REVOLUTION TIMES HOMEPAGE - Russische Rätekommunisten im Interview

Russische Rätekommunisten im Interview

"Nur der Übergang zum Sozialismus wird die Gesellschaft befreien!"

Unsere Broschüre "Die Kronstadt-Rebellion. Alle Macht den Sowjets,nicht den Parteien!" ist fü,r DM 4, 50 (inkl. Porto!) bei Revolution Times, Postlagernd, 23501 Lübeck erhältlich. Neben diesem Interview ist ein Artikel zur Kronstadt-Rebellion und ein eigenes Interview mit dem hollä,ndischen Rätekommunisten Cajo Brendel (nicht zu verwechseln mit dem Interview aus RT # 11 oder der jungen Welt) enthalten.

Die autonomen RätekommunistInnen im südrussischen Rostow am Don sind aus ihrem Betrieb "RosSelMash" entlassen worden. In Folge der tiefgreifenden Wirtschaftskrise in Rußland steht dieser Großbetrieb, in dem landwirtschaftliche Technik und vor allem Mähdrescher produziert wurden, seit dem Herbst 1998 praktisch still. Nur in einigen wenigen Abteilungen wird gearbeitet. Die ohnehin sehr niedrigen Löhne werden mit großer Verspätung ausgezahlt. Die Krise des Betriebs wird vom Direktorium dazu mißbraucht, unliebsame ArbeiterInnen loszuwerden, so z.B. die gerade entlassenen KollegInnen. Diese rätekommunistischen AktivistInnen arbeiten als Gruppe in der einen oder anderen Form schon seit 1990 zusammen. Im Sommer 1998 versuchten sie, im Betrieb eine Generalversammlung durchzuführen, um einen Streik vorzubereiten. Die KollegInnen arbeiten auch mit der Konföderation Revolutionärer AnarchosyndikalistInnen (KRAS-IAA) zusammen, mit der sie ein gemeinsames Informations- und Diskussionsbulletin mit dem Titel "Die neue Arbeiterbewegung" ("Nowoje rabotscheje dwishenije") herausgeben. Die letzte Nummer (Nr. 4) erschien im Oktober 1999 mit einer Auflage von 200 Exemplaren - für eine sozialrevolutionäre Publikation im heutigen Rußland nicht gering - wovon 100 Stück an AktivistInnen in der Region verteilt wurden. Eine neue, fünfte Nummer ist in Vorbereitung. Seitdem die KollegInnen entlassen worden sind, haben sie noch weniger Mittel als zuvor und leben in bitterer Armut. Sie wußten im letzten Winter nicht, wie sie selbst und ihre Familien über den Winter kommen sollten. Deshalb gab es Ende letzten und Anfang des Jahres 2000 eine Spendensammlung. Kontaktadresse ist (bitte nur wie folgt und ohne Zusatz schreiben): Postfach 11 73, Rostow am Don, 344091, Rußland.

RT steht für Revolution Times, RR für Russische Rätekommunisten

RT: Wie ist die politische Lage in Rußland? Was hat sich für Euch mit und nach Gorbatschow geändert? Wie bewertet Ihr den Wechsel von Jelzin zu Putin?

