Gewitter und Sturmböen halten Feuerwehren in Atem
Bahnstrecke blockiert - Dauersirene in Eilvese
Feuerwehrleute aus Hagen und Nöpke beseitigen die Reste des abgebrochenen und angekohlten Astes von der Bahnstrecke am alten Bahnhof Hagen
Foto:Seitz

Neustadt (os)
Das heftige Gewitter am Donnerstagnachmittag hat zwar Abkühlung gebracht, aber auch die Feuerwehren im Stadtgebiet ordentlich gefordert.
Der erste Alarm ging in Mardorf los. Vom Golfplatz aus war ein Blitzeinschlag im Wald beobachtet worden, zum befürchtetet Waldbrand kam es aber offenbar nicht. Fast zeitgleich mussten dann die Wehren in Eilvese und Hagen/Nöpke ausrücken. Am alten Hagener Bahnhof hatte der Blitz einen Baum getroffen, ein großer Ast fiel auf die Oberleitung der Bahnstrecke und fing Feuer. Nachdem die Strecke gesperrt war, konnten die Reste entfernt werden. In Eilvese war eine Eiche am Balschenweg umgekippt, obwohl die Brandschützer längst vor Ort waren, schien aber auch die Sirene gewittergeschädigt. Sie heulte immer wieder von neuem. Im Teilen des Ortes hatten Wind und starker Regen zudem für jede Menge Laubmatsch auf den Fahrbahnen gesorgt.
Weitere Einsätze gab es am Amedorfer Franzseebad, wo ein Baum die Ausfahrt blockierte und auch in Büren, dort lag ein großer Ast quer auf der Fahrbahn, beides wurde von den zuständigen Ortswehren beseitigt. In der Kernstadt hielten sich die Gewitterfolgen in Grenzen, neben einigen Stromausfällen in vom Blitz getroffenen Häusern, lösten fälschlicher Weise die Feuermelder im Schloss aus.
(Neustädter Zeitung am Samstag 22.07.2006 ( http://www.neustaedter-zeitung.de ))