das zweite Ich- fortsetzung von Wo warst du?? von Zoot`s Sister

okay: also, nachdem mich einige meiner leserleins überzeugt haben, gibts jetzt ne fortsetzung zu der Story. bevor ihr aber hier anfangt, solltet ihr vielleicht meine Story http://www.eyeboards.com/showthread...p;threadid=4280 'wo warst du' lesen, weil ihr da das 'Grundwissen herbekommt.. aslo, viel spass mfg eure Zoot's Sister

Teil 1

Kia hatte sich gut eingelebt. Wie auch schon vorher, verbrachte sie mehr zeit mit den Locos und Ebony als in der Mall. Hier gefiel es ihr besser, sie hatte mehr Freiheiten, zumindest wenn Zoot nicht da war, denn wo immer sie auch hinging, folgten ihr ‚unauffällig, zwei Locos. Zoot hatte sie geschickt, damit Kia nichts zu stoß.. „Brüder!!“, murmelte sie jedes Mal wenn sie es geschafft hatte diese Idioten abzulenken.
wenn Zoot aber mal nicht da war, trainierte sie heimlich einige Locos im Nahkampf. Sie fand, die Locos hätten noch einige Dinge zu verbessern, außerdem war ihr Langweilig und sie hatte nichts anderes zu tun. Ihr war es egal, ob Zoot etwas davon wusste oder nicht, immerhin war es ja zu seinem Schutz!!

Mittlerweile hatte auch Ebony ihre Tochter (Kyra) zur Welt gebracht und hütete diese wie einen Augapfel. Sie hatte Vernunft angenommen und gemerkt, dass sie, Jay und ihr Baby in der Mall besser aufgehoben war als sonst wo, was hieß, dass sie die Locos mehr oder weniger wirklich verlassen hatte. Doch dies tat keinen Einbruch in Kias und Ebonys starker Freundschaft, die sich gebildet hatte. Kia war stets da wenn Ebony hilfe brauchte und sie sich nicht traute jemanden anderes zu fragen. Kia war diejenige, bei der sich Ebony - falls nötig- über Jay ärgern konnte. Sie waren die ‚besten Freundinnen’ falls es so was in einer Welt wie dieser gab- und Kia war froh darüber. Klar, sie konnte immer noch zu Trudy, aber es war nicht so wie früher.. sie hatte sich geändert und Kia ebenso, aber trotzdem waren sie noch füreinander da.

Teil 2:

Draußen herrschte wunderschönes Wetter und Trudy, Brady, Amber, Jay, Bray, Bray jr, und Ebony mit Baby beschlossen etwas spazieren zu gehen. Zoot wollte nicht, er empfand es als Beleidigung das man ihn überhaupt gefragt hatte. „Falls ihr es schon vergessen habt, ich bin Power und Chaos höchstpersönlich, ich mach doch kein Picknick!! Irgendjemand könnte mich sehn und ich wär das Gespött der leute!!“ meinte er entrüstet. Trudy hatte nur den Kopf geschüttelt während Kia sich nicht mal die Mühe machte, ihr lachen zu verbergen. „Kommst du mit??“, fragte Trudy diese hoffnungsvoll. Kia zögerte. „ich weis nicht...“ sie wollte nicht wirklich mit, sie fühlte sich wie das 5. Rad am wagen.. Trudy bemerkte ihr zögern. „Ach komm schon..... BIIIITE!!!“, flehte sie. Kia gab sich geschlagen. Sie konnte nicht nein sagen. „Memo an mich: Endlich lernen ‚Nein’ zu sagen!!“, dachte sie. „Okay, schon gut!!“ sagte sie und stand etwas Träge auf.

Teil 3:

Trudy hatte recht behalten. Es war ein wirklich schöner Tag gewesen. Die anderen waren schon zurück zu Mall gegangen nur Kia, Brady und Trudy liefen noch am Strand entlang. Genau wie Kia, war auch Brady eine Wasserratte. Sie tollte die ganze Zeit im Wasser rum, nahm den feuchten sand in die hand und warf ihn auf ihre Mutter und Kia. Trudy fand das nicht so lustig, Kia umso mehr. Sie liebte ihre Nichte und zeigte es allen und jedem. „Du glaubst gar nicht wie schön es ist, dass alle wieder zusammen sind, Amber und Bray, Jay und Ebony, Ich und..“ „Zoot??!!“, fiel Kia ihr ins Wort. Trudy musste grinsen. „Ja...“ sie schaute etwas verlegen zu Boden wie ein verliebter Teenager. Quatschend liefen die zwei den Strand entlang und entdeckten nicht die Gestalten in den Bäumen. Nicht einmal Kia sah oder hörte sie obwohl sie Augen wie ein Adler und Ohren wie eine Fledermaus hatte. Keine entdeckte die immer näherkommende Gefahr....

Teil 4:

Kia, Trudy und Brady waren von knapp 10 finsteren Gestalten umzingelt. Sie wussten weder ein noch aus. Trudy hatte panische Angst um Brady, was wenn es Chosen waren die kamen um Brady zu holen?? Von Ved hatte sie erfahren, dass der Guardian ebenfalls ein gefangener war, was, wenn er geflüchtet war?? Was, wenn er die Chosen wieder in leben zurückgerufen hatte??? Sie hatte Angst!
“Na ihr hübschen wohin des weges??“, meinte einer der Männer schleimig und leckte sich dabei die Lippen mit der Zunge. „Was wollt ihr, wir haben weder essen oder sonst was bei uns, verschwindet!!!“, zischte Kia giftig. Der Mann brach in ein falsches Lachen aus. Er kam einen Schritt näher auf Kia zu, packte sie am Hals und zog ihren Kopf zurück. „Ich habs aber nicht auf Nahrung abgesehen, süße!!“ flüsterte er teuflisch während er ihr über den Oberkörper strich. Kia verengte die Augen, grinste fies und tat so, als würde sie auf sein Angebot einsteigen. Sie lachte kurz auf. „Du hast keine Ahnung worauf du dich da einlässt...“ sagte sie kalt und eher er sich versah hatte er ihr Knie zwischen seine Beine. „Lauf Trudy!!!!!!“ schrie sie, während die anderen sie attackierten. Trudy packte Brady und lief so schnell sie konnte weg vom Strand, sie wusste gar nicht wo sie war als sie sich umblickte und Zoot mit seinen Männern sah. „Zoot!!!!!!!!!!!!!!!!!“ schrie sie.
Zoot war gerade dabei einem neuen Tribe zu zeigen wer in der Stadt das sagen hatte, als er jemanden seinen Namen schreien hörte. Er blickte sich um und sah Trudy. Er verdrehte die Augen, wurde aber stutzig als er sah dass sie Brady im Arm hatte und mit ihr auf ich zu rannte. „Zoot...“, keuchte sie völlig außer Atem. „Zoot,....... Kia....... Männer,........ Strand.. Angriff..“ war alles was sie hervorbrachte und schon alleine dass reichte ihm. „Auf zum Strand!!!!“ brüllte er und seine Männer ließen von dem Tribe ab. Er sprang in den Wagen und lies die Sirene einschalten. Trudy ging zu Seite und sah nur noch einer Staubwolke hinterher. Dann schickte sie ein Stoßgebet gen Himmel und hoffte, dass es nicht zu spät war. Teil 5:

Kia tat alles, was sie konnte. Aber es waren zu viel. Einige lagen Bewusstlos am Boden doch dann lag sie plötzlich am Boden. Irgendjemand saß auf ihr. Kia hatte eine grausige Vorahnung was gleich passieren würde, also strampelte sie wie verrückt während der Mann auf ihr an ihrer Hose rumhantierte. Ihr Top war schon aufgerissen und es war nur noch eine Frage der Zeit bis er das bekommen würde was er wollte. Kia hörte auf zu strampeln als sie das Heulen der Sirenen hörte, das immer näher kam. Ein letztes Mal versuchte sie, den Kerl von sich zu schupsen aber es ging nicht. Immerhin hatte er es schon geschafft ihre Hose aufzumachen als er aber dann plötzlich von jemanden zu Boden gezerrt wurde. Kia erkannte nur Zoots Jacke und wie seine Arme wild auf den Kerl eindroschen. Dann blickte sie sich um. Überall Locos, die die anderen in Schach hielten..
Fertig wie sie war, lehnte sie sich an die Motorhaube des Wagens und versuchte ihr Oberteil einigermaßen zu zuhalten. Nach einiger Zeit war der Sand vollgesogen mit Blut. Überall lagen halbtote oder Tote Körper. Hier und da, versuchte noch jemand aufzustehen, scheiterte aber an den Knien von Locos die sich ihnen bei jedem Versuch in den Magen bohrten. „Ein Kleiner Willkommensgruß von mir!!“, fauchte Zoot. Er ging rüber zum Wagen. „Alles klar??!!“, fragte er und drückte Kia die Schulter. Diese nickte nur, wagte es aber nicht ihn anzusehen. „Komm, gehen wir, ich bring dich in die Mall..“
Die Mall - Das war genau der Ort an den Kia überhaupt nicht hinwollte. „Kann ich nicht..“ setzte sie an. „Nein, es ist besser wenn du dort bist..“, fiel ihr Zoot ins Wort. Er führte sie zum Wagen und drückte sie ins Auto. Dann gab er seien Männer den Befehl zum Rückzug. „findet Raus wer der Anführer ist und bringt ihn zu mir!!“, sagte er laut. Einigen anderen Leuten nickte er zu und diese kamen sofort zu ihm. „Ihr vier kommt mit mir!“, dann hob er seinen Kopf etwas in die Höhe. „Der Rest von euch geht zurück zu den Rail Yards und macht mir den Anführer klar für die Kammer!!“, schrie er.
Kia saß ganz regungslos im Auto. Sie hörte nichts, sie merkte nicht einmal, dass de Wagen losfuhr und Zoot sich neben sie gesetzt hatte, sie merkte nicht einmal, dass sie vor der Mall waren und wie sie die Treppen hinaufstieg und von Zoot in ihr Zimmer gebracht wurde. Sie war einfach nicht anwesend.

