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San Francisco gehört zu den ältesten Städten der Vereinigten Staaten.
Während der Jahre des kalifornischen Goldrausches ging es mit S.F. steil bergauf. In den 70er Jahren erwarb sich S.F. den Beinamen "Welthauptstadt der Schwulen".
Die in der Hippiezeit ausgelöste sexuelle Liberalisierung in Verbindung mit der San Francisco nachgesagten Toleranz sorgten für eine Gay Comunitiy, die heute auf 20% der wahlberechtigten Bürger der Stadt geschätzt wird. Nach wie vor gilt als Hochburg der Schwulen ein Bereich unterhalb der Twin Peaks.

Die Stadt erstreckt sich über 43 Hügel und regelmäßige Hausreihen überziehen diese Szenerie und verlieren sich auch wieder hinter dem Horziont.
Hier und da sieht man eine Palme zwsichen den Dächern, ranken sich großgewachsene Eukalyptusbäume um die Häuser und geben ihren starken Duft ab. Die Luft riecht generell gut in San Francisco.
Im Gegensatz zu anderen bedeutenden Städten riecht es einfach nach Meer, nach Blumen und Bäume.

Wir haben jedenfalls unsere beiden Aufenthalte in S.F. (im Jahr 1992 als Beginn, im Jahr 2000 als Abschluss unserer tollen Reisen) wirklich total genossen.
Auch wenn das Wetter beide male leider nicht ganz mitgespielt hat. Mit so um die 20 Grad und fast dauerndem Nebel wurden wir leider nicht wirklich von der Sonne verwöhnt. Und das, obwohl beim zweiten Besuch ca. 100 km vor S.F. am Tag unserer Anreise noch um die 40 Grad herrschten. Aber in Oakland angekommen, war es wie im Film "Nebel des Grauen", plötzlich war eine Nebelwand da und die Temperaturen veränderten sich derart.

Trotz allem, S.F. ist natürlich die Reise - und das auch beim 2. Besuch - allemal wert und reizvoll.

Und hier die Highlights, obwohl San Francisco in Worte zu fassen, wahrlich schwierig ist:

Alamo Square Park Alcatraz
Cable Car Chinatown
Finanzdistrict Fisherman's Wharf
Golden Gate Bridge Haight Ashbury
Lombard Street Market Street
Restaurants Sausalito
Treppelweg Twin Peaks
Union Square Abschied
Bildergalerie
Alamo Square Park:
Der Park liegt unweit der Haight Street! Dies ist ein kleiner hügeliger Park, der immer wieder auf Urlaubfotos auftaucht! Denn im Vordergrund stehen die Paintet ladies, die berühmte viktorianische Häuserzeile, die im Hintergrund mit modernen Wolkenkratzer aufwartet! Dieser Anblick war wirklich imponierend.

Alcatraz:
Das wohl berühmteste Gefängnis, das in vergangenen Zeiten Schwerverbrecher wie Al Capone beherbergte, kann heute mittels einer Fähre besucht werden.
Wir haben uns Alcatraz beim ersten Besuch angesehen und ein wirklich beklemmendes Feeling erlebt. Irgendwie mag man gar nicht daran denken, wie das Leben auf dieser Insel, in diesem Gefängnis gewesen sein mag. Durch Bilder und Tonband wird man im Rahmen eines Self-Tour gut informiert und kann so doch etwas von dem damaligen Grauen mitverfolgen!

Cable Car:
Am Abend gehts am besten Zurück zum Hotel mit der Cable Car, einfach ein eigenes Erlebnis, die bergigen Straßen mit dieser Bahn abzufahren. Echt cool!
Die Cable Cars wurden 1873 von Andrew Smith Hallidie entwickelt und am 1. Oktober 1964 zum nationalen Wahrzeichen erklärt. Es gibt mehrere Einstiegsstellen, so zb. am Fisherman's Wharf, an der Ecke Post/Powell Street, an der California/Van Ness, wo man wohl die geringsten Wartezeiten in Kauf nehmen muß.

Chinatown:
In Chinatown pulsiert das Leben, hier ist einfach eine andere Welt. Hinter dem Dragon's Gate an der Grant Ave liegt eine der größten chinesischen Gemeinden außerhalb Chinas!! Entlang der Grant Ave reiht sich Neppladen an Neppladen. Besonders in den Seitenstraßen findet man aber immer wieder Stellen, wo man dem Touristenrummel etwas entgehen und das eine oder andere tolle Exemplar ergattern kann.
Im kleinen Park am Portsmouth Square befindet man sich aber dann wirklich mitten im einheimischen chinesischen Geschehen und man kann beobachten, wie das Leben sich bei den Einheimischen wirklich so abspielt!
Uns hat Chinatown - obwohl wir dieses auch schon in Thailand, London und New York besucht haben - wirklich sehr gut gefallen und haben das pulsierende Leben absolut genossen!!

