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Text und Musik: Marc Rossier

Es ist einfach ein Tag - es könnte auch ein anderer sein - ich erkenne da keine Regel
Aber für hunderte von Menschen ist es das Ende der Zeit - dieser Tag muss verdammt sein
Und auch morgen - verdammt zur Hölle - für tausend andere Menschen
Es ist nicht so, dass sie ihr Leben zu Ende gelebt hätten und es ist nicht Gottes Entscheidung, dass ihre Körper ihre Seelen verlieren


Wer kümmert sich darum, für welche Menschenrechte, für welche Menschlichkeit sie sich einsetzten
Das einzige was zählt, ist, dass es den Machthabern nicht ins Konzept passt
Die blutigen Spuren führen rund um den Globus - zu denen, die sich als Weltpolizei aufspielen
Die sich so makellos fühlen, dass sie sogar die Gesetze brechen, für welche sie den Kampf führen.


Es reisst mich entzwei, wenn ich an all die Menschen denke, die wir verloren haben
Aber ich halte mich an dem Strohhalm, an dem klein Bisschen Vertrauen und dem Restchen Hoffnung, dass noch übrig geblieben ist




Victor Jarra gewidmet, dem Künstler, der nach dem Putsch von Pionchets Militärkräften 1973 in Chile getötet wurde. Die Junta hat den demokratisch gewählten Präsident Allende mit Hilfe der USA gestürzt und die aufkeimende Hoffnung der armen Bevölkerung durch eine skrupellose Unterdrückungsmaschinerie erstickt.

Er steht stellvertretend für Tausende, die aus politischen Motiven heraus ermordet wurden.