und backte mal wieder rum. Dee und Patch waren etwas spazieren gegangen. Amber war bei ihrem Baby und wickelte ihn. Sie rief nach Trudy. Keine Antwort. „TRUUDYYY!!!“. Wieder keine Antwort. Sie stand auf und ging in Trudy’s Zimmer, dort war sie auch nicht. Amber versuchte es in der Cafeteria wo Siva war. „Siva, hast du Trudy gesehen? Ich kann sie nirgends finden...“ Eine mit Mehlbestaubtem Gesicht dreinblickende Siva zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Sie ist nach dem Essen gleich mit Brady verschwunden. Vielleicht ist sie ja zu Zoot...“ Amber bekam einen kleinen Lachanfall, fing sich aber wieder ein. „Komm schon Siva, das glaubst du doch wohl selbst nicht. Trudy würde nie freiwillig zu den Rail Yards gehen, dass weist du doch...“ Siva zuckte nochmals mit den Schultern „Wie auch immer...“ Amber wollte sich abwenden als Siva sagte: „Tust du mir einen Gefallen??“ Amber blickte sie nickend an. „Probier das mal...“ Siva reichte ihr einen Löffel und Amber probierte etwas von dem Teig . „Hey, das ist ja lecker...“ Beide brachen in schallendes Gelächter aus und unterhielten sich während Amber mehr und mehr naschte...
Was Amber nicht wissen konnte, Trudy war tatsächlich auf den Weg zu den Rail Yards. Sie musste einfach mit Zoot über diese Anführerin sprechen (die zwei haben immer noch keine Ahnung wie sie heißt, weil sie ja nicht da waren als Kia allen vorgestellt wurde..)
Sie war schon an den Rail Yards angekommen, wurde aber nicht durchgelassen. „Kommt schon Jungs, ich muss zu Zoot!!“, sie flehte beinahe, was den beiden Wachen gefiel. „Das wollen sie alle, Schätzchen.“ Sagte eine der Wachen und grinste. Dann schaute er auf Brady und gab noch ein dummes Kommentar von sich. „Lass mich raten, du willst ihm diese Kind andichten, stimmt’s oder hab ich recht??“ Jetzt fingen beide Wachen an zu Lachen und äfften Trudy’s Stimme nach. Dieses Lachen zog Zoot’s Aufmerksamkeit auf sich und er begab sich zum Tor. „Was ist den hier so witzig?“, fragte Zoot streng. Eine der beiden Wachen drehte sich Blitzschnell um. „Diese widerwärtige Person verlangt dich zu Sprechen, wir haben ihr gesagt sie soll sich verziehen aber sie hört nicht auf uns, wir schaffen sie gleich weg..“ Die Wachen kamen schon auf Trudy zu als Zoot ‚stopp’ schrie.
„Ich weis ja nicht wer euch diese bescheuerten Manieren beigebracht hat, aber seit wann behandelt man denn Frauen so schlecht??“, fragte Zoot. Noch bevor die Wachen etwas sagen konnten, hörten sie ein bissiges ‚Verschwindet sofort’ von ihrem Chef und sie gingen auch sofort.
Zoot öffnete das Gitter und fuhr Trudy an: „Bist du denn total übergeschnappt?? Was denken die jetzt von mir? Du kannst hier doch nicht einfach auftauchen und verlangen mich zu sehen, die hätten dich in Stücke gerissen!!“ Zoot war sauer. „Jetzt halt aber mal die Luft an! Du weist ich wäre nicht hier, wenn’s nicht wichtig wäre...“ Zoot nickte und war etwas verwirrt, weil er es nicht gewohnt war, dass Trudy so mit ihm sprach. Die zwei verschwanden hinter einem der näherliegenden Wagons damit man sie nicht sah. Er setzte sich auf die Treppe und nahm Brady auf seinen Schoß, die vergnügt mit seinen Händen spielte. „Also, schieß los, was ist, ist sie krank??“ Er deutete auf die Kleine. „Dann wär sie ja wohl kaum hier, oder etwa nicht??“ Trudy bereute es schon wieder hier her gekommen zu sein. Sie holte noch mal tief Luft und begann leise zu sprechen. „Also, diese neue, diese Anführerin von den ‚Black Thunders’...“ Sie stockte und schaute ihn an. Ihr lief es eiskalt den Rücken runter. Er hatte diesen durchbohrenden Blick den sie hasste! „Ja, was ist mit ihr?“ fragte er, aber er wusste was sie wollte. „Komm schon, stell dich doch nicht so Blöd! Ich glaube sie ist.... ich denke sie könnte doch......“ sie seufzte. Trudy konnte nicht mehr. Sie konnte nicht sagen was sie dachte. Sie wusste er würde austicken, sie als durchgeknallt beschimpfen und sie rausschmeißen. „Du meinst sie könnte Kia sein?“ er schaute traurig zu Boden. „Ja“, sagte Trudy leise. “Ob du’s glaubst oder nicht, ich hatte auch schon daran gedacht aber es ist unmöglich! Ich meine wenn sie- wo immer sie war- noch am Leben wäre, wär sie nach dem Virus doch bestimmt zurück gekommen.“ Trudy nickte vor sich hin sie wollte noch was sagen als Ebony angeschneit kam. „Hey, was ist den hier los, kleine Familienversammlung?“, sagte sie vergnügt. „Halt die Klappe und verpiss dich Ebony!“ Fuhr Zoot sie an. Ebony war die einzige bei den ‚Locos’ die wusste, dass Brady Zoot’s Tochter war und konnte deshalb gefahrlos her kommen ohne gleich gekillt zu werden. „Ja, Zoot, du mich auch!“ Immer wenn Trudy da war oder in seiner nähe, war er so empfindlich. „ Ebony zisch ab, das geht dich nichts an...“ „ach wirklich? Dann scheint es dich nicht zu interessieren das diese Idioten auf Motorrädern vorm Tor stehen und den Anführer, sprich dich, sehen wollen...“ Trudy und Zoot blickten sie erschrocken an. „Dass ist jetzt aber ein Witz, oder?“ stotterte Trudy. „Sehe ich etwa so aus als würde ich Witze machen?“ Ebony schaute Trudy kopfschüttelnd an als sie zu Zoot sah. „Hey, Meisterchen, du Sabberst ja!“ grinste sie. Zoot hatte nämlich vor Schreck den Mund aufgerissen. „Äh was??... Ja klar...“ er hatte sich wieder gefasst. „Ist die Anführerin auch da?“ Ebony zog die Augenbrauen hoch. „Nein“, sagte sie knapp. Trudy mischte sich wieder ein. „Sie war vorhin in der Mall und sagte sie müsse etwas privates erledigen, also ich schätze dieser Jeff ist auf eigener Faust hier.“ Zoot nickte. „Trudy, du verschwindest hinten rum und pass auf dass dich die Köter (sprich Demon Dogs) nicht erwischen, ok??“ er gab Brady an Trudy zurück, küsste die kleine noch mal auf die Stirn und deutete Ebony sie hinten rauszubringen. Er selbst machte sich auf den Weg ans Tor.
„Sag mal Trudy, was ist denn mit Zoot los?“ fragte Ebony mit leichter Sorge. „Trudy stotterte. „K..Keine Ahnung, wohl nicht sein Tag heute...“ sie wollte so schnell wie möglich verschwinden, denn Ebony hatte Talent dafür sie zu durchschauen. Ebony nickte. Sie waren am hinteren Zaun-ende angekommen. „Tu mir einen Gefallen ja, sag Jay ich komm nachher noch vorbei!“ Trudy nickte und verschwand in Richtung Mall.

Teil 7:

Während Ebony gemütlich zu Vordereingang zurück schlenderte, (sie hatte es nicht nötig zu Prügeln, wieso auch? Es gab ja genug Locos und sie wollte sich die Finger nicht schmutzig machen) hatte Zoot genügend Probleme sich Jeff vom Hals zu schaffen.
„Ohh Jungs schaute mal, dass ist Jeff unser schlimmster Alptraum!“, sagte Zoot in einem herablassenden Ton. „Also, kleiner spucks aus, was willst du??“ Jeff beäugte Zoot nur grinsend und sagte dann. „Dich Officer!“ (Was eine Anspielung auf Zoot’s Polizeimütze und Wagen sein sollte).Auch Jeff lachte auf und die anderen Black Thunders stimmten mit ein. “Pass auf was du sagst, Freundchen. Wo ist eigentlich euer Babysitter? Ich bin mir sicher sie hat euch nicht aus eurem Laufstall gelassen!!“ Jeff kneifte die Augen zusammen. „Ach die, die hat doch eh nichts mehr zu melden! Die spielt sich eh nur auf und tut so als wär sie was...“Zoot konnte sich sein Grinsen nicht verkneifen als er sich daran erinnerte wie die Chefin der BT’s sie vor allen zur Schecke machte.
Er wandte sich an seine Leute. „Ich hab vergessen euch zu erzählen, das diese Flaschen hier...“ er deutete auf die BT’s „...schon einmal versucht haben anzugreifen. Soll ich euch sagen, was passiert ist?“ Er setzte ein fieses Grinsen auf und die Locos grinsten ebenso fies zurück. Dann ging Zoot zu Jeff hin und legte ihm seinen Arm auf die Schulter, so als würde er einen Freund ich den Arm nehmen. „Dieser kleine Scheißer hier, hat sich seiner Anführerin wiedersetzt...“ Zoot setzte ein entrüsteten Blick auf und seufzte. Das grinsen der Locos wurde immer breiter. „...und wollt ihr wissen was passiert ist?? Sie hat ihn in aller Öffentlichkeit bloß gestellt! Vor uns allen und das allerbeste...“ er prustete los, es war einfach zu peinlich für diesen Jeff gewesen. Dieser schaute nur Weg und verzog sein Gesicht als hätte er in einen sauren Apfel gebissen. Langsam merkte er, dass es eine blöde Idee war herzukommen, eine richtig blöde Idee und weit und breit keine Kia, die ihn aus der Scheiße ziehen konnte...“dieser Feigling hat sich ein kleinen Mädchen genommen das er vierteilen wollte, ein junges, unschuldiges, Kind!“, Zoot schüttelte verständnislos den Kopf und grinste noch breiter. „ Er hätte ja wie ein Mann kämpfen können, aber nein, er vergreift sich lieber an kleinen Kindern.. Also, Locos, was machen wir mit Leuten die sich kleine, unschuldige Kinder krallen und nicht wie Männer kämpfen?“ Zoot blickte seinen Leute an, die sich einer nach dem anderen mit dem Zeigefinger über den Hals fuhren. Zoot nickte. „genau, wir machen sie kalt!!“ Jeff und die anderen schluckten. Wieso waren sie auch so blöd und sind Jeff gefolgt?
Kia war ziemlich müde. Sie wollte eigentlich zurück in ihre Vergangenheit. Sie wollte noch mal ‚nach Hause’. Sie hatte es auch geschafft. Sie war vor dem Haus angekommen in dem sie früher mal gelebt hatte. Aber den Mut reinzugehen, den hatte sie nicht. Es tat alles noch viel zu sehr weh. Sie fuhr auf ihrem Motorrad durch die Stadt und kam an den Rail Yards vorbei und erschrak. „Nein, nicht schon wieder“, fluchte sie leise. Sie drehte mit ihrer Maschine um und fuhr direkt auf ihre Jungs zu.
Motorgeräusche waren zu hören. Zoot, Jeff und die BT’s wirbelten um. „Scheiße!!“, fluchte Jeff. „Wenn man vom Teufel spricht, nicht war Jeff??“, sagte Zoot belustigt. Kia stoppte ihre Maschine genau zwischen den BT’s und Jeff und Zoot.. Sie stieg ab und nahm ihren Helm vom Kopf. „Na Überraschung, Überraschung. Wenn das nicht Jeffilein ist, mein Lieblings- Troublemaker!“ man konnte ihrem Gesicht nicht ablesen, ob sie froh darüber war, dass Jeff in Schwierigkeiten war oder sauer. „Sag mal Jungs, sprech ich Chinesisch oder was??“ ihre Stimme wurde immer lauter. „Hatte ich euch nicht gesagt ihr sollt im Stadion bleiben und eure Maschinen checken? Hab ich nicht gesagt, ihr solltet euch unauffällig verhalten?? Na was ist? Hat’s euch die Sprache verschlagen?“ „Wir wollten n bisschen Spass haben...“ druckste Jeff herum. „Und überhaupt, was geht dich das an?“ Kia schaute ich kampflustig an. „Was mich das angeht?? Was mich das angeht??? Ich glaub ich spinn! Ich sag dir was es mich angeht, ihr baut scheiße und zwar am laufenden Band und ich bin immer diejenige die euch da rauszieht!! Außerdem hab ich euch nicht gesagt dass ihr eure Maschinen kontrollieren und sie ggf. auftanken soll? Und habt ihr gemacht? NEIN!! Wahrscheinlich nicht!“ sie machte eine kurze Pause. „Jeff, dein Bruder ist nur deshalb gestorben weil er einmal seine Maschine nicht kontrolliert hat, willst du etwa. dass dir das gleiche passiert??“ Den letzten Satz sagte sie wesentlich ruhiger. Noch bevor er etwas darauf antworten konnte, schickte Kia die anderen BT’s fort, mit dem Auftrag, die Hebebühnen aufzubauen und Betriebsbereit zu machen. Jeff rang mit der Fassung Kia hatte seinen Wunden Punkt getroffen. Sein Bruder war vor einem knappen halben Jahr bei einem Motorradsturz ums Leben gekommen. Deshalb war Kia jetzt Anführerin, weil er es so wollte. Das war auch der Grund, wieso Jeff Kia so hasste. „Komm mir nicht damit, ja? Du hast doch gar keine Ahnung wie das ist wenn man einen Bruder verliert, verstanden?“ Kia schaute traurig zu Boden. In der Zwischenzeit hatte Zoot die anderen Locos weggeschickt. Heute war eh nichts mehr zu holen und sie gingen wieder anderen Dingen nach. Nur Ebony und er blieben noch um zu sehen wie es ausging.
Plötzlich grinste Jeff fies. „Ach stimmt ja, du hast ja doch mal so etwas erwähnt, richtig?“ er tat so als würde er angestrengt über etwas nachdenken. „Wie sagtest du hießen sie, Bray und Martin??“ „.. Halt die Klappe Jeff!“, presste Kia hervor. Es tat ihr einfach zu sehr weh. „Komm schon Kia, gebs doch zu, deshalb sind wir doch in dieser Stadt, oder etwa nicht?...“ Kia schossen Tränen in die Augen. „Halt’s Maul verstanden??“ schrie sie schon fast. Dann drehte sie sich um, zog ihren Helm über und verschwand. Jeff hatte ein Siegeslächeln im Gesicht! Er tat es Kia gleich und verschwand.
Ebony war geschockt. Sie schaute zu Zoot. „Moment mal...Zoot ist sie..sie ist doch nicht..“ „Ich fahr in die Mall, kommst du mit?“ Er versuchte vom Thema abzulenken. „Zoot?? Komm schon.. ist sie....“ „Nein“, sagte er knapp. „Kommst du jetzt mit oder nicht?“ Sie schaute ihn schräg von der Seite an. Er meidete ihren Blick und das war immer ein Zeichne dafür, dass er log. „Ja, ich komm mit!“

Teil 8:

Während der kurzen fahrt zur Mall sprach weder Ebony noch Zoot ein Wort, was ziemlich untypisch für Eb war. Normalerweise musste Zoot ihr den Mund zu kleben, damit sie endlich ruhe gab. ;-)
Zoot und Ebony kamen die Treppe zur Mall hoch und Trudy merkte sofort das etwas nicht stimmte. Brady kam fröhlich auf Zoot zugehoppelt und er hob sie hoch. „Hallo Prinzessin, wieso schläfst du denn noch nicht??“ Trudy übernahm die Antwort. „ich wollte sie grad ins Bett bringen als sie es witziger fand in der Mall umherzuhoppeln.“ Sie lächelte flüchtig. „Schon ok, ich bring sie ins Bett, einverstanden??“ sagte Zoot. Trudy nickte.
Ebony fiel plötzlich die Geschichte mit Kia ein und wandte sich, nach ewig langem Begrüßungskuss von Jay an Trudy. „Ähm...Trudy... ist es möglich das in eurer lustigen Familie noch ein Mitglied existiert von dem ich nichts weis??“ Trudy verstand nicht was Ebony wollte und fragte kopfschüttelnd. „Und das ganze bitte so, dass ich es verstehen kann...!“ Ebony seufzte und holte Luft. „Die Black Thunders waren vorhin ja da und etwas später kam such diese Kia..“ Trudy runzelte die Stirn. „Kia, die Anführerin heißt Kia??“ Ebony nickte. „Tut mir Leid..ich..ich muss schauen was die zwei dahinten fabrizieren..“ Trudy war leicht geschockt und verschwand auch sofort in ihr Zimmer. Sie beachtete die fragenden Blicke der anderen gar nicht. „was war den dass jetzt??“, fragte Lex Kopfschüttelnd.
„Hi Leute, was gibt’s?“ Cloe und Ved kamen grinsend in die Küche und setzten sich irgendwo kuschelnd zwischen die Mall Rats. „Ebony, was meinst du mit Familienmitglied??“ Ebony schaute zu Amber. „Keine Ahnung, diese Kia hat wohl zwei Brüder und jetzt rat mal wie die heißen...“ Amber gab nur ein kopfschüttelndes ’Vergiss es Ebony, davon würde ich wissen’ von sich also sie kurz Innehielt. Bray hatte auch nie erzählt dass Zoot sein Bruder war, wieso sollte Kia nicht... “Nein, das ist unmöglich!“ sagte sie noch mal aber recht glauben konnte sie ihren Worten nicht.
Derweil in Trudy’s Zimmer:
„..Naja, und dann fiel Bray’s und mein Name. Sie brach fast in Tränen aus und ist dann abgehauen...“ Zoot hatte Trudy alles erzählt und strich sich jetzt nervös durch die Haare. Er beobachtete die schlafenden Brady und lächelte. „Aber das schlimmste ist, sie hat mich nicht mal erkannt! Ich meine, wir haben uns eigentlich praktisch in die Augen geschaut und sie hat nicht mal ansatzweise so ausgesehen als sie mich erkannt hätte.“ Er seufzte. Dann ergriff Trudy das Wort. „Naja, du hast dich halt verändert seit... du weist schon, dem Virus.“ Er nickte. „Etwa so stark, dass Kia ihren Bruder nicht erkennen würde?“ Zoot war total fertig. Was sollte er jetzt tun? Einfach zu Kia hingehen und sagen ‚Hey, hier bin’ oder was? Trudy schaute Zoot genauer an. Sie hatte ihn das letzte Mal so fertig gesehen als er erfuhr, dass die Geschichte zwischen ihnen beiden nichts ernstes war. „Vielleicht sollten wir sie tatsächlich vor den Kopf stoßen ...?“ Zoot schaute Trudy in die Augen. „Wir??“. Sie nickte. „Ja, ich hätte sie gerne wieder hier. Ich hab sie die ganze Zeit über schrecklich vermisst.“ Trudy stiegen Tränen auf. Sie drehte sich weg. Sie dachte nach, was Trudy und Kia schon erlebt hatten und musste lächeln. Plötzlich unterbrach Zoot die Stille und flüsterte. „Bray wüsste was zu tun wär...“ Trudy drehte sich überrascht um. Hatte sie gerade richtig gehört? Zoot gab offen zu, das er nicht wusste was er tun sollte? „Oh man, jetzt gibst du auch noch zu, das Bray wüsste was zu tun wär. Du bist echt arm dran.“ Er nickte und grinste sie an. „Gott sei Dank hat er das nicht gehört..“ und beide brachen in schallendes Gelächter aus was die Aufmerksamkeit der Mall Rats auf sich lenkte.
„Was ist den da los, die scheinen ja richtig spass zu haben...“, gab Lex wieder blöd von sich. Aber ihm hörte ja eh keiner zu. Amber ließ der Gedanke, dass Bray ihr nie die Wahrheit erzählt hatte, nicht los. Wie oft hatte er sie schon angelogen? Wie oft hatte er ihr etwas verheimlicht? Und wie oft musste sie schon die ganzen Geheimnisse und Halbwahrheiten von Ebony erfahren?? Sie stand auf und verschwand in Trudy’s Zimmer. Es war Zeit sich mal mit Zoot über Bray und seine Vergangenheit zu Unterhalten....
Amber klopft an der Tür und trat dann ein. (Ich weiß, eigentlich haben die ja keine Türen aber ab jetzt haben sie welche!!!!!!!) „Hey ihr zwei, können wir uns mal unterhalten? Es ist wichtig!“ Trudy nickte. Auch Zoot nickte kurz. Aber eigentlich wussten sie worum es ging. Ebony konnte wohl ihre Klappe nicht halten und da Amber eigentlich schon zur Familie gehörte (über den Stammbaum müssen wir ja jetzt net reden, oder?) konnten Zoot und Trudy sie schlecht abweisen. Amber wollte gerade ansetzten als.........

Teil 9

...man Ebony rufen hörte. Zoot eilte sofort raus. „Demon Dogs, Rail Yards, sofort!“ war alles was sie rausbrachte. Zoot schaute zu Boden und erkannte einen seiner Leute in der Mall liegen. Ihn hatte es übel erwischt. Ebony und Zoot sprinteten los und waren auch schon weg. Von draußen konnte man noch die Polizeisirenen hören und die Mall Rats blickten sich Schulterzuckend an. Zoot und Ebony kamen an nächsten Tag ziemlich angeschlagen in die Mall. Beide hatte es richtig erwischt. Als Jay Ebony sah, wäre er am liebsten auf die Demon Dogs losgegangen aber sie hielt ihn zurück. „Vergiss es, die schmoren schon in der Hölle!“ sagte sie sauer. Auch Zoot sah nicht wirklich gut aus. Da er der Anführer war, hatte es ihn am meisten erwischt. Trudy schickte ihn vorsichtshalber in Bray’s altes Zimmer und kam mit nassen Tüchern zurück.
„So viel zum Thema du hörst auf dich mit den Demon Dogs anzulegen!“ Sie schüttelte sauer den Kopf. „Erstens hab ich mich nicht mit den Demon Dogs angelegt sonder die sich mit uns und zweitens was sollt ich den machen, nichts tun und Kaffee kochen??“ Trudy schüttelte den Kopf, „Hat doch eh keine Zweck, du wirst nicht vernünftig!“ „Eben..“ bekam sie als Antwort worauf Trudy ihm die Zunge rausstreckte. Er wollte es ihr gleich tun als Brady zu ihnen stoß. „Ja wenn haben wir denn da?“ fragte er lächelnd. Brady kletterte auf sein Bett und strich ihm über das Gesicht. „Waren das die blöden Köter??“ fragte sie (ja, Brady kann jetzt halt sprechen! ;-) ) Trudy schaute Zoot geschockt an, während er seine Unschuldsmine aufsetzte. „Sag, was bringst du dem armen Kind eigentlich bei??“, fragte sie entrüstend. „Nur das wesentliche..“ grinste er zurück. „Ha ha..“ sagte sie noch und verschwand um die beiden alleine zu lassen.
Sie kam lächelnd zurück in die Cafeteria. „Na was ist den mit dir los?“ fragte Amber während sie versuchte Bray zu füttern. „Mir ist aufgefallen, das Brady zu viel Zeit mit den Locos verbringt. Sie hört sich fast schon an wie einer..“ sagte sich grinsend als sie dem kleinen Bray über den Kopf streichelte. Ebony, die sich von Jay mit Küsse verarzten ließ fragte frech: „Wie soll ich den das verstehen?“ Trudy schaute zu ihr hin, und antwortete genau so frech: „Ich zitiere meine Tochter: Waren das die blöden Köter?“ Sämtliche Mall Rats die sich in der Küche befanden lachten während Trudy protestierte. „Hey, das ist nicht witzig!!“. Amber brauchte noch ne Weile bis sie sich einkriegte. „Oh doch, das ist es!“.

Währendessen im Sportstadion, dem Lager der BT’s:
Kia saß auf ihrem Zimmer und grübelte nach. (Sagen wir mal, das Stadion hat ein eigenes kleines Hotel J). In letzter Zeit endeten ihre Gedanken immer mit Bray oder Martin. Wie lange war es jetzt her? 7 Jahre? Vor 7 Jahren passierte es, etwas dass sie schon immer geprägt hat und etwas dass sie immer prägen wird. Sie wird es nie vergessen.
Trudy, Martin, Kia und Bray waren auf dem weg in den Park. Sie wollten Picknicken. Eigentlich wollten nur Kia und Trudy gehen aber Trudy wollte das Bray mitkam und Matrin wollte wegen Trudy mit. So kam es also das aus 2 Leuten 4 wurden. Trudy und Martin waren damals 13, Bray war 14 und Kia war kurz davor 13 zu werden. (Martin war auch nur 10 Monate älter..) Sie hatten ein schönes Plätzchen gefunden als Kia Martin etwas zuflüsterte und der darauf hin grinste.
Noch bevor sich Bray versah, wurde er mit gleich 2 Wasserpistolen nass gespritzt. Alle brachen in schallendes Gelächter aus während Bray einen auf Spielverderber machte. "euch zwei erwisch ich noch!!", sagte er grinsend.
"Weist du Bray, du bist echt fies, du hättest mich ruhig gewinnen lassen können, so was tut ein Gentleman!" Bray legte seinen Arm um ihre Schulter und meinte grinsend "Ich bin aber kein Gentleman, sondern dein Bruder! Außerdem war das die Rache für vorhin!!" Sie boxte ihn in die Seite. "Echt witzig..." Ganz zufällig schlug Kia die Richtung von einem Eisstand ein (jaja, gaaaanz zufällig ;-)) "Okay, dafür das ich verloren hab, musst du mir ein Eis spendieren!" Bray verdrehte die Augen. "Ist das normalerweise nicht andersrum, der Verlierer spendiert??" "Halt die Klappe und lad mich ein!" sagte sie noch frech.
Keinem fiel der schwarze Van auf. Keiner hörte die verzweifelten Hilferufe und keiner sah, wie sich 2 Männer schwarze Masken über den Kopf stülpten um ihr nächstes Opfer zu entführen.
"Hier, ich geh schon mal zu den anderen.." sagte Bray und gab Kia etwas Geld. "Bring uns doch auch noch was mit! Für mich Scho..." "Hey, ich bin doch nicht von gestern! Du willst Schokolade, Trudy Erdbeere und Martin isst eh kein Eis, ich weiß ich weiß...." Bray drehte sich um und lief zu Trudy und Martin. Er wollte sich gerade setzten als er jemanden hörte der nach Hilfe schrie.
"Hört sich nach Kia an!" sagte Martin stirnrunzelnd. Bray und Martind drehten sich in die Richtung aus der die Hilferufe kamen.
"BRAYYYYYYY HIILF MIIIRRRR!!!!!!!!!!!!" Bray sah, wie jemand seine Schwester packte und versuchte in einen Wagen zu zerren. Keiner half ihr! "MARTIN, BRAY HELFT MIR DOCH!!!" Kia war am verzweifeln. Sie strampelte wie wahnsinnig doch sie konnte sich nicht wehren!. Bray und Martin eilten sofort los, doch es war zu spät. Kia wurde in den Van gepackt und dieser fuhr blitzschnell los.
Trudy schien von all dem nichts mitbekommen zu haben, sie hatte sich auf die Decke gelegt und Musik gehört.

Teil 10:

Als Kia die Augen öffnete sah man einzelne Tränen an ihrem Gesicht runterlaufen. Sie erinnerte sich nicht wirklich gerne an diesen Tag. Denn dieser Tag hatte ihr Leben zerstört!
Die Mall Rats aßen zum Mittagessen zusammen. Trudy und Zoot blickten sich ständig an. Es sah so aus, als würden sie ohne Worte miteinander sprechen. „Hey ihr zwei süßen, wollt ihr uns vielleicht irgendwas mitteilen?“ Ebony hatte die Blicke der zwei bemerkt. „Halt die Klappe und kümmere dich um deine Angelegenheiten!“, bekam sie daraufhin trotzig von Zoot zu hören. Er hasste es, wenn sie sich überall einmischte. Eigentlich hatte Zoot gehofft, Ebony wär während seiner Abwesenheit endlich Erwachsen geworden aber dem war nicht so. Sie hatte immer noch nicht gelernt, sich aus Problemen anderer rauszuhalten.
Amber wurde langsam misstrauisch. Was war nur mit Trudy los, ständig war sie mit Zoot zusammen und erzählte Amber kaum noch was über ihre Sorgen und falls sie tatsächlich versuchte mit Trudy zu reden, blockte diese ab. „Sag mal Trudy, läuft da wieder was zwischen dir und Zoot?“, flüsterte Amber Trudy ins Ohr. Diese prustete ihr Wasser, das sie gerade trank, direkt auf ihr gegenüber- Zoot! „Schönen Dank auch Trudy!!“, sagte dieser dann während er sich versuchte sein Hemd abzutrocknen. Sämtliche Mall Rats konnten sich nicht mehr auf den Beinen halten. Mouse, Ved und Cloe fielen vor lachen sogar vom Stuhl, was die anderen noch lauter zum lachen brachte. „Sorry!“, sagte Trudy verlegen.
Nach dem Essen verschwand Zoot in sein Zimmer um sich umzuziehen als Brady mal wieder mit ihrem Teddy in der Hand ankam um mit ihrem Vater zu Spielen. „Hey! Wenn das nicht meine Lieblingstochter ist!“, sagte er grinsend während er sie auf den Arm nam. „Wie viele hast du denn?“ hörte er eine freche Stimme. Trudy stand in der Tür. Sie hatte ein neues T-Shirt für Brady in der Hand und kam auf die beiden zu. „weist du, das deinen Tochter überaus schlau ist. Ich will sie zum umziehen bringen und was macht sie? Sie rennt mir davon und zwar zu dir, wo sie weis, dass sie dich locker um den Finger wickeln kann...“ er grinste. „sagte ich doch, das ist meine Tochter!“ Er hob seine Hand hoch in die Brady dann einschlug. „Ha Ha, echt witzig...“ Zoot sah sich das T-Shirt von Brady genauer an. „Kein Wunder dass sie wegläuft, bei der hässlichen Farbe würde ich das auch tun!“ sagte er frech. „Oh Entschuldigung euer Hochwürden, fahr doch in die nächste Boutique und kauf ihr dort was..“ sie legte ihren Kopf schräg. „Aber da fällt mir ja ein, es gibt keine Boutiquen mehr und schon gar keine neuen, tollen schwarz und rotfarbenen T-Shirts...“ sie streckte ihm die Zunge raus. Er dachte kurz nach. „Mal im Ernst, wenn sie neue Klamotten braucht, sags doch einfach!“ Trudy seufzte. „Und wo willst du die herbekommen? Willst du ihr etwa Kia’s alte Sachen geben...?“ Trudy hätte sich am liebsten auf die Zunge gebissen. „Sorry... tut mir Leid.. Ich wollte nicht...“ Zoot schüttelte den Kopf. „Nein du hast Recht. Ich meine wieso nicht? Kann ja nicht Schaden, war schon lange nicht mehr ‚zu Hause’...“ Er setzte sich auf das Bett und ließ den Kopf hängen. Trudy setzte sich zu ihm, was musste sich auch immer zuerst Reden und dann denken? „Hey..“ sagte sie und drückte ihm kurz die Schulter. „Lass mal den Kopf nicht so hängen, ok? Bringt doch nichts sich jetzt deshalb fertig zu machen! Was passiert ist, ist passiert. Ändern kannst du eh nichts mehr!“ Zot schaute sie giftig an. „Was passiert ist, ist passiert??“ presste er hervor und stand auf. „Weißt, wie man sich dabei fühlt, wenn man keine Ahnung hat, ob deinen eigene Schwester noch am Leben ist? Hast du überhaupt auch nur einen Ahnung, wie es sich anfühlt wenn man weiß, man hätte helfen können aber man nicht schnell genug war? Wer weiß was sie alles mit ihr gemacht haben und ich kann nichts ändern? Natürlich kann ich nichts ändern aber ich hätte ihr helfen können. Ich war nicht rechtzeitig da um ihr zu helfen ich hab sie im Stich gelassen!“ er hatte die ganze Zeit über geschriene, nur den letzten Satz hatte er ganz leise gesagt, er hat fast geflüstert. Nach einem Moment der Stille, drehte er sich um und verschwand. Trudy lief ihm nach „Jetzt warte doch!...“ schrie sie vergeblich, er war weg. Sie stützte sich auf das Geländer als Ebony gelangweilt meinte: „Was hast du denn jetzt schon wieder angestellt, hä?“ Sie rollte mit den Augen. „Ach vergiss es, was auch immer es ist, jetzt krieg ich seine schlechte Laune ab. Herzlichen Dank!!“ Die letzten beiden Worte betonte sie bissig. „Ach Halt doch die Klappe!!“ Trudy war extrem sauer und verschwand auf ihr Zimmer. Wobei sie die Tür laut zu knallte. „Hui!! Da gibt’s wohl Eheproblemchen...“, Lex konnte es wirklich nicht lassen, er gab ständig dumme Kommentare von sich (Aber dafür lieben ihn wir doch alle...*lol*)

