IL-2 Forgotten Battles

KI-Vergleich


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IL-2 Forgotten Battles KI-Vergleich

 

Wie gut, wie schlecht sind die einzelnen KIs?

Wer gewinnt gegen wen?

Gibt es generelle Tendenzen?

 

Antworten auf diese Fragen sollte ein umfassender KI-Vergleich geben, den ich durchgeführt habe.

 

Bei diesem Vergleich traten 18 verschiedene KI-pilotierte deutsche Flugzeugtypen gegen 31 unterschiedliche alliierte Flugzeugtypen an:

 

Deutsche KIs

 

Bf-109E-4, 1940

Bf-109E-7Z, 1941

Bf-109F-2, 1941

Bf-109F-4, 1941

Bf-109G-2, 1942

Bf-109G-6, 1943

Bf-109G-6, Ende 1943

Bf-109G-6AS, 1944

BF-109G-10, 1944

BF-109G-14, 1944

Bf-109K-4, 1944

Fw-190A-4, 1942

Fw-190A-5, 1943

FW-190A-8, 1944

Fw-190A-9, 1944

Fw-190D-9, 1944

Fw-190D-9, 1945

FW-190F-8, 1944

 

Alliierte KIs

 

Yak-1, 1941

Yak-1B, 1942

Yak-9T, 1943

Yak-9U, 1944

Yak-3, 1944

LaGG3, 1941

LaGG3, 1943

La-5, 1942

La-5FN, 1943

La-7, 1944

MiG-3, 1940

Mig3ud, 1941

Mig3 2xUB, 1941

Mig3 2xShVAK, 1941

Mig3U, 1942

I-16 Typ 18 1939

I-16 Typ 24 1939

I-153 M62 1939

I-153P 1939

Hurricane MkIIb 1940

Hurricane MkIIc 1941

Hurricane MkII Fmod1942

P-39N-1, 1942

P-39Q-1, 1944

P-39Q-10, 1944

P-40E, 1941

P-40E-M105 Feldmod 1942

P-40M, 1942

P-47D-10, 1943

P-47D-22, 1943

P-47-D-27, 1944

 

 

 

Geflogen wurde bei den Standardeinstellungen der Schnellmissionskarte "Smolensk", nur die Ausgangshöhe wurde auf 5000m und alle Piloten wurden auf  "Flieger-Ass" gesetzt. Bei jeder einzelnen der 18 * 31 = 558 Luftschlachten verfügten beide Seiten dabei über jeweils 4 * 4 = 16 Flugzeuge mit Standardbewaffnung.

 

Nach dem Starten der Missionen wurde das Spielerflugzeug jeweils sofort auf "Autopilot" gestellt. Wenn erkennbar war, dass keine Kampfhandlungen mehr erfolgen konnten (wenn eine Seite alle Flieger verloren hatte) und wenn die restlichen Flugzeuge keine Beschädigungen hatten (und so zu erwarten war, dass sie höchstwahrscheinlich heil nach Hause kommen würden) wurden die Missionen jeweils beendet.

 

Insgesamt kamen bei diesem Vergleich

 

        (18 * 16 * 2 * 5 * 3)     =        8.640    (5 Yak, 5 La, 5 Mig)

        (18 * 16 * 2 * 4 * 1)     =        2.304    (2 I16, 2  I153)

        (18 * 16 * 2 * 3 * 1)     =        1.728    (3 Hurricane)

        (18 * 16 * 2 * 3 * 1)     =        1.728    (3 P39)

        (18 * 16 * 2 * 3 * 1)     =        1.728    (3 P40)

        (18 * 16 * 2 * 3 * 1)     =        1.728    (3 P47)

        -------------------------    ----     ---------

                                               =      17.856    Flugzeuge ! ! !

 

nebst ihren KI-Piloten zum Einsatz.

 

Damit sollte eine recht gute Beurteilung der KI-Piloten im Vergleich zueinander möglich sein und sollten Tendenzen erkannt werden.

