Kohle, Outfit und Beachtung
Wer oder was bestimmt den Wert meines Lebens?


Soll es der Anzug von Boss sein? Oder doch lieber die Bluse von Dolce& Gabana?
Trägt "Frau" diesen Sommer pink oder lieber rot? Kann ich die Sonnenbrille von Joop aus dem
letzten Jahr noch tragen? Fährt "Mann" lieber BMW oder muss es doch die neue S-Klasse sein?
Muss ich mit zwanzig schon zum Schönheitschirurgen oder sollte ich es besser lassen?

Diese und weitere hochspannende Fragen versuchten wir auf der diesjährigen Altenau-Freizeit
vom 18.- 20. Februar zu klären. Wer wir sind? Ein liebenswerter Haufen "frommer" Chaoten aus dem
Kreisverband Unterweser samt Friends. Unter professioneller Anleitung von unserem allseits beliebten
Jugendreferenten Gerhard Stolz gingen wir auf die Suche nach dem wahren Wert des Lebens.
Und so mussten wir erkennen, dass das liebe Geld nicht nur seine Schattenseiten hat,
sondern durchaus dicht am Evangelium dran ist. Denn so wie eine 1 Euro Münze zwei Seiten hat,
so hat das Evangelium ebenfalls zwei Seiten - die eine heißt Anspruch und die andere Zuspruch!

Gestärkt durch dieses Wissen konnten wir uns am Samstag Nachmittag den Freuden des Winters hingeben.
Angeführt von Gerhard Stolz wagten sich einige Mutige auf Langlaufskie, andere nahmen dann doch lieber
die Abfahrt oder verzichteten ganz auf Skie und widmeten sich lieber dem guten alten Holzschlitten,
um damit sämtliche Altenauer-Pisten unsicher zu machen. Hinterher wurde in der Sauna,
beim heißen Kakao oder in der Sofaecke entspannt.

Nach einer ausgiebigen Erholungsphase wurden wir dann am Samstag Abend wieder richtig gefordert.
Ganz nach dem Motto: "Einer wird gewinnen", kämpften sich drei Gruppen tapfer durch Puddingsschlachten,
gaben ihre künstlerischen Fähigkeiten preis, übten sich im Karaoke-Gesang oder lagen bei den ihnen gestellten
Fragen "genial daneben". Wo eben noch Gruppen verbissen gegeneinander gekämpft hatten, konnte man sie
im nächsten Moment einträchtig beieinander sitzen und vertieft in einem Spiel sehen. Und so fand
der eine oder andere erst spät in der Nacht seinen Weg ins Bett.

Nach einer doch recht kurzen Nacht ging es am Sonntag morgen ein wenig gemächlicher weiter - zumindest
bis nach dem Frühstück. Denn dann forderte Gerhard uns noch einmal dazu auf, uns dem Thema Neid zu stellen.
Wo es in unserem Leben um Materielle Dinge, Begabungen oder Aussehen geht, da ist auch immer mit Neid und
Neidern zu rechnen. Und ganz ehrlich, wer von uns war nicht auch schon mal auf jemand anderen neidisch?
Und so versuchten wir, in dieser Themeneinheit Fragen zum Umgang mit Neidgefühlen zu klären.

Letzten Endes ging die Zeit wieder einmal viel zu schnell vorbei...
...uns bleibt wohl nichts anderes übrig, als uns auf´s nächste Jahr zu freuen...
...denn wir kommen wieder, das ist keine Frage!!!



Esther Blanke - Wuppertal