Teil 11

Zoot ließ sich daraufhin tagelang nicht mehr in der Mall blicken und Trudy sah auch nicht ein, sich bei ihm zu entschuldigen. „Wenn er Brady sehen will, soll er doch herkommen...“, meinte sie, als Amber sie darauf ansprach. Amber wollte gerade ansetzten als man die Polizeisirenen hörte. „Wenn man vom Teufel spricht!“ meinte Trudy zickig. Amber verdrehte die Augen und stand auf. Auf Trudy’s miese Launen hatte sie wirklich keine Lust. Doch es war nicht Zoot, der die Treppen hoch kam, es war Ebony. Sie ging zu Trudy hin und sagte, sie solle die kleine abholen. „Er will sie sehen! Also, wo ist sie??“ Trudy rollte mit den Augen. „Wenn er Brady sehen will, soll er seinen Hintern hier her bewegen! Ich lass sie nicht auf die Rail Yards und schon dreimal nicht in deine nähe!“ Ebony platzte fast vor Wut. „Hör zu, alles was er will, ist seine Tochter zu sehen. Denkst du ich bin scharf darauf, Babysitter zu spielen? Nein danke! Aber wenn ich die kleine nicht zu ich bring, macht er mich kalt und das willst du doch nicht, oder???“ sie klimperte ironisch mit ihren Wimpern. Trudy seufzte. Sie dachte nach. Eigentlich hatte sie etwas ruhe dringend nötig. Ihr fiel einfach die Decke auf den Kopf und Brady quängelte eh schon die ganze Zeit rum, sie wolle zu ihrem Vater. „Ok, nehm sie mit, aber wenn ihr nur ein Haar gekrümmt wird, dreh ich euch allen den Hals um und Zoot und dich massakrier’ ich öffentlich, verstanden?? Das kannst du ihm übrigens von mir ausrichten.“ Ebony tat so als würde sie es ernst nehmen, nahm Brady mit und verschwand.
Im HQ der BT’s:
„Och Jungs, dass kann doch nicht so schwer sein!“ Kia versuchte ihren Leuten verzweifelt zu erklären, dass man kein Öl auf die Bremsbelege tut. Irgendeine Intelligenzbestie hatte es getan und lag jetzt mit nem Haufen gebrochener Knochen im Bett. „Versucht das Öl, dass ihr schon draufgeschmiert habt, restlos zu entfernen! Ich hätte gerne noch Leute, die am Leben sind, wenn’s drauf ankommt.“ Sie machte sich auf den Weg zu ihrer Maschine als ihr noch was einfiel. Sie eilte aufs andere Ende des Geländes wo Jeff war.
„Ich hab mir überlegt, dass du ein neues Zimmer bekommst, weit weg von meinem! Also, komm mit!“ Sie deutete ihm, ihr zu Folgen. „Wie groß?“ Sie grinste. „Es ist das größte von allen, das größte Zimmer, für den größten Chef!“ er hörte wohl nicht den ironischen Unterton und sah auch nicht ihr Grinsen.
„Das ist doch nicht dein Ernst, du kannst mich doch hier nicht einsperren??!!“ Jeff war richtig verzweifelt. Kia hatte ihn in eine zwei Quadratmeter große Zelle gesteckt. „Oh doch, Jeff es ist mein Ernst. Jedes mal, wenn ich weg war, hast du Scheiße gebaut und jedes mal hab ich dich rausgeboxt! Ich hab’s satt also sperr ich dich hier rein!!“ Sie grinste gemein. „Vergiss es, die Jungs holen mich hier schon raus!“ er grinste zurück. „Vergiss es, das ist das letzte Eck des Gebäudes, hier findet dich keiner! Und falls doch, ich hab n elektronisches Code- Schloss angebracht und den Code kenn zufällig nur ich!“ Sie blinzelte ironisch. „Was für ein Pech!“. Sie machte auf dem Absatz kehrt und überhörte die nicht wirklich netten Namen die Jeff sich für Kia einfallen ließ.
Rail Yards.
„...Und falls Brady was passiert, massakriert Trudy uns öffentlich!“ Ebony erzählte Zoot gerade was Trudy gesagt hatte. Natürlich achteten die beiden darauf, dass keiner Brady sah. „uh.. gefährlich, gefährlich die liebe Trudy...“ meinte Zoot ironisch, während er Brady einen Kuss auf die Stirn gab. „Und wir zwei verschwinden jetzt!“ Ebony schüttelte den Kopf. „Kann ich jetzt eigentlich zu Jay??“ Zoot lachte kurz auf. „Mach doch was du willst. Sobald ich hier raus bin, bist du doch eh in der Mall, ob ich es dir erlaube oder nicht, richtig??“ Ebony grinste süß zurück. „Wo du recht hast, hast du recht!“
In einem anderen Teil der Stadt:
Kia stand wieder vor dem Haus, Prescott Street 13. „Komm schon, das kann doch nicht so schwer sein! Reingehen, heulen und wieder rausgehen!“, sagte sie leise zu sich selbst. Sie hatte darauf geachtet, dass ihr keiner von ihren Leuten ihr gefolgt war und saß noch ziemlich unschlüssig auf ihrer Maschine. Dann stieg sie ab. Sie hatte in Brecheisen dabei. Erstens zur Verteidigung und zweitens, war sie sich sicher, dass es Türen gab, die sie aufbrechen musste. Entschlossen lief sie Richtung Tür und betrat das Haus. Überall lag Staub und Spinnweben hingen herum. Die Küche war leer geräumt. Hier noch etwas zu Essen zu finden war genauso nutzlos wie zu hoffen, dass die Erwachsenen wieder zurückkommen. Automatisch machte sie sich auf den Weg ins Wohnzimmer. An den Wänden hingen überall Bilder von Bray, Martin und ihr. Vereinzelt auch von der ganzen Familie zusammen. Auch das Foto auf dem Bray, Martin und Kia noch glücklich in die Kamera lächelten hing an der Wand. Sie wanderte noch eine weile durch das Haus, als sie vor der Treppe stand, die nach oben führten. In ihr Zimmer, in Bray’s Zimmer und in Martin’s Zimmer. Nervös stieg sie die einzelnen Stufen hoch. Die Holztreppe war morsch, weshalb sie unter ihren Füßen knarrte. Kia öffnete die Tür und musste aufpassen, das sie keinen Lachanfall bekam. ‚Oh Gott’, dachte sie. Ihre Zimmerdecke war Himmelblau gestrichen, als sie etwas älter wurde, hatte sie sich noch einzelne Wolken daraufgemalt, es hatte sie immer beruhigt wenn sie Stress hatte. Ihre Wände hatte sie weiß gestrichen, aber mit Sprüchen und anderem vollgeschrieben, es war wie ihr überdimensionales Poesiealbum auf dem sich alles verewigt hatte, was dieses Haus betrat. Aber der wichtigste Teil ihres Zimmers war durch eine kleine Trennwand abgetrennt. Dahinter befand sich alles was das Männerherz begehrte: (Kia hatte keine Puppen, weil sie keinen hatte der mit ihr Spielen wollte. Bray und Martin hatten sie immer dazu gezwungen mit Autos und Motorrädern zu spielen oder eben alleine.) Modellautos, Auto-/ Motorradzeitschriften etc. Als sie hier noch gelebt hatte, verbrachte sie Stunden damit, sich mit jedem einzelnen Teil eines Motorrads genau auseinander zu setzten, damit sie später bei Martin oder Bray mit ihrem Wissen prahlen konnte Sie ging zu ihrem Schrank. ‚Himmel ist der klein’ schoss es ihr durch den Kopf. Früher ärgerte sie sich immer darüber, wie sie nie in die obersten Fächer kam und jetzt? Jetzt konnte sie locker oben reingreifen. Sie zog vereinzelt Kleidungsstücke raus- zumindest die, die noch da waren. Sie musste lachen. „Meine Fresse ist das peinlich!“ flüsterte sie leise als sie ein rosa Rüschchenkleid aus dem Schrank zog. Kia schloss den Schrank und sah sich um. Ihre HiFi Anlage war wohl geplündert worden, genau so wie ihr Fernseher und ihr PC.
Kia’s Blick blieb auf dem Bett stehen. Langsam ging sie auf das Bett zu und hob einen Brief hoch, der an sie war. Sie stutze, setzte sich auf die mottenzerfressene Decke und las ihn.
Tränen schossen ihr in die Augen. Er war von Bray und er hatte ihn wohl nach der Entführung geschrieben. Er hatte sich wohl schreckliche Vorwürfe gemacht, dass es eine Schuld gewesen war. Sie hielt es in ihrem Zimmer nicht mehr aus und lief runter in den Garten. An ihren alten Lieblingsplatz. Die Hollywoodschaukel. ‚Komisch, dass die noch steht’, dachte sie. Sie las sich den Brief immer wieder durch. Wenn Bray jetzt da wäre, hätte sie ihm am liebsten eine geknallt. „Du Idiot!“, fluchte sie leise. „Es war doch gar nicht deine Schuld!!“ Dann brach sie in Tränen aus, weil sie wieder an den einen Tag denken musste. Langsam schaukelte sie hin und her um sich selbst zu beruhigen, aber wirklich klappen wollte es nicht.
Auch Zoot war unterwegs. Er und Brady liefen die Straßen entlang, wobei er natürlich das Gebiet der Demon Dogs umging. Brady ging blumenpflückend neben ihm her und zeigte ihm regelmäßig ihre ausbeute. Zoot achtete nicht wirklich darauf, wohin er ging, Hauptsache weit weg von den Locos, den Demon Dogs, Trudy und Ebony. Plötzlich fand er sich in einem Stadtteil wieder, den er lieber vergessen wollte. Der Stadtteil in dem ein Haus dem anderen glich, naja, jetzt nicht mehr. Jetzt hatten alle Häuser verschiedene Graffitis an den Wänden so dass sie wenigstens optisch anders aussahen. Regelmäßig schaute er nach Brady. Die lief zu einem Haus in dessen verwucherten Vorgarten besonders viele Blumen waren. Er konnte einfach nicht anders, lief ihr hinterher und lies sich von ihr sämtliche Blumen zeigen. Er sah auf und stockte kurz. “Moment, das Haus kenn ich doch!“, sagte er flüsternd. Er suchte nach der dem Straßenschild. Tatsächlich, nur zwei Häuser weiter war es, man konnte es nur vage entziffern aber es war noch ziemlich deutlich. „Prescott Street 13“, murmelte er. „Brady wo hast du mich nur hingebracht?“, fragte er die kleine lächelnd. „Wenn wir schon mal da sind, wieso nicht, gehen wir mal rein“ er sah zu Brady die in dem Garten weiterhin Blumen pflückte. „Komm, Brady, komm..“ er streckte ihr die Hand hin „Jetzt zeig ich dir wie ich früher mal gelebt habe!“ Brady ergriff Zoot’s Hand und beide liefen zur Haustür.

Teil 12

Als Zoot das Haus betrat, lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken. Brady klammerte sich wie verrückt an sein Hosenbein. Sie hatte, verständlicher Weise, tierische Angst. Auch Zoot lief zuerst ins Wohnzimmer und schaute sich die ganzen Bilder an. Am liebsten hätte er sämtliche Bilder von Martin von der Wand geschmissen, aber Brady war da und er musste sich beherrschen. Diese zitterte wie verrückt und Zoot hob sie hoch. „Hey, keine Angst...“, versuchte er sie zu beruhigen. „Schau mal da..“ er deutet mit dem Finger auf eines der Bilder. „Weist du wer das ist?“. Brady nickte. „Bray!“ schoss sie los. Zoot seufzte. „Ja, unser ‚Everybody’s Darling’“ murmelte er. Brady’s Aufmerksamkeit galt aber einem anderen Foto. Dem Foto auf dem Bray, Martin und Kia waren. „Wer ist das??“, fragte sie neugierig. Zoot sah auf und folgte ihrem Zeigefinger. „Das..das ist ..“, konnte er ihr wirklich sagen wer das Mädchen war? Welchen Sinn würde es haben, Brady würde fragen stellen die Zoot nicht beantworten konnte, nein nicht beantworten wollte. Aber er sah ihren neugierigen Blick.
Trudy lag auf ihrem Bett und las ein Buch als Amber reinkam. „Oh... Hi Amber!“ sagte sie freundlich. „Hi Trudy!“. Amber setzte sich auf Trudy’s Bett und wartete bis diese sich ebenfalls aufsetzte und das Buch weg legte. „Ähm.. Trudy..ich weiß nicht wie ich sagen soll..“ Trudy runzelte die Stirn. „Amber ist alles in Ordnung?“ Wollte Amber wieder auf das Thema Zoot ansprechen? „Hör zu, zwischen Zoot und mir läuft nichts, ehrlich!“ Amber schüttelte den Kopf und lächelte. „Nein, nein das ist es nicht. Es geht um Ebony und das was sie gesagt hat, wegen Kia.“ Trudy spitzte die Ohren. „Oh.. seit wann hörst du auf das, was Ebony sagt, bist du etwa krank?“ Amber streckte ihr kurz die Zunge raus. „Haha, nein es ist viel mehr..“ Amber seufzte und holte tief Luft. „ Du kennst doch Bray schon wesentlich länger als ich und..und auch Martin, du weist schon, bevor er zu Zoot wurde...“ sie hielt kurz inne, wie sollte sie auch sagen was sie dachte? „Auf jedenfall hatte Ebony doch erwähnt das Kia ebenfalls zwei Brüder hat und sie dachte es wären Bray und Zoot...“ noch bevor Trudy was sagen konnte, fuhr Amber fort. „Ich weis, es ist total Schwachsinnig das Bray mir so etwas verheimlich hätte, aber er hat mir ja auch nie von Zoot’s wahrer Identität erzählt, zumindest nicht freiwillig...“ Sie stutzte schon wieder als sie daran dachte was passiert war. Trudy blickte sie an, sollte sie Amber die Wahrheit sagen, die ganze Wahrheit? Glücklicherweise kamen Mouse und Sammy in diesem Augenblick ins Zimmer gestürzt, weil es in der Küche wohl ziemlichen Streit zwischen Jay und Lex gab Die vier machten sich also auf den Weg in die Cafeteria. Kia erschrak, war da etwa jemand im Haus? Sie griff sich ihr Brecheisen und ging lautlos, fast schleichend in das Zimmer aus dem die Geräusche kamen.
„Also weist du Brady, das ist... das ist...“ zum erstenmal in seinem relativ wortreichem leben, (*lol*) fand Zoot keine Worte. Kia war nun im Wohnzimmer angelangt und musste lächeln. Selten hatte sie ein so niedliches Bild gesehen, doch dann stutzte sie. Das war doch dieser Zoot, der Anführer der Locos und er hatte tatsächlich ein Kind auf dem Arm. Es war Brady, das kleine Kind von Trudy erinnerte sie sich vage. (die hatte Brady gesehen als sie mit Jeff in der Mall war um sich zu entschuldigen...). Plötzlich fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Trudy war IHRE Trudy, der Kerl war IHR Bruder. Sie musste aufpassen das sie nicht in Tränen ausbrach. Noch hatte er sie nicht bemerkt und sie wusste ja nicht was sie sagen sollte.
„Wer?“ fragte Brady noch mal. Zoot seufzte schon wieder. Er setzte Brady ab und kniete vor ihr hin. „weist du Brady, das ist jemand den ich schon lange nicht mehr gesehen habe und den ich ganz doll lieb habe. Jemanden an dessen verschwinden dein Daddy schuld ist.“ Plötzlich hatte Zoot einen dicken Klos im Hals und konnte nicht weitersprechen. Kia war den Tränen nahe. Der Kerl da war ihr Bruder und sie stand einfach da, ohne irgendetwas zu tun? Sie nahm allen Mut zusammen und fing leise an zu sprechen.
„Was meinst du Schwesterherz, sollen wir die beiden Deppen trennen bevor sie sich die Birne weich klopfen?“, fragte Ebony mit dem Körper zur Seite hin und herschaukelnd zu Siva. „Naja, ehrlich gesagt hab ich keine große Lust Lex nachher zu verarzten“ meinte sie seufzend. “Du hast Recht, trennen wir sie lieber...“ Gesagt getan. Siva lief zu Lex, meinte er solle sich beruhigen und sich setzten und Ebony lief zu Jay sagte ihm, er solle ihr folgen und zerrte ihn aus der Mall. „Puh, glück gehabt, dass wär bestimmt noch in ner Schlägerei ausgegangen...“ flüsterte Ved Cloe ins Ohr.

Teil 13

„Es ist doch gar nicht deine Schuld!“ hörte Zoot jemanden vom anderen Ende des Wohnzimmers sprechen. „Und das war es auch nie! Weder deine noch Bray’s noch die von sonst jemanden!!“ Zoot stand auf während er sich umdrehte. Etwa drei Meter von ihm entfernt stand seine kleine Schwester. „Kia?!“ fragte er vorsichtig. Diese nickte und kam vorsichtig auf ihn zu. Kia liefen Tränen über die Wange. „Geb dir doch nicht die Schuld an dem was passiert ist, du konntest doch nichts dafür!! EHRLICH!“ Zoot senkte den Blick. „Ich war nicht für dich da, ich war nicht für dich da als du mich gebraucht hast..“ Kia schüttelte energisch den Kopf. „Nein, nein, nein! Ich hab weder dir noch Bray je die Schuld an dem gegeben, was passiert ist, also tu’s du bitte auch nicht! Bitte!!“ Zoot schaute sie an und nahm sie dann in den Arm! Kia fing nun hemmungslos zu weinen und zu Schluchzen an und Zoot war nur froh, dass er sie wieder hatte!! Mittlerweile saßen Zoot und Kia auf der Hollywoodschaukel und unterhielten sich über alles, was nach Kia’s Entführung passiert war.
„Was hast du eigentlich so während meiner Abwesenheit gemacht?“ Kia wollte alles wissen. „Naja, ..“ er dachte kurz nach und grinste dann. „Ich bin gestorben, wurde als Gott verehrt, bin wieder auferstanden und jetzt pass ich auf meine Tochter auf, und du??“ Kia staunte nicht schlecht und setzte ihren ‚ich-versteh-nurBahnhof-Blick’ auf. Sie runzelte noch kurz die Stirn. „Naja, ich bin weder gestorben, noch verehrt worden, auferstanden bin ich auch nicht und auf ein Kind namens Brady muss ich auch nicht aufpassen..“ sagte sie Ernst. Dann schaute sie ihm in die Augen und beide prusteten los.
Zoot wurde wieder ernst. Er senkte den Kopf. „Wir haben dich ewig lang gesucht, weist du das??!!“ Sie nickte. „Kann ich mir Vorstellen. Aber ich glaube nicht, dass ihr uns je gefunden hättet...“ Zoot stutzte. „Wie meinst du das??“ „Naja, die haben uns irgendwo in einen Bunker gesteckt, keine Ahnung wo das war, wahrscheinlich da wo uns niemand finden würde. Die Kerle die das geplant hatten, sind wohl nicht auf den Kopf gefallen...“ Er runzelte die Stirn. „Uns??“. Kia nickte. „Wir waren ungefähr sechs Leute in dem Van...“ aber sie brach ab. Sie wollte immer noch nicht darüber sprechen.
„Wem verdank ich eigentlich zur Tante gemacht worden zusein?“ Zoot lächelte kurz. „Trudy.“ „Trudy??“ Kia schüttelte ungläubig den Kopf. „Also, wenn Brady dein Kind ist, und Trudys Kind ist, dann heißt dass ja das ihr zwei...“ Doch Zoot schüttelte den Kopf. „Keine Chance! Trudy und ich wir sind nie und waren nie zusammen??“ „Aber...“ Kia deutete auf Brady. „so weit ich weis gehört es dazu, das man, wenn man... Naja, du weist schon. das man sich liebt, oder hab ich in dem Bunker irgendwas verpasst?“ Zoot’s Blick verfinsterte sich Augenblicklich. „Tja, da frag mal unsere liebe Trudy!! Die wollte nämlich unseren lieben Bray eifersüchtig machen indem sie ne Nacht mit unserem lieben Martin verbringt...“ Kia lief ein kalter Schauer über den Rücken als sie hörte mit welchem Hass er das sagte. „Hey, mal ganz ehrlich, du machst mir Angst!!“ sie blickte ihn verständnislos an. „was ist eigentlich passiert, das aus meinem netten Bruder..- entschuldige-. ..ein so rieses Arschloch wurde?“ Zoot blickte Kia mit offenem Mund an. „Was hast du gesagt??“ presste er hervor. „Tickst du noch ganz richtig? Für wen hälst du dich eigentlich??“ er hatte sie so laut angeschrieen das sie sicher war, Jeff hat am anderen Ende der Stadt alles mitbekommen. Kia, die genauso temperamentvoll war wie Zoot giftete zurück. „Na sie dich doch mal an! Jeder rennt vor dir weg sobald du irgendwo auftauchst..“ „Das ist auch gut so, sie haben Resepekt!!“ „Respekt?? Re.. Zoot die haben keinen Respekt, die haben Angst, verstehst du, ANGST!! Was ist passiert das du dich so verändert hast, so stark, das selbst ich dich nicht erkannt habe??“ „ich wer dir sagen was passiert ist, du warst weg, Mum und Dad sind gestorben und Bray hat mir mein Mädchen ausgespannt!“ Kia lachte kurz auf. „Natürlich, jetzt ist auch noch Bray daran Schuld was passiert ist! Klar doch, wieso auch nicht??“ Brady fing an zu Weinen, sie war es nicht gewohnt dass man so schrie. Zoot lief zu ihr hin und tröstete sie. „Ssscchttttttt!!! Sorry Prinzessin, war keine Absicht! Keiner hat mit dir geschumpfen...“ Kia drehte sich um und wollte weg, einfach nur weg! Sie konnte nicht glauben das dieses arrogante A****loch ihr Bruder war! „Wo willst du hin??“ hörte sie Zoot fragen. „“Zurück ins Stadion, da muss ich mich wenigstens nicht von jemanden anbrüllen lassen, der die Schuld an seiner Arroganz anderen Leuten in die Schuhe schiebt!“ Sie schüttelte verständnislos mit dem Kopf. „Nein, warte. ...“ Zoot seufzte kurz. „Lass uns noch mal von vorne Anfangen, okay? Ich hab keine Lust mich ewig mit dir zu streiten!!“ Kia überlegte. „Es gibt wohl doch mehr zu klären als ich dachte!“ sagte sie deutlich ruhiger. Zoot nickte und sagte dann: „Komm, lass uns die kleine in die Mall bringen und uns irgendwo hinsetzten und quatschen, von Bruder zu Schwester, von Anführer zu Anführerin...“ „Okay...“ Kia nickte.
Kia wollte nicht mit in die Mall kommen, sie war sich sicher dass Trudy sie nicht mehr hätte gehen lassen. Heute wollte sie sich nur mit ihrem Bruder ausquatschen, nicht mit Trudy. So leid es ihr tat, Trudy musste warten. „Also, wohin?“ Kia saß auf ihrer Maschine und wartete vor dem Eingang auf Zoot und durchlöcherte ihn mit dieser Frage. „Rail Yards?!, da kann ich dir mal die gefährlichen Locos zeigen..“ „oh man... ich hab ja schon richtig Angst...Hier, nimm den..“ Kia hielt Zoot ihren Motorradhelm hin. „Ne, keine Chance, Zoot trägt nichts außer seiner Mütze!!“ Kia verdrehte die Augen. „Tja tut mir Leid euer Hochwürden, aber Kia neigt dazu verdammt schnell zu fahren und wir wollen ja nicht, dass Zoot n Kopf kürzer wird oder willst du etwa laufen??“ Zoot gab nach. „immer musst du das letzte Wort haben, nicht wahr??“ Kia grinste frech! „Stimmt genau eure Göttlichkeit...“
Die Rail Yards waren schon in sicht- und vor allem in hörweite, trotz der lauten Geräusche die Kia’s Motorrad machte. „Hey, du hast mir gar nicht erzählt, dass du Besuch erwartest!“, sagte Kia als sie vorsichtshalber in einer Seitenstraße eingebogen ist. „Naja, ich hatte auch nicht wirklich welchen erwartet...“, meint Zoot genervt. „..verdammt, jetzt hab ich gar keinen Kaffe mehr ..“ meinte er ironisch.

Teil 14

„Wer ist das?“ wollte Kia wissen. Zoot kneifte die Augen zusammen. „Die Demon Dogs und..“ er stockte kurz, weil er es selbst nicht glaubte, was er sah. „...und der Tribe Circus! Verdammt, diese Hunde haben sich mit Top Hat zusammen getan!!“ Zoot war ziemlich sauer. „Ich hoffe du hast auch gemerkt, dass deine Locos in der Unterzahl sind!! „Stell dir vor Kia, das ist mir noch gar nicht aufgefallen!!“, meinte Zoot ironisch. Kia kramte in ihrer Jackentasche rum und zog eine art Headset hervor und steckte es in ihr Ohr (woher sie dass hat, sag ich euch später...). „Was hast du vor??“ fragte Zoot stirnrunzelnd. „Ich hol Verstärkung!“ Zoot lachte. „Du meinst jetzt aber nicht deine Pappnasen, oder??“ Kia funkelte ihn sauer an. „Hör mal zu, was du gesehen hast, war nicht mal die Hälfte meines Tribes! Das waren nur die Idioten die sich von Jeff beeinflussen lassen! Ich habe auch Leute die wissen wie man kämpft...“ Zoot wollte wiedersprechen doch Kia blockte ab und funkte über ihr Headset., „Hey Kail, hier ist Kia...Genau, schwingt mal eure Hintern zu den Rail Yards, ich bin bei dem Anführer und euch aus der Scheiße zu hauen aber diese Idioten wurden angegriffen...... ja, genau, er hat versprochen uns laufen zu lassen wenn wir ihm helfen... ok... bis gleich...ach, und bring doch bitte mein SK mit...ja, ich bin mir sicher..“ Zoot sah sie skeptisch an. „Warst du schon immer so ne gute Lügnerin??“ Kia nickte. „Was meinst du wie ich dich immer weich bekommen habe...“ sagte sie grinsend. Schon 2 Minuten später starteten die BT’s den Frontalangriff auf ihren Maschinen und kreisten die Angreifer ein. Selbst Top Hat auf seiner Harley konnte nicht mehr abhauen. Innerhalb weniger Minuten waren die Demon Dogs und der Tribe Circus vollständig eingekreist. Die Locos hatten Top Hat und Rooster an einen Pfahl festgebunden. „Kia, darf ich dir jemanden vorstellen?“ meinte Zoot grinsend, er hatte seinen typischen ‚ich-gewinne-immer-Ton’ aufgelegt und Kia wusste dass sie nun mitspielen sollte. Kia antwortete genauso hochnäsig: „aber natürlich!!“ Zoot machte eine ausladende Geste. „Also, dieser Clown hier ist Top Hat! Er dachte es wäre klug sich mit den Straßenkötern zu verbrüdern um die Locos fertig zu machen...“ Zoot grinste. „Böser Fehler!“ und schon bekam Top Hat eins in die Magengrube. „Und dieser Köter hier ist Rooster (so heißt der Anführer bei mir jetzt!), der hat genauso wenig im Kopf wie Muskeln in den Armen- also Null!“ Zoot lachte böse auf. Er ging um die zwei Pfeifen rum, während auch die Locos böse grinsten. „Also Jungs...“ er klopfte ihnen freundschaftlich auf die Schulter. „Das ist Kia..neben mir euer schlimmster Alptraum, sagt ‚Hallo Kia’“. Kia konnte sich das Lachen nicht verkneifen. „Na was ist, ihr seid doch richtige Gentlemen, heißt sie herzlich in unserer wunderschönen Stadt willkommen!!“ sagte Zoot während er seine Hände in Richtung Himmel streckte und seinen Kopf in den Nacken warf. Rooster und Top Hat wussten, dass sie mitspielen sollten, denn wenn Zoot erst mal in fahrt kam dann würden sie nie mehr gerade stehen können. „Willkommen“, murmelten beide leise. „Lauter!!“ schrie Zoot „Willkommen“ schrieen die beiden nun genau so laut. Kia hielt sich den Bauch, weil sie vor lachen nicht mehr gerade stehen konnte. Sie holte kurz tief Luft. „Es freut mich und meine Jungs sehr, dass ihr uns so freundlich willkommen heißt!“ sagte Kia ganz Ernst, aber sämtlich BT’s hatten ihre Köpfe auf die Lenker ihrer Maschinen gelegt und konnten sich vor lachen kaum noch auf ihren Maschinen halten. Den Locos ging es da nicht anders. Kia und Zoot spielten weiter ihr kleines Theater.. „Weißt du Zoot, ich hab gehört du wärst Weltklasse im ‚ Human Punchingball’, willst du mir nicht zeigen wie man so richtig drauf haut??“ Zoot der immer noch hinter den zwei gefesselten stand, konnte deren geschockten Gesichtsausdruck nicht sehen, aber nach de Gesichtern der Locos zu urteilen, waren sie ziemlich witzig. „Aber natürlich, komm her ich zeig’s dir!“ Zoot trat eine Schritt vor und drehte sich zu den beiden. „Es wird euch noch verdammt Leid tuen, dass ihr die Locos angegriffen habt!“ flüsterte er bösartig mit einem Funkeln in den Augen das heißen sollte, dass er nicht wirklich vorhatte Gnade vor Recht ergehen zu lasse. Kia kam stand jetzt direkt neben Zoot. „Sag, schon Kia, wen willst du zuerst?“ Kia schaute die beiden an und drehte sich dann zu ihren Leuten um. „Was meint ihr, Köter oder Clowns??“ schrie sie während sie die Hände hob um zu signalisieren dass sie schon praktisch gewonnen hatten. „Köter....!“ „Nein, Clowns...!“ „Beide...“ Die verschiedenen Meinungen freuten Kia besonders. Dann schien es sie sich aber anders zu überlegen und fragte: „Kann sie haben??“ Zoot nickte. „Aber lass mir noch was übrig???“ Zoot hätte sich am liebsten vor lachen auf den Bode geschmissen, als er die Gesichter von Rooster und Top Hat sah. Ganz leise flüsterte sie: „Tja, Jungs ihr habt euch nen Scheiß Tag ausgesucht!! Ich bin heut extrem reizbar und wenn ich mit euch fertig bin, würdet ihr euch wünschen, Zoot hätte euch Windelweich geprügelt!!“ Sie ging wieder einen Schritt nach hinten und flüsterte Zoot zu: „Darf ich’s auf meine Art machen??“ Zoot nickte und Kia gab zwei ihrer Leut ein Zeichen. Diese kamen auch gleich mit einem Schminkköfferchen (was das ‚SK’ von vorhin sein soll) zurück. Zoot stutzte. „was soll den dass jetzt, willst du dich etwa schminken??“ Kia lachte böse auf. „Quatsch nicht so’n Müll Zoot, ich werde nicht mich schminken, sondern die Jungs!!“ Zoot verstand nicht, Kia rollte mit den Augen. „Soweit ich weis, muss man die beiden hier zu Grabe tragen, wenn du mit ihnen fertig bist, richtig??“ Zoot grinste böse, schaute zu den Jungs und nickte. „Wo du Recht hast...“ Kia schüttelte kurz den Kopf. „Eben!! Und für den letzten Weg, sollte man doch besonders hübsch sein...“sagte sie, als wär so was ganz natürlich. Kia winkte Ebony zu sich und deutete sich ihr mit einem kurzen Zwinkern mitzuspielen. „Ebony weis wie das ist, nicht war??“ Sie machte eine kurze Pause. „Ich mein, als einziges Mädchen zwischen all den bösen, bösen Jungs!“ Ebony grinste frech und nickte. „Ja, keiner mit dem man Make- Up Tipps tauschen kann, niemanden den man frisieren kann...“ sie seufzte gespielt und Kia nickte verständnisvoll. „Genau...!“ Sie griff sich mehrere bunte Haargummis und ging auf den gefesselten Rooster zu. Sie griff ihm einzelne Strähnen und band diese zu kleinen Zöpfen zusammen. Mal mit knallgelben Haargummis, dann neonpink, die ganze Farbpalette war dabei. Rooster sah aus als ob man ihm pausenlos Wolfgang Petry vorspielen würde. (Sorry an alle WP-fans, will niemanden angreifen...). Dann wandte sich Kia wieder Ebony zu, die ihr lachen unter ihrer Hand verstecken musste. „Weist du was ich als Kind immer werden wollte?“ Ebony schüttelte den Kopf und griff sich pinken Lidschatten, ging dann auf Rooster zu und malte ihm die Liedfalte an. „Nein, was denn?“ Kia lächelte zuckersüß. „Friseuse und Visagistin!“ Zoot rollte mit den Augen. Kia wollte nie Friseuse werden, sie wollte schon immer Mechaniker oder so etwas werden.
„Ich hab mir damals vorgenommen, aus jedem hässlichem Entlein einen schönen Schwan zu machen...“ sie machte eine kurze Pause. „..mach mal mehr Lidschatten drauf...“ Auch Zoot musste sich gegen seinen Wagen stützen um vor Lachen nicht umzufallen. Kia kam mit Rouge zurück und malte Rooster knallrote Apfelbäckchen. „Mein Gott, sieht das nicht putzig aus??“ meinte Kia ironisch an Ebony gewand. Die würgte ihren Lachanfall runter und sagte. „Ja, total süß!!“
Die Locos hielten es nicht mehr aus und knallten sich einfach vor Lachen auf den Boden. Die BT’s taten es ihnen gleich. (Stellt euch mal die Demon Dogs mit pinken Lidschatten und roten Apfelbäckchen vor!! *fiesgrins*)

Teil 15

Kia wandte sich dann Top Hat zu, währen sie Rooster eine paar Striche ins Gesicht malte die wie Tasthaare von Katzen aussehen sollte. (Eine Anspielung darauf, dass er n ‚Hund’ war) „Deine Harley da drüben??“ Top Hat gab keine Antwort. „Keine Panik, ich beiß dich ja nicht wenn ich mich mit der nett unterhalte...“sagte sie beleidigt und rollte mit ihren Augen. „Ja..“, sagte er mürrisch. „Ich persönlich mag keine Harleys, du kannst dich mit denen nicht in die Kurve legen oder Stunts machen...“ sagte sie mit vorwurfsvoller Stimme. Dann schrie sie „Also, Jungs, was machen wir mit Harleys und ihren Fahrern??“ Einige grinsten fies und riefen „Schrotten!!!“ Rooster sah mittlerweile ganz süß aus und Ebony machten sich daran ihm die Augenbrauen zu zupfen. Rooster schrie wie am Spieß. Kia murmelte ‚Memme’ und ging dann in Richtung von Top Hat’s Harley. Sie setzte sich kurz drauf, stieg aber sofort ab. Top Hat schrie ihr noch nach, sie solle bloß nichts anfassen aber Kia überhörte das. Sie suchte sich ein stabiles Stück Holz. Dann ließ sie Top Hat’s Harley an, klemmte das Stück Holz zwischen Lenker und Sitz, damit die Maschine nirgends abbog und schickte sie die Klippen runter. (Keine Ahnung ob die Rail Yards am Meer liegen, aber in meiner Story schon...) Top Hat schrie auf. „Du mieses Miststück, wenn ich dich erwische bist du erledigt!!“ Kia lachte kurz auf und kam wider auf ihn zu. „Mir in deiner Situation zu drohen ist nicht wirklich gut!“, zischte sie. Dann drehte sie sich um und zählte einige Schritte ab, blieb stehen und machte eine Drehung. „Weist du was ich im Zirkus immer am besten fand??“ Top Hat verdrehte die Augen. „Die Ballerinas??“, meinte er zynisch. Nur Sekunden später steckte neben ihm ein Messer im Pfahl. „Nein-„ Kia machte eine kurze, theatralische Pause. „Die Artisten und speziell die, die mit Messern warfen.“ Top Hat rannen kleine Schweißperlen die Stirn runter, was Zoot extrem belustigte. „Sieht mal, unser lieber Top Hat, hat Angst vor nem Mädchen!! Ohhhhhhhhhhh!!“ Er fuchtelte mit den Händen rum, als würde er zittern.
Immer mehr Messer landeten neben Top Hat, nur wenige Millimeter von seinem Gesicht, seinen Armen oder seinem Besten Stück entfernt. Top Hat rang um seine Fassung, Kia war wirklich grausam. Sie hatte weder ihn noch Rooster verletzt, aber beide fühlten sich so als wären sie kurz vorm Sterben. Sie kannten es nämlich nur, dass man sich prügelte, aber Kia war wohl eher darauf erpicht, sie vor allen zu Demütigen- und das konnte sie ganz gut
Plötzlich flehte Rooster. „Zoot bitte, pfeif die kleine zurück, Prügel mir die Innereien raus, aber bitte, pfeif die kleine zurück!! Ich will nicht weiter geschminkt werden, ich tu alles für dich, aber bitte schaff mir die kleine vom Hals!!!!“ Sein Make- Up machte die ganze Situation noch witziger und Zoot konnte nicht anders als zu ihm hingehen, auf ihn zu zeigen und ihn weiter zu demütigen in dem er Rooster auslachte.
„Habt ihr das gehört?? Er fleht, er winselt um Gnade und tut so als ob Kia ihn Windelweich geprügelt hätte!!“ Alle Locos fingen an zu lachen und es kamen sogar rufe wie ‚Unser Baby will zu seiner Mama...’ Kia lächelte siegessicher. „Ebony bist du fertig oder fehlt noch was??“ Ebony legte den Kopf schräg und grinste dann. „Wie wärs mit ein par hübschen Ohrringen??“ Kia grinste ebenso böse zurück. Dann hüpfte sie von einem Bein auf das andere zu Top Hat, entfernte eines der Messer und stellte sich zu Ebony. „Ich hab wunderschöne Ohrringe mit kleinen Katzen drauf, die wären doch genau das Richtige!!“ Ebony grinste bösartig, schnappte sich ihr eigenes Messer uns stellte sich links von Rooster auf, Kia stand rechts. „Ok, bei drei stechen wir zu!“ „Zoot, willst du den Countdown beginnen??“, fragten Ebony und Kia fast gleichzeitig. Der nickte bösartig uns begann. „Eins...“ Die Locos stimmten nun ein. „...Zwei...“ riefen sie nun im Chor und letztendlich die BT’s „..Drei...“

Teil 16

Dann stache Ebony und Kia gekonnt zu und Rooster schrie so laut auf, als würde er aufgespießt werden. Die Locos und die BT’s grölten auf, die DD und der Tribe Circus inklusive Top Hat waren entsetzt und Zoot konnte nicht glaube dass dieser kleine Racheengel seine Schwester war. Kia setzte ein Siegeslächeln auf, rammte das Messer in den Pfahl an dem Rooster festgebunden war und ging dann mit Ebony zu Zoot. „Er gehört dir...“ sagte sie Schulterzuckend als wär nichts passiert. Zoot grinste anerkennend und übte nun seine Rache aus..... Zoot kam lächelnd auf die beiden zu. „Ganz ehrlich Jungs, ich möchte nicht wirklich in eurer Haut stecken! Die kleine hat euch ganz schön erwischt und es (fast) kein Blut geflossen...“ Er machte eine kurze Pause, lachte kurz auf und stütze sein Kinn auf seine Hand. „...Nur, was mach ich jetzt mit euch??“ er blickte zu Kia und dann wieder zu den beiden. „Was hat sie vorhin gesagt, zu Grabe tragen??“ Er drehte sich zu den Locos um und schrie. „Wollen wir Kia’s Wunsch erfüllen und sie ‚zu Grabe’ tragen??“ Die Locos grölten auf und hoben ihre Schlagstöcke und Messer in die Luft. „Wie wärs, wenn wir sie lebendig begraben???“ er funkelte die beiden böse an und sie wussten ihr Stündlein hatte geschlagen, den wen Zoot sagte, dass er sie killen würde, dann würde er es auch tun.... „Und was für ein Zufall, das wir am Meer liegen?? Wie wärs mit einer See- und Feuerbestattung??“ er tat so als würde er es sich noch mal anders überlegen, aber es war eigentlich beschlossene Sache. Die Locos brachen in hinterhältiges Gelächter aus. Kia musste schlucken. Okay, es war zwar nicht wirklich fair, was sie gemacht hatten und Kia hatte ihre Rache genossen, aber musste Zoot den wirklich so weit gehen?? Wie konnte er Gott spielen und einfach zwei Menschenleben opfern?? Sie überlegte kurz und ging zu ihm hin. „Willst du das jetzt echt durchziehen?? Ich meine, willst du sich lebendig verbrennen??“, flüsterte sie ihm leise zu. Zoot nickte und wandte seinen Blick von den beiden nicht ab. “Klar, sie haben es verdient...niemand greift die Locos an...“ doch Kia fiel ihm ins Wort. „Hey, wir hatten jetzt alle unseren Spaß, Folter sie noch ein wenig und lass sie abhauen...“ sie wollte weitersprechen doch Zoot würgte sie ab, wandte sich zu ihr und schaute sie Eiskalt an. Kia lief abermals ein eiskalter Schauer über den Rücken. „wenn es dir nicht passt, was ich mache, dann zieh Leine...“ Kia schüttelte ungläubig den Kopf. „Ich glaubs einfach nicht- aber okay, wenn du willst...“ sie schluckte noch mal, drehte sich um und schrie ihren Jungs zu. „Wir zischen ab...“ „ach komm schon, wir wollen noch das Finale sehen...“ Kia platzte vor Wut, „Du kannst meinetwegen beim Finale dabei sein und dich zu den zwei Idioten dahinten gesellen, ich bin mir sicher Zoot wird dich auch ersaufen lassen...“ Sie holte kurz Luft, schmiss sich auf ihre Maschine und schrie noch mal, aber genauso eiskalt wie Zoot: „Wer bleibt, kommt nicht mehr zurück!! Schmeißt eure Maschinen an und fahrt los!!! SOFORT!“ Sie war die erste die ihre Maschine anschmiss und wendete, dann fuhr sie aus dem Tor raus Richtung Stadion. Sämtliche Locos blickten ihr nach und die BT’s folgten ihr ebenfalls. Keiner blieb.
Auch Zoot schaute ihr nach und schnaubte. „Blöde Kuh!!“, presste er leise vor. Dann wandte er sich wieder Rooster und Top Hat zu, die nun schwer schluckten. Zoot funkelte sie an. „Tragen wir sie zu Grabe“ schrie er seinen Leuten zu..... (ihr könnt euch ja denken wie’s ausging...)