 

Hinweise zu den Tabellen:

 

Es gibt zu jeder Gruppe eine Einzelübersicht, Gesamtübersicht und Gesamtübersicht sortiert nach Luftsiege E/F. Außerdem unter "Zusammenfassung" noch einige Gesamtübersichten mit allen Luftkampfkombinationen auf einen Blick, sowie eine Auflistung der KIs jeweils pro Seite nach Luftsiege E/F sortiert.

 

Die Ergebnisse in den Einzelübersichten sollte man nicht allzu überbewerten, denn schließlich sind die verschiedenen Flugzeugtypen ja nur jeweils einmal gegeneinander geflogen und bei IL-2 FB (wie auch bei IL-2 Classic) kommt sicher auch eine gewisse Zufallskomponente zum tragen, denn die KIs fliegen und treffen nicht immer gleich.

Daher sollte man diese Einzelergebnisse nur im Zusammenhang mit den anderen Ergebnissen sehen. Eine genauere Auswertung wäre nur möglich, wenn man auch diese mehrfach wiederholen würde, um Ausreißer zu erkennen. Dies würde den Aufwand allerdings ins Uferlose steigern und die Gesamttendenzen sicher auch nicht wesentlich besser erkennen lassen.

 

Kennzahl „Luftsiege E/F“ : Dies ist das Verhältnis der eigenen zu den fremden Luftsiegen. Bei blauen Flugzeugen = Luftsiege Blau / Rot, bei roten Flugzeugen genau umgekehrt. Ist der Wert > 1 hat man ein positives Abschussverhältnis. Ein Vergleich dieser Kennzahl ist allerdings nur innerhalb einer Gruppe (Blau oder Rot) sinnvoll.

 

Kennzahl „Luftsiege Dif“ : In den Gesamtübersichten ist dies die Differenz der Luftsiege Rot – Blau. Bei den Einzelübersichten ist dies genau umgekehrt. Wird rot dargestellt, wenn negativ, damit jeweils leichter sichtbar ist, wer verloren hat.

 

Kennzahl „Verluste gesamt“: Alle Verluste, also abgeschossen durch Freund oder Feind oder sonstwie abgestürzt, dient zur Ermittlung der Anzahl zurückgekehrter Flugzeuge.

 

 

1. Vergleich deutscher KI-Flieger mit verschiedenen Yak-KI-Typen

 

Die D-Yak Einzelübersicht ist hier verfügbar. Dort wird dargestellt, wie die einzelnen deutschen KI-Piloten bei den einzelnen Yak-KI-Fliegern abgeschnitten haben.

 

Sortiert nach Luftsiege E/F (Verhältnis eigene / fremde Luftsiege) ergibt sich folgende Reihenfolge:

 

 

Gegen die Yak-KIs gingen die deutschen KIs sang und klanglos unter und hatten nicht den Hauch einer Chance.


Die Yaks schießen im Schnitt 1,78 bis 3,3 mal soviele deutsche Flugzeuge ab, wie sie selbst abgeschossen werden.

 

In Folge der drückenden Überlegenheit der Yak-KI-Flieger schafften es nur gerademal 6,6 % der deutschen Flugzeuge nach Hause, der Rest blieb auf der Strecke. Die Yak-KIs brachten mit 52,78 % dagegen 8 Mal soviel zu ihrer Basis zurück.

 

Die besten KI-s in diesem Vergleich sind eindeutig die Yak-KIs. Selbst die "schechteste" Yak-KI  (Yak-1, 1941) war nahezu doppelt so erfolgreich  wie die beste deutsche KI (Fw-190D-9,1944).

 

Keine einzige deutsche KI schaffte gegen die Yak-KIs ein positives Abschussverhältnis.

Lediglich die Fw-190D-9,1944 hatte ein fast ausgeglichenes Abschussverhältnis, brachte aber auch nur 20% der Flieger nach Hause.

 

 

2. Vergleich deutscher KI-Flieger mit verschiedenen La-KI-Typen

 

Die D-La Einzelübersicht ist hier verfügbar. Dort wird dargestellt, wie die einzelnen deutschen KI-Piloten bei den einzelnen La-KI-Fliegern abgeschnitten haben.

