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R O M



Rom, die Stadt der Liebe, einer Stadt mit Geschichte und vor allem eine Stadt mit ganz besonderem Flair!
Rom, diese Stadt hat es uns nach unserem Besuch garantiert angetan und wir können wohl allen nur empfehlen, sich diese Stadt einfach mal anzusehen.

Wir waren 4 Tage / 3 Nächte in Rom. Diese Zeit war für unser Sightseeing-Programm gerade ideal, wobei man bei dieser knapp bemessenen Zeit einerseits einiges vielleicht nicht bis ins Detail ansehen kann, andererseits das besondere Flair Roms jedenfalls vermittelt bekommt.
Am besten ist, sich vorher im Plan die interessanten Stellen herauszusuchen und dann die Altstadt einfach zu Fuß abzugehen. Und das geht, das kann ich versicheren. Denn obwohl wir im August in Rom waren und es sicher kaum unter 30 Grad hatte, war es alles in allem kein Problem, die Distanzen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten zu Fuß zurückzulegen.
Der Vorteil liegt vor allem darin, dass man dadurch auch viele Details und Kleinigkeiten, die an der Strecke liegen, so zu sehen bekommt und vielleicht noch mehr vom besonderen Flair Rom's genießen kann!

Folgende interessante Punkte möchte ich als Highlights unseres Rom-Besuches etwas näher erläutern:

Kolosseum:
Im Jahr 72 lies Kaiser Vespasian das riesige Amphitheater bauen, das Platz für 50.000 Zuschauer bot. Hier wurden Gladiatorenkämpfe, Kampfwagengefechte und Wettkämpfe verantaltet. Das Kolosseum ist derart faszinierend, dass ich darin einfach stundenlang verweilen hätt können. Wir haben bei keiner Besichtigungstour teilgenommen, aber auch so kann man im Inneren des Kolosseum zu einem akzeptablen Eintrittspreis dieses fantastische Bauwerk besichtigen!

Forum Romano:
Das Forum Romanum mit seinen Säulen, Tempelfragmenten, Triumphbögen und mächtigem Mauerwerk ist eingebettet in einer immergrünen Vegetation.
Der Platz war einstiger Mittelpunkt des politischen Lebens in Rom und Marktplatz. Wenn man diese Ruinen heute so betrachtet, vermeint man wirklich manchmal, noch den Hauch der Geschichte und der sich damals hier abspielenden Weltpolitik vermittelt zu bekommen.
Einige der bemerkenswertesten Bauten im Forum sind: - der Triumphbogen des Kaisers Septimiuss Severus
- der Tempel der Vesta, von dem nur 3 S&äulen übrig blieben
- der Innenhof der Vestalinnen mit Statuuen, Rosen und Fischteichen
- die Ruinen der Konstantinsbasilika, eiiner 3schiffigen Basilika, von der der Kern des nördlichen Seitenflügels erhalten ist
- der Titusbogen, der an den Triumph Romms über Jerusalem im Jahr 70 n.Chr. erinnert.

Trevi Brunnen:
Der Fontana di Trevi ist beliebter allabendlicher Treffpunkt der Römer sowie von Touristen aus der ganzen Welt. Der Brunnen ist vielen auch vor allem durch Federico Fellinis Film "La Dolce Vita" ein Begriff. Im Zentrum des Brunnens, der im Zeitraum von 1732 bis 1762 geschaffen wurde, sieht man Neptun, den Meeresgott, als Lenker zweier Pferde. Der Trevi Brunnen ist meiner Meinung nach wohl der schönste Brunnen, den ich bisher gesehen habe. Zahlreiche Touristen werfen auch heute noch Münzen in den Brunnen, dies ist aber inzwischen verboten. Etwas Vorsicht ist vor Taschendieben notwendig, denn gerade dort werden Touristen leicht deren Opfer!!!

Engelsburg:
Das 135 n Chr. als Grabmal für Kaiser Hadrian begonnene Bauwerk erhielt seinen Namen nach einer Legende: Während einer Pestepidemie im Jahr 590 hatte Papst Gregor I. die Vision eines Engels, der die Pest bannte. Vom 10. Jahrhundert an diente das Bauwerk den Päpsten als Fluchtburg, die es 1281 durch einen unterirdischen Gang mit dem Vatikan verbanden. Um 1500 wurde die Engelsburg zur Festung ausgebaut. Die Inquisition benutzte sie als Gefängnis- und Folterkeller. Heute beherbergt die Engelsburg ein Museum, das unter anderem, eine reiche Waffensammlung enthält. Ganz toll ist der Blick auf die Engelsburg von der vorgelagerten Engelsbrücke aus. Die Engelsbrüke selbst ist auch sehr faszinierend, man sollte sich hier vor allem die vielen Details ansehen!