„Ich kann’s nicht glauben das er zu so nem arrogantem, rachsüchtigem Arschloch mutiert ist...“ Kia unterhielt sich am nächsten Morgen mit Kail, er war bei den BT’s der einzigste dem sie blind vertraute und ihm alles anvertrauen konnte. Er war ihr Ex. Aber eigentlich war er mehr. Er war ihr bester Freund. Sie waren gerade dabei, einige Maschinen zu reparieren, was heißen soll: Ölwechsel, Reifendruck abchecken, das ganze Programm eben. „..ich mein er kann doch nicht Gott spielen und einfach Leute killen...!“ sie fuchtelte mit einer Zange vor Kail rum und hatte ihre rechte Hand auf ihre Hüfte gestützt. „Erde an Kail... Hast du mir überhaupt zugehört??“ Kail blickte erschrocken auf. „Ähm nein....“er suchte nach einer passenden antwort und machte eine ausladende Geste. Kia rollte mit den Augen. „Danke!!“ Dann ging sie aus der Halle und rief ein paar Leuten zu, ihre Maschine sei die nächste. „Weißt du eigentlich wie sexy du in dem Hemd aussiehst??“ meinte Kail. Kia schaute auf sich runter. Das is nur ein altes, ölverschmiertes Hemd das ich an hab um meine Klamotten zu schützen!“, meinte Kia verständnislos und kopfschüttelnd. „Aber keiner sieht so sexy darin aus!!“ Kia lächelte und verdrehte abermals die Augen. „Wie viele Mädels kennst du denn, die ein ölverschmiertes Hemd tragen??“. Sie liebten es, gegenseitig miteinander zu flirten, aber beide wussten, dass es einfach keine Chancen mehr für die beiden gab. „Nur dich Baby!!“ meinte er und kniff sie in den Arsch. „Hey!!“ Kia fing an zu lachen. “Ich hol gleich meinen großen Bruder und der verprügelt dich dann...!“ Seit gestern wusste Kail über die ganze Geschichte bescheid und streckte ihr frech die Zunge raus.

„Sprecht ihr über mich??“ Kia wandte sich um, Zoot stand im Eingang und kam grinsend auf die beiden zu. „Wie kommst du nur darauf...?“ meinte sie ironisch. „Naja, zur zeit bin ich der einzige große Bruder weit und breit, von daher...“ sie rollte mit den Augen. „Was willst du?“, fragte sie während sie die Maschine von der Hebebühne lies und auf die nächste wartete. „Du weist schon, dass du Öl im Gesicht hast..“ meinte Zoot. Kia fuhr sich übers Gesicht und zuckte dann mit den Schultern. „Lenk nicht vom Thema ab.“ Er grinste. „Mein Auto macht Probleme und...“ doch er musste nicht weitersprechen den Kia nickte übertrieb und würgte ihn ab. „..jaja, schon klar...warum solltest du auch sonst herkommen...“ sagte sie frech. Sie wandte sich an Kail. „Kommst du alleine klar oder brachst du noch meine Hilfe?“ er schüttelte den Kopf. „Danke!“ sie drückte ihm noch ein Kuss auf die Wange. „Mal sehen wie lang er mich nicht gehen lässt...“ meinte sie frech. Er grinste zurück, dann fiel ihm noch was ein und hielt Kia zurück......

Teil 17

Sie fiel aus allen Wolken. „Kail, bist du absolut sicher??“, sie hatte weit aufgerissene Augen und Kail und Zoot wedelten schon seit mehreren Minuten vor ihren Augen rum. „Wenn ich es dir doch sage!! Nimm bitte deine Waffe mit und pass auf dich auf, okay? Wer weiß was er mit dir macht, wenn er dich erwischt....“ Sie nickte. „Okay...“ Dann verschwand sie mit Zoot zu den Rail Yards um sein Auto einigermaßen ihn Schuss zu bekommen und beide gingen anschließend in die Mall. Dort wurde Kia von Trudy erst mal überschwänglich begrüßt und praktisch in ihr Zimmer verschleppt. Zoot schnappte sich Brady und beschäftigte diese erst mal.„was macht Kia denn hier??“, meinte Amber während sie sich zu Zoot setzte um den kleinen Bray zu füttern. „Oh... ähm.. das soll sie dir selbst sagen.“ Meinte dieser nur knapp. Amber nickte. Sie schaute sich um, niemand war da. Ebony, Jay, Ved, Cloe, Lex und Siva waren zum Strand gegangen um zu Picknicken. Gel war in ihrem Zimmer um sich ein neues Make- Up zu verpassen, Sammy und Mouse spielten irgendwo herum, Salene war spazieren gegangen um sich etwas abzulenken und Patch war im Krankenhaus um sich um die paar Patienten zu kümmern und Jack und Ellie hatten sich auch irgendwo hin verkrochen.

Die Mall wirkte so leer und Amber vermisste Bray in solchen Augenblicken mehr denn je.

„Du denkst an Bray hm??!!“ Amber schreckte aus ihren Gedanken hoch. „Ja!“, sagte sie traurig. „er fehlt mir schrecklich und ich weis nicht mal was mit ihm ist oder ob er überhaupt noch lebt...“ Sie unterdrückte ein paar Tränen die aufstiegen und Zoot nickte verständnisvoll. „Das wird schon wieder, glaub mir und du darfst nicht so viel Trübsal blasen, ich bin mir sicher Bray will ne glückliche Mutter...“ Zoot konnte Amber ein Lächeln entlocken und Amber flüsterte ein leises ‚Danke’. Für sie war es ziemlich ungewohnt, dass Zoot so offen und ‚normal’ sprach. Sie musste kurz lächeln als sie sich erinnerte wie sie selbst dabei war als sie Zoot ‚Verbrannten’. Er war ja schließlich nie wirklich Tod, sondern hatte damals, wie sie später von ihm erfahren hatte, feuerfeste Kleidung unter seiner eigenen an. „Kann ich dich alleine lassen? Ich will das der kleine nen kleinen Mittagsschlaf macht...“ Zoot runzelte die Stirn. „Und wieso fragst du ob du mich alleine lassen kannst??“ „Naja, wenn ich jetzt verschwinde, hockst du hier alleine rum..“ er grinste. „Keine Panik, ich hab gerade ein tolles Date mit dem schönsten Mädchen weit und breit!“ sagte er frech und nickte zu Brady. Amber lächelte noch kurz und verschwand in ihr Zimmer. Trudy quetschte Kia ohne Unterbrechung den ganzen Nachmittag aus. Kia schüttelte nur den Kopf, den es gab sicher fragen die Trudy schon mehrere male gestellt hatte. Auch wusste Kia von Trudy das sie eigentlich zweifache Tante war, weil Amber ein Kind von Bray hatte. „Hör zu Trudy, gönn dir selbst mal ne Atempause und ich würde gerne mal nach Amber sehen und sie ein bisschen näher kennen lernen, okay??“ Trudy nickte. „Ihr Zimmer ist nur ein paar Türen weiter.“ Sagte sie dann und beide verließen Trudy’s Zimmer.
„Na hat sie dich endlich rausgelassen..“, meinte Zoot frech und beide streckten ihm die Zunge raus. Trudy verschwand dann in seine Richtung um nach Brady zu sehen und Kia verschwand in Ambers Zimmer.

Teil 18

Amber hörte ein leises Klopfen und ließ den Klopfer eintreten, es war Kia. „Oh, hi, kann ich dir irgendwie helfen?“ fragte Amber höflich. „Kann ich mich setzen??“ war die Gegenfrage. Amber nickte. „Also folgendes, wahrscheinlich hast du schon gemerkt, dass ich hier seid heute Mittag rumgeistere...“ sie lächelte flüchtig. „...und das hat folgenden Grund, der dich auch irgendwie betrifft...“ Kia suchte die passenden Worte. Wie sollte man jemandem erklären, dass man indirekt verwand war du der andere nicht einmal wusste, das man überhaupt existiert? Kia griff in ihre Tasche und zog das selbe Foto raus, das an der Wand in ihrem Elternhaus hing und das auch Zoot immer bei sich hatte. Sie hielt es Amber hin. „Ich war nie wirklich gut darin, komplizierte Dinge zu erklären, zumindest nicht ohne Hilfsmittel...“ sagte sie während Amber das Bild ergriff. „Das ist ja Bray...und Zoot ..ich meine Martin und...“ Kia fiel ihr ins Wort. „..ja, und ich.“ Amber schaute Kia etwas ungläubig an. „Ob du’s glaubst oder nicht, ich bin die dritte im Bunde und womöglich Bray’s größtes Geheimnis...“ Amber nickte. „Warum hat er nie von dir erzählt?“ fragte sie leise, während sie den Blick nicht vom Foto abwendete und immer wieder über Bray’s Gesicht strich. Kia erzählte ihr die ganze Geschichte. Von der Entführung und allem was während dieser Zeit passiert war. Amber blickte sie mit offenem Mund an. „Wie können Menschen nur so grausam sein??“ war ihre anschließende Frage. „Keine Ahnung..“ sagte Kia mit einem dickem Klos im Hals. Sie hatte einige Tränen vergossen, weil es noch ziemlich schmerzhaft war darüber zu sprechen. Sie wischte sich das Gesicht mit dem Handrücken trocken und stand auf. „Vielleicht sollten wir zu den anderen gehen, Trudy wartet bestimmt schon ungeduldig und reißt mir den Kopf ab, wenn ich mich verdrücke. Amber lächelte kurz. „Du hast recht, gehen wir zu den anderen, mal sehn ob der Rest von uns auch schon da ist. Sie wollen dich bestimmt auch kennen lernen.“ Kia nickte und beide verschwanden aus der Tür. Sie hatte recht, fast alle MRs außer Jack und Ellie waren da. Doch irgendwas lag in der Luft und tatsächlich, jemand war da und bedrohte die MR. Kia blieb wie versteinert stehen, als sie die Person erblickte die am Treppenansatz stand. Es war jemand, den sie nicht wirklich sehen wollte....

Teil 19:

Kia war immer noch total versteinert. „Scheiße!!“, fluchte sie leise und fuchtelte in ihren vielen Hosentaschen rum. Sie zog einen kleinen, schwarzen Handschuh hervor. Er ähnelte einem von diesen Fahrradhandschuhen, weil er nur halbe Finger hatte. Sie zog ihn über die rechte Hand. Dann kramte sie noch etwas aus der Tasche. Amber erschrak. „Kia, sag mir nicht du bist ein Te...!“ Kia zuckte mit den Schultern und flüsterte leise. „Oh doch Amber! Ich bin bzw. war einer!“ Sie schaute etwas unbeholfen zu Amber...
„Wie süß, das sind doch meine lieben Technos!! Und alle samt sind sie zu Ratten mutiert!“, Ram schüttelte etwas gespielt beleidigt den Kopf. Cloe drückte sich noch enger an Ved und Siva an Lex. Jay war die Ruhe selbst. „Was willst du?“ Ram grinste teuflisch. „Könnt ihr das denn nicht erraten? Ich gebe euch noch eine letzte Chance! Kommt zurück nach Hause und ich vergesse das jemals etwas war!“
Kia zog abermals IHR Headset raus. „Was machst du da?“ zischte Amber. „Ich hole Kail!“ Amber schüttelte den Kopf und Kia war schon mitten in ihrer durchsage. „Schwing dich in die Mall....ja, genau und bring deinen Zapper mit!...Kail das ist keine Witz!....ach und wir sollten ihm vielleicht noch glückliches Pärchen vorspielen...ok, bis gleich...“ Sie nahm das Headset ab. „Ich erklärs dir Später!!“
Ved schnaubte hörbar durch die Nase. „Komm schon Ram, du hast nur keine Leute, die die Drecksarbeit machen und nur deshalb bist du hier!“ Ram schaute ungläubig zu Ved. „Wenigstens von dir hätte ich Loyalität erwartet! Ich bin schwer enttäuscht!!“ Ved konnte seine Wut nicht mehr verbergen. „Falsch, du bist nur blöd! Für wie bescheuert hälst du uns eigentlich?? Meinst du wir kommen zurück, meinst du auch nur ich setze jemals einen Fuß ins Hotel, nach all dem was du mit Cloe gemacht hast??“ Ram verdrehte die Augen. „Ich sehe du hast noch immer keine Vernunft angenommen!! Du bist zu einem Virtfreund geworden, wie dein Bruder!!“ Dabei funkelte er Jay böse an. „Aber meine Sivi kommt mit!!“ Er setzte ein freundliches Gesicht auf. „Vergiss es Ram!! Ved hat recht, du bist nichts ohne uns und nur deshalb bist du hier!!“ Ram funkelte weiter! Die Wachen hinter ihm hatten schon die ganze Zeit ihre Zapper gehoben, bereit zum abfeuern.
Endlich hörte Kia Motorradgeräusche. Sie atmete erleichtert auf. „Endlich!!“, flüsterte sie leise. Langsam schlich sie sich nach vorne. Jetzt gab e keine Säulen hinter der sie sich verstecken konnte. Aber Ram sah sie –Zum Glück- noch nicht.
„Gut, wer nicht hören will muss fühlen!!“ Er hob seinen Zapper und Siva, Jay und Ved konnten erkennen das er auf die höchste Stufe gestellt war. Sie schluckten. „Noch irgendwelche letzten Wünsche??“ fragte er sarkastisch. Was er nicht merkte, die Wachen hinter ihm waren lautlos gezappt worden und lagen jetzt auf der Treppe. Kail stand nun genau hinter Ram. Er blickte Kia zu und zwinkerte ihr zu. Kia nickte zurück. Jetzt hieß es auf in den Kampf!!
Ram war bereit abzufeuern. Langsam drückte er sein Zapper nach unten. Weder Siva, Jay oder Ved hatten ihre Technoklamotten an und somit auch keinen Zapper bei sich. Ram grinste diabolisch. „Jay, du bist der erste, du hast mich als erster verlassen...“ Jay schloss die Augen, bereit zu sterben. Doch der Strahl kam nie an...

Teil 20

Kia war zwischen Ram und Jay gesprungen, doch auch sie hatte den Strahl nicht abbekommen. Sie hatte ihn mit dem Handschuh abgefangen. „Was...“ Kia blinzelte ironisch. Ram runzelte die Stirn. „Wieso liegst du nicht auf dem Boden??“ „Gegenfrage, wieso sitzt du nicht im Rollstuhl??“ Ram schaute sie schräg von der Seite an, dann grinste er teuflisch. „Gut, wenn nich Jay, dann eben du!“ Ram feuerte wie verrückt auf Kia ein, nichts geschah. Irgendwann war auch sein Zapper aufgebraucht. Kia grinste fies. Bisher hatte sie kein Strahl abbekommen. „Wie..?“ fragte Ram verwirrt. Sie hob ihre rechte Hand, wo der Hanschuh war. „Mein neues Spielzeug... ich hatte es damals noch für dich entwickelt als ..na ja..du weist schon..“ Sie nickte ihm kurz zu und er wusste bescheid. Sämtliche Mall Rats die hinter Kia standen schauten sich fragend an. Ram grinste wieder fies. „Wie geht es dein dem süßen Kail??“ „Mir geht’s gut, danke!“ Ram wirbelte um. Auf ihn ebenfalls ein Zapper gerichtet. „Ich schätze Ram, du steckst mitten in der Scheiße!“ Kail grinste vor sich hin. Ram war sprachlos. Er versuchte sich noch aus der Situation zu retten. „Aber..Freunde...Freunde!! Wir können ja alles vergessen und ihr kommst einfach zurück...“ Er schaute Kia. Mittlerweile hatte sie sich einen Finger vom Daumen an den Ringfinger gesteckt. Dann wandte sie sich an Kail. „Was meinst du Schatz, sollen wir??“ Ram fiel die Kinnlade runter. „Ihr..seid..immer noch..zusammen??“ Kia hob ihre Hand und deutet auf den Ringfinger. Dann ging sie auf Kail zu und küsste ihn vor Rams Augen. Sie grinste ihn an. „Mittlerweile, glücklich verheiratet...“ Ram konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Er verschwand beleidigt! Wahre Freudenschrei waren zu hören. Kia und Kail hatten die Technowachen mittlerweile in den Käfig gesperrt und gesellten sich zu den anderen. „Seit wann bist du denn verheiratet??“ meinte Zoot frech. „Gar nicht! War nur ein Spiel, bild dir nichts ein!!“ Sie streckte ihm die Zunge raus. Kail war noch ziemlich verdattert von dem Kuss. „Könntest du ruhig mal wieder öfter machen...“ meinte er zuckersüß! Sie warf ihm eine Kusshand zu und beide fingen an zu Lachen, was die anderen noch weniger verstanden. Kia sammelte sich wieder. „Wir sind nicht verheiratet und noch nicht mal zusammen...“ klärte sie einen fragenden Zoot auf. Nun mischte sich Ved in das Gespräch. Kia hatte den Handschuh abgenommen und er beäugte es interessiert. „Das hab ich noch nie im Leben gesehen, das ist weit fortgeschrittene Technik!!“ Kia lächelte. „Da ist ein Mikrochip drinnen der die komprimierten Laserstrahlen abfängt, alles was du fühlst ist ein kleines Kitzeln, mehr nicht...“ Ved nickte anerkennend. „Du warst also ein Techno...“, sagte Jay beiläufig. Kia nickte. „1. General und zuständig für die Konstruktion neuer Waffen und Programme...“ sagte sie. Rin klein wenig Stolz lag in ihrer Stimme. „Warum hast du uns geholfen, hätte dir doch egal sein müssen, was Ram mit uns macht...“ sagte Siva. Kia schüttelte den Kopf. „ich glaub es waren die Schuldgefühle. Ihr kennt doch Ram, er heimst sich ständig den Ruhm dafür ein, was andere tun..“ „Ohh ja....“ zischte Ved beiläufig. „Tatsache ist, nicht er hat die Zapper weiterentwickelt, sondern ich. Es waren noch ganz die Anfangszeiten der Technos, ca. ein Jahr nach dem Virus. Ram hat mich, Kail und noch zwei andere aufgegabelt und mit uns eine Art IQ- Test gemacht. Kail und ich hatten ziemlich hohe Ergebnisse und Aufnahmebedingung war, die Zapper, die Ram von einem Militärstützpunkt seines Vaters hatte, weiter zu entwickeln... Hätte ich gewusste, was er plant, hätte ich ich nie darauf eingelassen...“ „Aber warum hast du’s dann getan?“ fragte Amber. „Naja, ich war hungrig und er hatte Vorräte von denen ich geträumt hatte, ich war schmutzig und er gab mir fliesendes Wasser, alles was ich gebraucht hatte, hatte ich bei Ram.“ Siva, Jay und Ved nickten. „Klar, was tut man nicht alles für ein normales Leben.“, sagte Jay. Kia nickte und fuhr fort. „Keine Ahnung, irgendwann hatte er diese bescheuerte Idee von wegen Cyber Space und Kail arbeitete mit ihm daran.“ Nun warf Kail ein. „Er wollte alles über uns Wissen, die Geschichte mit der Entführung, vor dem Virus und bei welchem Stamm wir vor den Technos gelebt haben.“ Lex stutzte „Entführung??“ Kia schloss die Augen und atmete durch. „Andere Geschichte....vergiss es einfach“ Dann seufzte sie noch mal. „Er hat Kail über mich ausgequetscht, alles erfahren und schamlos ausgenutzt. Er hatte gedroht, wenn ich nicht für ihn arbeiten würde, würde er mich ins Cyber Space sperren und mir die ganze Zeit die Sache mit der Entführung und was dann passiert war vorspielen...“ Zoot nahm ihre Hand und drückte sie kurz. „Lass es, okay... Wenn du nicht darüber sprechen kannst, lass es einfach!!” flüsterte er ihr zu. Kia schüttelte den Kopf. „Irgendwann muss es sowieso raus...“ Sie atmete noch mal tief ein und sprach weiter. „ Naja, alle Zapper haben doch eine bestimmte Nummer, und zwar die selbe...“ Siva stand auf und ging in ihr Zimmer. Sie kam mit ihrem Zapper zurück. „833835338“, sagte sie. Kia nickte. „Genau, das ist meine Identifikationsnummer, meiner hat diese Nummer, Kail’s hat diese Nummer, einfach alle....“ „Warum..“ fragte Cloe. „Alle Zapper laufen ja über einen Zentralrechner...“ Siva fiel ihr ins Wort. „Und damit der Rechner nicht soviel arbeiten muss, haben alle die selbe Nummer...“ Kia nickte. Dann verstand auch Amber. „Deshalb war es Mega damals so leicht gefallen, alle Zapper zu manipulieren...“ Kia gab ein knappes ‚ja’ von sich und stutzte dann. „Ihr habt die Zapper manipuliert?? Wieso?“ Jay erzählte ihr die gesamte Geschichte, wie die Mall Rats die Technos gestürzt hatten und wie es Mega so leicht fiel, die Zapper zu manipulieren. Kia lächelte anerkennend und fuhr dann mit ihrer Geschichte fort. „...Fragt mich nicht wie, aber Ram hatte sich wohl in mich verschossen und wollte mich ständig in seiner nähe haben, dummerweise hab ich mich in Kail verknallt und...“ Dann nickte Ebony. „..und lass mich raten...er hat versucht euch auseinander zu bringen, in dem er dir ne DVD vorgespielt hat...“ Kia stutzte. „Genau, woher weist du das??“ Ebony grinste frech. „Kommt mir bekannt vor, die Story...“ sagte sie und drückte Jay einen Kuss auf die Lippen. Kia schüttelte den Kopf und dachte sich den Rest zusammen. „Naja, diese Liebe war stärker und wir sind abgehauen...“ Kia schaute zu Kail und blinzelte ihn ironisch an. „Trotzdem seid ihr nicht mehr zusammen, was ist passiert??“ Lex’ Neugier war geweckt. Kail wollte schon abblocken, dass das niemanden anging aber Kia lächelte ihn süß an und meinte. „Er hat mit ner anderen gevögelt und ich hab ihn inflagranti erwischt....“ „Dankeschön..das wollte jetzt alle wissen...!“ meinte Kail gespielt beleidigt. Kurzes Gelächter und Lex fragte wieder. „Und wieso dass Theater vorhin??“ Kail übernahm sicherheitshalber die Antwort. „Wir wollten Ram ein wenig Ärgern, denn Rache ist ja bekanntlich süß!“ Alle lachten auf und Kia streckte Kail die Zunge raus.

Da es schon recht spät war, zogen sich Zoot und Ebony zu den Rail Yards zurück und Kail und Kia verschwanden ins Stadion. Jetzt wussten auch die restlichen Mall Rats über Bray, Kia und Zoot bescheid was Kia sehr freute, weil die Mall Rats eigentlich Leute waren mit denen man es aushalten konnte

Teil 21

Am nächsten Tag war Kia wieder mal in der Mall. Auch Zoot und Ebony waren dort. Amber und Trudy gesellten sich zu den beiden und unterhielten sich angeregt über das gestrige geschehen als Baby Bray anfing zu schreien. Amber stand schon auf als sie zurückgehalten wurde. „Bleib ruhig sitzen, ich geh mal meinen Pflichten als Tante nach und beruhige ihn...“ sagte sie mit einem kleinen Lächeln und verschwand in Amber’s Zimmer. Etwas später kam Kia wieder in die Küche- mit Bray auf dem Arm. „Also, ich wär richtig froh, wenn das bei mir auch so schnell gehen würde! Bei mir schreit er immer 30 Minuten am Stück ...“ Amber schüttelte verständnislos den Kopf. „Tja, das ist halt die wundersame Kraft einer Tante!!“ sagte Kia lächeln, während sie sich wieder setzte.
Nach einer weile sagte Kia. „Ich weiß zwar nicht, was euch geritten hat, aber die Namen für die zwei kleinen sind nicht wirklich originell...“ Trudy streckte ihr die Zunge entgegen. „Tja, was soll man machen, sie jetzt zu ändern ist n bisschen spät, nicht wahr??“ meinte sie anschließend. Kia schmunzelte. „Also ich tue das meinem Kind bestimmt nicht an!“ Amber verstand nicht ganz. „Was meinst du??“ Kia verdrehte die Augen. „Es nach Bray zu benennen, das arme Kind!!“ sie sagte es als wäre es selbstverständlich, aber man konnte den Witz aus ihrer Stimme leicht raushören. Zoot grinste, legte den Arm um sie und sagte: „Stimmt genau, du benennst es nach mir!!“ Kia gab eine kurze Lache von sich und meinte :“Nur in deinen Träumen, Herzchen!!“. Wieder gab es kurzes Gelächter.
Aber in dieser lustigen Runde, blieb komischerweise- auch bildlich- ein Stuhl leer. Amber seufzte. Als könne Kia gedanken lesen, meinte sie. „Wir finden Bray, versprochen!“ Amber schüttelte den Kopf. „Er wurde gelöscht Kia!“ Kia blockte ab. „Und du glaubst wirklich, nur weil auf einer Datei ‚Gelöscht’ steht, ist es endgültig vorbei??“ Nun spitzten sich auch Zoot’s Ohren. “Was meinst du damit??“. Kia rollte mit den Augen. „Wenn du eine ganz normale Datei auf dem PC löscht, gibt es immer einen Papierkorb, der alles auffängt. Stell dir das gleiche mit Bray vor. Vielleicht waren die Versuche abgeschlossen und man braucht ihn nicht mehr, aber zur Sicherheit, päppelt man ihn in eben einem solchen ‚Papierkorb’ auf. Sonst wären Ved und Cloe ja auch Tod, nicht wahr??“ Von einem Moment auf den anderen, erhellte sich Ambers’s Stimmung. „Stimmt, ist mir noch gar nicht aufgefallen...“ Dann wandte sie sich Kia zu. „Könntest du was rausfinden??“ Kia überlegte. „Wenn mir Jay, Ved und Siva helfen würden, bestimmt, aber versprechen kann ich echt nichts! Ich weis nicht was Ram heutzutage mit den Gefangenen macht...“ „Wobei sollen wir dir helfen?“ Jay, Ebony, Cloe, Ved und Siva kamen in diesem Augenblick ebenfalls in die Küche und verteilten sich darin. „Ich hab Amber versucht zu erklären, dass Bray theoretisch noch Leben könnte...“ Jay nickte. Schüttelte aber gleichzeitig den Kopf. „Kia, tut mir Leid, aber das ist praktisch unmöglich, in seiner Akte stand, das er Tod ist, gelöscht eben...“ er wollte noch was sagen, aber Kia fiel ihm ins Wort. „Jay tu mir einen gefallen, wende deinen Kopf etwas nach rechts. Wer sitzt da?“ „Ved und Cloe...“ diese winkten ihm übertrieben zu und taten so, als wäre er der erste Mensch auf dem Mars. „..genau, und auf ihren Dateien stand auch gelöscht, nicht wahr?? Für mich sehen die zwei aber noch ziemlich lebendig aus!“ Jay musste sich geschlagen geben und Kia setzte ein sicheres Lächeln auf. „Tja, Leute, das ist meine Schwester!!“ sagte Zoot und grinste sie an. “Die ewige Optimistin!“

Teil 22

Brady kam angesprungen und wollte Aufmerksamkeit. Zoot hob sie auf seinen Schoß und erzählte ihr Gruselgeschichten in denen er immer als Held da steht. Ebony verdrehte die Augen. „Ein kleiner Rat, Brady! Hör nie auf den Müll, den dir dein Vater erzählt!“, sagte sie freundlich. „Das erste mal das ich dir Recht gebe!“ sagte Trudy. „Wo die beiden Recht haben,...“ Kia legte den Kopf schräg und lächelte ihren Bruder frech an. „Na los, verbündet euch doch alle gegen mich! Komm schon Siva, gib mir den Rest...“ meinte Zoot gespielt beleidigt und großes Gelächter brach aus. Kia schüttelte vor Lachen den Kopf als Ellie und Jack reinkamen. „Was ist den hier los?“ meinten sie gut gelaunt. „Die Lachen über Daddy...“ kam eine piepsige Stimme von Brady. „Gut so, Prinzessin, zeig denen wo der Haken hängt!“ wieder gab es Gelächter.
Kia schaute sie sich den kleinen in ihren Armen an und spielte mit seinen Fingern. „Er sieht aus wie Bray, als er noch klein war!“ sagte sie leise. „Hoffentlich wird er nicht so bescheuert wie sein Vater...“ meinte Zoot grinsend. Dafür fing er sich einen Tritt gegen das Scheinbein von Kia ein. „Ebony hat so was von Recht, Brady! Hör nicht auf das Geschwätz von diesem Idioten!“ Zoot konterte frech: „Uhhhh, gefährlich gefährlich, die liebe kleine Kia!! Pass auf was du sagst, sonst bist du n Kopf kürzer!“ Kia fasste sich vor Schreck an ihr Herz und tat so als würde sie Sterben. „Habt ihr das gehört?? Mein eigener Bruder droht mir, man ich bin echt Arm dran...“ eigentlich wollte Zoot etwas erwidern, aber ihm fiel nicht passendes ein. Kia merkte dies und streckte ihre Arme wie eine Siegerin in die Höhe. „Ha!! Gewonnen, die unangefochtene Königin im große Brüder ärgern, mich stoppt keiner!!“ Wieder mal wurde laut und lange gelacht und Zoot stand auf und verbeugte sich vor ihr. „Stets zu Diensten euer Hoheit!“ Die ausgelassene Stimmung hielt an, und nach dem sich jeder beruhigt hatte, hatten sie vom Lachen hochrote Gesichter.

Bei Ram im Hotel:

„Verdammt!!!! Es muss doch irgendwo noch eine Datei von ihr geben!!“, Ram war regelrecht am explodieren. „Von wem soll es eine Datei geben, Ram??“ Java war in diesem Augenblick in sein Zimmer angekommen und wollte ihn mit einer Massage aufheitern. „Ach nichts mein Javilein.... Ich suche nur nach etwas was ich Jahrelang nicht benutzt habe, aber das ist nicht so wichtig...“ Er zog sie auf seinen Schoß und drückte ihr einen Kuss auf die Wange (Ram ist mittlerweile ganz normal im Umgang mit Menschen, d.h keine Angst vor Bakterien...). „Weist du was dir gut tun würde??“ Ram schaute Java fragend an. „Was denn??“ Sie strich ihm durch die Haare. „Ein kleiner Ausflug ins Cyber Space... Wir könnten Siva und Ebony jagen oder Jay und Ved foltern.. irgendwas, sonst gehst du ja noch ein vor Arbeit...“ Ram nickte zufrieden. „Du hast recht, mein Engel. Gehen wir ins Cyber Space und probieren das neue Programm, dass diese Tai- San gemacht hat...“

Wieder in der Mall:

Kia, Jay, Ved und Siva saßen zusammen und unterhielten sich über die Technos und wo überall Fehler im Programm sind, und wie man sie umgehen könnte. „Eigentlich müssten wir dem Programm nur sagen, dass ich wieder General bin, aber so, dass Ram nicht bemerkt..“ Ved nickte. „Dass ist nicht das Problem, das ist leicht aber vor jedem Gefangenenlager gibt es ein Handlesegerät und einen Iris-Scanner. Das heißt, wir müssten dich noch mal scannen, damit der Computer deine neusten Daten hat und das wird schwierig....“ alle nickten. „Außerdem brauchst du noch eine Uniform und..“ Kia blockte Siva ab „..Ich hab meine noch..“ Siva nickte. „Dann steht der Plan, nur die Ausführung wird eben eine ganze weile dauern...“ sagte nun auch Jay. Kia schaute in die Runde. „Hey, Leute, Danke!! Ich meine, das ihr euch diese Schwierigkeiten aufhalst nur ums mir zu Helfen...“ Jay, Siva und Ved nickten. „Wir wollen Ram alle eins auswischen, außerdem müssen wir uns doch irgendwie bei den Mall Rats bedanken dass sie uns ohne vorbehalte aufgenommen haben..“ Kia lächelte freundlich und die Runde löste sich auf.
„Sagt ihr den anderen, dass ich im Stadion bin, also falls irgendwas ist??“ fragte Kia, während sie sich ihre Motorradjacke anzog. „Ja, klar!“ sagte Siva und nickte ihr zu.