 

Sortiert nach Luftsiege E/F (Verhältnis eigene / fremde Luftsiege) ergibt sich folgende Reihenfolge:

 

 

Insgesamt Überlegenheit der La-KIs. Fast alle Las haben ein positives Abschussverhältnis (1,33 bis 1,49) und sind somit besser oder zumindest gleichwertig als die meisten deutschen KIs, nur die La-5, 1942 fällt mit einem Abschussverhältnis von 0,88 etwas aus dem Rahmen.

 

Von den La-KIs kehren mit 32,71 % fast doppelt so viele Maschinen wie bei den deutschen KIs zur Basis zurück, die nur auf durchschnittlich 16,94 % kamen.

 

Beste KI im Vergleich mit den La-KIs war die Fw-190D-9 1944, die als einzige KI keine einzige Luftschlacht verlor.

 

Alle Las beherrschen die E4, E7Z und die F2 sehr deutlich. Mit Ausnahme der schwächeren La-5 liegen die übrigen 4 Las ziemlich gleichauf und müssen sich der Fw-190D-9 1944 klar geschlagen geben und haben auch gegen die 1945er Dora ziemliche Schwierigkeiten, die ihnen nicht ganz so deutlich überlegen ist.

 

Auch wenn die LaGG3 1941 das bessere Abschussverhältnis hat und etwas mehr  Flugzeuge zurückkehren, ist die La-5FN  und auch noch die La-7 besser einzustufen.

 

 

3. Vergleich deutscher KI-Flieger mit verschiedenen Mig-KI-Typen

 

Die D-Mig Einzelübersicht ist hier verfügbar. Dort wird dargestellt, wie die einzelnen deutschen KI-Piloten bei den einzelnen Mig-KI-Fliegern abgeschnitten haben.

 

Sortiert nach Luftsiege E/F (Verhältnis eigene / fremde Luftsiege) ergibt sich folgende Reihenfolge:

 

 

Sehr deutliche Überlegenheit der deutschen KIs gegenüber den Mig-KIs.

 

Eine einzige Mig-KI (Mig-3U) mit positivem Abschussverhältnis konnte das Mig-Desaster gegen die deutschen KIs nicht verhindern.

 

Die vier anderen Mig-Kis waren fast so schwach wie ein Großteil der deutschen KIs gegen die Yak-KIs.

 

In Folge der drückenden Überlegenheit der deutschen KIs schafften es nur gerademal

10,76 % der Mig-KIs nach Hause, wobei von den Mig-3U-KIs mehr zurückkehrten als von den übrigen Mig-Kis zusammengenommen. Die deutschen KIs brachten mit 50,49 % dagegen 4,69 Mal soviel zu ihrer Basis zurück.

 

Hier trumpften besonders die FWs (besonders beide D9, F8, A4, A8) und bei den Bf die K4 und die G-14 auf, die alle keine einzige Luftschlacht gegen die Mig-KIs verloren. Auch die Ergebnisse der anderen deutschen KIs können gegen die Mig-KIs überzeugen, bis auf die Bf-109G-6 1943, die als einzige deutsche KI ein negatives Abschussverhältnis hat.

 

Mit Abstand beste deutsche KI im Vergleich wiederum die Fw-190D-9,1944.

 

Bis auf die Mig-3U, die sich mehr als deutlich in positiver Weise von den übrigen Mig-KIs abgrenzte, haben alle anderen Mig-KIs ein negatives Abschussverhältnis.

 

 

4. Vergleich deutscher KI-Flieger mit verschiedenen I-16 / I-153-KI-Typen

 

Die D - I16/I153 Einzelübersicht ist hier verfügbar. Dort wird dargestellt, wie die einzelnen deutschen KI-Piloten bei den einzelnen I16/I153-KI-Fliegern abgeschnitten haben.

 

Sortiert nach Luftsiege E/F (Verhältnis eigene / fremde Luftsiege) ergibt sich folgende Reihenfolge:

 

 

 

Die sehr deutliche Überlegenheit der I-16 Typ24 und I-153P gleichen das völlige Versagen der I-16Typ18 und I-153 M62 gegen die FWs mehr als aus, so dass die russischen Maschinen dennoch wieder die Nase weit vorn haben.

