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Dr. Gernot BÖHM

Facharzt für Radiologie
KH
Elisabethinen Linz, Austria
Normale Aufladung in der Mundhöhle
   Videokinematographie - Fortsetzung
Die Videokinematographie des Schluckaktes ist die diagnostische Methode der Wahl bei jenen Symptomen, welche eine Funktionsstörung oder morphologische Behinderung der oberen Speisewege erwarten lassen.
Funktionelle Störungen mehrer Einheiten lassen sich häufig nach schweren Operationen, Traumen der Kopf/Hals - Region, nach Insulten, beim Morbus Parkinson und bei zahlreiche neurodegenerativen Krankheitsbildern feststellen.
Eine der häufigsten Störungen des oberen Gastrointestinal - Traktes stellt die refluxbedingte Motilitätsstörung mit oder ohne Vorliegen einer Hiatushernie dar. Hier dient die Videokinematographie als Ergänzungsmethode zur Manometrie.
Zenker Divertikel Stad IV
Ebenso können Motilitätsstörungen bei leichten Formen der Achalasie, bei zahlreichen Medikamenten, bei Diabetes, nach Eingriffen am Thorax und bei vielen neurologischen Erkrankungen diagnostiziert werden.
Auch morphologische Veränderungen lassen sich trotz zentraler Bedeutung der Gastroskopie am besten videokinematographisch dokumentieren. Dazu gehören: Divertikel, membranartige Stenosen, der Schatzkiring am gastroösophagealen Sphinkter und Hernien.
Hiatushernie
Ein neues Indikationsgebiet stellen auch die funktionellen Veränderungen nach chirurgischer Behandlung der morbiden Adipositas mittels Gastric banding dar.

Für Rückfragen bezüglich Schluckstörungen oder videokinematographischer Untersuchungstechniken stehe ich per E-Mail gerne zur Verfügung.

gernot_boehm@yahoo.de
Zustand nach Gastric banding
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