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Wir besuchten Los Angeles nunmehr bereits zwei mal. Der erste Besuch war im Rahmen einer Rundreise mit Suntrek-Tours im Jahr 1992 (das übrigens unsere Hochzeitsreise war!!!) relativ kurz gehalten und vorwiegend auf einen Besuch in Dinseyland beschränkt.
Umso intensiver erforschten wir Los Angeles bei unserem zweiten Besuch im Juni 2000.
Und so kann glaube ich das Resumee gezogen werden, dass Los Angeles mehr als nur Hollywood, Beverly Hills und Disneyland ist.

Das Resumee unseres LA-Aufenthaltes war durchwegs nur positiv. Unser Hotel lag beide male am Airport, da dieser in Los Angeles doch sehr zentral gelegen ist. Für den zweiten Besuch im Juni 2000 buchten wir das Hacienda Hotel, eine wirklich nette Unterkunft. Hervorzuheben ist jedenfalls das Familyrestaurant Sizzler, das gleich gegenüber liegt! Leider machten wir eine etwas negative Erfahrung mit der Autovermietung "Dollar rent a Car", das möchte ich aber an dieser Stelle gar nicht verallgemeinern!

Und nun noch einige Details zu Los Angeles:

Downtown
Olvera Street
Venice Beach und Santa Monica Beach
Hollywood
Beverly Hills
Griffith Park
Universalstudios
Bildergalerie


Downtown:
Man sagt immer wieder, Los Angeles sei eine in sich zusammengewachsene Anhäufung von Siedlungen ohne wirkliches Zentrum. Nun, wenn ich mir Downtown L.A. so mit seiner gewaltigen Skyline ansehe, dann erlaube ich mir zu sagen: Los Angeles hat ein Zentrum, ein ganz beachtliches noch dazu!!!!
Als Ausgangspunkt einer Besichtigungstour eignet sich ganz hervorragend der von fast überall bereits weithin sichtbare Wolkenkratzer des Westin Bonaventure Hotel. Unübersehbar ergebt sich das mit seinen fünf Zylindern so futuristisch anmutende Hotel, das sicher zu den ungewöhnlichsten Wolkenkratzern der Stadt zählt. Wie große Käfer krabbeln gläserne Aufzüge über die Fassaden.
Nur wenige Meter entfernt an der 5th Street befindet sich die Los Angeles Central Library, die mit dem Art-Deco-Stil und den goldglänzenden Mosaiksteinchen wahrlich ein Blickfang ist.
Interessant ist auch das Museum of Contemporary Art an der Grant Ave, da auch das Gebäude selbst, 1986 aus rotem Sandstein erbaut, als Kunstwerk gilt!

Olvera Street:
Einige Straßen entfernt und doch so sehenswert ist der El Pueblo State Historic Park, dem Geburtsort von Los Angeles, zwischen Arcadia, Alameda, Spring und Macy Stree. Da, wo das historische Herz der Stadt schlägt, liegt als Mittelpunkt die Olvera Street, die seit 1930 als mexikanische Marktstraße hergerichtet ist. Etwa in der Mitte der Olvera Street liegt das älteste Haus von Los Angeles, Avila Adobe, das im Jahr 1818 erbaut wurde. Die Olvera Street dient heute als Marktplatz, wo liebe Andenken für zuhause gefunden werden können. Einfach etwas flanieren und den Menschen zusehen, das kann an diesem Platz - im Hintergrund immer wieder mexikanische Musik - besondere Freude bereiten!
Die Touristeninformation ist im Supelveda House (622 N.Main Street) untergebracht. Hier kann man sich einen Film über die Geschichte von Los Angeles ansehen und sich mit Karten und Tipps eindecken!