 

Trotz des Desasters der I-16Typ18 und I-153 M62 gegen die FWs kommen mit 36,20 % mehr als ein Drittel der I-16 und I-153 wieder zurück zur Basis. Von den deutschen KIs kamen mit 25,49 % dagegen deutlich weniger zurück.

 

Die MG-bestückten I-16Typ18 und I-153 M62 haben ein negatives Abschussverhältnis, da sie von den FWs völlig aufgerieben werden. Sie beschönigen dadurch das sonst eher schlechte Abschneiden der deutschen KIs.

 

I-16 Typ24 und I-153P schießen dagegen mehr als doppelt soviele deutsche KIs ab, wie sie selber abgeschossen werden.

 

Bei den FWs beeindruckt die Fw-190A-9, die alle Duelle mit den I-16 und I-153 gewinnt und damit beste deutsche KI ist. Auch die Doras bereiten selbst den kanonenbestückten I-16 Typ24 und I-153P einige Mühe.

 

Als einzige Bf kommt die G14 noch auf ein positives Abschussverhältnis. Am anderen Ende die Bf-109E-4, die nicht ein einziges Flugzeug nach Hause bringt. Schwach auch wieder die Bf-109-K4.

 

 

5. Vergleich deutscher KI-Flieger mit verschiedenen Hurricane-KI-Typen

 

Die D-Hurricane Einzelübersicht ist hier verfügbar. Dort wird dargestellt, wie die einzelnen deutschen KI-Piloten bei den einzelnen Hurricane-KI-Fliegern abgeschnitten haben.

 

Sortiert nach Luftsiege E/F (Verhältnis eigene / fremde Luftsiege) ergibt sich folgende Reihenfolge:

 

 

Mehr als deutliche Überlegenheit der Hurricane-KIs gegenüber den deutschen KIs. Und dass, obwohl die MKIIb 1940 gegen die FWs einen absoluten Totalausfall darstellte.

 

Nur vier deutsche KIs- mit positivem Abschussverhältnis.

 

Von den Hurricane-KIs kehrten mit 37,85 % fast doppelt soviele Maschinen nach Hause zurück wie von den deutschen KIs, die nur 20,72 % zur Basis zurückbrachten.

 

Gegen die MKIIb 1940 sind die FWs unschlagbar (nur eine einzelne Maschine durch Abschuss verloren) und machen auch gegen die beiden anderen Hurricane-KIs eine erheblich bessere Figur als die Bfs, die selbst gegen die schwächere MKIIb recht schlecht aussehen.

 

Bei den deutschen KIs fallen nur beide D9 und die A8 positiv auf, die auch gegen die MKIIc und die MKII FeldMod punkten können. Mit fast ausgeglichenem Abschussverhältnis auch noch ordentlich bei den Bfs die G6 Ende 1943 und die G14.

 

Sehr stark wieder einmal die 45er Dora-KI, die allen Hurrican-KIs das Nachsehen gab.

 

Das deutsche Schlusslicht bilden wie so oft die beiden Emils. Besonders schwach auch die K4 und die G10.

 

 

6. Vergleich deutscher KI-Flieger mit verschiedenen P39-KI-Typen

 

Die D-P39 Einzelübersicht ist hier verfügbar. Dort wird dargestellt, wie die einzelnen deutschen KI-Piloten bei den einzelnen P39-KI-Fliegern abgeschnitten haben.

 

Sortiert nach Luftsiege E/F (Verhältnis eigene / fremde Luftsiege) ergibt sich folgende Reihenfolge:

 

 

Mehr als deutliche Überlegenheit der P39-KIs gegenüber den deutschen KIs.

 

Nur 5 deutsche KIs- mit positivem Abschussverhältnis.

 

Von den P39-KIs kehrten mit 37,15 % mehr als dreimal soviele Maschinen nach Hause zurück wie von den deutschen KIs, die nur 11,92 % zur Basis zurückbrachten.

 

Die P-39-KIs sind den meisten deutschen KIs überlegen und bekommen lediglich gegen die Bf-109G-6AS, Bf-109G-10 und die beiden FW-190D-9 ziemliche Schwierigkeiten, denen sie zum Teil deutlich unterlegen sind. Nur die P-39Q-10 kann als etwa gleich stark mit den besten deutschen KIs angesehen werden.

