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Christian Rosenkreutz (hier in der mittelalterlichen Schreibweise) gehört zu den rätselhaftesten Gestalten der abendländischen Kultur. Z.T. wird seine Existenz überhaupt ins Reich der Fabeln gewiesen. Doch schon hier wird die Frage nach seiner "Existenz" bedeutsam: Wodurch existiert er denn überhaupt? Was IST seine "Existenz"? Gewiß nicht eine solche, wie die meine oder die von irgend jemand anderem, der einen Personalausweis hat und dadurch meint "zu existieren". Es gibt ja einige Literatur, die von Christian Rosenkreutz spricht. Also: Wer in Büchern vorkommt, existiert? Gewiß nicht.

Wer sich nicht inhaltlich mit dem "Anspruch" auseinandersetzt, der mit dem Namen Christian-Rosenkreutz verbunden ist, wird überhaupt nicht die Frage nach der "Existenz" und "Realität" von Christian Rosenkreutz nur berührt haben!

Christian Rosenkreutz existiert durch das, wofür er "steht":
-
Als der Inspirator der Rosenkreutzer-Bewegung, wie sie bescheiden und still über Jahrhunderte  in der abendländischen Kulturbewegung gelebt hat,
als esoterisch-okkulte Erfahrung, wie ihn so mancher, geradezu das Leben verwandelnd erfahren hat,
als - wenn man es anzunehmen fähig ist - Säule und Garant einer ganz bestimmten Geisteskultur und zugleich einer ganz bestimmten Auffassung von der Aufgabe und Bestimmung der Menschen und der Menschheit.

Dieses zu verstehen, läßt einen dem Geist Christian Rosenkreutzes sich nähern.
Und darin wird man dann auch erst erahnen können, was es bedeutet, von der "Existenz" Christian Rosenkreutzes zu sprechen.

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Die Rosenkreuzmeditation

Wie Christian Rosenkreutz seine Schüler erwählt

Die Mission der Rosenkreuzerbewegung

Christian Rosenkreutz Arbeit an einem Christentum der Zukunft

Christian Rosenkreutz, der gößte Märtyrer unter den Menschen

Bücher und Links zur Rosenkreuzerei

Die Rosenkreutz-Legenden 

(Legenden um die Individualität 

des Christian Rosenkreutz):

Die Tempellegende

Flos und Blankflos

Die Chymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz (Text Valentin Andreae)

(externer Link, wird in neuem Fenster geöffnet)

 

Die Fama Fraternitatis (Die Entstehung des Rosenkreuzerordens nach Valentin Andreae)

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Die Einweihung Christian Rosenkreutzes (Erzählung Rudolf Steiners) 

 

Goethes Rosenkreuzertum und Goethes Verhältnis zum Rosenkreuzertum (Rudolf Steiners)

 

Erinnerungen der Madame la comtesse d'Adhémar an den Grafen von Saint Germain

auch wenn diese Erinnerungen keine "Legenden" sind, so geben sie doch ein deutliches

Bild dieser Persönlichkeit des Grafen von Saint-Germain, in dem die wohl einzige

Inkarnation Christian Rosenkreutz vorliegt, in der er mit einem historisch bekannten 

Namen und Erscheinung in Verbindung gebracht wird.

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 Aus Rudolf Steiner: Geheimwissenschaft im Umriß, Gesamtausgabe Band 13

Die Rosenkreuzmeditation

Es soll nun ein Beispiel der inneren Versenkung mit einer sinnbildlichen Vorstellung veranschaulicht werden. Zunächst muß eine solche Vorstellung erst in der Seele aufgebaut werden. Das kann in folgender Art geschehen: Man stelle sich eine Pflanze vor, wie sie im Boden wurzelt, wie sie Blatt nach Blatt treibt, wie sie sich zur Blüte entfaltet. Und nun denke man sich neben diese Pflanze einen Menschen hingestellt. Man mache den Gedanken in seiner Seele lebendig, wie der Mensch Eigenschaften und Fähigkeiten hat, welche denen der Pflanze gegenüber vollkommener genannt werden können. Man bedenke, wie er sich seinen Gefühlen und seinem Willen gemäß da und dorthin begeben kann, während die Pflanze an den Boden gefesselt ist. Nun aber sage man sich auch: ja, gewiß ist der Mensch vollkommener als die Pflanze; aber mir treten dafür auch an ihm Eigenschaften entgegen, welche ich an der Pflanze nicht wahrnehme, und durch deren Nichtvorhandensein sie mir in gewisser Hinsicht vollkommener als der Mensch erscheinen kann. Der Mensch ist erfüllt von Begierden und Leidenschaften; diesen folgt er bei seinem Verhalten. Ich kann bei ihm von Verirrungen durch seine Triebe und Leidenschaften sprechen. Bei der Pflanze sehe ich, wie sie den reinen Gesetzen des Wachstums folgt von Blatt zu Blatt, wie sie die Blüte leidenschaftslos dem keuschen Sonnenstrahl öffnet. Ich kann mir sagen: der Mensch hat eine gewisse Vollkommenheit vor der Pflanze voraus; aber er hat diese Vollkommenheit dadurch erkauft, daß er zu den mir rein erscheinenden Kräften der Pflanze in seinem Wesen hat hinzutreten lassen Triebe, Begierden und Leidenschaften. Ich stelle mir nun vor, daß der grüne Farbensaft durch die Pflanze fließt und daß dieser der Ausdruck ist für die reinen leidenschaftslosen Wachstumsgesetze. Und dann stelle ich mir vor, wie das rote Blut durch die Adern des Menschen fließt und wie dieses der Ausdruck ist für die Triebe, Begierden und Leidenschaften. Das alles lasse ich als einen lebhaften Gedanken in meiner Seele erstehen. Dann stelle ich mir weiter vor, wie der Mensch entwickelungsfähig ist; wie er seine Triebe und Leidenschaften durch seine höheren Seelenfähigkeiten läutern und reinigen kann. Ich denke mir, wie dadurch ein Niederes in diesen Trieben und Leidenschaften vernichtet wird, und diese auf einer höheren Stufe wiedergeboren werden. Dann wird das Blut vorgestellt werden dürfen als der Ausdruck der gereinigten und geläuterten Triebe und Leidenschaften. Ich blicke nun zum Beispiel im Geiste auf die Rose und sage mir: in dem roten Rosenblatt sehe ich die Farbe des grünen Pflanzensaftes umgewandelt in das Rot; und die rote Rose folgt wie das grüne Blatt den reinen, leidenschaftslosen Gesetzen des Wachstums. Das Rot der Rose möge mir nun werden das Sinnbild eines solchen Blutes, das der Ausdruck ist von geläuterten Trieben und Leidenschaften, welche das Niedere abgestreift haben und in ihrer Reinheit gleichen den Kräften, welche in der roten Rose wirken. Ich versuche nun, solche Gedanken nicht nur in meinem Verstande zu verarbeiten, sondern in meiner Empfindung lebendig werden zu lassen. Ich kann eine beseligende Empfindung haben, wenn ich die Reinheit und Leidenschaftslosigkeit der wachsenden Pflanze mir vorstelle; ich kann das Gefühl in mir erzeugen, wie gewisse höhere Vollkommenheiten erkauft werden müssen durch die Erwerbung der Triebe und Begierden. Das kann die Beseligung, die ich vorher empfunden habe, in ein ernstes Gefühl verwandeln; und dann kann ein Gefühl eines befreienden Glückes in mir sich regen, wenn ich mich hingebe dem Gedanken an das rote Blut, das Träger werden kann von innerlich reinen Erlebnissen, wie der rote Saft der Rose. Es kommt darauf an, daß man nicht gefühllos sich den Gedanken gegenüberstelle, welche zum Aufbau einer sinnbildlichen Vorstellung dienen. Nachdem man sich in solchen Gedanken und Gefühlen ergangen hat, verwandle man sich dieselben in folgende sinnbildliche Vorstellung. Man stelle sich ein schwarzes Kreuz vor. Dieses sei Sinnbild für das vernichtete Niedere der Triebe und Leidenschaften; und da, wo sich die Balken des Kreuzes schneiden, denke man sich sieben rote, strahlende Rosen im Kreise angeordnet.
Diese Rosen seien das Sinnbild für ein Blut, das Ausdruck ist für geläuterte, gereinigte Leidenschaften und Triebe. (Anmerkung: Es kommt nicht darauf an, inwiefern diese oder jene naturwissenschaftliche Vorstellung die obigen Gedanken berechtigt findet oder nicht. Denn es handelt sich um die Entwickelung solcher Gedanken an Pflanze und Mensch, welche, ohne alle Theorie, durch eine einfache, unmittelbare Anschauung gewonnen werden können. Solche Gedanken haben ja doch auch ihre Bedeutung neben den in anderer Beziehung nicht minder bedeutsamen theoretischen Vorstellungen über die Dinge der Außenwelt. Und hier sind die Gedanken nicht dazu da, um einen Tatbestand wissenschaftlich darzustellen, sondern um ein Sinnbild aufzubauen, das sich als seelisch wirksam erweist, gleichgültig, welche Einwände dieser oder jener Persönlichkeit einfallen bei dem Aufbau dieses Sinnbildes.) Eine solche sinnbildliche Vorstellung soll es nun sein, die man sich in der Art vor die Seele ruft, wie es oben an einer Erinnerungsvorstellung veranschaulicht ist. Eine solche Vorstellung hat eine seelenweckende Kraft, wenn man sich in innerlicher Versenkung ihr hingibt. Jede andere Vorstellung muß man versuchen während der Versenkung auszuschließen. Lediglich das charakterisierte Sinnbild soll im Geiste vor der Seele schweben, so lebhaft als dies möglich ist. - Es ist nicht bedeutungslos, daß dieses Sinnbild nicht einfach als eine weckende Vorstellung hier angeführt worden ist, sondern daß es erst durch gewisse Vorstellungen über Pflanze und Mensch aufgebaut worden ist. Denn es hängt die Wirkung eines solchen Sinnbildes davon ab, daß man es sich in der geschilderten Art zusammengestellt hat, bevor man es zur inneren Versenkung verwendet. Stellt man es sich vor, ohne einen solchen Aufbau erst in der eigenen Seele durchgemacht zu haben, so bleibt es kalt und viel unwirksamer, als wenn es durch die Vorbereitung seine seelenbeleuchtende Kraft erhalten hat. "Während der Versenkung soll man jedoch sich alle die vorbereitenden Gedanken nicht in die Seele rufen, sondern lediglich das Bild lebhaft vor sich im Geiste schweben haben und dabei jene Empfindung mitschwingen lassen, die sich als Ergebnis durch die vorbereitenden Gedanken eingestellt hat. So wird das Sinnbild zum Zeichen neben dem Empfindungserlebnis. Und in dem Verweilen der Seele in diesem Erlebnis liegt das Wirksame. Je länger man verweilen kann, ohne daß eine störende andere Vorstellung sich einmischt, desto wirksamer ist der ganze Vorgang. Jedoch ist es gut, wenn man sich außer der Zeit, welche man der eigentlichen Versenkung widmet, öfters durch Gedanken und Gefühle der oben geschilderten Art den Aufbau des Bildes wiederholt, damit die Empfindung nicht verblasse. Je mehr Geduld man zu einer solchen Erneuerung hat, desto bedeutsamer ist das Bild für die Seele. (In den Auseinandersetzungen meines Buches: «Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?» sind noch andere Beispiele von Mitteln zur inneren Versenkung angegeben. Besonders wirksam sind die daselbst charakterisierten Meditationen über das Werden und Vergehen einer Pflanze, über die in einem Pflanzen-Samenkorn schlummernden Werdekräfte, über die Formen von Kristallen usw. Hier in diesem Buche sollte an einem Beispiele das Wesen der Meditation gezeigt werden.)

