HockeySpiel 2002
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Rangliste
Eine Niederlage kommt selten allein...
Regeln
von Fabian Baumann
Es heisst, wirlklich gute Mannschaften verlieren nie zweimal hintereinander. Also habe ich - aus Anlass des alloktoberlichen Rapperswiler Absturzes - ein bischen in den Tiefen der Geschichte (zumindest der der letzten beiden Jahre) gewühlt, um mir ein Bild darüber zu machen, wer denn diese wirklich guten Mannschaften sind. Etwas vorweg: Rapperswil gehört nicht dazu...

Hier zuerst eine Uebersicht über alle Niederlagenserien (zwei oder mehr verlorene Spiele hintereinander) seit Beginn der Saison 2000/01:
Nationalliga A
Statistiken
Spielplan
Links
Forum
ZSC Lions
Davos
Lugano
Kloten
Fribourg
Bern
Lausanne*
Ambri
Langnau
Zug
Rapperswil
Geneve**
2N
3
3
5
5
2
5
5
10
4
2
6
0
3N
2
1
1
1
2
4
3
0
5
5
0
1
4N
0
0
1
1
1
0
1
0
1
1
2
0
5+N
0
1
0
0
1
0
0
1
0
1
2
0
Erklärung:
2N: x mal 2 Niederlagen in Serie
3N: x mal 3 Niederlagen in Serie

*: seit 2001/02 in der NLA
**: seit 2002/03 in der NLA
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Auf den ersten Blick ersichtlich ist, dass auch in dieser Statistik die Meister der letzten beiden Jahre (ZSC Lions, Davos) vorne dabei sind. Auch klar ist ein Hauptgrund für die Berner Misere: die Inkonstanz, an der wohl die häufigen Trainerwechsel nicht ganz unschuldig sind. Für die längste Negativserie während dieser Zeit ist übrigens Ambri verantwortlich, welches zwischen dem 14.11.2000 und dem 9.12.2000 acht Mal hintereinander verlor.


Die nächste Aufstellung zeigt, wie die Teams im ersten Spiel nach einer Niederlage abgeschnitten haben (ebenfalls seit 2000/01):

Kloten
Davos
ZSC Lions
Fribourg
Lugano
Bern
Langnau
Ambri
Zug
Lausanne
Rapperswil
Geneve
S
23
18
14
21
16
20
24
20
22
13
18
1
U
4
2
9
7
5
7
8
6
3
3
8
2
N
10
9
7
13
10
13
17
17
20
15
22
2
PCT
.676
.655
.617
.598
.597
.588
.571
.535
.522
.468
.458
.400
Beachtenswert hierbei ist, dass die beiden Clubs an der Spitze sind, die schon am längsten auf den gleichen Trainer setzen: Jursinow (bei Kloten seit '98), sowie Del Curto (bei Davos seit '96), die beide unbestritten zu den besten ihres Faches gehören. Auffällig ist auch, dass sich beide in ihrem Stil sehr ähnlich sind (Ausbildner, Motivatoren) und sich überdies gut verstehen. Auf den ersten Blick überraschend ist, dass Fribourg auf Platz vier liegt, da Gotteron in letzter Zeit nicht unbedingt mit grossen Erfolgen aufwarten konnte. Die Erklärung liegt wohl in der Heimstärke (auf eine Niederlage auswärts folgt ein Sieg zuhause), sowie in ex-Coach Serge Pelletier (jetzt Zug), der ebenfalls zu den Besseren seines Fachs gehört. Ueberrascht es jemanden, dass Rapperswil ganz hinten zu finden ist?