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Armdrücken / Armwrestling

Geschichte - Technik - Regeln 
Als Kräftevergleich starker Männer ist Armdrücken in seiner Rohform wohl so alt wie die zivilisierte Menschheit selbst. Durch das Armwrestling wurde es in eine reglementierte, sportliche Bahn gelenkt. Mit der Gründung der World Armwrestling Federation (der mittlerweile über fünfzig Nationen angehören) im Jahre 1967 in Scranton/Pennsylvania (USA) wurde diese Disziplin auf eine solide Grundlage gestellt. In Deutschland finden seit dem Jahre 1988 Wettkämpfe im Armwrestling statt. Über den Bundesverband der Gewichtheber ist es auch offizielles Mitglied des Deutschen Sportbundes geworden. Armwrestling ist ein dynamischer Kampf zweier Kontrahenten, bei dem letztendlich sicher die höhere Maximalkraft eine grosse Rolle spielt, aber auch Technik, Schnelligkeit, Bewegungsgefühl und sportliche Aggressivität entscheiden einen Kampf. Sowohl der Wettkampf als auch die Umgebung unterscheiden sich erheblich von dem, was sich abends zwischen zwei Halbstarken in der Gaststätten abspielt. Dies klarzustellen war einer der Gründe, warum man sich in Deutschland für die international etablierte Bezeichnung "Armwrestling" (übersetzt "Armringen") entschieden hat.
Fertigkeiten:
In erster Linie ist beim Armwrestling die Kraft der Hand und des Unterarmes entscheidend. Aber auch der Bizeps, die Schulter- und Brustmuskulatur auch die Stabilität im Bauch- und Hüftbereich wirken sich aus.
Wichtig für Anfänger ist es, daß man das Armwrestling von erfahrenen Sportlern lernt und es erst nach einer eingehenden Anweisung betreibt, da es sonst zu unnötigen Verletzungen kommen kann. Erfahrungsgemäß neigt der Laie nämlich dazu anatomisch unausführbare Verrenkungen zu machen, das heißt zu gegen die natürliche Bewegungsrichtung des Gelenks gerichtete Bewegungen auszuführen. Das fehlerhafte "Drücken" kann sogar zu einem Armbruch führen. Wer die korrekten Bewegungsabläufe in einem Verein erlernt hat, kann diesen faszinierenden Sport über Jahrzehnte ohne Reue ausüben.
Idee:
Gekämpft wird an einem 1,04 m hohen, speziell für diesen Sport entwickelten Wettkampftisch. Es wird im Stehen gekämpft, was eine wesentlich höhere Bewegungsfreiheit bedeutet und somit der Dynamik sehr zuträglich ist.
Vor Beginn des Kampfes müssen den Schultern parallel zum Tisch stehen und die Handgelenke absolut gerade sein.
Der Kampfrichter bestätigt die korrekte Ausgangsposition der Athleten durch das Kommando "Ready" (fertig).
Mit dem Kommando "Go" wird der Kampf dann eröffnet. Nach Freigabe des Kampfes dürfen die Handgelenke gebeugt und die Schultern nach innen geführt werden.
Sieger des Kampfes ist, wer den Handrücken seines Gegners auf die Höhe des gegenüberliegenden Tischpolsters niedergekämpft hat.
Manche Kämpfe dauern nur Bruchteile von Sekunden. Kämpfe, die länger als eine Minute dauern, kommen zwar vor, sind jedoch äußerst selten.
Armwrestling wird von Männern und Frauen praktiziert und ist in feste Gewichtsklassen eingeteilt. In Deutschland gibt es folgende Gewichtsklassen:
Männer: 60 kg, 70 kg, 80 kg, 90 kg, 100 kg und über 100 kg
Frauen: 60 kg, 70 kg und über 70 kg.
 

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