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Die Mission der Rosenkreuzer-Bewegung

Rudolf Steiner über die Mission der Rosenkreuzer-Bewegung (hier klicken)

Der Ausdruck "Rosenkreuz" leitet sich ab von dem lateinischen ros-crux. Hinter diesem Ausdruck aber verbirgt sich ein Geheimnis. Das Tao-Kreuz, welches der Ägypter erkannte in der Form unseres "T" war das "crux, crucis" der Römer. Im Tao-Kreuz sah der Ägypter sämtliche Weisheit versammelt. Das war diejenige Weisheit, die aus der alten Altantis überliefert worden war und nun den langen Weg über die altindische Rishi-Kultur, die altpersische Zarathustra-Kultur nun bis ins Zweistromland und nach Ägypten gekommen war. Das war der eine Strom, derjenige der alten orientalischen Hochkulturen, wie er in der Nachfolge der alten atlantischen Mysterien sich ergeben hatte. Dieser war geradezu erstarrt, in der Form geronnen in dem Kreuzessymbol, dem "T", dem Tao-Kreuz. Dem begegnet nun im "Ros-Crux" der zweite Strom. Denn aus der Atlantis heraus war im Norden Europas eine Kultur geblieben, die noch eine Erinnerung an das Nifelheim, die Nebelwelt der alten Atlantis pflegte. Und im Tautropfen, der allmorgendlich an vielen, vielen Grashalmen zu sehen war, sah man eine Erinnerung an jene hohe untergegangene Kultur der Atlantis.
Es war der TAO-Tropfen, der dann in dem bekannten Wort "Tau" weiterlebt. Und die Römer, wie nannten diese jenen Tau? "Ros" war der Ausdruck der Römer für dasjenige, was nun in dieser besonderen Form in der - über Jahrtausende wie schlafend wwartenden - nordeuropäischen Kultur in der Erbschaft der alten Atlantis weiterlebte ("ros" für Rose, als auch Ambrosia, die Götterspeise, als auch Tau). Beide Male dasjenige TAO, in dem der Atlantier die Gottheit empfand, als TAO-Laut die gesamte Schöpfung durchklingend. Einmal über den südlichen Mysterienstrom zum TAO-Kreuz, dem "T" der Ägypter werdend, ein anderes mal in den nördlichen Druiden-Mysterien aufbewahrt als Erinnerung an die atlantische Weisheit, symbolisiert im Tau-Tropfen. Und während der römischen Kulturepoche beginnen sich nun diese beiden Mysterienströme zu begegnen. Ihre Begegnung, ihre gegenseitige Befruchtung kann gesehen werden im Symbol des Ros-Crux. Die Form der südlichen Mysterien wird erfüllt vom Leben der nördlichen Mysterien: Darin kann man auch sehen den Geist der Gralsbewegung! Und in dieser richtigen Begegnung wird auch erst die wirkliche Gestalt des Christentums entwickelt, wie das Rosenkreuzertum es der Welt vermitteln will: Das echte Christentum ist kein "Glaubensbekenntnis", sondern eine real vorhandene geistige Wirksamkeit, die im Menschen entdeckt und entfaltet wird, die dann aber auch sinn- und wirklichkeitserfüllend gegenüber der gesamten esoterischen Überlieferung des Orients erfahren wird, mit der die gesamte esoterische Überlieferung des Orients begriffen und geistesgegenwärtig erneuert und erfahren, erlebt und erkannt werden kann. Aus diesem Grund spricht Rudolf Steiner auch davon, dass es keine Erkenntnis in der orientalischen Esoterik gäbe, die nicht auch in der westlichen (Rosenkreutzer-) Esoterik bekannt sei.  Die große und gewaltige Form der orientalischen Esoterik wird erfüllt vom Leben der Christuskraft, und diese Christuskraft, wie sie im Menschen entdeckt und entfaltet wird, kann wertschätzen und wiederbeleben die ganze orientaltische Weisheit, gerade an dieser großartigen Fülle orientalischer Weisheitsformen kann sich die lebendige Kraft, der Inhalt der Christusrealität im Menschen entfalten. So kann man also an die gesunde Begegnung der orientalischen Kultur mit der westlichen Kultur die größten Hoffnungen für den geistigen Forschritt der Menschheit knüpfen. Und für diese gesunde und auch im Geiste wahre, ja wahrhaftige Begegnung dieser Mysterienströme steht der Name Christian Rosenkreutz. Diese 2 Mysterienströme, die vielfältige Bedeutung haben und die auf vielfältige Weise charakterisiert werden könnten, können für sich allein nicht in die moderne Zeit hineinführen, können für sich allein die moderne Kultur nicht befruchten, in ihrer Verbindung können sie aber nicht nur die moderne Kultur erreichen und verstehen, sondern ihr sogar ein Ziel und einen Sinn geben, den sie sonst nicht hätte bzw. nicht allein finden könnte. Letzteres zeigt wohl jeder unvoreingenommene Blick in die Gegenwart.

Rudolf Steiner hat oftmals über dieses zeitenüberspannende und weltumfassende Motiv, welches eine Anschauung der Aufgabe Christian Rosenkreutzes ist, gesprochen. Eine Darlegung dieses Rosenkreuzer-Grals-Motives finden Sie hier.

In bildhafter Form kann ein Verständnis der aufgeworfenen Frage eine Parabel aus dem 14 Jhrd. vermitteln. Darin wird das Motiv der "königlichen Hochzeit", wie es ja im neuen Testament in großartiger Form auftaucht, aufgegriffen und interessant abgewandelt. Der Text der Parabel ist unten (hier klicken)   angefügt.

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Rudolf Steiner über die Mission des Ros-Crux

(aus Band 264 der Rudolf Steiner Gesamtausgabe, ungesicherte Nachschrift,
im Nachherein von einem Teilnehmer der esoterischen Stunde München, 1. Juni 1907 niedergeschrieben)
Der Text Rudolf Steiners hier als pdf-Datei, auch zum Downloaden, Ausdrucken und Offline-Lesen  und Speichern


..... Die Quelle all der Weisheit des Ostens wie des Westens, dessen müssen wir uns klar sein, ist Atlantis.
    Atlantis war ein Land, das von dichten Wassernebelmassen eingehüllt war. Diese dichten Wassernebelmassen hatten eine ganz bestimmte Beziehung zum Menschen. Der Mensch von damals empfand etwas dabei. Sie machten seine Seele empfänglich für die Sprache der Götter. Im Rieseln der Quellen, im Rauschen der Blätter hörte der Atlantier den Gott zu sich reden. Und wenn er einsam wurde und still in sich gekehrt, so vernahm er einen Laut als Stimme des Gottes der zu ihm sprach. Da brauchte er keine Gesetze und Gebote, der Gott selbst sagte ihm, was er tun müsse. Und jener Laut, der überall in Atlantis tönte und der aus den Herzen der Menschen widerhallte in stillen Stunden der Einkehr, er ward später in Ägypten in Zeichen gesetzt als Tauzeichen: T. Es ist dies auch die ursprüngliche Form des Kreuzes.
    Wenn wir uns nun klar sind, wie damals die Wassernebelmassen die Verbindung mit dem Göttlichen herstellten, so dass der Mensch ganz unmittelbar die Weisheit seines Gottes aufnehmen und verstehen kontte, so wollen wir einmal unseren Blick hinwenden auf das Wasser, das in unseren Ländern flutet. Wenn wir dann ein Tautröpfchen im Grase funkeln sehen im Lichtglanz der Morgensonne, dann wird uns andächtig ums Herz. Und dieses strahlende Tautröpfchen ist uns ein Denkmal, ein Denkmal jener Zeiten in Atlantis, wo das WAsser als Nebel das Land umhüllte, und der Mensch die Weisheit der Götter um sich verspürte.
    Die Weisheit der Atlantis verkörperte sich im Wasser, im Tautropfen. Tau, unser deutsches Wort Tau, ist nichts anderes als jener alte atlantische Laut. So wollen wir mit Ehrfurcht und Andacht jedes Tautröpfchen betrachten, das am Grashalm blinkt, als heiliges Vermächtnis jener Zeit, wo das Band zwischen Menschen und Göttern noch nicht zerrissen war. Das Tauzeichen, das alte Kreuzeszeichen heißt im lateinischen crux. Und was heißt Tau, Tautropfen? ros. "Ros-crux" ist unser Rosenkreuz.
    Nun erkennen wir seine wahre Bedeutung. Es ist also das TAO der Atlantis, die Weisheit der Atlantis, welche uns heute entgegenstrahlt im Tautropfen. Nichts anderes will uns das Rosenkreuz sagen. Es ist ein Symbol für das neue Leben, das in der Zukunft in geistiger Art erblühen wird.
    So blieb unserer nordischen Bevölkerung ein inniger Zusammenhang mit der alten Atlantis. Anders war es bei jenen Bevölkerungsgruppen, die nach Osten gewandert waren und sich zu den vier Kulturepochen der Inder, Perser, Ägypter, Griechen-Römer entwickelten. Sie machten eine selbständige Entwicklung durch. Aber es ist ein Gesetz in der geistigen Welt, dass jede Kultur, die sich selbständig eine Weile emporgerungen hat, zugrunde gehen muss, wenn sie nicht von neuem einen Einschlag erhält aus jenen Gebieten, von denen sie ausging, die ihr Mutterland waren. So war es notwendig für die hohe orientalische Kultur, aus unseren Gebieten einen Einschlag zu erhalten, sich zu verschmelzen mit der geistigen Kultur, die sich in unseren Ländern in der Stille gebildet hatte.
    Jene hohe Individualität, die das das erkannte, war Christian Rosenkreutz. Er war es, der im 13. und 14. Jahrhundert das große Werk unternahm, die geistige Kultur des Ostens mit der des Westens zu verschmelzen. Er hat immer unter uns gelebt und ist auch heute noch bei uns als Führer im spirituellen Leben. Die geistige Kultur des Orients, wie sie sich als höchste Blüte der östlichen Weisheit im Alten und Neuen Testament darstellt, brachte er in innige Harmonie mit der alten von Atlantis herstammenden Weisheit.


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Christian Rosenkreutz Arbeit an einem 

Christentum der Zukunft

Der Versuch, Weg und Ziel des Wirkens Christian Rosenkreutz zu beschreiben, muss Stückwerk bleiben. Zwar könnte man versuchen, mit einer abstrakten Formulierung auf etwas hinzuweisen, doch was wäre damit gewonnen, wenn man nicht doch zugleich empfindend abwägen könnte den Umfang, die Schwere, die zugleich brennende Aktualität und Größe des Vorhabens!

Was "Christentum" ist, ist ja heutzutage sehr durch die "Kirchen" belegt. (klick dazu hier!) Doch es hat immer, wenn auch zumeist im Verborgenen und fast immer mit Feuer und Schwert verfolgt, ein anderes Christentum gegeben, das sogenannte esoterische Christentum, welches in den Gralszusammenhängen, im Katharertum und manch anderen Erscheinungen dann öffentlich bekannt wurde. Das zeitgenössische esoterische Christentum lebt im Geist des Rosenkreuzertums.