Teil 6:

Zoot deckte Kia zu und wartete bis sie eingeschlafen war um anschließend mit Bray zu reden. “Was ist passiert?“, fragte dieser besorgt. Zoot atmete tief ein und aus und lies sich auf einen Stuhl fallen, nah seine Mütze ab, fuhr sich durch die Haare und setzte die Mütze wieder auf. „Trudy, Kia und Brady wurden von ein paar Männern angegriffen, Trudy konnte weg rennen, aber Kia blieb am Strand- wohl um die Kerle abzulenken...“ er unterbrach, weil Trudy die Treppe hochkam. „Ist alles klar mit ihr???“, fragte sie hastig, während sie Brady in seine arme schob. Zoot nickte. „Sie schläft!!“, murmelte er und deutete in die Richtung ihres Zimmers. Trudy nickte ebenfalls und setzte sich auf einen freien Stuhl.
“Naja, auf jedenfall war sie umzingelt und ich hab sie da raus geholt....“ Bray nickte. „Danke!!“, meinte er leise. Zoot schaute verlegen zu Boden. Er hatte die einzelheit, dass Kia fast wieder vergewaltigt worden wäre, ausgelassen. „mh.. ja, ja .. war doch klar...“, meinte er und stand auf. “In gewohnter Kälte meinte er nur: „Ich muss noch etwas erledigen!!“, das etwas betonte er besonders, und Ebony verstand sofort was er meinte- im Gegensatz zu den anderen. „Aber lass dir schön viel zeit, du weist doch, was nicht lang genug schmort, wird nie fertig..“ sagte sie ganz beiläufig und er grinste teuflisch. „Aber klar doch!!!!“

Teil 7:

Kia kam zwei Tage nicht aus ihrem Zimmer. Sie aß und trank nichts, sie wollte mit niemandem Reden, nicht einmal mit Ebony!! Sie fühlte sich so miserabel, gut, sie wurde- zum Glück- nicht schon wieder vergewaltigt oder großartig verletzt aber sie musste sich ein weiteres mal von Zoot helfen lassen, und das tat einen tiefen Knick in ihren Stolz. Sie hatte sich auch schon vorher prima ohne Zoot’s Hilfe zurechtgefunden, und jetzt taucht Mr. Wichtig jedes Mal auf wenn sie in ‚Schwierigkeiten’ war Kia erschrak. „was denk ich denn da??? Ohne Zoots Hilfe, wär viel schlimmeres passiert, ich hatte wahnsinniges Glück!!“ Kia schüttelte den Kopf. „Als ob Zoot Schuld daran wäre, was passiert ist. Sie legte sich wieder schlafen. Kia hatte das Gefühl, dass sie es dringend nötig hätte.

Teil 8:

Langsam hatte auch Kia die Schnauze voll von ihrem Zimmer, sie wollte- nein, sie musste raus!!! Sie brauchte dringend frische Luft, schon alleine wegen der heftigen Migräneanfällen von den letzten Tagen. Es wurde einfach immer schlimmer. Also packte sie sich ihre Jacke und verschwand ohne irgendjemanden etwas zu sagen- wäre ja auch zwecklos gewesen, weil eh keiner da war. Die Mall Rats waren ausgeflogen um nach etwas essbarem zu suchen.

Zoot amüsierte sich derweil prächtig über ‚die Kammer’. Es war seine eigene neue kleine Foltermaschine und der Anführer der Gruppe, die Kia angegriffen hatte, war das erste Versuchskaninchen gewesen. Zoot hatte ihn auf einen Tisch geschnallt und ihm verschiedene Verletzungen zugefügt. Alleine um aus ihm herauszupressen, warum er Kia und Trudy angegriffen hatte, lies er ihn Brandmarken (so wie man’s bei Kühen macht, also heißes Eisen und dann auf die Haut pressen). Und er genoss jeden einzelnen Schrei. Immerhin hatte er es verdient. Seine ‚Crows’ haben sein Mädchen, seine Tochter und seine Schwester angegriffen- und mit zoot legte man sich schließlich nicht einfach so an!!!!

Kia lief durch verschiedene Sektoren. Plötzlich erspähte sie ein Gebäude in dem einiges los zu sein schien. Langsam schlich sie näher heran um das Gespräch mitzuhören.....

Teil 9:

„Dieses As!!!!! Sieh dir an, was dieser Zoot mit unserem Boss gemacht hat!!!!“, schrie ein Junge verzweifelt. Zoot hatte—nach vollendeter Tat—den Anführer wieder ‚freigelassen’. Kia grinste.
“Das wird dieser dumme Irre büßen!!!! Wir sollten unseren Boss rechen! Wir sind immerhin die Crows!!!!“ Kia lauschte nun genauer hin. Denn immerhin müsse sie ja Zoot warnen. Diesen Kerlen traute sie einiges zu. “Und ich weis auch wen wir uns vorknöpfen!!“ meinte nun ein dritter. „Erinnert ihr euch noch zu den Zeiten der Chosen??? Da waren doch alle scharf auf dieses Baby, wir schnappen uns das Kind einfach, erpressen Zoot und erniedrigen ihn dazu noch in einem Schachzug.“. Kia könnte ihn auflachen hören. Ein anderer Stimmt mit ein. „Genau, und wenn wir ihn da haben wo wir wollen, töten wir die kleine vor seinen Augen!“ Derjenige der das gesagt hatte, brach ihn ein höhnisches Lachen aus, eines welches einem das Blut in den Adern gefrieren lies.
Kia war geschockt. „Die wollen Brady!!“, murmelte sie. Plötzlich brach eine erneuter Migräneanfall über sie herein—einer mit verheerenden Folgen!!

Teil 10:

Kia fühlte sich so komisch, als hätte sie einen Filmriss, irgendetwas in ihre Erinnerung fehlte. Sie sah sich ihre Hände an, sie waren Blutverschmiert, irgendetwas schreckliches war passiert. Sie hatte zerzauste Haare—dass hatte sie in einem Schaufenster sehen können. Aus unerklärlichen Gründen hatte sie einige Schürfwunden und Blessuren. Nur woher?? Sie konnte Zoots Sirenen hinter ihr aufheulen hören. Blitzschnell drehte sie sich um, ihre Hände hinter dem Rücken versteckt.
“Hey kleine Schwester“, begrüßte Zoot sie grinsend von seinem Wagen aus. Wie immer stand er darin, sein Oberkörper lugte aus dem Dach hervor.
“Ich.. ich..äh.. ich ww....wollte ahh..einen Spaziergang machen, und jetzt bin ich fertig... also bis dann“, sagte sie schuldbewusst. Sie machte kehrt und legte eine Gang zu. Zoot folgte ihr immer noch. „Hey ganzcool, kleine..“, er stieg aus seinem Dach über die Motorhaube ab. Packte sie am Arm und drehte sie um. „Was ist den los.. warst du etwa den ganzen Tag draußen??“ Kia denkte angestrengt nach. „Ich..ich.. wies nicht.. i..ich musste mal wider an die frische Luft..“ stotterte sie und zuckte mit den Schultern. „Du hast also nichts gesehen?? Unweit von hier, hat der Tribe, der euch angegriffen hat, sein Lager aufgeschlagen, ich wollte sue ‚besuchen“, Zoot grinste süffisant. „.Aber irgendjemand hatte sie wohl erledigt.“, er hob und senkte die Schultern. Kia schaute stirnrunzelnd zu ihm auf und zog die Ärmel über ihre Hände. Sie beschlich eine unangenehme Vorahnung.
Sie schüttelte den kopf. „Ich hab nichts gesehn, tut mir leid..“ Zoot nickte. „Soll ich dich heimfahren??“ Kia schüttelte den Kopf. „Es ist ja nicht mehr weit, das Stückchen schaff ich auch alleine..“, meinte sie. Zoot nickte ein weiteres mal. „Na dann...“ er sprang auf die Motorhaube und lies sich in den Wagen gleiten- blieb aber wie immer in dem Auto stehn. „Wir sehn uns ja gleich..“ er trat den Fahrer leicht und Zoot, mitsamt Anhängsel, fuhr los.
Kia fühlte sich unwohl.. verdammt unwohl in ihrer Haut...

Teil 11:

Sie sah die mall schon von weitem, traute sich aber nicht, hinein zu gehen. Sie atmete tief ein und strich sich mit ihren Händen übers gesicht, als sie bemerkte dass noch Blut an ihrer Hand klebte. Sie schaute sich um. Da stand ein Kanister mit etwas wasser, direkt vor dem eingang der mall. Sie wusste das Ved heute Wasser holen musste aber der vergnügte sich wahrscheinlich irgendwo mit Cloe. Sie zuckte mit den Schultern und lief hin um ihre Hände zu säubern.

