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Militärische
Nutzung
Seit 30 Jahren führt die US-Navy geheime Forschungsprogramme
durch. Delphine werden untersucht und abgerichtet. Einzelheiten wurden
nur durch ausscheidende Mitarbeiter bekannt, denen die Sache zu heikel
wurde. Auch ein Sowjetisches Programm läuft in der Richtung. Aber davon
sind keine Fakten bekannt. Stützpunkte für das Programm sind in Kalifornien,
Florida und Hawaii. Man nutz die Schnelligkeit, Wendigkeit, Sensibilität
und Sonartechnik.
Die Rekrutierung von Delphinen begann 1960. Ein Delphin wurde von einem
Ozeanarium abgekauft. Durch studieren des Tierkörpers wollte man bessere
Torpedoformen finden. Nach dem Umzug in eine größere Anlage, wurden mit
weiteren Tieren weiter Testreihen gemacht. Später wurden die Versucht
aufs offene Meer verlegt. Dabei wurden die Tiere auf das Apportieren abgerichtet.
Kampfaufgaben
In den 60er Jahren konzentrierte man sich darauf, den Delphin zu einer
lebenden Waffe zu drillen. Die Tiere sollten feindlich Taucher finden,
sie angreifen und fangen helfen. Es wurde behauptet, der Delphin sei ein
"marines Einsatzsystem", das bloß auf seinen Einsatz wartet. Die Tiere
sollten den Tauchern das Mundstück aus dem Mund nehmen oder ihn zu schnell
an die Oberfläche schieben. Der Delphi war dem Mann immer überlegen.
1971 in Vietnam halfen die Delphine beim Minenräumen im Wasser. Auch das
Anbringen von Minen wurde mit einigen Tieren trainiert.
Außerdem gab es über den Einsatz von Delphinen viele Gerüchte, die wieder
dementiert wurden. Die Öffentlichkeit regte sich schon damals über den
Missbrauch der Gelehrigkeit auf. Aber das brachte nichts. Die Einsätze
der Meeressäuger ging weiter und Todesopfer unter den Tieren gab es auch.
Strategischer Sonar:
Delphine können die feinsten Merkmale von Objekten unter Wasser wahrnehmen.
Verschiedene Tests haben das bestätigt. Nach der Ansicht der Marine könnten
Delphine bei der Lösung ihres Hauptproblem, nämlich bei der Ortung feindlicher
U-Boote, von Nutzen sein.
Auch mit welchen Geräuschen sich die Schallortungsfähigkeit des Tieres
stören lässt, möchte die Navy herauskriegen, damit ein Sonar-Störer für
den Einsatz gegen Delphine im Dienste des Feindes entwickelt werden kann.
Auch Weißwale fanden die Aufmerksamkeit der Navy. Sie könnten ihren Dienst
in den Polargewässern tun.
Nationale Verteidigung:
Seit 1972 musste die Navy einen detaillierten Antrag für jeden Fang von
Meeressäugern einreichen. Der wurde der öffentlichen Prüfung unterworfen.
1987 gelang es der Navy die Sache mit ihren Meeressäugern zu verschleiern.
Heute kann die Navy ohne Rücksicht auf die Bestimmungen bis zu 25 Tiere
im Jahr fangen. Die einzige Voraussetzung ist die humane Behandlung der
Tiere. Das tut den hiesigen Beständen nicht gerade gut.
Die Frage des Missbrauchs:
Die Behandlung der Tiere machte seit 1988 große Sorgen. Ein Trainer wandte
sich an die Öffentlichkeit und schilderte was er gesehen haben will. Nahrungsentzug,
physische Misshandlungen und selbstgerechte Strafen. Eine Untersuchung
folgt. Dabei kam heraus, dass einige Probleme vorhanden waren.
Einige Aktivisten gingen gerichtlich gegen die Navy vor. Sie wollten den
Bau einer Delphin-Anlage verhindern. Man wollte die Tiere auf Rundumbewachung
trainieren.
Aus amtlichen Unterlagen geht hervor, dass zwischen 1986 und 1988 dreizehn
der im Rahmen des Programms der US-Navy gehaltenen Delphine starben. Außerdem
haben ärztliche Berichte aufgedeckt, dass fas die Hälfte der Delphine
zu fressen aufhörte oder an Magenbeschwerden litt.
Die Marine hat vor, die Rolle der Delphine zu erweitern. Beträchtliche
Summen wurden in die Forschung investiert. Wie geht das noch gut?
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