Teams messen ihr Können
Für den Leistungsmarsch der Feuerwehr brauchen die Teilnemer viel Glück und Geschick

Kraftvoll: Christoph Bork aus Osterwald beim Bungee-Run (großes Bild). Geschickt: das Team Odenberg im Parcours (ganz oben). Karsten Elsner (rechts) und Uwe Giesemann aus Langenhagen an einer Pumpe. (Fotos: Emmert)

Lohnde (von Axel Emmert)
Rund 600 Frauen und Männer in blauen und roten Arbeitsuniformen haben gestern das Ortsbild von Lohnde geprägt. Aus 68 Ortsfeuerwehren waren die herbeigeeilt, um sich am zehnten Lohnder Leistungsmarschzu beteiligen. Der gilt in Feuerwehrkreisen als "die" Veranstaltung.
An 16 Stationen mussten die Aktiven ihr Geschick, ihr sportliches Können und ihre technischen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Als besonderer Höhepunkt und Abschluss der Aktionen war auf dem Hof der Grundschule eine Bungee-Run-Station aufgebaut worden. Dort wurden die Teilnehmer an ein Gummiseil angeschnallt und mussten versuchen, trotzdem möglichst weit nach vorn rennen. Doch der Gummizug war so stark, dass die Träger ziemlich heftig in ihre Startposition zurückgeschleudert wurden
Den Auftakt der Wettkämpfe bildete das Zielschießen mit einem Wasserrohr. Dabei galt es, möglichst viel Wasser in einen Behälter zu spritzen. Kraft und Geschick waren nötig, um möglichst schnell einen Anhänger durch einen Parcours zu ziehen, auf dem die übrigen Gruppenmitglieder saßen. Kopfarbeit war an einer anderen Station gefragt: Aus 25 unterschiedlichen Fachbegriffen mussten die Bezeichnungen herausgesucht werden, die zu einer alten Feuerwehrpumpe passten.
Die beste Leitung zeigte das Feuerwehrteam aus Hänogsen. Unter großem Jubel überreichte ihnen Bürgermeister Horst Niebuhr den Siegerpokal. Auf die Plätze kamen Osterwald-Unterende und Königshardt. Bester Verein aus dem Stadtgebiet war die Gruppe der Ortsfeuerwehr Almhorst.

Das sagen die Beobachter
Ausschließlich Lob für die Organisatoren
Die Beobachter aus Politik und Feuerwehrspitze haben die Leistungen der Teilnehmer gelobt. Bürgermeister Horst Niebuhr sagte: "Es gibt sehr viele Märsche, doch Lohnde ist herausragend organisiert." Sehr begeistert war auch Brandabschnittsleiter Eberhard Schmidt: "Dieser Marsch ist ein besonderes Ereignis, die Teilnahme ist für jede Ortsfeuerwehr der Region fast schon Pflicht."
"Unser Dank gilt den rund 100 Helfern, die dafür gesorgt haben, dass die gesamte Organisation, einschließlich der Unterbringung unserer Gäste, so hundertprozentig klappen", sagte Manfred Grages, stellvertretender Ortsbrandmeister von Lohnde. Auch Stadtbrandmeister Lutz Kapitza lobte: "Die Lohnder haben immer wieder tolle Ideen und scheuen keine Kosten und Mühen, ihre Gäste zu umsorgen und zu versorgen - das ist vorbildlich." (em)
(Leinezeitung (Ausgabe Garbsen) 25.04.2005 ( http://www.Leine-Zeitung.de ))