„sag mal weis du wo Kia ist??“, fragte Bray. Er kam gerade aus seinem Zimmer. Ambner schlief also kümmerte er sich um Bray. „Was soll den sein?“, fragte Zoot unschuldig, grinste sich aber eins rein. Bray schien die Kontrolle über Kia zu verlieren und ihm gefiel das sichtlich. Bray hatte tatsächlich gedacht, er könne Kia bändigen.
“naja, sie ist schon den ganzen Tag fort und..“ Zoot unterbrach ihn. „Hab sie vorhin gesehn, sie kommt bestimmt gleich..“ er fuhr sich mit der Zunge über die Lippen so wie er es immer tat, wenn er mit etwas zufrieden war. “Aber es könnte ihr doch..“ Zoot schüttelte den Kopf. „Bray, Kia wird schon nichts passieren, sie ist ein großes tapferes Mädchen.. sie ist in ein paar Minuten hier, also bemutter sie nicht, sie braucht abstand, ist doch normal...“ gab Zoot gelangweilt von sich. „Oh entschuldige wenn ich mir sorgen um meine kleine..“
Zoot sprang auf. „ach so siehst du das, ich mach mir also keine Sorgen um sie, hm?? Überleg mal Bray, wär hat sie am Strand aus der Scheiße geholt, du oder ich? Wär ist fast durchgedreht als sie vor einigen Monaten so übel zugerichtet wurde, du oder ich? Komm schon Bray, wer bezieht Kia denn in sein Leben mit ein, du oder ich? Wer behandelt sie denn wie ein kleines Kind, du oder ich?? Komm schon Bray, erzähls mir..“ forderte Zoot. „ich behandel sie nicht..“ „Oh doch das tust du!! Kia tu dies nicht, Kia das ist gefährlich.. Kia du könntest auf dein Näschen fliegen bla, bla, bla“
Bray schwieg. Er wusste das Zoot recht hatte. Er bevormundete Kia, schloss sie aber doch nicht aus seinem Leben aus. Außerdem war er eifersüchtig darauf dass Zoot und Kia sich wieder so gut verstanden so gut wie früher.
„Hat sie denn irgendetwas gesagt??“, flüsterte er. Zoot schnaubte. „Sie muss nichts sagen, sie sieht es doch..“ meinte er und setzte sich wieder. „Bray, Kia ist nicht blöd, aber sie braucht uns beide, sie kommt nicht nur mit einem Bruder aus. Verdammt noch mal, weißt du eigentlich wie viel du ihr bedeutest?? Ständig überlegt sie was sie falsch gemacht hat, gibt sich an allem die Schuld. Sie will so gut sein, nur um dir zu gefallen, dass sie sich total verbiegt.“, meinte Zoot und redete Bray weiter ins Gewissen. „Sie hat immerhin ihren Tribe für dich verlassen, sie ist wieder da Bray, vergraul sie nicht!!“ Zoot schluckte. Es hat ihn einiges an überwindung gekostet so ruhig und ehrlich zu bleiben. Er schüttelte den Kopf und ging anschließend ins Trudys Zimer. Bray blieb beleidigt im café und überlegte sich eine angemessene Standpauke für Kia..

„Was machst du denn da??“, ertönte eine Stimme hinter Kia. Diese schrack auf. „ich..äh.. nichts..“ sagte sie und wischte sich ihre Hände trocken. Dann drehte sie sich um. „Ved, was machst du denn hier??“ Ved zuckte mit den Schultern. „Gute frage, was mach ich hier?? Wohl Cloe nach trauern.“ Kia runzelte die Stirn. „was??“ „naja, wir haben uns getrennt es lief einfach nicht mehr so gut.. zu viele Meinungsverschiedenheiten, zu wenig gemeinsamkeiten. Er ließ den Kopf hängen. Kia drückte ihm die Schulter. „Hey, dass tut mir Leid...“ flüsterte sie. Sie saß noch eine weile bei ihm, stand aber schließlich auf und ging in die Mall.

Teil 12:

„Wo warst du???“, wollte Bray wissen. Kia erschrak. Bray sah nicht wirklich glücklich aus. „ich..ich..war kurz draußen!!“ stammelte sie. „Du hättest mir bescheid geben müssen, verdammt noch mal!!!!“, entgegnete Bray. „ Bray, wa..was was.. was ist los??“ Bray kam einen Schritt auf Kia zu. „Von jetzt an, meldest du dich persönlich bei mir ab, wenn du raus willst.. „Kia wollte was sagen, aber Bray verbat ihr den Mund. „du bist schon zwei mal entführt worden, ein drittes mal werde ich zu verhindern wissen..“

Zoot hatte sich mal wieder bei Trudy über Bray geärgert und insgeheim war er dankbar, dass sie ihm zuhörte. „und er sieht es einfach nicht ein..., das hörst du doch!!“ meinte er und lies sich auf das Bett fallen. „Bray ist ein eingebildeter Schnösel, war besser ohne ihn..“, murmelte. „Sag so was nicht, er macht sich sorgen um sie...“ versucht Trudy ich zu beruhigen und strich ihm durch die haare. Er wollte sie gerade küssen, als es einen Lärm aus der Küche gab. Beide sprangen auf.

„ich lass mir doch von dir nicht einsperren!!!“, brüllte Kia. Bray kam nochweiter auf sie zu. „Du wirst tun was ich dir sage verdammt noch mal!!!“. Fuhr Bray sie an. Irgendetwas in Kia’s kopf schaltete um. Sie lies sich von niemandem einsperren und das würde sie ihm zeigen. Sie verlor die Kontrolle über ihre Gedanken und über ihren Körper. “Das werden wir ja sehn!!“, zischte sie und schleuderte ihn auf einen Tisch. Bray- so überrascht er war- wusste nicht wie ihm geschah. „Was sagtest du über die Kontrolle?????“ bellte sie ihn an und würgte ihn. „niemand, und du schon gar nicht wird mir sagen was ich zu tun habe!!! Hast du das verstanden????“ Sie drückte noch enger zu und Bray lief schon an als sie von ihm runtergezert wurde.
Zoot uns sämtliche Mall Rats standen um sie herum. Alle starrten sie entsetzt an. Amber half Bray auf, und dann verschwamm alles um sie herum.

Teil 13:

Kia stöhnte auf. Irgendetwas kaltes lag auf ihrer Stirn. „Wo bin ich??“, flüsterte sie. „in minem Zimmer..“. Das war Trudy, Kia erkannte ihre Stimme. „Was ist passiert??“, wollte sie wissen. Trudy wollte etwas agen, schwieg aber. Zoot, der bis jetzt still in einer Ecke saß stand auf und setzte sich zu ihr auf ihr Bett. „Du hast Bray fas erwürgt..“, meinte er kalt wie immer. „Was?????“, fragte Kia entsetzt. Zoot wurde wütend. „tu doch nicht so!!! ihr habt euch gestritten und dann hast du ihn gewürgt!! Kia verdammt noch mal was ist mit dir los??????“ Kia brach in Tränen aus. “ich hab doch keine Ahnung, wovon du redest!!!! Heulte sie. Zoot prüfte ihren Blick und sie wich ihm nicht aus. Sie würde ihn niemals anlügen, sie konnte es nicht. Zoot nickte und nah sie in den Arm. „Vergiss einfach was ich gesagt habe..“ flüsterte er ihr zu. Dann nickte er Trudy zu und sie verschwand aus dem Zimmer.

„Es war .. als wäre sie eine andere Person, als wäre sie nicht sie selbst..“, meinte Bray erschöpft zu den anderen. „Ich hätte nie gedacht, dass sie eines Tages wegen einer Lapaliie auf mich los geht.“, er klang enttäuscht. Amber, die ihren Kopf auf seine Schulter gelegt hatte, meinte: „ Vielleicht bist du einfach ein wenig zu streng gewesen. Sie braucht zeit um alles zu verarbeiten Bray. Ich bin mir sicher da kamen Ängste von früher hoch. Ich meine, eingeschlossen zu sein, einfach, nicht frei zu sein...“ Bray nickte. „Du hast recht..“ Dann schaute er auf. “Trudy!!“ begrüßte er Trudy. Diese hielt sich an einem Stuhl fest, als wolle sie ihm eine Massage verpassen. „Bray.. sie hat keine Ahnung was sie getan hat, sie ist total durcheinander...“ ihr standen die Tränen in den Augen. „Sie ist nicht mehr die Alte bray..“, nun fing sie total an zu heulen. Bray stand auf und nahm Trudy in den Arm. „warum Bray, warum kann nicht alles so sein wie früher??“, schluchzte sie. Bray strich ihr über den Rücken. „Ist Zoot bei ihr??“, fragte er. “nein!!“, antwortete eine barsche Stimme. Zoot stand ihm Café.

Kia und Zoot standen in der Küche. Sie merkte dass auch Zoot gleich die Kontrolle verlieren würde. „Du willst also dass es so ist wie früher Trudy??“, meinte er hämisch. „Spielen wir also wieder das alte Spielchen.. das ‚ich-mach-mich-an-bray-ran-spielchen??“ Trudy, die sich mittlerweile von Bray gelöst hatte, versuchte sich zu fangen. “Nein, es.. ich.. Bray ..“ Zoot hob seine Hand. „Spar dir die Worte!!“, dann wandte er sich an Kia. „Pack deine Sachen, du kommst mit mir mit!!!“ herrschte er. Kia verzog zwar den Mund, tat aber was Zoot sagte, mit ihm war nicht zu spaßen.

Innerhalb weniger sekunden, war Kia startklar. Zoot würdigte weder Bray noch Trudy eines Blickes. Er drehte einfach um und verlies die Mall- mit Kia.

Teil 14:

„Na super, und was jetzt??“, fragte Kia seufzend. Sie saßen gerade auf einer Treppe der verschiedenen Wagons. Kia stützte ihren Kopf auf ihre Hände und zog die Beine an ihren Körper. „Ich hab ein paar aufgaben für dich, ich will nicht dass du hier nur rumsitzt, du solltest dich etwas ablenken.“ Kia verzog zwar das gesicht, nickte ab. „Und was schwebt dir da so vor???“ wollte sie wissen. Eigentlich wars ihr egal, ihr machte der Vorfall von Heute zu schaffen. Sie konnte immer noch nicht glauben, dass sie Bray fas erwürgt hatte.
“ Ich denke du wirst meine Jungs etwas im Nahkampf trainieren, sie schwächeln zur Zeit etwas...“ Eigentlich hatte Zoot keine Lust auf überhaupt etwas, geschweige denn auf eine Gespräch mit Kia. Er war in Gedanken bei Trudy. ‚Warum schon wieder??’, dachte er. Er war das Risiko eingegangen mit Trudy wieder zusammen zusein aber sie hatte ihn enttäuscht, obwohl sie ihm sooft gesagt hatte, sie würde ihn lieben. „Scheiß doch drauf!“, flüsterte er. Kia hob überrascht den Kopf. „Hast du was gesagt??“ Zoot verneinte. „Ich glaub ich hab hallus!!“, meinte sie, während sie den Kopf schüttelte.

