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B A N G K O K


Bangkok: Koh Samui Thailand - Landesinfos Thailand - Rundreise
Geschichte Unsere Eindrücke Der Königspalast Wats Klongs Chinatown Patpong Märkte & Essen


Geschichte
Bangkok, das auch Stadt der Engel genannt wird, war noch vor 400 Jahren ein Dorf mit nur wenig strohgedeckten Hütten, das sich unter Pflaumenbäumen am Fluss Chao Phraya angesiedelt hat.
Vor 300 Jahren war es noch ein Zollhafen für den Frachtverkehr. Im Jahr 1965 jedoch prägten das Dorf bereits städtische Züge.
Das Jahr 1767 kam für Thailand einer einzigen Katastrophe gleich. Ayutthaya, eine reiche Stadt, wurde von Birmanen gestürmt und niedergebrannt. 1782 war der Krieg beendet und die Hauptstadt wurde nach Bangkok verlegt. Bangkok wurde zu einer blühenden Stadt, die daran ging, die ehemalige Bedeutung von Ayutthaya in den Schatten zu stellen.
Im 20. Jahrhundert begann die Stadt nach Norden und Osten zu wachsen. Ein Dorf von ein paar Dutzend Seelen entwickelt sich zu einer Millionenstadt. Bangkok ist zur Allerweltsstadt geworden und wechselt fast täglich seine Skyline!!!!

Unsere Eindrücke
Diese Stadt ist nichts für Menschen mit schwachen Nerven!!!!
Das war unser wohl prägendster Eindruck dieser aber wirklich atemberaubenden Stadt. Bangkok ist wahrlich mit keiner mir bekannten westlichen Großstadt zu vergleichen. Die Lebensumstände, die Mentalität der Thais, das tropisch-feuchte Klima, die Armut, der Gestank der Garküchen, die Abgase der sich durch die Stadt stehenden Autos (an fahren ist kaum zu denken), der enorm hohe Geräuschpegel aber auch die Schönheit der Paläste und anderen kulturellen Reichtümer machen diese Stadt gar so faszinierend.

Bangkok ist eine Stadt der Gegensätze, wo man Armut und Reichtum, Schmutz und Glanz, Trauer und Heiterkeit nebeneinander findet. Die Menschen leben ihr Leben auch auf der Straße, sie teilen sich ihren Mitmenschen mit und verkörpern meiner Meinung nach das pure Leben inklusive all dem hektischen Treiben in ausgesprochen hohem Ausmaß.
Um Bangkok halbwegs besichtigen zu können, sind mindestens 3 volle Tage notwendig. Und dabei kann sich das Besichtigungsprogramm maximal auf die Höhepunkte dieser Stadt konzentrieren. Wir hatten unseren Bangkok-Aufenthalt vor unserer Thailand-Rundreise (3 Tage) und als Abschluss unseres Thailandaufenthalten im Anschluss an Koh Samui (2 Tage) gesplittet. Diese 5 Tage Bangkok fanden wir ausreichend, wobei wir die Aufteilung auf 2 Aufenthalte einerseits, weil nach den ersten 3 Tagen schon etwas ermüdend, sehr gut durchdacht, andererseits ist Bangkok nach den Traumstränden auf Koh Samui auch wieder ein Schock.
Als Highlights unseren Bangkok-Tripps sah ich vor allem den Königspalast, den Wat Aarun und die Klongfahrt an. Mehr hiezu in den einzelnen Kategorien! Abschließend möchte ich jedenfalls nochmals darauf hinweisen, dass diese Stadt wirklich eine absolut sehenswerte und vor allem kulturell zu uns absolut gegensätzliche Weltstadt ist. Akzeptiert die Mentalität und den Glauben der Thais und der Aufenthalt kann ein wahrer Genuss werden!

Der Königspalast
Der Königspalast sowie der Tempel des Smaragd-Buddha, der Wat Phra Kaew, sind in einem in sich übergehenden Gelände untergebracht. Der Smaragd-Buddha ist eigentlich ziemlich winzig, doch wird dieser Buddha derart von den Thais voller Ehrfurcht verehrt, so dass kein Zweifel über dessen Bedeutung aufkommen kann.
Hier sind vor allem 3 Gebäude erwähnenswert: Der Prasad Phra Thepidon, in dem die ersten 8 Chakri-Herrscher aufgestellt sind. Das Thepidon wird von sogenannten Kinaras, vergoldete Bronzefiguren, halb Mensch, halb Tier, geschützt.
In der Bibliothek werden die Tripitake, die heiligen Schriften des Buddhismus aufbewahrt. Und der Turm des Phra Si Ratana Chedi, von goldenen Mosaikschindeln bedeckt, überragt die anderen Gebäude.

