Einsatz der Regionsfeuerwehrbereitschaft 1 in Elbehochwasser 2006
Die Berichte über den Einsatz der Regionsfeuerwehrbereitschaft 1
in der Leinezeitung vom 10.04 bis 12.04 sind hier zusammengefasst!
(Anm. d. Webmasters)


Krisenteam kämpft gegen das Wasser
Katastrophenschützer sichern Deiche
Sandsackfüllen in Neuhaus Der Kampf gegen das Wasser:
Feuerwehrleute auch aus Neustadt
füllen in Amt Neuhaus Sandsäcke
(Foto: Schötteldreyer)
Neustadt/Wunstorf/Garbsen von Mirko Voltmer

Als sie die Bilder der vom Hochwasser umspülten Städten und Dörfer an der Elbe sahen, ahnte die katastrophenerprobte Truppe aus Neustadt, Wunstorf und Garbsen, dass bald auch ihr Telefon klingenl würde. Gegen drei Uhr am Sonntagmorgen war es soweit: Alarm für die Regionsfeuerwehrbereitschaft - Hochwasser-Einsatz an der Elbe. Knapp dreienhalb Stunden später standen die 127 Feuerwehrleute aus den drei Städten mit 30 Fahrzeugen im rechtselbischen Amt Neuhaus, einer 6000-Seelen-Gemeinde zwischen Lüneburg und Schwerin.
"Zurzeit füllen wir Tausende Sandsäcke. Wir hoffen, dass der Deich hält und nicht durchweicht", sagt Hans-Jürgen Grigat, Chef dieser Bereitschaft und Vizebrandmeister der Region. Jeder Landkreis habe solch ein geschultes Krisenteam. Einmal im Jahr probten sie den Ernstfall. "Wenn der Apparat in Gang gesetzt wird, läuft alles routiniert ab", sagt Grigat. Steinhuder, Mareinseer, Hagener, Neustädter, Osterwalder, Berenbosteler - sie vertsehen sich blind im Katastrophenfall.
Wann kehren sie zurück? Grigat rechnet mit heute abend. Gewiss sei dies wegen des steigenden Pagels nicht. "Alles hängt vom Wetter ab", sagt er. Und gestern Abend begann es wieder zu regnen.
(Leinezeitung 10.04.2006 ( http://www.Leine-Zeitung.de ))


Eine Masse Sand geschleppt - Helfer sind zurück
Neustadt/Wunstorf/Garbsen
Die Helfer sind wieder daheim: Gestern Abend kamen 127 Mitglieder freiwilliger Feuerwehren vom Einsatz am Elbehochwasser zurück, bereits in der Nacht zuvor waren auch drei Mitgleider der DLRG-Neustadt heimgekehrt. Sie hatten bei Laasche im Landkreis Lückow-Dannenberg hunderte von Sandsäcken in ihrem Schlauchboot zur Deichsicherung über das Wasser transportiert. Die Feuerwehrleute waren derweil in Neuhaus gut beschäftigt, füllten in zwei Schichten etwa 30.000 Sandsäcke, stapelten sie auf Paletten. Jeder Sandsack ist gefüllt 16 Kilogramm schwer. "Wir haben schon ein bisschen bewegt", sagt Feuerwehrmann Markus Rautenstrauch. (vw) Mehr zum Einsatz der Helfer an der Elbe lesen sie morgen.
(Leinezeitung 11.04.2006 ( http://www.Leine-Zeitung.de ))



Von der Leine an die Elbe und zurück - als Helfer unterwegs
Deichschau in Neuhaus
Unzählige Feuerwehrleute waren bis Montag im Einsatz, um die Deiche an der Elbe zu sichern, unter ihnen auch 127 Frauen und Männer aus Neustadt, Wunstorf und Garbsen (großes Bild). In einem Betriebshof am Rande von Neuhaus befüllten die Neustädter André Mau (von links), Karsten Fritsch und Jan-Henning Ranke mit ihren Kollegen Tausende von Sandsäcken.(Fotos: Rautenstrauch)

Neustadt/Neuhaus
Die Helfer von der Leine sind vom Einsatz im Flutgebiet zurückgekehrt. 127 Frauen und Männer der Regionsfeuerwehrbereitschaft aus Neustadt, Wunstorf und Garbsen sowie drei Helfer vom Bootstrupp der Neustädter DLRG packten am der Elbe mit an. Ein Betriebshof in Neuhaus war der Einsatzort der Feuerwehrleute von der Leine. Dort füllten side insgesamt 519200 Kilogramm Sand in 32450 Säcke. "Wir hatten das Gefühl, eine Menge geschafft zu haben", sagte der Neustädter Feuerwehrmann Markus Rautenstrauch der Leinezeitung gestern. Auf einer kleinen Besichtigungstour bekam er einen Eindruck von den Ausmaßen des Hochwassers: "Da habe ich erst gesehen, wie viele Sandsäcke gebraucht wurden", sagt Rautenstrauch. (göt) mehr auf Seite 6

(Auf Seite 6 der Ausgabe geht es hauptsächlich um die Einsätze des THW - hier aber noch eine kleine Statistik von Seite 6, wieviele Helfer aus der Region Hannover im Einsatz waren. (Anm. des Webmasters))
Feuerwehrbereitschaft 1 127 Feuerwehrleute aus Garbsen, Neustadt und Wunstorf, eingesetzt im Bereich Amt Neuhaus zum Deichschutz und Sandsackverbau
(nur Sandsackfüllen auf dem Betriebshof des NDUV (Neuhauser Deich Unterhaltungs Verband)
Feuerwehrbereitschaft 3 mit 116 Feuerwehrleuten aus Hemmingen, Laatzen, Pattensen und Springe, eingesetzt in Behlo zum Befüllen von Sandsäcken, Sandsackverbau sowie Deichschutz
ASB Barsinghausen mit zwölf Einsatzkräften mit den Einheiten Betreuung und Transport
JUH Niedersachsen mit 8 Einsatzfahrzeugen und 28 Helfern, eingesetzt im Amt Neuhaus
DLRG-Wasserrettungszug mit 50 Einsatzkräften, zum Teil auch aus Burgdorf, eingesetzt in Dannenberg
DRK Empelde mit dem Wasserrettungszug und einer Betreuungseinheit mit 43 Einsatzkräften, eingesetzt in Dannenberg
THW Wunstorf mit diversen Pumpen
THW Springe mit den Fachgruppen Logistik und Materialerhaltung in Tramm
THW Ronnenberg mit 16 Helfern, eingesetzt in Laasche zum Sandsacktransport
THW Langenhagen und Hannover mit 30 Helfern samt Pumpen und Beleuchtung an mehreren Einsatzstellen im Landkreis Lüchow-Dannenberg

(Leinezeitung 12.04.2006 ( http://www.Leine-Zeitung.de ))