
Stufe I a:
Wie schon bei Stufe I erfolgt
die Abarbeitung des Bossen durch das Spitzeisen oder den
Zweispitz. Der Unterschied liegt in der bewußten
Organisation der Hiebrillen zu geometrischen Mustern.
Diese Oberflächengestaltung ist unter anderem schon in
der Antike für die künstlerische Gestaltung von
Sarkophagen nachzuweisen. Als Oberflächenbehandlung der
Frühromanik bis in die Mitte des 11. Jahrhunderts fand
sie Friederich vor allem beim Quaderbau auf der
Reichenau, in Straßburg, in Limburg a. d. Haardt und in
Worms.
Nach Friederich besteht ein enger Zusammenhang
zwischen den römischen Vorbildern und der Übernahme der
Musterung im 11. und frühen 12. Jahrhundert, während
man sich außerhalb des Limes eher an die ungeordnete
Hiebführung hielt.
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