Währenddessen, lag Trudy auf ihrem Bett und weinte. Nut Brady war noch da und blickte auf als sie ihre Mutter heulen sah. „Mummy!!!“, sagte sie und stand auf. Sie kletterte auf Trudy’s Bett und und kuschelte sich an ihre Mutter. „Nicht weinen!!“, meinte sie. Trudy lächelte und nickte. „Okay!!“ Irgendwann waren beide eingeschlafen und Trudy war so glücklich, wenigstens Brady bei sich zu haben.

„Okay!!!!!!!!“, brüllte Kia. Sie hatte gleich damit angefangen, sich die Locos zur Brust zu nehmen. „Wir spielen ein spiel, welches heißt: Kia sagt!!!“ Die Locos standen wie beim Millitär in einer Reihe- so war Kia es schon bei den Technos gewohnt und dass könne hier ja nicht schaden. „Ich sage, ihr macht 10 Liegestütze..“ sei konnte nicht weitersprechen weil alle in höhnisches Lachen ausbrachen. „Was ganze zehn?? Da brechen doch meine Fingernägel“ oder „mein make-up verwischt doch“. Kia grinste nur. Es war ein wirklich untypischer Gesichtsausdruck von Kia. Er hatte fas schon etwas teuflisches an sich und lies die anderen zusammenfahren- nur Kia merkte nichts davon. Wiedereinmal schien sie ihr guter Geist zu verlassen. Den Kerl, der das eben gesagt hatte, stand zu seinem Unglück mit dem rücken zu ihr. Sie verdrehte im den Arm und drückte ihr Knie in sein Rücken, so dass er sich, wie in einer Brücke, nach hinten beugte. Der Kerl schrie auf.
“Bi..bi..bitte.. h..hö..hör auf...“ stammelte er. Kia drückte noch etwas fester und lies ihn los.
“Das nächste mal..“, setzte sie an und lief weiter durch die reihen, „werdet ihr mich aussprechen lassen. Vergesst nicht ich bin zwar nicht Zoot, aber er hat mich dafür verantwortlich gemacht, dass ihr IHN beschützt, verstanden??“ Sie nickte etwas und klatschte in die hände.
“Ihr könnnt euch nun alle bei eurem Freund dafür bedanken, dass ihr diese Kisten..“, sie deutete auf zwei schwerbepackte Kisten, „Quer durch die ganzen Rail Yards schleppen dürft. „ sie machte eine Pause. „ Und zwar so schnell wie möglich.!! Andernfalls werden euch die anderen- also die, die nicht rennen müssen-“, sie stockte kurz und grinste hinterhältig. „Sagen wir mal, sie werden euch anfeuern..“ Die Jungs besahen sich der Kisten. Sie waren voller Metallgegenstände und Blei- also verdammt schwer. Einer wagte es zu fragen, welchem Zweck dies diene. Kia grinste fies. „Zu meiner belustigung!!“ Sie brach ihn höhnisches Lachen aus und genoss alles um sich herum.

Teil 15:

Zoot war sauer auf Kia. Er hatte sie in ihren Wagon zitiert und sie schien sich nicht einmal darum zu scheren. „Was fällt dir eig. Ein, meine Wachen so.. so..“ er suchte ein passendes Wort- „..so zu Misshandeln???“ Er war entsetzt. Kia hatte es doch tatsächlich fertiggebracht, die Wachen gegeneinander aufzuhetzen und einige hatten schlimme Verletzungen davon getragen. Zoot kümmerte sich zwar nie wirklich darum, was zwischen den Jungs abging, aber das ging zu weit. Sie hatten sich fast gegenseitig verbrannt!!
“Jetzt mach aber mal halblang, ich wollte ihnen nur zeigen, das man sich mit mir nicht anlegt!!“ Zoot knallte seine Faust euf den Tisch. „Du hast ihnen nichts zu zeigen, dass ist meine angelegenheit!!“,, bellte er. Kia sprang auf. „Du hast mir die Verantwortung für sie überlassen...“ Zoot fiel ihr ins Wort. „wenn ich jetzt angegriffen werde, hab ich keine verteidigung mehr!!!“, brüllte er. „Sie sind doch nur etwas verletzt.. Verbrennungen dritten grades, was macht das schon...“ Sie zuckte desinteressiert mit den Schultern. „Einige verrecken da draußen unter Qualen!! Ich möchte nicht wissen, was du in dieser Situation gemacht hättest!!: Kia schaute ihn wütend an. „Ich habe ganz zufällig eben diese Situation- nein, entschuldige- diese tortur- erleben müssen!!!!!!!!“, sie drehte sich um und sprang aus dem Wagen und lief, lief einfach weg vor ihre Erinnerungen, die hochkamen.

Teil 16:

„Wir konnten sie nicht finden!!“ Zoot hatte, nachdem Kia nicht zurückgekehrt war, Suchtrupps losgeschickt, leider ohne Ergebnis. Kia war unauffindbar.
Langsam öffnete sie ihre Augen. Sie fühlte sich so anders, so stark.. so verändert. „Sie wacht auf!“, hörte sie eine weibliche Stimme. Kia sah sich um. Sie war umgeben von Frauen, alle in kurzen, lederne Röcke und knallenge Oberteile. „Amazones...“, brachte sie hervor. “bringt ihr Kleidung, essen du etwas zu trinken. Kia wusste nicht wo sie war, wer sie war. Es war wie ausgelöscht! Sie wusste nur dass sie hungrig war- machthungrig!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

„Sie ist was??????????“, brüllte Bray. Zoot war in die Mall gegangen um nach Kia zu suchen. „sie ist verschwunden..“, meinte er ganz beiläufig, als er alle Zimmer durchsuchte, in der Hoffnung, sie hätte sich hier her verkrochen. „Sie ist hier nicht gewesen, wir müssen sie suchen!!“, sagte Bray voller Tatendrang und sprang schon auf, Amber hielt ihn zurück. „es hat keinen Zweck, Bray! Sie ist davongeloffen, vielleicht schämt sie sich ja für das was passiert ist!!“, Amber zuckte mit den Schultern. Bray schnaubte. „und wenn sie mich erschlagen hätte, sie ist meine Schwester und ich werde nach ihr suchen!!!“ brüllte er, schnappte sich seine Jacke und verschwand.

„Was ist passiert??“, sagte Kia in einem total untypischem Too für sie. Sie hatte schon wieder diesen Filmriss, konnte sich an nichts erinnern, sie wusste nicht, wie sie hier herkam, wusste nicht, was passiert ist, sie hatte keine Ahnung über das, was älter als 2 stunden war! “Wir haben dic im Wald gefunden, du warst bewusstlos!“, sagte ein Mädchen, die sich als Diondra vorstellte. „Ich habe dich herbringen lassen!“ sagte sie und nickte sich selbst zu. Kia zog die Augenbrauen hoch. „Was macht ihr jetzt mit mir??“, wollte Kia wissen. „Wie heißt du denn??“, stellte Diondra ihr als Gegenfrage. Kia runzelte die Stirn. Wer war sie? Sie wusste, irgendjemand hatte sie immer Kia genannt, aber dieser Name schien nicht mehr zu ihrem jetztigen Gefühl zu passen. Er schien so freundlich, aber Kia fühlte sich nicht mehr freundlich. „Shayenne (sprich: Schajenn)“, antortete sie. Diondra grinste. „Du siehst ganz kräftig aus, ich denke du passt gut zu meinem Tribe...“ sie deutete in eine Ecke. „Dort liegt etwas Kleidung, zieh dich um!“, herrschte Diondra. Shayenne nickte und zog sich prompt um.

Teil 17:

„Sie ist wie vom Erdboden verschluckt!“. Bray kam spät nachts zurück in die Mall. Zoot saß gelangweilt in seinem tisch. „Ich hätte sie nicht so anfahren sollen!“, bemitleidete er sich selbst. Bray winkte mit seiner Hand ab. „Wir haben beide Schuld. Ich mach mir Sorgen um sie, sie ist so , keine Ahnung... sie war so verstört, schon seit einiger Zeit...“ Bray runzelte die Stirn. „Was jetzt??“ Zoot erlaubte sich einen Seufzer. Erst der scheiß mit Trudy, und dann auch noch Kia. „Sie kommt bestimmt wieder, sie reagiert sich sicher nur ab.. jetzt ist es auf jeden all zu spät um nach ihr zu suchen...“ er wollte aufstehen als Bray ihn aufhielt. “Rede mit Trudy! Zoot, da läuft nichts zwischen uns, ich schwöre!!!!!!“ Zoot grinste höhnisch. „genau das hast du vor einiger Zeit auch gesagt!“ Er wollte weiter gehen, Bray ließ ihn aber nicht los. „Spring über deinen Schatten und rede mit ihr! Hör auf so krankhaft Eifersüchtig zu sein wegen jedem bisschen Freundschaft, die sie mit mir hat! Ich hab keine Lust immer noch deine Konkurrenten zu markieren!“
“Warum sollte ich auf...“ Bray blockte ihn ab. „Weil ich älter bin wie du! Vertrau mir nur dieses eine Mal, auch wenn du es sonst nie wieder tun wirst!“ Zoot regte sich nicht. Bray seufzte und lies ihn los. Zoot ging die Treppen runter. „Bitte!!!“ hörte er Bray sagen. „Bitte tu es- wenn nicht für mich, für Kia!! Sie hat euch so gerne zusammen gesehen!!“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Bray und ging in sein Zimmer. Ein nachdenklicher Zoot stand auf der Treppe. Er machte kehrt und verschwand—in Trudy’s Zimmer!