Südlich des Wat Phra Kaew beginnt das Gebiet des Königspalasts, der nur noch für Staatsempfange benutzt wird. Herzstück dieser Anlage ist Chakri Maha Prasad, das durch die 3 Türme auf einen Bau auffällt. Sie wurden als letztes der Anlage zugebaut. Die Prunksäle sind prunkvoll, in europäischem Stil mit thailändischen Akzenten erbaut.
Westlich davon liegt das Dusit Maha Prasad, die Audienzhalle, wo heute die verstorbenen Monarchen aufbewahrt werden, bevor sie verbrannt werden.
Die gesamt Anlage ist jedenfalls so wunderschön, kunstvoll gebaut und traumhaft gepflegt, dass sie allein schon aus diesem Grunde einfach ein absolutes Muß im Rahmen eines Bangkok-Aufenthaltes darstellt!

Wats und noch mehr Wats
Beim Besuch von Wats, allen Besuchern zugängliche Tempel, wird normalerweise - und wenn, dann nur im Falle von Restaurierungsarbeiten - kein Eintrittsgeld verlangt.
Den wohl wundervollsten und mächtigsten Eindruck hat bei mir der Wat Arun hinterlassen. Der auch "Tempel der Morgenröte" genannte Wat hat eine Höhe von 114 Metern. Am Fuße der 4 oberen Treppenaufgänge befinden sich Nischen mit Statuen betreffend die 4 wichtigsten Ereginisse im Leben Buddha. Um oben anzlangen, sind erst gewaltig steile Stufen zu bezwingen, die manche etwas beängstigend empfinden könnten. Aber keine Panik, diese Stufen dann wieder hinabzusteigen, kostet noch viel mehr Überwindung! Oben angelangt, wird man jedenfalls mit einem herrlichen Ausblick auf Bangkok belohnt. Und damit wird wohl jedem klar, dass sich der Aufstieg allemal gelohnt hat! Der Wat Arun mit seinen Mosaikblättchen, seinem ganz eigenen Stil und seiner Lage direkt am Chao Phraya machen diese Anlage so einzigartig!

Der Wat Benchamabophit wurde 1900 errichtet und war damit der letzte große Tempelbau in Bagkok. Bemerkenswert ist dieser Wat vor allem, da das Ritual der Mönche, jeden morgen kurz vor Tagesanbruch mit ihren Almosenschalen vom Volk Reis zu beziehen, hier in leicht veränderter Form noch stattfindet. Die Mönche warten vor dem Tempel auf die Gaben der Gläubigen. Eine beeindruckende Szenerie und ein tolle Möglichkeit für ein ganz besonderes Urlaubsfoto!
Der Wat Phra ist 100 Jahre älter als Bangkok selbst und einer der interessantesten Tempel. Besonders bemerkenswert sind der 45 Meter lange, vergoldete "Liegende Buddha" und die Statuen der Rusi, die zur Diagnose von Krankheiten herangezogen wurden.
Den Wat Suthat ziert Bangkoks höchste Vihara, das ist die Rezitationshalle. Und innen thront eine 8 Meter hohe Buddha-Statue. Zudem befinden sich im Hof einige ganz tolle Statuen, chinesische Bronzepferde und ein ganz dicker, kleiner und alter, aber toll wirkender Buddha! Gegenüber dem Tempeleingang befindet sich noch die "Giant Swing", eine Schaukelkonstruktion, die damals zu Ehren des Hindu-Gottes Shiva genutzt wurde.

