Der ab 1967 gebaute A 300 war eine völlig neue technische Konzeption.
Gegenüber allen bisher gebauten Liebherr Baggern war der Motor (Deutz F 3 L 812 D mit 45
PS) quer auf der Drehbühne angeordnet (1), dies ergibt eine relativ geringe hintere
Ausladung (1.800 mm). Den Abschluß der Maschine nach hinten bildete ein gegossenes
Ballastgewicht.
Direkt an den Motor angeflanscht (3) ist die Doppelgehäusepumpe mit Axialkolbeneinheiten
und Summenleistungsregler. Direkt neben der Pumpe befindet sich der geschlossene, mit
Druckluft vorgespannte Hydrauliktank (6).Das Hydrauliköl wird von der Pumpe aus dem
Hydrauliktank angesaugt und auf kurzem Weg zu den Blocksteuerschiebern (5) weitergeleitet.
Von dort wird es zum Drehwerk (2) und zu den Pressen/Fahrantrieb weitergeleitet. Diese
neue Konzeption war für die nächsten 10 Jahre Basis für die Weiterentwicklung der
Liebherr Bagger.
A 300 -Ansicht von vorne links

A 300 -Ansicht von rechts
A 300 -Oberwagenanordnung
A 300 -frühere Version mit anderem, altmodischerem Oberwagen - "Design".