Pantheon:
Der gewaltige Kuppelbau ragt mitten aus dem Straßengewirr Roms heraus. Das Pantheon wurde von 120 bis 125 n. Chr. erbaut. Das Innere mit rundem Grundriß hat eine halbkugelförmige Decke mit einer Öffnung in der Mitte der Kuppel, wodurch der riesige Raum durch das Tageslicht erhellt wird.
Einfach ein Traum, wie sich das Licht an den Wänden wieder spiegelt. Die Piazza della Rotonda, der Platz vor dem Pantheon, ist vor allem abends ein besonderer Treffpunkt der Römer aber auch der Touristen. Dort kann man einfach dem Plätschern des Brunnens lauschen oder es sich bei einem guten Glas Rotwein und einer tollen Pizza gut gehen lassen.

Spanische Treppe:
Die spanische Treppe ist einer der beliebtesten Sightseeing-Punkte aller Touristen aber auch der Römer selbst. Ein einzigartiges Flair umgiebt diese Treppe, die im Jahr 1723 geschaffen wurde. Der großartige Aufgang führt hinauf zur Kirche Trinita die Monti und zählt zu den beeindruckendsten und berühmtesten Monumenten des barocken Rom.
Naja, in Filmen ist diese Treppe immer noch gewaltiger, noch toller, aber leider fehlten bei unserem Besuch halt auch gerade die typischen Blumenbeete links und rechts des Treppenaufgangen. Aber nichts desto trotz sollte man - wenn man schon in Rom ist - die spanische Treppe gesehen, das drum herum genossen und eine Weile hier verbracht haben!

Piazza Navona:
Stellvertretend für die sensationell hohe Anzahl von traumhaften Piazzas möchte ich hier den wohl schönsten Platz näher beschreiben. Der Piazza Navona ist der beliebteste Treffpunkt der Römer. Die Piazza Navona gibt sich weiträumig und prachtvoll. Päpstlicher Repräsentationsdrang prägte den Platz. Heute ist er beliebter Treffpunkt junger Leute, alter Menschen, der Liebenden, der Kinder, der Touristen und der Straßenkünstler aller Art.
Prunkstück des Platzes ist der Vier-Ströme-Brunnen, dessen Flussgottheiten den Nil, den Ganges, die Donau und den Rio de la Plata darstellen. Überschattet wird die Piazza von der Kirche Sant'Agnese in Agone, die Ende des 17. Jahrhundert vollendet wurde. Weitere Brunnen sind der Fontana del Nettuho und der Fontana del Moro.

Petersdom:
Der Petersdom, der 1585 vollendet wurde und an dem Künstler wie Michelangelo arbeiteten, ist das größte christliche Kirchenbauwerk, in dem 60.000 Menschen Platz finden. Unter der Kuppel befindet sich über dem Grabmal des heiligen Petrus der Papstaltar. Im Hauptschiff der Basilika steht die Bronzestatue des heiligen Petrus. Zu den 5 Portalen, die ins Kircheninnere führen, zählt die Porta Sancta, die nur alle 25 Jahre im heiligen Jahr geöffnet wird. Die Vatikanischen Grotten unter dem Petersdom sind Zeugen der zweitausendjährigen Geschichte der Christenheit.
Vor dem Petersdom befindet sich der Petersplatz, der zweifelsohne einer der schönsten und berühmtesten Plätze der Welt ist. Die halbkreisförmigen Kolonnaden sind ein Meisterwerk. Der kreisförmig wirkende Platz ist in Wirklichkeit eine Ellipse, das flach erscheinende Rechteck vor dem Dom ein 4 Meter ansteigendes Trapez. Auf dem riesigen Platz versammeln sich an Sonntagen Menschen aus aller Welt, um dabei zu sein, wenn der Papst um 12 Uhr aus dem Fenster des Apostolischen Palastes, der päpstlichen Residenz, seinen Segen erteilt!