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Ich denke, London ist eine Stadt, die einfach zum Grundprogramm eines jeden Städtereisenden gehört.
Sicher, das Wetter mag ja ein Gegenargument sein, aber die vielen Sehenswürdigkeiten, der Status einer Weltstadt und auch das vielfältige, relativ preiswerte Angebot der Reiseargenturen sprechen doch eindeutig für einen London-Tripp!

Vielleicht zu allererst unsere Eindrücke der London-Visite in ein paar Schlagwörtern:
fantastische Sehenswürdigkeiten, tolle Einkaufsparadiese, extra-grausliches Wetter, irre schlechtes Hotel (so mies haben wir noch nie übernachtet!), gutes U-Bahn-System und leckere Fisch&Chips.
Jedenfalls war unsere Freude über dieses tolle und sehenswerte London durch das leider wirklich schlechte Wetter und die entsetzliche Unterkunft (wir haben wohl am falschen Platz etwas Geld gespart!) ungetrübt!!!
Wir waren 5 Tage/4 Nächte in London, ich glaube, diese Zeit sollte das Minimum für einen ausgewogenen London-Erstbesuch sein!

Folgende interessante Punkte möchte ich als Highlights unserer London-Tour etwas näher erläutern:

Big Ben:
Dieser berühmte Glockenturm von Westminster, absolutes Synonym für London, überragtr mit seinen 106 Metern Höhe das House of Parliament. In Wirklichkeit bezeichnet Big Ben die Glocke der historischen Turmuhr.
Die zwischen 1854 und 1859 gebaute Turmuhr von Westminster ist die größte in Großbritannien. Und sie ist eines der Fotomotive von London, noch dazu, wenn doch einmal ein bisschen ein Sonnenstrahl durch die graue Wolkendecke durchdringt und dem Turm den gewissen Glanz verleiht!

Buckingham Palast:
Der Buckinghampalast wirkt wie ein riesiger Komplex, der eher durch seine Größe als durch architektonische Kunst beeindruckt.
Der Palast ist erst seit 1993 für die Öffentlichkeit zugänglich, um mit Hilfe von Besuchern die Kosten für den Wiederaufbau von Windsor Castle nach der Brandkatastrophe abzudecken.
Die Tour führt durch nur wenige der 600 Räume, von denen die beeindruckendsten der Throne Room, der State Dining Room, der Blue Drawing Room und der Music Room sind.

Ein besonderes Spektake ist die Wachablösung auf dem Vorhof des Buckingham Palace, die immer wieder viele Schaulustige an anzieht. Die Guard marschiert von den Wellington Barracks hinunter zum Buckingham Palace, den sie - zumindest bei unserem Aufenthalt - kurz nach 11.30 Uhr erreichte.

Carnaby Street:
In der guten alten Zeit war die Carnaby Street das Zentrum der langen Haare und dem ausgeflippten Gewand. Und so hat auch heute die Carnaby Street noch ihre nostalgischen Reizs. Der Geruch von Leder, das Dröhnen von Pop-Musik auf der Straße, die Läden, Buden und Geschäfte lassen einen doch ein wenig daran glauben, sich ein bisschen in die Zeit von damals zurückversetzen zu können.

Covent Garden:
Covent Garden war einmal eine gefragte Wohngegend, bis die Markthändler hierher kamen und zwielichtige Kaffees, Spielhöllen und noch so einiges rund um die Piazza ihre Standorte öffneten. Die zentrale Markthalle wurde in den 1830ern erbaut, das Glasdach wurde später hinzugebaut. Heutzutage sind die Markthalle, die Piazza und die umliegenden Straßen vollgestopft mit Restaurants, Pubs und Spezialitätengeschäfte, wodurch sich die Gegend zu einer der großen Touristenattraktionen Londons entwickelte.

Greenwich:
Mit der Festlegung des Meridians wurde 1884 die Greenwich Zeit allgemein anerkannt. Ost und West treffen sich an einer Messingplatte auf einem Pfad im Park des Old Royal Obervatory. Am besten erreicht man Greenwich via U-Bahn durch einen Tunnel und einen lieblichen Spaziergang durch den Ort Greenwich selbst. Der Ort ist wirklich ganz toll herausgeputzt und lädt doch ein bisschen zum spazieren und flanieren ein. Interessant ist vor dem Erreichen des Old Royal Observatory auch die Cutty Sark am Union Wharf.

Hyde Park:
Der Hyde Park ist der größte Park Londons und stellt zusammen mit den angrenzenden Kensington Gardens ein riesiges Naturgebiet im Herzen der Stadt dar. Der Park lag nur wenige Meter von unserer Unterkunft entfernt (hier will ich nochmals allen vorschlagen, sich eher ein Hotel mit etwas mehr Komfort zu suchen, die Mehrkosten werdet ihr nicht bereuen - in den Docklands sollen die Hotels relativ preiswert sein!). Zurück zum Park: Dieser stellt eine Zufluchtsstätte für Hundebesitzer, Jogger, Reiter, Skateboard- und Radfahrer dar und dient vielen als Ausgleich für einen harten Arbeitstag.
Im Zentrum des Parks liegt der Serpentine See, auf dem man auch rudern kann.
In der Nordostecke des Hyde Park steht der 1840 vom Buckingham Palace hierhin versetzte Marble Arch. Der Marble Arch befindet sich mehr oder weniger auf einer Verkehrsinsel, aber es sollen angeblich Pläne zur Umgestaltung dieser Kreuzung existieren. Gegenüber von Marble Arch liegt Speaker's Corner, seit etwa 1850 ein Sammelpunkt für die politisch Unzufriedenen, an dem die Straßenredner die Menge mit ihren Schimpfkanonaden und Protestreden unterhalten - ein Unterhaltungstipp erster Klasse!