In dem Vortrag vom 4.11.1904 erzählt Rudolf Steiner die Tempellegende und versucht dann aus dem Mythos herauszuarbeiten, welch besonderes Christentum durch die Kains-Söhne in die Welt kommen will. Die Abel-Nachkommen pfleg(t)en ein ruhiges, weisheitsvolles, abgeklärtes Christentum. Es war jedoch wenig praktisch, weil es inspiriert, nicht aber aus dem Menschen selber heraus geboren war/ist. Die Kains-Nachkommen, die - das wird im Mythos im Vortrag beschrieben - ein gewisses Leidenschaftselement in sich tragen, werden ein Christentum aus sich heraus entwickeln, indem sie im Erringen des christlichen Geistes ihre Fähigkeit zur Leidenschaftlichkeit ergießen in den Liebesimpuls, der dem Christentum eigen ist! Damit wird aber die Leidenschaftlichkeit zugleich geläutert sein und dennoch in ihrer Kraft weiter leben können! Eine liebesbegeisterte Mitmenschlichkeit, eine Kultur warmherziger Brüderlichkeit, eine Gesellschaft, in der der einzelne weiß, dass er nur so viel Christ ist, als dass er diesen Quell der Liebeskraft in sich selber rege gemacht hat. DAS ist es, worauf Christian Rosenkreutz hinarbeitet! Solch ein Christentum ist nur noch praktisch, kennt kein anderes Glaubenbekenntnis als die TAT! In solchen Taten, wo der Erfindungsreichtum, der den Kainssöhnen ja eigen ist, sich auslebt in dem Regsammachen  gewissermaßen einer neuen Kraft im Menschen. Es ist wie eine neue Naturkraft, die durch den Christus in der Erdensphäre, potentiell für jeden einzelnen Menschen ergreifbar, wartet. Denn nur indem Menschen diese Kraft in sich rege machen, kann sie wirksam werden. Nur aus dem Menschenherzen selber kann diese Kraft in der Erdenwelt wirksam werden. In ihr offenbart sich die neue Natur des Menschen, der mit dieser Kraft sein eigenes Wirken im sozialen Umkreis, in seinen gesellschaftlichen Ordnungen, ja sogar in einer neuen Technik entfalten wird.

 

Um dem Gedanken der Bruderliebe weiter auszuloten, nehme man bitte zur Kenntnis, dass Rudolf Steiner zu den Inkarnationen Christian Rosenkreuz dazuzählt (Kain ... Hieram.. ) Lazarus (den Bruder der Martha und Maria Magdalena, vergl. Joh.11) und deutlichst sagt, dass dieser Lazarus nach seiner Auferweckung, welches in Wahrheit eine Einweihung war (!) als Johannes der Evangelist und zugleich "der Jünger den der Herr lieb hatte" weiter wirkte und lebte. So ist z.B. auch "verständlicher", wenn als Hauptmeditationsbuch bei den Katharern das Johannes-Evangelium galt. Bitte lesen Sie die Johannes-Briefe und nehmen bitte wahr, wie sehr auf den Geist der Liebe hingewiesen wird, als Erfüllung des Christentums. Aber auch bei Lukas taucht sofort im Zusammenhang mit dem Namen "Lazarus" der Gedanke der Bruderliebe auf! Zu Lazarus-Johannes einige Textstellen (kopiert von www.bibel-online.de)! Auch der "reiche Jüngling" gehört hierher.

Während aus der Jehova-Abel-Strömung ein Christentum erwächst, welches sich einem "Herren" unterstellt, so erwächst aus der Kains-Strömung ein Christentum, welches sich vor allem in der Bruderliebe verwirklichen will. Das "Weide meine Schafe" am Ende des Joh.Ev. gilt hier dem "Abel". Und wenn Petrus da spricht: "Herr, was wird aber mit diesem?", so klingt darin an, dass Petrus wie erstaunt ist, dass nun eben auch wieder die Kainskinder vollgültig vom Geist der Menschheit angenommen werden mit einem eigenen Auftrag. Sinnen Sie bitte selber dem Text nach hier.

Die beiden Kreuzesrichtungen oben-unten (Abel-Richtung) und qeuer-horizontal (Kain-Richtung) sind als religöse Haltungen im NT beschrieben und bilden zusammen "das ganze Gesetz". Lesen und sinnen Sie bitte selber hier.

 

Erzählt der Mythos, dass Kain einstmals rief: "Soll ich meines Bruders Hüter sein?", so halte man daneben das andere Wort, welches Rudolf Steiner dem kommenden Kulturzeitraum zuspricht, welcher sich als 6.nachatlantischer Kulturzeitraum ab ca. 3500 n.Chr. entfalten wird. Rudolf Steiner sagt (a.a.O), dass die Menschen dann beseelt sein werden von dem Gedanken:

 "Ich kann nicht glücklich sein, wenn ein anderer unglücklich ist!"

 

 Lesen Sie bitte dazu den Vortrag (und haben Sie Geduld, dass die Bilder sich aussprechen können, die Rudolf Steiner gebraucht, um überhaupt eine Ahnung anzuregen von dem, was Ziel des Menschenwerdens ist.)

 

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DER BLINDE UND DER LAHME

Diese Parabel stammt aus den "Gesta Romanorum", einem lateinisch abgefaßten Erzählungswerk aus dem 14. Jahrhundert:
Ein König richtete einmal ein großes Gastmahl zu und sandte Herolde durch sein ganzes Reich, die alle Menschen, welchen Standes sie auch seien, dazu einladen und ihnen verheißen sollten, daß sie außer dem Mahle auch noch reiche Schätze erhalten sollten. Unter denen, die von der Einladung des Königs hörten, waren auch zwei Männer, von denen der eine stark, aber blind und der andere lahm und schwächlich war, aber gut sehen konnte. Da sprach der Blinde zum Lahmen: "Weh uns, mein Lieber! Nun ist im ganzen Lande verkündet worden, daß jedermann vom König zu einem Gastmahle eingeladen ist, bei dem er nicht nur gut und reichlich bewirtet werden, sondern auch noch dazu reiche Gaben empfangen soll. Doch du bist lahm, und ich bin blind; wir werden also beide nicht zu dem Gastmahle kommen können." Der Lahme antwortete: "Willst du meinem Rate folgen, so werden wir trotzdem daran teilnehmen können." Der Blinde war sogleich bereit, dem Rate des Lahmen zu folgen, und dieser sprach: "Dein Körper ist stark, der meine schwach, und überdies bin ich lahm. Nimm mich also auf deinen Rücken, und da ich gut sehen kann, werde ich dir den Weg weisen. Auf diese Weise werden wir beide zum Gastmahle kommen und unseren Lohn ebenso empfangen wie alle anderen." Der Blinde fand diesen Rat gut und forderte den Lahmen auf, sogleich auf seinen Rücken zu steigen. Dieser tat so und wies dem Blinden den Weg. So kamen beide zum Gastmahle und erhielten auch die versprochenen Schätze.

(In: Das große Buch der Fabeln, hrsg. von E. Mudrak; Ensslin & Laiblin, Reutlingen 1962)

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Christian Rosenkreutz, der größte Märtyrer unter den Menschen

Auch wenn der obigen Frame betitelt war mit "Die Mission der Rosenkreuzer-Bewegung", so damit wird man kaum den Sinn und die Aufgabe der Bewegung Christian Rosenkreutzes sofort und in aller Größe erfassen können. Was sollte das auch sein? Die Zur-Kenntnis-Nahme eines "Parteiprogrammes" etwa? 

Christian Rosenkreutz verstehen, heißt in einem gewissen Sinne den Weg des Menschen und der Menschheit begreifen, wie diese ihn hinter sich haben und auch die Wege, Möglichkeiten, Gefahren und Chancen, die sich ihnen in der Zukunft eröffnen. Erst in einer umfassenden Auffassung des Menschen, wie dieser durch die Äonen der Zeit wandelt und darum andererseits auch konkret in der Gegenwart in seinen Aufgaben, Nöten und Freiheiten darinnen steht,... erst in einer solchen Auffassung kann man erahnen, was Christian Rosenkreutz´ Intention ist! Denn seine Aufgabe, das Ziel seiner Arbeit ist die "Verwirklichung", die "Be-wahrheit-ung" dessen, was potentiell im gegenwärtigen Menschen schon angelegt ist, was aber nicht zwangsläufig (wie ein "Kismet") sich erfüllen muss. Christian Rosenkreutz rechnet geradezu mit der Freiheit des Menschen und genau darin liegt auch der hohe Wert seiner Mission und zugleich auch seine große Not. Der ganze Kosmos ist darauf eingestellt, die geistigen Mächte hoffen, dass der Mensch sein geistiges Wesen entfalten wird, in Freiheit, nicht als Marionette einer göttlichen Welt. Und  nur so, wird der Mensch dann einstmals "den Göttern" (den Hierachien und letztlich der höchsten Gottheit), seinen eigenen Schöpfermächten heimbringen, was diese nur vom Menschen empfangen können: Die Tugend der Freiheit! Es ist die Frucht des tatsächlich gegangenen Weges. Die Schöpfermächte sandten den Menschen mit der Lostrennung von sich, mit der Verleiblichung in eine Geistesblindheit, in eine Welt, in der er frei ist von der zwingenden Wirklichkeit. Im Sinnessein und im intellektuellen Bewußtsein ist die moralische Selbstbestimmung des Menschen offen, nicht festgelegt! Ob sich der Mensch nun genau darin "einrichtet" oder ob er versucht, sein sich selbst moralisch erlebendes Wesen einzufügen in eine Welt moralischer Verbindlichkeiten, in den Kosmos der wesenden und schöpferischen Geister, genau darin besteht des Menschen Freiheit. Diese eigentlich reale Welt des Geistes zu erkennen, ergibt sich erst auf einem Wege, den der Mensch erst noch gehen muss. So entsteht gewissermaßen miteinander der Weg, der Mensch und die Frucht der verwirklichten Freiheit (sich ungezwungen dem Geist zuzuwenden!). Man mag es sich so vorstellen, dass der Mensch quasi einen großen Enthusiasmus für das Wirken in der geistigen Welt mitbringen wird, da er allein von allen "Bewohnern der geistigen Welt" die Geistesferne kennen gelernt hat. Hier wird man vermutlich erinnert an das Gleichnis vom verlorenen Sohn! Das mag auch hier seinen tieferen Sinn erfüllen.

Doch was ist, wenn die Menschen - in aller "Freiheit" - eben DAS nicht wählen, wenn sie nicht ihr "geistiges Potential" ergreifen, sondern dieses "in aller Freiheit" eben von sich weisen und sich entscheiden, nicht den Weg zu gehen, der in der Entfaltung und Entwicklung dieses Selbst bestünde??? Dann geht das gesamte Arbeiten und Hoffen des Kosmos ins Leere! Und in der Verantwortung dem Kosmos gegenüber, die Menschheit auf diesem Wege zu führen, aber zu führen unter Achtung, Bewahrung, ja Verwirklichung der Freiheit, in dieser Verantwortung dem Schöpferkreis aller geistigen Wesen gegenüber, die am Entstehen und Sein unseres Kosmos mitwirken, in dieser Verantwortung steht Christian Rosenkreutz! Es ist geradezu sein Wesen, in dieser Verantwortung zu stehen. Allein, wenn man sich klar macht, was denn seine - soweit bekannten - Inkarnationen sind, so füllt sich diese Gedanke mit ernstestem Inhalt! Fragte er einst (als "Kain") "Soll ich meines Bruders Hüter sein?", so ist sein jetziges Leben und Wirken eine Antwort von erschütternd gewaltiger Art! Wer "steht gerade" gegenüber dem Kosmos, wenn die Lücke in den Reihen der geistigen Mächte, die diese dem Menschen und der Menschheit offen halten, nicht gefüllt wird eines Tages? Jeder einzelne Mensch ist hier gefragt! Auf jeden einzelnen Menschen hoffen die "Götter", die geistigen Schöpfermächte! Aber wenn nicht alle kommen? (Hier können vielleicht verständlich werden Stellen des NT wie "königliche Hochzeit", oder "die Weingärtner", der Prolog des Joh.Ev., uam). 