 

Bei den deutschen KIs fällt neben beiden D9 und der Bf-109G-14 besonders die Bf-109G-6AS positiv auf. Mit leichten Vorteilen auch noch ordentlich die Bf-109G-10.

 

Die FWs waren mit Ausnahme der beiden Doras deutlich schwächer als die meisten Bfs, A4, A5, A8, A9 und F8 konnten keine einzige Luftschlacht gewinnen.

 

Das deutsche Schlusslicht bilden daher diesmal auch drei FWs, bei denen die F8 und die A5 nicht eine einzige Maschine wieder nach Hause zurückbrachten.

 

 

7. Vergleich deutscher KI-Flieger mit verschiedenen P40-KI-Typen

 

Die D-P40 Einzelübersicht ist hier verfügbar. Dort wird dargestellt, wie die einzelnen deutschen KI-Piloten bei den einzelnen P40-KI-Fliegern abgeschnitten haben.

 

Sortiert nach Luftsiege E/F (Verhältnis eigene / fremde Luftsiege) ergibt sich folgende Reihenfolge:

 

 

12 deutsche KIs mit positivem Abschussverhältnis belegen die Überlegenheit  der deutschen KIs, nur die die P-40M kann noch einigermaßen mithalten. Die anderen beiden P-40 haben ein negatives Abschussverhältnis.

 

Von den P40-KIs kehrten mit 20,14 % etwas weniger Maschinen nach Hause zurück wie von den deutschen KIs, die 26,74 % zur Basis zurückbrachten. Schwach die Bf-109E-4 und G-6 1943, bei beiden kehrte nur eine Maschine von den Einsätzen zurück, während bei der Bf-109G-10 und bei den FWs die A-9 und beide Doras über die Hälfte der Maschinen wieder zurück zur Basis gelangte.

 

Bei den deutschen KIs sind die FWs im Vergleich mit den P-40 insgesamt gesehen stärker als die BFs. Sechs der acht besten deutschen KIs sind FWs. Aber auch gegen die Bf-109G-10 und 109G-6AS kommen die P-40 nicht an.

 

Die beiden FW-190D-9, FW-190A-9 und die Bf-109G-6AS haben keine Luftschlacht verloren. Ebenfalls sehr gut die BF-109G-10 und die FW-190A-5, die zweimal deutlich gewannen und nur einmal knapp verloren bzw ein Unentschieden herausholten.

 

Das deutsche Schlusslicht bildet auch diesmal wieder die Bf-109E-4.

 

 

8. Vergleich deutscher KI-Flieger mit verschiedenen P47-KI-Typen

 

Die D-P47 Einzelübersicht ist hier verfügbar. Dort wird dargestellt, wie die einzelnen deutschen KI-Piloten bei den einzelnen P47-KI-Fliegern abgeschnitten haben.

 

Sortiert nach Luftsiege E/F (Verhältnis eigene / fremde Luftsiege) ergibt sich folgende Reihenfolge:

 

 

Mehr als deutliche Überlegenheit der deutschen KIs gegenüber den P47-KIs, nur die

P-47D-10 hat ein nahezu ausgeglichenes Abschussverhältnis,

 

10 deutsche KIs- mit deutlich positivem Abschussverhältnis.

 

Von den deutschen KIs kehrten mit 33,56 % fast doppelt soviele Maschinen nach Hause zurück wie von den P47-KIs, die nur 18,40 % zur Basis zurückbrachten. Von der Bf-109E-7Z kommt allerdings kein einziges Flugzeug zurück.

 

Die P47-KIs sind den deutschen KIs klar unterlegen und werden besonders von den FWs und den Bf-109G-14, K-4 und G-10 kräftig verhauen. Gegen die übrigen deutschen KIs können sie sich aber allgemein erfolgreich behaupten.