The London Dungeon:
Ein ganz aussergewöhnliches Museum befindet sich in den Bahngewölben an der Tooley Street. Der dort untergebrachte Kerker entführt die Besucher auf eine makabre Reise durch die Geschichte. Auf dem Weg durch die dunkelsten Kapitel der Geschichte wird man in vergangene Zeiten versetzt. Grauenhafte Strafen wie Pressen, Kochen, Enthaupten und Ertränken sowie das Theater der Guillotine kann miterlebt werden. Oder man kann versuchen, der schrecklichen Wahrheit des berühmt-berüchtigten Jack the Ripper auf die Spur zu kommen. Mehr als 40 Exponate zeigen haarsträubende Formen von Tod und Folter, wobei lebensgroße Puppen die Opfer darstellen. Dieses Museum ist wahrlich nichts für schwache Nerven, zumal es immer wieder passieren kann, dass einem plötzlich ein nicht ganz geheuer erscheinendes Monster auf die Schulter klopft und ein mehr oder weniger freundliches Lächeln schenkt!

Parlament:
Das Parlament ist eine von Londons berühmtesten Sehenswürdigkeiten und ist ein prachtvoller viktorianischer Gebäudekomplex am Nordufer der Themse. Die 300 m lange Front entlang der Themse und den alles überragenden Big Ben kann man am besten von der Westminster Bridge oder dem Südufer der Themse aus bewundern. Das Parlament unterteilt sich in das Unter- und das Oberhaus. An der Nordseite der Houses of Parliament liegt in Richtung Parliament Square die Westminster Hall, das einzige Original des nach einer Brandkatastrophe restaurierten Palasts.

Piccadilly Circus:
Der Piccadilly Circus stellt einen der Hauptverkehrsknotenpunkte des West End dar und ist eine beliebte Touristenattraktion. Vor allem nachts ist der Piccadilly Circus durch seine doch sehr ins Auge springenden Leuchtreklamen eine ganz besondere Attraktion, die doch ein wenig an Las Vegas zu erinnern vermag!

Soho:
Soho ist eines der buntesten Viertel der Stadt. In Soho pulsiert das Leben rund um die Uhr und vor allem in der Nacht. Das ehemalige Rotlichtviertel Londons wurde in den letzten Jahren saniert und bietet nun eine große Bandbreite an schicken Cafés, Restaurants, Discos, Clubs, Theatern und Kinos - und natürlich an diversesten Einkaufsläden!
In der Shaftesbury Avenue findet man mehrere Theater, die parallel dazu verlaufende Old Compton Street spiegelt die für Soho typische Mixtur von Sexshops, Cafés, Modeboutiquen und Speziallebensmittelgeschäften wieder.
Immer wieder kann man in den Straßen viele interessante kleine Ecken entdecken. So findet in der Frith Street eine Gedenktafel mit dem Vermerk, dass hier mal Mozart wohnte. In der Dean Street erinnert eine Tafel an Karl Marx.

Tower:
Eine der Touristenattraktionen von London ist der Tower of London. In der relativ gut erhaltenen mittelalterlichen Festung lebten zeitweise rund 1500 Menschen. Der Tower war Königspalast, Gefängnis, Hinrichtungsstätte und Zeughaus, heute werden hier die Kronjuwelen aufbewahrt. Das Zentrum der Anlage bildet der White Tower.
In der Nordostecke steht der Martin Tower und zeigt eine schauerliche Sammlung von Folterinstrumenten.
In den Waterloo Barracks auf der Nordseite der Anlage sind die Kronjuwelen ausgestellt. Wir haben sie selbst nicht gesehen, jedoch sollen die Besucher auf Rollbändern relativ schnell daran vorbeigeschleust werden (ich kann diese Angabe leider nicht bestätigen!).
Der Tower of London war im Mittelalter der erste Zoo der Stadt. Im 19. Jahrhundert wurde dieser im London Zoo untergebracht, aber die Raben - heute eine Attraktion des Tower - blieben. Einer Legende zufolge steht der White Tower nur so lange, wie die Raben bleiben. Daher sind die Raben durch einen königlichen Erlass geschützt.

Gleich im Anschluss an den Tower of London befindet sich die Tower Bridge. Die Tower Bridge wurde am 30. Juni 1894 für den Verkehr geöffnet. Da die Brücke geöffnet werden kann, können auch große Segelschiffe den Hafen von London erreichen. Schiffe haben bis heute Vorfahrt vor dem Straßenverkehr.
Von der Tower Bridge aus hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt. Auch die alten Maschinenräume unten vor der Tower Bridge kann man auch besichtigen.

Transport Museum:
Unmittelbar neben den Markthallen am Covent Garden befindet sich das London Transport Museum, das eine faszinierende Sammlung von alten Bussen, Straßenbahnen, Zügen, Kutschen und noch mehr beherbergt.
Dieses Museum informiert von der Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs von Pferdekutschen und Straßenbahnen bis zu modernen Bussen. Viele dieser ausgestellten Fahrzeuge dürfen auch betreten werden.

Westminster Abbey:
Westminster Abbey, einkathedralenähnliches Gebäude, ist letzte Ruhestätte von Königen und Königinnen und sogar ehemaliger Regierungssitz. Toll ist der erste Eindruck des Inneren vom Westportal aus. Unweigerlich folgt der Blick zur Decke, die enorm hoch erscheint, und in die enorme Tiefe des Abbeys. Die Kapelle ist mit ihrem spektakulären Deckengewölbe und den riesigen Fenstern sicher das beeindruckendste Element der Abtei.