Parteispitzentreffen am 18.05.2002 in Berlin (iiin Berliiin!)


16.05.2002
Tief in der Nacht begeben sich die Parteivorsitzende, der T-Hemd-Mann, the P. und 101 auf die Reise von Hamburg, wo sie eben noch der Parteivollversammlung beigewohnt haben, nach Berlin.
Bis auf anfängliche Schwierigkeiten ("Scheiße Mann! Wo ist die kack Autobahn? Eben war sie doch noch da!", "Ham die hier auch Staßenschilder?", "Schwitz mich nicht an, verdammt!", "Boah, siehst Du scheiße aus!") gelingt es den vieren dann auch recht schnell, mit ihren zwei Autos (Imperialisten- und Reisschüsselkarosse) die richtige Richtung einzuschlagen, so daß sie sich auf dem Weg nach Berlin (naaach Berliiin!) befinden, wo sie auch nach etwa 2 Stunden ohne größere Zwischenfälle eintreffen.

17.05.2002
Ein neuer Tag! Wohlriechend und wieder wie Menschen aussehend treffen 101, the P. und Das-Dinchen beim Morgenmeeting in der Küche ein. The P. moniert, bisher noch nicht auf das Maskottchen getroffen zu sein, läßt sich aber schnell beruhigen, als ihm die Parteivorsitzende mitteilt, daß dieses morgen hinzustoßen wird, momentan noch bei der Torwartin weilt und sich dort einer Streichel- und Leckerlikur unterzieht.
Nach einer allgemeinen Tagesplanung machen sich die drei auf, um diese umzusetzen und begeben sich schnurstracks in Richtung Ku´damm, auf welchem jedoch nur beiläufig Parteiarbeit geleistet werden soll, da die Hauptparteiumzüge erst für den morgigen Tag geplant sind. Ihr Weg führt sie am Zoo-Palast vorbei, vorbei an der Gedächtniskirche, hin zum Europacenter, welches auch von innen besichtigt wird, da sich dort eine riesige Wasseruhr einer Konkurrenzpartei (WWG) befindet. Versuche, diese zu zerstören, werden leider sehr rasch vom überall lauernden Sicherheitspersonal unterbunden, so daß sich die drei ungetaner Dinge ins Kaufhaus des Westens begeben, in der Hoffnung, dort einige Frustkäufe tätigen zu können. Erwartungsgemäß ist dort jedoch alles viel zu teuer, so daß die drei beschließen, ihren doch schon recht lange andauernden Fußmarsch dahingehend zu begrenzen, daß sie nun kehrt machen und sich wieder in Richtung Auto begeben.
Kurz darauf wieder in der Zentrale der Parteivorsitzenden angelangt, schlägt diese auch sogleich vor, sich sportlich zu betätigen. Da sowohl 101 als auch the P. sehr für Extremsportarten zu haben sind und weder vor Bungee-without-Seil-Jumping, Rafting ohne Paddel oder dem Wüstenmarathon-mit-Kamel-im-Rucksack zurückschrecken, schlägt die Parteivorsitzende etwas vor, bei dem sie all ihre Energien abbauen, den Streß der letzten Tage vergessen, sich mal wieder richtig verausgaben können:

Minigolf!

