Die Historie des Jeg

Die Historie des Jeg

Auszug aus einem Verkaufsprospekt von 1980

Der neue Allrad-Geländewagen mit VW-Technik aus Brasilien 

Seit 1973 baut die Firma DACUNHA in Sao Bernardo do Campo, Brasilien, den Jeg - Geländewagen. 

Grundgedanke war, für das riesige, hauptsächlich aus Naturwegen bestehende Straßennetz Brasiliens einen möglichst robusten, 
unkomplizierten, einfach und praktisch gestalteten und von Spezialwerkatätten unabhängigen Geländewagen zu bauen.

Entsprechend ausgelegt wurde die Konstruktion des Jeg:

Das selbsttragende Fahrgestell ist für 1 t Nutzlast konzipiert. Sämtliche Verschleißteile wie Achsen, Getriebe, Motor, Bremsen usw. 
stammen aus der serienmäßigen VW - Bus - Produktion, was hohe Belastbarkeit, Zuverlässigkeit, einfache Handhabung
und weltweiten Servicemöglichkeiten ergibt.

Der Karosserieaufbau mit seinen einfachen, reparaturfreundlichen Formen besteht aus 1 mn starkem, feuerverzinktem ( ! ) Stahlblech, 
was .jahrelange Rostfreiheit gewährleistet.

Innen ist der Jeg zwar einfach, aber zweckmäßig gestaltet und bei nur 330 cm Wagenlänge erstaunlich groß, 
sodaß mindestens fünf Personen und einiges Gepäck bequem Platz finden. 
Außerdem kann für größeren Laderaum die hintere Rückenlehne umgeklappt werden.
Über der Vorderachse befindet sich der 55 - Liter Tank und ein zusätzlicher,abschließbarer Stauraum.

Die große Bodenfreiheit ( min. 28 cm ), die sehr kurzen Überhänge vorn und hinten, der zuschaltbare Vierradantrieb 
( wahlweise ist der Jeg aber auch mit 2 - Radantrieb lieferbar ) sowie die geteilte Handbremse, auf beide Hinterräder getrennt wirkend, 
ermöglichen eine ausgezeichnete Geländegängigkeit. 

Außerdem besitzt der Jeg serienmäßig:
25 m Seilwinde, Überrollbügel, Halogenscheinwerfer, Stadt- and Landreifen Firestone, klappbare Frontscheibe, Automaticgurte, 
Rollfenster hinten für einfaches Beladen, Softtop abnehmbar, die altgewohnte VW-Heizung uvam.

Zusätzlich lieferbar:
Rammschutz vorn, Hardtop, Standheizung, Anhängerkupplung, Sperrdifferenzial (hinten) uam.