| doom's diner tour mirror of deception + end of green 26. oktober - 03. november 2001 |
| 1. tag: freitag, 26.10.2001 - weil der stadt, jugendhaus kloster nachdem die meisten von uns noch einen halben tag arbeiten müssen, geht's am späten nachmittag erst über die verstopfte autobahn, dann über ebenfalls verstopfte dörfer zum tourauftakt nach weil der stadt. das limelight in stuttgart, für das der tourauftakt ursprünglich vorgesehen war, ist im zuge behördlich verordneter umbauarbeiten noch geschlossen. aber zurück nach weil der stadt: heimspiel für end of green, haben sie hier doch schon etliche male (14?) gastiert, neuland für mirror of deception. noch mit dabei an diesem abend sind unsere göppinger melodic-emo-death kollegen von gathering of obscurity, die für die letzten 3 songs ihres starken sets ihren wieder genesenen basser kai (der im februar mit uns in england war) auf die bühne holen. sehr schön, die jungs wieder zusammen spielen zu sehen! es sind auch viele göppinger anwesend, unter ihnen auch blue season oli und sängerin natalie. danach ist die zeit für uns gekommen. noch etwas geprägt von der nervosität, der dinge die uns in der kommeden woche erwarten, spielen wir einen relativ soliden gig. leider kommen die von vampster-fierce vorab geforderten neuen songs heute (noch) nicht zum einsatz. unser tourbasser ralph, der gerade mal 3 proben mit uns hatte, um sich ein programm von insgesamt 13 songs (die aber nicht jeden tag komplett gespielt werden) draufzupacken, macht seine sache mehr als gut. end of green räumen erwartungsgemäss ziemlich ab und der konzertsaal ist mit fast 200 leuten gerammelt voll. da ich die buam ja in der kommenden woche noch einige male sehen würde, mache ich mich - ressourcenschonend - schon relativ früh auf den heimweg. schön, nochmals im eigenen bett übernachten zu können. die anderen stimmen sich schon gewaltig festend auf die tour ein. 2. tag: samstag, 27.10.2001 - mainz, haus der jugend da unser drummer gunnar noch ein seminar zu belegen hat, dass bis 16 uhr andauert, treffen wir uns erst am späten nachmittag. end of green sind schon früher nach mainz aufgebrochen. die überraschung ist gross, als statt des eigentlich von der verleihfirma zugesagten sprinters nur ein wesentlich kleinerer zafira zur verfügung steht und die hälfte des gepäcks anfangs schlichtweg nicht hineinpasst. umpacken und was möglich zuhause lassen, ist das gebot der stunde. unsere 3 tubaspieler und die beiden xylophonisten, mit denen wir uns auf tour verstärken wollten, müssen betrübt als erste samt ihrer instrumente abschied nehmen. auch meine 13 ersatzgitarren, der garderobenschrank nebst garderobendame und die flipperautomaten, billardtische, hometrainer und tischtennisplatten, mit denen wir uns den leerlauf auf tour versüssen wollten, müssen schweren herzens zurückbleiben. mit cd kartons und allerhand anderem sperrigen gerümpel auf dem schoß, sowie sicht- und bewegungsfreiheit einschränkenden gitarrentaschen zwischen den beinen treten wir die erste etappe in's unbekannte an. auch end of green müssen auf den geplanten fahrer verzichten. als wir gegen 20 uhr am haus der jugend in mainz ankommen, steht soweit schon alles. unser langjährigster und treuester anhänger carsten ist auch bereits vor ort. statt der üblichen 3 1/2 stunden aus bad hersfeld nach stuttgart ist er dankbar, für die dieses mal erheblich kürzere anfahrtsstrecke. die lokalen bands liberate saturnum, mirrored mind, wie auch die grünen haben den soundcheck schon hinter sich. für einen samstag abend ist anfangs noch erschreckend wenig publikum am start, als liberate saturnum mit einer guten mischung aus goth und leichten black metal versatzstücken loslegen. danach sind wir dran und legen insgesamt einen bereits wesentlich runderen gig hin, als noch gestern in weil der stadt und bekommen gute resonanzen von mittlerweile ca. 60 anwesenden. besonders begeistert scheinen nocte obducta drummer matthias und ein mir namentlich leider nicht bekannter mensch zu sein, der eine doom dance performance der