
Dir pflanze ich
einen Stern,
aus den bittersüssen Eingeweiden unserer Liebkosungen,
balle meine Hände
in das tiefe Schwarz
meiner einsamen Nächte,
in denen ich nur weine
um des Himmels Höllengrab,
die tiefe Gruft,
die offen vor mir klafft
Hier pflanze ich Dir
einen Stern,
der wachsen soll
und allmählich gedeihen soll
so übervoll
mit Gefühlen angefüllt,
schon den Rand übersteigend.
Gehe ich, dann gehe ich nicht ohne Nachlass: Mein Stern wird Dein Begleiter sein auf allen Deinen Wegen. ich sitze hier hinter all dem, hinter verzaubertem Glanz und Schleier und betrachte Dich,
Du himmlisches Wesen. Betrachte Deinen Gang, Deine Haare, die glänzen wie die unendliche schwarze Nacht, die mich überfällt wie ein Teppich aus kaltem Eisgewirr.
Dort werde ich sein -
und vielleicht nicht mehr weinen eines Tages, sondern fröhlich sein, wenn Du aufschaust und nach dem Stern suchst.
Dort will ich bis in alle Ewigkeit
bleiben für Dich und manchmal weinen um Dich
und die Tränen werden Deinen Stern begiessen
und weiter wachsen lassen, wie die Liebe zu Dir weiter gewachsen wäre
in die Unendlichkeit des Seins
Nur -,
frieren tut man hier und Liebe
kann ich keine mehr finden im einsamen Weltenall
das ich betreten habe, als du von mir fortgingst.
Weisst Du, wie Sterne sterben?