Am nächsten morgen fühlte sich Shayenne so komisch, sie hatte das verlangen zurück in die Stadt zu gehen, irgendetwas hielt sie dort, sie wollte zurück. Sie packte ihren kram zusammen und suchte den Weg zurück. “Shayenne, wo willst du hin??? Diondra bereitet die Zeremonie für dich vor.“ Rief ein Mädchen. Die angeblich angesprochene drehte sich um. „Wer, was???“. Kia verstand nur Bahnhof. Wer zur Hölle war Shayenne??
“Du wirst heute bei den Amazones aufgenommen!!“ sagte das Mädchen. Sie hatte Dunkelblondes Haar welches zum teil zu Dreads gelockt war. Überhaupt fiel Kia auf, liefen sie alle so rum. Alle hatten lange haare, entweder zu Drads gelockt oder zu Zöpfchen geflochten- oder beides gleichzeitig. Kia schüttelte den Kopf. „du musst mich mit jemanden verwechseln!“, sagte sie barsch und verschwand.

Teil 18:

Kia lief immer noch total verwirrt durch die Straßen der Stadt, als sie hinter sich die Polizeisirene aufheulen hörte. Sie zuckte zusammen und fuhr um. “was zum Teufel soll das???????“, bellte sie. Plötzlich verstummte sie....

„Guten Morgen!“, sagte ein- zur Abwechslung mal- gut gelaunter Zoot. Er kam mit Trudy , Arm in Arm, aus ihrem Zimmer. “Guten Morgen!“, lachte Bray. Insgeheim grinste er sich eins, hatte er doch recht behalten. „Spars dir Bray, ich weis auch so was du denkst!“, flüsterte Zoot als er sich an den Tisch setzte. Er hasste es, wenn Bray recht behielt..

„Ohhhhhh.. schaut euch das mal an, wenn das nicht die schwester des Chefs ist...“, meinte ein Loco der neben der Motorhaube herfuhr. „Verpisst euch, wenn Zoot euch..“ Ein weiterer Loco kam bedrohlich nahe. „Oh, süße, das wird er aber nicht. Der Loco gab ein Handzeichen und sämtliche Wachen kamen bedrohlich nahe auf sie zu. Kia sah sich um. Die Mall war nicht mehr weit, wenn sie es bis dahin schaffte, würde sie sicher auf Bray oder Ebony stoßen. ‚genau, Ebony!!“, kam es ihr in den Sinn. (Ebony hatte immer noch hohes Ansehen bei den Locos, d.h. sie darf die immer noch rumkommandieren.) Eine Stimme holte sie aus ihren Gedanken zurück. „Wir haben immer noch nicht vergessen, was du mit uns gemacht hast... ich denke....“ der Loco machte eine theatralische Pause. „...Ja, ich denke, du solltest mal UNSEREN Hindernissparcour probieren.“ Dann brüllte er den anderen zu: „Packt sie!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“ Noch bevor sie sich versah, wurde sie von sämtlichen Locos gepackt und gegen die Wand gestoßen. Sie schloss kurz die Augen. Die Locos zerrten an ihr. Als sie ihre Augen öffneten, kam wieder etwas bösartiges zum Vorschein. Es war ein teuflischer Blick mit einem ebenso teuflischen Grinsen. Die drei Locos die sie festhielten wurde sie mit gezielten Tritten in ihre Weichteile los, der nächste der vor ihr stand, bekam eine derben Fausthieb. Schon stand sie vor dem Auto. Irgendetwas zwang sie dazu, die Sirene wider einzuschalten. Sie beugte sich kurz über die Dachluke und lies die Sirene aufheulen. Dann wurde sie am Fuß von einem Loco gepackt und auf den Boden geschleudert. Sie wusste das sie jetzt verloren hatte. Circa zwanzig Locos standen bösartig grinsend um sie herum.

Zoot schreckte auf. „ Was zum teufel ist das???“, man hörte die Sirene bis in die Mall. „Es hört sich an, als würde sich das Auto nicht bewegen..“, gab Ebony- die Kyra auf dem Schoß hatte- von sich. „da stimmt was nicht. Er hauchte Trudy einen Kuss auf den Kopf und verschwand im Laufschritt.

Mit einem Mal hörte Kia Kampfgeschrei (ich hoffe ihr kennt Xena, so wie die schreien grad die Amazones *lol*). Die Locos blickten sich um und lagen zum Teil auch wieder auf dem Boden. „Diondra!“, stieß Shayenne(!!!) erleichtert hervor. „Wir haben uns gedacht du könntest unsere Hilfe gebrauchen...“, sagte Diondra lächelnd. Sie reichte Shayenne die Hand und half ihr hoch. Zusammen mit den Amazones erledigte sie sämtliche Locos im Eiltempo als Zoot kam....

Teil 19:

Zoot traute seinen Augen nicht, da stand Kia und kämpfte gegen die Locos. Diese Frau hatte ja mal den totalen Dachschaden!!!!!! “Kia, was zum Teifel soll das?????????????????????????“, brüllt er sie an, als er vor ihr Stand. „Hast du den Verstand verloren???“ Zoot konnte es nicht fassen. Kia hatte mit irgendwelchen Tussen die Locos zusammen geschlagen. “Kennen wir uns???“, fragte Shayenne. Natürlich wusste sie, wer dieser Kerl vor ihr war. Dieser möchte gern Macho war Zoot, Kia’s Bruder. Shayenne grinste teuflisch. „Sie mal einer an.. dich kenn ich doch...“Zoot fühlte sich in der Situation nicht wohl. Er hatte keine Angst, aber irgendetwas stimmte mit Kia nicht.
“Du bist der Idiot der Kia alleine gelassen hat, zu der Zeit an dem Kia ihn am meisten brauchte...“, sie ging um Zoot herum. “Kia, das hatten wir doch schon mal und hör auf in der 3. Person von dir zu sprechen!!!!“ Shayenne brach in schallendes Gelächter aus und die Amazones mit ihr.

Diondra zählte schnell eins und eins zusammen. Shayenne nannte sich diese Person vor ihr also- aber nur, wenn sie besonders wütend oder gereizt war. Ganz eindeutig, Shayenne war eine gespaltene Persönlichkeit. Darum wusste sie diesen morgen also nicht, was Sache war. Diondra hob altklug die Augenbraue. „Hey Shayenne... du musst noch eine Aufgabe erfüllen, um den Amazones beitreten zu können!!!“, lachte sie. Shayenne leckte sich die Lippen, sie verstand sofort was Diondra von ihr verlangte- und Zoot genau so! “Kia hör auf mit dem Rotz!!“, er wirbelte um und packte seine vermeintliche Schwester an beiden Armen. „Du kommst jetzt sofort mit mir in die Mall, du bist krank.. wir..“ Shayenne brachte ihn mit einem gezielten Tritt in den Magen zum Schweigen. Aber Zoot war einiges gewohnt und sackte deshalb nicht zu boden... „Sei dir aber sicher, dass ich nicht gegen dich kämpfen werde!!!!!!!“ sagte er keuchend. Kia sah in zornig an. „Das werden wir ja sehen!!!“, brüllte sie und holte aus. Zoot fing jeden ihrer Schläge ab, achtete aber darauf, Kia nicht zu verletzten. Immer wieder versuchte er, mit ihr zu reden, sie zu überzeugen, dass all dies keinen Sinn hatte... es war Hoffnungslos. Aus den Augenwinkeln heraus, konnte er erkennen, dass sich einige Locos wider erhoben. Er gab ihnen ein verstecktes Zeichen und die überraschten Amazones wurden angegriffen- tosendes Gebrüll brach aus.

Teil 20:

Nun waren es die Amazones, die auf dem Boden lagen und vor sich vor Schmerzen krümmten. Die Locos wollten bei Zoot eingreifen, der hielt sie aber zurück. Zoot sah sich um, er stand mit dem Rücken zum Auto- besser gings nicht. Shayenne holte ein weiteres mal zum Schlag aus und ein weiteres mal, fing Zoot diesen ab, doch dieses mal packte er sie am Handgelenk und ‚schleuderte’ sie auf die Motorhaube. Shayenne stöhnte auf. Zoot drückte sie heftig dagegen. Shayenne konnte sich nicht aus seinem Griff wenden. “Jetzt pass mal auf, kleine Schwester, du hörst jetzt sofort auf mit dem Scheiß, meinst ich schlag dich gern zusammen???? Verdammt noch mal, was ist in dich gefahren?????“ Er schüttelte sie leicht durch. Shayenne funkelte ihn an und spuckte ihm ins Gesicht.
„Du Narr!!!!!! Was bildest du dir eigentlich ein? Kia ist schwach, genauso wie Martin es war. Du und ich Zoot, wir haben etwas gemeinsam, wir könnten die Welt regieren, du musst nur von mir runter...“ sie lächelte ihn aufreizend an „Oder gefällts dir so??“ Zoot ging von der Motorhaube runter, er fühlte sich peinlich berührt, ein solches Angebot von seiner Schwester war schon ziemlich der Hammer! Kia fuhr fort: „Stell dir das doch nur einmal vor: die Locos und die Amazones beherrschen gemeinsam die Welt, mit uns an der Spitze!! Ich dachte immer das wäre das, was du wolltest!“ Shayenne stand mittlerweile wider und lehnte sich nur noch gegen das Auto, Zoot kam näher an sie ran. „Falsch gedacht, iuch will meine Schwester!!“ Shayenne verdrehte die Augen. „Ach sei doch kein Weichei..“, sie drückte ihn zur Seite und lief an ihm vorbei, hob die Hand wie ein Politiker und erklärte Zoot ihre Idee!
“Vergiss Kia, sie ist Geschichte, sie ist Tod, wer interessiert sich schon für sie- aber du und ich..“ Shayenne ging näher an Zoot heran – zu nah für seinen Geschmack. Zärtlich strich sie ihm über seine Wange.
“Wir könnten die Könige der Welt sein, wir könnten sie beherrschen wie einst Cesar und Cleopatra, und niemand könnte uns stürzen!!“ Sie kam noch näher und flüsterte ihm verführerisch ins Ohr: „Niemand!“ Noch ehe sich Zoot versah, spürte er Shayennes Lippen auf seinen.....