Teil 23:

„Ohhh Jeffilein!! Wo bist du denn???“ Kia ‚besuchte’ Jeff in seiner 2m² Zelle. Sie stellte sich grinsend vor den Käfig und schaute kampflustig auf Jeff herab. Dieser hat sie bemerkt und stand nun auf. „Wie lang willst du mich eigentlich noch hier behalten??“ Kia zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Aber weist du was komisch ist??“ Jeff hob gelangweilt die Augenbraue. „Seit dem du hier drin steckst, gibt’s keine Probleme mit den Jungs, willst du mir vielleicht sagen woran das liegt??“ Jeff funkelte sie böse an und versuchte es dann mit seinem Charme. „Weist du eigentlich wie hübsch du bist??“ Er fasste durch die Gitterstäbe ihr Gesicht an, und tätschelte ihre Wange. Kia rollte mit den Augen, riss ihm seine Hand weg und verdrehte ihm den Arm bis er aufschrie. „Du bist so erbärmlich Jeff!! Echt!! Meinst du, du kannst mich ins Bett zerren und dann kommst du hier raus?? Vergiss es!!“ Sie ließ seinen Arm los, er zog ihn sofort wieder ein und rieb sich die schmerzen weg. „Du Miststück!! Irgendwann bekomm ich dich und dann wirst du für dass alles hier bezahlen, das schwör ich dir!!“ er drohte ihr mit erhobenem Finger. Kia wich einen Schritt zurück und tat so als hätte sie Angst. „Oh mein Gott!! Mir schlottern die Knie!!“ Sie verdrehte die Augen, machte auf dem Absatz kehrt und verschwand. „Warte mal!!“ Kia blieb stehen und drehte sich noch einmal um. „Was???“ fragte sie bissig. “Wann bekomm ich denn was zu essen?“ Kia schloss die Augen und lachte kurz auf. „Was willst du, du hast doch erst gestern was bekommen, lern endlich dir deine Rationen ein zuteilen...“ Jetzt verschwand sie endgültig. „KIA!“, Kail schrie ihr vom anderen Teil des Geländes zu, als sie gerade aus dem riesigen Gebäude trat. „WAS IST?“ schrie sie ebenso zurück, während sie sich auf den Weg in seine Richtung machte. Dort angekommen, sah sie einen von Zoot’s Männern. „Der Hammel hier will dich sprechen...“ „Pass auf was du sagst, ja!“ fauchte der Loco zurück. Kia verdrehte die Augen. „Was willst du??“ fragte sie den Loco. „Zoot schickt mich, er will dich sehen!“ Sie zuckte mit den Schultern. „Richte ihm folgendes bitte wortwörtlich aus, ok?“ Sie holte noch mal Luft. „Wenn er mich sehen will, soll er seinen halbverwesten Hintern doch hierher bewegen, ich bin nämlich nicht sein Fifi, der ihm wie ein Hund hinterher dackelt!!“ Der Loco schluckte. „Zoot zerreist mich, wenn ich ihm das so sage!!“ sagte er etwas ängstlich. Kia abermals mit den Augen. „Sag ihm, ich hab dir gesagt, dass du’s ihm so sagen sollst, und wenn was ist, soll er mich halt Schlagen, okay? Und jetzt verschwinde, ich hab zu tun!!“ sie deutet den Loco mit einer Handbewegung so schnell wie möglich ab zuhauen, was er auch tat. „Was hast du denn so dringendes zu tun??“ fragte Kail frech und kam ziemlich nahe. „Tja Schätzchen, auf mich wartet ein sexy Waschbrettbauch nur in Boxershorts in meinem Zimmer!!“, sie blinzelte ihm ironisch zu. Er lachte kurz auf und schaute sie fragend an. „Ne im Ernst, seit wann willst du den deinen lieben Bruder nicht sehen??“ Kia hackte sich bei Kail ein und sie schlenderten Richtung Garage. „Wie gesagt, ich muss meine Maschine mal wieder auf Vordermann bringen und überhaupt, wenn er mich sehen will, soll er doch herkommen. Hilfst du mir?“ Er schaute sie etwas verwirrt an. „Mit der Maschine du Idiot!“, sie klatschte ihm mit ihrer Handfläche auf die Stirn. „Wenn du mich so lieb fragst!“ Er zwinkerte ihr zu und beide lachten laut los. „Was hat sie gesagt?“ Zoot schaute den Loco völlig perplex an. Dieser räusperte sich und wiederholte noch mal das, was Kia ihm gesagt hatte. „ Sie hat gesagt, wenn du sie sehen willst, sollst du deinen Halbverwesten Hintern doch zu ihr bewegen, weil sie nämlich nicht dein Fifi ist!“ Der Loco trat vorsichtig einen Schritt nach Hinten. Zoot’s Mund stand immer noch offen. „Diese kleine freche Ratte!! Was denkt die eigentlich wer sie ist??“ er hatte ein Grinsen auf dem Gesicht, aus dem man nicht schließen konnte, ob er sauer oder gut drauf war. „Was machen wir jetzt mit ihr??“ fragte der Loco entschlossen. Zoot starrte ihn an. „Das was ich dir aufgetragen habe. Du fährst jetzt zurück und holst sie hierher, aber fass sie bloß nich mit Samthandschuhen an!“ er sagte es immer noch grinsend, es war aber ein freundliches Grinsen. Der Loco war total irritiert. „Zoot, die reist mich doch glatt in Stücke, wenn ich da noch mal auftauche!!“ Zoot funkelte ihn zornig an. „Seit wann muss ich mich wiederholen???“ Der Loco wich einige Schritte zurück und machte sich mit noch zwei anderen und angeschalteter Polizeisirene auf den Weg ins Stadion... Kia hörte schon von weitem die Sirenen und grinste frech. „Achtung Kail, Big Boss kommt...“ Sie machte sich auf den Weg ans Tor als sie schon die drei Locos sah, die auf sie zugerannt kamen. Noch bevor sie überhaupt realisierte, wurde sie ins Auto gepackt und geknebelt. Zoot konnte sich sein Lachen nicht verkneifen, als er die geknebelte Kia auf dem Rücksitz sah, die ihn beleidigt anfunkelte. er bindete sie los und entfernte ihr den Knebel aus dem Mund. „Für wen zum Teufel hälst du dich eigentlich? Du kannst mich doch nicht einfach hierher verschleppen lassen!!!“ giftete Kia Zoot sofort an. Dieser konnte einfach nicht anders und Kniff ihr in beide Backen, dann sagte er mit zuckersüßer Stimme. „Du siehst ja so knuffig aus mit nem Knebel im Mund!!“ Kia funkelte ihn immer noch sauer an und trat ihm ins Schienbein. „Hey! Was soll das??“ „Das hast du dir auch verdient, du Nuss! Mach das nie wieder!!!“ Dann legte sie ihren Kopf schräg, stemmte ihre Hände auf die Hüfte und verwuschelte ihm die Haare. „Du bist echt bescheuert, weißt du das?!“ Sie konnte ihm einfach nicht böse sein. Zoot legte seinem Arm auf ihre Schulter und beide unterhielten sich ne Weile, bis sie zu einem Teil des Geländes kamen aus dem verzweifelt Hilferufe zu hören waren. „Wer schreit da??“ fragte Kia stirnrunzelnd. „Keine Ahnung, scheint so, als hätten meine Jungs spass...“ Kia hörte genauer hin. Es war eindeutig ein Mädchen, dass da schrie. Sie lief los und rannte zu der Stelle wo sie die Schreie hörte und was sie da zu sehen bekam, ließ sie wieder an etwas denken, an was sie nicht mehr denken wollte

Teil 24:

„Lasst sie sofort los!!“ schrie sie die drei Locos an. „Ich sagte, sofort los lassen!!!!“ Die Locos ließen von dem Mädchen ab und schauten Kia giftig an. „Wer bist du überhaupt, dass du das zu entscheiden hast?“ fragte einer grinsend und kam drohend auf sie zu. „Wer ich bin, erfährst du noch früh genug, und jetzt mach, dass du Land gewinnst! Alle Drei!“ Keiner rührte sich. „Treibt es nicht auf die Spitze, verschwindet und zwar sofort, bevor es noch ungemütlich wird!!“ Sie funkelte die drei Locos an und diese wichen erschrocken zurück, es war wie Zoot’s Funkeln, dass keine Wiederrede zu ließ. Sie verschwanden und Kia wandte sich dem Mädchen zu. Diese versuchte sich verzweifelt mit ein paar Stofffetzen, die ihr übrig geblieben waren, zu bedecken. Kia nahm das Mädchen schützend in die Arme. „Hey, beruhig dich, alles wird wieder gut, ich versprechs dir!!“ Sie streichelte dem Mädchen etwas hilflos über den Kopf und das Mädchen brach schluchzend zusammen. „Zu welchem Tribe gehörst du??“ Die kleine zitterte am ganzen Körper und sagte leise: „ich bin eine Outcast, ich habe keine Tribe!!“ Kia nickte. „Meinst du, du kannst aufstehen??“ Das Mädchen nickte und Kia gab ihr ihre Jacke, damit sie wenigstens etwas bedeckt war. „Welche Laus ist euch denn über die Leber geloffen??“ fragte Zoot als er die drei Locos sah, die ihm griesgrämig über den Weg liefen. „Diese kleine Schlange, diese Anführerin der ‚Black Thunders’ spielt sich auf und hat uns den Spass verdorben...“ Zoot nickte. „Kommt mit, wollen wir ihr doch mal sagen, dass man so was hier nicht macht..“ Zoot grinste ununterbrochen. Kaum zu glauben, seine Schwester legt sich schon wieder mit den Locos an. „Kialein!!! Was machst du da??“ Zoot sang schon richtig. „Kia schaute auf, sah Zoot und sah die drei Locos. Sie sprang auf und rannt auf einen der drei zu, bereit zu zuschlagen. „Ihr Schweine, ihr miesen *******e!!!“ Zoot konnte Kia nur mit mühe zurückhalten. „Wie könnt ihr das dem Mädchen nur antun?? Wie könnt ihr so was einer wehrlosen Frau nur antun??“ Kia versuchte sich verzweifelt aus Zoot’s Griff zu befreien. Dieser drückte sie nun gegen eine Wagonwand und schrie sie an: „Was ist los, Kia??? Wo ist dein Problem, die haben doch nur Spass gehabt!“ Kia glaubte sich zu verhören. „Spass?? Zo..Du nennst es Spass, wenn 3 Männer eine Frau gleichzeitig vergewaltigen?? Ist das Spass????“ Zoot schaute Kia ungläubig an und wandte sich dann an die Locos. „Ist das wahr??“ Keine Antwort. „Habt ihr sie vergewaltigt?“ Zoot schrie sie an. Die drei zuckten nervös mit den Schultern. „Sie hat uns geärgert, sie hat uns Essen gestohlen und sie hat uns nicht gesagt, wo Henry (Des ist jetzt einfach mal ein Kerl, der sich mit den Locos gestritten hat) steckt...“ Zoot nickte.
„Kia dann kann ich nichts machen, es ist ihr problem!!“ Kia starrte Zoot mit offenem Mund an. „Das.. das hast du jetzt aber nicht gesagt, oder?? Sag mir das du das nicht gesagt hast!!“ Zoot blickte Kia verwirrt an. „Kennst du sie?“ Kia schüttelte den Kopf. Einzelne Tränen liefen ihr die Wange runter. „Kia, verdammt noch mal, was ist los??“ Kia atmete noch mal tief ein und sprach dann mit zittriger Stimme weiter...

Teil 25

„Hör mir mal genau zu! Ich geb dir jetzt nämlich nen guten Rat: Leg deine Rosarote Brille ab, mit der du die Welt siehst, sieh dir die Realität an in der wir leben!!“ „Was??“ Zoot schaute Kia fragend an, mehr und mehr Tränen liefen an ihren Wangen runter. „Zoot, NIEMAND hat es verdient Vergewaltigt zu werden, NIEMAND!!! So etwas würde ich niemandem Wünschen!! Hast du das verstanden?? Hast du auch nur eine Ahnung, wie sich das anfühlt, wenn irgendjemand so etwas mit dir macht?? Dich in dieser Form erniedrigt?? Deine Schwäche so gemein missbraucht, nur weil er ein Mann ist??“ Kia schaute zu dem Mädchen, dass sich in ihre Jack gewickelt hat und nun stumm vor sich hinweinte. „Sieh sie dir doch an...“ Zoot bewegte sich nicht. Kia packte sein Kinn und zog es in ihre Richtung. „Siehst du das??“ Kia atmete immer schneller, sie explodierte fast vor Wut. „Das ist die Realität!! Wir leben in einer Welt, wo Männer denken, sie können tun und lassen was sie wollen, wir leben in einer Zivilisation in der andere Leute sagen ‚das war doch nur Spass’ und es dann niemanden weiter interessiert!!“ Zoot sah seine Schwester ungläubig an. Sie hatte ihre alte feste Stimme zurück. „Willst du wissen, was als nächstes passiert??“ Zoot regte sich nicht. „Als nächstes, wird sie sich Wünschen, das sie stirbt, weil sie Schuldgefühle hat, und sich selbst die Schuld gibt. Sie wird sich wünschen dass sie Tod wär, weil dass dann nie passiert wäre. Sie wird sich fragen, ‚Wieso, hatte ich so ein knappes T-shirt an?’, ‚Wieso bin ich zu Eisdiele?’, ‚Wieso sind wir an dem Tag überhaupt in den Park?’, ‚Wieso bin ich nicht daheim geblieben und habe Trudy überredet, mit ins Freibad zu kommen?’..“ Zoot verstand nicht. Er sah sich das Mädchen genauer an, sie hatte kein knappes T-Shirt n und was zum Teufel hatte Trudy und die Eisdiele damit zu tun? Dann erschrak er, Kia sprach längst nicht mehr von de Mädchen, sonder von sich selbst! „Verschwindet!“, fauchte er die Jungs an, „Sofort!!“ So schnell wie ihre Füße sie tragen konnten, waren die Jungs weg. Er drehte sich um, doch Kia war nicht da. Sie war an der Wagonwand runtergerutscht, weinte und murmelte etwas vor sich hin. „..’ Wieso ....?’...Wieso?’...’Wieso?’“ es war immer das selbe, mehr konnte Zoot nicht verstehen. Er kniete sich zu ihr runter und nahm sie in den Arm. „Kia, was ist passiert??“ er hatte einen flehenden Ton in seiner Stimme. Er war sich sicher, Kia hatte ihm nicht alles erzählt, ihm Einzelheiten über die Entführung verschwiegen und alles was während dieser Zeit passiert war. Er sah Ebony vorbei laufen und rief sie zu sich. „Siehst du die Kleine da??“ Er deutet zu dem Mädchen. „Schaff sie hier raus und seh’ zu, dass dich keiner von den Jungs sieht, hast du dass verstanden??“ er sprach mit leiser Stimme um Kia nicht unnötig zu reizen. Ebony nickte. Dann ging sie mit dem Mädchen fort.
Er wandte sich wider Kia zu, die irgendetwas vor sich hinmurmelte. Er schüttelte sie leicht. „Kia..Kia!“ Keine Reaktion. Er packet ihr Gesicht und sah ihr in die Augen. „Rede mit mir!! Kia ich mach mir Sorgen um dich!“ Ein erneuter Sturzbach aus Tränen quoll aus ihren Augen und Kia drückte sich verzweifelt an Zoot. Er strich ihr etwas unbeholfen über den Rücken und redete leise auf sie ein. Doch sie gab kein Wort von sich. Zoot hörte nur ihr Schluchzen und Wimmern. Zoot klemmte einen Arm unter ihre Kniekehlen und einen unter ihren Nacken und trug sie dann fort, in seinen Wagon. Kia weinte immer noch. Es schien so, als wär sie nicht zu beruhigen....

Teil 26:

Mittlerweile war Kia eingeschlafen, Zoot hatte sie auf sein Bett gelegt, sich einen Stuhl genommen und sich neben das Bett gesetzt. Kia hatte ein von Tränen zerlaufenes, verschmiertes Gesicht und wandte sich nervös in Zoot’s Bett rum. Es schien als hätte sie Alpträume und zum erstenmal seit langen, wusste er nicht, was er tun sollte. Zoot stützte seine Arme auf seine Knie und ließ den Kopf hängen. Er hielt es nicht mehr aus, er stand auf und sprang aus dem Wagon. Draußen wartete schon Ebony und wollte wissen was los sei. „Nicht was dich angehen würde!“, zischte Zoot bissig. Ebony verdrehte die Augen. „Zoot, ich hab sie doch vorhin gesehen, sie war total aufgelöst! Und das bestimmt nicht wegen dem Mädchen...“ Ebony hatte einen Vorwurfsvollen Ton aufgelegt. Zoot schaute sie prüfend und entschlossen an. „Sag mal, was ist das schlimmste, was einer Frau passieren kann?“ Ebony stutzte und überlegt lange. Was sollte man auch auf diese Frage antworten? „Ebony??? Hallo! Ich rede mit dir!“ Ebony schaute ihn entgeistert an. „Ja ja, schon klar. Weiß ich nicht, ich schätze mal das schlimmste was einer Frau passieren könnte, ist, dass man vor dem Altar sitzen gelassen oder Vergewaltigt wird. Keine Ahnung. Wieso??“ Zoot schüttelte den Kopf. „Ach nichts.. lange Geschichte und ich kenn sie nicht mal!“ Er schaute raus. Irgendwo hin, ohne festen Punkt. Es war schon ziemlich dunkel und die Nacht war ruhig. „Zoot, was ist eigentlich mit dir los? Ich meine, du hast dich total verändert, machst dir übermäßig Sorgen um andere und interessierst dich nicht mehr aufs wesentliche- die Demon Dogs zu jagen!!“ Zoot schaute Ebony ungläubig an. „Ich hab zwar keine Ahnung, was du die letzten Jahre gemacht hast, aber ich hab mich verändert.“ Er lachte kurz auf. „Stell dir mal vor, es gibt doch tatsächlich Menschen in meinem Leben die ich....“ er wusste nicht wie er weitersprechen sollte. Ebony fiel ihm ins Wort. „..die du mehr liebst als dich selbst?“ Zoot nickte. „Ja!“ war alles was er vorbrachte. „Aber nicht, dass du das jetzt jedem erzählen musst!!“ Ebony lächelte. „Keine Panik, ich bin nicht mehr das kleine, hinterlistige, machtbessene Biest von früher. Ich bin nur noch das kleine machtbessesene Biest!“ Zoot schaute Ebony kurz an und beide mussten loslachen. „Ob du’s glaubst oder nicht, ich schätze Jay hat mich verändert. Seine Liebe hat mich verändert!“ Zoot grinste. „Dafür muss ich mich noch bei ihm bedanken!!“ und wieder lachten beide los.

Während Zoot und Ebony ein offenes Gespräch führten, wurde Kia von ihren Alpträumen geplagt.

„Nein!! Nein!! Nein!! Ich will das nicht, lass mich los!! Bitte!!“ Kia flehte. Sie flehte einen der Entführer an, der gerade über sie herfiel. „Oh doch, kleine, du willst es. ICH will es!!“ Er riss Kia die Klamotten vom Leib und machte sich an ihr zu schaffen. „Nein, bitte tu das nicht!! BITTE!“ Kia’s flehen wurde nicht erhört. Ihr Peiniger hatte ihr nun auch die Hose vom Körper gerissen und band ihr, damit sie nicht zuschlagen konnte, die Hände zusammen und an einem der Bettpfosten fest. Ihre Füße band er jeweils an eines der unteren Pfosten. Sie war ihm nun vollkommen ausgeliefert. Er lag nun über ihr und berührte sie überall. Er fasste ihr zwischen die Beine und leckte mit ihrer Zunge ihre Brüste ab. „Nein, ich will nicht!!“ Kia weinte, was ihren Peiniger noch mehr belustigte. Er war mit seinen Händen überall, betatschte sie immer wieder und niemand konnte ihr helfen. Immer versuchte er sie auf den Mund zuküssen, seine Hand immer zwischen ihren Beinen bis er Stimuliert genug war und gewaltsam in sie Eindrang. „Nein, nein!!“ Kia schrie vor Schmerz . „Bitte ich will nicht, du tust mir weh!“ Sie zappelte wie verrückt, was ihren Peiniger immer mehr belustigte. Er faste nach ihrem Busen und hielt sich praktisch an ihm fest. Immer wieder stöhnte er auf und überhörte Kia’s Schmerzensschreie. Ihr Peiniger war in voller Fahrt und keiner da, der ihr hätte helfen können. Irgendwann, nach einer Ewigkeit, so schien es Kia, ließ er von ihr ab. Zog sich an und wanderte zur Tür. „Nicht schlecht fürs erste mal!“ grinste er noch fies. „Aber freu dich nicht zu früh, der nächste kommt gleich!!“ Kia wünschte sich in diesem Augenblick, sie würde sterben, doch sie hatte keine Zeit um zu sterben, denn kaum hatte der eine die Tür verlassen, kam auch schon der nächste und holte sich was er wollte. „NEEINN!!!!!!!!!“

Teil 27

„NEEEINNNNN!!!!“ Kia schrak auf, sie war total Schweißgebadet. Zoot kam in den Wagon gestürzt und sah dort seien kleine Schwester, die aufgerichtet in seinem Bett saß, schwitzte und weinte. „Kia, alles ist okay, du hast nur geträumt!! Schht!!“ Immer wieder strich er ihr über den Rücken und Kia klammerte sich noch fester an ihren Bruder. „Sie haben es sich einfach genommen, ich wollte es nicht uns sie haben es sich einfach genommen!! Ich konnte mich nicht wehren!!“ Kia brachte die paar Sätze unter ihrem Heulkrampf hervor. „Kia alles wir wieder gut, jetzt ist es vorbei!! Es ist vorbei!!“ Er küsste sie auf die Stirn. „Niemand wird dir irgendwann je wieder etwas antun! Das verspreche ich dir, hörst du?!“ Kia nickte nur und drückte sich noch fester an ihren Bruder. „Ich hab Angst!!“ flüsterte sie leise. „Ich hatte auch Angst, Kia! Aber wir dürfen keine Angst haben, nicht in dieser Welt! Hörst du? Wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen, weder jetzt noch später! Kia du bist stark, du schaffst das! Ich weis es! Versprechs’ mir, okay? Versprich mir das!!“ Kia schaute Zoot in die Augen und sagte mit zitternder Stimme. „Ich verspreche es!“ Zoot drückte Kia noch einmal an sich, legte sie dann zurück ins Bett und küsste sie noch einmal auf die Stirn. „Wir packen das schon!!“ Kia nickte und Zoot blieb bei ihr, bis sie eingeschlafen war. „Du hast sie wirklich lieb, oder??“ fragte Ebony. Sie hatte gesehen, was passiert war. Sie hatte gehört was er gesagt hatte und sie war überrascht. Niemals hätte sie gedacht, dass Zoot offen zugeben würde, dass er Angst hatte! „Sie ist alles was ich habe, ich hab sie schon einmal verloren und ein zweites mal lasse ich es nicht zu!!“ Ebony nickte anerkennend. Vielleicht war Zoot nicht mehr so brutal wie früher, vielleicht zeigte er ab und zu ein wenig Schwäche aber Ebony war sich sicher, dass es niemanden gab, der stärker war als er. Er war wie der Fels in der Brandung und dafür bewunderte sie ihn. „Und keine Panik..“ sagte sie. „Ich schweige wie ein Grab, keiner wird wissen, was vorhin passiert ist, nicht mal Jay!“ Zoot schaute Ebony an und nickte. „Gut zu Wissen, ist auch besser für dich!!“ es war keine wirkliche Drohung, aber etwas bedrohliches lag in seiner Stimme und Ebony wollte es nicht auf die Spitze treiben. „Meinst du, sie wird Bray finden??“ fragte sie später. Weder Zoot noch Ebony konnten schlafen also unterhielten sie sich noch eine Weile, ganz offen und ehrlich ohne irgendwelche bösen Gedanken. „willst du denn das sie ihn findet? Du hast ihn ja aus der Stadt geschmissen...“ konterte Zoot. Ebony nickte. „Und glaub’s mir oder nicht, es war der größte Fehler den ich je gemacht habe..“ Zoot stutzte. „Wieso, liebst du ihn den noch??“ Ebony überlegte und lächelte. „Nein! Mein Herz gehört Jay, aber mit Bray auf unserer Seite, hätten die Technos bestimmt nicht die Chance gehabt, so schnell nach oben zu kommen und die Macht zu ergreifen. Es hätte mit ihm zu großen Wiederstand gegeben.“ Zoot nickte. „Kaum zu glauben, die große Ebony gibt einen Fehler zu...“ dann grinste er. „Okay, raus mit der Sprache, wer bist du und was hast du mit der alten Ebony gemacht??“ Beide brachen in schallendes Gelächter aus und Zoot wurde sofort wieder Ernst. Auch Ebony beruhigte sich schnell wieder. „ Wie gesagt, Jay hat mich verändert!“ „Du bist also richtig glücklich, hm?“ Ebony nickte. „Und was machst du dann bei den Locos, wenn Jay bei den Mall Rats ist?“ Ebony suchte nach einer passenden antwort. „Naja, du kennst mich ja, da wo die Macht ist, ist auch Ebony!!“ Zoot sah sie fragend an. „Spass beiseite. Ich war schon immer mehr Loco als Mall Rat, ich brauch den Kick einfach.... Keine Ahnung, was soll die bescheuerte Frage überhaupt??“ Zoot zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, kam mir einfach so in den Sinn. Ist ja auch nur logisch nicht war? Ich meine, dein Herzbube sitzt am anderen Ende der Stadt und du hier auf nem alten Polizeiauto und nem Spinner der dauernd was von Power&Chaos faselt...“ Ebony grinste frech. „..Ich hab wohl ein fable für Spinner..“ und wieder mussten beide lachen. „Aber es gibt noch Rache dafür, dass du mir so einen Schreck eingejagt hast als du wieder aufgetaucht bist!!“ Zoot grinste. „Tja, das war dafür, dass du die Locos damals in den Ruin getrieben hast...“

Ebony und Zoot unterhielten sich die ganze Nacht lang und Ergebnis war gegenseitiges Verständnis. Zoot wusste nun alles über Ebony, und Ebony alles über Zoot. Klar, sie hätten sich damit gegenseitig das Bein stellen können, aber wieso sollten sie auch? Die Locos sollen wieder an die Spitze und dass hieß, dass sie einander irgendwie vertrauen mussten, ob sie nun wollten oder nicht....

Teil 28

Kia schlief lange durch und es war schon Mittag als sie Motorradgeräusche hörte. Sie grinste. „Kommt ihr Pappnasen erst nach 24 Stunden an und sucht euren Anführer.. Gott wie erbärmlich...“ sagte sie leise zu sich selbst. Sie tat sich schwer aufzustehen, weil Zoot’s Bett einfach urgemütlich war. „Rückt Kia raus und wir zischen wieder ab.„ Kail schien ziemlich nervös. „Kail, Kail, Kail...du hast echt geglaubt ich hab sie entführt, aber ich doch nicht!!“ Zoot tat ganz verlegen und hielt sich die Hand an der Wange. „Halt die Klappe Zoot, sonst könntest du sie noch sauer machen...“ sagte Kia und trat neben ihren großen Bruder. „Jungs euer Timing ist perfekt!! Wow, ich bin gerade mal 24 h weg und ihr sucht schon noch mir!! Ich bin echt stolz auf euch....“ Sie lachte kurz auf. „Siehst du Zoot, das sind wahre Männer!! Die sind soooooooooooo beschäftigt, dass denen erst nach ganzen 24 h klar wird, dass ihre Anführerin weg ist! Dass nenn ich nen richtigen Tribe!!“ Kia blinzelte Kail zu und der verdrehte die Augen. „Du kannst gerne laufen, okay??“ sagte er und hielt ihr nen Helm hin. „Ja ja, schon klar...“ Sie wollte zupacken, als Zoot sie zurück hielt. „Ist alles okay bei dir??“ flüsterte er leise. Kia nickte. „Ja!! Soweit alles in bester Ordnung!!“ Sie drückte noch mal kurz und unauffällig seine Schulter und setzte sich hinten auf Kail’s Maschine. „War echt nett bei euch Jungs!!“, sagte sie und klappte das Visier runter. Wie in einem Konvoi fuhren die Maschinen einzeln los. „Die haben echt nen Schuss!!“ sagte Zoot. Und ging weg um ein paar gefangen genommene Demon Dogs zu quälen um heraus zufinden wer der neue Anführer ist. (Den alten hat Zoot ja freundlicherweise ‚entsorgt’ *gg*) Es war schon ziemlich spät am Nachmittag, als Kia erschöpft in der Mall auftauchte. “Was ist denn mit dir passiert??“ wollte Trudy sofort Wissen. „Naja, suchs dir aus: Meine eigenen Leute sind zu blöd um eine Maschine zu reparieren und der Dreck blieb an mir hängen und ich hab wie blöd geschuftet um das Ding instand zu setzen und was passiert?? Diese Idioten fahren gegen den nächsten Baum!!“ Sie rollte genervt mit den Augen. „zweitens wollten die Demon Dogs noch weitere Schminktipps...“ Kia zwinkerte Ebony grinsend zu. „.. und last but not least bin ich Fix und Foxi weil Kail dachte, es wäre besonders lustig mich quer über das ganze Gelände zu scheuchen in dem er mit nem Wasserstrahl hinter mir her rennt...“ Sie seufzte. „Und wo ist mein Bruderherz??“ Ebony übernahm die Antwort. „Der grübelt mal wieder an irgendwelchen Plänen rum und gönnt sich keine Pause...“ Sie deutet auf sein Zimmer in der Mall. „Tja..“ Kia grinste frech. „Dann wird es mal Zeit dass ich ihn etwas ärgern gehe...“ Ebony riss die Augen auf. „Aber nicht so, dass ich seinen Ärger abbekomme, okay??“ sagte sie schon fast flehend. „Keine Sorge...“ dann hielt sie Brady die Hand hin. „Na was ist, kommst du mit??“ Brady nickte eifrig und ergriff Kia’s Hand. „Und hier ist ihr ganz persönliches ‚Aufmunterungsteam’, bestehend aus Brady und mir!!“ Kia platzte einfach so in Zoot’s Zimmer. „Sorry ihr zwei, hab wichtiges zu tun!!“ Kia blickte ihn geschockt an. „Damit wir mal eins klarstellen, Mister!!“ Brady hob wie auf Kommando den Zeigefinger und Kia sprach weiter. „Niemand ist so wichtig wie wir!!“ sagte Kia total entrüstet und Brady nickte zustimmend. „Na wenn das so ist, dann gebe ich mich geschlagen“ Er legte die Pläne beiseite und ließ Brady von Kia’s in seine Arme springen. Kia gesellte sich zu den beiden auf’s Bett und beobachtet die beiden lächelnd. Zoot sah ihren Blick und fragte nun etwas ernster. „Wieso hast du’s mir nicht erzählt, ich meine, wieso hast du mir nicht alles erzählt??“ Kia atmete tief ein und schloss die Augen. Keine Ahnung, vielleicht weil ich gedacht habe du wärst nicht stark genug...“ Zoot blickte sie mit erhobener Augenbraue an. „..Ach komm du weist schon, es ist nicht leicht damit fertig zu werden... ich hab Monate gebraucht, bis ich soweit war einem Kerl zu vertrauen und fast zwei Jahre um mich auf ne Beziehung einzulassen....“ sie seufzte. „Kail??“ Kia nickte. “Ja, er war auch einer der Entführten und wusste wie’s mir ging. Er hatte Verständnis dafür, dass ich in allen Punkten, was eine Beziehung angeht, noch Zeit brauchte. Ich meine von Vertrauen bis hin zum... Naja, Sex“ Zoot schmunzelte. Dann wandte er sich Brady zu. „Weißt du, wir müssen Kia ein wenig aufheitern, hilfst du mir??“ Brady nickte vielsagend und hüpfte mit voller Wucht auf Kia zu, so dass sie nach hinten fiel. „Hey.. das ist ein total unfairer Frontalangriff!!“ sagte Kia und kitzelte Brady durch....
Nach einer knappen halben Stunde kamen die drei grinsend in die Cafeteria. Kia rieb sich wie verrückt den Nacken. „Hey, was ist den dieses Mal passiert??“, wollte Trudy wissen. Kia runzelte die Stirn. „Ich hab mal wieder auf die schmerzliche Tour lernen müssen, dass große Bruder einfach stärker ist...“ Zoot grinste frech „Ohhhhhhhhhhh, das tut mir aber leid, hab ich dir etwa weh getan???“ fragte er mit kindlicher Stimme. Kia streckte ihm die Zunge raus. „Wie kommst du denn nur darauf??“, fragte sie ironisch. Sie lief in die Küche als Zoot ihr etwas zu rief....

Teil 29:

„Kia pass, auf!! Technos!!“ Kia wandte sich um und hinter ihr stand Ram. „Oh, du bist es, was willst du??“ sagte sie ziemlich desinteressiert während sie sich ein Glas Wasser einschenkte. „Mit dir Reden...“ Kia zuckte mit den Schultern und lief an Ram vorbei. „Klar, wenn ich dir nicht zuhören muss!!“ Sie setzte sich an einen leeren Platz und beachtete die Technowachen gar nicht an denen sie vorbei musste. Ram meldete sich wieder zu Wort. „Ich hab nen Vorschlag für dich!!!“ Kia blickte ihn mit erhobenen Augenbrauen an und wandte sich Ved zu. „Wie hoch sagtest du ist dein High Score in dem Spiel, dass du gemacht hast??“ Ram wurde langsam wütend, Kia schien ihn nicht zu beachten. Ved grinste und sagte :“ 20 150!! Den packst du nicht, ich bin der unangefochtene King..“ „Ja, und total eingebildet“ sagte sie lachend. Dann stand sie auf und wollte an Ram vorbei. „Hör zu, ich schnipse einmal mit dem Finger und dein lieber Bruder ist Tod, noch ist er nicht gelöscht.“ Kia blickte ihn grinsend an. „Ah, klar. ..“ Sie hob ihm ihr Messer hin. „Dass ist die Idee, wenn du Zoot tötest, bin ich die Anführerin der Locos!! Genial!“ Dann blinzelte sie Ram ironisch an. „Mach’s aber kurz und schmerzlos.“ Zoot blickte sie irritiert an, Ebony verstand ihr Spielchen und spielte mit. „ Vergiss es Schätzchen, ich bin die zweite Anführerin der Locos, die Krone steht mir zu...“ Zoot blickte Ebony mit offenem Mund an und war sichtlich geschockt. Kia schüttelte energisch den Kopf. „Nichts da, die Macht bleibt in der Familie!!“ Das wurde Zoot zuviel und er meinte bissig. „Tut mir leid ihr zwei süßen, noch bin ich am Leben und überhaupt, wenn ich weg bin, seid ihr es hundert pro auch!!“ Ebony und Kia sahen sich an und brachen in schallendes Gelächter aus. Ram schüttelte den Kopf und zwang Kia ihn anzusehen. „Ich rede nicht von Zoot sondern von Bray!!“ Stille! Keiner rührte sich, niemand atmete und Ram hatte ein siegessicheres lächeln aufgesetzt. Kia legte den Kopf schräg. „Bray...Bray...Bray... Tut mir leid, ich hab nur zwei Brüder , Zoot und Snoopy!! Ich kenne keinen Bray!!“ Ram blickte sie verdutzt an, Zoot hielt siech vor Lachen die Hand vor den Mund und Amber zog fragend die Augenbrauen hoch. „Snoopy???“ Kia nickte eifrig. “Süß nicht war. Ich hatte mal nen Hund der so hieß, einen Golden Redriver und Bray der Idiot hat die Türe offen gelassen und der Hund ist abgehauen...“ Lex konnte sich die Frage nicht verkneifen „Und wieso ist Bray Snoopy??“ Zoot fing nun laut an zu lachen und lies seinen Kopf einfach auf den Tisch knallen, Kia beachtete ihn gar nicht. „Bray hat sich damals als Snoopy verkleidet und ich hab es nicht gemerkt...“ Alle Mall Rats lachten los und auch die Technos schmunzelten. Kia versuchte sich zu Verteidigen. „Hey, kommt schon, ich war 5 Jahre alt!!! Meint ihr ich hab da nen unterschied gemerkt??“ Aber auch sie brach letztendlich in Lachen aus. „RUHE!!“ Ram war sichtlich sauer. Er war es gewohnt, dass man ihm uneingeschränkte Aufmerksamkeit schenkte, dass hier war wirklich die Höhe. „Fein, Kia wie du willst, ich wird ihn löschen lassen, entgültig und du wirst dich hoffentlich mit Schuldgefühlen plagen...“ er funkelte sie böse an. Kia nickte nur als wär es ihr egal. „Ram, hast mich denn schon vergessen?? Ich hab schon immer bekommen was ich wollte, und wenn ich Bray da raus holen will, dann hol ich ihn da raus und nicht mal du kannst das verhindern!! Hast du dass verstanden??“ Kia funkelte Ram herausfordernd an. Dann wandte sie sich wieder Ved zu. „Ich knack den High Score schneller als dir lieb ist ...“ und verschwand in Jack’s Zimmer wo der Computer stand. Ram schaute sich etwas betreten um und folgte Kia. Niemand tanzt ihm so dermaßen auf der Nase rum!! Kia saß vor dem PC und schoss kleine Ram’s ab. Für einen im Rollstuhl gabs 50 Punkte, für einen der stehen konnte gabs 100 und für Ram und Java zusammen gabs 500 (*sichdasvorstellentuundlachenmuss*) Ram kam wütend in das Zimmer reingeschneit. „Für wen oder was hälst du dich eigentlich?? Ich gebe dir die Chance deinen Bruder zu retten und du willst nicht? Was planst du, spucks aus??“ Kia drückte auf ‚Pause’ und wandte sich Ram zu. „erstens ich Plane gar nichts, aber ich kenne dich! Bray ist entweder Tod oder kurz vorm sterben, du würdest mir nie so ein Angebot machen...“ sie hielt kurz inne und sagte mit zuckersüßer Stimme: „..das würde nämlich dazu führen, dass alle Tribes ihre Mitglieder haben wollen, nicht war??“ sie blinzelte ihn ironisch an und fuhr mit normaler Stimme fort. „Außerdem habe ich nichts was du willst, von daher...“ Ram schüttelte den Kopf. „Oh doch, das Hast du!! Diesen kleinen schwarzen Handschuh, ich will nur den Konstruktionsplan und bekommst Bray- das ist doch fair, oder??“ Er hob seine Hände um eine Waage im Gleichgewicht zu symbolisieren. Kia zuckte mit den Schultern. „Hab ich dir eigentlich schon gezeigt, wo sich der Ausgang befindet??“ Ram wurde knallrot im Gesicht „Gut, wenn du es so willst, ich werde Bray löschen lassen und zwar in deinem Namen und ich werde es im City Net übertragen lassen!! Zufrieden??“ Kia nickte als wär es ihr tatsächlich egal. Ram verschwand aus dem Zimmer und gab seine Leuten ein Zeichen. „Ach und Ram!! Spiel nicht mit dem Feuer, du hast mich als deine beste Freundin gehabt, lass es nicht zu, dass ich dein schlimmster Alptraum werde, es könnte dir Leid tun!!“ Kia stand oben auf der Treppe und hatte ihre Hände auf ihre Hüften gestemmt. Ram sah ihr von unten genau in die Augen und wusste, dass die seine eindeutige Kampfansage war. „Wie du meinst Kia!!“ Dann verschwand er. Kia drehte sich wieder zu den anderen um. Sie schaute Jay, Ved, Siva und Jack an. „Wird Zeit, dass wir uns in Ram’s System hacken und Bray aus dem Lager holen!!“ Kia war entschlossener denn je und sie war sich sicher, dass es ein Spiel gegen die Zeit werden würde. Ram würde seine Drohung hundert pro wahr machen!!

