Claudia & Zoo

Devil's & Angel's Katzenwelt

Devil's Tagebuch
Claudia&Zoo - Katzentagebuch

 

 

 
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Kroatien / Porec
2004
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Liebe Besucher dieser Homepage!

Endlich habe ich Fraudi überreden können, auch eine eingene Rubrik über uns Katzen zu gestalten. Und da darf natürliche eines nicht fehlen - meine Kommentare!
Daher gibt es nun mein Tagebuch, indem ich Euch immer Neuigkeiten berichten werden - und zwar von der einzig wahren Perspektive, nämlich meiner!

Nun wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Lesen!

 


Missi

Mit meinen Dosenöffnern hab ich es wirklich katerschwer. Da hören sie von einem armen, einsamen, auf der Strasse lebenden Kätzchen, dass womöglich ins Tierheim muss oder überfahren werden könnte, und schon hab ICH das Kätzchen am Hals.

Nicht nur, dass die Kleine immer mit mir spielen und mich küssen will, ist sie auch noch unerzogen. Und weil sie so scheu ist, schimpft - natürlich ausser mir - keiner mit ihr. Das hätte ich mir mal trauen sollen, als ich noch klein war. Da hieß es immer "Devil, NEIN!" Ich hab damals schon geglaubt, "nein" sei mein zweiter Vorname. Und wenn Missi schlimm ist, heisst es: "Wo ist denn die Missi-Maus?" - Ist die Welt nicht ungerecht und katerschwer?

Stellt Euch mal vor, da halten Angel und ich nichtskaterahnend unseren wohlverdienten Nachmittagsschlaf am Bett, plötzlich - ich glaubte schon ein Erdbeben wäre über uns gekommen - hüpft uns die kleine Missi an und weckt uns einfach ganz frech. Wenn mich Angel so wecken würde, ... die könnte was erleben, aber wenn ich Missi zurecht gewiesen hätte, wäre sicher ich wieder der schlimme Kater gewesen. Ihr seht also, als Familienoberhaupt und Ältester des Rudels hat man es absolut katerschwer. Dabei fällt mir ein, hab ich eigentlich schon erwähnt, dass MICH wieder mal NIEMAND gefragt hat, ob ich mit dem Zuwachs einverstanden bin. Aber aufpassen darf ich schon, das ist ja dosenöffnerselbstverständlich.


Donnerstag, 27. Oktober 2005


Satin-Bettwäsche

Ich bin wirklich ein armer, schwarzer Kater! Mühevoll habe ich mir im Laufe der Jahre meinen Schlafplatz auf Frauchen's Kopfpolster erkämpft. In der Zwischenzeit hatte ich sie schon so weit, dass sie mir den grösseren Teil des Kissens überlassen hat. Und dann kam der Tag, an dem Herrchen das Bett überzog. Das war ja noch nichts aussergewöhnliches. Aber als ich abends meinen wohl verdienten Schlafplatz einnehmen wollte, was musste ich feststellen?

Meine Zweibeiner hatten sich für eine Satin-Bettwäsche entschieden!

Schlaf mal als Kater auf Satin-Bettwäsche. Man kann sich nicht festkrallen, und rutscht andauernd rum. Also musste ich "auswärts" nächtigen, nämlich auf dem Kratzbaum.

Notgedrungen musste ich ein paar Tage einen extra traurigen Katerblick aufsetzen, dann hat Frauchen ihr Kissen wieder mit einem normalen Überzug bekleidet. Aber Strafe muss sein, eine Nacht habe ich noch auf meinem Kratzbaum verbracht, damit sie auch nie wieder auf die Idee kommt, solch einen Überzug zu verwenden. Jetzt kann ich meine Nächte wieder auf meinem gewohnten Schlafplatz verbringen und bin wieder katerausgeschlafen in der Früh.


Samstag, 02. Juli 2005

Hunderunde zu Besuch

Mein Fraudi geht jeden Abend mit Amber in die "Hunderunde". Das ist ein Park in einem naheliegenden Gemeindebau. Ist mir ganz recht, denn dann habe ich meist mein Herrdi für mich alleine (außer er ist im Dienst).
Vor ein paar Wochen, es war Freitag abend, sind Fraudi und Amber wie jeden Tag losgegangen. Nach ca. 1 Stunde läutete die Sprechanlage. Ich habe gedacht, Fraudi hat wieder mal ihre Schlüssel vergessen, aber zur Sicherheit bin ich schon mal ins Computerzimmer verschwunden, man weiß ja nie wer um diese unkaterliche Zeit läutet.

