Home
?ber Mich
LARP
RPG
Zeichnungen
Fotos
G?stebuch

<-Zurueck


Koori - Der Wahnsinn hat einen Namen! ;)


Mein Name ist Koori. Ich bin seit einigen Wochen zusammen mit ein paar anderen unterwegs. Zu diesen anderen gehoert Che. Sie ist eine Elfe, wie sie mir erklaert hat, und sie hat mir das Schreiben beigebracht. Doch nicht nur das Schreiben... sie brachte mir sehr viele schoene, lustige und nuetzliche Dinge bei und schenkte mir viel. Elfen sind richtig nett.
Ich will jedoch am Anfang beginnen.
Viele Jahre habe ich damit verbracht, hier und da auf den Strassen und Plaetzen vieler Staedte nach guenstigen Gelegenheiten Ausschau zu halten. Ein offenes Beutelchen oder ein abgelegter Ring als Geschenk, davon habe ich recht gut gelebt. Es war ein schoenes Leben, und immer wieder spannend.
Ich zog von Ort zu Ort, wenn die Leute zu geizig wurden und nichts von ihren Reichtuemern mehr abgeben wollten.
Aber eines Tages waren meine Fingerchen nicht schnell genug und der Besitzer des Beutelchens war gar nicht erfreut.
Gluecklicherweise musste ich nicht lange im Kerker sitzen. Da ist es naemlich ziemlich unbequem.
Argus Elandor Gottestreu, wie er sich mir vorstellte, kam zu mir und warb mich fuer einen Auftrag an. Wenn ich diesen erfuellt haette sollte ich zur Belohnung frei und unbescholten sein. Damit meinte er, dass ich danach nicht mehr vor den geizigen Leuten aufpassen muss und mir eine bequemere Uebernachtungsmoeglichkeit suchen kann. Und weil noch dazu kam, dass sich auf dieser Reise bestimmt einige lohnende Gelegenheiten ergeben wuerden, sagte ich zu.
Argus ist eine Weisskutte. Aber eine von der netteren Sorte. Zwar bruellt er staendig die Leute an, aber er bekommt auch immer was er will. Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen...
Auf diesen Reisen war es recht lustig, und das Gold fiel mir geradezu vor die Fuesse.
Nur einmal, da hat man mich wieder in Ketten gelegt und eingesperrt. Die haben behauptet, ich haette jemanden umgebracht. Dabei wuerde ich sowas niemals tun. Zum Glueck kam dann Argus und hat mich wieder aus diesem dreckigen Loch rausgeholt. Betten sind wirklich viel bequemer zum Schlafen.
Wenig spaeter versuchte dann jemand, mich umzubringen. Und Argus ist doch geizig! Ich hab gar nichts von dem Geld, das die Meuchlerin bei sich trug, abbekommen! Dabei ist die doch nur wegen mir ueberhaupt gekommen also waere das Geld ohne mich gar nicht da gewesen! Aber Argus laesst nie mit sich reden.
Und dann habe ich noch einen Kobold getroffen. Der war von boesen Orks (so werden die komischen Leute genannt, glaube ich), gefangen worden. Kobolde sind auch nett. Er hat mir wichtige Informationen gegeben, die ich fuer Argus holen sollte, und dafuer hab ich dem Kobold versprochen, alles zu unternehmen, um ihn zu befreien. Kaefige sind naemlich bestimmt so unbequem wie Ketten und Kerker. Spaeter habe ich es wirklich geschafft, die Orks zu vertreiben, und dann war der Kobold wieder frei.
Einhoerner sind auch nett. Wir sind irgendwo hingegangen, das nannte sich Feenreich oder so... Aber das Einhorn dort war nur zu mir nett, die andren durften nicht an es ran.
Und bei manchen Buechern muss man aufpassen. Die koennen naemlich beissen.
Einige Zeit spaeter hab ich mich dann - nur ganz kurz! - von Argus und den andren getrennt. Ich wollte nur mal einen Tag meine eignen Wege gehn.