Den hier - z.T. ja nur in "Bildern" - eröffneten Gedanken will und kann ich gar nicht "schließen". Aber gerade in der Kluft, die sich zuwischen Berufung und Erfüllung des Menschseins auftut, kann man sehen, woraus sich der Inhalt ergibt für den Satz Rudolf Steiners:

Und die, welche es wissen, wie es gerade mit dieser Individualität steht, die wissen auch, daß Christian Rosenkreutz der größte Märtyrer unter den Menschen sein wird, abgesehen von dem Christus, der gelitten hat als ein Gott. Und die Leiden, die ihn zum großen Märtyrer machen werden, werden davon herrühren, daß die Menschen so wenig den Entschluß fassen, in die eigene Seele hineinzusehen, um immer mehr die sich entwickelnde Individualität zu suchen und sich der Unbequemlichkeit zu unterziehen, daß ihnen nicht wie auf einem Präsentierteller die fertige Wahrheit entgegengebracht wird, sondern daß man sie erringen muß in heißem Streben, in heißem Ringen und Suchen, und daß nicht andere Anforderungen gestellt werden können im Namen dessen, den man als Christian Rosenkreutz bezeichnet. 

(Klicken Sie bitte auf den obigen TEXT, um dieses Zitat in einem größeren Zusammenhang zu lesen! Darin führt Rudolf Steiner nochmals aus den Gedanken des Allgemein-Menschlichen und der Unmöglichkeit einer "Glaubens" gegenüber einer "Autorität"; er führt aus, dass sowohl Sektierertum als auch blinde Unterwürfigkeit gegenüber einer irgendwie auftretenden Guru-Autorität geradewegs den Wegen widerspricht, auf denen Christian Rosenkreutz die Menschheit führen will!)

Es darf durchaus hier verstanden sein, dass z.B. der Autoritätsglaube, den die katholische Kirche fordert in der Anerkennung des Unfehlbarkeitsdogmas, genau ein solcher ist, der der Würde des Menschen, wie Christian Rosenkreutz sie achten und entfalten will, exakt entgegen gesetzt ist! Eine literarisch sehr eindrückliche Darstellung dieses "katholischen Geistes" hat Dostojewski gegeben in seiner Erzählung vom "Großinquisitor", dessen Lektüre hiermit wärmstens empfohlen wird. Jedoch nicht nur hier, sondern auf vielen anderen Gebieten des gegenwärtigen Lebens wird heutzutage die Achtung vor der Einsichtsfähigkeit des Menschen, der Respekt vor der  Fähigkeit des Menschen, selbstständig und für sich Wahrheit zu zu begreifen und zu erkennen, geradezu mit Füßen getreten. Auch die Art, wie populärwissenschaftlich heutzutage "Erkenntnisse" mitgeteilt werden, ist oftmals in diesem Licht zu sehen!

Die Achtung vor der Freiheit des Menschen, ja die Liebe zur Freiheit des Menschen, der unendliche Glaube an die Entwicklungsfähigkeit des Menschen, DAS ist dasjenige, was Christian Rosenkreutz beseelt und worauf seine Arbeit zielt. Auch auf die Gefahr hin, dass die Menschen die Freiheit nicht ergreifen, stellt Christian Rosenkreutz sich aber in den Dienst der Menschheit mit allen Konsequenzen, die für ihn selber evtl. daraus erwachsen können.


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Der hier folgende Text der Tempellegende ist aus verschiedenen Darstellungen Rudolf Steiners zusammengesetzt. Rudolf Steiner hat hier und da immerfort wieder andere Aspekte, andere Teile der Geschichte und deren Zusammenhänge hervorgehoben. Es stammt

 

[1] aus GA 265, S. 365ff
[2] aus GA 265, S. 369ff
[3] aus GA 265, S.457ff
[4] aus GA 93, S. 363ff

 

Rudolf Steiner hat diese Legende von Hiram, dem Baumeister des salomonischen Tempels und Salomon innerhalb erkenntniskultlisch arbeitender, esoterischer Arbeitskreise (FM) erzählt. Diese Erzählung führt Rudolf Steiner selbst auf Christian Rosenkreutz zurück. Dieser ist  gemäß anderer Äußerungen Rudolf Steiners an anderem Orte selbst in früherer Inkarnation dieser Hieram gewesen. Christian Rosenkreutz in der Sukkzession des Kain, des Hieram, des Johannes (des Evangelisten, der auch der Lazarus (der reiche Jüngling) war), in der Sukzession von Flor (und Blanchflor) und dann in seinen Rosenkreutzer-Inkarnationen zu sehen, läßt einen erst die zeitenübergreifende Arbeit dieses Geistes erahnen und - bei gehöriger innerlicher Vertiefung - auch erkennen.

 

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Zur Tempellegende siehe auch diesen Vortrag hier

 

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Die Tempellegende

[1] «Der die Menschheitsevolution symbolisch deutende Teil», wie er im ersten Grad vermittelt wurde. Text nach Originalhandschrift Rudolf Steiners.