Nun stellt Euch vor: Da kam Fraudi mit Amber, noch drei andere Zweibeiner (einer davon mir völlig fremd) mit noch drei anderen Vierbeiner (ebenfalls einer davon mir völlig fremd).
Der mir fremde Hund sah aus wie Amber, nur älter. Vor dem mußte ich mich also nicht fürchten. Ein anderer Hund, die Zweibeiner rufen ihm Benny, ist ein Pekinesenmischling. Also klein, mußte ich mich auch nicht fürchten. Aber dann war da noch Shila. - Shila ist eine Mischung von einer Dogge, also groß, und davor mußte ich mich wirklich fürchten. Ausserdem kannte ich dieses riesengroße vierbeinige Ungeheuer schon. Beim letzten Besuch hat sie mich durch die ganze Wohnung gejagt. Dabei mußten Herrdis frisch eingesetzte Kräuter sowie die Boxen von der Anlage daran glauben.
Die Zweibeiner erzählen mir zwar immer, daß Shila wie ein Riesenbaby ist, und mich nur küssen will, weil sie selbst mit zwei Katzen lebt, aber das glaub ich nicht so ganz. Davon abgesehen, von Shila geküsst zu werden wäre faßt so schlimm als von ihr gefressen werden.

Zum Glück hat Shila ihre Liebe zu Meerschweinchen entdeckt und ist erst gar nicht auf die Idee gekommen, nach mir zu suchen, sondern hat Krümel die ganze Zeit geküsst.

Die gesamten Eindringlinge blieben bis vier Uhr morgens und ich konnte nicht meinen gewohnten Schönheitsschlaf einhalten. Da hab ich mich aber schon beschweren müssen - allerdings erst, als Shila weg war.

Samstag, 18. Oktober 2003

Immer Ärger mit den Weibern

Im Moment ist es fast unerträglich bei uns zu Hause. Die Amber ist gerade läufig. Man glaubt gar nicht, daß ein Hund so launisch sein kann. Und die Angel ist rollig. Die kann vielleicht nerven. Den ganzen Tag schreit sie herum, und das lauter als ich.
Wenn Fraudi zu Hause ist, geht mich das eigentlich gar nichts an, aber wenn ich mit der Kleinen alleine bin, dann muß ich natürlich für Ruhe sorgen. Gestern war es wieder mal soweit. Bei meiner Beruhigungsaktion sind leider ein paar Haare von der Angel in der Wohnung herumgeflogen. Herrdi spielt aber eh gerne mit dem Staubsauger, der hat dann den Schaden wieder behoben.
Hoffentlich werden meine beiden Weibsen bald wieder normal und es kehrt wieder Ruhe ein.

Sonntag, 16. Februar 2003

Silvester 2002

Herrdi ist wie immer in der Früh aufgestanden, hat dann mein Fraudi geweckt und ist zur Arbeit gefahren. Ich habe mich noch gefreut, weil das Fraudi dann nicht zur Arbeit sondern bei mir - na-ja, bei uns - geblieben ist.
Am Nachmittag ist dann das Herrdi wieder gekommen. Er hatte die Hunde-Oma und die Dakora, ihren Hund, mit. Damit konnte ich ja noch leben. Außerdem hat mir die Oma Spielzeug mitgebracht, weil doch Weihnachten war. Fand ich ganz toll.
Am Abend ist dann noch ein Onkel, ein Freund vom Herrdi, gekommen. Den mag ich, weil er mich nicht immer angreifen will. Er sagt, er kann mich nicht angreifen, weil er allergisch ist.

Devil zu Silvester
Zu diesem Zeitpunkt wußte ich schon, das wird eine aufregende, lange Nacht und ich komme sicher nicht so bald zu meinem Schönheitsschlaf auf Fraudi's Kopfkissen.
Plötzlich, es muß schon ziemlich spät gewesen sein, sind alle aufgesprungen und haben angefangen zu zählen: "zehn, neuen, acht usw.". Dann sind die Zweibeiner und die Hunde auf den Balkon gestürmt - so ein Blödsinn, es war katzenkalt draußen! Dann haben sie sich gegenseitig geküsst und Sekt getrunken (natürlich nur die Zweibeiner).
Ich vernahm lautes Knallen von draußen, und das gefiel mir gar nicht. Es war ja in den letzten Tagen immer schon zu hören, aber nicht in dem Ausmaß.
Ich habe mir die Angel geschnappt und wir sind in einen anderen Raum geflüchtet. Aber das war zwecklos. Fraudi ist uns nach, hat uns geküsst (das kann ich besonders leiden) und dann hat sie mich geschnappt und wollte mit mir tanzen (da ist mir ja küssen noch lieber). Zum Glück konnte ich mich wehren und bin ihr wieder entwischt.
Und so ein Getue nennen die Dosenöffner dann Silvester. Und die freuen sich auch noch darüber!

Sonntag, 05. Jänner 2003

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letztes update: 27.10.2005
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