etwas anderen art zum besten gibt. macht spass! mirrored mind legen nach uns los und rocken mächtig ab. erinnern teilweise an in flames mit cleanem gesang, kommt wirklich gut. leider überziehen sie ziemlich und nur durch viel glück kommen end of green gerade noch auf eine knappe dreiviertel stunde spielzeit. laut dem lokalen veranstalter steht die mainzer polizei normalerweise spätestens um mitternacht auf der matte, um den strom abzudrehen, was dieses mal zwar ausbleibt, aber man muss es ja auch nicht herausfordern. wollen ja auch noch andere bands nach uns im hdj spielen. danach ziehen einige von uns noch mit carsten, unserem gastgeber boris, seiner freundin simone und seinem kumpel kurt (mit dem ich noch lange fachsimple, da er in den 70ern musiktechnisch selbst aktiv war und auch metalmässig immer noch voll auf dem laufenden ist) in's kuz, eine grössere disco, in der noch gruftieparty angesagt ist. wir schauen schönen frauen hinterher, verlieren uns gegenseitig im gewühl und füllen noch nach, was das hdj flüssigcatering offen gelassen hat. 3. tag: sonntag: 28.10.2001 - mainz, day off wir räumen unser gestern liegen gebliebenes zeug aus dem haus der jugend und treffen uns mit dem rest von uns bei boris, der günstigerweise in der gleichen strasse wohnt. leider haben wir auch letzte nacht im kuz niemanden mehr getroffen, der uns zu dem ersehnten auftritt im zdf fernsehgarten verhelfen kann, daher beschränkt sich das sightseeing aus rache auf einen kurzen bummel durch die schöne mainzer altstadt. gegen 14 uhr landen wir im quartier mayence, wo wir eigentlich erst nur verspätet frühstücken (oder "brunchen") wollen, welches wir dann aber erst gegen 23 uhr wieder verlassen. einige spezialisten mit einigen hundert (!) mark weniger auf dem bankkonto. bin wirklich froh, dass ich persönlich eher auf bier und ebbelwoi als auf longdrinks stehe und selten willenlos runden schmeisse, da kann man doch mit weitaus weniger geld zum selben ergebnis kommen... 4. tag: montag, 29.10.2001 - recklinghausen, mysteria nachdem wir bei boris erwacht und alle verköstigt sind, geht's weiter in richtung recklinghausen. als wir das mysteria erreichen, schlucken wir erstmal aufgrund der bühnengrösse. ich wurde zwar vorgewarnt, dass es klein ist, aber wir sind doch überrascht. aber irgendwie kriegen wir unsere backline unter. das mysteria ist eine urgemütliche, kultige und stilgerecht mit viel liebe zum detail eingerichtete metalkneipe und quasi eine richtiger familienbetrieb. jeder, der mal in der nähe ist, sollte dort unbedingt mal vorbeischauen! wir fühlen uns sofort sehr willkommen. einige zeit später treffen dann die jungs von still it cries ein, die heute noch mitspielen werden. ihren keyboarder mussten sie heute zuhause lassen, was angesichts der räumlichen verhälnisse auf der bühne aber bestimmt kein nachteil ist. stattdessen ist der vater von still it cries sänger matthias mit dabei, der hobbymässig p.a. anlagen bastelt, uns heute mit einer gesangsanlage aushilft und uns allen eine riesenhilfe ist. heute schauen kai (auch bei dead svan dark), daniel und eric von wytchcraft (eine doom band, von der man sicher noch einiges hören wird) vorbei und auch christoph von re-vision ist am start. kurz nach 21 uhr legen still it cries im mit geschätzen 70 leuten bereits proppenvollen mysteria los. mit ihren mitunter an sentenced zu "amok" zeiten erinnernden songs haben sie das publikum gleich auf ihrer seite und können auch ohne keys sehr überzeugen. auch end of green haben das publikum schnell im griff und nicht nur einige hardcore fans, die seit nem auftritt vor einigen jahren in gladbeck auf ein weiteres e.o.g. gastspiel im pott gewartet haben, sind sehr angetan. die jungs spielen wohl auch blind und in handschellen jederzeit problemlos nen hammergig. bei uns läuft es heute überhaupt nicht. wir bekommen den sound nicht in den griff, ich mache massenweise völlig unsinnige spielfehler auf meiner verstimmten klampfe, welche ich erst viel zu spät bemerke. was die anderen machen, kann ich allenfalls erahnen und nach einigen songs ist die luft raus, die spielfreude dahin und die stimmung auf der bühne völlig im keller. es gelingt uns auch nicht mehr, das ruder noch herumzureissen. scheint leider ein naturgesetz zu sein, dass es ab und an mal gigs gibt, die ziemlich komplett in die hose gehen. ich hoffe, wir haben bald mal die möglichkeit, den in recklinghausen anwesenden zu zeigen, dass wir es besser können. danach ertränken wir unseren frust noch mit thomas vom mysteria, der glücklicherweise verständnis zeigt und nicht mit alkoholischen trostspendern geizt. 