Venice und Santa Monica Beach:
Wie in Los Angeles typisch, sind Stadtgrenzen kaum mehr auszumachen - und so sind auch Santa Monica und Venice im Endeffekt verschmolzen. Die kleine, eigentlich fast eigene Stadt mit knapp 40 000 Einwohnern beginnt in der Höhe der Ozone Street und zieht sich am Meer etwa 12 km bis hin zu Marina Del Rey.
Das Herz von Venice schlägt vor allem am Ocean Front Walk, auch Boardwalk genannt. Dies ist eine 3 km lange Strandpromenade, die meiner Meinung nach eigentlich sehr belustigend wirkte, die vielen Leute, die Bodybuilder und Gewichtheber am Muscle Beach, Sportler, Jongleure, Scater und was es noch so alles gibt, irgend was ist immer los, irgendwo ist immer Action und Unterhaltung angesagt, irgendwie ists einfach ein bisschen verrückter und lockerer als bei uns! Dazwischen jede Menge an Buden mit T-Shirts, Popcorn oder Hot dogs und was halt noch so alles das Herz begehrt. Und - natürlich - der wirklich extrem breite Sandstrand mit den Hütten der Strandwächter, die wirklich wie der Filmserie Baywatch wirken.
Santa Monica Beach ist ähnlich Venice Beach, nur noch ein bisserl verrückter! Fast das ganze Leben spielt sich am Pier ab, ein Pier, der eigentlich ein Jahrmarkt sondergleichen ist. Ein Jahrmarkt nicht am, nein im Meer, auf Stelzen ein Pier gebaut, der weit ins Meer hineinragt! Dieser Pier ist zweifellos die Attraktion von Santa Monica, zudem ist die Strandmeile wirklich toll gepflegt, der Strand ist sauber und Santa Monica liegt wirklich zentral. Hier am Santa Monica Strand findet man entlang der Strandpromenade zudem in den Seitengassen immer wieder herrliche Wandmalereien und Graffitti, ich kann Euch diese nur empfehlen!

Hollywood:
Kaum ein Wirtschaftszweig hat solch einen intensiven Einfluss auf Los Angeles genommen wie die Filmindustrie, die zum Synonym für Hollywood wurde!
Aber heutzutage ist Hollywood bereits eher drittrangig für das Filmeschaffen Amerikas geworden, denn bis auf Paramount haben alle Filmfirmen ihre Studios verlegt und von den Stars lebt auch schon lang niemand mehr hier. Und doch versucht die Stadt alles, für die Riesen-Schar an Touristen dem weltweit bekannten Klischee weiterhin gerrecht zu werden.
Als weithin sichtbarer Wegweiser dient das Hollywood Sign auf dem Mount Lee im Norden der Stadt. Was der Broadway für New York bedeutet, ist der Hollywood Boulevard für Hollywood. Hier findet man auch das Mann's Chinese Theatre, das Premierenkino, in dem auch heute noch die großen Filme oftmals ihre Erstaufführung erleben! Das imponierende an diesem Kino sind nicht nur die tolle Fassade und das prunkvolle Innere mit chinesischem Ambiente, sondern vor allem auch die Fuß- und Handabdrücke am Boden des Vorplatzes des Kino. Viele Hollywood-Legenden haben sich durch ihre Abdrücke verewigt. Sei es John Wayne, Gregory Peck und noch viele mehr, deren Hand- bzw. Fußabdrücke an diesem Platz zu finden sind. Und entlang des Hollywood Boulevard, auch vor dem Kino, sind sie dann noch, all die Sterne mit dem Namen und dem die Kategorie bestimmenden Zeichen (zb. Kamera für Filmstar, Mikrofon bei Musikstars etc.), angefangen von Elvis über Thomas Selleck bis hin zu Fats Domino! Am besten ist es, man schlendert vom Kino weg einfach mal so ca. 1 Stunde entlang des Boulevards, so erlebt man - denke ich - das Feeling des Glanz und Glamour von Hollywood am besten nach, schaut ein bisschen in die Läden ein und gibt sich seinen Gedanken und Träumen einfach so hin!
Auf eines sollte man sich aber doch gefasst machen: Die Leute, die Einwohner, sie laufen einfach achtlos über die Sterne hinweg, zu alltäglich sind für sie die Sterne und Stars geworden, zu weit weg ist leider der wahre Glanz der Filmgesellschaften. Genau betrachtet kann man einfach nicht verleugnen, dass das legendäre Hollywood mit dem in unserer Zeit leider nicht mehr gleichzusetzen ist. Schmutz, schmuddelige Shops und Bars und nur nach außen hin Glamour versrpühende Fassaden beherrschen in Wahrheit die Szenerie!!!!