RR: Die Lage in Rußland ist sowohl wirtschaftlich als auch politisch durch seinen Platz in der Weltwirtschaft bestimmt. Rußland ist ein Erdöl-, Erdgas-, Holz- und Metallexporteur. Diese Lage ist gut für die Kapitalisten des Westens und für einen Teil der russischen Kapitalisten. Die Orientierung auf die Förderung und die Ausfuhr der Rohstoffe (und folglich an die Einfuhr gefertigter Produkte) kann aber den meisten russischen Arbeitern, aber auch den Kapitalisten aus dem militärisch-industriellen Komplex, der Landwirtschaft, dem Maschinenbau und der Leichtindustrie nicht gefallen, weil die Werktätigen ohne Arbeit und die Kapitalisten ohne Profite bleiben. Der Kampf zwischen dem Kapital aus dem Bereich des Rohstoffexports und dem Kapital der verarbeitenden Industrie bestimmt in vielem die politische Situation in Rußland. Ab und zu beeinflußt diese Situation auch die kurzen Streikkämpfe der Arbeiter in einigen Industrien.
Was die Veränderungen für uns anbetrifft, so wurden in der Regierungszeit von Gorbatschow strikte Verbote erlassen, was politische Aktivitäten und gesellschaftliche Selbstorganisation außerhalb des Rahmens der Betriebe anging. In den Betrieben entstand die Möglichkeit die Gewerkschaften nach der Initiative der Arbeiter selbst zu gründen. Aber diese Initiative (obwohl erlaubt) wurde in der Mehrheit der Betriebe auf jede Weise sowohl durch die Betriebsadministration als auch durch die traditionelle Gewerkschaft verfolgt.
1990-1991 wurde der höchste Punkt der gesellschaftlichen Aktivität der einfachen Bürger erreicht, besonders auf dem Gebiet der Ökologie und der Selbstverwaltung in den Wohnvierteln der Großstädte, weshalb in dieser Zeit die formelle (bürgerliche) Demokratie ihre höchste Entwicklung erreichte. Gleichzeitig begann die drastische Verschlechterung der materiellen Lage der meisten Werktätigen und die Aktivität der Massen sank. Die ganze Regierungszeit Jelzins ist politisch durch die allmähliche Erhärtung der Kontrolle für die Gesellschaftslage seitens der staatlichen Gewaltkräfte (im Vergleich zu 1990-1991) gekennzeichnet. Für uns drückte das aus, daß wir praktisch der Möglichkeit beraubt wurden, die Straßenkundgebungen und Mahnwachen auf legale Weise durchzuführen, d.h. für die aktiven Arbeiter wurde es schwer ihre Positionen sogar außerhalb ihrer Betriebe zu äußern. Durch die Regierungsübernahme durch Putin droht nun eine noch größere Verstärkung der Willkür der Staatsmacht, weil ein bedeutender Teil der Gesellschaft die "Wiederherstellung der Ordnung" wünscht. Gleichzeitig möchte der Staat die westlichen Investoren von der Profitabilität von Investitionen in die russischen Betriebe überzeugen, weshalb man nun die Arbeiter in Rußland dazu zwingt, ohne Widerstand für geringe Löhne 12 - 16 Stunden pro Tag zu arbeiten. Bis die Leute sich daran gewöhnen werden, werden die Behörden wahrscheinlich ab und zu Gewalt gegen Unzufriedene ausüben müssen.

RT: Wie ist das Leben als Rätekommunist in einem Land, das nach der Meinung vieler, bis zum Ende der Sowjetunion den "Sozialismus" hatte und in dem für viele Sozialismus mit Stalin und einem großen, starken Rußland gleichbedeutend ist? Wo sind Eure Ansatzpunkte für Eure politische Arbeit und welche Erfolge hattet Ihr?

RR: Das Leben der Anhänger der Arbeiterselbstverwaltung in einem Land des sogenannten "entwickelten Sozialismus" kann nicht leicht sein. Man muß ständig 2 Wahrheiten beweisen: daß die UdSSR kein sozialistisches Land war, sondern ein Land des Staatskapitalismus, und daß es die höchste Zeit dazu ist, die Teilung der Menschen in Regierende und Unterdrücker einerseits und Regierte und Unterdrückte andererseits zu überwinden und daß es höchste Zeit ist zur Selbstverwaltung in den Betrieben und in der Gesellschaft insgesamt überzugehen. Das Arbeiterkomitee des Werkes "RosSelMash" sucht ständig nach Gesinnungsgenossen in diesen Fragen unter den Arbeiterorganisationen und Aktivisten in Rußland und der GUS, aber leider können wir uns bisher keiner nennenswerten Erfolge brüsten.

RT: Erzählt etwas über Eure Arbeit im Betrieb und insgesamt! Ihr arbeitet ja auch mit der Konföderation Revolutionärer AnarchosyndikalistInnen (KRAS-IAA) zusammen, mit der Ihr ein gemeinsames Informations- und Diskussionsbulletin mit dem Titel "Die neue Arbeiterbewegung" ("Nowoje rabotscheje dwishenije") herausgebt. Wie ist es zu dieser Zusammenarbeit gekommen? Wie können Euch Genossen aus Deutschland und dem Ausland unterstützen?

