Der Boulevard Unter den Linden führt über die Schlossbrücke auf die Spreeinsel (eines der ältesten Teile Berlins). Höhepunkt der Spreeinsel ist der Berliner Dom am Lustgarten, der sich auch im Glas vom Palast der Republik wiederspigelt. Außerdem liegt auf der Spreeinsel die Museumsinsel , eines der Kulturweltzentren durch die direkt die S-Bahn verläuft. Leider plagten die Bomben des zweiten Weltkrieges und die Abrisswut der DDR die Spreeinsel. So wurde das Berliner Stadtschloss 1950 geprengt obwohl zu restaurieren gewesen wäre, denn nichts sollte an die große Zeit der Preußen erinnern. Nur der Balkon bliebt erhalten den man heute am ehem. Staatsgebäude findet. Denn von diesem Balkon rief Karl Liebknecht am 9. November 1918 die Republik aus.
4)Schlossbrücke
Die Schlossbrücke mit ihren 8 Gruppen aus Carrara-Marmor und dem gußeisen Geländer bildet den Abschluß des Prachtboulevard Unter den Linden. Nach einer Bauzeit von 2 Jahren wurde die Brücke 1824 eingeweiht. Erst war es nur mit einem Notgeländer gesichert. Durch den Andrang von Touristen bracht das Geländer und 22 Menschen ertraken. 1981 gab der Westberliner Rat die Mamorfiguren (siehe Bild) an die damalige DDR Regierung zurück. Die Schlossbrücke verbindet prachtvoll den Boulevard Unter den Linden mit der Spreeinsel auf der man auch die Museumsinsel findet. Kommt man von dem Boulevard Unter den Linden über die Schlossbrücke, landet man nach überqueren der Brücke direkt auf dem Schlossplatz, mit dem Berliner Dom und dem Palast der Republik. Zwar heißt diese Verbindung noch Schlossbrücke die auf ein Schlossplatz führt, aber dieses Schloss ließ die DDR nach dem zweiten Weltkrieg sprengen und an dieser Stelle den Palast der Republik bauen. Nur noch freigelegte Fundamente des Stadtschloss erinnern an den Prachtbau und alte Fotoaufnahmen. Doch der Wiederaufbau des Stadtschlosses ist sei 2002 beschlossene Sache und verschlingt knapp 800 millionen Euro. |