Im Beginn der Erdenentwickelung stieg einer der Lichtgeister oder Eiohim aus dem Sonnenbereich in den Erdenbereich und verband sich mit Eva, der Urmutter des Lebendigen. Aus dieser Verbindung entstand Kain, der erste der Erdenmenschen. Darauf bildete ein anderer aus der Reihe der Eiohim, Jahve oder Jehova, den Adam; und aus der Verbindung des Adam mit Eva entstand Abel, des Kain Stiefbruder.
[4] Zur Strafe für den Ungehorsam Evas unterwarf Adonai die Söhne Kains der Familie Abels. Während Kain trotz seines eifrigen Ackerbaus -wenig Ertrag erzielte, hütete Abel in Muße seine Herden, Jehovah verwarf die Opfergaben Kains und erregte Zwietracht zwischen den aus dem Feuer entstandenen Söhnen der Eiohim und den bloß aus der Erde hervorgegangenen Menschen, Die Folge war, daß Kain Abel tötete.
[1] Die Ungleichheit der Abstammung von Kain und Abel (geschlechtliche und ungeschlechtliche Abstammung) bewirkte Streit zwischen Kain und Abel. Und Kain erschlug den Abel. Abel war durch die geschlechtliche Abstammung, Kain durch den moralischen Fall des Lebens in der geistigen Welt verlustig gegangen. Für Abel gab Jehova dem Elternpaar den Ersatzsohn Seth. Von Kain und Seth stammen zwei Menschentypen ab. Die Nachkommen Seths konnten in besonderen (traumhaften) Bewußtseinszuständen in die geistige Welt schauen. Die Nachkommen Kains waren dieses Schauens ganz verlustig gegangen. Sie mußten sich im Laufe der Generationen hindurch durch allmähliche Ausbildung der menschlichen Erdenkräfte zur Wiedererringung der spirituellen Fähigkeiten hinaufarbeiten.
[4] Nun verfolgte Adonai Kains Söhne und machte die edle Familie, welche die Künste und Wissenschaften aufgebracht hatte, den Söhnen Abels Untertan.
[1] Einer der Nachkommen Abel-Seths war der weise Salomo. Er hatte sich die Gabe traumhaften Hellsehens noch ererbt; ja hatte sie in einem besonderen Grade als Anlage mitbekommen; so kam es, daß seine Weisheit so weithin berühmt war, daß symbolisch von ihm berichtet wird, er habe auf einem Throne von Gold und Elfenbein gesessen (Gold und Elfenbein Symbole der Weisheit).
Aus dem Kainsgeschlechte stammten Menschen, die sich im Laufe der Zeit immer mehr und mehr die Hinaufentwickelung der menschlichen Erdenkräfte angelegen sein ließen.
[4] Enoch, ein Sohn Kains, lehrte die Menschen die Kunst, Steine zu behauen, Häuser zu bauen und bürgerliche Gesellschaften zU bilden. Enochs Sohn Irad und sein Enkel Mehujael errichteten Dämme und machten aus Zederstämmen Balken. Ein andrer Sproß Kains, Methusael, ersann die heiligen Buchstaben, die Tau-Bücher und das sinnbildliche T, an dem die vom Feuer herstammenden Arbeiter einander erkannten.
[1] Einer dieser Menschen war Lamech, der Bewahrer der T-Bücher, in welchen, soweit dies durch Erdenkräfte möglich war, die Urweisheit wiederhergestellt war.
[4] Lamech, dessen Weissagungen den Profanen unverständlich sind, hatte vier Kinder: Jabal, der als Erster die Bearbeitung der Kamelhaut lehrte; Jubal, den Erfinder der Harfe; Naamah, die Mutter der Spinnerei und Weberei; Tubal-Kain, der den ersten Schmelzofen errichtete, der erste Metallarbeiter war,
[1] ja die Metalle kunstvoll zu Musikinstrumenten zu formen verstand
[2] und in den Bergen unterirdische Höhlen grub, um sein Geschlecht gegen die Sintflut zu schützen. Trotz dieser Höhlen kamen nur Tubal-Kain und sein Sohn mit dem Leben davon. Die Gattin Harns, des zweiten Sohnes Noäh, verliebte sich in den Sohn Tubal-Kains und machte ihn zum Vater Nimrods, der die Jagd erdachte und Babylon gründete. Adoniram, ein Nachkomme Tubai-Kains, schien von Gott berufen zur Führung der Miliz der freien Männer, welche die Söhne des Feuers mit den Söhnen des Gedankens, des Fortschritts und der Wahrheit verbinden sollte.
[1] Und als Zeitgenosse Salomos lebte Hiram Abiff oder Abuhiram aus dem Kainsgeschlecht, der in seiner Kunst so weit gelangt war, daß diese unmittelbar an das Schauen der höheren Welten grenzte, eben noch eine dünne Wand gegen die Initiation für ihn zu durchstoßen war. Der weise Salomo erdachte den Plan eines Tempels, der in seinen Formteilen symbolisch die Menschheitsentwickelung zum Ausdrucke bringen sollte. Durch seine Traumweisheit konnte er die Gedanken dieses Tempels in allen Einzelheiten ersinnen; doch fehlte ihm die Kenntnis der Erdenkräfte zum wirklichen Bau, welche nur durch Ausbildung der Erdenkräfte im Kainsgeschlecht zu erringen waren. Es verband sich deshalb Salomo mit Hiram-Abiff.
[4] Hiram erbaute den wunderbaren Tempel Salomonis, errichtete den herrlichen goldenen Königsthron und führte viele prachtvolle Bauten auf. Aber trotz seiner Größe fühlte er sich vereinsamt und unverstanden. Wenige liebten, viele haßten ihn; auch Salomo war ihm gram, denn er beneidete ihn um sein Genie und seinen Ruhm. Der König seinerseits war auf der ganzen Erde ob seiner hohen Weisheit berühmt - so sehr, daß eines Tages die Königin von Saba, Balkis, nach Jerusalem kam, um ihn zu begrüßen und die Wunder seiner Herrschaft kennen zu lernen.
[1] Diese begab sich eines Tages an den Hof Salomos, um diesen zu ehelichen.
[4] Sie fand ihn auf einem vergoldeten Zedernthron in vergoldeter Gewandung sitzen und hielt ihn im ersten Augenblick für eine Goldstatue mit Elfenbeinhänden. Er bereitete ihr einen überaus festlichen Empfang und zeigte ihr seinen Palast und den großartigen Tempel. 
[1] Es wurden ihr alle Herrlichkeiten des salomonischen Hofes gezeigt; auch der gewaltige Tempel.
[4] Während sie alles begeistert bewunderte, nahm ihre eigene Schönheit das Herz des Königs so sehr gefangen, daß er ihr schon nach kurzer Zeit seine Hand anbot. Erfreut, den stolzen Mann erobert zu haben, gäbe sie ihm ihr Jawort. Bei ihrem zweiten Besuch des Tempels wiederholte sie den Wunsch, den geheimnisvollen Baukünstler zu sehen, der so Herrliches vollbracht.
[1] Sie konnte aus den Vorstellungen heraus, die sie bis dahin gewonnen hatte, nicht begreifen, wie ein Baumeister, der nur menschliche Kräfte zur Verfügung hatte, so etwas habe leisten können. Sie hatte ja nur erfahren, daß die Führer von Arbeitern durch den Besitz von atavistischen magischen Kräften genügende Scharen von Arbeitern hatten zusammenführen können, um die alten gewaltigen Bauten aufzuführen. Sie verlangte den ihr seltsam-merkwürdigen Baumeister zu sehen.
[4] Salomo verzögerte die Erfüllung dieses Wunsches möglichst lange, mußte sich jedoch schließlich dazu bequemen, Hiram Abiff vorführt zu lassen. Dieser warf der Königin von Saba einen Blick zu, welcher ihr Innerstes erbeben ließ. Alsbald gewann sie ihre Fassung wieder und nahm Hiram gegen den Unwillen und die Eifersuchtsanwandlung Salomos in Schutz. Als sie die beim Tempelbau beschäftigten Arbeitermassen beisammen zu sehen verlangte, erklärte der König dies für unmöglich.
[1] Dann sollte er ihr zeigen, wie er durch bloße Menschen-Verabredung die Arbeiter führe.
[4] Da stieg Adoniram auf einen Stein, um besser gesehen zu werden, machte in der Luft mit der rechten Hand das symbolische Tau-Zeichen und sofort eilten von allen Seiten die sämtlichen Arbeiter herbei.
[1] Die Königin von Saba merkte, daß Menschen-Erdenkräfte zu solcher Bedeutung sich entwickeln können.
[4] Die hierüber höchlich erstaunte Balkis bereute insgeheim, die Werbung des Königs angenommen zu haben, denn sie entbrannte in Liebe zu dem mächtigen Architekten. Der eifersüchtige Salomo beschloß nun, Hiram zu demütigen und zu Grunde zu richten, weil er in ihm einen Nebenbuhler erblickte.
[3] Von diesem Zeitpunkt an ergreift den König Salomo heftige Eifersucht gegen seinen Baumeister Hiram Abiff. Dieser hatte beim Tempelbau drei Gesellen, die den Meistergrad von ihm forderten,
[4] drei Gesellen, die gegen Hiram eingenommen waren, weil er sich wegen ihrer Untüchtigkeit und Trägheit geweigert hatte, sie zu Meistern zu befördern: der syrische Maurer Fanor, der phönikische Zimmermann Amru und der hebräische Grubenarbeiter Metusael.
[3] Sie hatten aber ihre Untüchtigkeit gezeigt, indem sie einen für den Tempelbau unersetzbaren mächtigen Balken zu kurz geschnitten hatten. Hiram hatte das Unglück gut gemacht dadurch, daß er durch seine besonderen Kräfte den Balken hatte in die richtige Länge dehnen können. Sie sind nun die Gegner Hiram Abiffs, weil sie von ihm zurückgewiesen werden mußten, als sie den Meistergrad und das Meisterwort von ihm verlangten, für das sie noch nicht reif waren. Die drei verräterischen Gesellen haben es leicht, das Ohr des Königs für die Tat zu finden, durch welche sie Hiram Abiff verderben wollen.
[4] Dieses Kleeblattes bediente sich Salomo gegen Hiram und die Verschworenen faßten den Plan, das Gelingen des Gusses des ehernen Meeres zu verhindern - einer Leistung, die bestimmt war, dem Ruhm Hirams die Krone aufzusetzen.
[3] Die Vollendung des Tempelbaus sollte durch ein Werk gekrönt werden, in dem Hiram Abiff die Spannung und Feindschaft zwischen den Kain- und Abel-Söhnen zu versöhnen gedachte. Es war das eherne Meer, dessen Guß aus den sieben Grundmetallen (Blei, Zinn, Eisen, Gold, Kupfer, Quecksilber und Silber) und Wasser, dem Metall der Erde, so gemischt werden sollte, daß der fertige Guß völlig durchsichtig sein sollte. Die Sache war vollendet bis auf einen allerletzten Einschlag, der vor versammeltem Hof, auch vor der Königin von Saba, gemacht werden sollte und durch welchen die noch trübe Substanz bis zur völligen Klarheit umgewandelt werden sollte.
[4] Der junge Arbeiter Benoni, ein besondrer Verehrer seines Meisters, kam hinter die böse Absicht jener Drei und verriet sie an den König, damit dieser sie vereitle.
[3] Nun mischten die drei verräterischen Gesellen, die die Aufgabe hatten, den letzten Bestandteil hinzuzufügen, das Wasser in falschem Verhältnis zu. 
[4] Als es zum Guß kam, dem auch Balkis beiwohnte, und die flüssigen Erzmassen nach Öffnung des Schmelzofens sich in die Riesenform ergossen, flossen sie über die letztere hinweg und strömten auf dem Erdboden fort, sodaß die versammelte Menge die Flucht ergreifen mußte, um nicht verbrannt zu werden. Vergeblich versuchte Hiram, der eine göttergleiche Ruhe bewahrte, durch Anwendung großer Wassermassen den Feuerstrom aufzuhalten. Die Mischung des Wassers mit dem Feuer erzeugte heiße Dämpfe, welche aufstiegen, um als totbringender Feuerregen wieder niederzufallen. Der unglückliche Bauherr wollte bei einem treuen Herzen Trost suchen und daher mit Benoni sprechen; aber er konnte ihn nicht finden, denn der edle Jüngling war umgekommen, als er die Niederlage des Meisters zu verhindern trachtete, weil er sah, daß Salomo sie trotz der Warnung nicht verhindert hatte.
Hiram verblieb auf dem Schauplatz seines Unglücks; In seinen Gram versunken, achtete er nicht des lebensgefährlichen Herannahens des Feuermeeres. In erster Reihe dachte er an die bittere Enttäuschung der Königin von Saba, die gekommen war, um ihn zu dem erwarteten großen Triumph zu beglückwünschen.
[1] Hiram Abiff aber hörte aus den Flammen und der glühenden Masse eine Stimme: «Stürze dich in das Flammenmeer; du bist unversehrbar.» Er stürzte-sich in die Flammen....
[4] ohne sich zu verletzten; ja, er empfand ein unbeschreibliches Entzücken, als er, von einer unwiderstehlichen Kraft angetrieben, immer weiter vordrang. «Wohin führst du mich?» fragte er. - «In den Mittelpunkt der Erde, in die Seele der Welt, ins Reich des großen Kain, wo die Freiheit herrscht. Dort hört der tyrannische Neid Adonais auf; dort können wir, seines Zornes spottend, die Frucht vom Baum der Erkenntnis kosten; dort ist das Heim deiner Väter.» - «Wer bin ich und wer bist du?» - «Ich bin der Vater deiner Väter, ich bin Tubal-Kain, der Sohn Lamechs.»
Tubal-Kain führte Hiram ins Heiligtum des Feuers ein, wo er ihm die Schwächen und niedrigen Leidenschaften Adonais darlegte, der seinem eignen Geschöpf feindlich gesinnt sei und es unerbittlich zum Tod verurteile, um sich an den Feuergeistern zu rächen, die es - den Menschen - mit Wohltaten überhäuft haben. Hiram stand bald vor seinem Urvater Kain, in dessen Schönheit sein Erzeuger, der Lichtengel, sich widerspiegelte. Kain, dessen edle Gesinnung den Neid Adonais erregt hatte, erzählte Hiram von den Leiden, die der grausame Jehovah über ihn verhängte. Plötzlich erscholl die Stimme des «Abkömmlings Tubal-Kains und seiner Schwester Nna-mah» : «Dir wird ein Sohn geboren werden, den du zwar nicht sehen wirst, dessen zahlreiche Nachkommen jedoch dein Geschlecht verewigen werden. Dem Geschlecht Adams überlegen, wird das deinige die Herrschaft der Welt erringen. Viele Jahrhunderte lang wird es seinen Mut und seine hohen Fähigkeiten dem Dienste des stets undankbaren Geschlechtes Adams widmen, bis schließlich die besten die stärksten werden und auf Erden die Feueranbetung wieder einführen. Deine unbesiegbaren Abkömmlinge werden die Macht der Könige, der Helfer Adonais bei seiner Willkürherrschaft, zerstören. Gehe, mein Sohn, die Feuergeister sind mit dirl» Tubal-Kain übergab ihm den Hammer, mit dem er selbst so viel Großes vollbracht hatte, und fügte hinzu: «Dieser Hammer und die Feuergeister sollen dir dazu verhelfen, das durch menschliche Dummheit und Bosheit unvollendet gebliebene Werk schleunig zu beenden.»
[1] Hier erhielt Hiram Abiff von Kain die Erklärung, daß die energische Entfaltung der menschlichen Erdenkräfte zuletzt zu der Höhe der Initiation führe, und daß die auf diesem Wege erlangte Initiation im Erdenverlaufe an Stelle des Schauens der Abel-Seth-Söhne treten müsse, das verschwinden werde.
[3] Und von ihm werde ein Geschlecht ausgehen, das Adams Kinder auf der Erde besiegen und den großen Dienst des Feuers wieder einführen, sowie die Menschheit zum göttlichen Schöpferworte zurückführen werde.
Auch in diesem Teil der Legende liegt tiefer Sinn. Bevor der Mensch herabgestiegen ist aus dem Schöße der Gottheit in irdische Verkörperungen, war er in geistiger Umgebung, die er wahrnehmen konnte. Er hörte das göttliche Schöpferwort. Er verkörperte sich in den Metallmassen, die damals noch im Feuer flüssig waren. Bevor dies geschah, konnten drei Gesellen .nichts ihm anhaben: Zweifel, Aberglaube und die Illusion des persönlichen Selbst. Zweifel konnte er nicht haben an der geistigen Welt, denn sie war ja um um. Aberglaube konnte ihn nicht befallen, denn er sah das Geistige in seiner wahren Gestalt. Der Aberglaube besteht aber in der Vorstellung des Geistigen unter falscher Gestalt. Die Illusion des persönlichen Selbst konnte ihn nicht befallen, denn er wußte sich in der allgemeinen Geistigkeit; er war durch das Eingeschlossensein in seinen Körper noch nicht herausgetrennt aus dieser allgemeinen Geistigkeit. Hätten sich diese drei verräterischen Gesellen nicht an seine Fersen geheftet, es wäre sein Leib ein reiner harmonischer Zusammenhang der Stoffe geworden. Sie mischten den Einschlag hinein, der ihn das göttlich-geistige Schöpferwort vergessen machte. Der Guß wurde dadurch zerstört. Es stellt dann die Fahrt des Hiram Abiff zum Erdmittelpunkte das Vordringen des Menschen auf dem okkulten Pfade vor. Dadurch gelangt die Menschheit wieder in den Besitz des T, des göttlichen Schöpferwortes, lernt die Menschennatur (Kain) kennen, wie sie vor dem Falle war und wie sie in Reinheit schaffen kann.
[1] (Mit dieser Symbolik ist dasjenige gegeben, was in gehöriger Meditation die innere Wesenheit der Menschenentwickelung auf der Erde zur Imagination erhebt. Das Eherne Meer kann als Symbol dessen gelten, was der Mensch geworden wäre, wenn nicht die drei verräterischen Kräfte in der Seele Platz gegriffen hätten: Zweifel, Aberglaube, Illusion des persönlichen Selbstes. Durch diese Kräfte ist die Erden-Menschheitsentwickelung zur Feuerentfaltung in der lemurischen Zeit gekommen, welche durch die Wasserentwickelung der atlantischen Zeit nicht gedämpft werden kann. Es muß vielmehr eine solche Entwickelung der menschlichen Erdenkräfte stattfinden, daß in der Serie der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt wird, der in Kain vor dem Brudermorde vorhanden war. Es können sich nicht die traumhaften Seelenkräfte der Kinder Abel-Seths gegen die Erdenkräfte halten, sondern nur die zur vollen realen Ich-Entwickelung kommenden Nachkommen Kains.)
[2] Er gab Hiram Abiff ein neues T-Zeichen.
[1] Symbolisch wird die mutverleihende Kraft, welche Hiram Abiff von Kain erhält, dadurch ausgedrückt, daß gesagt wird, Hiram habe einen neuen Hammer von Kain erhalten, mit dem er an die Erdenoberfläche zurückkehrte, das Eherne Meer berührte und dadurch dessen völlige Durchsichtigkeit bewirken konnte.
[4] Kaum wieder auf der Erdoberfläche, erprobte Hiram die wunderbare Kraft des kostbaren Hammers und bei Morgenanbruch war der Guß des ehernen Meeres vollkommen gelungen. Der Künstler und Balkis waren entzückt und das herbeieilende Volk bestaunte die geheime Macht, durch welche das gestrige Unglück in einer Nacht wettgemacht worden war.
Bald daraufging Balkis eines Tages in Begleitung ihres Gefolges außerhalb Jerusalems spazieren und begegnete unterwegs Hiram, der allein und in Gedanken versunken war. Die beiden gestanden einander ihre Liebe. Als Had-had (der bei der Königin von Saba das Amt eines Boten der Feuergeister versehende Vogel) Hiram in der Luft das mystische T-Zeichen machen sah, umflog er sein Haupt und ließ sich dann auf seinem Handgelenk nieder. Da rief Sarahil, die einstige Amme der Königin: «Die Weissagung ist erfüllt! Had-had erkennt den Gatten, den die Feuergeister für Balkis bestimmt haben und dessen Liebe allein sie annehmen darf » Das Paar zögerte nun nicht länger, sich zu verloben und beriet dann über die weiteren Maßregeln. Hiram sollte Jerusalem zuerst verlassen und sich nach Arabien begeben, wohin Balkis ihm folgen wollte, sobald es ihr gelungen sein werde, die Wachsamkeit des Königs zu täuschen und zugleich ihre Verlobung mit ihm rückgängig zu machen. Beides gelang ihr, als Salomo sich eines Tages berauschte; sie zog ihm den Verlobungsring vom Finger.
[4] (Es liegt das Bedeutungsvolle diesem Zug der Legende zugrunde, daß in der Königin von Saba zu sehen ist die alte Sternenweisheit, die bis in jene Zeitepoche verbunden war den alten atavistischen Seelenkräften, die in Salomo symbolisiert sind. Die okkulten Legenden drücken in den Symbolen von weiblichen Personen die Weisheit aus, welche sich mit dem männlichen Teil der Seele vermählen kann. Mit der Zeit Salomos ist die Epoche eingetreten, in welcher diese Weisheit übergehen soll von den atavistischen alten Kräften an die neu erworbenen Erden-Ich-Kräfte. Der «Ring» ist immer das Symbol des «Ich». Salomo wird noch im Besitz eines nicht voll-menschlichen Ich gedacht, sondern eines solchen, welches nur der Widerschein ist des «höheren Ichs» der Engel im atavistischen Traum-Hellseher-Bewußtsein. Der «Rausch» deutet darauf hin, daß dieses Ich wieder verloren wird innerhalb der halbbewußten Seelenkräfte, durch die es erworben ist. Hiram ist erst im Besitze eines real-menschlichen «Ich».)
[4] In seiner Eifersucht gab er den drei Gesellen, die den Guß des ehernen Meeres verdorben hatten, den Wink, dass ihm die Beseitigung des Nebenbuhlers erwünscht wäre.
[3] Hiram wollte sein Werk, den Tempel, zum letzten Male sehen begab sich nachts dahin. Da lauerten ihm die falschen Gesellen auf. Der erste versetze ihm an dem einen Tore einen Schlag auf die linke Schläfe, daß das Blut herunterfloß bis auf die Schulter. Hiram Abiff wandte sich zum zweiten Tor, um den Tempel zu verlassen, da versetzte ihm der zweite Geselle einen Schlag auf die rechte Schläfe, daß das Blut bis auf die Schulter floß. Er wandte sich zum dritten Tor. Da traf ihn der Schlag des dritten Gesellen auf die Stirn, daß er zusammenbrach.
[4] Doch gelang es ihm vor dem Aushauchen des letzten Seufzers, das goldne Dreieck, das er um den Hals trug und auf dem das Meisterwort eingraviert war, in eine tiefen Brunnen zu werfen. Die Mörder hüllten den Leichnam ein, begruben ihn auf einem einsamen Hügel und pflanzten einen Akazienzweig aufs Grab.
Als Hiram sich sieben Tage lang nicht zeigte, mußte Salomo, wenngleich ungern dem Wunsche des Volkes nachgeben und ihn suchen lassen.
[3] Auf seinem Grabe wuchs ein Kassia-Baum, eine Akazie. Den Wissenden war bekannt, daß aus dem Grabe eines Eingeweihten ein Kassia-Baum herauswächst.
[4] Drei Meister entdeckten die Leiche, und da sie jene drei Gesellen des Mordes verdächtigten, weil sie wußten, daß Hiram ihnen den Meistergrad verweigert hatte, beschlossen sie vorsichtshalber, das Meisterwort abzuändern. Das erstbeste Wort, welches während der Emporhebung des Leichnams zufällig fallen würde, sollte das künftige Meisterwort werden. Als nun einer von ihnen sah, dass sich die haut vom Körper loslöste, rief er aus: «.Makbenach» (etwa«Bruder erschlagen» oder «Fleisch vom Knochen getrennt») und so wurde «Makbenach» zum Kennwort des Meistergrades.
[3] «Mach ben ach». Das bedeutet: Das Geistig-Seelische hat sich vom Physisch-Leiblichen getrennt.- oder: Anderssein des Leibes. Eine andere Aufzeichnung hat hier «Erdensohn des Leides»
[4] Mann erwischte die drei Mörder und sie entleibten sich, um nicht in die Hände der Gerechtigkeit zu fallen; ihre Köpfe wurden dem König überbracht. Da sich das goldne Dreieck nicht bei der Leiche Hirams vorfand, forschte man danach und fand es schließlich in jenem Brunnen. Salomo ließ es auf einen dreieckigen Altar legen, der sich in einem geheimen Gewölbe unterhalb des entlegensten Teiles des Tempels befand; um das goldne Dreieck noch besser zu verbergen, stellte man darauf einen kubischen Stein, der die zehn Gebote enthielt. Schließlich wurde das Gewölbe, dessen Vorhandensein nur 27 Erwählten bekannt war, zugemauert.
[3] Mit dieser Symbolik ist dasjenige gegeben, was in Meditation die innere Wesenheit der menschlichen Entwicklung auf der Erde zur Imagination erhöhte. Das eherne Meer kann als Symbol dessen gelten, was der Mensch geworden wäre, wenn nicht die drei verräterischen Kräfte in der Seele Platz gefunden hätten. Diese drei verräterischen Kräfte sind: Zweifel, Aberglaube, Illusion des persönlichen Selbst.
[3] Hiram Abiff wurde wiedergeboren als Lazarus und wurde so derjenige, der als erster von Christus eingeweiht wurde. Mit ihm setzte ein die Strömung der Mitte, die zwischen der Kain- und Abelströmung stand. Die Kain-Strömung fand im Laufe der Zeiten ihre Hauptvertreter in der F. (Freimaurerei-Strömung), während das Abelitentum seinen Ausdruck fand in der Priesterströmung der (katholischen ?) Kirche. Beide Menschheitsströmungen blieben einander streng feindlich. Nur einmal vereinten sie sich in Eintracht: in ihrem Haß gegen die Strömung der Mitte. Das Ergebnis dieser einträchtigen Vereinigung beider sonst feindlicher Richtungen war die Vernichtung des Johannesbaues (Goetheanums).

