Schneerener Nachwuchs findet den Weg am schnellsten
Stadtorientierungsmarsch der Jugendfeuerwehren
In einer spitzenmäßigen Zeit fertigten
die Jugendlichen der Schneerener Ortsgruppe
aus drei Schläuchen einen recht passablen Zopf.
(Foto: Kneipp)

Hagen (dk)
Die Ortsgruppen der Jugendfeuerwehren stellten sich am vergangenen Sonntag erneut der Herausforderung beim Stadtorientierugsmarsch. Im Abstand vom jeweils zehn Minuten starteten insgesammt 23 Gruppen des Neustädter Feuerwehr-Nachwuches bei idealen Wetterbedingungen und suchten sich ihren Weg durch die örtliche Feldmark.
Ausgestattet mit einer Laufkarte, mussten die Jugendlichen im Alter vom zehn bis 18 Jahren an fünf Stationen verschiedene Aufgaben bewältigen. Beim Umgang mit Kompass und Karte, dem Fangleinenzielwerfen, dem Zuordnen von Nationalflaggen oder dem Baumstammpuzzle war neben Geschick und Köpfchen auch Schnelligkeit gefragt. Vor Schwierigkeit der besonderen Art stellte die Jugendlichen das Schlauchzopf-Flechten: "Wie ging das gleich noch mal?" lautete hier die große Frage, die aber schließlich nach allgemeiner Beratung im Team beantwortet und durch eine sinnvolle Aufgabenverteilung in die Praxis umgesetzt wurde.
Zusätzlich galt es, Fragen unterschiedlichster Art zu beantworten und aus insgesammt 21 Buchstaben, die entlang der etwas über sechs Kilometer langen Strecke verteilt worden waren, ein Lösungswort zu bilden. Erschwerend kam hinzu kam auch der Auftrag ein rohes Ei - das sogenannte Paten-Ei -heil vom Startpunkt am Hagener Feuerwehr-Gerätehaus und wieder dorthin zurück zu befördern, um keinen Punktabzug zu riskieren.
Die schnellesten Fünf erhielten einen Pokal als Auszeichnung, eine Urkunde erinnert alle Teilnehmer an diesen Orientierungsmarsch. Sieger 2006 wurde die Jugendwehr Schneeren vor dem zweiten Team des Nöpker Feuerwehrnachwuchses. Auf Platz drei folgt Laderholz2 vor Hagen und Otternhagen.

(Neustädter Zeitung am Samstag 16.09.06 ( http://www.Neustaedter-Zeitung.de ))