Teil 30:

Von da an war Kia praktisch Tag und Nacht in der Mall. Ab und zu war sie zwar im Stadion, aber nur um nachzusehen was ihre Jungs und Jeff machten. Kail gefiel es ganz du gar nicht was sie da vor hatte und versuchte sie immer wieder zu überreden es bleiben zu lassen- doch Kia lies sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Es war mal wieder ein langer Tag in der Mall gewesen und Ved saß noch am Computer um die Codes für die Datenbank zu bearbeiten. Immer wieder sah er komplexe Zahlenkombinationen vor sich. „Na wie läufts??“ Kia war im Zimmer um ihm etwas zu trinken zu bringen. „Frag nicht, sonst wirst du zu deprimiert und wir brauchen nen Optimisten!!“ Kia lächelte flüchtig. „Auf, lass mich mal! Ich versuch mein glück, lass den PC abstürzen und dich morgen noch mal von vorne anfangen...“ Sie grinste ihn frech an und er verstand dass er die Fliege machen sollte. „Gönn dir mal ne Pause!“ Er nickte und verschwand aus dem Zimmer. Kia hatte die ganze Nacht durchgearbeitet und drückte immer wieder lustlos auf der Tastatur rum. „Ich hoffe Bray weis zu schätzen was ich hier für ihn mache!!“ murmelte sie leise vor sich hin, als etwas auf dem Bildschirm ihre Aufmerksamkeit verlangte. „Sag mal lief dass schon bei den Technos so??“ fragte Zoot etwas genervt. „Was denn??“ war Ved’s Gegenfrage. „Na dass ihr den ganzen Tag vor nem PC hockt ohne Pause?? Wenn ja, kann ich mir gut vorstellen dass ihr sie verlassen habt...“ er rollte genervt mit den Augen. Kia ließ sich nicht blicken und fuhr jeden bissig an, der sie störte. Ved wollte gerade antworten als Kia aus dem Zimmer gerannt kam und umherhüpfte. „Ich bin die größte und habe es geschafft!!! Ich bin die beste und keiner kann mich stoppen!!“, sang sie als sie auf die Mall Rats zugerannt kam. Diese sahen sie erst verduzt an und mussten dann alle samt loslachen. „Zum Glück bist du gar nicht größenwahnsinnig!!“, meinte Zoot frech. Kia schmiss Jay, der sich bereiterklärt hat, mit ihr zukommen und Bray da raus zu holen eine ID-Karte hin. „Was soll ich damit??““ Das ist deine ID-Karte, du Nuss!!“ sagte sie kopfschüttelnd. „Ach ne, wirklich??“ er verdrehte die Augen. „Aber wenn ich die in ein Lesegerät stecke, erkennt mich der Computer als Ex- General und Jay ist dann weg!!“ „Oh ja bitte!!“, flehte Ved leise Richtung Himmel und fing sich dafür einen Schlag auf den Kopf von Jay ein. „Ha Ha!! Echt witzig...“ Kia mischte sich wieder ein. „Eben nicht!! Ich hab uns so in Ram’s System eingeschleust, dass der Zentralrechner gar nichts von unserer Existenz weis. Nur die umliegenden Gefangenenlager wissen, dass wir existieren und einen Kontrollbesuch machen. Ram hat also keine Ahnung!!“ Kia grinste zufrieden und lies sich dann, endlich, auf einen leeren Stuhl fallen. Auch Jay, Ved und Siva verzogen anerkennend das Gesicht. „Wie hast du dass geschafft??“ wollte Ved nun Wissen. „Naja, mit meinem eigenen alten Programm, dass Ram wohl in das System eingebaut hat.“ Ved schaute sie fragen an, er hat wohl nicht ganz begriffen. Kia versuchte es noch mal. „Ich hab mal ein Programm geschrieben, dass anzeigt, wie viele Menschen ein Gefangenenlager betreten und wie viele eins verlassen....“ Ved nickte um zu symbolisieren dass er es verstand. Aber dann warf Jay ein. „Kia, wir sind aber zwei Leute die reingehen und hoffentlich drei Leute die dann das Camp verlassen!!“ „Klar, und genau deshalb müssen wir erst herausfinden in welchem der umliegenden Camps Bray steckt und ich muss mich auf dich..“ sie schaute Ved an. „..verlassen könne, dass du das System manipulierst...“ „Wie??“ fragte Jack. Alle Augen wandten sich zu Kia die etwa zögerte. „Der riesen Fehler in dem Programm ist, man kann es leicht zum abstürzen bringen.“ Sie schluckte noch mal und fuhr fort. „Dass heißt, wenn wir wissen in welchem Lager Bray steckt und wo genau er sich befindet haben wir maximal fünf Minuten zeit um ihn da rauszuholen!“ Sie schaute eindringlich in die Runde. „Und was hat dass mit dem Programm zu tun??“ Kia schloss kurz die Augen und öffnete sie wieder. Dann erklärte sie weiter. „Ved, du müsstest dann auf unser Signal hin, den dortigen Rechner zum abstürzen bringen, was zum Stromausfall und so führen würde. Ein Chaos würde ausbrechen, die Wachen würden sich so schnell wie möglich an die Arbeit machen um diesen Fehler zu beheben und wir müssten so schnell wie möglich mit Bray verschwinden!! Verstanden??“ nur vereinzeltes Nicken und nun meldete sich auch Amber zu Wort. „Aber es würde doch, selbst in diesem Chaos, auffallen, wenn zwei Generäle mit einem Gefangenen abhauen, oder nicht??“ Kia nickte. „ich nehm Kail’s Uniform mit und dann passt das schon!! Wir dürfen jetzt nicht allzu pessimistisch denken, dass zieht mich nur runter!!“ alle Mall Rats, Zoot und Ebony nickten und schenkten sich gegenseitig aufmunternde Blicke. Sie würden, nein sie müssen es einfach schaffen!! „Kia dass kannst du nicht einfach machen!! Was meinst du wird Ram mit dir machen, wenn er dich erwischt???? Er wird dich sofort löschen lassen!!!!!!“ Kail versuchte Kia, die nun im Stadion war und ihm alles erzählte, von ihrem vorhaben abzubringen und sie zu überreden es bleiben zu lassen. „Kail!! Es geht hier um meinen Bruder, und der wär ganz bestimmt nicht in so einem beschissenem Camp, wenn ich damals nicht die Idee dazu gehabt hätte!!“ Sie seufzte. Damals hatte sie Ram vorgeschlagen, Camps zu errichten in denen die Gefangenen leichte Arbeiten verrichteten wie dass zusammen setzten von Chips oder anderen Geräten. Früher hatte sie immer unangemeldete Besuche gemacht und es war nichts von Gewalt zu sehen. Die Menschen dort bekamen regelmäßig zu Essen und Trinken und wurden relativ ‚normal’ behandelt. Doch dass war wohl jetzt anders. Ved und Cloe hatten ihr erzählt wie grausam es dort zuginge. Die Gefangenen wurden ohne Grund geschlagen und zu irgendwelchen Versuchen eingesetzt. Wer also nicht hören wollte, musste fühlen und Kia fühlte sich schuldig. Sie hatte es keinem erzählt dass es ihre Idee gewesen war aber als Ram ihr angedroht hatte, Bray in ihrem Namen zu löschen, wurde ihr klar, was sie da angerichtet hatte.... Und dann war es so weit. Ved und Kia hatten herausgefunden, dass das Camp in dem Bray war einige hundert Kilometer von der Stadt entfernt war. Auch hatten sie herausgefunden, dass er in der ‚Todeszelle’ saß und auf seine Hinrichtung wartete und als Auftraggeber war angegeben----> General Kia (Ram ist auch seltenblöd, jetzt erkennt der Zentralrechner Kia als General an und sie muss das System nur noch für Jay überlisten.). Sie wusste dass es von jetzt an ein Spiel gegen die Zeit war.

Teil 31:

Um schneller zu dem Camp zu kommen, haben Jay und Kia ein Auto ( so nen Van) geknackt, dessen Tank noch voll und das Auto fahrtüchtig war. (Kia hat das Auto vorher natürlich abgecheckt von wegen Bremsflüssigkeit, Motor etc...) Außerdem hatte Kia beschlossen ihr Motorrad mitzunehmen und falls es Probleme gab und um die Wachen damit abzulenken. Das war zwar gegen Zoot’s Willen, aber letzten Endes musste er sich geschlagen geben. „Hey Jay!! Pass gut auf sie auf, okay??“ sagte Zoot mit viel zu viel Sorge im Ton. Jay lächelte ihn freundlich an und nickte. „Ja, mach ich. Du bekommst sie Heil wieder!!“ Amber packte ihnen noch etwas Proviant ein ( au a bissle was für den lieben Bray, wer weis wie der aussieht..) und drückte Kia noch mal. „Danke!!“ sagte sie mit Tränen in den Augen. Wenn alles gut ging, würde sie vielleicht schon am nächsten Tag Bray bei sich haben!! Auch Ebony macht sich Sorgen, aber mehr um Jay als um Kia oder Bray. „Versprich mir was!!“ Jay lächelte sie liebesvoll an und strich ihr über die Wange. „Falls es irgendwelche Probleme gibt, denk nicht an die anderen, sondern rette deine Haut, okay?! Verprichs mir!!“ Jay nickte und flüsterte. „Ich verprech es!!“ Dann drückte er ihr noch einen langen Kuss auf die Lippen und Kia und Jay verschwanden Richtung Camp.

Teil 32:

Auf dem Weg dorthin unterhielten sich die beiden über das Leben als General bei den Technos und auch über persönliche Dinge. Kia hatte von Jay erfahren, dass er ein kurzes Verhältnis mit Trudy hatte und auch, dass ab und zu ihr Name bei den Technos fiel. „ich wollte nichts sagen als du dich uns vorgestellt hast, ich wusste ja nicht was du wolltest...“ sagte er schulterzuckend. „Was hat er damals gesagt, ich meine, hat er über mich hergezogen oder wie??“ Sie wollte wissen, was Ram von ihr hielt. „Naja, er hat immer nur gemeint, dass alles besser wäre wenn du da wärst...“ er runzelte die Stirn. „Warum warst du so wichtig für ihn??“ Kia zuckte mit den Schultern. „Vielleicht weil ich ihn wie einen Menschen und nicht wie meinen Anführer behandelt habe... und ihm immer meine Meinung gesagt habe“ sie grinste ihn noch mal frech an. „Außerdem hat er sich in mich verschossen!!“ beide brachen in ein kurzes Gelächter aus. Kia blickte immer wieder nervös in den Laderaum um nach ihrem Motorrad zu sehen, sie hatte Angst, dass dem Bike etwas passieren (sprich Kratzer etc.) könnte, „Ich verschwinde dann mal wieder......“ Zoot war noch etwas in der Mall geblieben aber eigentlich musste er sich ablenken. „Ich komm mit!!“ Ebony, die ihren Kopf auf ihre Hand gestützt hatte, stand vom Tisch auf und folgte Zoot. Es war mittlerweile schon früher Nachmittag und Siva rutschte etwas unruhig auf dem Stuhl hin und her. „Sag mal hat dich irgendetwas gebissen oder hast du Hummeln im Hintern???“ fragte Lex gut gelaunt und trank sein Glas Wasser leer. „Irgendwas stimmt nicht, ich hab da so ein komisches Gefühl....“ Die anderen Mall Rats horchten auf. „Also bei Kia und Jay ist alles in Ordnung, die haben sich gerade über Kia’s Headset gemeldet, sie sind bald am Camp.“ Siva schüttelte den Kopf. „Irgendwas ist passiert. Entweder ist Ebony oder Java etwas zugestoßen, dass spür ich!!“ Lex belächelte Siva nur und die verdrehte die Augen. „Tut mir leid Lex, aber wenn man zwei Schwestern hat und einer ist irgendwas passiert, dann spürt man so was!!“ versuchte sie sich zu verteidigen und stand auf. „Wo willst du hin??“ wollte Lex wissen. Siva holte sich ihre Jacke und rief ihm zu „Zu den Rail Yards!! Später vielleicht noch zum Hotel!“ Lex wollte protestieren aber Siva blockte ab und verschwand. „Okay, siehst du das??“ Jay deutete auf ein Tor etwa zweihundert Meter vor ihnen. „Ja, dass ist das Camp, oder??“ Jay nickte. „Also, lass uns unsere Uniformen anziehen und Ved und den anderen bescheid geben.“ Kia nickte. „Aber nicht spannen!!!“ sagte sie noch frech als sie nach hinten verschwand um sich umzuziehen und ihr Motorrad abzuladen. „Oh mein Gott!!!!!“ Siva sah schon von weitem dass etwas nicht stimmte und rannte nun auf die Rail Yards zu. Der Anblick der sich ihr bot, war alles andere als schön.... Bereit??“ fragte Kia als sie fertig umgezogen war und das Motorrad nun neben dem Van, fahrbereit, stand. „Bereit!!“ und beide gingen auf die Wachen zu die am Eingang standen...

Teil 33:

Was sich Siva bot, sah aus wie ein wahres Schlachtfeld. Sämtliche Locos lagen in Blutlachen auf dem Boden. Hier und da bewegte sich noch jemand. Siva suchte nach Ebony und rief ständig ihren Namen. Keine Antwort. Dann entdeckte sie Ebony und Zoot, unweit von ihr entfernt... „Was wollt ihr??“ fragte einer der Technowachen als Kia und Jay das Tor erreicht hatten. „Ich bin General Kia und das ist General Jay, ich habe die Hinrichtung eines Gefangenen angeordnet und möchte ihn gerne selbst erledigen...“ sagte sie während sie und Jay der Wache ihre ID-Karten zusteckte und die Wache sie überprüfte. „..ähm ja genau, Bray, Anführer der Mall Rats, er ist in der Zelle HQ5PO7“ sagte die Wache noch flüchtig und Jay und Kia konnten ohne Problem passieren. „Oh mein Gott Ebony!! Ebony hörst du mich?? Komm schon wach auf!!!“ Siva schüttelte Ebony leicht und einzelne Tränen rannen ihr die Wange herunter. Ebony hatte wenige, tiefe, Schnitt- und Stichverletzungen und Blut trat aus ihrem Mund hervor. Siva fühlte ihren Puls, er war Schwach, sehr Schwach.. Kia lief ein Kalter Schauer über den Rücken, als sie die Gefangene sah. Die meisten waren Grün und Blau geschlagen und konnten sich gerade noch auf den Beinen halten. „Das glaub ich einfach nicht...“ flüsterte sie leise. Auch Jay war sichtlich geschockt. Am liebsten wären beide hingerannt und hätten jede der einzelnen Wachen, die so brutal auf die Gefangenen einschlugen niedergestreckt, aber sie durften nicht auffallen. „Ved kannst du mich hören??“ Kia drückte den kleinen Knopf im Ohr. Sie hatte ihr Headset auf eine andere Frequenz eingestellt, damit die Technos sie nicht abhören konnten. „ Ja..zwar nicht besonders gut, aber ich höre dich...“ Kia war nun vor dem sogenannten ‚Todestrakt’ angekommen und die Tür wurde von einer Wache geöffnet. „Viel Spass..“ sagte diese Wache fies grinsend und Kia hätte der Wache am liebsten den Hals umgedreht. Jay und Kia waren vor der Zelle HQ5PO7 angekommen und Kia atmete noch mal tief durch... „Zoot, Zoot, kannst du mich hören?? Kommt schon ihr zwei, ihr könnt mir doch nicht so einfach weg sterben!!??“ auch Zoot hatte viele Stich- und Schnittverletzungen, einige davon waren sogar ziemlich tief. Siva schaute sich ratlos um. Was sollte sie jetzt tun? Wenn sie jetzt zurück zur Mall rennen würde, würde sie vielleicht zu spät kommen um die beiden zu Retten. Wieder schaute sie sich um. Plötzlich blieb ihr Blick an etwas haften, was ihr Helfen könnte... „Bist du soweit??“ fragte Jay vorsichtig. Kia nickte und Jay öffnete mittels eines Codes die Tür zu der Zelle in der Bray saß....

Teil 34

Kia betrat vorsichtig die Zelle. Es war Stockdunkel und sie nahm sich ihre Taschenlampe um das Zimmer auszuleuchten... Siva hatte es geschafft, Zoot und Ebony irgendwie in den Polizeiwagen zu hieven und fuhr, wie vom Teufel verfolgt, mit Polizeisirene los in Richtung Mall... Als sie Bray entdeckte breitete sich ein komisches Gefühl in Kia aus,. War es Freude, dass er noch am Leben war, oder der Schmerz den sie spürte als sie sah wie er aussah?? Sie lief zu ihm hin. Bray saß zusammengekauert in einer Ecke und wartete wohl auf den ‚Gnadenschuss’... Siva hatte die Mall erreicht und rannte nun rein. „Hey Leute, schnell helft mir mal.. Lex, Sammy, Patch, bewegt eure Ärsche raus, SOFORT!!!!“ sie war ziemlich aufgeregt und die drei Herren setzten sich schnell in Bewegung. „Ach du Scheiße...“ war das erste was Lex aus seinem Mund brachte.. „Bray, Bray...“ Kia war zu ihm hingerannt und kniete sich neben ihm hin. Sie wusste nicht, ob er sie war nahm. Es schien, als würde er ganz appatisch auf einen weit entfernten Punkt starren als er sie plötzlich zu Boden schmiss.... „Holt schnell frische Tücher und Wasser!!!“ schrie Trudy in die Runde, als sie Lex und Patch mit Zoot und Sammy und Siva mit Ebony reinkommen sah. Die zwei Verletzten wurden in zwei der unteren Zimmer gelegt und jeweils von Trudy und Siva versorgt. Die Mall Rats waren in heller Aufregung. Normalerweise ließen sich die Locos nicht fertig machen!! ...“Bray, nein lass das, ich bin’s Kia, erkennst du mich denn nicht??“ Bray hatte Kia am Hals gepackt und drückte zu. „Du bist nicht Kia, Kia würde mich nie töten lassen!!!“ Jay wollte schon dazwischen gehen aber Kia deutet ihm zu bleiben wo er war. „Bray ich bins wirklich. Ich wurde Entführt, erinnerst du dich?? Amber hat deinen Sohn zur Welt gebracht und er ist fast zwei Jahre alt und so süß!! Martin ist auch wieder in der Stadt und kümmert sich rührend um Brady, bitte glaub mir!!“ Allmählich lockerte Bray seinen Griff beäugte sie aber weiterhin misstrauisch. „Warum willst du mich töten lassen??“ Kia schüttelte den Kopf. „Will ich nicht, Ram will sich an mir Rächen!! Ich bin hier um dich rauszuholen!! Siehst du den da??“ Sie nickte zu Jay. „Du wirst mit ihm zur Mall fahren und endlich wieder Amber in deine Arme schließen können, aber vorher musst du von wir runter und mir vertrauen!!“ Sie sah ihn flehen an und Bray nickte. „Komm schon Zoot, lass mich nicht hängen, nicht jetzt!! Ich brauch dich, Brady braucht dich!!“ Trudy flehte den leblosen Zoot an, während sie ihm seine Wunden säuberte. Kia gab Bray Kail’s alte Uniform. „Zieh die an, dann können wir dich leichter rausschmuggeln...“ Bray schüttelte den Kopf. „Niemals!!“ Kia rollte genervt mit den Augen. „Bray bitte!! Tu es für mich, tu es für Amber!!“ Währen Bray sich Umzog, meldete sich Kia bei Ved. „Okay, Ved, du musst nun Gott spielen, ich muss mich absolut darauf verlassen können, dass du deinen Job gut erledigst!!“ Sie schaute nervös in Bray’s Richtung. „...Ja, ja Kia.. alles ist vorbereitet. Der Strom fällt in genau 10 Sekunden aus, dann habt ihr genau drei Minuten du fünfundvierzig Sekunden Zeit um da Heil rauszukommen!!“ Kia nickte. „Jungs, seit ihr bereit??“.... „Bitte Zoot, komm zurück!! Für Brady, für Kia für mich!!“ Trudy war den Tränen nahe. Langsam regte sich Zoot, seine Augen weiterhin geschlossen. Ein leichtes Lächeln huschte über Trudy’s Gesicht. Das war ein gutes Zeichen, dass alles okay war... Plötzlich fiel überall der Strom aus, man hörte das verstummen der Turbinen und das gekreische der Gefangenen. „..okay, die Zeit läuft, viel Glück..“ hörte man Ved sagen und die drei liefen los. Jay hatte die Tür angelehnt, damit sie während dem Stromausfall noch aus der Zelle rauskonnten. Die drei liefen so schnell es mit Bray, der gestützt wurde ging. Sie waren schon am Tor als..

Teil 35:

Allmählich regte sich Zoots ganzer Körper und er atmete wieder normal, Trudy hatte Zoot’s Wunden gesäubert und versorgt und verschwand jetzt nach oben in die Küche um ihm etwas zum Essen geben zu können, wenn er zu sich kam. Auch Ebony ging es besser. Sie war ansprechbar und schilderte was passiert war. „Zoot und ich sind gerade angekommen, aber da waren unsere Jungs schon im Kampf und größtenteils auch schon erledigt, als wir entdeckt wurden. Die Idioten haben uns gepackt und uns rüber geschliffen, es waren zu viele um sich zu wehren..“ sie schluckte noch mal und fuhr leise fort. „..alles was ich weis, ist, dass sie ihre Messer rausgeholt haben und wie verrückt auf Zoot eingestochen haben, aber sie haben wohl nicht besonders oft getroffen...“ sie stockte. „er lebt doch noch, oder??“ Siva nickte. „Ja, ihm geht’s zwar nicht besonders, aber er ist glaub ich über’m Berg..“ Ebony nickte zufrieden und erzählte müde weiter. „..Ja und dann haben sie mich gepackt und haben wie blöde auf mir rumgeritzt und auf mich eingetreten, oder so.. keine Ahnung..“ Ebony war zu erschöpft um weiter zu sprechen, sank auf ihr Kissen und schlief ein. „Habt ihr ne Ahnung wer das war??“ fragte Siva Amber und Cloe, die später noch dazugekommen sind um ihr zu Helfen. ...als die drei von mehreren Wachen angehalten wurden. „Hey, wo wollt ihr hin??“ Kia blickte hilfesuchend zu Jay, einige Sekunden verstrichen bis ihr etwas passendes einfiel. „Wir ähm.. haben noch Ersatzteile im Auto, die wollten wir holen....“ sie hoffte dass es glaubwürdig rüber kam aber einer der Wachen erkannte wohl Bray. „Hey, wartet mal, das ist doch der Gefangene...“...Lauft!!“ schrie Kia und Jay und Bray eilten zum Wagen und Kia zum Motorrad. Sie fuhren in verschiedene Richtungen und Kia’s Plan ging auf. Nur sie wurde Verfolgt, Bray und Jay konnten fliehen..... Als Zoot die Augen aufschlug, sah er Trudy, die ihn voller Sorge anblickte. „Hey, da bist du ja wieder, ich dachte schon wir hätten dich verloren...“ Zoot nickte und fragte noch leicht geschwächt: „Wir??“ Trudy nickte. „Ja, Brady und ich... wir haben uns wahnsinnige Sorgen gemacht.. ich zumindest schon...“ Trudy wich seinem Blick aus. Zoot nickte nur und griff nach dem Wasser, dass Trudy neben sein Bett gestellt hatte. „Wie komm ich hier her??“ „Siva hat euch gefunden, sie hat gemeint, sie hätte so ein komisches Gefühl im Magen, und ist zu de Rail Yards gefahren, dann hat sie euch ins Polizeiauto gehievt und ist her gekommen...“ Zoot nickte abermals. „Habt ihr schon was von Kia und Jay gehört??“ Trudy schüttelte den Kopf. „Ich kann ja mal fragen gehen...“ sagte sie, stand auf und verschwand. Zoot war das nur recht, er schlief nämlich sofort wieder ein. „Glaub mir Bray, dass war ihr Notfallplan. Sie hat es so gewollt!!“ Jay versuchte Bray zwanghaft beizubringen, dass alles so geplant war weil Bray sich wieder Vorwürfe machte. „Aber..“ Jay verlor langsam die Fassung. „..Nichts aber!! Es war abgesprochen, sie kommt durch, sie ist n schlaues Köpfchen und weiß was sie tut!!!“ Jay bog in eine Seitengasse ein und schaltet den Wagen und das Licht aus. Mittlerweile war es schon dunkel und Bray und Jay wollten sich ausruhen. „Hier...“ Jay rechte Bray etwas von dem eingepackten Proviant. „...du hast es nötiger als ich, ich brauch nur Schlaf!!“ die beiden versuchten es sich so bequem wie möglich zu machen und schliefen ein. „Ved hat gesagt, den dreien geht’s gut und dass alles nach Plan geloffen ist!!“, Trudy kam wieder ins Zimmer, sah aber nicht, dass Zoot wieder schlief. Als sie es bemerkte, musste sie lächeln und setzte sich an die Seite des Bettes, ergriff seine Hand und hielt sie fest, einfach nur so. Sie hatte es nicht einmal wirklich tun wollen, aber automatisch hat sie halt nach der Hand gegriffen.

Teil 36:

Als Zoot aufwachte sah er eine schlafende Trudy neben sich liegen. Er musste kurz lächeln. Früher hätte er alles dafür gegeben, damit sie einmal- freiwillig- neben ihm in einem Bett schläft. Und jetzt?? Wollte er es überhaupt?? Wollte sie überhaupt noch?? Er versuchte sich auf zusetzten, was ihm auch gelang. Wieder blickte er zu der schlafenden Trudy und strich ihr langsam eine Strähne aus dem Gesicht. „Vergiss es, Zoot, sobald Bray wieder da ist, hat sie nur noch Augen führ ihn!!“ flüsterte er leise zu sich selbst. Jay war wieder losgefahren und mittlerweile hatten sie die Stadtgrenze/ den Stadtanfang erreicht. „Sag mal, wieso hast du das eigentlich mitgemacht??“ wollte Bray nach langem Schweigen wissen. „Naja, Amber hat immer von dir erzählt und ich wollte den starken Bray eben mal kennen lernen.“ Er grinste Bray kurz an und dieser grinste zurück. „Außerdem hatte ich Schuldgefühle als ich den kleinen Bray sah und immer daran dachte, dass er ohne Vater aufwachsen müsse und ich praktisch daran Schuld war...“ Jay legte seine Stirn in Falten. „Und Zoot hat dich dazu gezwungen...“ meinte Bray lachend. Jay nickte. „Ja, so kann man dass auch sagen!!“ Beide brachen in Lachen aus und irgendwann erreichten sie die Mall. Zoot beobachtete immer noch die schlafende Trudy als sich diese langsam regte. „Oh..Guten Morgen!!“ sagte sie noch etwas verwirrt. „Wie geht’s dir??“ er lächelte flüchtig. „Gut, ich hatte ja nette Gesellschaft!!“ „Ha Ha.. ich bin einfach eingeschlafen...“ Trudy wollte sich rechtfertigen doch er winkte sie ab. „hey, vergiss es einfach, okay?? Mir geht’s Gut dir geht’s gut und es ist nichts passiert, was du in neun Monaten bereuen wirst!“ sagte er grinsend. Trudy schaute ihm in die Augen und beide lachten los.

Teil 37:

Jay und Bray betraten die Mall. „Ich glaubs einfach nicht, sag mir bitte dass das alles echt ist!!“ er schaute zu Jay. „Keine Panik, dass ist echt!!“ Amber kam gerade aus Ebony’s Zimmer als sie aufsah und das leere Glas fallen lies. „Bray!!“ schrie sie und lief los, direkt in seine Arme. Ambers Rufe hatten alle gehört und sämtliche Mall Rats (außer Zoot und Eb ) kamen zum Brunnen gestürmt. Dort sahen sie Jay und Amber und Bray wie sie sich in den Armen lagen. „Ich hab dich so vermisst!“ flüsterte Bray leise in Ambers Ohr. „Ich dich auch, Bray, ich dich auch!!“ wieder brach sie in Tränen aus, es waren Freudentränen. Die zwei vergaßen alles um sich herum und nach schier Ewigkeiten küssten sie sich, was sämtliche Mall Rats applaudieren ließ. Trudy kam wieder in Zoot’s Zimmer. „Sie sind da!!“ sagte sie freudig. „Kia auch??“ Trudy schüttelte den Kopf und augenblicklich sank Zoot in sein Kissen zurück. „Scheiße!!“ fluchte er laut. Auch Ebony hatte gehört dass Bray wieder da ist. „Auf geht’s in den Kampf!!“ flüsterte sie leise. Sie wusste nicht welche Reaktion Bray zeigen würde, wenn er sie sah. Sie wusste nicht, was sie fühlen würde und ob sie schon über ihn hinweg war. Was würde die Zukunft bringen?? Bray saß nun in der Küche und schaute sich um. „Kaum was hat sich verändert...“ sagte er leise. Amber saß eng an ihn gekuschelt und musste Lachen. „Was hast du erwartet, dass wir die Mall während deiner Abwesenheit gestrichen haben??“ er lächelte kurz und atmet den Geruch der Mall noch einmal tief ein. Dann küsste er Amber auf die Wange und schaute sie verliebt an. „Du hast mir schrecklich gefehlt!!!“ sagte er traurig und sie küsste ihn zärtlich auf den Mund. „Du mir auch!!“ Bray hörte jemanden die Treppe hochkommen und dachte erst, er würde Gespenster sehen... „Und, wie sieht er aus??“ fragte Zoot Trudy, die bei ihm war und seine Wunden versorgte. „So wie immer, etwas angeschlagen und fertig, aber er kann noch gerade stehen und muss nicht beatmet werden oder so...“ Zoot nickte. „Au!! Kannst du nicht ein bisschen aufpassen??“ fragte er mit schmerzverzogenem Gesicht. „Sorry, war keine Absicht!!“ entschuldigte Trudy sich. Zoot schaute sich Trudy noch einmal genauer an. Sie war wirklich verdammt hübsch geworden, nicht dass sie es nicht schon vorher war, aber jetzt...

Teil 38

..“Ebony??“ fragte Bray geschockt als Siva die Treppe hochkam. Siva musste lächeln. „Nicht ganz, ich bin Siva, ihre große Schwester!!“ sagte sie freundlich und streckte ihm die Hand hin. Bray zögerte und ergriff sie aber letztendlich. „Sie war genau wie Jay und Ved auch ein Techno, aber sie ist in Ordnung und nicht mit Ebony zu vergleichen!!“ sagte Amber an Bray gewand um ihn aufzuklären. „Danke Amber!! Ich nehm dass jetzt mal als Kompliment...“ sagte Siva lachend und verschwand wieder. „Trudy??“ Zoot schaute Trudy an und wartete bis sie ihm in die Augen sah. „Was ist??“ wollte sie wissen. „Warum machst du das?? Ich meine, versteh mich nicht falsch, aber du musst dich doch nicht um mich kümmern, oben sitzt Bray und Brady ist auch alleine...“ Trudy runzelte die Stirn dann setzte sie ein wütendes Gesicht auf. „Gut, euer Hoheit, sag es doch wenn es dich stört, dass ich dich Pflege, vielleicht macht es ja Ebony!!“ sie schmiss die Tücher in die Schüssel, überhörte Zoot’s ‚Warte, so war das nicht gemeint’ und verschwand nach oben. „Weist du Bray, dein Bruder ist total undankbar!!“ schmiss Trudy Bray an den Kopf als sie an ihm vorbeirauschte und in ihr Zimmer ging. Bray und Amber sahen sich fragend an und standen dann auf. „Du gehst zu Trudy und ich zu Zoot, okay??“ sagte Bray. Amber nickte. „Wie geht’s dir Süße??“ Jay war, nachdem er etwas geschlafen hatte, zu Ebony gegangen. „Jetzt wo du wieder da bist, wunderbar!!“ sagte sie und küsste ihn lange. „Wie ist es gelaufen??“ wollte sie noch Wissen. „Naja, Bray haben wir rausgeholt und was mit Kia ist, weis ich nicht, sie ist mit ihrem Motorrad in eine andere Richtung gefahren um die Wachen abzulenken....“ Ebony nickte, zog ihn auf die andere Seite des Bettes und kuschelte sich ganz fest an ihn. „Ich liebe dich!!“ sagte sie und küsste ihn wieder. „Ich dich auch!!“ flüsterte Jay leise und beide verfielen in einen leidenschaftlichen Kuss. „Was hat er diesmal wieder angestellt??“ Amber setzte sich auf Trudy’s Bettrand und wartete bis sie sich zu ihr hindrehte. „Er hat en blöden Kommentar von sich gegeben und das tat weh!!“ sagte sie leise. Sie hatte geweint wusste aber selbst nicht wieso. Amber streichelte ihr aufmunternd über den Rücken. „Trudy, kann es sein dass du dich in Zoot verschossen hast??“ fragte Amber vorsichtig. Trudy drehte sich zu Amber um und schaute ihr lange in die Augen. Dann senkte sie den Kopf und murmelte. „ich weis es nicht. Ich hätte ihn am liebsten den ganzen Tag hier und irgendwie auch wieder nicht. Ständig mach ich mir Sorgen und was weis ich alles...“ Sie schaute Amber hilfesuchend an. Amber lächelte freundlich. „Weist du ich glaube du bist in dieser bescheuerten Zwischenphase, in der du ihn als festen Freund willst und eigentlich doch nur als Kumpel. Aber mal ganz ehrlich: Ihr drei seht zusammen schon ganz goldig aus und er scheint auch richtig glücklich zu sein...“ Trudy nickte und umarmte ihre Freundin. „Danke!!“ murmelte sie und die zwei unterhielten sich noch ein Weilchen über dies und das...
„..Ich hab sie gefragt wieso sie dass macht und dann ist sie beleidigt abgehauen...“ Sagte Zoot genervt. „Weist du Bruderherz, du bist echt einmalig!! Sie macht sich Sorgen um dich und du bist gleich so abweisend!!“ Zoot schüttelte den Kopf. „war ja nur ne Frage, da muss sie ja nicht so zickig reagieren!!“ verteidigte sich Zoot. „Weist du, nach allem was du mir erzählt hast, glaub ich, dass sie vielleicht doch mehr als nur Freundschaft will. Ihr versteht euch doch so gut, mach das nicht kaputt.“ Zoot verdrehte genervt die Augen. „Bray ich bin nicht auf den Kopf gefallen, ich hab diesen blöden Fehler schon mal gemacht und ich lass mich nicht verarschen, nicht von Trudy!!“ Bray bereute es schon, dieses Thema angeschnitten zu haben. Mit Zoot konnte man einfach nicht reden, da komme was wolle!! Er wechselte das Thema auf Kia. „Hat sie dich eigentlich gleich erkannt??“ Zoot lachte. „Nein, aber mich als arrogantes A****loch beschimpft!!“ beide lachten los. „Ich soll dir sagen, dass sie und nie die Schuld gegeben hat an dem was passiert ist und dass sie auch nicht will, dass wir das tun, also Bruderherz, geb dir die Schuld und Kia erledigt dich!! Im Ernst, die ist sogar noch schlimmer als ich!!“ Zoot schaute Bray ernst an. „Geht doch gar nicht!!“ meinte Bray grinsend und beide brachen in großes Gelächter aus...