RR: Der Kampf in unserem Betrieb "RosSelMash" begann Ende 1993. Seitdem führten wir zahlreiche Versammlungen sowohl des ganzen Werkes als auch verschiedener Abteilungen durch, stellten einige Male Forderungen an den Generaldirektoren (während des Kampfes wurden 4 Generaldirektoren abgelöst). Die letzte Forderung war die Zulassung der ständigen Arbeiterkontrolle im Werk. Leider konnten wir die Arbeiterkontrolle nicht erreichen. Momentan ist die Arbeit in sehr vielen Betrieben Rußlands gestört oder völlig zerstört, insbesondere in unserem Werk. Obwohl die offizielle Gewerkschaft die Interessen der Verwaltung verteidigt, bleibt die Mehrheit der Arbeiter nominell Mitglied in ihnen.
Mit der KRAS (MPST) arbeiten wir tatsächlich zusammen, hauptsächlich in der Sache der Etablierung der Kontakte mit den Arbeiterorganisationen. Das Bulletin "Die neue Arbeiterbewegung" wird nicht zusammen mit dem Arbeiterkomitee, sondern vielmehr mit seinem Beistand herausgegeben, da die ganze Hauptarbeit in der Herausgabe durch die MPST-Gruppe verwirklicht wird. Der Kontakt der Vertreter des Arbeiterkomitees mit der MPST kam im Juli 1998 in Moskau während der Mahnwache der Bergarbeiter zustande. Die Delegierten der Arbeiter aus unserem Werk nahmen an dieser Mahnwache teil.
Wir möchten ständige Kontakte mit den Arbeitergruppen und -organisationen Deutschlands und Westeuropas herstellen. Der Meinungsaustausch über die für uns wichtigen Fragen wäre für uns schon eine gute Unterstützung.

RT: Wie seht Ihr die Perspektive rätekommunistischer Positionen und Politik im heutigen Rußland?

RR: Wenn es um die Zukunft geht, so werden Selbstverwaltung und Sozialismus unvermeidlich den Kapitalismus sowohl in Rußland als auch in der ganzen Welt ablösen, sonst wird die Menschheit aussterben. Wenn man die Möglichkeit der für uns günstigen Veränderungen in der nächsten Zeit einschätzt, so wird vieles von der Lage der Wirtschaft in Rußland abhängen. Wenn sich die materielle Lage der meisten Werktätigen in diesem Frühjahr oder Sommer wieder drastisch verschlechtern wird, so wird ein Teil der mit ihrem Leben unzufriedenen Leute dem von uns vorgeschlagenen Ausweg aus der Krise Aufmerksamkeit schenken.

RT: Ihr seid unserer Information nach seit 1990 aktiv. Als politische Aktivisten ist man leicht Repressionen ausgesetzt. Seid Ihr Repressionen von Seiten des Kapitals, des Staates und der Faschisten ausgesetzt bzw. in der Vergangenheit ausgesetzt gewesen?

RR: Unsere Organisation existiert offiziell seit 1994. Es gab eine freie Gewerkschaft, man sprach aber die ganze Zeit über die Gründung von Arbeiterkomitees und 1996 entstand es. Die meisten Mitglieder des Arbeiterkomitees wurden Repressionen ausgesetzt, einige Genossinnen und Genossen sind noch heute den Repressionen seitens des Kapitals und des Staates ausgesetzt. Seitens der Faschisten gab es keine Repressionen. Ihre Organisationen sind nicht so zahlenstark und wir sind bisher nicht mit ihnen zusammengestoßen.

RT: Man hört in Deutschland meist nur von Sjuganows KP und einigen kleinen stalinhörigen Gruppen. Gibt es in Rußland eine libertäre Bewegung für freiheitlichen Sozialismus und habt Ihr Kontakt zu gleichgesinnten Genossen in Rußland, der GUS und im Ausland?