Teil 21:

Alle um Zoot herum wurden ruhig. Die Amazones bildeten keine Gefahr mehr und wurden deshalb nicht beachtet. Zoot stieß Shayenne ziemlich unsanft zu Boden. Diese kam so unglücklich auf, dass sie ihr Bewusstsein verlor. „Gut, dann ist sie wenigstens ruhig“, flüsterte Zoot. Dann drehte er sich zu den anderen.
“Ihr steckt ziemlich in der Scheiße, ich hoffe dass wisst ich!!“, brüllte er. Er schaute sich die Locos und Amazones an. Hatte Kia- oder viel mehr Shayenne doch recht?? Die Amazones sahen so aus, als würden sie jedem gegner – mit Außnahme der Locos selbstverständlich- trotzen können. Vielleicht sollte sich Zoot wirklich mit ihnen zusammen tun. Zoot schüttelte unmerklich den Kopf. Das war absurd, Zoot und die Locos taten sich mit niemandem zusammen!!
“Packt euch diese , diese...... diese Superzicken und bringt sie zu den Rail Yards....“ die Locos setzten anzügliche Grinsen auf.. Zoot verdrehte die Augen. „Aber ihr fasst sie nicht an- erst mal!“ Die Locos murmelten zwar noch etwas rum , zogen aber ab. Zoot ging zu Kia, legte sie in den Wagen und fuhr mit ihr in die Mall.

„Was sagst du da???“, bray konnte nicht glauben, was er da hörte. Zoot hatte ihm – mit Ausnahme des Kusses- genau erklärt was vorgefallen war. Bray war ziemlich baff. Zoot hatte Kia vorsichtshalber mal in den Käfig gesperrt, er wusste nicht, ob sie als Kia oder Shayenne aufwachen würde, beides wäre jetzt erst mal Katastrophal.
“Was machen wir jetzt?? Sie ist wie eine tickende Zeitbombe, sie.. sie könnte uns im Blutrausch sogar umbringen..“ sagte Bray mehr laut als leise.
“Ach Bray, jetzt mach aber mal halblang!! Sie wird nicht wie Freddy mit Messer und was- weis- ich-was rumlaufen und uns alle nach abstechen!“, meinte Zoot genervt Wenn er etwas an Bray hasste, dann war es das, dass er immer zu übertrieb.

Es bleib nur eine Frage offen: Was sollten sie jetzt mit Kia tun um ihr zu helfen???

Teil 22:

Shayenne schlug pausenlos gegen die Gitter in der Hoffnung, die Stäbe würden sich lockern- Fehlanzeige. Zudem hatte man ihr noch Dumpfbacke Lex als Bewacher hingestellt, der amüsierte sich köstlich über sie.
“Lass es doch Kia, du kommst hier nicht raus..“, lachte er höhnisch. Shayenne verlor die Nerven. Sie könnte draußen schon die Welt erobern, aber nein, sie saß hier fest. “Nenn mich nicht so!“, zickte sie Lex an. „Wie?? Kia?? Willst du mir jetzt etwa sagen, dass du- genau wie dein herzallerliebster Bruder, deinen Namen geändert hast??“ Lex machte eine theatralische Pause. „Wie heißt du denn jetzt?? Zootina, Mrs Power und Chaos, Fergie?? Nein, ein passender Name für dich wäre doch...Gretel!!!!!!!“ er ging um den Käfig herum. Kia rollte die Augen, als es sie wie ein Blitzschlag traf. Die einfachste Art hier rauszukommen ist in dem sie ihre ‚persönliche’ Waffe einsetzt.

„Wo sind diese bescheuerten Therapeuten, wenn man sie braucht???“ sagte Bry etwas unbedacht. Zoot ging wieder mal an die Decke. „Findest du das etwa witzig?? Kia ist wie es aussieht schwer krank!!! Sie ist von dieser Shayenne besessen, und du machst Witze darüber!“, schrie Zoot und schnaufte heftigst. Trudy war am überlegen. „Aber wodurch ist diese ..Shayenne..“ sie schaute Zoot an und er nickte. „..zum >Vorschein gekommen, ich meine, das war ja nicht so als.. als sie mit ihrem Tribe hier ankam, es muss doch wegen etwas anderem gewesen sein, oder etwa ncht??“ Sie schaute fragend zu Zoot und hoffte er wüsse die Antwort. Doch dieser zuckte nur mit den Schultern. “Vielleicht war es einfach dieses Deja-vú- Erlebnis. Ich meine, als sie zum zweiten mal gekidnappt wurde“, Amber hatte sich eingeschaltet, „ es kann ja sein, dass sie einem von diesen Typen über den weg geloffen ist und.. und.. der sie wieder bedroht hat, .. ach was weis ich..“ sie gab auf. Sie dachte zwar, Kia würde sie nicht mögen, sie aber tat es. “Das kann gut möglich sein, immerhin haben wir die Kerle nie gefunden. Das würde auch erklären, warum sie mich angegriffen hat, als ich ihr gesagt hatte, sie dürfe nicht mehr raus...“, meinte Bray ziemlich tonlos. Er war Müde und gab das nachdenken auf. „Wer bewacht sie eigentlich..“ wollte er zum Schluss noch wissen. Amber sah sich um. Alle außer Lex waren da. „Oh nein...“. sagte sie, „wie’s aussieht Lex!“ Ein schneller Blick zwischen ihr, Bray und Zoot reichte und die beiden Brüder stürmten die Treppe runter...

Teil 23:

Und wie es aussah, war genau das passiert, was sich Bray und Zoot gedacht hatten. Kia war geflohen. Ein keuchender Lex lag auf dem Boden. „Diese miese Schlange“, keuchte er hervor. Zoot dachte sich den Teil. Shayenne hat Lex verführen wollen, und dieser ist voll auf ihr angebot eingestiegen, den rest sahen sie ja da unten vor sich liegen. Bei Znott knallte nun alles durch. Er ging auf Lex zu, zog ihn vpm Buden und schmiss ihn gegen die Wand. „Zoot!!!!!!!“, brüllte Bray.
“Duze mieser Asgeier!!!!!! Bei allem was du tust, scheinst du zu vergessen, dass sie immer noch meine Schwester ist!! Und diese wird von die nicht angefasst!!!!!!!“ Lex versuchte sich zu verteidigen. „Halts Maul!!!!“, brüllte Zoot ihn an. „Wenn du nicht so Notgeil gewesen wärst, wär sie jetzt noch hier und würde nicht drausen rumrennen!“ Lex hatte verdammtes Glück, dass Bray noch da war den der hielt Zoot davon ab, Lex eine reinzuhauen.

Derweil hatte sich Kia unbemerkt – durch die Kanalisation- nach draußen schleichen können. Sie wollte zu den Amzones, da, wo sie sich wohlfühlte.

„Falls Shayenne auftaucht- wovon ich ziemlich sicher bin, müsst ihr versuchen sie immer auf trab zu halten. Wie es aussieht ist sie eine multiple Persönlichkeit. Sie ist- wenn sie Shayenne ist, scharf wie ein Terrier, wenn sie die andere ist, ist sie unbrauchbar!!“ Diondra stand auf einer kleinen Erhebung vor ihrem Tribe. Sie wusste, dass Shayenne ein echter Gewinn für sie war und diesen Gewinn wollte sie auf jedenfall einheimsen!

Zoot durchsuchte sämtliche Sektoren nach Kia bzw. Shayenne. ER wusste, sie wollte zu diesen Amazones, doch er wollte sie möglichst davon abhalten! Er hatte sich die ‚gefährlicheren’ Sektoren ausgesucht, nur viel im Leider ertwas spät ein, dass er weder Locos noch sienen Wagen dabei hatte- er war den Crows direkt in die Arme geloffen. “na seht mal wen wir da haben!“, meinte der neue Anführer zynisch.

Kia versuchte zeitgleich sich aus den Ketten, die um sie herum gebunden waren, zu lösen- ziemlich erfolglos. Sie hatte wieder mal keine Erinnerung an das was in den letzten Stunden passiert war, sie wusste nur, dass sie verdammt tief in der ScHeIßE saß. Von einer sekunde auf die andere hörte sie eine quietschen und die große, schwere Rolltür ging auf. Sie hörte Stimmengewirr und das Meer rauschen. „ich bin also an den dogs! (diese Hafenanlegestellen, ich hoff ihr wisst was ich mein..)“, dachte sie und zappelte weiter um die Ketten von sich wegzubekommen, leider vergeblich. Mit einem Mal krachte die Tür laut zu und sie betete dass das vor ihr eine Fata morgana war........

Teil 24:

