„Dereinst kommst du mit mir “
„Dereinst kommst du mit mir“ - sprach ich und keiner wußte,
wie und wo der Schmerz qualvoll mich bewohnte,
und mein waren weder Nelke noch Barkarole,
nichts, eine offene Wunde nur, von der Liebe geschlagen.
Und abermals: „Komm mit mir“, als müßte ich sonst sterben,
und keiner der in meinem Mund den blutenden Mond sah,
keiner der das Blut sah, das ins Schweigen stieg.
Liebste, ach! Laß uns den Stern vergessen mit den Dornen.
Deshalb, als deine Stimme wiederholte:
„Dereinst wirst du mit mir kommen“ -, war es,
als löstest du dem Schmerz, der Liebe und dem Wein,
der in seinem Keller begraben nun aufsteigt, die Fesseln,
und von neuem schmeckt mein Mund die Flamme,
das Blut und die Nelken, den Stein und das Brandmal.