RR: Wenn die Rede über den Sozialismus im Sinne des Anarcho-Kommunismus und Anarcho-Syndikalismus ist, so gibt es keine Bewegung als solche, sondern nur einzelne Gruppen, die Anhänger eines solchen Sozialismus sind. Was das Arbeiterkomitee "RosSelMash" betrifft, so ist für uns Sozialismus ein unvermeidliches Ergebnis der Entwicklung der Gesellschaft der Menschheit. Der Sozialismus ist nur bei genug entwickelten Produktivkräften möglich, weshalb der Übergang zum Sozialismus erst jetzt verwirklicht werden kann. Wir haben keine Gesinnungsgenossen in dieser Frage.

RT: Wir haben viel von der Zusammenarbeit "kommunistischer" Gruppen mit Nationalisten ("Patrioten") gehört. Welche Rolle spielen die Splittergruppen der ehemaligen KP heute?

RR: Von der ehemaligen KPdSU ist in Rußland die Partei von Sjuganow geblieben, die sich auf die Leute stützt, die sich nach dem "Sozialismus" sehnen, weil ihre materielle Lage damals besser war. Diese KPRF ("Kommunistische Partei der Russischen Föderation" - Anm. d. Übers.) verteidigt politisch die Interessen eines bestimmten Teils des nationalen Kapitals, das im Wettbewerbskampf mit dem westlichen Kapital verliert. Die Sjuganow-Partei steht in der Opposition gegenüber der reaktionären Regierung als eine konservative Kraft.
Kleinere Splitter der KPdSU wie die RKRP ("Russische Kommunistische Arbeiterpartei" - Anm. d. Übers.) von Tjulkin, die RPK ("Russische Partei der Kommunisten" - Anm. d. Übers.) von Krjutschkow, die Parteien von Anpilow, von Andrejewa usw. unterscheiden sich von der Partei Sjuganows nur durch ihre geringe Mitgliederstärke, durch eine schärfere Kritik der Regierung, durch das größere antibürgerliche Pathos und durch die größere Anhängerschaft an Leninisten und Stalinisten. Unter den Mitgliedern dieser kleineren Parteien gibt es eine kleine Zahl von Arbeitern, die ehrliche Anhänger des Sozialismus sind. Da ihr Sozialismus-Verständnis unvollständig und einseitig ist, können sie nicht verstehen, daß sie den konservativen und nicht den revolutionären Parteien angehören. Insgesamt hindern diese Parteien auf ihre Weise die Arbeiter daran ihre heutige Lage in Rußland und in der Welt zu verstehen und sich darüber klar zu werden.

RT: Welche Rolle spielen räte- und linkskommunistische, anarchosyndikalistische und trotzkistische Gruppen in Rußland?

RR: Vor allem wollen wir bemerken, daß es kaum möglich ist, Linkskommunisten und Anarcho-Syndikalisten in einer Gruppe mit den Trotzkisten zu vereinigen. Die Anhänger Trotzkis in Rußland sind nicht damit einverstanden, daß es in Rußland Staatskapitalismus gab; sie meinen, daß die Revolution vom Oktober 1917 eine sozialistische war, weshalb sie den Leninisten-Stalinisten und den konservativen Parteien näher sind.
Was die Rolle der Linkskommunisten und Anarcho-Syndikalisten anbetrifft, so könnten sie zu einer Art "Gärstoff" einer neuen Bewegung werden. Sie unterschätzen aber die Bedeutung der materiellen Produktion im Leben der Gesellschaft. Marx sagte, daß im Grund der Geschichte der Menschen die Entwicklung der Produktivkräfte der Gesellschaft liegt. Um die heutige Krise lösen zu können, muß man eine neue Technik und neue Technologien, vor allem auf dem Gebiet der Energetik schaffen. Man muß neue, nicht konventionelle Energiequellen benutzen. Nur auf der Basis dieser neuen Technologien ist auch der Aufbau der neuen gesellschaftlichen Beziehungen, der neuen Gesellschaft möglich. Übrigens war auch Marx selbst in der Frage der Rolle der Produktivkräfte in der Geschichte nicht immer konsequent. Heute stört aber dieser Mangel der linken Gruppen sie ihren Einfluß unter den Werktätigen zu erhöhen.

