Salz und Eisen
Hallstadtkultur und Keltenkunst
Anfangs war Eisen so wertvoll, dass es nur zu Dekorationszwecken verwendet wurde. Erst ab dem 9. Jhdt. vor Christus wurden auch kleine Gebrauchsgegenstände hergestellt. Kenntnisse über eine verbesserte Eisenverarbeitung kamen aus Grichenland nach Mitteleuropa. Die Hallstadtkultur steht am Beginn der Eisenzeit. Die ersten Ausgrabungen machte der Bergrat J. G: Ramsauer, er legte den Friedhof von Hallstadt frei. Man fand über 2000 Gräber. Die Grabbeigaben verieten vieles über die materielle Kultur als auch über die soziale Schichtung dieser Zeit. Durch das aufblühen von Handelsbeziehungen  finden sich die verschiedensten Einflüsse in der Hallstadtkultur. Von Ostfrankreich bis zum Karpatenbecken und südlich bis zur Adria erstreckt sich das Gebiet welches von der Hallstadtkultur beeinflusst wurde. Kelte waren am Höhepunkt der Hallstadtkultur die Träger der künstlerischen Entwicklung. Es sind vorwiegend Keramiken und Gegenstände aus Metall erhalten.
Gefässe aus Hallstadt
Quelle: www.bda.at/dm/1101/04.jpg
Downloaded: 23.05.2003