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| Komodo eine kleine Insel im südöstlichen Teil von Indonesien ist sicher keiner der grossen Touristenmagenete. Sie ist vor allem einem zoologisch interessierten Kreis ein Begriff. Die Hauptattraktion der Insel sind die sogenannten Komodo-Warane. Eine bis zu drei Meter lange Spezies der Warane, die nur auf Komodo und ein paar Nachbarinseln endemisch ist. Die riesigen Echsen ernähren sich hauptsächlich von den ebenfalls auf der Insel vorkommenden Hirschen und Wildschweinen, aber auch von allen anderen Lebewesen (inklusive Menschen) die sie erbeuten können. Über die Echsen selber sind im Moment noch nicht viele gesicherte Daten erhältlich. In der zoologischen Literatur findet man zum Teil sehr widersprüchliche Beschreibungen so dass es für einen Laien nicht einfach ist sich klare Fakten zu beschaffen. | ||||||||||||||||||||||||||
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| Komodo-Waran Die Ruhe täuscht, die Tiere können blitzschnell angreifen und attackieren gelegentlich auch Menschen die ihnen zu nahe kommen | ||||||||||||||||||||||||||
| Die Insel selbst ist zum grössten Teil kahl und praktisch vegetationslos. Nur in einigen Tälern sind kleinere Gehölze und Grasflächen vorhanden. Der grösste Teil der Fauna hält sich dementsprechend in diesen Tälern auf. Das Klima ist sehr heiss und trocken mit einer Regenzeit im Spätherbst und Winter. Die ganze Insel sowie die sie umgebenden Gewässer bilden einen Nationalpark in demJagen und Fischen verboten ist. Die bis vor einigen Jahren praktizierte Fütterung der Warane mit mitgebrachten Ziegen ist heute nicht mehr zu beobachten, da sich derartiges Tun nicht mit dem modernen Naturschutzgedanken vereinen lässt. | ||||||||||||||||||||||||||
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| Sika-Hirsche, eine Lieblingsbeute der Warane | ||||||||||||||||||||||||||
| Wer die Insel besucht sollte es nicht versäumen, auch die sie umgebenden Gewässer zu geniessen. Für Taucher tut sich hier eine wahre Wunderwelt unter Wasser auf. Aber auch wer nur mit Schnorchel und Taucherbrille unterwegs ist wird sich kaum sattsehen können an der vielfältigen und bunten Unterwasserfauna. Fische und andere Meerestiere tummeln sich in unübersehbarer Vielfalt zwischen Korallen und Schwämmen. Wer die besten Tauch- respektive Schnorchelreviere kennenlernen möchte wendet sich am besten an die einheimsche Bevölkerung oder die Nationalparkwächter. Gegen ein kleines Entgeld sind die Einheimischen gerne bereit jemanden an die schönsten Plätze zu fahren. | ![]() |
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| Typische Vegetation auf Komodo | ||||||||||||||||||||||||||
| ANREISE Die Reise nach Komodo ist auch heute noch umständlich und nicht ganz einfach. Der nächste Flughafen (nur Inlandflüge) befindet sich auf der Nachbarinsel Sumbawa. Von dieser Insel aus exisitert eine Schiffsverbindung mit Komodo und den Flores-Inseln. Wer diese Anreise wählt sollte über genügend Zeit verfügen und sich vorher über die genauen Abfahrtszeiten und -orte informieren. Neben dieser Variante werden heute auch Minikreuzfahrten von Bali nach Komodo angeboten. Auf diesen 3-4 tägigen Touren werden verschiedene der kleinen Sunda-Inseln angelaufen bevor man als Höhepunkt die Drachen von Komodo besichtigt. Dabei ist zu beachten, dass einige dieser Schiffe nur sehr kurz vor Komodo ankern und kaum Zeit genug bleibt um die Insel einigermassen kennen zu lernen. |
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| Blick auf Komodo vom Meer her | ||||||||||||||||||||||||||