Teil 39:

Bray hatte richtig gut geschlafen und noch besser, weil Amber bei ihm war. Er wusste nicht wie spät es war, aber er hörte seinen Sohn schreien. „mein Sohn!!“, flüsterte er leise. Immer wieder ließ er sich die zwei Worte auf der Zunge zergehen und immer musste er dabei lächeln. Er stand auf und hob ihn aus seinem Bettchen. Dann nahm er ihn mit in die Küche, dass der kleine Amber nicht weckte. „Hey, was machst du denn her??“ Zoot saß in der Küche und hatte Brady auf dem Schoß. „Wonach sieht es denn aus?? Ich geb meinem Kind zu essen!!“ Er schüttelte den Kopf. Bray lachte kurz auf, es war schon komisch, seinen kleinen Bruder mit Brady auf dem Schoß zu sehen. Die Auszeit damals hatte ihm wohl richtig gut getan. „Muss schon komisch aussehen, oder??“ Bray stutzte,. „was meinst du??“ Zoot verdrehte die Augen. „Okay, da du erst seit gestern wieder da bist, verzeih ich es dir, dass du so auf dem Schlauch stehst!!“ er machte eine ausladende Geste und Bray grinste nur vor sich hin. „ich meine Zoot mit nem Kind!!“ Bray nickte. „da hast du recht, sieht echt komisch aus!!“ Dann wurde Bray wieder Ernst. „Wieso liegst du nicht im Bett, du solltest dich schonen...“ Zoot tat so als wär im gerade ein Licht aufgegangen: „Ah, jetzt weis ich wieso ich dich fast überhaupt nicht vermisst habe..“ er grinste schräg. „Es gab niemanden der mich bevormundet hat!!“ sagte Zoot ganz Selbstverständlich. „Ja, Bruderherz, du hast mir auch gefehlt,....“ Die Mall Rats waren nun komplett und Bray lernte nun auch Ved kennen. „Tja, Bray, das ist mein Lieblingsbruder, unser kleines Genie!!“ sagte Jay als Ved noch ziemlich verschlafen in die Cafeteria kam. „Ach Jay, halt die Klappe!!!“ Bray schaute zu Ved und dann zu Zoot. „Wieso kommt mir so was soo bekannt vor? Kannst du es mir sagen Zoot??“ die beiden grinsten sich frech an und Zoot erwiderte . „Ach Bray, halt die Klappe!!“ was zu einem weiteren Lachanfall der Mall Rats führte. Jay stand vom Tisch auf. „ich seh mal nach was Ebony macht!!“ sagte er und verdrückte sich. Bray riss die Augen auf. „Sagt mir nicht dass sie hier in der Mall ist!!“ er platzte fast vor Wut. „ähm.....“ Amber setzte sich zu ihm, sie wollte ihn auf keinen Fall verärgern. „Doch eigentlich schon aber...“ Bray wurde knallrot im Gesicht. „Amber, ich hab Ebony schon so einiges verziehen, aber dass was sie gemacht hat, ging zu weit!! Ich will sie hier nicht sehen!!“ schrie er so laut, dass er sicher war dass sie es hören konnte. „Bray beruhig dich mal!! Ich hab das Kriegsbeil begraben und im Moment läuft alles wunderbar! Lass es gut sein. Außerdem ist sie die meiste Zeit bei den Rail Yards und nur abends hier!!“ Amber versuchte weiterhin ihn zu beruhigen.. Aber Bray stand auf und verschwand. Siva mischte sich ein. „Lasst mich raten, die zwei haben sich wirklich, wirklich gern!!“ Lex nickte. „Etwa genauso gern wie ich Ram habe...“ Siva nickte. Es waren schon zwei Wochen vergangen und von Kia immer noch keine Spur. Bray hatte sich wieder in der Mall eingelebt und hatte ebenfalls mit Ebony Frieden geschlossen, soweit das möglich war. Auch blühte er in seiner Vaterrolle richtig auf- was Amber sehr störte, weil sie ihren Sohn immer seltener zu Gesicht bekam. Zoot und Ebony waren mal wieder da, sie hatten sich schnell von dem Angriff erholt und die verantwortlichen fertig gemacht. Es war ein Tribe, der auf der durchreise war und wohl nicht wusste was er tat. Jedenfalls hing der Anführer dieses Tribes jetzt, im wahrsten Sinne des Wortes, auf den Rail Yards rum und der Rest des Tribes wurde einfach gekillt. „Sie ist noch immer nicht aufgetaucht, oder??“ war Zoot’s erste Frage. Bray schüttelte deprimiert den Kopf. „Nein!“, flüsterte er leise. Er hatte Kia nur vielleicht zehn Minuten gesehen, und dass bei Dunkelheit, er wollte nicht glauben, dass er sie jetzt schon wieder verloren hatte. Zoot drückte ihm kurz die Schulter und verschwand in sein Zimmer. „Äh Trudy, wo ist Brady??“ fragte Zoot, als er die kleine nicht finden konnte. „In ihrem Zimmer, wo sonst..“ sagte sie bissig, sie war immer noch sauer auf Zoot. „Nein, da ist sie nicht und ich kann sie in der ganzen Mall nirgends finden...“ Trudy starrte Zoot entsetzt an. Und lief los um nach Brady zu suchen.

Teil 40

Trudy saß nun weinend in der Cafeteria. Die Mall Rats hatten die ganze Mall auseinander genommen, aber von Brady keine Spur. Trudy schossen die Choosen wieder in den Kopf, was wenn sie zurück waren und Brady ein zweites Mal entführt hatten?? Sie kam fast um vor Sorge. Zoot, Lex, Bray, Jay, Siva, Salene, Patch und Amber waren sofort auf die Suche gegangen. Vereinzelt kamen sie in die Mall und brachten nur schlechte Nachrichten. Nur noch Siva und Zoot waren unterwegs. „Trudy, dass wird schon, Zoot wird sie finden. Leg dich schlafen!!“ waren Ambers einfühlsame Worte. Tatsächlich ließ sich Trudy, total aufgelöst, in ihr Bett bringen und weinte sich dort in den Schlaf. Siva kam gerade zur Mall rein. „Ich hab Sektor 9, 10 und 11 abgesucht, von Brady keine Spur...“ sagte sie kopfschüttelnd. Es war schon dunkel draußen und Zoot war die letzte Hoffnung für die Mall Rats. „Trudy, Trudy wach auf...“ Zoot rüttelte Trudy wach. „Was, was ist...“ sie schaute sich beunruhigt um, von Brady keine Spur. „..wo ist Brady, hast du sie gefunden??“ Trudy war nun hellwach und setzte sich in ihrem Bett auf. Zoot schüttelten den Kopf. „Ich hab Sektor 1-6 abgesucht, ich hab sie nicht gefunden...“ Trudy fing nun Hemmungslos zu Weinen an. Zoot tat nun etwas, was er eigentlich nie tun würde, er nahm sie in den Arm und versuchte sie zu trösten. „Vielleicht hat sie sich irgendwo versteckt, als es dunkel wurde... wir werden sie finden!!“ „Was ist, wenn die Chosen wieder da sind und..und sie entführt haben???“, schluchzte Trudy. Zoot strich ihr über den Rücken. „Ach quatsch und wenn schon, ich schnipse einmal mit dem Finger und die machen Männchen, vergiss nicht..“ er setzte nun einen eitlen Ton auf. „..ich bin deren Chef, ich bin ein Gott für die. Wenn ich was sag, machen die dass sofort!!“ Trudy lächelte kurz und schaute ihn dankbar an. „Danke!!“, murmelte sie. Zoot nickte und strich ihr zärtlich die Tränen weg. Komischerweise genoss Trudy jede seiner Berührungen, hatte Amber etwa recht?? Was wenn sie sich tatsächlich in verliebt hatte? Nein, das war einfach unmöglich, oder doch?? Die beiden schauten sich weiterhin in die Augen und langsam näherten sich ihre Gesichter und Zoot küsste Trudy, er selbst wusste nicht, warum er dass tat, er tat es einfach. Aber es fühlte sich gut an und Trudy erging es nicht anders. Es war als wär es das gewesen was sie immer tun wollte und es war richtig, da war sie sich sicher!! „Was meinst du, hat er sie gefunden??“ Bray und Amber lagen eng aneinandergekuschelt wach und unterhielten sich über alles was passiert war. „ich hoffe es für Trudy! Sie stirbts fast vor Sorge!!“ sagte Bray und fuhr seiner Amber zärtlich über das Gesicht. Sie lächelte ihn an. „Weist du, ich fänd es echt goldig wenn die zwei wieder zusammenkommen würden..“ Bray lachte leise auf. „Ich weis nicht, ich würde es ihnen wünschen aber ich weiß nicht ob Zoot sich noch mal darauf einlassen würde...“ er zuckte mit den Schultern. Amber wurde wieder ruhig und nachdenklich. „Was ist los??“ fragte er vorsichtig. „sag mal Bray, hast du eigentlich noch irgendwelche Geschwister von denen ich nichts weiß??“ fragte sie vorwurfsvoll. Bray stutzte einen Augenblick. „Nein, jetzt sind wir komplett...“ dann stockte er. „ich hab dir nur nie von Kia erzählt weil es zu sehr weh tat, ich mein wär ich bei ihr geblieben und hätte mit ihr in der Schlange vor dem Eisstand gewartet, wäre sie vielleicht nie Entführt worden...“ er sprach immer leiser. „..Und ich hab sie kaum fünf Minuten gesehen, da ist sie schon wieder weg...“ er senkte den Kopf (soweit des geht wenn man im Bett liegt...) „Hey, ich hab sie kennengelernt und sie hat mir immer wieder gesagt dass dich überhaupt keine Schuld trifft. Sie hat Zoot fast verprügelt als er ihr gesagt hat, dass ihr euch die ganze Zeit Schuldgefühle eingeredet habt...“ Bray lächelte sie kurz an, küsste sie und beide schliefen ein. Irgendwann lösten sich Zoot und Trudy und blickten sich, peinlich berührt, an. (Was sagt man in so ner Situation??). „...“ Trudy setzte an um etwas zu sagen, bracht aber nichts raus. Zoot erging es nicht anders. „Ähm... hör zu.. ich.. ich meine...“ Zoot fand keine passenden Worte. Dann schaute sich die zwei abermals in die Augen. Trotz seiner Kontaktlinsen, versank Trudy in seine Augen, sie wollte nichts weiter als ihn küssen, seine Lippen noch einmal auf ihren zu spüren. Sie übersprang ihren Schatten und küsste ihn wieder auf den Mund. Zoot, so überrumpelt wie er war, drückte sie sanft zurück. „Trudy ich weiß nicht..ich...“ Trudy legte ihm ihre Finger auf die Lippen. „Ich weiß, aber ein Versuch ist es Wert, oder nicht?? Ich meine,.... dieses Mal ist es anders.. und außerdem.. du hast es doch auch genossen, oder nicht??“ Trudy schaute ihn flehend an und Zoot prüfte ihren Blick. Er war schließlich Zoot und nicht mehr Martin und liebte er sie überhaupt noch? Aber sich diese Frage zu stellen war ja total überflüssig, weil er die Antwort kannte. Ja! Er hatte nie wirklich aufgehört sie zu lieben und immerhin liebte sie ihn auch, sagt sie zumindest. „Was ist??“ Zoot schwieg schon länger vor sich hin. „Wenn du es nicht willst, dann kann ich es verstehen, aber sag etwas, egal was..“ wieder schaute Zoot Trudy in die Augen. „Wir können es ja versuchen!!“ sagte er etwas ruhiger. Trudy lächelte ihn verliebt an, strich ihm über die Wange und küsste ihn abermals....

Teil 41:

Am nächsten Morgen wachten Trudy und Zoot auf, weil irgendwas auf dem Bett rumhüpfte. Trudy schlug verschlafen die Augen auf. „Brady!!“ schrie sie überglücklich. Auch Zoot wachte nun, etwas mürrisch zwar, auf und schloss die kleine in seine Arme. „Wo bist du gewesen??“ fragte er etwas vorwurfsvoll und Brady deutet auf den Boden wo ein haufen Blumen lagen. Zoot brach in großes Gelächter aus und ließ sich lachend zurück in das Kissen fallen. „Ich glaubs nicht, sie war Blumen pflücken!!“ Zoot brauchte ne Weile um sich einzukriegen, während Trudy dass gar nicht so lustig fand. „Hey, ihr hätte was passieren können!!“ sagte sie vorwurfsvoll brach aber dann selbst in lachen aus. „Was ist denn bei Trudy los??“ fragte Amber in die Runde. Die Mall Rats saßen mal wieder am Frühstück und unterhielten sich, als sie das lachen der beiden hörten. „Was auch immer es ist, es scheint nen Haufen Spaß zu machen...“ sagte Bray, ebenfalls lachend. Amber stand auf und lief in die Richtung von Trudy’s Zimmer. „Hey, was ist den hier los??“ fragte Amber leicht misstrauisch. „Brady ist wieder da...“ Amber stutzte. „Und was gibt’s da zu lachen???“ „Sie war die ganze Zeit Blumen pflücken, siehst du doch..“ sagte Trudy gut gelaunt und deutete auf den Boden. Amber schlug sich die Handfläche gegen den Kopf und verfiel ebenfalls in großes Lachen.... „Guten Morgen!!“ Ebony küsste gerade den schlafenden Jay wach. Er lächelte sie an. „Morgen Süße!!“ sagte er noch etwas verschlafen. Beide waren bei den Rail Yards und verbrachten dort schöne Stunden (*gg*). „Komm, aufstehen bevor die Jungs dich noch erschlagen...“ meinte sie während sie sich anzog. „Wieso sollten die mich erschlagen??“ fragte er und zog sie zurück in seine Arme. „Weil ich das einzige Mädel hier bin und jeder hier scharf auf mich ist. Jetzt stell dir mal vor, die sehen dich hier halbnackt in meinem Bett...“ er zuckte mit den Schultern. „Tja, ich schätze, das Risiko muss ich eingehen...“ sagte er und küsste sie zärtlich auf den Mund, auf den Hals und immer weiter nach unten. „..hey, hey, hey... bleib mal schön wo du bist!!” sagte Ebony lachend und zog ihn wieder hoch. „So geht das aber nicht...“ sagte sie grinsend und beide zogen sich an. Ebony hatte recht. Sämtliche Locos beäugten Jay mit dem ‚Todesblick’. „ lass mich raten, die mögen mich nicht!!“ flüsterte er ihr ins Ohr. Ebony lächelte. „Tja, behandle mich anständig und die werden dich nicht anrühren...“ sagte sie selbstsicher. Jay blieb stehen und legte seine Händen um ihre Hüften. „Ist das eine Drohung??“ fragte er grinsend. Ebony schwankte mit ihrem Körper hin und her und grinste ich nickend an. „Ich schätze schon...“ sagte sie lachend. Jay wollte sich gerade zu ihr runter beugen um sie zu Küssen als plötzlich quietschende Reifen zu hören waren.... Trudy bat Siva, Brady vorsichtshalber zu Untersuchen um sicher zu sein das alles in Ordnung war. Das gefiel der kleinen zwar überhaupt nicht, aber sie ließ es über sich ergehen. Siva kam mit einer zappelnden Brady die Treppe hoch. „Also die kleine ist Kerngesund...“ sie wich einem von Bradys Armen aus. „.. und quicklebendig...“ sagte sie lachend und schob sie Trudy in die Arme. Dann setzte sie sich zu Lex und kuschelte sich bei ihm ein. Ebony und Jay liefen sofort in Richtung Gitter, wie alle anderen Locos auch. Da lag etwas, nein jemand auf dem Boden. Ebony kam näher und erschrak. „Hey Tom, fahr zu Mall und sag Zoot er soll mit Siva seinen Arsch hier her bewegen und zwar verdammt schnell!!“ sagte sie und scheuchte Tom fort. „Jay, bring sie in einen der Wagons und ich hol nasse Tücher...“ Dann wandte sie sich an die Locos. „Ihr habt nichts gesehen, verstanden?? Wenn irgendjemand Zoot vor mir bescheid gibt, was Sache ist, hängt dieser jemand an einem der Balken, ist das klar???!!!!“ schrie sie ihre Jungs an. Diese nickten und wandten sich wieder ihren eigenen Dingen zu.

Teil 42

Die Polizeisirene war zu hören. „Oh oh, die Pflicht ruft..“ meinte Zoot genervt. Keine 30 Sekunden später tauchte ein Loco schwer atment in der Mall auf. „Hey Boss, Ebony hat gesagt, dass du und Siva sofort kommen sollt, es ist wichtig...“ Zoot rollte mit den Augen. „Und wieso sollte ich auf das hören, was Ebony mir vorschreibt??“ fragte er schnippisch. „Diese kleine Anführerin, wurde vor den Rail Yards abgeworfen, sie scheint ziemlich verletzt zu...“ doch weiter musste er nicht sprechen, Zoot, Siva und Bray waren schnell zum Ausgang gesprintet und fuhren, ohne Tom, los. Dieser durfte dann laufen (Man bin ich gemein zu dem armen Tom.. *gg*)
„Wo hast du sie hingelegt??“, fragte Ebony hektisch. „In Zoot’s Wagon...“ Ebony nickte und rannte zu eben seinem Wagon. Zoot holte alles, was in dem Wagen steckte, an Geschwindigkeit raus und drückte durch. Zwar spielte der Motor da nicht mit, aber das war ihm relativ egal. Hauptsache sie würden heil bei den Rail Yards ankommen. Zoot sah, wie seine Leute das Tor öffneten, fuhr blitzschnell durch (damit sie es gleich wieder schließen können) und machte eine Vollbremsung. „Hey Brüderchen, mach mal langsam, okay??“ meinte Bray, der sich den Kopf am Vordersitz anschlug.
„Hey, hier rüber!!“ hörte man Jay rufen. Die drei hasteten zu ihm hin und Siva sprang in den Wagon, wo Ebony wartete und versorgten Kia.
„Was meint ihr, was passiert ist??“ fragte Cloe in die Runde. Amber zuckte mit den Schultern. „Vielleicht ist Kia ja wieder da und irgendetwas wichtiges ist passiert, dass sie erst mit Siva und Zoot reden muss...!“ Amber merkte dass das ein Haufen Müll geredet hat und das dass total unlogisch war. „und trotzdem ist Bray mitgegangen...“ meinte Trudy. „Ich glaub irgendetwas ist passiert, ich meine, vielleicht ist sie ja verletzt oder sogar...“ sie schluckte und schüttelte sich. ‚Nein, sie ist nicht Tod!!’ dachte Trudy. Amber stand auf, holte ihre Jacke und den kleinen Bray. „Wo willst du hin??“ fragte Trudy. „ich will wissen was da los ist, kommst du mit??“ Trudy nickte, stand ebenfalls auf um ihre Jacke und Brady zu holen und die zwei gingen los. Niemand durfte in den Wagon rein. Selbst Zoot nicht (obwohl es seiner war *lol*). Siva hatte es ihnen verboten und nun saßen die drei Jungs unbeholfen auf dem Boden. Zoot warf mit Steinchen um sich abzulenken. Aber man merkte deutlich, dass er nervös war. Bray ließ seinen Kopf hängen und gab ständig wirres Zeug von sich. Jay war der einzige, der irgendwie normal da saß, aber er war sichtlich geschockt, dass konnte man ihm ansehen. Er hatte Kia kurz gesehen und sie sah richtig schrecklich aus. Im wurde etwas schlecht. „Hey Chef, da sind zwei heiße Bräute mit ihren Bälgern, die meinen sie müssten hier reinkommen und wolle sich nicht verkrümeln. Was sollen wir machen??“ der Loco sagte das ziemlich monoton. Bray und Zoot schauten und grinsten sich an. „Na rate mal was du tun sollst...“ meinte Zoot gespielt besserwisserisch. Der Loco zuckte mit den Schultern. „Sie....“ er schaute Zoot fragend an. „..reinlassen!!“ beendete Zoot den Satz herablassend. Der Loco nickte verdutzt und verschwand. „Sind die schon immer so schwer von begriff gewesen??“ fragte Bray kopfschüttelnd. Zoot nickte. „tja, du kannst ihnen ja deine schlaue Denkweise beibringen!“ meinte Zoot bissig. Auf Bray’s getue hatte er nun wirklich keine Lust. „Sag mal Kail, wo steckt eigentlich Kia die ganze Zeit???“ fragte Jeff höhnisch, während im Kail das Essen vorbeibrachte. „Sie hat eben wichtiges zu tun!!“ sagte Kail entnervt. Er machte sich riesige Sorgen um sie, schon seit zwei Wochen war nichts von ihr zu hören. Er war sich sicher, dass irgendetwas unvorhergesehenes passiert war, nur was? Er war schon lange nicht mehr bei den Mall Rats gewesen um sich auf den neusten Stand bringen zu lassen. Plötzlich wurde er aus seinen Gedanken gerissen. „Hallo, Erde an Kail!! Ich weiß, man bekommt schnell einen Höhenflug wenn man vorübergehend Anführer eines Stammes ist, aber ich ess das hier nicht!!“ sagte Jeff zickig. Kail begutachtete das Essen und dann Jeff. Dann zuckte er mit den Schultern. „Entschuldige euer Hoheit, Kaviar und Champagner gibt’s erst heute Abend!!“ ‚Kein Wunder dass Kia ihn weggesperrt hat’, dachte er und verschwand nach draußen um zur Mall zu fahren. „Was gibt’s neues??“ fragte Trudy, währen sie Brady runterließ, die sofort zu ihrem Vater rannte. „gar nichts. Eb und Siva sind da schon bestimmt ne halbe Stunde drin und kommen immer noch nicht raus...“ sagte Zoot gelangweilt. Wie auf Kommando kam Ebony, mit der Hand vor dem Mund herausgestürmt und ist hinter einen der Wagons gerannt. Dor konnte man hören, wie sie sich übergab. Jay rannte ihr sofort hinterher. „Mh, lecker, das war wohl das Frühstück!!“ meinte Zoot grinsend. „Und ich dachte immer, Ebony war zäh...“ er zuckte gelangweilt mit den Schultern. Dann kam Siva heraus. Sie sah total geschockt aus und hielt sich auch ihre Hand vor den Mund, aber nicht, weil ihr schlecht war, nein, weil sie darüber geschockt war, was sie gerade gesehen hatte. (Stimmt der Satz??). „Äh, Zoot, Bray kommt mal mit..“ sagte sie leise und deutet ihnen, ihr zu folgen. Amber und Trudy sahen sich hilflos an. So hatten sie weder Ebony noch Siva jemals gesehen, etwas schlimmes musste wohl passiert sein....

Teil 43:

Siva atmete noch einmal tief ein um sich von dem Schreck zu erholen. „Also, Kia ist.. Sie ist...“ Sie atmete erschöpft aus. „Wie soll ich sagen....“ sie versuchte die passenden Worte zu finden. „Ist..ist sie tod??“ fragte Zoot und biss sich auf die Zunge. Wie konnte er nur eine solche bescheuerte Frage stellen?? Siva schüttelte den Kopf. „Kommt mit ich zeigs euch...“ sie deutete ihnen zu Folgen. „Ebony, ist alles okay??“ Jay machte sich große Sorgen um Ebony. „Sie nickte mit dem Kopf. „Ja, ja alles okay, mir war nur kurz schlecht...“ Jay nickte und zog sie wieder Richtung Wagon, wo die anderen warteten. „Was gibt’s neues??“ fragte Jay an Trudy gewandt. „Nichts, Zoot und Bray sind eben reingegangen.. Ebony, was ist mit Kia, lebt sie noch???“ Ebony nickte. „Gerade noch so...“ meinte sie leise. Es war ein wahrer Schock, jemanden so übel zugerichtet zu sehen. Sie war zwar einiges gewöhnt, aber dass war eindeutig zu viel.. „Oh mein Gott!!“ Bray musste sich setzten als er Kia sah. Schon ihr Gesicht war übersät mit Schnittwunden und Narben. Einige waren sogar noch so frisch, dass sie bluteten. Auch Zoot musste sich irgendwo festhalten. Am ganzen Körper hatte Kia Hämatome in jeder Farbe, einige etwas ältere und einige ganz Frische. Ihre Beine waren regelrecht aufgeritzt, zum Teil auch bis tief ins Fleisch. Zwar waren keine Arterien verletzt worden, aber sie hatte viel Blut verloren. Auch ihr Bauch sah nicht besser aus. Tiefe und viele Stiche aus denen immer noch Blut quoll. Überall hatte sie Narben und Brandzeichen. Siva drehte Kia vorsichtig auf den Rücken. Auch dieser war Blutrot. Sie war wohl regelrecht ausgepeitscht worden, denn quer über ihrem Rücken zogen sie lange, blutige Striemen. Auch ihre Arme waren blutig. Man konnte sogar erkennen, das diese mehrfach gebrochen waren, ihre linke Schulter war sogar ausgerenkt worden. Bray stand auf und setzte sich an den Rand des Bettes. Vorsichtig drehte er Kia wieder um. Abgesehen von den blutigen Verletzungen in ihrem Gesicht, war sie leichenblass, auch ihre Stirn war kalt. Mit Tränen in den Augen schaute er zu Zoot. „Wer tut so was???“ fragte er mit einem Klos im Hals. Zoot fand keine Worte. Er schüttelte einfach den Kopf und ließ sich an der Wand entlang auf den Boden gleiten. „Ich weiß es nicht...“ sagte er fast flüsternd. Trudy schlug sich die Hand vor den Mund, auch Amber schüttelte ungläubig den Kopf. „Das..das kann nicht wahr sein!!!“, sagte Amber schließlich. Trudy kullerten stumme Tränen die Wange runter und sie drückte Brady, die sie mittlerweile wieder auf dem Arm hatte, fest an sich. Siva nickte nur. Sie hatte den zweien gerade erzählt, wie Kia aussah. „Wie geht’s ihr jetzt??“ Siva zuckte mit den Schultern. „Sie wandert wohl gerade auf dem Schmalen Grad zwischen Leben und Tod. Ich weiß nicht ob sie überlebt, sie hatt’ einen so schwachen Puls, dass sie jeden Moment wegsterben könnte...“ sagte sie traurig. Auch Ebony, der es mittlerweile wieder besser ging, schaltete sich jetzt in das Gespräch ein. „Wenn Zoot rausbekommt, wer das war, und sie vorher stirbt, dann...“ „..dann wird er wieder so wie früher...!“ meinte Trudy trocken. Gerade dachte sie an die letzte Nacht. Gut, Zoot und sie hatten nicht miteinander geschlafen, aber einfach in seiner nähe gewesen zu sein und zu wissen, dass er sie im Arm hält, hatte in ihr ein unbeschreibliches Gefühl des Glückes ausgelöst. Sie würde es nicht verkraften, wenn er jetzt wieder so herzlos und kalt werden würde. Vorsichtig trat auch Zoot an das Bett. Er setzte sich auf die andere Seite, nahm ihre Hand in seine und strich ihr zärtlich über ihr Gesicht. „Die Leute, die dir das angetan haben, werden dafür büßen, dass versprech’ ich dir!!“ sagte er leise, aber bestimmt. Bray blickte ihn verdutzt an, aber im innersten gab er ihm Recht, die Menschen würden dafür bezahlen, so viel war sicher!!!

Teil 44:

Sehr zu Lex’ Leidwesen, war Siva nun Tag und Nacht bei den Rail Yards um Kia, so gut es eben ging, medizinisch zu Versorgen. Auch Bray war Non-Stop dort und eigentlich nicht in der Mall. Kail war eigentlich auch immer in der Mall. Bray hatte ihm flüchtig erzählt, was passiert war und er wartete nun ständig auf Neuigkeiten. Siva war ins Krankenhaus gefahren um Schienen, Verbandzeugs oder ähnliches zu holen. Als sie wieder bei den Rail Yards waren, versuchte sie, Kia’s gebrochene Hand zu Schienen und renkte ihr, mit Zoot’s Hilfe, die Schulter wieder ein. „Ich fänds besser, wenn sie losschreien würde!!“ sagte Zoot betrübt. Denn während sie die Schulter einkugelten, gab Kia keinen Mucks von sich. „Wir sollten sie jetzt besser alleine lassen...“ sagte Siva und schob Zoot aus dem Wagon. Kail lief nervös in Richtung Tor zu. Er wollte Kia selbst sehen, ob das ne gute Idee war? Natürlich nicht, wenn er glück hatte, würde Zoot ihm nur eine auf die Fresse hauen, hatte er aber pech... na ja, dann konnt er sich sein Leben abschminken, da war er sich sicher... (was denkt der denn nur von Zoot??) „Wer bist du und was willst du??“ fragte ihn eine Wache. Kail räusperte sich. „Ich will zu Zoot, es geht um die Anführerin der Black Thunders, sie soll..“ „Warte hier und keine krummen sachen, sonst bist du ein Kopf kürzer!!“ unterbrach ihn die Wache. „Oh Amber ich halte das nicht mehr aus!!“ Trudy saß, mit den nerven am Ende, in der Cafeteria und heulte sich aus. „Wer macht so was?? Ich meine, wer ist so skrupellos und schlägt auf ne Frau ein??“ Amber zuckte mit den Schultern. „Also dass es die Technos waren, bezweifle ich, die sind nicht so gemein und sonst fällt mir niemand ein..“ Trudy nickte. Aber sie dachte eher an Zoot. Er würde austicken, wenn Kia etwas passieren würde, da war sie sicher, nur was sollte sie dagegen tun?? „Aber da ist noch was, oder??“ fragte Amber vorsichtig. „ich meine, du machst dir doch noch nen Kopf wegen was ganz anderem...“ Trudy nickte. „Ich mach mir Sorgen um Zoot. Ich mein, seit er wieder da ist, ist er so ausgeglichen, fast friedlich und wenn Kia jetzt was passiert, könnte ich mir vorstellen das er wieder so wird wie früher...“ sie legte ihre Stirn in Falten und schaute traurig in ihr leeres Glas. Amber zählte eins und eins zusammen und lächelte flüchtig. „Du hast dich in ihn verliebt, oder??“ Trudy nickte. „Und wie siehts bei ihm aus??“ Amber sah Trudy erwartungsvoll an. Trudy ließ sich einen Moment Zeit. „Naja, er weiß es und wir haben beschlossen einen Neuanfang zu machen aber dann kam die Sache mit Kia dazwischen...“ sie seuftzte traurig. „Du hast dich echt total in ihn verknallt, oder??“ Trudy lächelte sie an. „Scheint so, aber ehrlich gesagt fühl ich michr richtig wohl wenn er da ist, eigentlich ganz ...“ „...sicher??“ beendete Amber den Satz. Trudy nickte und Amber grinste sie fröhlich an. „Süß!!“ sagte Amber knapp und stützte ihren Kopf auf eine Hand.... „Kail, was willst du??“ giftete Zoot. „Ist Kia da?“, fragte er vorsichtig. Zoot nickte. „Kann ich sie sehen??“ fragte er leise. Zoot schaute ihn eindringlich an du prüfte seinen vortreten. Kail wurde langsam nervös. „Warum willst du sie sehen??“ fragte Zoot tonlos. „Naja, erstens ist sie meine Anführerin, zweitens meine beste Freundin und drittens mach ich mir große Sorgen um sie!!“ Zoots spielchen gingen Kail auf die Nerven. „Hör zu!!“ Kail ging nun ganz nah an das Tor. Eigentlich war nur noch das Gitter zwischen ihnen. „..ich weiß nicht was für eine Meinung du von mir hast und es ist mir scheißegal! Ich will Kia sehen und glaub mir, wenn ich reinkommen will, dann komm ich rein und weder du noch deine Hampelmänner können micht stoppen!!“ zischte er sauer. Zoot verzog keine Miene, er schaute Kail einfach nur an. „Du hast recht Kail, ich hab keine wirklich gute Meinung von dir und du bist mir ebenfalls scheißegal und für die Bemerkung mit den Hampelmännern würde ich dir sogar das Genick eigenhändig umdrehen aber Kia hängt sehr an dir und sie schätzt deine Meinung und solang Kia dich leiden kann, kann ich es auch.. ich hab nur noch eine Frage.“ Kail rollte genervt mit den Augen. „Und die wäre??“ fragte er zynisch. „ Liebst du sie??“ Kail stutzte, was sollte er darauf den antworten? Das war eine echt bescheuerte Frage. Aber er wollte zu Kia, was sollte er da sagen??