5. tag: dienstag, 30.10.2001 - hamburg, headbanger's ballroom nach einem gediegenen frühstück verabschieden wir uns von der mysteria familie und machen uns auf den weg gen hamburg. bevor wir zum headbanger's ballroom fahren, müssen wir erst zum einchecken in's instant sleep, ein empfehlenswertes backpackerhotel im norden altonas. im headbanger's ballroom angekommen ist huber, seines zeichens end of green sänger/ gitarrist erst mal platt, als er erfährt, dass er heute den livesound übernehmen soll. er ist zwar studiotechnisch fit, aber livesoundmässig noch unerfahren. ich versuche auf die schnelle noch, ersatz zu bekommen, was aber nicht hinhaut. wir haben uns aber umsonst sorgen gemacht, denn meister huber zaubert in windeseile den absoluten hammersound und alle sind glücklich. eigentlich sollten heute abend cold embrace aus lübeck noch mit von der partie sein, aber da sie derzeit keinen drummer haben, fällt das leider flach. schade, schade, denn ihr neues, "age of doom" betiteltes album ist ein ziemliche mörder doom scheibe geworden. schön, dass andreas von cold embrace/ rosenquarz studio denoch am start ist und auch unser alter kumpel torsten aus dem 2 stunden entfernten eckernförde zu uns gefunden hat. ansonsten liess sich keine lokale vorband auftreiben, also lassen wir es darauf ankommen und versuchen es eben ohne. jack frost und warning hatten im märz trotz lokalband mit recht schwachen besucherzahlen zu kämpfen, daher erwarten wir besuchertechnisch das tourtief und sind sehr angenehm überrascht, als wir schließlich doch vor mehr als 60 leuten auf die bühne gehen. wir kommen recht gut an, bringen das saint vitus cover "one mind", ein neues noch unbetiteltes stück (den schwäbischen arbeitstitel erspare ich mir hier lieber) und tilgen mit einer reichlich gutartigen und engagierten darbietung das recklinghausen-debakel von gestern aus unserem gedächtnis. end of green legen nach uns wieder einmal alles in schutt und asche und begeistern auch die vertreter der promoagentur, die sich ihrer im februar erscheinenden dritten scheibe "songs for a dying world" annehmen sollen. von den (glücklicherweise recht günstigen) betten im instant sleep haben die meisten nicht allzu viel, denn nach dem auftritt ist natürlich der für hamburg obligatorische reeperbahnbummel angesagt. einige kommen erst morgens um 8 in die kiste... 6. tag: mittwoch, 31.10.2001 - neukirch, jugendhaus wie erwähnt sind einige tourteilnehmer noch reichlich angeschlagen, als wir um 11 uhr unsere zimmer in hamburg räumen müssen und mit dem weg nach neukirch (bei dresden) mit 550 km die längste distanz der tour zurückzulegen haben. aber auch die haben wir irgendwann hinter uns. bislang hatten wir wahrlich güldenes herbstwetter und angenehme temperaturen, aber ab neukirch merken wir, dass der winter nicht mehr weit ist. es regnet und hat nur noch wenige grad über null. inzwischen sind wir ein gut eingespieltes team, aufbauen und soundcheck gehen recht flott über die bühne. das jugendhaus in neukirch ist auch gleichzeitig eine jugendherberge. eine noch sehr junge, gerade erst vor einem monat gegründete band ist gerade auf besuch, um die geheimnisse der oberlausitz zu ergründen und zeigt sich recht begeistert, als zwei wilde bands aus schwabistan im friedlichen neukirch einfallen. anfangs ist noch im gespräch, dass sie für uns eröffnen, aber irgendwie kann der gitarrist seine mitstreiter nicht dazu bewegen, was angesichts der unter beweis gestellten instrumentalen