 

Auf den ersten Rängen 6 FWs gefolgt von den MK108 bestückten Bfs und einer weiteren FW. Mit starker Bewaffnung knacken auch die starke Panzerung der P-47. Schwach dagegen die Bf-109G-6As, die wenn mit MK108 ausgerüstet hier allerdings sicher besser ausgesehen hätte.

 

Wieder bei den Besten die beiden Doras.

 

Die rote Laterne trägt bei den deutschen KIs diesmal die BF-109F-4.

 

 

 

Zusammenfassung

 

Die Yak-KIs sind unschlagbar gut. Nur die FW-190D-9 1944 kann halbwegs mithalten. Die Schussgenauigkeit der Yak-KIs ist extrem hoch.

 

Die La-KI ist deutlich schlechter als die Yak-KI, aber immer noch bis auf die beiden FW-190D-9 den deutschen KIs überlegen (Ausnahme La-5, rangiert eher im Mittelfeld der deutschen KIs).

 

Die Mig-KIs sind dramatisch schlechter als die der Yak- und La-KIs und den deutschen KIs hoffnungslos unterlegen (Ausnahme Mig3U, rangiert eher im Mittelfeld der deutschen KIs).

 

Bei den I-16 / I-153 fallen die die nur mit MGs bestückten I-16Typ18 und I-153 M62 auf, die gegen die FWs keine Chance haben, aber den Bfs aber immer noch größtenteils überlegen sind. Die kanonenbestückten I-16 Typ24 und I-153P hingegen sind nur der Fw-190A-9 unterlegen und haben auch gelegentlich mit den beiden FW-190D-9 ihre liebe Not..

 

Auch die Hurricane MKIIb 1940 bekommt gegen die FWs so gut wie keinen Stich, während die anderen beiden Hurricanes fast allen deutschen KIs haushoch überlegen sind. Lediglich gegen die FW-190D-9 1945 sehen sie schlecht aus.

 

Die P-39-KIs sind den meisten deutschen KIs überlegen und bekommen lediglich gegen die Bf-109G-6AS, Bf-109G-10 und die beiden FW-190D-9 ziemliche Schwierigkeiten, denen sie zum Teil deutlich unterlegen sind. Nur die P-39Q-10 kann als etwa gleich stark mit den besten deutschen KIs angesehen werden.

 

12 deutsche KIs mit positivem Abschussverhältnis belegen die Überlegenheit  der deutschen KIs gegenüber den P-40-KIs, nur die die P-40M kann noch einigermaßen mithalten. Insgesamt stark die FWs.

 

Ebenfalls enorm stark die FWs sowie die Mk108 bestückten Bfs, die zusammen den Erfolg gegen die

P-47-KIs sichern, die sich nur gegen die schwächer bewaffneten Bfs allgemein gut behaupten können.

 

Hier findet ihr weitere Gesamtübersichten mit allen Luftschlachtkombinationen auf einen Blick.

 

In der folgenden beiden Übersichten sind die KIs jeweils pro Seite nach Luftsiege E/F aufgelistet. Hier kann man sehr schön sehen welches die jeweils stärksten und schwächsten KIs sind.

 

 

 

 

 

Fazit

 

Bei allen Vergleichen schneiden die FWs insgesamt erheblich besser ab als die BFs. Auf den besten 8 Plätzen alle FWs, auf Platz 5 die Bf-109G-14. Besonders die beiden FW-190D-9 sind immer bei den besten deutschen KIs. Hauptsächlich die Empfindlichkeit macht den Bfs zu schaffen, die schon bei wenigen Treffern in Einzelteile zerfallen oder anfangen zu brennen. Zumindest geht oft schon beim ersten Schuss der Motor kaputt. Auch scheinen sie mir mit geringerer Treffergenauigkeit ausgestattet. Schnelligkeit oder Steigfähigkeit der BFs scheint ebenfalls nicht so recht zum Tragen zu kommen.

 

Hier stellt sich wirklich die Frage nach der historischen Korrektheit. Waren die FWs wirklich soviel besser als die BFs?