Der Vorschlag trifft sofort auf große Zustimmung, weshalb sich die drei kurz darauf im Park mit Schlägern in der Hand und mehr oder weniger schlauen Gesichtsausdrücken wiederfinden. Daß dieser Sport durch kaum einen anderen an Dramatik zu überbieten ist, muß ich wohl nicht gesondert erwähnen, und so kommt es, daß sich nach nur wenigen Bahnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen the P. und der Parteivorsitzenden entwickelt! 101 spielt natürlich auch phantastisch, um nicht zu sagen virtuos, dennoch kann sie mit den anderen beiden nicht mithalten! Was folgt ist ein spannendes Finale, aus dem Das-Dinchen mit -am Ende doch eindeutigem *hüstel*- Vorsprung hervorgeht. Hier die Punktzahlen:
Name: Das-Dinchen
Bahn: Punkte:
1 2
2 2
3 2
4 7
5 1
6 3
7 4
8 2
9 7
10 2
11 3
12 4
13 1
14 3
15 1
16 7
17 3
18 2
Gesamt: 56
Name: the P.
Bahn: Punkte:
1 2
2 2
3 1
4 7
5 2
6 2
7 1
8 2
9 4
10 3
11 5
12 2
13 1
14 2
15 4
16 7
17 4
18 6
Gesamt: 57
Name: 101
Bahn: Punkte:
1 2
2 3
3 2
4 5
5 3
6 7
7 7
8 2
9 2
10 2
11 5
12 3
13 6
14 3
15 2
16 1
17 2
18 7
Gesamt: 64
Doch auch nach dieser völligen körperlichen Verausgabung haben die drei noch nicht genug! Die Parteivorsitzende schlägt vor, sich in einem Lichtspielhaus (dat is´n Kino!) einen 3D-Film über die Internationale Raumstation (ISS) anzusehen. Schließlich kann man nie wissen, ob nicht auch bald im All Wahlkämpfe zu führen sind! (Wale? All? Douglas Adams!* *gg*) Gesagt getan! Flugs wird der T-Hemd-Mann eingepackt, der die Parteimitglieder daraufhin sicher zum Potsdamer Platz chauffiert. Wie immer stapft die Parteivorsitzende zunächst in das falsche der beiden IMAX-Kinos, so daß sie schon Angst hat, die reservierten Tickets nicht rechtzeitig abholen zu können. (Und das, wo doch allein die fehlerfreie Durchführung der Bestellung eine Auszeichnung wert gewesen wäre!) Jedoch geht alles gut, so daß sich die vier wenige Minuten später mit Infrarotschnittstellen-Fluid-Mega-Oschi-Brillen im Kinosaal wiederfinden. (Übrigens im selben Kino, in dem einst drei Heinis von einer gewissen Berliner Gurkentruppe eine Lesetoursession abhielten.) Das veränderte Aussehen bringt die Parteivorsitzende spontan dazu, ihrem Sitznachbarn unter heftigen Atemgeräuschen mitzuteilen, daß sie dessen, also Lukes, Vater sei. Dieser bestreitet dies jedoch heftig, woraufhin sich die vier nun ganz dem dargebotenen Film widmen. Zusammenfassend kann gesagt werden, daß eine Parteizentrale innerhalb der ISS nicht etwa aus Kostengründen nicht in Frage kommt, sondern einzig und allein deshalb, weil 101 und the P. seit dem Ende des Films eine Phobie vor fliegenden M&M´s und Orangen haben.

Alles in allem hätte nach Meinung der vier unter den ersten Tag ein durchaus positiver Schlußstrich gezogen werden können. Wenn, ja wenn da nicht noch der Restaurantbesuch gewesen wäre, bei dem man die vier Ewigkeiten auf ihr Essen warten ließ. Da eine genauere Beschreibung dieses Vorfalls jedoch nur Propaganda für die Gegenpartei wäre, von der dies ohne Zweifel eingefädelt wurde, soll hiervon nicht weiter berichtet werden.

Voller Vorfreude auf den nächsten Tag legen sich die drei, nachdem sie wieder in die Berliner Parteizentrale zurückgekehrt sind, in ihre Betten. Denn morgen, morgen sollte es erst richtig losgehen!

Was geschieht am nächsten Tag? Sind Fingerpuppen wirklich so harmlos wie sie aussehen? Und was hat es mit dem zweiten Geheimkonzert von Farin Urlaub in Berlin auf sich? Sei auch beim nächsten mal wieder dabei, wenn es heißt: Kühe haben keinen Rüssel!

*Wer diesen Zusammenhang nicht versteht, sollte unbedingt "Per Anhalter durch die Galaxis" von Douglas Adams lesen!

Zurück zur Startseite