Beverly Hills:
Beverly Hills hat rund 33 000 Einwohner und kann als eigene Stadt innerhalb von L.A. gesehen werden. Der beste Weg, sich von Beverly Hills, der irrealen Welt, in der Normalsterbliche nichts vorloren haben und nur für Reiche und Stars reserviert ist, ein Bild zu machen, ist eine Autofahrt durch die doch sehr stillen Straßen. Doch sollte man sich keine Hoffnung machen, wirklich dem einen oder anderen Star zu begegnen (maximal dessen Gärtner), genau so wenig wird man wirklich viel zu sehen bekommen (außer der von Hausbewohnern alarmierten Polizei), wenn man stehen bleibt und zu Fuß seiner Neugier freien Lauf gewährt. Aber keine Angst, es gibt auch so genug zu bestaunen, der Reichtum wird auch so in den Einfahrten durch prunkvollen Auffahrten und noch tolleren Luxusschlitten gern zur Schau gestellt!
Interessant ist sicherlich der Rodeo-Drive, die berühmteste Adresse in Beverly Hills (und das nicht erst, seit dem dort Julia Roberts in Pretty Woman versucht hat, sich dort neu einzukleiden) und es macht auch direkt Spaß, an den Top-Läden, die gar keine Preise mehr anschreiben, vorbeizubummeln!
Mit einer Fahrt durch die Villengegend von Beverly Hills und dem Besuch des Rodeo-Drive ist aber sicher auch schon das wichtigste gesehen und so kann man seinen Beverly-Hills-Aufenthalt mit ruhigem Gewissen auf maximal 2 Stunden beschränken.

Griffith Park / Observatory:
Der Park liegt am östlichen Rand von Hollywood und den Santa Monica Mountains und ist mit rund 16 Quadratkilometern der größte Stadtpark von L.A.!
Im Park befinden sich nicht nur das Observatrium und as Planetarium, sondern zudem auch ein Zoo, ein Amphitheater sowie einige Wanderwege. Und noch eines - und vielleicht der Grund für die vielen Touristen - bietet der Griffith Park. Die wohl beste Aussicht (wenn nicht wieder mal zu viel Smog die Sicht stark einschränkt) von und auf Los Angeles und auch in einiger Entfernung auf das Hollywood - Logo!!!
Fans von Sonnensystem, der Sternenwelt und alles was halt so mit Himmel zu tun hat, werden mit dem Planetarium wahrlich ihre Freude haben. Mein Dad war - als kleiner Hobbyastronom - so begeistert und nicht mehr wegzubringen, so dass wir draussen auf der Plattform die Aussicht auf L.A., die Abendstimmung, das Lichtermeer in dunkler Nacht und die enorm hohe Anzahl von über Los Angeles befindliche Flugzeuge beobachten konnten.

Universal Studios:
Da wir sowohl in Los Angeles als auch bereits in Orlando Disneyland besuchten, haben wir uns in diesem Urlaub für einen Besuch der Universal-Studios entschieden.
Die Universal-Studios, laut Werbung die größten Fernseh- und Kinostudios der Welt, erlauben einen Blick hinter die Kulissen der Filmproduktionen!
Die Studios sind in 2 Etagen eingeteilt, wobei die obere Etage mehr Kulissen, die untere Etage mehr Infos und Attraktionen bietet. Am besten beginnt man den Besuch der Filmstudios zu aller erst mit der Besichtigungs-Bustour! Dazu geht man einfach die obere Etage bis ganz nach hinten durch, dann zweigt man den Schildern folgend etwas nach rechts ab, die Tour ist aber ohnehin beschildert! In ca. 1 Stunde (ohne Wartezeit, die doch sehr lange sein kann!!!) erlebt man in den Studios so manches Wunder und überlebt man ein toll inszeniertes Erdbeben, den Angriff von KingKong (echt stark!), eine Springflut, einen Brückeneinsturz und noch so manchen Scherz!
Nach dieser herrlichen Tour findet man - ebenfalls in der unteren Etage - einige tolle Shows und Vorstellungen. So kann man mit dem Rad in E.T.'s Welt herumfliegen, sich in die Flammenhölle von Backdraft begeben, sich der ungeheuren Dinosaurier-Zeit im Jurrassic-Park und deren Gefahren aussetzen oder in Back to the Future (liegt noch in der oberen Etage, aber direkt bei der Treppe!) in einem irren Tripp durch Raum und Zeit schweben (nichts für schwache Nerven!!!). Achtung, bei Jurassic Park wird man enorm nass, und das von Kopf bis Fuß!!

Habt ihr dass alles gesehen, dann wartet noch die obere Etage mit einigen Stunt-Shows (Waterworld, Miami Vice, Westernshow) und - als Pflichtprogramm Terminator 3-D, eine super spannende 3-D Show, bei der man oft glaubt, dem Kampf unmittelbar ausgesetzt zu sein!
Die UnivesalStudios, ja die gehören einfach dazu. Mir gefallen sie besser als Disneyland, was aber auch daran liegen mag, dass die Studios einfach eine etwas ältere Generation besser anspricht. Ich wünsche jedenfalls allen viel Spaß beim Besuch der Studios!!