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Od nekdaj lepe so ljubljanke živele, a lepše od Urške bilo ni nobene,
nobene oèem tako zaželjene...
So fängt eine slowenische Poesie von Prešeren (in Slowenien gilt er als
einer der bestes Dichter, eine andere Dichtung von ihm ist die slowenische
Nationalhymne) an.
Die erzählt, daß es immer schöne Mädchen in Ljubljana (slowenische Hauptstadt)
gab, aber keine war so schön wie Urška.
Der Höhepunkt der Poesie ist, wenn ein Nickelmann aus dem Fluß heraus
kommt, Urška verführt und am Ende sie in den Fluß entführt.
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Urška hat einen typische slowenischen Name, ist aber nicht eine typische
Slowenin, weil sie viel gereist ist und jetzt eine Mischung von allem
ist, was sie erlebt hat.
Irgendwie ist sie aber mit dem Wasser verbunden, weil Koper - ihre Stadt
- am Meer liegt.
Sie hat die Volksschule dort beendet.
Danach ist sie nach Trieste (Italien) gegangen und dort ein Sprachgymnasium
gemacht. Nachdem hat sie sich ihren Traum erfüllt, 2 Monate durch Australien
zu reisen.
Ein Semester hat sie Deutsch in Wien gelernt und jetzt studiert sie,
hier in Salzburg, Publizistik und Italienisch.
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Inzwischen hat sie viele andere Dinge gemacht.
Eine Musikschule beendet (Klavier), viele Jahre getanzt (klassisch und
Jazz Ballett) und war für vier Jahren bei einer Zeitung (ähnlich
Salzburger Nachrichten) die Redakteurin der Seite für die Jugend.
Jetzt hat sie eine eigene Kolumne bei der nationalen Zeitung Dnevnik.
Was sie in der Zukunft machen wird, mit wem, wo und wann weiß sie nicht.
Es interessiert sie überhaupt nicht.
Sie möchte nur viele Erfahrungen haben und auf die alten Tage in einem
einsamen Haus Bücher schreiben.
Ob es in einem Fluß mit dem Nickelmann sein wird, weiß sie nicht.
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