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Flos und Blankflos

Hier folgt nun der Text der mittelalterlichen Legende "Flos und Blankflos", allerdings als Download. Rudolf Steiner (Vortrag vom 6.5.1909 in GA 57) wies auch hier darauf hin, dass sich hinter dieser Legende eine Mitteilung über diejenige Individualität verbirgt, die gegenwärtig als Christian Rosenkreutz wirkt, bekannt ist und gesucht wird.

Hella Krause-Zimmer hat im "Goetheanum" vom 31.1.1993 in einem Aufsatz auf diese Dinge hingewiesen. Diesen sehr feinen Aufsatz bitte hier downloaden (pdf-Datei, 31 kB)

Üblicher Weise hätte ich ja nun hier den Text von Flos und Blankflos hineingestellt, aber er ist etwas lang und vermutlich wird niemand ihn online lesen. Ich empfehle sowieso hier eher einen Download, Ausdruck und dann geruhsames Lesen im gemütlichen Sessel usw. usf..! 

Die Legende von Flos und Blankflos bitte hier als pdf-Datei (135kB) downloaden! 

Zur Tempellegende siehe auch diesen Vortrag hier

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Der Persönlichkeit des Grafen von Saint-Germain

wird von Rudolf Steiner eine Inkarnation des Christian Rosenkreutz zugesprochen. Das ist sehr ungewöhnlich, denn an anderer Stelle spricht Rudolf Steiner davon, dass es für Geister von Christian Rosenkreutz Größe schon eine Belastung ist, unter einem persönlichen Namen bekannt zu sein, da sie einen solchen Grad  von Selbstlosigkeit entwickelt haben, der sich mit dem Bekanntsein eben nicht mehr recht verträgt. Weiteres dazu ist zu finden in dem Band 264 der Rudolf-Steiner-Gesamtausgabe. In den Erinnerungen beschreibt die Hofdame d'Ahémar verschiedene Begegnungen mit dem Grafen, während derer dieser sie immer wieder prophetisch auf die bevorstehenden Ereignisse der französischen Revolution aufmerksam macht und versucht mit den französischen Regenten unmittelbar Kontakt aufzunehmen, um die Katastrophe doch noch zu verhindern. Der Text der Erinnerungen an den Grafen von Saint-Germain ist hier zu lesen, bzw. downzuloaden.

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Goethes Rosenkreuzertum

Johann Wolfgang Goethe hat vielerlei Bezüge zum Rosenkreuzertum gehabt. Er hat selbst in jungen Jahren eine rosenkreuzerischen Einweihung erfahren, die allerdings erst im Laufe seines Lebens zum Ausdruck kam. Von den alchymistischen Experimenten in Jugendjahren bis zum kainitisch-freien, christlich-suchenden Geist seiner "Faustgestalt" zieht sich ein durchgehender Weg. Bestimmte Schriften Goethes kann man geardezu als Rosenkreuzerschriften ansehen. So z.B. sein Gedicht "Die Geheimnisse" (externer Link), in dem Goethe so etwas wie einen "fernen Eindruck" der Umstände der "Einweihung Christian Rosenkreutz" wiedergab: Diese zwölf Individualitäten lebten ja nicht nur in den Erlebnissen des abendländischen Okkultismus, diese zwölf verschiedenen Weisheitsströmungen wirkten zusammen zu einem Gesamtbilde. Eine ganz besondere Art, darauf hinzuweisen, finden wir bei Goethe in seinem Gedicht: «Die Geheimnisse». (Rudolf Steiner)

Ein gleichfalls ganz vielschichtiger und bedeutungsvoller Mythos aus Rosenkreuzerinspiration ist Goethes "Märchen von der grünen Schlange und der weißen Lilie" (externer Link).

Des weiteren soll hier schon einmal angedeutet werden, dass Goethe mit der von ihm in der "Farbenlehre" vorbildlich entwickelten Forschungmethode, welche eine strenge Phänomenologie war, einen Weg gab, den Materialismus und den Atomismus als Ideologie zu überwinden und damit erst dem allgemeinen Menschendenken die Tür eröffnet hat, auch Phänomene nicht sinnlicher Art ernst nehmen und erforschen zu können. Diese Farbenlehrer zu studieren, vor allem aber die Experimente direkt und konkret nachzuvollziehen ist für sich schon eine wunderbare Schulung. "Meine Farbenlehre will nicht nur gelesen und studiert, sondern sie will getan werden" (Goethe). Im Netz gibt es einiges zur "Farbenlehre" Goethes, z.B. hier (externer Link).