fähigkeiten der 3 berliner ziemlich schade ist. also gehen end of green gegen 21:30 auf die bühne und spielen vor rund 30 leuten wieder einen satten gig. maze's ganz eigene schlagzeugtechnik lässt aber leider einen grossteil des sounds im beckengeschepper im rechten halligen konzertraum untergehen. danach spielen wir einen weiteren, gelungenen gig, der verdammt viel spass macht und unter anderem auch bei einigen fans aus demotagen, die uns heute erstmals sehen, gut ankommt.. endlich haben wir heute auch die videokamera am start, die bislang noch nicht zum einsatz gekommen ist. nach uns ruft uwe vom jugendhaus noch zu einer jamsession auf, die prompt folgt und es in sich hat! da sich auch mitglieder von gorilla monsoon und trojan, sowie sänger/ basser thomas von dreaming im publikum befinden, artet das ganze nach und nach aus und es kommen einige sehr interessante konstellationen und jams dabei heraus und auch die drei jungen berliner greifen noch in's geschehen ein. klasse idee! die aftershow party danach ist auch bemerkenswert - im angesicht der kamera läuft end of green frontmann hu-burrrn zur höchstform auf und überrascht mit einem filigran-grazilen boxkampf mit bandkollege merkle und einem anspruchsvollen, selbsterdachten psychoporno mit sich als regisseur und alleinigem hauptdarsteller. anschließend werden mit uwe vom jugendhaus, dreaming thomas und seinem kumpel göran einige gepflegte getränke eingenommen. uwe nennt mich versehentlich volker, die anderen bekommen's mit und damit muss ich fortan leben... 7. tag: donnerstag, 01.11.2001 - spremberg, erebos nach einem amtlichen frühstück ist aufbruch angesagt. während end of green schon in richtung spremberg fahren, wollen wir noch einen abstecher in's nahe polen machen. scheinbar wird gerade in jedem dorf der umgebung die hauptstrasse umgegraben und so brauchen wir für 30 km gut und gerne mehr als 2 stunden. in görlitz wollen wir zu fuss über die grenzbrücke, haben aber dummerweise keine reisepässe dabei, also wird nichts draus: polen will uns nicht. wir erfreuen uns daher an günstigen imbissen auf einem görtlitzer markt, schauen uns noch ein wenig die sehr sehenswerte innenstadt an und machen uns dann auf den weg nach spremberg. das erebos ist ein richtig feiner laden mit schicken giger-mässigen graffitis und sehr netten, hilfsbereiten mitarbeitern (wie in allen läden auf dieser tour). früher haben hier auch hardcore grössen wie madball vor vollem haus gespielt, aber wie überall gehen auch in spremberg immer weniger leute auf kleine konzerte. wir bekommen das zu spüren, als wir gegen 21:30 vor den leuten vom club und gerade mal 2 zahlenden gästen auf die bühne steigen. nichtsdestotrotz liefern wir gerade heute den entfesseltsten, lockersten und so ziemlich besten gigs unserer laufbahn ab. end of green feuern uns an wie die wahnsinnigen und wir tun das selbe bei ihnen (wobei sich besonders unser drummer gunnar durch bemerkenswerte mikrofoneinsätze und mikroständerbedienung hervortut), als sie vor mittlerweile knapp 25 leuten einen absoluten gänsehautgig nach etlichen zugaben zu ende bringen. end of green drummer maze erfüllt sich einen lang gehegten wunsch und macht bei einem song den steve harris am bass. ein weiterer höhepunkt: siffi beim neuen übersong der grünen, "death in veins" mit am mikro. unglaublich genialer abend! die erebos leute haben uns über nacht bei öko lehmann einquartiert, eine private zimmervermietung vom feinsten! herr öko lehmann engagiert sich sehr für alternative energiequellen, was angesichts des alles dominierenden, furchteinflössenden ungetüms eines braunkohlekraftwerks in der unmittelbaren umgebung und der vielen, durch den braunkohletageabbau zwangsumgesiedelten kompletten dörfer mehr als nachvollziehbar ist. die zimmer sind wie gesagt luxus pur für uns, hatten wir uns doch auf eine isomattennachtlager eingestellt. dankenswerterweise sind die fenster schallisoliert, denn die aftershowparty in dieser nacht ist die krasseste und lautstärkste auf der ganzen tour. zum glück hat's niemand mitbekommen, denn aufgrund eines derzeit reichlich politisch inkorrekten schlachtrufes hätte es durchaus zu mißverständnissen kommen können... 