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                                                                                                                                                                           Das Trommeln zerrte an seinen Nerven. Ständig, ohne Unterbrechung, wirbelte das monotone Schlagen seine Gefühlswelt durcheinander, erschütterte die Tiefen seiner Seele. Bumm! Bumm! Bumm! Gehetzt eilte er durch die enge Häuserschlucht, völlig am Ende seiner Kräfte. Es war heiß. Richtig heiß. Die Luft flirrte vor Hitze, es schien, als würde der Asphalt wie ein wogendes Meer schimmern. Es wirkte irreal, so wie die Geschehnisse, die seine Gefühlswelt durcheinander gebracht hatten. Sein Hemd war schweißgetränkt, die salzige Substanz lief auch seine Stirn herab und brannte in seinen Augen. Trotzdem fror er erbärmlich. Der Grund dafür war seine Angst. Substantielle, tiefgehende Angst. Eine Angst, die zu seinem ständigem Begleiter geworden war. Und ihn langsam, aber sicher, von Innen ausgehöhlt hatte. Bis zum Ende seiner Kräfte. Seine Beine fegten mechanisch über den Asphalt. Er hetzte weiter. Obwohl seine Lungen brannten, seine Beine schwer wie Blei waren. Die Angst mobilisierte seine letzten Kräfte. Bumm! Bumm! Bumm! Gehetzt blickte er sich um. Aus Augen, in denen sich das Grauen in seinem Innern widerspiegelte. Er sah Niemanden, aber trotzdem war er sich hundertprozentig sicher. Sie waren hinter ihm her, ein kurzer Moment der Schwäche, die Pause, die er so dringend benötigte, und sie wären da. Würden ihm das Ende bereiten, daß sie ihm versprochen hatten, langsam und qualvoll. Und sie hielten ihre Versprechen immer.....
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