Finanzdistrict:
Das Finanzzentrum mit seinen Wolkenkratzern liegt an der unteren Market Street mit seinen Highlights, dem Embarcadero Center und der Transamerica Pyramid! Die Transamerica Pyramid wurde 1975 fertiggestellt und ist 260 m hoch. Besonders markant ist sie durch die pyramidenartige Bauweise. Im 27. Stockwerk soll sich eine Aussichtsplattform befinden, diese haben wir aber nicht besucht!

Fisherman's Wharf:
Mehr als 10 Mio Besucher sollen angeblich pro Jahr den Fisherman's Wharf besuchen. Entlang der Jefferson St. reihen sich die Attraktionen, allen voran der Pier 39 mit seinen zahlreichen Souvenierläden und als Hauptattraktion den Seelöwen. Diese haben wir beim ersten Besuch noch bewundert, beim zweiten mal waren sie leider - ohne dass uns der Grund bekannt ist - einfach nicht da und damit der Pier ohne seinen besonderen Reiz!
Nichts desto trotz ist es ein tolles Erlebnis, am Fisherman's Wharf zu sitzen, sich Fish & Chips oder andere Fischspezialitäten zu genehmigen und einfach dem Meerrauschen, dem Menschentreiben und der von jeder Ecke her klingenden Musik zu lauschen!

Golden Gate Bridge:
Auch wenn die Brücke nicht golden sondern rotbraun ist, vom Nebel bedeckt war, aber trotzdem war sie ein absoluter Highlight des S.F.-Trips.
Das tolle Bauhvorhaben stammt aus den Depressionsjahren, diente der Arbeitsbeschaffung und ist nun das Wahrzeichen San Franciscos! Wer die Golden Gate Bridge nicht gesehen hat, der kennt San Francisco nicht!!!!!
Nach 4 Jahren Bautätigkeit wurde die Golden Gate Bridge am 27. Mai 1937 mit fast 3 km Länge und 67 m über dem Meer baumelnd eröffnet. Heute ist sie nicht mehr wegzudenken und angeblich sind stets 25 Maler im Einsatz, um die rote Rostschutzfarbe auszubessern und der Golden Gate ihren Glanz zu erhalten.
Wer mit dem Auto über die Golden Gate fahren will, muß beim retourfahren eine geringe Maut zahlen. Diese Fahrt lohnt sich aber jedenfalls, da man von der anderen Seite auch einen fantastischen Ausblick auf San Francisco hat!

Haight Ashbury:
Zahlreiche Cafes, Shops und Straßenzüge laden zum Rumschnuppern ein. Auch wenn uns doch ein bisserl komisch zumute war, da ein paar irre Typen herumgelaufen bzw. -gesessen und -gelegen sind. Trotzdem ist der Besuch der Haight Street absolut empfehlenswert!!
Und das auch, obwohl die Zeiten, als Janis Joplin oder die Grateful Dead in diesem Viertel wohnten und den Summer of Love musikalisch begleiteten, schon lange vorbei sind.
Und trotzdem, diese Gegend, das junge flippige Volk und die viktorianischen Häuser mit ihren Shops und Second-Hand-Läden machen ein Rumschnuppern in der Haight Street fast schon zu einem Muß!

Lombard Street:
Als Abschluss des Tages gings zur Lombard Street, der steilsten und kurvigsten Straße von S.F. Mit dem Auto da runter zu fahren, war wirklich ein Erlebnis für sich!!!
27 Grad Neigung sind in 10 extrem steilen Kurven zu bewältigen. Mit Wartezeiten beim runterfahren und wirklich vielen Hobbyfotografen ist aber zu rechnen.

Market Street:
Die Market Street ist wohl so etwas wie die Hauptschlagader von San Francisco, an der sich zahlreiche Shops, Restaurants und Hotels befinden.
Obwohl, wir waren doch etwas erschrocken, dass dort so extrem viele Obdachlose geschlafen und den Tag verbracht haben. Im Jahr 1992, als wir San Francisco das erste mal besichtigten, war uns dies noch nicht so enorm aufgefallen.