Teil 45:

Zoot wartete immer noch auf Kail’s Antwort. Dieser zögerte einen Augenblick und sagte dann: „ Ja, in gewisser weiße schon. Ich mein zwischen uns läuft schon lange nichts mehr aber sie ist der einzige Mensch dem ich restlos vertraue, wir haben viel zusammen durchgemacht und sie ist verdammt wichtig für mich!!“ Zoot war erstaunt, so eine ehrliche antwort hätte er nicht erwartet. Er öffnete das Tor und ließ Kail herein. Dann führte er ihn zu Kia. Kail war regelrecht geschockt als er Kia sah. Es tat ihm einfach nur weh, sie da liegen zu sehen und nichts für sie tun zu können. „Wie lang liegt sie schon so da??“ „zwei oder drei Tage...“ sagte Zoot leise. Kail blieb noch eine weile und verschwand dann, es machte ihn total fertig, Kia so zu sehen. Zoot brachte ihn noch bis zum Tor. „Und wie geht es jetzt weiter, ich meine mit den Black Thunders??“ Kail zuckte mit den Schultern. „Naja, Kia hat mir die Verantwortung übertragen, aber ehrlich gesagt hab ich die Jungs nicht so im Griff wie sie, ich muss aufpassen dass wir nicht auseinander driften und die Jungs nen Aufstand machen...“ „Was wirst du ihnen sagen, ich meine wegen Kia?“. Abermals zögerte Kail mit der Antwort. „Ich werde sagen, dass sie feige angegriffen worden ist, brutal zusammengeschlagen wurde und dann weggeworfen wurde wie Müll. Die Jungs werden alles dran setzten die schuldigen zu finden und wir werden sie dann lynchen!“ Zoot zog die Augenbrauen hoch. „Und du glaubst tatsächlich die machen das?“ fragte er schnippisch. „Ja!! Vielleicht verstehen wir und nicht so gut untereinander aber Kia wird von allen geschätzt und ist für jeden da wenn’s drauf ankommt, das weiß ich und das wissen die Jungs und deßhalb werden wir diese Kerle kriegen!! So etwas nennt sich dann loyalität dem Anführer gegenüber!“ sagte er energisch. „Falls du es noch nicht wusstest!“ zischte er dazu. Dann drehte er Zoot den Rücken zu und verschwand auf seiner Maschine Richtung Stadion... Knapp zwei Stunden später kam Bray um nach dem rechten zu sehen, er wollte eigentlich nur kurz vorbeikommen um sicherzugehen, dass sich ihr zustand nicht verschlechtert hat aber er blieb die ganze Nacht wach und war bei Kia. „Kia komm schon, du kannst es schaffen! Lass uns nicht hängen, wir haben uns ja nichtmal richtig unterhalten können, bitte!!!“ Irgendwann wurde auch er müde und schlief ein. „Sag mal wo ist Bray??“ fragte Amber am nächsten Morgen in die Runde. „Wo wohl??“ sagte Lex gereizt. „Lex halt die Klappe, er macht sich Sorgen, na und? Wir könne halt nicht alle so selbstverliebt sein wie du!!“ gab Trudy giftig zurück. Sie funkelte Lex noch böse an und der verstummt sofort. Zoot war wieder bei Kia. Er hatte Bray abgelöst, der die ganze Nacht wach war, und ihn nun zurück in die Mall geschickt. Wieder nahm er ihre Hand und sprach leise mit ihr. „Hey Kleine, was machst du denn für Sachen??“ er schluckte. Ihr Körper lag total Regungslos da, sie zuckte nicht einmal mit den geschlossenen Augen. Es war zum Schreien. „Du kannst uns doch nicht schon wieder einfach so verlassen!! Nicht jetzt!!“ am Liebsten hätte er sie dazu gezwungen, sofort ihre Augen auf zu machen, oder nur ein Lebenszeichen von sich zu geben, aber das war etwas was er nicht konnte und das tat weh!! „Kia bitte, Bray treibt mich in den Wahnsinn mit seiner ewigen Besserwisserei!!“ er lächelte leise auf. „Du bist die einzige die ihm den Mund verbieten kann, komm schon, bitte geh nicht, egal wo du bist, es kann nirgends besser sein, als hier!!“ ‚Mein fresse, klingt das egoistisch’, schoss es ihm durch den Kopf. „Bitte, lass mich nicht im Stich, du hast mir versprochen, mich nicht hängen zu lassen!!“ er schaute traurig in ihr Gesicht. Keine Regung, nichts woran man erkennen könnte, das sie alles verstanden hatte. Er strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht, küsste sie auf die Stirn und verließ den Wagon, damit Siva die Verbände, die mit Blut vollgesogen waren, wechseln konnte. „Hey, Siva danke, ich meine, dass du das für sie tust...“ Siva nickte. „Keine Ursache...“ dann ging sie in den Wagon und er zurück zu seiner Truppe um irgendwelche Demon Dogs aufzumischen und all seine Wut an ihnen abzulassen. (die armen DDs...).
Teil 46

„Das wär alles nicht passiert, wenn ich sie dazu überredet hätte mit uns zu fahren...“ Bray plagten die Schuldgefühle. Traurig saß er, den Kopf hängend, auf seinem Bett, während Amber im liebvoll über den Rücken strich. „Ach, quatsch, es ist nicht deine Schuld!! Sie wusste was sie tat und...“ „ und das hat sie fast umgebracht!!“ sagte er etwas lauter. Amber zuckte zusammen. „Entschuldigung, ich wollte dich nicht anbrüllen!“ Bray seufzte. Amber nahm ihn in den Arm und er erwiderte diese Umarmung dankbar. Sanft strich sie ihm über den Rücken und küsste ihn auf die Stirn. „Sie ist `ne Kämpferin, sie wird nicht sterben!!“ Er nickte. „Danke!!“ er lächelte sie kurz an. ‚Wenigstens lacht er mal wieder!!’ dachte sie sich im stillen und drückte ihn noch mal kurz. „Du solltest jetzt etwas schlafen!!“ es war eher ein Befehl als eine Bitte und Bray nickte abermals. Amber verschwand aus dem Zimmer und Bray verfiel in einen unruhigen Schlaf. „Hat sich was verändert??“ fragte Zoot Siva, als diese gerade aus dem Wagon kam (während er weg war, war sie die ganze Zeit bei Kia ). Sie schüttelte den Kopf. „Ihr Puls ist immer noch schwach, aber ich schätze wenn sie die nächsten Tage überlebt, packt sie es!!“ sie drückte ihm kurz die Schulter und verschwand zu Ebony. Zoot setzte sich abermals an den Rand seines Bettes und betrachtete seine kleine Schwester. Immer wieder strich er ihr über die Hand und über das Gesicht. Sie hatte eine sehr flache Atmung, ihr Puls war kaum zu spüren und sie war eiskalt. „Komm schon Kia, kämpfe!! Kämpfe gegen den Tod, du bist stark, du schaffst das!!“ Er umschloss ihre Hand mit seiner und schaute sie traurig an. Es war schlimm für ihn, da zu sitzen und nichts tun zu können. Verdammt noch mal, er war Zoot, er hatte Macht, er konnte alles haben was er wollte, wieso konnte er dann seiner Schwester nicht helfen, wenn sie seine Hilfe brauchte?? Was nützte ihm Power& Chaos wenn er seiner Schwester nicht helfen konnte. Er hatte sie doch erst seit ein paar Monaten wieder und wollte sie nicht hergeben. Er würde sogar einen Pakt mit den Demon Dogs schließen, wenn sie ihr helfen könnten, aber niemand konnte ihr helfen! „Warum trifft es immer dich??“ fragte er leise. Eine einzelne Träne lief seine Wange herunter und platschte auf ihre Hände. „Ich hab dich lieb!“, flüsterte er leise, drückte ihr noch einen Kuss auf die Stirn und verließ völlig fertig den Wagon. Siva hatte ausdrücklich Ruhe verordnet und er tat alles, um Kia zu helfen.

Teil 47:

Schon seit vier Tagen lag Kia regungslos in de Wagon. Eigentlich hätte man sie für Tod erklären können, aber Zoot wollte, nein konnte nicht. Auch wenn ihr Herz schwach schlug, sehr schwach sogar, schlug es immerhin und das hies, dass es noch eine Chance gab. „Kail, was ist nun mit Kia?? Sie ist fast drei Wochen weg, irgendwas ist doch passiert, oder nicht??!!“ Kail stand auf der Treppe. Einige Black Thunders machten sich zunehmend Sorgen um ihre Anführerin. Er hatte es nicht fertig gebracht ihnen zu sagen, was mit Kia passiert ist. „Jungs, ich weiß nicht wie ich euch sagen soll, ähm Kia ist......“ Plötzlich übertönte ihn eine zweite Stimme. Jeff stand da. Kail traute seinen Augen nicht. „Wie bist du aus dem Käfig gekommen??“ Jeff grinste fies. „Nun ja, es gibt halt noch ein paar Leute in diesem heruntergekommenem Tribe, die wissen, dass ein Mädchen als Anführer nichts taugt. Und diese netten Leute haben das Codeschloss geknackt!!“ Er konnte sich ein Grinsen bei Kail’s geschocktem Gesicht nicht verkneifen. „Tja Jungs, ich werd euch sagen was mit Kia ist! Sie ist hopps gegangen, was heißen soll, ich bin jetzt der Chef, was heißen soll wir zeigen diesen Idioten da draußen jetzt mal, wer wir sind und was wir drauf haben!!“ Einige Black Thunders brachen in Kampfgeschrei aus, andere schauten sich verwirrt an und sagten nichts. „ Als erstes Schlag ich vor, dass wir diesem blöden Bullen (Zoot), zeigen dass wir die stärkeren sind!!“ weiterer Jubel brach aus und die Mehrheit der BTs brach in Richtung Rail Yards auf... „Was meinst du, wird sie wieder??“ Ebony, Jay und Siva saßen etwas betrübt in einem ehemaligen Luxuswagon mit bequemen Sesseln und unterhielten sich. „Ich hoffe es!“, sagte Ebony. „Zoot ist total schlecht gelaunt und gleichzeitig total fertig!“ Siva nickte. „Er macht sich große Sorgen, würde ich auch an seiner Stelle...“ die anderen nickten. Siva stand auf. „wo willst du hin??“ fragte Ebony. „Nach Kia schauen...“ Ebony nickte und wandte sich dann Jay zu, bei dem sie sich küssend einkuschelte. „Wo ist Eb??“ fragte Zoot genervt. Siva nickt mit ihrem Kopf in die Richtung des Wagons aus dem sie gerade gekommen war. Zoot lief los und Siva ging zu Kia. Trudy lag grübelnd in ihrem Bett. Brady hatte sich bei ihr eingekuschelt und war eingeschlafen, was Trudy unmöglich machte sich zu bewegen. ‚Sie muss es schaffen!!’ Trudy dachte unentwegt an Kia und wie sie wohl aussah und vor allem, was sie durchmachen musste. Dann wurde auch sie müde, sie hatte die letzten Nächte nicht besonders gut geschlafen, und schlief ein. Zoot wollte Ebony gerade einen Tagesbericht abverlangen, als er die bekannten Motorradgeräusche hörte. „Na super, diese Deppen haben mir gerade noch gefehlt!!“ er rollt genervt mit den Augen und deutete Ebony ihm zu folgen. Vor dem Tor angekommen, musste sich Zoot mit der grinsenden Visage von Jeff auseinandersetzten. „Was wollt ihr??“, fragte Zoot gelangweilt. „Nur da weitermachen, wo uns Kia das letzte mal dazwischen kam....“ Zoot hatte echt keinen Nerv dafür, jetzt mit ihm zu kämpfen. „Du lernst nicht sehr schnell, oder??“ fragte Zoot bissig. „Aber gut, heute erfülle ich dir deinen Wunsch...“ er gab den Locos ein Handzeichen und diese stürmten los. Ein Kampf brach aus... Siva bemerkte wie Kias Augen zuckten. ‚Endlich!!’ dachte sie uns stieß einen erleichterten Seufzer aus. Schwach öffnete Kia die Augen und blinzelte gegen das Sonnenlicht, dass durch eines der Fenster fiel. „Wo bin ich, was ist passiert??“ fragte sie leise und schwach, dabei schloss sie die Augen, es kostete sehr viel Kraft zu sprechen. „Wir haben dich vor einigen Tagen vor den Rail Yards gefunden, du warst schwer verletzt, jetzt bist du immer noch hier...“ Kia nickte. Dann hörte sie die Motorradgeräusche und versuchte sich aufzusetzten, es misslang ihr. Siva eilte zu ihr und half ihr ein bisschen, in der Hoffnung ihr Kreislauf würde in Schwung kommen. Dann reichte sie ihr ein Wasser. „Sind das meine Leute??“ fragte sie geschwächt. Siva zuckte mit den Schultern und ging zur Tür. Dann nickte sie mit dem Kopf. „Ja!“, sagte sie noch immer an der Tür stehend. „Scheint so als würden sie kämpfen wollen...“ dann stutzte sie. „Hattest du diesen Jeff nicht weggesperrt??“ Kia schaute sie fragend an. Doch Kia brachte es nicht fertig zu sprechen und nickte nur. Siva deutet mit ihrer Hand nach draußen. „Naja, Jeff steht da und es scheint so als würde er deinen lieben Bruder herausfordern..“ Kia ließ müde die Schultern hängen. „Das darf nicht war sein!!“ murmelte sie. „Siva, hol bitte Zoot und Jeff hierher, bitte!!“ Siva nickte und lief zu Zoot. Bray kam schlaftrunken aus seinem Zimmer und kratzte sich Müde am Kopf. „Was gibt’s neues??“ fragte er, während er sich ein Glas wasser einschenkte. „Wohl noch nichts, weder Zoot noch sonst jemand war da...“ Bray schluckte das wasser runter. „Ich geh da jetzt hin, kommt ihr mit??“ Amber, Trudy und auch Lex nickten. „Lex??“, fragte Bray ungläubig. “Hey, das mit deiner Schwester tut mir Leid, aber Siva ist schon seit Tagen bei diesem verrückten und... wer weiß was er mit ihr macht und..“ Bray winkte ihn ab. „...schon klar, Lex, schnapp dir deine Jacke und komm mit..“

Teil 48:

Der Kampf war im vollen Gange als Siva auf Zoot zu gerast kam und ihm hastig etwas ins Ohr flüsterte. Zoot schaute sie entgeistert an. „AUSEINANDER!!!!“, schrie er. Die Locos prügelten sich weiter. Zoot gab Ebony ein Zeichen zum Wagen zu laufen und die Sirene an zu machen. Ebony tat wie ihr gehießen und schmiss die Sirene kurz an. Sämtliche Locos entfernten sich von der Gruppe (sie waren darauf trainiert, wenn während eines Kampfes die Sirene ertönte, sofort vom Gegner abzulassen...), was die einzelnen Black Thunders irritierte. „Jeffilein, komm mal her!!“ sagte Zoot gespielt freundlich und winkte ihn zu sich rüber. Jeff bewegte sich keinen Millimeter. „Ich sagte du sollst deinen Arsch hier her bewegen!“, brüllte Zoot und sofort stürzten sich zwei Locos auf Jeff und brachten ihn zu Zoot. „Lasst ihn los!“, meinte Zoot und finge sich verwirrte Blicke von Jeff und sämtlichen Locos ein. Dann wandte er sich den restlichen Black Thunders zu. „Ihr Flaschen zieht jetzt Leine, beovr ich es mir anders überlege....“ In null komma nichts, waren die Black Thunders auf ihren Maschinen und fuhren, beschämt, zum Stadion. „Sag mal was geht den da ab??“, fragte Trudy. Sie sahen die Rail Yards und erkanten die Black Thunders. „Die haben sich mit Zoot angelgt, so blöd muss man erst mal sein wie die das sind!!“ sagte Bray ungläubig. „Was macht Zoot da???????“ fragte Amber als sie sah, dass sie einen der Black Thunders zu sich holte und ihn, ohne ihm eine zu verpassen mit sich nahm. „Sieht aus, als zieht er ihn zu Kia...“ bemerkte Bray leise. „So, da drinnen ist jemand, der dich sehen will...“ Zoot deutete auf den Wagon und lehnte sich selbst an den Wagon. „K..K..Kia??“ fragte Jeff ungläubig. Sie nickte und grinste ihn herablassend an. „Hat sich das kleine Arschloch also befreien können, richtig??“ Jeff wollte gerade ansetzten, doch Kia brachte ihn mit einer Handbewegung zum Schweigen. „Es interessiert mich nicht! Du kannst mir erzählen was du willst, ich hör dir nicht zu!! Jeff, ich hab es nur gut gemeint mir dir, ich weis nicht wo dein Problem ist aber ehrlich gesagt du bist es nicht wert! Ganz ehrlich!! Ich hab dir nach dem Tod deines Bruders beigestanden, ich hab dir geholfen wieder hochzukommen und das ist dein Dank?? Wie oft hab ich dich aus der Scheiße geboxt?? Wie oft hab ich dich vor dem Tod bewart?? Sags mir Jeff, wie oft??“ Kia schaute ihn Mitleidig an. Jeff schaute zu Boden, sie hatte recht, aber das sollte sie nicht wissen. „Weißt du Jeff, ich nenn dich Feige, einfach Feige!!“ Wieder keine Reaktion. Kia atmete hörbar ein und aus. „Du hast also gedacht, du könntest gegen die Locos kämpfen, richtig?? Du hast doch tatsächlich gedacht, du könntest Zoot’s Truppe schlagen?? So Blöd wie du möchte ich auch mal sein!!“ Sie schüttelte lachend den Kopf. Jeff gab keinen Mucks von sich. „Da du ja denkst, du wärst ein so großer Anführer, überlass ich dir die Black Thunders!!“ Jeff klappte der Mund auf. „Ist..ist das jetzt dein Ernst??“ Kia nickte. „Die, die mit dir abhauen wollen, die, die dich als Anführer haben wollen, können mit dir abfatzen, aber ich will euch aus der Stadt haben! Ich will dich nicht mehr sehen, weder dich noch die, die mit dir gehen! Und jetzt verschwinde!!!“ Jeff konnte es nicht glauben, verschwand aber bevor es sich Kia anders überlegte. Kia ließ sich müde ins Kissen fallen, dieses Gespräch kostete sie fiel Kraft. Als Bray, Trudy, Lex und Amber sahen, dass keine gefahr mehr drohte, machten sie sich auf den Weg zu den Rail Yards. Zoot kam in den Wagon und kam leise auf Kia zu. „Hey Großer!!“, sagte sie mit geschlossenen Augen. Zoot lächelte und setzte sich auf den Rand ihres Bettes. Sie richtete sich auf und er nahm sie in den Arm. Glücklich erwiederte sie die Umarmung, soweit das mit der gebrochenen Hand ging. „AU!!“ schrie sie auf, Zoot hatte sie zu fest an sich gedrückt und für einen kurzen Moment tat alles weh. Sofort ließ er los. „’tschuldigung!!“ murmelte er. Kia lächelte ihn tapfer an. „Macht nichts!“ Wieder nahm sie ihn in den Arm. „Danke!!“ murmelte sie. „Für alles!!“ Zoot lachte kurz. „Für was den Kleine?? Ich war nur hier und hab brav dein Händchen gehalten..“ Sie winkte ab. „Das war schon genung..“, sagte sie während ihr eine Träne runterkullerte. „Ich hab doch versprochen ich lass dich nicht mehr im Stich!!“ sagte Zoot vorwurfsvoll während er ihr Gesicht in seine Hände nahm. Kia nickte und immer mehr Tränen fanden ihren Weg über die Wangen. Sie schniefte kurz auf und sah ihm dann in die Augen. (*hehehe* die Kontaktlinsen lassen Grüßen). „Was ist passiert, hm??“, fragte Zoot vorsichtig. Sie schüttelte den Kopf. „Gar nichts, nichts ist passiert!!“ sagte sie und schloss die Augen. Zoot verstand, sie wollte noch nicht darüber reden. „Hey, du Idiot, du kennst uns doch langsam, lass uns rein verdammt noch mal!!“, Bray war kurz davor die Nerven zu verlieren. Da erblickte Lex Siva. „Hey Babe!!!“ schrie er, „Sag mal diesem Trottel er soll uns durchlassen!“ Der Loco wandte sich zu Siva und diese nickte ihm zu. Langsam öffnete er das Tor und und die vier passierten eben dieses. „Ich lass dich mal wieder alleine, Siva reist mir den Kopf ab wenn ich zu lange hier bin!!“, sagte er grinsend. Sie nickte, blieb aber im Bett sitzen, er warf noch einen letzten, aufmunterden Blick in ihre Richtung und ging dann aus dem Wagon. Zoot sah, wie die Amber, Bray, Lex und Trudy auf ihn zugerannt kamen. Letztere kam direkt auf ihn zu und Zoot breitete seine Arme aus, Fing sie auf und drehte sich um seine eigene achse. „Sie hats geschafft!!“, brüllte er und ließ sie wieder runter nachdem sie lachend aufgeschrien hatte. „Sie ist wach und hat als erstes Jeff zusammengeschissen...“ er hielt Trudy noch immer in den Armen und deutet Bray in den Wagon zu gehen. Mittlerweile waren auch Jay und Ebony am Ort des Geschehens. „Sie ist wirklich wach??“ fragte sie ungläubig, Zoot nickte nocheinmal und großes Hurrageschrei brach aus. Bray stürmte sofort in den Wagon, Siva und Lex knutschten vergnügt rum und Ebony schaute Jay ungläubig an. „Kia?!!“ Bray stand in der Tür und lief Kia praktisch in die Arme. Kia schaute auf und drückte sich ganz fest an ihn. „Kleine, was machst du denn für Sachen??“ fragte Bray vorwurfsvoll und strich ihr übers Haar. Kia fing nun wie ein Schoßhund an zu heulen. „Bray...Bray..“ Kia konnte noch gar nicht glauben, dass sie ihn wieder hatte. Langsam löste sie sich von ihm. „Was meinst du, sehen wir uns dieses mal länger als fünf Minuten??“ fragte sie lachend. Bray grinste sie kopfschüttelnd an. „Klar doch!!“ Dann schloss er sie in die Arme und wiegte sie hin und her. Irgendwann war sie eingeschlafen und vorsichtig legte er sie zurück ins Bett und deckte sie zu. Zoot strich Trudy grinsend eine Strähne aus dem Gesicht. „Hatte die letzte Zeit nicht viel Zeit für dich, richtig?“ Trudy schüttelte den Kopf. „Schon vergessen, die Hauptsache ist, das Kia wieder fit ist...“ Zoot nickte. Zärtlich strich er ihr übers Gesicht und beugte sich etwas zu ihr runter um sie zu küssen. Endlich trafen sich ihre Lippen und Trudy vergaß alle um sich herum. Wie blöd war sie damals gewesen, vor dem Virus? Nie hatte sie erkannt wie nett Martin eigentlich war oder lag es an Zoot?? Irgendwie war er attraktiver als Martin, er hat irgendwas was Martin nicht hat und dieses etwas liebte. Immernoch an ihre Lippe klebend meinte er: „Bray mach den Mund zu, es zieht!!“ Bray war gerade aus der Tür gesprungen (so ne Wagontür ist halt 30-50 cm über dem Boden) und ist fast gestolpert als er Trudy und Zoot rumknutschen sah. Auch Jay und Ebony und Siva und Lex schauten sich verdutzt an. Trudy und Zoot prusteten los als sie die verdutzten Geischter der anderen sahen. „Tja Jay, was die können, können wir schon lange, oder??“ meinte Ebony lachend und zog Jay zu sich runter. Lex und Siva taten es den beiden gleich. Bray kam immer noch ungläubig auf Amber zu. „Das ich das noch erlebe!!“ meinte Bray zu Amber flüsternd. Ambers Mund stand auch offen. „Ich..ich.. sind das wirklich Zoot und Trudy oder ist das ne Fata Morgana??“ stotterte Amber. Bray zuckte mit den Schultern. „Ist doch auch egal, oder?? Jedenfalls..“ er zog Amber näher an sich. „Wieso sollten wir bei dieser kleinen Orgie nicht mitmachen??“ meinte er grinsend. Amber grinste frech zurück. „Dann zeig mal was du kannst!!“ sagte sie scherzend. Ehe sich die Locos versahen, war der Hof erfüllt mit knutschenden Paaren.

Kia brauchte Wochen um sich zu erholen. Nicht nur physisch, sondern auch psychisch. Der Schock saß einfach zu tief. Lange hatte sie sich mit Trudy, Amber oder Ebony unterhalten, was passiert war. Auch mit Zoot hatte sie viel Zeit verbracht. Er wollte rausfinden wer ihr das angetan hatte, aber Kia gab kein Wort von sich, sie hütete es wie ein Staatsgeheinis, den sie wusste, dass Trudy angst hatte, ihn zu verlieren und wollte die frische Beziehung nicht zerstören. Nur ab und zu verließ sie die Rail Yards, natürlich nur in Begleitung. Zoot hatte ihr einige Männer aufgebrummt, aus Angst, dass ihr nocheinmal etwas passieren könnte und auch um anderen Tribes zu zeigen, dass sich niemand mit den Black Thunders anlegen sollte- die Locos würden dann nämlich sofort zur Stelle sein. „Wie viele sind eigentlich mit Jeff mitgegangen?“ fragte Kia. Sie war im Stadion um den Wochenplan zu schreiben- dass lies sie sich nicht nehemen. Die drei Locos die sie begleiteten hatten sich in eine Ecke gesetzt und aßen. Kia wollte nicht, dass sie im Stadion hinter ihr herrannten, wenigstens hier wollte sie ‚normal’ leben. Kail lachte. „Nur Zwei...“ meinte er grinsend. „Wer?“ fragte sie dessinteressiert. „Hennes und Maurice...“ sagte er knapp (ich hab grad ne H&M- Tüte vor mir liegen... ). Kia lachte auf. „Ausgerechnet die zwei Spasties...“ Sie zuckte mit den Schultern. „..Mir kanns Recht sein, dann muss ich mich nicht mit ihenn rumschlagen, die waren eh nur nutzlos...“ Kail betrachtete Kia lange, sie hatte nur noch einzelne, kleine blau Flecken im Gesicht und natürlich der geschiente Arm, ansonsten tat sie alles, was sie auch schon früher gemacht hatte. Es war ihr einfach egal, sie wollte sich nicht unterbuttern lassen, dafür hatte sie keine Zeit. Etwas nervös lief Ebony in ihrem Wagon hin und her. Schon seit vier Wochen übergab sie sich regelmäßig- natürlich so, dass es Zoot nicht merken konnte. ‚ Nein, nein, nein.. das kann nicht sein.. ich will das nicht!!’ murmelte sie hin und her. „Hey Eb...“ Ebony schreckte aus ihren Gedanken hoch. „Wa..was ist??“ fragte sie nervös. Zoot schüttelte verdutzt den Kopf. „Ich fahr zur Mall, kommst du mit??“ Ebony riss die Augen auf. „Z..Z..Zur Mall?? Äh ich..nein, fahr du mal ohne mich...“ sagte sie sie Fingerknetend. Zoot schaute sie ungläubig an, schüttelte abermals den Kopf und verschwand. „Hey, hört mal her!!!!!!“ Kia hatte ihre Jungs auf dem Sportplatz versammelt und sich auf ein Mäuerchen gestellt. „Also, nachdem Jeff abgehauen ist und ihr alle dageblieben seit...“ Sie machte eine kurze Pause und lächelte jeden Dankbar und freundlich an. „..hab ich mir überlegt, dass ich ne Runde im Casino schmeiß- also, springt auf eure Maschinen und fahrt los...“ Großes Jubel- und Hurrageschrei brach aus. Kia lächelte abermals und ließ sich dann von Kail vom Mäuerchen helfen. Sie lief zu den Locos. „Wollt ihr mit??“ Die drei beäugten sie misstrauisch. Bei den Locos stand es nicht an der Tagesordnung sich vom Anführer einladen zu lassen. „Ach kommt schon, als Dankeschön dass ihr auf mich aufpasst..“ sie schauten sich etwas nervös an. Kia verdrehte die Augen. „Wenn ihr wegen Zoot nicht wollt, macht euch keine Sorgen, ich erklär im die Sache und er wird euch zur Abwechslung mal nicht eins aufs Maul hauen...“ Sie schaute die Jungs eindringlich an. „Gut, dann eben nicht...“ sie seuftzte. „ Euer Dienst ist beendet, macht Feierabend und haut den Kötern eins aufs Maul von mir..“ sagte sie und deutet ihenn zu gehen. Die Locos nickten und verschwanden. „Seit ihr so weit???????“ schrie sie und ihre Jungs starteten ihre Maschinen. „Hey Zoot, wo ist Ebony??“ fragte Jay. Er zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung, sie wollte nicht mit...“ er grinste schräg. „Hast du sie etwa mieß behandelt??“ fragte er ironisch. Jay schüttelte den Kopf, stand auf und nahm seine Jacke. „Wo willst du hin??“ fragte Ved. „Ich will wissen was mit Ebony ist, sie lässt sich seit Tagen nicht mehr blicken...“ Er war schon mit einem Bein an der Treppe als Zoot meinte. „An deiner Stelle würde ich das nicht tun, sämtliche Locos stehen auf Ebony..“ „Ach tatsächlich.???“ meinte Trudy neugierig. Zoot rollte mit den Augen. „Ich doch nicht..“ Er grinste sie frech an. „..Und die würden dich lieber am Balken als bei Ebony sehen, so lange ich oder Ebony nicht bei dir sind, siehts düster für dich aus, mein Freund...“ Jay wusste, dass Zoot recht hatteund ließ sich wieder auf den Stuhl sinken. „Hat sie was gesagt?? Fragte er mitleiderregend. Zoot schüttelte den Kopf. Jay ließ total fertig den Kopf hängen und verschwand in sein Zimmer. „Liebeskummer lohnt sich nicht mein Darling...“ sang Ved ihm noch nach und fing sich einen Schlag in die Seite von Cloe ein. „Lass ihn in Ruhe...“ Da das Casino weing Platz hatte, quetschten sich die Black Thunders mehr oder weniger rein, sie stellten mehrere Tische zusammen, dem Barkeeper war das egal, hauptsache sie würden viel trinken und zahlen. „Sag mal Kia, warum hast du das mit Jeff gemacht??“ fragte sie einer der Thunders. Sie zuckte mit den Schultern. „Er ging mir auf die Nerven und bevor ich noch umkomme bei einem seiner schlauen Ideen, hab ich ihm das gegeben was er wollte, einen eigenen Tribe...“ sie grinste frech in die Runde und alle fingen an zu lachen. Es wurde ziemlich spät, vereinzelt verschwanden Black Thunders zurück ins Stadion, nur noch Kail, Kia und zwei weitere waren dort. „Boah Jungs, ich bin fertig für heut, lasst uns abhauen bevor Zoot mich erwischt und seinen Locos die Hölle heiß macht...“ sie merkte dass sie auf das letzte Gläschen gut hätte verzichten können, aber jetzt war es eh zu spät. Die vier standen auf und Kia ging zum Brakeeper bezahlte anständig (mit was eigentlich?? Gibt’s diese ‚Em’s’ überhaupt noch???). Dann fuhren die letzten vier auf und davon. Zoot war noch in der Mall und saß mit Bray zusammen. „Hat sie schon gesagt, wer er war??“ fragte Bray tonlos. Zoot schüttelte den Kopf, lehnte sich zurück und streckte sich im Stuhl, wobei er komische geräusche von sich gab. „Nö, sie hütet es wie ein Staatsgeheimnis, aber hey, vielleicht weiß sie es einfach nicht mehr oder konnte die Kerle nicht erkennen...“ meinte Zoot. „Man ich bin Todmüde, ich leg mich in die Falle, ich bin fix und foxi...“ Bray grinste. „ Von was denn??“ meinte er frech. Zoot lachte kurz auf. „Hast du schon mal Brady erlebt wenn sie auf nem Spielplatz ist?? Ich sags dir, die hüpft noch fröhlich rum, während ich noch Luf ringend auf dem Boden liege...“ er schüttelte den Kopf und Bray lachte ebenfalls. „Glaub mir, du warst als Kind auch nicht besser, was meinst du was für Qualen ich mit dir durchlitten hab...“ Bray äffte eine Kinderstimme nach. „Bray bitte spiel mit mir.. Bray, machen wir ein Autorennen,..... Bray, such mich..bla bla bla!!” ganz normal sagte er. „Das war verdammt anstrengend....“ Zoot fing an zu Lachen. „Ach halt doch die Klappe...“ Dann stand er auf und ging ins Bett, Bray tat es ihm gleich. Mittlerweile waren die vier BTs im Stadion angekommen. „Also Jungs, Gute Nacht!!“ rief sie zwei ihrer Leute zu, die in einem anderen Teil des Gebäudes schliefen. Kail brachte Kia noch bis an die Tür. „Ui, ein wahrer Gentleman!!“ scherzte sie. „Tja, ich bin nun mal Perfekt...“ sagte er frech. „Also dann...“ er presste seine Lippen zusammen und schwankte mit dem Oberkörper hin und her. „Ja, dann...“ sagte Kia. Eine peinliche Stille trat ein. Kail machte auf dem Absatz kehrt. „Warte mal..“ Kail drehte sich um und lief auf Kia zu. „Was...??“ Kia räusperte sich noch mal. „Das!!“ sagte sie knapp und küsste ihn zärtlich auf den Mund...

Teil 50

Zoot kuschelte sich zu Trudy unter die Decke und drückte ihr zärtlich einen Kuss auf die Wange. Diese wurde mehr oder weniger wach davon und drehte sich zu ihm hin. „Nacht Süße...“ sagte er. „Mh..“ gab sie von sich und rutschte in seine Arme. Amber war wach, sie gab dem Kleinen etwas Milch. „Ist die Flasche immer noch nicht leer??“ fragte Bray ungläubig. Sie zuckte mit der Schulter. „Er ist zwischenzeitlich eingeschlafen und wieder aufgewacht..“ meinte sie. Bray zog sich um und legte sich ins Bett. Nachdem der kleine alles leer getrunken hatte und Amber ihn zurück in sein Bettchen gelegt hatte, kletterte sie müde zu Bray. „Komm her..“ meinte dieser und zog Amber zu sich. „Weist du eigentlich wie sehr ich dich liebe??“ flüsterte er ihr zu, während sie sich fest bei ihm einkuschelte.“Bestimmt nicht so sehr, wie ich dich liebe...“ meinte sie frech. „Na, warte du, willst du dich etwa mit mir anlegen??“ fragte er gespielt eingebildet und schon begann er sie kräftig durchzukitzeln. Langsam löste sich Kia von Kail. Dieser schaute sie ganz verdutzt an. „Wofür war dass den??“ fragte er noch ziemlich perplex. Sie zuckte mit den Schultern. „Einfach so, mir war danach... Auserdem hat Zoot mir erzählt welche Sorgen du dir gemacht hast- das ist der Dank“ sie schaute ihm in die Augen und versank darin. (stellt euch Jays Körper *sabber* und Ved’s Augen vor *schmelz*, dann wisst ihr ungefähr was Kia an Kail findet) Zärtlich strich sie ihm über das Gesicht und küsste ihn abermals. Kia drückte Kail gegen den Türrahmen und ihren Körper an seinen. Auch er ergriff nun die Initiative und strich ihr über den Rücken, während sie sich weiterhin leidenschaftlich küssten. Langsam wanderten seine Hände unter ihr Oberteil, dann hielt er inne. „Willst du das wirklich?“ flüsterte er leise. Sie schaute ihm abermals tief in die Augen und küsste ihn zu Antwort. Dann öffnete sie die Tür zu ihrem Zimmer (die knutschten ja auf’m Flur rum!!) und zog ihn auf ihr Bett. Ebony war diese Nacht wach und schlenderte, um sich abzulenken, über die Rail Yards. Hier und da hörte sie noch einige Locos lallen, sie waren wie fast immer- wenn Zoot nicht da war- besoffen. Ebony konnte so was nur belächeln und fragte sich, wie die Jungs es schaften, sie abends voll laufen zu lassen und am nächsten morgen ganz ohne Kater aufzuwachen.. Sie setzte sich auf die Motorhaube des Polizeiwagens, lehnte sich gegen die Windschutzscheibe, schloss die Augen und schlief müde ein (muss echt bequem sein. ) Stück für Stück landeten Klamotten neben Kia’s Bett. Zärtlich strich Kail mit seiner Hand über ihren schlanken Körper und Küsste sie in die Halsgrube. Kia genoss es, es war schon viel zu lange her dass sie so etwas gemacht hatte- nicht nur auf Kail bezogen, sondern überhaupt. Sie atmete hörbar schneller und bäumte sich auf, damit Kail ihren BH aufmachen konnte und auch dieser landete neben den anderen Sachen auf dem Boden. Von da an waren jegliche Schmerzen der letzten Zeit vergessen, alles was sie durchmachen musste, verflog und dieses Gefühl, welches nur Kail in ihr zustande brachte, breitete sich aus. Es war ein gutes, zufriedenstellendes Gefühl und sie genoss jede Sekunde davon.

