40 Jahre Patenschaft Hagen PzBtl 2./33
Hagen (mk)
Im Rahmen der Feiern des 40-jährigen Patenschaft-Jubiläum der PzBtl 2./33 aus Luttmersen und der Ortschaft Hagen richtete die Feuerwehr das traditionelle "Spiel ohne Grenzen" aus. Zu der Veranstaltung fanden sich jeweils 8 Teilnehmer in den 7 Startgruppen:

- 2./33 I
- 2./33 II
- TSV Mühlenfeld
- Schützenverein Hagen
- Dorfgemeinschaftsverein
- Feuerwehr-Aktive
- Jugendfeuerwehr

zusammen um mit viele Spaß und Wasser einen, nicht nur für die Zuschauer, vergnüglichen "Wettkampf" auszutragen. Die Organisatoren von der FF Hagen hatten sich einiges einfallen lassen um die Teilnehmer zu fordern.

Als Erstes mussten 6 Gruppenmitglieder auf vorgegeben Punkten versuchen einem innerhalb des auf dieses Weise gebildeten Kreises über Hindernisse fahrenden Fahrrad, besetzt mit dem 7 Mitglied, Tennisbälle in den angebauten Korb zu werfen. Das 8. Mitglied hatte dabei die ehrenvolle Aufgabe die Bälle, die daneben gingen, wieder einzusammeln und den Werfern für einen erneuten Wurfversuch zur Verfügung zu stellen.

Weiter ging es mit einer Cola-Kisten-Staffel, bei der die Gruppen eine vorgegebene Strecke ohne Bodenberührung zurücklegen mussten. Die Schwierigkeit bestand dabei darin, dass auch ein bis zum Überlauf gefüllten Eimer Wasser das Ziel ohne Bodenkontakt und vor Allem ohne Wasserverlust erreichen musste.

Es war beschlossen worden, bei jedem Spiel die Wassergewöhnung der Teilnehmer zu erhöhen. Als Nächstes kam daher ein Spiel, das den Gruppen abverlangte, in 3 Minuten möglichst viel Wasser mit Trinkbechern ins Ziel zu bringen. Leider war das Ganze nicht so einfach, denn die Planer hatten eine Hindernisstrecke zwische Start und Ziel gebaut. Durch eine Teilstrecke auf der der jeweils Wassertragende von den restlichen Gruppenmitgliedern auf einem Rettungstuch zu tragen war hielt sich hier der Füllstand des Zieleimers doch sehr in Grenzen. Die Teilnehmer beförderten den fehlenden Rest in ihrer Bekleidung zum nächsten Spiel.

An der vierten und letzten Station angekommen freuten sich die Mitspieler bereits auf eine ausgiebige Körperpflege, roch es doch eindeutig nach Seife. Wasser war auch in großen Kübeln für sie bereitgestellt... Doch weit gefehlt, sie sollten auch noch in das letzte Abenteuer rutschen.
Es ging darum mit großen Schwämmen, die am Körper festgebunden waren, Wasser aus mehreren Maurerkübeln mit dem Schwamm aufzusaugen und diesen an einer etwa 6m entfernten Wand auszudrücken um so eine möglichst großen Menge des nicht mehr so ganz kühlen Nasses abzuliefern.
Einfach? Nicht so ganz! Zwischen den Kübeln und der Wand hatte die Patenkompanie leider eine Panzerplane vergessen, die dort zum Waschen ausgebreitet war. Der Soldat, der die Reinigung ausführen sollte hatte auch bereits Wasser und Schmierseife aufgebracht um die Verschmutzungen zu lösen. Das der Transport von Wassers bei den Vereinen und der Bundeswehr "nur so flutscht" konnten die Zuschauer jetzt hautnah miterleben.
Übrigens: Sauberer war nach diesem Spiel trotzdem nicht jeder Teilnehmer und so mancher Zuschauer hatte wohl zu sehr im Geschehen mitmischen wollen.

Alles in Allem eine Veranstaltung, die wieder einmal zeigte wie vielseitig die Patenschaft zwischen Hagen und dem Pzbtl 2./33 ist.
Eine Wertung gab es natürlich auch:

1. Feuerwehr Hagen-Aktive
2. TSV Mühlenfeld
3. Schützenverein
4.
5. 2./33
6.
7. 2./33

Ausrichter des nächsten Spiel ohne Grenzen ist in 2 Jahren der Schützenverein Hagen.