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Zum Schweigen

 

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Zum Schweigen

 

Nebel legt sich auf das Feld

umarmt den Wald und auch die Flur.

Deckt mit seinem Mantel alles zu,

senkt es alles in geheimnisvolle Ruh.

Schwebt auf leichten Füßen,

um sich über Häuser zu ergießen.

Und hüllt sogar mich selber ein

und dämpft der Lampe Schein.

Legt seinen grauen Schleier um sie,

ja wie eine Decke auf Mensch und Vieh.

Decke uns zu, geheimnisvolle Kraft,

aus dem Tag machst Du die Nacht.

Und schenkst uns so mehr Ruhe ,

denn leiser ist der Gang der Schuhe.

Stiller ist manch lauter Ort

und ruhiger ist jedes Wort.

Fast ist es, als schweige die Welt,

als ob sie den Atem anhält.

Doch im Herzen ruft es weiter

und es klingt beinahe heiter.

Doch woher kommt es, dass mein Herze spricht,

es sprach schon immer, doch hört ich es nicht!

Danke Nebel für Deine Macht,

die Du mir gezeigt hast.

Schließ mich öfter wieder ein,

den Kopf bis zum Fuß und auch das Bein,

denn in Deinem Schweigen kann ich offen sein.

©Elli Taile MMII