Zoo traute seinen Augen nicht. Da saß doch tatsächlich Kia wie ein häufchen elend. „Was soll das, ich habt mich lasst sie gehen!“, brüllte Zoot in einem scharfen Ton. Er wollte sich nicht die blöße geben, dass es sich so anhört wie ein betteln. “Denkst du! Diese kleien hat die hälfte unseres Tribes ausgelöscht- wie ihm wahn!!“ Einer der Crows ging zu Kia, riss ihren Kopf und sabberte ihr Ohr voll. „Und dabei ist sie sooooo ein süßes Weib, mit ihr werden wir noch bestimmt einiges anzufangen wissen!“, er griff sich in den Schritt und lachte ekelhaft auf. Kia verzog keine Miene, ihr graute aber die Vorstellung was diese Schweine alles mit ihr machen könnten, wenn sie nicht bald rauskommen würde. Die Crows schmissen Zoot auf den Boden und banden ihn neben Kia fest, dann stellten sie einige Wachen auf, der rrest lies sich volllaufen.
“Sag mal wie kommst du den her??“, zischte Zoot leise rüber. „Was weis ich, ich weis nur noch wie mich deine bescheuerten Locos umzingelt haben und jetzt ditz ich auf einmal hier!!“, giftete sie leise zur+ück. “Und was ist mit dem was dazwschen passiert ist?“, flüsterte er weiter. „Was?? Wovon sprchst du??“, Kia hatte überhaupt gar keine Ahnung, wovon Zoot sprach. „Na wie wärs den damit: Du hast mich angegriffen Schwesterchen mit nem haufen möchtegern-Xenas hinter dir, hasst versucht die Locos fertig zu machen, mir die Weltherrschaft versprochen um mich zum krönenden Abschluss auch noch geküsst!!“, murmelte er etwas lauter und schärfer. Kia klappte der Mund auf. „Ich hab was?? Komm schon Zoot, dass ist jetzt nicht die richtige Zeit um mich zu verarschen, wir stecken in ernst zu nehmenden Schwierigkeiten!“ fauchte sie. „Sagt grad die Richtge!!“, höhnte Zoot. Kia verlor langsam die Geduld. „Jetzt pass mal auf Mr. Großkotz. Wenn uns nicht ganz schnell was einfällt, wird’s uns nicht lange mehr geben, Weltherrschaft hin oder her! Lass dir mal was einfallen!!“ Kia hatte die Schnauze gestrichen voll. Wie konnte Zoot nur solchen Müll labern??
“Warum denn immer ich??“, sagte zoot etwas lauter. Prompt war eine Wach zur Stelle und briet ihm eins über. „Hey du Arschgeige, lass ich in Ruhe!!“, brüllte Kia. Die Wache fing laut an zulachen kniete sich zu Kia runter und steckte seine Zunge in ihen Hals. „Na wie gefällt dir das herzchen??“ meinte er höhnisch. „Ich schwör dir, wenn ich nur könnte würd ich dich derart fertig machen dass sie dich bei Kaiser von Japan als Eunuchen anheuern würden!!“ Kia war außer sich. Niemand sollte es schaffen, Zoot zu erniedrigen, denn das war des Täters Todesurteil!
“Und wie bitte willst du das anstellen?? Immerhin bist du festgekettet und ich nicht!“ lachte die wache und stellte sich wieder an seinen Posten.
„Alles klar da drüben??“, meinte Kia. „Ja, ja..“, murrte Zoot, „Hab schon schlimmeres erlebt als das...“ Plötzlich grinste er. „Arschgeige???“ er lachte kurz auf. „Was besseres ist dir echt nicht eingefallen??“ Kia streckte ihm die Zunge raus und beide fingen laut an zu lachen....

Teil 25:

Mittlerweile war e mitten in der Nacht. Weder Zoot noch Kia erlaubten es sich, zu schlafen. Die Gefahr, dass man sie dadurch unschädlich machen könnte, war einfach zu groß! “Wo sind eigentlich die Locos, wenn an sie mal braucht??“, murrte Kia laut. Zoot verdrehte die Augen, verkniff sich aber ein kommentar. Plötzlich schreckte Kia auf. „Hörst du das??2, flüsterte sie. Zoot spitzte seine Ohren. „Was denn??“, er lauschte, hörte aber nichts. „Na das, die Geräusche da draußen!!“, meinte Kia genervt. Zoot schüttelte den Kopf. “Kleine, du bildest dir das nur ein! Da draußen ist nichts, und wen- du könntest es doch gar nicht hören, dafür sind die Wende zu dick!“, zischte er ihr leise rüber. Kia schüttelte entrüstet den Kopf. Sie war sich sicher, da draußen war jemand, und wie es aussah, war es ihre letzte Hoffnung.

„Wo zum Teufel bleibt er???“, Trudy lief die Cafeteria auf und ab. Vonn Zoot war weit und breit nichts zu sehn und zu hören. “Trudy, beruhig dich, der ist wahrscheinlich bei den Locos...“, versuchten Bray und Amber sie zu beruhigen. „nein, er.. er hat gemeint, er kommt auf jedenfall noch vorbei..“ sie ließ sich traurig auf einen Stuhl fallen und sank zusammen. „Au euch Kerle ist nun mal kein verlass!!“, zischte sie und schaute giftig in Bray’s richtung. Dieser rollte unbemerkt mit dem Aigen und sagte dazu nichts mehr, auf Zickenterror hatte er nun wirklich keine Lust!!
“Der taucht schon noch auf, bestimmt!!“, versuchte er sie dagegen zu beschwichtigen und fuhr sich dabei nur ein ‚tz’ von Trudy.

Teil 26:

„Diese Arschgeigen!! Wenn Kia noch bei uns wäre, hätte sie das nie im leben zu gelassen!!“, schrie Kail durch die gegend. Er und die Black Thunders waren in die Stadt zurückgekehrt weil sie von den Crows böse angegriffen wurden. In aller Stille hatten sie sie bis hierhin verfolgt. Der Grund für Kails Wut war Jeff (der ehemalige Black Thunder, der den Tribe verlassen hat, weil er keinen Bock drauf hatte, dass n mädel ihn rumkommandierte), er hatte die Black Thunders an die Crows ‚verkauft’. Nachdem Kia sie entschlossen hatte, in der Stdt zu bleiben kam Jeff wieder und tat so als wäre nichts gewesen. Dabei spielte er ein falsches Speil. Er spionierte für die Crows weil diese widerrum etwas gegen Kia und Kail hatten. Am Ende gab eis einen blutigen Kampf bei dem Kail die hälfte seiner Männer verloren hatte. “Wir schnappen sie uns und zermalmen sie!!“, brüllte er. Zu schade dass Jeff schon Tot war, sonst hätte er ihn gleich nochmal erschlagen! „Morgen früh greifen wir an!“, sagte er und die Black Tunders zogen sich zurück.

„Mitten in der Nacht schreckten alle mall Rats hoch. Irgendjemand war in der Mall. Bray, Jay, Jack und Lex griffen sich Baseballschläger und gingen lautlos in die Küche. Mit einem Kopfnicken gab Jay den anderen ein Zeichen. “Vergiss es Jay, ich hab euch schon gesehn..“, sagte Kail in die Dunkelheit hineingrinsend. Er machte das Licht an und grinste sich eins. “Ihr solltet mal lernen, leise zu sein, würde euch bestimmt was helfen..“ sagte er schdenfroh. Jay und die anderen schauten ihn ungläubig an. “Kail, was zum Teufel machst du denn hier?“ fragte Bray. “äh.. ich suche Kia!, meinte er und kratzte sich am Hinterkopf. „Ist sie hier oder bei Zoot??“ Bray zuckte mit den Schultern. „Weder noch, ich muss dich enttäuschen. Sie ist seit ein paar Stunden spurlos verschwunden.“ Meinte Bray hilflos und lies sich auf einen Stuhl fallen. Kail verkneifte sich ein ‚schon wieder’, da er sah, wie dreckig es Bray ging. “Warum willst du das wissen, ist der Rest auch hier??“, durchlöcherte Bray Kail weiter. „Ja, sind sie. Wir haben einige Probleme mit einem Tribe, den Crows, die sich hier angesiedelt haben und sie können Kia und mich besonders...“ Kail brach ab. „GOTTVERDAMMTE SCHEIßE!!!!!!!!“ sagte er lauter. Auch Jay, Lex, Jack und Bray zählten eins und eins zusammen. „Meinst du etwa...?“ fing Bray den Satz an. Kail nickte. „Scheiße!“
“ich dneke wir trommeln die Locos zusammen. Denn die hatten auch ihre Problemchen mit diesen Crows. Wenn wir Pech haben haben die sogar Zoot..“
“Und wie bitte stellst du dir das vor.“, warf Lex ein. „Wir gehen da einfach zu den rail Yards und sagen den Locos was sie zu tun haben?? Aber sicher doch...“ meinte er und nickte naiv. “Ihr nicht, aber ich!“ Ebony stand vor der Gruppe. „Ihr könnt wirklich nicht leiser sein, oder?? Ihr habt die kleine aufgeweckt! Ein Glück dass sie nur Hunger hatte!“ meinte sie Zickig. „Und wie es aussieht muss ich mal wieder die Retterin spielen. Ihr Mall Rats bekommt ja auch nichts ohne mich auf die reihe..“, sagte sie eingebildet und grinste dabei. “Also, wann geht’s los?“, fargte sie und rieb sich die Hände. “ich würde sagen morgen früh!“, meinte Bray schaute zu den anderen die ihm zu nickten. Ebony rollte mit den Augen. „Ihr habt doch echt keine Ahnung von Kriegsführung, oder??“ sie seufzte. „also, ersten sind die Locos morgen früh total dicht, zweitens sehen und die Crows morgen früh auf hundert meter Entfernung, die Docks bieten keine großartigen Versteckmöglichkeiten und drittens schon mal was von Überraschungsangriff gehört??“ Ebony war fertig mit den Neven. Dire Mall Rats wären ohne sie bestimmt schon längst vor die Hunde gegangen....

„Kann ich mich also darauf verlassen, dass die Thunders hinter uns stehn?“ fragte Ebony Kail. Nach einer kurzen Besprechung waren alle startklar. Die Locos waren zwar nicht so begeistert, mit den Thunders zusammen zu arbeiten, aber immerhin ging es um Zoot! “Also die Locos und ich greifen von Ost- und Westseite an. Die Thunders von Süd- und die Mall Rats von der Nordseite. Es gibt vier eingänge, alle sind schwer bewacht. Zu Verlusten wird es auf jedenfall kommen, die Crows sind ziemlich gut. Hoffen wir mal dass diese Vögel alle schon schlafen.....“ Ebony schloss ab, atmete noch mal tief durch und dann ging es los.....