Teil 51

„Ebony, wach auf!!!!!“ Ebony wurde unsanft aus dem Schlaf gerüttelt. „Was..was ist denn??“ fragte sie ganz Schlaftrunken. „Ich weiß das mein Auto bequem ist, aber du musst jetzt von der Motorhaube runter, meinetwegen kannst du später wieder darauf schlafen...“ sagte Zoot frech grinsend. Ebony hielt die Hand der Sonne entgegen, weil diese sie blendete. „Nein lass mich schlafen!!“ sagte sie und drehte sich um. Zoot verdehte die Augen. „Weiber!!“, murmelte er. Dann hob er sie vom Auto und lies sie auf den Boden sinken. Plötzlich war sie hellwach. „Mann!!!!“ schrie sie, „ was soll den das?? Was meinst du wie lange ich gebraucht hab um einzuschlafen???“ Zoot wusste, dass Ebony morgends ziemlich zickig sein konnte und belächelte sie nur. „Ja Ebony.. Gut Ebony.. Ich hol gleich die Männer mit der ‚Ich- hab- dich-lieb-Jacke’ und du kannst denen dann von deinen Schlafstörungen erzählen.“, meinte Zoot immer noch grinsend und tätschelte ihr den Kopf. Wütend rauschte Ebony ab. Langsam regte Kia sich, sie war total fertig, eigentlich wollte sie sich aufstehen, aber irgendetwas hielt sie fest. Langsam drehte sie ihren Kopf zu Seite. „Ohh Scheiße!!“ fluchte sie leise. Sie hätte alles erwartet, aber nicht das Kail neben ihr im Bett liegt- und zwar nackt! Dunkel erinnerte sie sich an die letzte Nacht und musste lächeln... „Er hast mich wirklich!!“ fluchte Amber, Baby Bray konnte nicht ruhig schlafen, und folglicherweise auch Amber nicht. Bray fing an zu lachen. „Jetzt komm mal wieder runter, er hat halt eben Hunger...“ grinste er. „Bray da ist nicht Witzig!!“ sagte Amber hysterisch. Bray schüttelte grinsend den Kopf, wurde aber wieder Ernst als er sich Ambers strafenden Blick einfing. „Also raus mit der Sprache, wieso schläfst du auf der Motorhaube meines wagens und warum warst du gestern nicht mit mir in der Mall??“ Zoot quetschte Ebony am Frühstückstisch aus. „Ist doch eh egal...“ sagte sie und griff nach einem weiteren Stück Brot. „Sag mal wie viel könnt ihr Frauen eigentlich Essen??“ wunderte sich Zoot laut. Sofort lies Ebony das Brot fallen und stand auf. ‚Scheiße, sogar Zoot merkt was!!’ dachte sie. „Wo ist Kia??“, fragte sie laut. „Keine Ahnung, frag mal die drei, die ständig an ihr kleben wie Kletten..“ meinte Zoot und wunderte sich über Ebonys verhalten. „Weiber halt...“ murmelte er abermals. Kia lächelte immer noch, das was Gestern Nacht passiert war, war keinesfalls falsch gewesen und auch nicht die Schuld des Alkohols. So viel war sicher!! Sie drehte sich so, dass sie nun direkt in Kail’s schlafendes Gesicht blicken konnte. Vorsichtig strich sie ihm über die Lippen und streckte sich etwas um ihn zu Küssen. „Hey Dornröschen, wach auf!!“ flüsterte sie leise und Kail schlug Müde die Augen auf. Auch er musste lächeln. „Na, zufrieden??“ fragte er gespielt eitel. „So wie schon lange nicht mehr!“. und strich ihm über seinen Oberkörper. Kail zog sie noch etwas näher an sie ran und küsste sie leidenschaftlich auf den Mund. „Gut zu Wissen!!“ mumelte er und strich ihr durchs Haar. „Weist du eigentlich wie sehr mir das gefehlt hat??“ sie lächelte ihn verführerisch an. „Zeigs mir doch, wie sehr...“ und ehe sie sich versah, lag Kail wieder auf ihr und küsste sie leidenschaftlich auf den Mund. „So sehr...“, flüsterte er.

Teil 52:

Nach einer weiteren Stunde kuscheln hatten es Kia und Kail endlich aus dem bett geschafft. „Ich hab ja endlich was an..“ meinte sie grinsend. Kail zog sie zu sich ran. „gewöhn dich lieber nicht so sehr daran..“ meinte er frech und küsste sie abermals. „Gott sei Dank, er schläft endlich...“ meinte Amber als sie in die Cafeteria kam. Sie schaute sich um. „Wo ist Zoot??“ Trudy schluckte ihren tee runter. „Er ist zu den Rail Yards gefahren, hat noch was wichtiges zu erledigen...“ sie rollte mit den Augen. „Du weist schon...“ sie verzog das Gesicht. „Demon Dogs jagen..“ Bray lachte kurz auf und schüttelte vergnügt den Kopf. „Kail... Kail....Kail.. oh mein Schätzchen!!“ Kia und Kail waren auf dem Weg zu Tor, als eine kleine Blondine (eine Outcast) auf ihn zugerannt kam und ihn stürmisch auf die Wangen küsste. „Ich hab dich ja so vermisst, mein süßer..“ piepste sie. Das traf Kia. Ungläubig starrte sie auf die beiden, abwechselnd auf Kail und auf das Mädchen. „Ich konnte nicht mehr aufhören an dich zu denken und an unsere gemeinsame Nacht und jetzt bin ich hier... ich hab ewig gebraucht um dich zu finden, du böser hast mich angelogen...“ fuhr das Mädchen weiter fort. Kia war enttäuscht. „Du mieses Schein!! Du mieser *******!!“ schrie sie und rannte zu ihrer Maschine und fuhr weg. „Kia warte!!!!!“ rief Kail, doch seine Worte wurden dadurch erstickt, dass ihn die kleine Blonde Küsste. „Lass das!“ er stieß sie zu Boden. „Verschwinde hier!!!“ Kail machte sich ebenfalls auf den weg zu seiner Maschie und fuhr Kia hinterher. Er vermutete, dass sie zur Mall gefahren war und steuerte dort als erstes hin. Kia war zu den Rail Yards gefahren. Tränen standen ihr in den Augen. „Du gemeines Arschloch!!“ fluchte sie n ihren Helm hinein. Die Locos sahen sie schon von weitem kommen und öffneten das Tor so weit, dass sie problemlos passieren konnte. „Hey Brüderchen!!“ sagte sie. Sie als sie von ihrer Maschine abstieg. „Hi!!“ meinte er stressig. „Ich will nicht lange um den heißen Brei herumreden, kann ich mir deine Gefangenen ausleihen?????“ Zoot stutzte „Wozu dass den, beschaff dir deine eigenen...“ meinte er frech. Kia atmete hörbar ein und aus. Dann grinste sie ihn frech an. „Gut, dann musst du eben her halten...“ sagte sie und boxte ihm etwas kräftiger in den Bauch, zu ihrem pech hatte Zoot diesen angespannt und war ziemlich hart. „Wieso spannt ihr Kerle immer eure Bäuche an, fühlt sich ja an wie Beton!!!!“ Zoot grinste sie abermals frech an. „Damit so kleine Nervensägen wie du uns nicht zusammenschlagen können..“ Kia verdrehte die Augen und seufzte. „Ok, spucks aus, was ist los??“ Kia zuckte mit den Schultern. „Nichts, bin nur depri, aber auch egal....“ Sie schaute sich um. „Wo ist Ebony??“ Zoot verdrehte genervt die Augen. „Frag mich dass lieber nicht, sie spinnt schon seit Wochen rum, ich glaub langsam hat sie nen Knall...“ Kia nickte. „Dann gesell ich mich zu ihr... geteiltes Leid ist halbes leid...“ sagte sie und verschwand.

Zur selben zeit in der Mall:

„Ist Kia da???“ Bray und Jay saßen in der Cafeteria, der rest der Mall Rats war ausgeflogen oder ging den täglichen Beschäftigungen nach. „Nö, schon seit dem letzten mal nicht mehr, wieso?“ Kail schüttelte den Kopf. „Nur so, ich muss was mit ihr klären...“ Bray nickte und deutet ihm, sich zu setzten. „Bleib noch ne weile und leiste uns Gesellschafft, ich bin sicher sie kommt nachher....“

Rail Yards:

„Klopf, Klopf...“ Kia trat in Ebony’s Wagon. “Zoot verschwinde, ich hab keine Lust die Demon Dogs zu zerhackstücken…” murmelte Ebony gegen die Wand. Kia lachte leise. „Mich hat zwar noch iemand mit Zoot verglichen, aber ich nehm das mal als Kompliment...“ Ebony drehte sich ruckartig um. „Oh..oh.. äh. Kia, du bist es, ich dachte du wärst Zoot, sorry.“ Sie lächelte flüchtig. „Hey, was ist den los?? Du siehst so müde aus, hast du stress mit Jay??“. Kia setzte sich neben Ebony auf ihr Bett und schaute sie fragend an. Ebony seuftzte. „Nein, ich hab keinen Stress- noch nicht...“ Kia merkte, dass Ebony um den heißen Brei herum redete. „Okay, spucks aus, kleine (*ggg*) was ist los?? Hat dich Zoot geärgert??“ Ebony schüttelte den Kopf und knetet nervös mit ihren Fingern rum. Sie holte tief Luft. „Nein, es betrifft mehr Jay und mich und es ist eine Katastrophe!!“

Teil 53:

Dann lies sie den Kopf hängen und schloss die Augen. Kia wusste was war. „Du bist Schwanger, hm??“ sagte sie mitfühlend und strich Ebony über den Rücken. Diese nickte nur. „Aber dann ist es doch kein Problem, Jay wird sich bestimmt freuen, er ist ein Familienmensch...“ Ebony schüttelte den Kopf. „Darum geht es nicht, es geht um mich!! Ich meine, ich war schon immer ein selbstverliebter Mensch, ich , ich kann mich um kein Kind kümmern, was soll ich ihm den beibringen?? Egoismus und Zynismus??“ Sie schlug sich die Hände auf den Kopf. Kia nahm sie in den Arm. „Ebony, das wird schon, ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht sein wird, ein Kind in dieser Welt großzuziehen, aber schau dir Trudy oder Amber an. Sie sind beide noch jung und haben es geschafft- und sie sind glücklich!“ den letzten Satz betonte Kia besonders. Ebony nickte leicht. „Weiß Jay es eigentlich schon??“ fragte Kia vorsichtig. Zu Antwort bekam sie, dass Ebony sich nach hinten auf ihr Bett fallen ließ und die Füße anwinkelte. „Also nein...“ seuftzte Kia. Sie schaute Ebony an und zog sie aus ihrem Bett. „Hey, was soll das??????“ schrie sie. „Du musst es ihm sagen, er ist der Vater!!!!“ Ebony wehrte sich mit allen kräften doch gegen Kia hatte sie keine Chance. Sie zog sie einfach hinter sich her.

Wieder in der Mall:

„Ich glaub ich geh jetzt besser, vielleicht ist sie im Stadion...“ meine Kail leise. Bray nickte. „Oder bei den Rail Yards...“ fügte er noch hinzu. Kail nickte und ging langsam die Treppen runter. Er war schon bei seiner Maschine, als er bemerkte, dass er seinen Helm oben vergessen hatte...

RY:

„Was wird das denn wenn’s fertig ist??“ meinte Zoot Augenbrauen hochziehend. Kia grinste ihn frech an. „Naja, ich dachte ich entführe Ebony vor deinen Augen, schicke dir dann einen Erpresserbrief und du kaufst sie frei indem ich deine Gefangenen verprügeln kann...“ Zoot nickte lachend. „Ihr fahrt zur Mall richtig??“ Kia nickte. „Viel spass...“

Back at the Mall:

„Ich hab meinen Helm vergessen...“ sagte Kail, als er die fragenden Gesichter von Bray und Jay sah. „Schade, ich dachte du würdest uns vermissen...“ meinte Bray. Kail nickte ihm nur lachend zu und verschwand wieder. „Ebony dass ist ganz einfach, du gehst rein, sagst Jay was sache ist und alle sind glücklich!!!“ Kia verlor langsam die Nerven. Ebony war ein Dickschädel wie sie ihn noch nie gesehen hatte. Dann wurde es Kia zu viel und sie schuckte Ebony vorsichtig in die Eingangshalle und die Treppen hoch. Dort standen auch schon Bray und Jay und zu Kia’s enttäuschung auch Kail, dem sie einen bösen Blick zu warf. „Ich kann das nicht!!“ sagte Ebony und machte kehrt. Doch Kia hielt sie fest. „Sags ihm!!“ flüsterte sie Ebony scharf zu. Dann schubste sie Ebony in Jay’s Richtung und ging die Treppen runter zum Ausgang. Bray merkte, dass es etwas wichtiges zu besprechen gab und verschwand auf sein Zimmer. Kail lief Kia hinterher. „Kia warte!!!!“ schrie er, sie machte keine Anstalten sich umzudrehen, geschweige denn, auf Kail zu warten. Dann packte er sie am Handgelenk. „Warum bist du do sauer?????“ Kia schaute ihn zornfunkelnd an. „Das fragst du auch noch?? Leidest du an früher Alzheimer oder was?“ Kail seuftzte. „Hör..hör zu..“ Kia zog die Augenbraue hoch. „Das Mädchen von vorhin.. sie.. sie war nur ne kleine Affäre, nichts ernstes..“ Kia schüttelte den Kopf. „Ach so... Dann war sie nur nur dein Spielzeug oder was?? Deine neue Flamme, bis dir jemand bessres über den Weg läuft.. Du bist echt wiederlich!!“ schrie sie ihn an, sie wollte gehen aber Kail hielt sie zurück. „Warte mal.. das kannst du doch nicht machen, ich meine, hat dir die letzte Nacht nichts bedeutet????“ er schaute sie flehend an. Etwas ruhiger, mit Tränen in den Augen sagte sie: „Natürlich hat sie mir was bedeutet und ehrlich gesagt, wollte ich dir, mir und vor allem uns noch eine Chance geben, aber ich bin echt froh, dass die kleine Blondine aufgetaucht ist, weil ich jetzt weis, dass du noch genauso bist wie früher...“ Kail wollte was sagen, doch Kia blockte ihn ab. „Weißt du, ich will nicht irgendeine sein, die gerade da ist weil sie da ist!! Kail, ich will nicht ständig daran denken müssen, ob die, die du vor mir hattest vielleicht besser war und ich ihr unbedingt das Wasser reichen muss..!“ Sie holte kurz Luft. „Ich will nicht dein Spielzeug sein Kail!“ sie schaute ihn an und Kail bemerkte wie sehr er ihr wehgetan hat. Dann nahm er ihre Hand und legte sie auf seine Brust. „Spürst du das??“ Er meinte seinen Herzschlag. „Kia, du weist, dass du vor wie auch nach dem Virus der wichtigste Mensch in meinem Leben warst. Du weist ganz genau das diese Herz eigentlich nur für dich schlägt...“ Er schaute ihr in die Augen. „Kia, du musst neimandem das Wasser reichen könne, eigentlich ist es anders rum. Alle Mädchen die ich nach unserer Trennung hatte, waren nicht das was ich suchte. Eigentlich mussten sie DIR das Wasser reichen können, weil du immer das perfekte Wesen in meinen Träumen warst und ich dich niemals aufgehört habe zu lieben. Das Feuer der Leidenschaft das du damals in mir entfacht hast, ist nie verglüht, im Gegenteil, letzte nacht brannte es wie nie zu vor... Kia ich brauch dich!!“ er schaute sie abermals flehend an. Kia war zu Tränen gerührt. Sie wusste nicht, wann Kail das letzte mal so offen über seine Gefühle gesprochen hat. In seinen Augen spiegelte sich all seine Liebe ihr gegenüber wieder und sie wusste, dass er ihr die Wahrheit sagte. Sie ging noch einen Schritt auch ihn zu, streckte sich und küsste ihn auf den Mund. Er hatte recht: Das Feuer der Leidenschaft war wieder entfacht...(Ich will auch mal so ne Liebeserklärung bekommen!!!!)

Teil 54:

Zur selben zeit bei Jay und Ebony:

Etwas schüchtern setzte sich Ebony neben Jay und holte tief Luft. Sie vermied es ihm in die Augen zu schauen. „Es ist was passiert und es ist wichtig dass du es weist weil, weil es unser Leben total verändern wird...“ Jay versuchte ihren Blick zu erhaschen, doch Ebony sprach zur Tischplatte (ihr wisst was ich mein, oder???) Plötzlich erschrack jay. Tausend gedanken schossen ihm durch den Kopf. „Du..du machst Schluss, richtig??“ sagte er mit einem Klos im Hals. Ebony schaute Jay erschrocken und mit weit aufgerissenen Augen an. „Nein!!“ schrie sie. „Nein, ich, nein.. bist du wahnsinnig???? Jay, wieso sollte ich Schluss machen?? Ich liebe dich doch!!“ Ebony hatte Tränen in den Augen, Jay dachte tatsächlich, sie würde Schluss machen. Schüchtern ergriff Ebony Jays Hand und legte ihren Kopf darauf. „Eb, was ist los?? Was ist passiert??“ Jay machte sich zunehmend sorgen um Ebony. „Jay..ich..“ sie atmete tief ein und aus. „Jay ich bin Schwanger!!“ Kurz und schmerzlos, jetzt war es raus und sie konnte es nicht mehr rückgängigmachen. Erwartungsvoll schaute sie ihn an Jay’s Mund stand offen. „Du..bist..Schw..Schwanger???“ das hatte gesessen, er hätte mit allem gerechnet, nur nicht mit dem. Ebony nickte unsicher und biss sich auf die Unterlippe. „Hör, hör zu.. wenn du das Kind nicht willst..dann ist..ist es okay, ich...“ ebony suchte die passenden Worte. „Ich...Jay....Wenn...Wenn du es nicht willst, werde ich es irgendwie abtreiben...“ Während sie das sagte stand Jay auf und lief an das Geländer. Er glaubte sich zu verhören. Er hörte das Ebony aufstand und spürte nun ihre Hand auf seiner Schulter. „Jay...Ich tue alles, hauptsache ist.. Ich will dich nicht verlieren....“ stumme Tränen rannen ihr Gesicht runter. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, sie wusste nicht, was er nun tun würde. Ruckartig drehte er sich um und packte sie.... Nach einer Weile lösten sich Kia und Kail wieder, trotzdem hatte sie ihre Hände immer noch in seinem Nacken und ihre Nasenspitzen berührten sich noch. „War das ein ja??“ fragte er frech. Kia lächelte ihn an, nickte leicht und küsste ihn kurz auf die Nase. „Ja, das war ein ja...“ verliebt schaute sie ihm in die Augen und versank darin. Glücklich schloss er sie in die Arme...

Ebony bekam es kurz mit der Angst zu tun als Jay sie packte. Doch anders als erwartet, hob er sie hoch und drehte sich um seine eigene Achse. „Jay.. Jay lass mich runter..“ schrie sie lachend. Er war überglücklich, lies sie wieder auf den Boden und strahlte sie happy an. „Du bekommst mein Baby??!!“ sagte er. Ebony nickte. „Ich bekomme dein baby..“ sie strahlte ihn an. Alles an Angst und ungewissheit war verflogen. Jay zog Ebony noch etwas näher an sich heran und küsste sie mit all seiner Liebe, während er seine Hand zu ihrem Bauch gleiten lies und immer wieder zärtlich darüber strich. „Und du hast wirklich gedacht ich will das Kind nicht??“ flüsterte er ihr küssend zu. „Tja, ich schätze das macht die Dummheit, kommt davon wenn man mit den Locos rumhängt..“ sagte sie verschmitzt und Jay lächelte sie glücklich an. Dann kniete er siech auf die Höhe ihres Bauches. „Hey mein Baby, wie geht’s dir da drinnen???“ Ebony warf lachend ihren Kopf in den Nacken. „Du spinnst doch!!“ sagte sie fröhlich, doch Jay lies sich nicht beirren. Immerwieder küsste er ihren Bauch und strich zärtlich darüber. „Mach deiner Mutter keine Schwierigkeiten, hörst du??- Sonst bekomm ich alles ab...“ mumelte er, doch Ebony verstand alles. „Das hab ich gehört!!“ sagte sie gespielt beleidigt und Jay stand wieder auf. „Ich liebe dich- ich meine euch ich meine...-ach vergiss es!!“ abermals hob er Ebony hoch und drehte sie. „Jay lass das, das tut dem Kind bestimmt nicht gut und mir auch nicht!!“ meinteEbony kopfschüttelnd aber während sie das sagte, umspielte ein lächeln ihren Mund und Jay umarmte sie. Das Geschrei von Ebony brachte sämtliche Mall Rats dazu, aus ihren Zimmer zu kommen. Auch Kia und Kail kamen Hänchenhaltend die Treppen hoch. Sie grinste zu Jay und Ebony. „Und, war es so schlimm???“ fragte sie in einem rechthaberischem Ton. Ebony schüttelte den Kopf. „Nein, alles ist okay!!“ sagte diese strahlend. „Gut, dann will ich die erste sein die gratuliert!!“ sgate sie und lief auch Ebony und Jay zu und umarmte beide kurz. “Gratulieren wozu??“ fragten Bray und Amber gleichzeitig. Kia grinste die beiden an und meinte: „Das sollen sie euch selbst sagen!!“ währenddessen warf sie Ebony einen ‚Ich-bin-fü-dich-da-Blick’ zu. Diese lächelte dankbar. „Also Freunde, ich hau ab, wir sehen uns in ein paar Stunden wieder!!“ meinte Zoot und übergab Tom (Der arme durfte doch mal von der Mall zu den Rail Yards laufen, des isch der Dank *ggg*) die Verantwortung. „Ihr kämpft nur, wenn ich angegriffen werdet- sonst nicht! Ist das klar??!“ schrie er seinen Leuten zu. „Jaa!“ ruften sie im Chor. Er nickte, stieg in sein Auto und verschwand zur Mall. „Na dann herzlichen Glückwunsch!!“ meinte Amber völlig überrascht. Sie schenkte Ebony ein freundliches lächeln, dass signalisieren sollte, dass es kein böses Blut mehr zwischen den beiden geben sollte. „Danke!!“ meinte Ebony freundlich und beide schlossen sich in die Arme. “Ähh, eine Frage, weis Zoot schon davon????“ meinte Bray und Ebony verzog das Gesicht.

Teil 56

„Ooo, ähhhhh..na ja... nicht wirklich- Scheiße!!!.....der reist mich in Stücke!!“ sagte sie. Bray nickte. „Nein, tu er nicht, er hackt dich in Stücke!!“ „Bray, spar dir deinen Sarkasmus!“ giftete Kia genervt. „Wenn du willst, sags ich ihm, oder ihr zwei sagt es ihm..“ bot Kia an. Ebony schüttelte den Kopf. „Er wird mir schon nicht den Kopf abreisen...“ “Sprecht ich über mich????“ Zoot kam grinsend in die Mall. „It’s Showtime!!“ grinste Kia. “Viel Glück!!” meinte Bray und die Mall Rats verteilten sich im Café. „Komm mal mit!!“ Ebony zog Zoot und Jay in eines der Zimmer. „Oh mann, das würde ich mir um nichts in der Welt entgehen lassen wollen!!“ murmelte Ved teuflisch. „Ach halt die Klappe und Küss mich!!“ murmelte Cloe, während sie an Veds Hemd zog. „Wie ihr befiehlt meine Königin...“ sagte er und küsste sie. Kia schaute lächelnd zu Ved und Cloe. „Was die können, können wir doch schon lange, meinst du nicht??“ flüsterte Kail frech in ihr Ohr und Kia strahlte. Sie drehte ich zu ihm und drückte ihm ein Kuss auf die Lippen. „Willst du mir vielleicht was sagen??“ meinte Bray grinsend. Kia schüttelte den Kopf. „Äh. Nein, was denn??“ sie zwinkerte ihn an und Bray nickte mit dem Kopf. „Ja, ja, schon klar...“ sagte er und trank ein Glas Wasser leer. „Also, Ebony spucks aus, was ist denn sooooooooooooooooo wichtig??“ Zoot verzog keine Miene, er saß auf einem Stuhl, weil Ebony ihn gebeten hatte sich hin zusetzten. „A...A..Also, ähm......“ Ebony kratzte sich am Hinterkopf. Wie sagt man seinem Anführer, dass man Schwanger ist und vor allem, wie sagt man es Zoot?? „Komm schon kleine, spucks aus...“ Ebony schaute verzweifelt zu Jay. Dieser schaute sie ratlos an und zuckte mit den Schultern. Zoot gefiel das ganz und gar nicht. „Okay, jetzt reichts, du hast genau 10 sek. Zeit mir zu sagen, was los ist, sonst wird’s ungemütlich!!“ er schaute Ebony funkelnd an. ‚Na toll, als ob das nicht scho schwer genung ist, jetzt muss er mir auch noch drohen!!’ dachte Ebony. Sie seuftzte. „Ich bin Schwanger!!“ kurz und schmerzlos. Zoot stand der Mund offen. Er fing sich aber schnell wieder. „Das ist alles???? Darum machst du so ein terror???? Ebony!!!!“ Zoot fing lauthals an zu lachen. “Sag mal, hast du tatsächlich gedacht ich tu dir was??“ Ebony schaute ihn unschuldig an. „Naja..“ Zoot blocke sie grinsend ab. „Nicht na ja, geh mal zwei Zimmer weiter, da liegt meine Tochter! Ich bin doch selbst Vater du Nuss!!“ Er stand auf und ging zu den anderen während er immer wieder lachend den Kopf schüttelte. „Zoot setzte sich zu Trudy und küsste sie kurz. „na, hast du ihr den Kopf abgerissen?“ meinte Bray. „sag mal was denkt ihr alle von mir??“ meinte Zoot gespielt beleidgt. „Nur das schlimmste Brüderchen!!“ sagte Kia und grinste ihn an. „Du bist mal ganz ruhig, ja!!“ er drohte ihr mit dem Zeigefinger. Kia lies sich auf das kleien Spielchen ein. „Oder was??“ sie lehnte sich auf ihre Arme und und schaute ihn herablassend an. Zoot tat es ihr gleich. „Sonst bist du dran, Schwesterchen!!“ meinte Zoot fies grinsend. Kia hob die Augenbrauen. „als ob du mir was anhaben könntest!!“ meinte sie schnippisch. Alle auser Bray verstanden die Situation, und das es eigentlich nur ein Witz war. Zoot stand auf und ging um den Tisch rum, Kia tat es ihm gleich. „Hey, hey ihr zwei, es reicht!! Ihr seid beide großartige Anführer und es gibt keine konkurrenz zwischen euch...“ Bray wurde nervös, er wusste wie Zoot abgehen konnte und er wusste wie dickköpfig Kia war. Zoot und Kia schauten sich verwundert an. Kia fing an zu Grinsen und Zoot tat es ihr gleich. „Sollen wir??“ sie nickte zu Bray. „Nichts wär mir lieber!!“ meinte Zoot. Blitzschnell schanppten sie sich ihre Gläser die mit Wasser voll waren und schütteten es über Bray, dieser registrierte gar nicht was geschah und nahm eine unfreiwillige Dusche. Alle Mall Rats fingen an zu lachen. „Das letzte mal, konnten wir das nicht zu Ende bringen...“ sagte Kia laut lachend und musste sich an Zoot festhalten um nicht vor Lachen auf den Boden zu fallen. „Na wartet ihr zwei, wenn ich euch erwische..“ Bray war aufgesprungen und schnappte sich als erstes Kia. „Du bekommst deine Abreibung noch..“ meinte er und fing an sie durchzukitzeln. Kia die furchtbar kitzelig war, schrie sich die Seele aus dem Leib. „Zoot, Zoot helf mir!!“ presste sich hervor, während sie sich zu Seite hin und her wandte. Dieser nickte nur und kam grinsend auf Bray zu. „Aber klar helf ich...“ sagte er Augenzwinkernd und half- allerdings Bray. Die Mall Rats schüttelten sich vor lachen. „Wenn das mal nicht Geschwisterliebe ist...“ meinte Ebony in einer kurzen Lachpause. “Jungs, das ist unfair, zwei gegen eine...“ Bray hatte aufgehört und kniete grinsend neben sie. „Na, hörst du auf??“ meinte er während er sie in die Backen zwickte. „Jaaaa..au!!“ meinte sie. „Und du!!!!“ sie zeigte auf Zoot. „Auf wessen Seite stehst du eigentlich??“ fragte sie Zoot lachend. „Immer auf der des Gewinners!!“ meinte dieser grinsend und half ihr hoch. Sie wandte sich an die Mall Rats. „Da seht ihr mal was für ein armseeliges Leben ich führe!!“ meinte sie Mitleiderregend und setzte neben Kail. „Tja, Schwesterchen, that’s life!!“ meinte Bray grinsend. „das schreit nach Rache!!“ meinte sie lächelnd und hatte auch schon einen Plan---> aber das ist eine andere Geschichte....

ENDE

Nachwort

Einige Tage später:

Kia, Kail, Zoot und die Mall Rats saßen in der cafeteria zusammen, als sich ein Sturm über ihnen zusammenbraute. Es goß wie aus Kübeln und Lex, der kurz draußen war um das Gelände abzuschecken kam tropfnass in die Mall. „Sieht nach Regen aus...“, meinte er sarkastisch und verschwand in sein Zimmer. Kia gab keinen mucks von sich un schaute Kail nur entgeistert an. „nein, wir können nicht!!!“, flüsterte sie. Kail nahm ihre Hand. „ Du weist das wuir müssen, es war schon immer so, wir können..“ Kia sprang auf. „Ich sagte Nein. Ich will nicht!!!!!!!!!!!“ Alle Augen richteten sich auf Kia. „’tschuldigung..“, murmelte diese. Abermals nahm Kail ihre Hand und drückte seine Stirn auf ihre. „Dir bleibt nichts anderes übrig wenn du weiterhin die Anführerin unseres Stammes bleiben willst...“ meinte er und küsste sie auf die Nasenspitze. Tränen stiegen ihr in die Augen. Wiederwillig nahm sie ihre Jacke un ihren Helm und ging Richtung Treppe. “wo wollt ihr bei diesem Wetter den hin?? Fragte Bray vorwurfsvoll. Kia drehte sich nicht um sondern erklärte leise. „Wir müssen los..“ Zoot begriff sofort während Bray noch nicht ganz dabei war. „Kommt ihr morgen noch mal vorbei??“ wollte er wissen. Kia schüttelte den Kopf. Langsam drehte sie sich um und einzelne Tränen kullerten ihre Wange herab. Sie schniefte kurz vor sich in. „Du verstehst nich Bray, wir- mein Tribe und ich- ziehen weiter.. das tun wir jedes Mal wenn ein Sturm aufkommt.. Das ist praktisch schon Tradition...“ sie zwang sich zu einem lächeln. Dann ging sie auf Bray zu und kniete sich so hin dass sie auf Augenhöhe war. „Versprich mir dass du auf Martin aufpasst, okay?? Versprechs mir!!“ Bray, der wohl immer noch nicht ganz begriff was los war ncikte nur mit dem Kopf und Kia drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Zoot konnte man nicht viel vorschreiben und ihm eine Moralpredigt zu halten war sinnlos. „Pass auf dich auf, okay??“ er,ahnte sie ihn und drückte seine Hand. Sie wusste sie konnte ihm nicht zeigen wie sehr sie ihn lieb hatte, auch wenn sis gerne getan hätte. Amber nickte sie feundlich zu und Trudy nahm Kia dann in den arm. „Pass auf dich auf kleine, nd wann immer du auch probleme hast, die Mall Rats helfen dir, okay!!“ meinte sie ind einem Flehenden Ton der Kia davon abhalten sollte nicht zu gehen. Kia nickte nur und drehte sich in Kails Richtung. Ein kurzes Nicken gab ihm zu verstehen dass sie nun aufbrechen konnten.’ “was ist mit mir???????“ fragte Ebony. „Du hast mir was versprochen Kia!! Und ich erwarte dass man seine versprechen hät!“ meinte diese vorwurfsvoll. „Du hast gesagt du wärst immer für uns“, dabei strich sie sich über den Bauch, „..da!! Du kannst nicht gehen!!“ flehte sie schon fast. Kia drehte sich nicht mehr um, lies aber ihren Kopf hängen. Ohne etwas zu sagen, verlies sie die Mall und brach- obwohl es stürmte wie verrückt- auf. Die Black Thunders standen schon bereit. Sie wussten was jetzt kommen würde. „wir warten ab, bis derRegen nachlässt, dann brechen wor sofort auf. Wie fahren so lange, bis mein Tanke leer ist, wer von euch auf der Strecke bleibt ist selber schuld, ich warte auf niemanden!!!!!! Ist das klar??!!“ rief sie in die Runde. „JAAAA!!“ schrien alle wie im Chor. „Wo willst du hin?????“ fragte Bray Zoot. Die anderen Mall Rats waren auf ihre Zimmer gegangen, den in der Cafeteria war es einfach zu laut. „Denkst du tatsächlich, ich lass Kia einfach abhauen??“ „Zot, wenn es ihr Triibe..“ „ich scheiss auf ihren Tribe!!!!!!“ schire er und schlug mit der Faus auf einen der Tische. „Das ist mir egal. Ich will sie in dieser Stadt haben, jetzt wo ich weis dass sie lebt!“ Zoot blickte sich um um sicherzugehen, dass keiner ihnen lauschte. „Bray, gluab es oder nicht, es hat mich innerlich zerissen, als sie nicht da war, es tat so weh!! Warum denkst du bin ich zu dem geworden weas ich jetzt bin?? Wegen ihr!! ich hab mich all die Jahre schuldig gefühlt, es hat mich kaputt gemacht!!“ er holte kurz luft. „ Jetzt weis ich, dass sie am Leben ist und ich will wissen ob e ihr gut geht, sie ist meine kleine.. „..unsere“, unterbrach Bray ihn. Zoot rollte mi seinen weisen Augen. „unsere...“zischte er, „Schwester!! Ich lass sie nicht gehen!!“ sagte er und machte sich auf den weg zu den Rail Yards. Der Regen hatte aufgehört und man hörte das starten von ungefäh 20 maschinen. Kia holte nocheinnal tief Luft und startete ebenfalls ihre Maschine. Dann klappte sie das Visier runter und fuhr los. Schnell wurde sie von ihren Mitgliedern eingekreist, zwei Vorne, zwei an den Seiten und Zwei hinter ihr. Die diente zu ihrem Schutz und sie war es gewohnt. Sie blickte sich nicht mehr um sondern hielt den Blick starr auf die Fahrbahn und langsam entfernte sie sich immer weiter von ihrer alten heimat.

Nach einigen Kilometern hielt Kia plötzlich an, die männer hinter ihr mussten stark abbremsen, damit sie nicht auffuhren. “Was ist los???“ reif Kail. Kia klappte ihr Visier hoch und drehte sich um. Sie konnte die Mall erkennen, die soeben von der Sonne angestrahlt wurde (welch eingebung *lol *). „Ich kann nicht“.. flüsterte sie. Sie wendete und stieg ab und ging auf Kail zu. „Hier, nimm das.. „ Sie reichte ihm die Kette des Anführers. „.. Ich hab mich entschieden, Kail.. ich kann nicht gehen!!“ Kail klappte der mund auf. „Was.. was ist mit uns??“ stotterte er. Sie lächelte ihn kurz an, „früher oder später hättest du mir e wieder das Herz gebrochen, es ist besse so!!“ Sie nahm seinen Helm ab und küsste ihn auf die Stirn. „Viel Glück nd pass auf meine Männer auf!“ Kia fühlte sich nun völlig befreit und stieg auf ihre Maschine. „Viel Glück Jungs,m ich packst dass schon!! Hier endet meine Reise mit euch, ich bin stolz darauf mich ein Black Thunder nennen zu dürfen!! Ihr macht euren weg!!!!!“ rief sie in die Runde. Jubelgeschrei brach aus. Kias motor heulte auf und sie fuhr zurück zu Mall. Bray saß niegergeschlagen in einer Ecke in der Mall als plötzlich der Alarm losging. Zoot kam rein. „Ich hab meine Leute losgeschickt, wir haben zwar die Harley-davidson fuzzies, aber Kia ist nicht dabei, die haben gemeint sie wär zurückgefahren...“ meinte er. „..und sie hatten recht!!“ ertönte plötzlich Kias Stime. Sie stand direkt unterm Eingang vomr brunnen. „Habt ihr noch ein Bett für mich frei??“ fragte sie grinsend. „ich glaubs ja einfach nicht>!!!“ meinte Bray und chloss sie in die Arme. „Ich schon..!.“, grinste Zoot. „,.. sie hätte sich ja sowieso nicht getraut abzuhauen!!“ meinte er kess. Kia löste sich von Zoot und ging herausfordernd auf Zoot zu. „Sag das nicht noch mal!!“ drohte sie. „Sonst was??“ meinte er gleichgültig. „Sonst prügel ich dir die Eingweide raus!!“ antwortete sie ihm. „Komm her du Nervensäge!!“, war Zoots antwort und schloss sie ind die Arme. „Mach so nen scheiß nicht noch mal, einfach abzuhauen!!!“, flüsterte er ihr ins ohr. Kia nickte. „Werd ich nicht!!“ versprach sie. Zoot lies sie los. „Okay, ich geb ne Runde!!“ schrie Bray und alle brachen in Gelächter aus, „..ich hab lust was zu feiern!!“ schire er!! Zoot, der sienen Arm um Kia gelegt hatte meinte. „..Du kannst übrigens auch in einem meiner Wagons schlafen...“ Kia nickte mit dem Kopf „Ja bitte, ich flehe darum!!“ sagte sie ganz ernst. „Hier verblödet man ja regelrecht!!“ Zoot lachte auf. „Das ist meine kleine Schwester!!!!!!!“

SCHLUSS AUS VORBEI!!!!!!!!!!!!