Restaurants / Hamburgers / Coffee Shops, etc:
Ein absolutes Highlight in San Francisco ist Hamburger Mary's an der 1582 Folsom St. (nahe der 12th St.). Die Burger haben dort wahrlich nichts mit denen der Fastfood-Ketten zu tun (auch wenn ich ein Fan von Burger King, Mc Donalds etc. bin!!). Burger mit frisch gebratenem Fleisch, auf Vollkornbrot oder anderen Brotarten serviert, mit Kresse und frischen Zutaten verfeinert und vor allem von lauter Rock'n Roll Musik begleitet. Ehrlich gesagt, wir haben uns anfangs fast nicht hineingetraut, so abenteuerlich siehts da drin (und auch draussen) aus, aber es ist ein absoluter Tipp!
Interessant ist auch Mel's Drive Inn (3355 Geary Blvd), das ist ein Diner der 50er Jahre, so wie man es halt aus Filmen zu glauben kennt. Eine lange Bar und Abteiltische, dazu Musik aus der Jukebox, tolle Fotos an der Wand und dazu Burger und Sandwiches.
Ach ja, auch in San Francisco gibts ein Hard Rock Cafe. Dieses ist zwar von außen nicht so pompastisch wie zb. das in New York, aber innen ists Hard Rock Cafe pur! Wie immer ist das Essen auch dort phantastisch!!!

Sausalito:
Nach dem Frühstück und dem Auscheken gings schnurstracks über GoldenGateBridge nach Sausalito. Dort genossen wir den herrlichen Blick auf SF von der anderen Seite! Sausalito ist ein ehemaliges Refugium der Hippie Generation, wovon heute allerdings nicht mehr viel zu spüren und zu sehen ist. Sausalito ist schick und stark touristisch vermarktet und eigentlich zeugt nur noch die kleine Ansammlung der vielen Hausboote von den alten Zeiten.
Aber wie bereits gesagt, die Aussicht auf San Francisco ist ein touristischer Hauptanziehungspunkt und das sicher nicht ohne Grund.

Treppelwege:
Wenn man die für San Francisco so markanten Treppelwege erleben und erkunden will, muß auch etwas Anstrengung in Kauf nehmen. Es existieren angeblich mehr als 350 solcher Treppelwege, die auf die 43 Hügel verteilt sind. Immer wieder sind tolle Aus- und Einblicke zu finden.
Ein guter Tipp ist der Treppelweg nahe der Pacific Ave / Ecke Lyons Street mitten im vornehmen Pacific Heights mit seinen tollen Villen.
Die Treppen hinunter gehts entlang an tollen Villen mit imposanten Ausblick auf die Bay bis runter zum Exploratorium und ans Ufer mit Blick auf die Golden Gate Bridge. In der Chestnut Street ist rechts abzubiegen und an der Broderick St. gehts wieder steil bergauf. Oben angelangt am Broadway wird man mit einem tollen Blick belohnt. Weiter die Broderik St. hoch und die Pacific Ave ist wieder erreicht. Nur wenige Schritte noch bis zum Ausgangspunkt, der Lyon St.

Twin Peaks:
Als erstes Highlight, ideal um einen Eindruck von San Franciscofuhren zu gewinnen, sollte man hinauf fahren zu Twin Peaks - ein grandioser Ausblick auf San Francisco ist sicher! Hinauf gehts in extrem kurvigen, engen Straßen und man kann sich dabei auch leicht verfahren. Aber wer ein Auto hat, sollte diesen Ausblickspunkt jedenfalls besuchen. Ganz toll ists auch, die Lichter der Nacht von dort aus zu genießen!

Union Square:
Am morgen gings jeweils zum Union Square, der eigentlich der Ausgangspunkt all unserer Erkundungstouren war. Und gerade zum morgentlichen Cafe ist der Union Square die ideale Adresse.
Union Square, das ist ein einziges großes Einkaufszentrum mit Sear's und Macy's mitten drinnen,umgeben von bekannten Boutiquen und allen Arten von Restaurants.

Abschied:
Unser letzter Urlaubstag war natürlich geprägt von einer gewissen Sentimentalität. Aber klarerweise freuten wir uns auch wieder auf zuhause.
Jedenfalls trauen wir uns zu sagen, dass San Francisco garantiert einer der ungewöhnlichsten und sicherlich faszinierendsten Städte ist, die wir jemals besuchten. Dieser Meinung schlossen sich auch meine Eltern, die von San Francisco total begeistert waren, an!
Mit dem Auto gings dann zum Airport. Die letzten Blicke schweiften vom Highway aus auf das so einprägende, wunderbare aber auch egozentrische San Francisco!