8. tag: freitag, 02.11.2001 - zschopau, highpoint aufbuch nach zschopau am frühen nachmittag. auch auf dem weg zu unserem mittlerweile vierten gastspiel im zschopauer highpoint (in dem es tatsächlich jedes mal total anders aussieht) verfahren wir uns natürlich wieder und irren noch die übliche halbe stunde durch's bereits nächtliche zschopau. heute abend gibt's ein wiedersehen mit alten bekannten aus der lokalen doom riege, wie mike von subversion, maik von weed in the head und natürlich auch komplett dreaming nebst freundinnen. auch ronald vom kultigen horrible eyes fanzine schaut vorbei. hier nochmal ein würdiger abschlussgig für uns, bei dem siffi am ende noch unfreiwillig den joe cocker macht (so versucht er zumindestens mir sein heißeres gekrächze beim letzten song zu verkaufen). wir ernten ordentlich gute resonanzen und zuspruch. kontinuierliche aubauarbeit lohnt also doch - kaum 7 jahre nach unserem ersten auftritt in der motorcity liebt uns zschopau! für end of green läuft es wieder auch verdammt gut und sie reissen die rund 90 anwesenden gehörig mit. wehmut macht sich breit, denn für uns ist die tour hier bereits beendet und wir müssen direkt nach dem gig die 400 km lange heimreise antreten. gundl muss um 9 uhr am samstag zuhause in göppingen auf der matte stehen, um bis 16 uhr an einem weiteren teil seines seminars teilzunehmen. da erlangen für gunnar (der in der nacht vielleicht 2 stunden schlaf hat) reichlich stress bedeuten würde und die tour bei uns allen spuren hinterlassen hat, vor allem unsere beiden sänger baumi und siffi stimmlich reichlich angeschlagen sind, beschliessen wir schweren herzens, den gig am samstag in erlangen ausfallen zu lassen. da das billing dort eh schon aus 4 bands besteht und wir höchstens 30 minuten gehabt hätten, werden wir versuchen, baldmöglichst in erlangen einen eigenen gig folgen zu lassen. ein grosses sorry an alle, die ich nicht mehr rechtzeitig informieren konnte und die eventuell extra wegen uns vergebens in's omega gekommen sind. 9. tag: samstag: 03.11.2001 - wieder zuhause gegen 7 uhr morgens treffen wir zuhause ein und für alle ist es an der zeit, sich erstmal eine paar stunden schlaf zu gönnen. obwohl es auch schön ist, wieder im trauten heim zu sein, ist es doch sehr schade, dass alles schon wieder vorüber ist, es war eine verdammt gute zeit in einer anderen welt, abseits des alltäglichen. herzlichen dank an alle beteiligten von mirror of deception (baumi, siffi, gundl und ralph) und end of green (huber, setzer, hampi, merkle und maze), gathering of obscurity, still it cries, die guten leute vom kloster/ weil der stadt, haus der jugend/ mainz, mysteria/ recklinghausen, headbanger's ballroom/ hamburg, jugendhaus/ neukirch, erebos/ spremberg, highpoint/ zschopau, thomas schulz, boris & simone in mainz, öko lehmann in spremberg und natürlich alle, die zu unseren konzerten gekommen sind und diese tour erst möglich und zu einem unvergesslichen erlebnis gemacht haben, dafür gesorgt haben, dass alles so glatt über die bühne gegangen ist und so verdammt viel spass gemacht hat. und nein, draufzahlen mussten wir nicht. wir kommen wieder! (jochen fopp/ 04. november 2001) |
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| doom's diner fotogallerie weitere fotos in kürze! |
| geschlagene 11 jahre für mirror of deception und satte 10 jahre für end of green sollte es dauern, bis unsere erste tour möglich war. nach mehr als 3 monaten organisatorischer vorarbeit in eigenregie und ohne nennenswerten support von labels oder anderen sponsoren sollte es also losgehen. keiner konnte ahnen, wie es laufen würde und ob wir nicht am ende ganz übel draufzahlen, uns unterwegs heillos verstreiten oder gar völlig frustriert und desillusioniert vorzeitig abbrechen würden. gab's ja alles schon. aber lest selbst: |
| english version will follow soon! |
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