Klongfahrt
Eindrucksvoll, mit Armut konfrontiert und mit einer hoffentlich zumindest kurzfristig etwas anderen Lebenseinstellung verlassend, so kann man die Klongfahrt kurz und bündig beschreiben.
An den Bootsanlegestellen (bei unserem Besuch am Hotel Oriental, aber wer weiß, was sich schon wieder verändert hat!) kann man mit motorisierten Barkassen einen Ausflug in die Klongs machen. Der Preis ist zumeist Verhandlungssache und -geschick. Das Boot fährt flussaufwärts vorbei am Wat Arun und am Königspalast, ehe es den Klong Bangkok Noi ansteuert.
Danach geht es in den Klong Chak Phra, der seinen Namen im Laufe der Fahrt ändert. Danach gehts dann in den Klong Bangkok Yai entlang bis der Chao Phraya wieder erreicht ist. Diese Fahrt dauert rund 2 Stunden. Wer die Fahrtdauer ausdehnen will, dem stehen viele weitere Seitenarme und Klongs zur Verfügung und die Fahrt kann locker bis zu 4 Stunden dauern.
Die Fahrt führt jedenfalls vorbei an Häusern (die bei uns eher mit notdürftig errichteten Baumhütten zu vergleichen sind), Booten beladen mit Gemüse und vielen anderen auf dem Markt verkaufbaren Dingen, Menschen in und um das Wasser, alten Wats und noch vieles mehr. Diese Fahrt bietet dem Touristen wohl auch ein Bild, einen Querschnitt über das thailändische Alltagsleben.
Hat man anfangs eventuell die Scheu, sich mit dieser Armut und diesen Lebensgewohnheiten zu konfrontieren, überwunden, wird diese Klongfahrt ein wahres Abenteuer. Und die Bedenken, diese Menschen auszunutzen, verfliegen so bald man merkt, dass diese Bewohner nicht nur mit sondern vor allem von den Touristen leben. Denn nicht umsonst werden Waren aller Art zum Verkauf angeboten.
Abschließend kann ich nur empfehlen, unternehmt eine solche Klongfahrt, begegnet den dort wohnenden Menschen aber auch mit der gewissen Portion an Respekt, die ihr euch von diesen Menschen auch erwarten würdet!

Chinatown
In mitten von Bangkok haben wir bis heute wohl das beeindruckendste Chinatown erleben dürfen. Dagegen sind die von uns bereits besichtigten Chinatowns in London, New York oder San Francisco einfach nichts als eine Ansammlung weniger chinesischer Bauten und Menschen. Bangkoks Chinatown kommt wohl China selbst so nahe wie Chinatowns in Europa oder Amerika dies auch durch den europäischen und amerikanischen Einfluss nicht zustande bringen können.

In der Songwat Road ist noch ein Hauch glorreicher Zeiten des Fernorsthandels zum greifen nahe. In der Umgebung und an der Soi Issaranuphap säumen Gewürzläden, aus denen der Geruch von Zimt, Kräutern und wer weiß von was sonst noch allem dringt, den Weg. Eine der Zentren des Chinatowns ist die Yaowarat Road sowie der Phutalet-Markt. An diesem Markt wirkt die Atmosphäre fast noch mittelalterlich, der Duft von Meeresfrüchten, chinesischen Speisen und Ausgebackenem liegt in der Luft. Aber ich warne alle davor, die einen leichten Magen haben. Wir sind doch schon einiges gewohnt, aber ganz wohl war uns nach dem Gewühl, der Hitze, dem Geruch und den vielen Menschen nicht mehr unbedingt. Aber der Markt war ein Erlebnis für sich.
Das Herz von Chinatown befindet sich an der Kreuzung Soi Issaranuphap/Charoen Krung. Einfach dahin bummeln und diese als Europäer nicht gewohnten Eindrücke genießen, das kann ich nur raten!

Patpong
Thailand, Bangkok oder andere Ferienziele im fernen Osten werden immer wieder mit einem Thema in Verbindung gebracht: Sex.
Leider gibt es auch in Bangkok dieses Viertel, diese Lastermeile. Der Tourismus machte aus Patpong ein Pflaster mit Shows und Nepps, mit Sexshows, Diskos und Bars, aber auch mit Stände, wo man T-Shirts, Imitationen aller gängigen Insider-Marken und alles war nur irgendwie verkaufbar ist, findet.
Ich kann allen nur raten, schaut es euch mal an, kauft einige Souveniers, aber das ist schon alles. Von dem Rest laßt bitte die Finger, es ist es nicht wert!!!!

Märkte & Essen
Das thailändische Essen ist eines der verbreitesten und für viele auch eines der besten der Welt. Die Gerichte fallen immer wieder sehr verschieden, je nach Geschmack des Kochs, aus. Die meisten Curries werden mit Kokosnussmilch zubereitet und sind scharf. Weiters stellen die Thais gute Süßigkeiten aus Kokosnussmilch und Früchten her, die man oft auch auf der Straße kaufen kann.
Typisch touristisch aufbereitet ist Silom Village, eine Anlage mit Pavillons, wo das Essen mit folklorischen Darbietungen garniert wird!.
Oder man kauft sich einfach an einem der vielen Märkte etwas zum essen. So zum Beispiel am Phak-Klong-Talad-Markt, der rund um die Uhr offen hat. Hier werden Obst und Gemüse angeboten. Oder am lebhaften Thanon Chakkaphet. Da sich aber das Angebot dauernd verändert, ist es am besten, sich kurz vor der Abreise nochmals genau zu erkundigen und sich beim Reiseveranstalter noch ein paar Tipps zu holen. Jedenfalls viel Spaß bei eurem Bangkok-Aufenthalt!