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Der Text war jetzt wiederum 'ne Einzelaktion vom Aquila.
Der Text ist sehr tiefgründig (!!), es geht ja schließlich
nicht wirklich ums Angeln.
Es ist 11 ich werf die Angel aus und warte auf den GROßEN FANG/
misstraue schon dem Frieden, wie Omas auf dem TOTENGANG/
mehr als einmal hatte ich gedacht, ich hab da was AM HAKEN/
doch die Enttäuschung traf mich härter als Passanten HANDGRANATEN/
ich konnte nicht mehr WARTEN, wollte in die OFFENSIVE GEHN/
nahm die Kleinen Fische wahr, musste aber weiter in die TIEFE SEHN/
Schemenhaft sah ich die Gestalten, verschwommen wie in TRÜBEM NEBEL/
wollte sie alle besitzen und nacheinander in den KÜBEL HEBEN/
doch meine Köder funktionierten nicht so richtig, wie ein ALTER TRAKTOR/
ich drohte schon zu platzen wie im Kern der KRAFTREAKTOR/
die Zeit verstrich, ich griff das erste Mal zu ETWAS HARTEM/
Wie lang würde es noch gehn? Ich wurde schon ganz FETT VOM WARTEN/
immer die gleiche Bewegung, immer vom Aktiven ins PASSIV/
fluchte wie besessen und änderte ständig meine TAKTIK/
Der klare Wodka half mir, denn er änderte was AN DER SICHT/
nahm die Dinge nicht mehr ernst, doch das schmälerte die SCHANDE NICHT/
Hörte schon meine Freunde: "Wieder nix? Ich hatte GESTERN 2"
Es war immer das Gleiche, kam ich dann war im Club LÄSTERZEIT/
Drum wollt ich mich sputen, damit ich das GEGENTEIL ERREICHE/
so wie der Teufel, der in der Kirche für sein SEELENHEIL BEICHTET/
ging ein, zwei Schritte vorwärts, stürzte um und BRACH ZUSAMMEN/
mit Blaulicht gings nach Hause, aber wenigstens der SCHMACH ENTGANGEN/
Es ist nicht so: alles was ich an die Rute DRANMACH ist PECH/
aber in der Disco finden alle CHICKS meine ANMACHE SCHLECHT!
Copyright 2002: Schattenwurf
Text: J. Müller