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        Web-Site mit schottischen Cairns

Site über Carnac

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Innenansicht von Cerveteri

                 

 

 

 

 

 

 

Die Tatsache mag den ahnungslosen Laien genauso verblüffen wie den Experten, aber es gibt tatsächlich Pyramiden in Deutschland. Die archäologischen Grabungen lassen nur den einen Schluß zu. Es handelt sich um die größten Monumente der Megalith-Kultur auf dem Kontinent. Ihre Größe übertrifft sogar die der steinernen Stufenpyramiden in der Bretagne. Dort werden sie "Cairns" genannt. Es sind Grabhäuser und Stufenpyramiden aus trocken geschichteten Steinen mit einer oder mehreren Dolmen-Grabkammern oder Grabkammern mit Kragkuppelgewölbe. Das bekannteste Exemplar ist der Cairn von Barnenez (Bild 1).


Bild 1: Barnenez
Der Cairn von Barnenez während seiner Rekonstruktion Anfang der 60er Jahre. Die deutlich herausgearbeiteten Stufen lagen ursprünglich unter Schutt und Trümmern, so daß das Monument vor der Entdeckung der Grabkammern den Eindruck einer Abraumhalde machte.

Cairns in Europa:
Cairns findet man aber auch mit derselben Bezeichnung in Großbritannien. Überhaupt erstreckt sich das Verbreitungsgebiet dieser Megalithgräber = Großsteingräber von Nordafrika, den Balearen über Spanien, Frankreich, Großbritannien, Skandinavien, Norddeutschland und Nordschweiz bis nach Polen. Nur hier in Süddeutschland ist eine Lücke im Verbreitungsgebiet.
In Carnac steht das bislang größte Megalith-Monument, das man konventionell in die Zeit um 4000 v. Chr. datiert, der Mont St. Michel. Nun kann man auch in Süddeutschland Ortsnamen finden, die diesen Hinweis auf Cairns geben, z. B. Kirnach im Schwarzwald bei Villingen-Schwenningen mit einem der größten Grabhügel Deutschlands aus keltischer Zeit (D 100 m, H 6 m), ein Grabhügel aus Erde mit einem steinernen Kern und einer zentralen Grabkammer aus Eichenbalken.

Verbreitungsgebiet der deutschen Cairns:
Doch hier in Süddeutschland steht die größte steinerne Stufenpyramide des Kontinents , eine von weiteren schon seit 1990 entdeckten Megalith-Pyramiden, die sich weit verteilt südlich einer Ortschaft namens Kürnbach, am Übergangsbereich vom Kraichgau zum Stromberg, auf halber Strecke zwischen Karlsruhe am Rhein und Bietigheim-Bissingen am Neckar, im Umkreis der Kleinstadt Bretten, gruppieren. Und diese haben große Ähnlichkeit zu den bretonischen und britischen Cairns. Sie bilden sogar richtige Nekropolen, z. B. die Steingrabhügel von Schmie (Bild 2+3).

Bild 2: Schmie
Einer von 7 steinernen Grabhügeln. Die Basismauer aus exakt zugehauenen Sandsteinquadern, wie sie im Vordergrund liegen, ist zum Teil eingestürzt, die ansatzweise erkennbaren Stufen sind noch verschüttet.
 

Bild 3: Schmie, Sommerhälde, 2 km südlich von Maulbronn mit der riesigen über 1,3 km langen Nekropole, die durch einen fast ebensolangen, über 20 m hohen steinernen Wall zur Talseite hin geschützt wird.
 

 

Vergleich zu etruskischen Gräbern:
Die Hälden von Schmie kann man mit ähnlichen Grabanlagen der Etrusker vergleichen, etwa der Tomba-Nekropole bei Cerveteri nördlich von Rom.Das Phänomenale an diesen neu entdeckten Grabhügeln aus Stein ist die seltsame Tatsache, daß sie ausnahmslos in z. T. sehr umfangreichen und tiefen Felsausbrüchen errichtet wurden, aber auch Cerveteri ist auf einer riesigen Fläche aus dem Tuffgestein gebrochen (Bild 4).

Bild 4: Cerveteri nördlich von Rom
Die runden Grabhügel stehen ähnlich dicht wie in der Sommerhälde Schmie. Ihre runde Basis ist meterhoch aus dem Fels gemeiselt. Darüber wurde ein Grabhügl aus Erde geschüttet. Nur ein schmaler Totenweg führt zu den einzelnen Grabmonumenten. In Schmie ist diese enge Gasse durch die Steinhügel schon 1540 in einem Lagerbuch als "Häldengasse" überliefert.

Kontaktadresse:
Walter Haug
Wössinger Str. 100
D-75045 Walzbachtal
07203/6278

mail: starrocker@oocities.com

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