Claudia & Zoo

ENGLAND / London

2000
Claudia&Zoo

 

 

 
unsere Tiere stellen sich vor:
auch wenn sie nicht mehr unter uns weilen:
Nachruf:
Fotos:
Katzenwelt:
Hundewelt:
Dosenöffner:
Urlaube:
Kroatien / Porec
2004
Urlaubsorte :
Plitvice Seen
Porec
der Computer :
sonstiges:

Anreise: Mittwoch, 12.04.2000
Abreise: Sonntag, 16.04.2000

Unser erstes Ziel war Madame Tussaud's. Die Karten hatten wir bereits in Wien reserviert, so ersparten wir uns die lange Wartezeit; vor dem normalen Eingang stand nämlich eine riesige Schlange von Menschen, da hätten wir sicher drei Stunden warten müssen. Da wir die Karten ja schon hatten, konnten wir durch einen anderen Eingang eintreten und waren nach zehn Minuten drinnen.
bei Madame Tussaud
Auch die Fahrt zu Madame Tussaud's war recht einfach. Die Visitor Travelkart hatten wir ebenfalls schon in Wien gekauft und mit dem U-Bahn-Plan konnte ich den Andi schnell ans Ziel bringen. ICH den Andi, denn der hat sich immer in dem Untergrund verlaufen, da mußte ich immer aufpassen, daß ich ihn nicht verliere.
History
Marie Grosholtz (später Madame Tussaud) wurde 1761 in Straßburg getauft, zwei Monate nachdem ihr Vater, ein Soldat, im Siebenjährigen Kieg umkam. Maries Mutter nahm eine Stelle als Haushälterin in Bern im Hause von Philippe Curtius an, einem Arzt, der sehr gut in der Kunst war, anatomische Figuren in Wachs nachzubilden. Schließlich fertigte er auch Wachsporträts an, was sich schnell als lukrativer als seine medizinische Laufbahn erwies. 1767 zogen Marie und ihre Mutter mit Dr. Curtius nach Paris, wo er seine erste öffentliche Ausstellung eröffnete. Dr. Curtius lehrte Marie das Wachsmodellieren bereits in jungen Jahren, und sie wurde darin so gut, daß sie bald selber Figuren vieler prominenter Leute anfertigte (z.B. Benjamin Franklin, dessen Figur heute noch zu sehen ist). Damals waren diese Wachsporträtfiguren eher wie heute Kino oder Fernsehen. Die Menschen kannten zwar die Namen berühmter Personen der damaligen Zeit, wußten jedoch nicht, wie diese aussahen.
Es dauerte nicht lange, bis Ludwigs XVI. Schwester, Madame Elisabeth, auf Maries Können aufmerksam wurde. Marie wurde eingeladen, im Familienpalast in Versailles zu leben, um Madame Elisabeth Kunstunterricht zu erteilen.
1789 jedoch bat Dr. Curtius Marie nach Paris zurückzukehren. 1794 starb Dr. Curtius und Marie erbte die Ausstellung. 1802 entschloß sie sich, diese nach England zu bringen, da sie in Frankreich wirtschaftliche Probleme aufgrund der Revolution zu spüren bekam. Marie setzte ihre Arbeit bis zu ihrem Tode 1850, im Alter von 89 Jahren, fort.
1884 beschlossen ihre Enkel die Ausstellung an ihren jetzigen Ort zu verlegen. Im Laufe der Jahre kam es zu verschiedenen Katastrophen, die die Aussellung jedoch überlebte.
Madame Tussaud


Nachdem wir Madame Tussaud's besichtigt hatten, machten wir uns auf dem Weg zum Londoner Zoo - Tiere müssen sein! Um dort hinzugelangen mußten wir durch den Regent's Park gehen.
Enten
auf dem Weg zum Zoo sind wir auf Enten gestoßen
rotes Federvieh
Flamingos
Tieger
fast wie in Florida...
Tiger

Der nächste Tag führte uns zunächst zu Big Ben. Diesen betrachteten wir von der Westminster Bridge aus. Danach schauten wir uns die Gegend rund um den Big Ben etwas an.
Unsere nächste U-Bahn-Fahrt brachte uns zum Buckingham Palace, wo wir zufälliger Weise eine Wachablöse betrachten konnten.
Und zuletzt machten wir noch einen Einkaufsbummel in der Oxford Street und bei Herods. Einkaufsbummel ist wohl etwas übertrieben, denn wir hatten nur Tee von Herods eingekauft.
Big Ben Wachablöse

"Mitten im Zentrum von London, direkt unter dem Kopfsteinpflaster des historishen Stadtteils Southwark, befindet sich das wohl grausigste Museum der Welt.
Mehr als 2000 Jahre schaurig authentischer Geschichte werden im London Dungeon zum Leben erweckt... oder sollten wir sagen, zum Tode?
Vergessen Sie nicht, wenn Sie in die dunkelsten Kapitel unserer grausamen und blutigen Vergangenheit eintauchen: Alles, was Sie hier sehen, ist tatsächlich geschehen - und wir haben Ihnen keines der schaurigen Details erspart.
Und hier noch ein kleiner Tip: Halten Sie in den dunklen Katakomben des Kerkers Ihre fünf Sinne beisamen. Denn die "Ausstellungsstücke" haben die beunruhigende Angewohnheit, urplötzlich lebendig zu werden..."

So ist der London Dungeon, den wir Samstag als erstes besuchten, im Souvenir Guide beschrieben. Diese Ausstellung war sehr gut gemacht und ist auf jeden Fall empfehlenswert.
London Dungeon

Tower Bridge
Tower Bridge
Am selben Tag besuchten wir auch die Tower Bridge. Zuerst gab es eine Führung durch das Gebäude. Jeder bekam so etwas ähnliches wie einen Walkman, auf welchen man seine Sprache einstellen konnte. Diese Gerät dokumentierte dann die Führung. Wir haben sehr viel interessante geschichtliche und technische Informationen bekommen. Danach konnte man sich in den Maschinenräumen noch ein wenig umsehen.
Eigentlich wollten wir auch den Tower besichtigen, aber da es mittlerweile regnete und auch relativ kalt geworden ist, haben wir dies bei unserer Besichtigungstour ausgelassen. Stattdessen sind wir einer Londoner Tradition nachgegangen: wir haben Fish and Chips gegessen.

Unseren letzten Tag haben wir damit verbracht, daß wir vormittags in der Nähe unseres Hotels noch einige Mitbringsel eingekauft und uns etwas die Gegend angesehen haben. Dann haben wir unser Gebäck im Hotel deponiert und sind noch zu China Town gefahren, da wir noch genug Zeit hatten, unser Flugzeug ging erst um 18.30 Uhr.
Tower Bridge
Dieses China Town ist sehr interessant. Man kommt sich vor, als wäre man plötzlich in einem anderen Land - nähmlich in China. Die Straßen, bei denen die Chinesische Stadt anfängt, sind mit roten Bögen versehen. Und sobald man durch solch einen durchgeht ist man in "China".

letztes update: 08.08.2004
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