Kapitel 1 - Muggelpost
Die Transporthülle
Muggel verwenden so genannte Briefumschlage (siehe Abb 1), um ihre Post zu verschicken. In manchen Kreisen wird der Briefumschlag auch als Cuvert bezeichnet. Beschaffenheit, Farbe und Größe variieren je nach Geschmack. Die übliche Farbe ist weiß und ist manchmal mit Sichtfenster erhältlich. Üblicherweise wird das beschriftete Pergament oder Papier auf passende Größe gefaltet und in den Umschlag gesteckt (siehe Abb 2)

Abb 1 Abb 2
Beschriftung
Üblicherweise wird die Gesamte Adresse des Empfängers – beinhaltet Vor- und Zuname, Straße und Hausnummer, Postleitzahl und Stadt, Land – wie folgt in die rechte untere Ecke geschrieben:
Bruno Braunbär
Steinstraße 9
12345 Bruchtal
Auenland
Die Postleitzahl bezeichnet den Bezirk, indem der Brief ab zu liefern ist. Die Nummernfolge ist beim Zuständigen Postamt in Erfahrung zu bringen. Über den genauen Sinn und wie diese Nummern zusammen gestellt werden wissen nur so genannte Postbeamte und einige Gelehrte bescheid.
In die linke obere Ecke oder wahlweise auf die Rückseite wird der Absender geschrieben. Am besten die Hausadresse angeben, da Muggel gewöhnlich nicht so flexibel sind und die Post stets in einen Briefkasten werfen. Der Absender (eigene Adresse) ist wichtig, weil Muggel manchmal sehr verwirrt sind und nicht wissen, wo die Post hin zu bringen ist. Dann schicken sie den Briefumschlag wieder zurück an den Absender. Der Absender wird in selbiger Reihenfolge wie die Empfängeradresse angegeben:
Dala Sartanos
Bogomil Straße 666
1202 Sofia
Bulgaria
Sichtfenster
Manche Briefumschläge haben ein sogenanntes Sichtfenster (siehe Abb 3).
Diese so genannten Sichtfenster sind durchsichtig und ermöglichen den Blick auf das Papier im Briefumschlag. Üblicherweise wird bei solchen Umschlägen die Adresse so auf das inliegende Papier geschrieben, dass sie durch das Sichtfenster lesbar ist.
Eindeutige Vorteile sind, das kein Detail von Unbefugten hinzugefügt oder verändert werden kann und das die Tinte bei Regen nicht verwischt.

Abb 3
Briefmarke und Stempel
Nach der Beschriftung werden ausreichend Briefmarken in die rechte Ecke des Briefumschlages geklebt (siehe Abb 5). Briefmarken sind in jedem Muggel-Postamt erhältlich. Die dort zuständigen Beamten können nach wiegen des Briefumschlages die Menge der Briefmarken festlegen. Durch anlecken der nicht bemalten Seite kleben die Briefmarken nach kurzem aufdrücken wie von selbst. Bei bedarf ist ein Klebe-Zauber natürlich nicht verboten. Der Umschlag wird dann bei einem Postbeamten abgegeben oder in einen beim Postamt befindlichen Briefkasten (siehe Abb 4) geworfen. Muggelbeamten drücken alsdann einen Stempel auf die Briefmarken (ebenfalls auf Abb 5 ersichtlich) um Ort und Datum fest zu halten, an dem der Brief seine Reise angetreten hat.

Abb 4 Abb 5
Der Weg des Briefumschlags
Üblicherweise sortieren die Beamten die Briefe nach Empfänger Land, -Stadt und Straße, verschicken sie dann mit Bahn, Lkw und Flugzeugen (dazu ein anderes mal) zu den jeweiligen Orten, an denen sie an die zuständigen Beamten übergeben werden, die diese dann zu den Briefkästen der Häuser bringen und dort einwerfen.
Dies alles geschieht ohne Magie und dauert zwischen 2 und 7 Tagen.
Wichtige Hinweise:
- Muggel-Beamte sind keine Eulen und benötigen kein Wasser oder Futter vor ihrem Rückweg.
- Wenn kein Briefkasten vorhanden ist, wird die Post nicht zugestellt
Der Briefkasten
Ein Briefkasten ist ein aus Metall, Holz oder ähnlichen Materialien hergestellter Kasten, der einen Schlitz hat, in den man einen Briefumschlag einwerfen kann. Wichtig hierbei ist es, den seinen Namen drauf zu schreiben. Hier einige Beispiele:

Nun wünsche ich euch viel Spaß beim ausprobieren und hoffe, das ihr in Zukunft nicht immer eine Eule benötigt ^^

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