RT: Wie ist die Stimmung in Bezug auf den Tschetschenien-Krieg? Welchen Widerstand gibt es? Gibt es Kritik aufgrund der Position des proletarischen Internationalismus?

RR: Insgesamt ist heute in der Gesellschaft die Meinung vorherrschend, daß man den Krieg bis zum Sieg (für die "Föderalkräfte") führen soll. Diese Sichtweise ist auch unter den Arbeitern populär. Die Arbeiter der Werke mit der Rüstungsindustrie haben auch materielles Interesse an der Weiterführung des Krieges, weil der Krieg in Tschetschenien neue Aufträge für die Produktion des militärisch-industriellen Komplexes bedeutet. Es gibt Kritik gegen den Krieg, aber man kann dabei auf verschiedene Positionen des "proletarischen Internationalismus" stoßen. Die Trotzkisten fordern Schluß mit dem Krieg zu machen und Tschetschenien die Unabhängigkeit zu gewähren, indem sie meinen in Tschetschenien gäbe es einen nationalen Befreiungskrieg. Die Stalinisten sind für die Einstellung des Krieges unter der Bedingung, daß Tschetschenien Bestandteil von Rußland bleibt. Die Anarcho-Syndikalisten meinen, daß es in diesem Krieg keine gerechte Seite und keine Schuldigen gibt, daß es ein weiteres, vom Kapital organisiertes Abschlachten ist. Das sind drei Positionen und alle von ihnen halten ihre Position für die des proletarischen Internationalismus. Wahrscheinlich steht Tschetschenien in der selben Reihe der lokalen Kriege wie auch Irak, Bosnien, Kosovo usw., die in der Situation der beginnenden Degradierung des internationalen kapitalistischen Systems entstehen. Die Kritik der Worte hilft hier nicht, hier ist eine Kritik der Taten nötig: eine Revolution. Nur der Übergang zum Sozialismus wird die Gesellschaft von diesen periodisch entstehenden Massakern, von der menschlichen Bestialisierung befreien.

RT: Welche Bedeutung haben die Faschisten im heutigen Rußland?

RR: Faschistische Organisationen in Rußland sind heute nicht so groß und spielen bisher keine besondere Rolle in der Politik. Aber die Faschisten haben eine Unterstützung in der Polizei und in den anderen Gewaltstrukturen des Staates. Viele Angestellte dieser Strukturen bejahen ihre Anschauungen und Ideen, desto mehr daß die Polizei bereits dieselben grausamen Methoden der Bestrafung der Leute praktiziert, die von den Faschisten propagiert werden.

Interview: Kim, Übersetzung: Vadim Damier, MPST / KRAS-IAA

(Auszugsweise wurde dieses Interview bereits in der September/ Oktober 2000-Ausgabe der "Direkten Aktion", der Zeitung der Freien ArbeiterInnen Union (FAU), veröffentlicht. Es ist der Broschüre "Die Kronstadt-Rebellion. Alle Macht den Sowjets, nicht den Parteien!" entnommen, die in unserer BIBLIOTHEK DES WIDERSTANDES im Januar 2001 erschienen ist und bei unserer Redaktionsanschrift zu bestellen ist.)

Wer sich näher mit den Positionen des Rätekommunismus beschäftigen möchte, dem emfehlen wir folgende Lektüre:

* Frits Kool, "Dokumnete der Weltrevolution. Die Linke gegen die Parteiherrschaft", Walter Verlag (heute noch in Antiquariaten auch im Internet erhältlich, z.B. unter zvab.de)
* Pannekoek u.a. "Antileninistischer Marxismus", Ca Ira Verlag (heute noch im Buchhandel erhältlich, einfach mal bestellen)
* Broschüre "Vom Parteimarxismus zum Rätekommunismus", für DM 10 zu bestellen bei Soziale Befreiung, Postlagernd, 36433 Bad Salzungen, Deutschland.

* Die BIBLIOTHEK DES WIDERSTANDES des Revolution Times sieht sich übrigens in der Tradition des Rätekommunismus. Für die Selbstorganisation des Proletariats! Für die Selbstorganisation als Weg und Ziel der sozialen Revolution!!!

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