In Partnerschaft mit Amazon.de

Updates & News


¤ News
¤ Update
¤ Buchmessen
¤ Veranstaltungen

¤ Mitarbeiter
¤ Partner
¤ Über uns

Archive


¤ Akte X
¤ Star Trek
¤ StarGate
¤ Darkover
¤ Fantasy
¤ Autoren
¤ Lese-Tipp

¤ Zeitschriften
  ¤ sonstige

¤ SF-Basar
¤ eDonkey

Links & Page


¤ Guestbook
¤ Awards
¤ Link us
¤ Links

¤ Site Map
¤ Main

Werbung


Disclaimer


¤ Disclaimer
¤ copyright

Bookmark us

v 1.0 © 2002

 

 

Star Trek Das offizielle Magazin # 19

 

Star Trek Voyager
Schicksalspfade
Star Trek The Next Generation
Kristallwelt 2
Star Trek Die neue Grenze
Die Hunde des Krieges
     
Autor: Mike Hillenbrand
ST- Das offizielle Magazin
Autor: Mike Hillenbrand
ST- Das offizielle Magazin
AutorIn: Gudrun Melerowicz
ST- Das offizielle Magazin

 

Star Trek: Voyager
Schicksalspfade
Jeri Taylor
ISBN: 3453213602

Der gemeine Star Trek-Roman an sich hat ja einen evolutionären Nachteil gegenüber jeder TV-Episode. Eigentlich gibt es ihn gar nicht. Zumindest nicht im "wirklichen" Star Trek-Universum. Egal, was in einem Roman geschieht - ob Kirk heiratet, Picard Vater wird oder Worf einen Arm verliert -, es ist und bleibt für die TV-Serie ohne jeglichen Belang.< "non-kanonisch" nennt sich das und ich durfte seinerzeit selbst erleben, wie vehement John Ordover, derzeitiger Redakteur der Star Trek-Romane bei Simon&Shuster in New York, eine Geschichte um Spocks und Saaviks Hochzeit verteidigte, weil zwar in allen bis dato erschienenen Romanen von einer Vater-Tochter-Beziehung zwischen den beiden berichtet wurde, aber dies in keinem Kinofilm oder einer TV-Serie je explizit erwähnt worden war. Also stand der Hochzeitsstory nichts im Wege ... warum habe ich mich auch aufgeregt? - Sie ist ja sowieso non-kanonisch!

Einige Zeit schien es aber so, als ob es tatsächlich Ausnahmen geben sollte. Romane, die einen geradezu offiziellen Status erlangen sollten, wurden geplant und verwirklicht. Die Reihe war die des Raumschiffs Voyager und die Autorin hieß Jeri Taylor. Es handelt sich bei dieser Dame tatsächlich um jene Jeri Taylor, die auch im Vorspann zur Fernsehserie Star Trek: Raumschiff Voyager als Creator genannt wird und in den ersten Jahren auch federführend in der Produktion dieser Serie war. Diese für Voyager durchaus wichtige Dame verfasste seinerzeit einen Roman namens "Mosaik", in dem sie auf brillante Art und Weise das Leben Kathryn Janeways vor dem Pilotfilm der Serie in allen Einzelheiten beschrieb. Dieser Roman sollte die Biografie Captain Janeways werden und den Drehbuchautoren als Vorlage dienen. Jeri Taylor ging mit gutem Beispiel voran und verfasste auf Basis der Informationen in ihrem Buch die Episode "Der Wille / Coda". Die Zeiten der stets non-kanonischen Romane schien vorbei zu sein, und Jeri Taylor setzte noch einen drauf und verfasste mit "Pathways", eben jenen Schicksalspfaden, einen weiteren Roman, in dem nun die Biografie aller anderen Crewmitglieder von ihr aufgezeichnet wurden.

Dann kam, was kommen musste: Jeri Taylor verließ die Serie Star Trek: Raumschiff Voyager und da bis dato kein offizielles Statement die kanonische Relevanz ihrer Romane bestätigt hatte, verabschiedete sich auch jede Hoffnung darauf und jede Furcht vor einem Wechsel des Status Quo.
"Mosaik" wie auch das gerade neu in Deutschland erschienene "Schicksalspfade" bleiben exzellent geschriebene Romane, die sich eng mit den Figuren an Bord der Voyager beschäftigten, aber auch absolut irrelevant für die Geschehnisse auf dem kleinen Bildschirm und vielleicht einmal der großen Leinwand sind.
Das Lesen dieser Romane lohnt sich aber nichtdestotrotz. Auch wenn es sich vielleicht nicht um die "wirklichen" Biografien der Voyager-Besatzung handelt, sind die in "Schicksalspfade" beschriebenen Vorgeschichten der einzelnen Figuren rührend, erheiternd, erschreckend und absolut lesenswert.
Quelle: Mike Hillenbrand