Damit sind allerdings tatsächlich nur einige erste Hinweise auf diesen "Goethe" gegeben, denn gerade aus der Gestalt Goethes und seines Werkes lassen sich viele, viele Aspekte und Erkenntnisse zur Geistigkeit und Arbeit des Rosenkreutzertums gewinnen. 

In einer Notiz aus dem Jahre 1906 hat Rudolf Steiner verschiedenen Aspekte der Rosenkreuzerkultur in Goethes Wirken notiert. Diese Notiz gehört in die "freimaurerische" Arbeit Rudolf Steiners, wie aus den Grad-Bezeichnungen zu sehen ist. Eine Abschrift der Notiz Rudolf Steiners finden Sie im nachfolgenden Kasten (Frame).

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Aus Band 93 der Gesamtausgabe Rudolf Steiners, S. 295f: 

Über Goethe und sein Verhältnis zum Rosenkreuzertum

In das Rosenkreuzer-Mysterium Goethes einzudringen gibt es zwei Wege, einen exoterischen und einen esoterischen oder okkulten. Der esoterische ergibt sich durch Studium derjenigen Dichtungen Goethes, die ein äußerer Ausdruck seiner rosenkreuzerischen Gesinnung und seines diesbezüglichen Wissens sind.

Dahin gehören:

1.    Das Gedicht Geheimnisse (externer Link). Es stellt dar das Mysterium der Loge der 12 mit dem 13. an der Spitze. Der Inhalt ist eine Hindeutung auf die Erlebnisse im Vorhof der rosenkreuzerischen Parcival-Einweihung (Grals-Initiation).

2.    Die Grundlage im „Faust“. Homunkulus ist der Astralleib; der Ganz zu den „Müttern“ ist die Darstellung der Aufsuchung des „goldenen Dreiecks“ und des „verlorengegangenen Wortes“. 

3.    Die Stellen im „Wilhelm Meister“, die „Wanderung und Wandlung der Seele“ darstellen bis zur Erweiterung des Bewusstseins zum kosmischen Schauen (Kontemplation der kosmischen Vorgänge. Makariens Vision ist solche Kontemplation.) 

4.    Das Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie (externer Link) stellt dar die alchymistische Initiation, in der von Christian Rosenkreutz gestifteten Form: das was in der richtigen Schrift – nicht nach der mangelhaften Tradition der Logen – geschrieben wird der 030 (vulgär in der Maurersprache der 30. Grad). Dieses Märchen enthält in symbolischer Sprache alle Geheimnisse dieses Grades, wie die Herkules-Sage alle Geheimnisse des Royal-Arch-Grades, enthält, der in der richtigen Schrift geschrieben wird 013 Grad und welcher auch der 4. genannt wird . 

5.    Wichtiges über die Rosenkreuz-Initiation enthält auch das Gedicht „Pandora“.  

Die Mittel, um auf esoterisch-okkultem Wege in Goethes Rosenkreuzertum einzudringen, werden gegeben bei der Einweihung (Initiation) in den wirklichen 020 Grad, der auch – um Geheimnis zu verhüllen – so geschrieben wird 6 3 Grad und gelesen wird 6x3= 18.Grad (Rose-Croix). Da wird auf okkultem Wege gezeigt, dass Goethe zwischen seinem Leipziger und Straßburger Aufenthalt eine Initiation erhalten hat, welche aber erst allmählich fruchtbar in ihm geworden ist, und die es ihm ermöglichte, eine ganz bestimmte rosenkreuzerische Mission zu erfüllen. Man kann darüber nicht mehr niederschreiben; mündlich könnte man noch einiges darüber sagen: noch mehr nur in einer wahren rosenkreuzerischen Loge des 6 3 = 6x3 = 18.Grades.

 

Dieser Text liegt nur in der Handschrift von Marie Steiner – von Sievers vor. Vermutlich wurde er von Rudolf Steiner niedergeschrieben für Edouard Schuré um 1906 herum, da sich diese Niederschrift bei Marie Steiner unmittelbar anschließt an diejenige eines von Rudolf Steiner für Schuré 1906 niedergeschriebenen Textes „Zeichen und Entwicklung der drei Logoi in der Menschheit“ (abgedruckt in „Nachrichten der Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung“ Nr. 14. Michaeli 1965, sowie in „Die Apokalypse des Johannes“, Bibl.-Nr. 104; 6.Auflage GA 1979).

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Wie Christian Rosenkreutz seine Schüler erwählt

Nachfolgend nun ein Text aus dem zweiten der beiden Rosenkreutzer-Vorträge, die Rudolf Steiner am 27ten und 28ten September 1911 in Neuchâtel hielt, anläßlich der Einweihung des dortigen Rosenkreutz-Zweiges. 

Rudolf Steiner spricht in diesem Vorträgen ausfühlich über Christian Rosenkreutz und seine Mission. Im ersten Vortrag schildert er ausführlich die Entstehung des Rosenkreutzer-Impulses mit der Einweihung Christian Rosenkreutzes in der Mitte des 13ten Jahrhunderts. Hierbei macht er deutlich, auf welchem Wege tatsächlich die gesamte Weisheit aller vergangenen  Kulturen und Mysterien von Christian Rosenkreutz aufgenommen wurde und in welchem Sinne diese Weisheit  nun in der Mission des Christian Rosenkreutz wirksam wird. Sodann folgen noch einige Ausführungen, wie dieser Rosenkreutzer-Impuls dann durch die Jahrhunderte hindurch gewirkt hat in der Kultur.

Im zweiten Vortrag beginnt er damit, dass er beschreibt, wie Christian Rosenkreutz selber seine Schüler beruft! Das geschieht letztlich über ein schicksalshaftes Ereignis, welches den jeweiligen Menschen in der Todesgefahr durch eine Stimme aus der geistigen Welt rettet. Genaueres mögen Sie bitte nachfolgend mit den originalen Worten Rudolf Steiners selbst lesen! Im weiteren Verlaufe des Vortrags geht Steiner dann ein auf die drei alchymischen Prozesse "sal, sulphur und merkur" und die Art und Weise, wie deren Erlebnis in der Seele des rosenkreutzerischen Alchymisten dann bestimmte Erfahrungen, Erlebnisse und Veränderungen auslöste. Der Vortrag endet damit, dass Rudolf Steiner (den Grund hierzu hier auszuführen wäre ein neues Kapitel dieser Webseite) auf den zukünfitigen Buddha, den derzeitigen Maitreya-Bodhisattva hinweist, welcher 5000 Jahre nach der Erleuchtung des Gautama-Buddha (in ca 2500 Jahren) zum Buddha aufsteigen wird. (Zur Vorsicht sei hier nur eingefügt, dass mit dem Namen Maitreya derzeit in der New-Age-Literatur z.T. viel "Schindluder" getrieben wird und der Name z.T. für eine Spiritualität verwendet wird, die - vermutlich - seinem Geiste diametral entgegengesetzt ist. Bitte also genau und vorsichtig prüfen!)  Da dieser Maitreya-Buddha ganz intim mit dem Verständnis und der Verwirklichung der esoterischen Bedeutung des Christentums zusammenhängt, ist es nicht verwunderlich, dass Rudolf Steiner in diesem Zusammenhang auf die Erfahrung des gegenwärtigen, lebendigen Auferstandenen hinweist, wie Paulus vor Damaskus es seinerzeit erfuhr, wie ab der Gegenwart und in Zukunft immer mehr Menschen über diese Erfahrung eine individuelle, unauslöschliche Überzeugung von der Realität des Auferstandenen erlangen werden. 

Download der erwähnten Texte:

Download des ersten Vortrags, Neuchâtel, 27ter September 1911

Download des zweiten Vortrags, Neuchâtel, 28ter September 1911

 Die Einweihung Christian Rosenkreutzes im 13.Jahrhundert

Wie Christian Rosenkreutz seine Schüler erwählt

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„Wie Christian Rosenkreutz seine Schüler erwählt“

(Ausschnitt aus dem Vortrag von Rudolf Steiner,  Neuchâtel, 28. September 1911, enthalten in dem Band: „Das esoterische Christentum und die geistige Führung der Menschheit“, Gesamtausgabe Band 130)  

Diejenigen, die Christian Rosenkreutz zu seinen Schülern machen will, werden von ihm auf eine eigentümliche Weise dazu auserwählt. Es handelt sich dabei darum, daß der also Erwählte achtgeben muß auf ein bestimmtes Ereignis oder mehrere Ereignisse dieser Art in seinem Leben. Es geschieht diese Erwählung durch Christian Rosenkreutz so, daß irgendein Mensch in seinem Leben an einen entscheidenden Wendepunkt, an eine karmische Krise herankommt. Nehmen wir zum Beispiel an, ein Mensch sei im Begriff, eine Sache zu begehen, die ihn zu Tode führen würde. Solche Dinge können die verschiedensten sein. Der Mensch geht einen Weg, der für ihn sehr gefährlich werden kann, vielleicht bis in die Nähe eines Abgrundes, ohne es zu bemerken. Es geschieht dann, daß der Betreffende vielleicht wenige Schritte vor dem Abgrund eine Stimme hört: Halt ein! - so daß er halten muß, ohne zu wissen warum. Tausend ähnliche Fälle kann es geben. Zu bemerken ist allerdings, daß dies nur das äußere Zeichen ist, aber das wichtigste Zeichen der äußeren spirituellen Berufung. Zur inneren Berufung gehört, daß der Erwählte sich mit irgend etwas Spirituellem, Theosophie oder sonstiger geistiger Wissenschaft beschäftigt hat. Das Ihnen genannte äußere Ereignis ist eine Tatsache in der physischen Welt, rührt aber nicht von einer menschlichen Stimme her. Das Ereignis ist immer so gestaltet, daß der Betreffende ganz genau weiß, daß die Stimme aus der geistigen Welt kam. Es kann zuerst der Glaube herrschen, daß ein Mensch irgendwo versteckt sei, von dem die Stimme herrühre, aber, wenn der Schüler reif ist, findet er heraus, daß nicht etwa eine physische Persönlichkeit in sein Leben eingegriffen hat. Kurz, die Sache ist so, daß durch dieses Ereignis der Schüler ganz genau weiß, daß es Mitteilungen gibt aus der geistigen Welt. Solche Ereignisse können einmal, aber auch öfters vorkommen im menschlichen heben. Wir müssen nun die Wirkung davon auf das Gemüt des Schülers verstehen. Der Schüler sagt sich: Es ist mir durch Gnade ein weiteres Leben geschenkt worden ; das erste war verwirkt. - Dieses neue, durch Gnade verliehene Leben gibt dem Schüler Licht in seinem ganzen folgenden Leben. Er hat dieses bestimmte Gefühl, das man in die Worte kleiden kann: Ohne dieses mein Roscnkreuzer-Erlebnis wäre ich gestorben. Das nun folgende Leben hätte nicht denselben Wert ohne dieses Ereignis.
Es kann allerdings vorkommen, daß ein Mensch dies schon einmal oder mehrere Male erlebt hat und er doch nicht gleich zur Theosophie oder Geisteswissenschaft kommt. Dann kann aber später die Erinnerung an ein solches Erlebnis hinzutreten. Viele von denen, die hier sind, können ihr vergangenes Leben prüfen und finden, daß ähnliche Ereignisse in ihrem Leben vorgekommen sind. Man beobachtet solche Dinge heute nur zu wenig. Wir sollten uns überhaupt klarmachen, daß wir an so vielen wichtigen Ereignissen vorbeigehen, die wir nicht beobachten. Dies sei eine Andeutung für die Art der Berufung der höheren Schüler des Rosenkreuzertums.