 

Auch bei der Betrachtung der alliierten KIs kommt erhebliches Stirnrunzeln auf. Sind manche dieser Flugzeuge wirklich so überragend gewesen wie sie hier dargestellt werden? Oder waren die Migs wirklich so schlecht? Besonders bei den frühen Yaks, der LaGG-3,  I-16 Typ 24, I-153 P und bei den Hurricane MkII Feldmod1942 und MkIIc sowie sicher auch einigen anderen Flugzeugen scheint  diese übertriebene Überlegenheit mehr als fraglich.

 

Siehe z.B. sogar auch in der IL-FB Datenbank bei den Hurricanes:

 

"Klare Unterlegenheit gegenüber zeitgenössischen Jagdflugzeugen des Gegners."

 

Davon ist allerdings bei den KIs in IL-2 FB nichts zu spüren, das genaue Gegenteil ist der Fall.

 

Und wenn denn die Maschinen der Jahrgänge 1939-41 auf alliierter Seite wirklich so überragend waren wie in IL-2 FB dargestellt, hätte man überhaut keine weiteren Flugzeugtypen entwickeln brauchen. Aber gerade die Chronik der frühen Kriegjahre belegt das genaue Gegenteil, und dies ist nicht nur auf die bessere Taktik der deutschen Seite zurückzuführen. Stattdessen sind IL-2 FB besonders die frühen Bfs nur Kanonenfutter.

 

Mal unterstellt, dass ist alles so beabsichtigt und historische Korrektheit ist nebensächlich in IL-2 FB, so ist dennoch Kritik angebracht. Der Spielspass leidet erheblich unter dieser starken Verzerrung der KI-Stärke zu Gunsten der alliierten Seite. Fliegt man in Kampagnen auf deutscher Seite, sind die deutschen KI-Teamkollegen recht bald aus dem Himmel geschossen und man sieht sich bald einer Überzahl an alliierten KI-Flugzeugen gegenüber. Fliegt man auf der alliierten Seite, so schießen einem die KI-Teamkollegen die gegnerischen Flugzeuge schneller weg als man schauen kann. Beides macht nicht besonders viel Spaß. Muss dass den sein???

 

An der Gewichtung der KI-Spielstärke ist also noch eine Menge Abstimmung nötig.

 

Ein paar Bemerkungen noch zum allgemeinen KI-Verhalten...

In IL-2 FB fällt ebenfalls die manchmal recht strenge Koppelung von Rottenflieger an Rottenführer auf. Wird der Rottenführer angegriffen, fliegen Angreifer und Rottenflieger oft nur wenige Meter getrennt voneinander hinter dem Rottenführer hinterher, wobei zumindest einer den andern eigentlich „sehen“ können müsste und mit Leichtigkeit abschießen könnte. Der Angreifer ist nur starr auf den Rottenführer fixiert und der Rottenflieger vergisst vor lauter „Rottenführer Hinterherfliegen“ seine eigentliche Aufgabe, nämlich dem Rottenführer den Rücken frei zu halten.

 

Auch fällt auf, dass alle KIs die Anfangshöhe von 5000m ziemlich schnell verlassen und sich auch oft ohne große Not in die unteren Gefilde begeben.

 

Die Flieger-Ass KIs schießen alle viel zu gut, wobei einige davon (z.B. Yak-KI) es schaffen ihre Kollegen dabei noch zu übertreffen. Scharfschützen sind dagegen reine Amateure.

 

Im Vergleich zu IL-Classic fliegen die FB Flieger-Ass KIs zwar erheblich besser und aggressiver, sind aber immer noch nicht in der Lage, die flugzeugtypischen Eigenschaften besonders der deutschen Maschinen optimal zu nutzen. Ich schaffe als Mensch jeden KI mit der gleichen Maschine, und ich bin bestenfalls Fliegerdurchschnitt, wobei es mir deutlich leichter fällt die deutschen KIs abzuschießen.

 

Bei Notlandungen hab ich nur einmal bei einem deutschen KI gesehen (weiß aber nicht welcher Flugzeugtyp), dass dabei das Fahrwerk ausgefahren wurde. Ebenfalls komisch, dass die KIs nicht versuchen, ganz normal auf dem nahen Flugplatz zu landen, z.B. wenn der Motor aus ist. Stattdessen gleiten sie nur schnurstracks geradeaus und knallen auf die Erde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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