 

Star Trek: The Next Generation
Kristallwelt 2
John Vornhlot
ISBN: 3453213599

John Vornholt ist ein Autoren-Veteran im Star Trek-Universum, und seine Erfahrung im Verfassen spannender Star Trek- und anderer SF-Stories half ihm zweifellos und nachweislich, eine Geschichte um einen der faszinierendsten Episoden-Charaktere der Serie Star Trek: Deep Space Nine zu verfassen.
In der Folge "Das Melora-Problem" der eben genannten Serie taucht eine gewisse Lt. Melora Pazlar auf, die auf einem Planeten mit geringer Schwerkraft aufgewachsen ist und sich aus diesem Grund nur mit Hilfe von mechanischen Hilfsmitteln in einer Schwerkraft-Umgebung zurechtfinden kann.
Von dieser Figur berichtet STOM-Redakteur Ralph Sander in seinem Buch "Das Star Trek-Universum", die als reguläres Besatzungsmitglied an Bord der Raumstation gedacht war. Dieser Plan wurde aber schnell wieder verworfen, als sich die Mehrkosten für die Special-Effects überschlugen. Der Zweiteiler "Kristallwelt" unterstreicht diese Rechnung eindrucksvoll, denn die Welt, die sich John Vornholt als Heimat für Melora Pazlar ausgedacht hat, wäre wohl selbst mit dem Budget für einen mittelprächtigen Hollywood-Kinofilm kaum zu visualisieren.


Der Leser trifft also wie gesagt auf Madame Pazlar, die inzwischen unter dem Kommando von Captain Jean-Luc Picard an Bord seiner Enterprise Dienst tut und erlebt, wie sie zusammen mit ihren Kameraden versucht, ihre künstlich erschaffene Welt zu retten, der sowohl von externer als auch von interner Seite Gefahr droht. Beide Romane zusammen wären wahrscheinlich in früheren Jahren noch als eine Giant Novel veröffentlicht worden, aber das war - wie bereits erwähnt - in auflagenträchtigeren Zeiten. Nun sind es zwei Romane geworden, was aber an der Qualität der Geschichte nichts zu ändern vermag.
Viel Spaß mit Star Trek und vergesst nicht: Lesen ist wie Fernsehen im eigenen Kopf!
Quelle: Mike Hillenbrand

 

Star Trek: Die neue Grenze
Die Hunde des Krieges
Peter David
ISBN: 3453196759

Der amerikanische Originaltitel "The Quiet Place" hätte in der deutschen Übersetzung "Der stille Ort" ergeben. Das wäre laut Bernhard Kempen (Übersetzer von "Die neue Grenze") denkbar ungeeignet als Buchtitel, da er zu leicht mit einem gewissen Örtchen in Verbindung gebracht werden könnte.
Und wieder liegt uns ein gelungener, fesselnder Roman von Peter David vor. Nur ungern legt man das Buch aus der Hand, wenn die Lektüre auf Grund alltäglicher Verpflichtungen unterbrochen werden muss. Trotz der mehrmaligen Abfolge von Entührung und Befreiung ist das Buch nicht einen Moment langweilig. Immer wieder treten neue Wendungen auf, die den Leser überraschen. Wir treffen alte Bekannte und lernen neue Rassen kennen. Es wird aber selbst für den ständigen Leser dieser Reihe langsam schwierig, Personen aus weiter zurückliegenden Bänden auf Anhieb richtig einzuordnen. Andererseits werden hin und wieder kleine Rückblicke eingestreut, um auch dem Neueinsteiger den Durchblick zu ermöglichen.
Seine zwei großen Überraschungen hat Peter David geschickt über das Buch verteilt. Die eine kündigt sich schon zur Mitte des Buches hin an, die zweite hält er bis zur drittletzten Zeile zurück (aber nicht gleich auf die letzte Seite springen und lesen, wäre schade um die Spannung). Und wie nicht anders zu erwarten, bleibt auch diesmal jemand in Schwierigkeiten zurück, die es wohl im nächsten Band zu lösen gilt. Dieser Jemand ist aber im vorliegenden Buch eine ganze Rasse, die bisher zu den Erzfeinden von Captain Calhoun zählte und sich nun ausgerechnet von der U.S.S. Excalibur die Rettung erhofft.
Quelle: Gudrun Melerowicz

 

Hinweis: Diese Buchvorstellungen sind geistiges Eigentum der Autoren.
Copyright by Star Trek Das offizielle Magazin.