Entweder wird nun ein solches Ereignis spurlos an dem betreffenden Menschen vorübergehen, dann verwischt sich der Eindruck, und er hält dieses Erlebnis überhaupt nicht für wichtig. Oder nehmen wir an, der Mensch sei aufmerksam, er hält dieses Erlebnis nicht für bedeutungslos, dann kommt er vielleicht zu dem Gedanken: Eigentlich standest du da vor einer Krisis, einer karmischen Krisis, eigentlich sollte dein Leben in diesem Augenblicke enden, du hattest dein Leben verwirkt; nur durch etwas Zufallähnliches bist du gerettet worden. Es ist seit jener Stunde gleichsam ein zweites Leben auf dieses erste daraufgepflanzt. Dieses zweite Leben mußt du als dir geschenkt betrachten und demgemäß mußt du dich benehmen.
Wenn ein solches Erlebnis in einem Menschen die innere Stimmung auslöst, daß er sein Leben von jener Stunde an als geschenkt betrachtet, so macht dies heute diesen Menschen zu einem Bekenner des Christian Rosenkreutz. Denn das ist seine Art, diese Seelen zu sich zu rufen. Und derjenige, der sich zurückerinnern kann an ein solches Erlebnis, kann sich sagen: Christian Rosenkreutz hat mir einen Wink gegeben aus der spirituellen Welt, daß ich seiner Strömung angehöre. Christian Rosenkreutz hat zu meinem Karma hinzugefügt die Möglichkeit eines solchen Erlebnisses. - Das ist die Art, wie Christian Rosenkreutz die Wahl seiner Schüler trifft. So wählt er seine Gemeinde. Wer solches bewußt erlebt, der sagt sich: Da ist mir ein Weg gewiesen, ich muß dem nachgehen und sehen, inwiefern ich meine Kräfte in den Dienst des Rosenkreuzertums stellen kann. - Diejenigen aber, die den Wink nicht verstanden haben, werden später noch dazu kommen, denn an wen der Wink einmal ergangen ist, der wird auch nicht wieder davon loskommen.
Daß der Mensch ein Erlebnis der geschilderten Art haben kann, das rührt davon her, daß dieser Mensch in der Zeit zwischen seinem letzten Tode und seiner letzten Geburt zusammengetroffen ist in der geistigen Welt mit Christian Rosenkreutz. Damals hat uns Christian Rosenkreutz erwählt, er hat einen Willensimpuls in uns hineingelegt, der uns nun zu solchen Erlebnissen führt. Das ist die Art, wie geistige Zusammenhänge herbeigeführt werden.

Diesen Text downloaden zum Speichern, Ausdrucken und ruhigem Lesen offline.

 

........ soweit Rudolf Steiner.

Solcherlei Erlebnisse haben recht viele Menschen, nur realisieren sie nicht, wie diese Erfahrung tatsächlich zu verstehen ist. Es wird eine solche Erfahrung dann schnell einem „Engel“, oder „Christus“ zugesprochen. Wieso eigentlich? Zumindest sollte jemand, der solch eine Erfahrung gemacht hat, auch den obigen Gedanke, den Rudolf Steiner hier darstellt, in Erwägung ziehen!

Wenn jemand sich nur genügend in das Wesen Christian Rosenkreutz hineingedacht hat, wird der oben dargestellte Gedanke auch schnell sehr, sehr einleuchtend sein!

 Nun sollte man aber nicht denken, dass man also auf eine solche „Erfahrung“ zu warten habe, um eben ein Schüler Christian Rosenkreutz zu werden. Das wäre sozusagen „höhere Faulheit“. Rudolf Steiner sagt sogar a.a.O., dass eine „Berufung, wie oben erzählt“ ja relativ „äußerlich“ (im Sinne eines äußeren, realen Ereignisses) stattfindet. Heutzutage wird sich aber immer mehr und mehr die Angelegenheit dahingehend entwickeln, dass man sich – das ist übrigens auch für obige Erfahrung maßgeblich! – in die Geisteswissenschaft, in die Rosenkreutzerlehre erst gedanklich, Gedanken besinnend, meditativ hineinarbeitet und auf diesem Wege – rein innerlich – auch den Anschluss an diese führende „Idee“, diesen Inspirator der gegenwärtigen Geisteskultur finden kann und wird!  

 

Rudolf Steiner dazu: ...." Ich habe hier öfter darauf hingewiesen, daß das Jahr 1899 für den, der spirituelle Erkenntnisse hat, ein wichtiges Jahr war. Es ist der Ablauf gewesen einer fünftausend jährigen geschichtlichen Menschheitsperiode, des sogenannten kleinen Kali Yuga. Nach diesem Jahre sind die Seelen der Menschen in die Notwendigkeit versetzt, in anderer Art das Spirituelle an sich herankommen zu lassen als vor dieser Zeit. ........ In dieser Beziehung ist das Grenzjahr 1899 dasjenige gewesen, nach welchem immer mehr und mehr auf die Seelen solche Einflüsse rein innerlich geschehen müssen, die nicht von außen in so erheblichem Maße kommen können. Nicht als ob ein schroffer Übergang kommen müsse, aber es ist doch so, daß das, was von heute ab auf die Menschenseelen wirken wird, immer innerlicher und innerlicher wirken wird. Sie erinnern sich, was ich darüber sagte, wie Christian Rosenkreutz auf die menschliche Seele wirken sollte, wenn er sie berufen wollte, und wie dies eine mehr innerliche Berufung ist. Vor diesem genannten Jahre mußten diese Berufungen mehr durch äußere Ereignisse herbeigeführt werden; nach diesem Jahre werden sie immer innerlicher und innerlicher. Immer innerlicher wird der Verkehr der Menschenseelen mit den höheren Hierarchien werden, und immer mehr und mehr wird sich der Mensch anstrengen müssen, gerade durch das Innere, durch die tiefsten und intimsten Kräfte seiner Seele den Wechselverkehr mit den Wesenheiten der höheren Hierarchien zu unterhalten." 

(Diesen Textausschnitt in einem größeren Zusammenhang lesen, hier klicken!)

Tatsächlich gibt es aber doch immer wieder Menschen, die Erlebnisse haben, wie Rudolf Steiner sie als direkte "Berufung als Schüler Christian Rosenkreutz" beschreibt. So wurde Peter Marshall, der spätere Pfarrer des amerikanischen Senates durch solch ein Erlebnis zu einer inneren Umkehr bewegt. Dass er aber tatsächlich dieses Erlebnis auf "Gott" zurückführte und nicht konkret dadurch einen Anschluss an die Führung Christian Rosenkreutz fand, ist als eine Tragik der Geisteswissenschaft Rudolf Steiners und ihrer Nicht-Kenntnis in der Welt anzusehen. Das Erlebnis Peter Marshalls finden Sie hier.

Ein weiteres Erlebnis solch einer "Berufung" finden Sie hier. Da die Person, die das erlebte, heute noch lebt und dieses Erlebnis doch zu den intimeren des Seelenlebens gehört, wird sie nicht namentlich genannt. Sie ist dem Webmaster persönlich bekannt, der an dieser Stelle dafür dankt, dieses Erlebnis hier veröffentlichen zu dürfen.

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Bücher und Links zur Rosenkreuzerei

Die Rosenkreuzerbücher durch Valentin Andreae

Das Buch "Die chymische Hochzeit des Christian Rosenkreuz"

der Text der "Chymischen Hochzeit" ist im Netz hier zu finden!
Sodann hier die
  Fama Fraternitatis als Text im Internet oder auch hier.

eine ausführliche amerikanische Seite über Saint-Germain

(externer Link) Saint-Germain ist vielleicht die einzige

bekannte Inkarnation, in der Christian-Rosenkreutz

unter historisch überliefertem Namen gewirkt hat.

Text dazu hier!

 

Bücher über das Rosenkreuzertum:

 

"Geschichtsimpulse des Rosenkreuzertums. Aus dem Jahrhundert der Französischen Revolution" von Karl Heyer

Das Buch "Geheimwissenschaft" von Rudolf Steiner, aus dem die obige Meditation entnommen ist

"Die Theosophie des Rosenkreuzers" von Rudolf Steiner

Christian Rosenkreuz wurde von Rudolf Steiner immer wieder und wieder
als derjenige Inspirator genannt und beschrieben, in dessen Sinne er selber,
Rudolf Steiner, zu wirken wünschte. Insofern darf man getrost die
Anthroposophie als durch und durch Rosenkreuzer-inspiriert betrachten.
Aus dem breiten Schrifttum, dass Rudolf Steiner hinterließ, sollen hier
immer mehr Textstellen veröffentlicht werden, die auf Christian Rosenkreuz
hinweisen und seine wichtige, aber unaufdringliche Geistgestalt verständlicher
und zugänglicher machen können.
Allein sein Buch

"Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten"

(hier im Internet zu finden)

Download und öffnen des o.g. Internet-Textes als pdf-Datei in 7 Teilen: Teil1  Teil2  Teil3  Teil4  Teil5  Teil6  Teil7

darf man - beachtet man nur die direkte Schlichtheit der Übungen -
als DAS Rosenkreuzer-Übungsbuch des 20.Jahrhunderts ansehen.

 

Eine Reihe von Informationen über Christian Rosenkreuz und sein Wirken

findet man hier (http://www.anthroposophie.net/anthroposophie/rosenkreuzer.htm#Allgemein)

auch wenn ich meine, dass die in diesen Links z.T. im Gespräch wiedergegebenen

"Informationen" über Christian Rosenkreutz besser im Originaltext Rudolf Steiners 

nachgelesen werden sollten. (Texte werden nach Möglichkeit hier nachfolgend

Stück für Stück online zur Verfügung gestellt.)

__________________________________________________

Diese Seite hier wird ständig erweitert,
für Ungeduldige, die sich über
die Aussagen Rudolf Steiners über
Christian Rosenkreuz informieren wollen,
sind hier angefügt einige Vorträge,
die dann von Interesse sein sollten:

GA 93. Vortrag v. 4.11.1904.
GA 99. Vortrag vom 22.05.1907.
GA135. Vortrag vom 30.01.1912.
GA 130. Vortrag vom 18.12.1912.
GA 233a. Vortrag vom 13.01.1924.
Aufsatz über die „Chymische Hochzeit“ in: GA 35.

Ausgewählte Hinweise auf Aussagen Rudolf Steiners über das Rosenkreuzertum:

GA 109: Die Theosophie des Rosenkreuzers. (Ganzer Vortragszykus).
GA 118. Die Rosenkreuzereinweihung. Vortrag vom 12.04.1910.
GA 130. Das rosenkreuzerische Christentum. Vorträge vom 27.09. und 28.09.1911
GA 131. Die Geist-Initiation der Rosenkreuzer. Vorträge vom 5. 10. und 6.10.1911.
GA 99. Die Stellung zwischen Lehrer und Schüler in der rosenkreuzerischen Weisheit. Vortrag vom 22.05.1907.
GA 55. Wer sind die Rosenkreuzer? Vortrag vom 14.03.1907.
GA 97. Wer sind die Rosenkreuzer? Vortrag vom 16.02.1907.
GA 96. Der rosenkreuzerische Ursprung okkulter Bruderschaften. Vortrag vom 29.01.1906.
GA 93a: Die Impulsierung der europäischen Geschichte durch die Rosenkreuzer.
GA 233. Die Unterweisung eines Rosenkreuzer-Meisters. Vortrag v. 31.12.1923.

Die Bücher sind über jede gute Buchhandlung zu bestellen.
"GA" bedeutet Bibliographienummer der Gesamtausgabe
der Schriften Rudolf Steiners im  Rudolf Steiner Verlag

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weitere Links:

Über den Meister Hilarion

eine befreundete anthroposophische Seite

anthroposophy.com

 

sphinx-suche.de

Esoterik-Suchmaschine im deutschsprachigen Internet



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