Von Ferne vernimmst du ein leises Pochen. Es kommt aus dem Obergeschoss, wie du zu wissen glaubst, doch erschreckt es dich nicht mehr. Es laesst nur ein hasserfuelltes Lachen aus deiner Kehle kommen. Deine Stimme klingt heiser und rauh. Langsam kommst du wieder zu Bewusstsein. Du versuchst aufzustehen, musst aber feststellen, dass du gar nicht am Boden liegst. Du versuchst zu laufen, herauszufinden, wo du bist, doch dein Blick ist verschwommen und das starke Seil um deinen fleischlosen Hals hindert dich daran, dich von deinem Platz fortzubewegen. Deine knoechrigen Fuesse beruehren den Boden nicht. Unbewusst schaukelst du in dem kalten Luftzug, der aus dem Gang hinter dir weht, in den du vor langer Zeit hineingegangen und mit einem grauenvollen Begleiter wieder herausgekommen bist. Hinter der Kiste, an der du vorbei musstest, um diesen Gang zu betreten. Vielleicht waerst du lieber im Bett geblieben, mit dem Spott deiner Freunde waerst du schon klar gekommen, wie konntest du nur so eine bloede Wette eingehen. Aber wer glaubt denn schon an sowas. Du kannst nur hoffen, dass in den naechsten Jahren wieder jemand so unvorsichtig ist wie du und sich allein hierhertraut.
Wo ein Ende ist, ist auch ein Anfang. Und vor allem noch mehr Wege durch diese Geschichte, die vielleicht einen besseren Ausgang nehmen. Bevor du weitergehst, sag mir doch noch, was ich an der Geschichte noch verbessern koennte und was dir gefallen hat.