Projektkurzbeschreibung & Aktionsprogramm 2000

Zielsetzung

Das österreichische Sportprojekt FairPlay/Football Against Racism in Europe (FARE) versucht die Popularität und Multikulturalität des Fußballs integrativ zu nutzen, um Rassismus und Diskriminierung mittels pro-aktiver Methoden zielgruppenspezifisch und grenzüberschreitend zu bekämpfen.


Maßnahmen und Methoden

1. Europäische Vernetzung  antirassistischer Fußballinitiativen

 Ausbau und Koordination des in Wien gegründeten ersten europäischen Netzwerks gegen Rassismus im Fußball (FARE) und medienwirksame Aktionen zur EM 2000 mittels

2. Kampagnenarbeit in Österreich

3. Aktionsforschung

Vorstudie zu Fußballkultur, Multikulturalismus und Situation von "Ausländern" im österreichischen Fußball; Schwerpunkt auf Erfahrungen und Probleme der 2. Generation und die Rezeption der sich verstärkenden Fußballmigration - v. a. afrikanischer Profis - nach dem Bosman-Urteil; Vorpräsentation (Hamburg, 12/'99) und Publikation der Ergebnisse (11/'00).

Projektpartner

Neben den direkten Partnern Kick-It-Out Campaign (UK) und Unione Sport Per Tutti (UISP, Rom) wird mit den über 40 FARE Organisationen (Fanclubs, antirassistische Fußballinitaitven, Verbände etc.) aus 13 Ländern kooperiert. Nationale Unterstützer sind der ÖFB und die Spielergewerkschaft sowie die bisherigen FairPlay Partner.

Gefördert im Rahmen der EU-Haushaltlinie B3-2006 "Pilotprojekte zur multikulturellen Integration", Generaldirektion V (Beschäftigung und sozialer Dialog)


Projektlaufzeit

15. November 1999 -14. November 2000