Kapitel 1
Flashback
Alles
fing an als seine Mutter diesen Typen anschleppte und ihm eröffnete das er von
jetzt an ,bei ihnen Wohnen würde. Das war für David nichts neues, seine Mutter
brachte ständig irgendwelche Kerle mit, die oft einige Wochen, manchmal nur
Tage bei ihnen wohnten. Meist ging er ihnen aus dem Weg und sie ihm. Seine
Mutter hatte schon lange aufgehört sich um ihn zu kümmern. Bisher gab es nur
mit 2 Kerlen von ihr Probleme, die ihn und seine Mutter verprügelt haben, einer
davon war sein Vater. Seine Mutter stellte diesen Typen als .... vor. ....
streckte ihm die Hand entgegen und lächelte ihn an. Das macht David schon
stutzig, normalerweise wurde er ignoriert oder verachtet, aber nie freundlich
begrüßt. Irgendetwas an dieser Begrüßung, an diesem Lächeln, ließen ein
Ungutes Gefühl in seinem inneren aufkeimen.
Wie
Recht er damit haben sollte.
Schon
einige Tage nach seinem Einzug fing ..... an, sich wie ein Herrschsüchtiger
Tyrann aufzuführen. Er verlangte strikte Einhaltung der Regeln und absolute
Anerkennung seiner Autorität.
Da
seine Heißgeliebte Mutter, meist durch Abwesenheit glänzte, durfte er natürlich
..... Macken ertragen. Doch es sollte alles noch viel schlimmer kommen.
Flashback
Ende
Langsam
kam er wieder in die Gegenwart zurück. Er stand immer noch in seinem alten
Zimmer und Danyel sah ihn fragend an. “Alles Klar bei dir?“ „Ja, geht
schon.“ Mit einem Seufzer nahm er sich einen Karton und fing an seine Sachen
einzupacken. Er schwor sich nie wieder zurück zukommen.
Die
beiden räumten stillschweigend Davids Habseligkeiten in einige Karton. Ab und
zu bekam er einen Seitenblick von Danyel der sich von seinem Wohlbefinden überzeugen
wollte.
Endlich
hatten sie alles hatte er alles was er brauchte eingepackt, jetzt fehlte nur
noch das Tagebuch unter der Matratze und dann wären sie fertig. Raphael,
Danyels Mitbewohner und ein guter Freund der beiden, würde sie gleich abholen
kommen. Mit einem Seufzer stellte David sich an das Fenster. "Hey kleiner
alles klar mit dir."
"Ja,
geht schon, es sind nur die ganzen Erinnerungen und Gefühle die mich gerade
etwas fertig machen. Danke das du hier bist." "Dafür sind Freunde
da" und umarmte ihn. Langsam lösten sie sich wieder von einander. Dankbar
sah David, Danyel an.
„
Danke, was würde ich nur ohne dich machen.“ „Hey kein Problem kleiner. So
jetzt rufe ich Raphael mal an und sage Bescheid, das er uns abholen kommt und du
wartest hier. Lächelnd erwiderte David: „Ja ist gut. Ich beweg mich nicht
weg.“
Nachdenklich
sah David ihm hinter her. /Was würde ich bloß ohne dich machen Danyel, ohne
dich würde ich hier immer noch wohnen./Dort am Fenster stehen driftete er
wieder in den Nebel der Erinnerung.
Flashback
David
sollte mit seiner Befürchtung recht behalten. .... wirkliches Gesicht sollte er
schon bald sehen. Es war der 2. Mai, er würde dieses Datum wahrscheinlich nie
vergessen, der Beginn seines Alptraumes. Der Tag fing eigentlich sehr schön an,
er war mit seinen Freunden im Park, Fußball spielen und danach in ihrem Stamm
Cafe ein Bierchen trinken. Sie hatten soviel Spaß das er die Zeit vergaß. Es
war schon fast Mitternacht als er die Tür zur Wohnung aufschloss, und da stand
auch schon .... vor ihm. Da wurde er auch schon am Kragen reingezogen und die
gegen die Tür gepresst. „Wo warst du, habe ich dir nicht gesagt wann du zu
Hause sein sollst?“ David riss erschrocken die Augen auf, was sollte das denn
werden, ... ist schließlich nicht mein Vater. „ Doch das hast du, aber du
bist nicht mein Vater, du hast mir gar nichts zu sagen und jetzt lass mich
los.“ Zu Spät sah er die Faust, die ihn dann mit voller wucht an der Schläfe
traf. Voller Schmerz gaben seine Knie nach, doch er wurde unbarmherzig
festgehalten. Da prasselten auch schon weitere Schläge auf ihn ein immer wieder
Schlug... zu. Als er am boden lag und die Tritte ihn trafen, betete er das er
endlich sterben würde. Nach Stunden wie es ihm vorkam ließ .... von ihm ab und
ging Schlafen. Ließ ihn einfach blutend und voller Schmerz auf dem Boden
liegen. Es war alles wie ein schrecklicher Alptraum aus dem er einfach nicht
aufwachte. Nach einer endlosen Zeit auf dem kalten Boden, versuchte er sich
aufzurichten. Mit Schmerz verzehrtem Gesicht schleppte er sich in sein Zimmer,
fiel auf sein Bett und Schlief ein.
Irgendwann
wurde er von den Schmerzen, die er am ganzen Körper hatte, wach. Stöhnend
erhob er sich und zog seine Sachen aus. Sein Blick viel auf den Spiegel gegenüber
und ihm stockte der Atem, das konnte unmöglich er sein, sein Körper sah aus
wie eine Groteske Karikatur, seiner selbst. So konnte er unmöglich seinen
Freunden unter die Augen treten. Eine unglaubliche Scham und Wut auf sich selbst
hat besitz von ihm ergriffen. Unmöglich das jemandem zu erzählen, nein, da
musste er allein durch.
Die
nächsten Tage blieb er in seinem Zimmer, in der Schule meldete er sich Krank
und seinen Freunde wimmelte er ab.
Doch
der 2. Mai blieb kein Einzelfall, auch wenn ..... ihn nicht mehr so schlimm
zurichtete, hatte er doch ständig Blauflecken und Striemen am ganzen Körper.
Er
zog sich immer mehr zurück von seinen Freunden, keiner sollte es
wissen.
Bei
jeder Berührung zuckte er mittlerweile zusammen. David wusste das zumindest
Danyel und Raphael verdacht schöpften.
Doch
er konnte sich ihnen nicht anvertrauen, zu groß war die Scham. Doch erstens
kommt es anders und zweitens als man denkt.
Flashback
ende
Eine
Hand, die sich auf seine Schulter legte holte ihn in die Realität zurück.
Erschrocken drehte er sich um und sah in die besorgten Gesichter von Danyel und
Raphael.
„Alles
klar bei dir, kleiner?“ Fragte Raphael ihn. „Ja klar, sind nur die nerven.
Aber danke Raphael, für alles.“ „Ist doch Selbstverständlich unter Freunden.
Mit
einem Seufzer nahm David sich einen der Karton und ging aus dem Zimmer, die
Blicke seiner Freunde deutlich im Rücken spürend.
Nachdem
sie gemeinsam die Sachen im Auto verstaut hatten, legte David noch einen Abschiedsbrief
für seine Mutter hin. Eine einzelne Träne ran über sein Gesicht als er leise
die Tür zu zog und mit seinem früheren Leben abschloss. Und trotz der
Erleichterung, tat ihm das auch irgendwie, in einem kleinen Teil seines Herzens,
sehr weh.