Teil 27

Die Locos, die Mall Rats ( mit Ausnahme von Trudy und Gel- die passen wie immer auf die kleinen auf) und die Thunders schlichen sich lautlos an die Lagerhalle an. Würden sie jetzt irgendetwas falsch machen, wäre alles verloren. „Kannst du mir mal sagen, warum keiner sich auf den weg macht um uns zu retten??“, fragte Kia eher sich selbst als Zoot. Zoot brummte irgendetwas vor sich hin. Die Locos würden was zu hören bekommen, seit wann brauchen die denn so lange, um zu reagieren?? Wehe er würde hier rauskommen und seine Männer liegen besoffen auf dem Boden rum!! Plötzlich ertönte lautes Kampfgeschrei! Mit einem Mal war alles in der Lagerhalle in Bewegung, vereinzelt konnte man Panikgeschreie hören. Die Crows waren unvorbereitet und das merkte man an ihrem verhalten! „Greift sie euch!!“, schrie Kail seinen Männern zu. Erbarmungslos wurde auf alles eingedroschen was nicht zu den Mall Rats, den Locos oder den Thunders gehörte. Mittlerweile hatte Kail sich durchgekämpft und war nun darauf fixiert Kia zu finden und zu suchen- möglichst noch lebend. „Man, diese Idioten haben sich aber Zeit gelassen!!!!!!“, schrie Kia, dann hielt sie inne. „; w..warte mal! D..das ..das sind meine Jungs!!“, sie brach in teuflisches Gelächter aus, „ das sind meine Jungs!!“, Am liebsten hätte sie getanzt, was aber nicht möglcih war, weil sie ja festgekettet war. Bray wandte sich vom Kampfherd ab und suchte nach Kia und Zoot. In einem etwas abgelegeneren Teil fand er beide schließlich. “Von allen Menschen auf dieser verdammten Welt musst
ausgerechnet du uns befreien??“, meinte Zoot genervt. „Noch tiefer konnten die Locos ja nicht sinken!“ „Halt die Klappe, greif dir was brauchbares und kämpf mit!“, fuhr Bray ihn an. Sobald sich die Ketten von Kias Körper gelöst hatten, schnappte sich sich einen herumliegenden Schläger und drosch af sämtliche Crows ein. „Bitteschön ihr Vollidioten!“, zischte sie. In relativ kurzer Zeit lag der gesamte Tribe auf dem Boden und wurde von den Locos und den Thunders in Schach gehalten. Kia, Zoot, und die anderen wollten gerade zrück zur mall, als Kia von hinten gepackt wurde.....

Teil 28:

Jemand zog Kia nach hinten und bedrohte sie mit einem Messer an ihrem Hals. Es war der Anführer der Crows. Kia schrie auf, jetz saß sie wirklich ganz tief in der Scheiße “Keine Bewegung oder sie ist tod!“, zischte er. Bray verschlug es die Sprache, genauso wie Kail und den anderen. Nur Zoot war der einzige der einigermaßen einen kühlen kopf bewahrte. Ihm kam schlagartig eine Idee. “Hey cool!!, genau, schneid sie einfach in Stücke, dann muss ich dass wenigstens nicht machen.. kommt ja auch blöd wenn der eigene Bruder seine kleine..“, Zoot hob die hände und deutete Anführungszeichen an, „..Schwester selbst erledigt!“ Bray fand seni Stimme wieder. „Zoot, was soll der Scheiß, bist du jetztvöllig durchgeknallt??“ Zoot zuckte nur gelangweilt mit den Schulter. Kia war sprachlos. „Was soll das du Idiot?? Meinst du der Kerl macht witz, ich schwöre, wenn ich dich in die Finger kriege, dann bist du erledigt!“, Wiedereinmal verlor Kia langsam die Kontrolle über sich selbst, sie glitt ab in eine Welt voller hass. Zoot merkte dies und griste zufrieden. !Ach und ober- Vögelchen...“, er nickte zu dem Crow. „.. viel Glück!!“, dann wandte er sich ei letztes mal zu kia und meinte nur. „Wir sehn uns in der hölle!!!“ Als ob es ihn nicht interessieren würde drehte er sich um und wartete ab, und dann geschah es...

„Ich hoffe mal denen geht’s gut!“, meinte Trudy während sie sicher ging, dass Brady und bray schliefen. “Naja, solange meinem Lexy nichts passiert ist doch alles in Ordnung...“, meinte Gel die wiedereinmal nichts anderes als Lex und ihre ungemachten Fingernägel im Kopf hatte. „Ich meine, es wäre doch schrecklich, wenn ihm etwas zu stoßen würde, meinem armen Lexybaby..“ Trudy rollte sauer mit den Augen. Sie stand so kurz davor, Gel an die Gurgel zu gehen. „Gel...“, presste sie wütend hervor, „..Gel, hall einfach die Klappe, okay??!! Geh..geh in dien Zimmer und schmink dich neu.. weil.. weil.. weil deine Schminke total zerloffen ist!!“ Gel geriet augenmerklich in Panik. „Was??? Warum hast du das nicht früher gesagt???? Ich.. oh mein Gott, wenn mich so jemand sieht..dann.. dann bin ich.. das wäre ja soooooo peinlich!“, so schnell wie sie ihre Beine tragen konnten, lief sie in ihr Zimmer. “Hoffentlich leidet Brady nicht unter ihrem einfluss..“, säuselte Trudy und wandte sich der verdreckten Küche zu.

Teil 29:

Der anführer der Crows wusste nicht wie ihm geschah als Kia- oder viel mehr Shayenne im eine verpasste. Er konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren, da lag er auch schon auf dem Boden. “Du Arsch, denkst wohl, ich lass mich von dir aufschlitzen?? Falsch!!!!!!“ schrei sie und drehte ihm den Arm um, irgendwann knackte es laut und der Crow schrie auf. „Was denn, schreist du jetzt etwa nach deiner Mummy??????“ lachte Shayenne höhnisch. „Ich denke ihr verschwindet ganz schnell!!“, meinte Zoot leise. „Kail, Jay ihr beliebt hier, falls sie außer Kontrolle gerät!“ Ohne ein wiederwort verschwanden sämtliche Mall Rats, Locos und Thunders. „Was zum Teufel geht da vor??“, wollte Kail wissen. „Naja, Kia hat ein paar Identitätsprobleme..“, meinte Zoot und tat so als wär das etwas völlig normales. „Aber ich dachte, das wär schon vorbei,...“, meinte Kail perplex. “Zoot schaute ihn an. „Sie hatte das schon mal??“, fragte er während er richtig froh darüber war, dass er nicht an der Stelle des Crow- Anführers war, dem eben gerade der zweite Arm gebrochen wurde. “Ja, kurz nachdem der Virus unsere Entführer umgebracht hat. Sie wurde einamal in einem dunklen Raum eingeschlossen, für mehrere Tage, kurz danach ist sie völlig ausgetickt und hat alles und jeden kurz und klein gehauen was ihr im weg stand.. Das war echt gruselig..“ „Was dann, wie hat sich das gebessert??“, wollt Zoot wissen. Kail zuckte mit den Schultern. „Du musst ihr richtig angst machen, ich meine der zweiten Kia, damals nannte sie sich Noemi, du musst sie richtig bedrohen, sie mit irgendetwas konfrontieren, was ihr Angst macht, dann hast du gewonnen...“
„Ich will dich verdammt noch mal betteln hören!!!!!!!!!“, schrie Shayenne und knallte den Anführer gegen die Wang, dieser war schon total erschöpft und betete dass alles bald vorbei sein würde. „ich kann dich nicht hören!!!!!!!!“ Shayenne rammte ihm ein Messer in den Bauch wobei der Crow zusammenbrach. Shayenne ließ von ihm ab. „Kleine Memme, jetzt hab ich ja gar keinen Spass mehr mit dir!“, zischte sie und trat dem wehrlosen Mann noch in den Bauch. Sie gab ein lautes ‚tz’ von sich, bückte sich zu ihm runter und rammte ihm sein eigenes Messer ins Herz. „Wir sehn uns noch .... in der HÖLLE!!!!!!!“ sagte sie und fing bößartig an zu lachen. Dann drehte sie sich abrupt um und ging auf Zoot und die anderen zu.. ohne gute absichten. “Jetzt zu dir, du kleiner, feiger Vollidiot!“ fuhr sie Zoot an, ein weiteres Messer in der Hand....

Teil 30:

Wie eine dampflock stürmte Kia auf Zoot, dieser stand grinsend mit verschränkten Armen da und dachte nicht mal im Traum daran, auch nur auszuweichen. Gekonnt wich er ihrer Hand aus und packte die andere. „Ich denke mal, wir sollten uns unterhalten!“, sagte er, fesselte und knebelte sie und machte sich dann mit ihr auf den weg in die Mall. „Wir haben euch jemanden mitgebracht...“, meinte Zoot nachdem er Shayenne in den Käfig gesperrt hatte. Leider war nur keiner im Café den diese Nachricht großartig interessierte. „Kail, tu mir nen gefallen und hol mir n paar Locos, ich trau Lex nicht über den weg, ich möchte, dass sie von den Locos bewacht wird!“, meinte er genervt und bestrafte Lex mit einem vernichtenden Blick. Kopfschüttelnd machte sich Kail auf den Weg. Schneller als er nur an Trudy denken konnte, saß sie schon neben ihm und überfiel in mit Zärtlichkeiten. (*lol*) „Ich hab mir so schreckliche Sorgen gemacht!“, meinte sie leise. “Na wie du siehst, ist mir nichts passiert!“, meinte er und küsste ihre Hand die sich um ihn gelegt hatte. „Ich bin aber absolut geschafft, Kia ist mal wieder vollkommen durchgeknallt, ein Glück dass sie nicht auf mich losgegangen ist, sondern auf diesen Crow.“ Er zuckte mit den Schultern und küsste zärtlich sein Mädchen. Mit einem ‚wo ist sie?’, störte Bray diesen intimen Moment. Genervt verdrehte Zoot die Augen. „Sie ist im Käfig und jetzt verschwinde!“, Trudy unterdrückte ein Lachen. „Oder ich habs...“ er wandte sich an Trudy, „Komm, wir verschwinden!!!!“, meinte Zoot, zog Trudy hinter sich her und lies Bray alleine im Café stehn. „Arschloch!!“, murmelte dieser und holte sich etwas zu trinken.
Shayenne war völlig genervt, nichts aber auch rein gar nichts hatte geklappt. Sie saß in einem bescheuerten Käfig und konnte nicht raus um die macht an sich zu reisen, dass war ein total beschissener Tag! Zur ihrem übel standen da plötzlich Locos wachen vor ihr und bewachten sie, zu ihrem Glück waren die wachen ungefähr genau so bestechlich wie eine Rolle Tesafilm, hier also rauszukommen konnte sie sich abschminken!

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