Aber wieder war da so ein doofer Geizhals. Der wollte mir gar nichts von seinem Gold abgeben.
Das ae?chste woran ich mich erinnern kann, ist Dunkelheit, ein Stern mit sieben Zacken (Che sagte das ist ein Heptagon), tote Tiere aussendrumrum, ein weisses Pferd, ein Delphin, ein Fuchs und so, und ich war wieder in Ketten, in der Mitte von diesem Heptagon. Und Argus war nicht da um die Leute in den schwarzen Kutten, die da standen, anzubruellen damit die mich freilassen.
Dann war da einer auf einer kleinen Erhoehung, der hat ein Buch gehalten und wohl daraus vorgelesen. Ich konnte aber nichts verstehen von dem was er sagt. Vielleicht hatte er einen Sprachfehler, der Arme. Es war der Geizhals mit dem Beutelchen... Das war wohl der Anfuehrer der Schwarzkutten, weil offenbar konnte der ja lesen. Ich kann jetzt auch lesen. Aber Anfuehrer bin ich trotzdem nicht.
Ein paar von den Schwarzkutten hat die Nase gefehlt, und einem das Auge. Vielleicht waren die ja alle krank... aber nein, Che hat ja gesagt, dass die sich die Nase abgeschnitten haben fuer ihren Herren, den Namenlosen.
Der Namenlose hat angeblich gaaanz viel Gold. Ich glaub zu dem geh ich auch mal, vielleicht ist der ja nich so geizig.
Ich hab versucht mit den Schwarzkutten zu reden, aber die haben mich einfach ignoriert. Gar nicht nett. Weil ich in der Mitte von diesem Heptagon angekettet war, konnte ich auch nicht zu ihnen hingehn, weil vielleicht hatten sie mich ja auch einfach ueberhoert, der Anfuehrer von denen hat ziemlich laut vorgelesen.
Dann erst ist mir aufgefallen dass die mir meine ganzen Sachen abgenommen hatten. Sogar meine Kleidung, stattdessen haben sie mir so schwarzes Lederzeugs angezogen. Vor allem aber war mein Gold weg. Ich hab denen gesagt dass sie mir das wiedergeben sollen, aber das haben die wohl nicht gehoert... und mein Dietrich war auch weg!
Irgendwie hatte ich kein gutes Gefuehl bei der Situation. War ziemlich unheimlich. Deswegen hab ich trotzdem versucht, mich zu befreien. Hab sogar versucht, die Verankerung der Ketten aus dem Boden auszubuddeln. Ging aber nicht wirklich schnell und irgendwas draengte mich zur Eile.
Dann kam Che. Natuerlich wusste ich da noch nicht, wie sie heisst, ich kannte sie ja noch nicht.
Sie hat den Schwarzkuttenanfuehrer mit einem Speer getroffen, und der ist einfach verschwunden - Puff!
Und dann hat sie die anderen Nasenlosen vertrieben. Und dann kam sie und hat mich von den Ketten befreit. Aber wie! Die hat einfach irgendwas gesprochen und dann ist das Schloss aufgesprungen! So ganz ohne Dietrich und ohne Schluessel! Ich hab sie gleich gefragt ob sie mir zeigen kann wie das geht, weil sowas ist bestimmt sehr nuetzlich und ausserdem richtig lustig.
Sie war ganz nett, und hat gesagt, dass sie es mir gerne zeigen will, aber nicht jetzt, sondern in der Stadt, weil da hat sie noch was zu erledigen. Und dann hat sie mir erklaert, warum die Schwarzkutten keine Nasen hatten, und dass sie eine Elfe ist, was man an den spitzen Ohren erkennen kann, und was Elfen ueberhaupt sind. Che weiss ziemlich viel.
Also sind wir zur Stadt geritten, und ich durfte hinter ihr auf dem schoenen weissen Pferdchen hocken.
In der Stadt haben wir ein paar andere Leute getroffen. Ich hab die gefragt, ob sie mir beim Wiederholen von meinem Gold helfen, weil das war ganz schoen viel, und Che hat gleich ja gesagt, und die andren wollten uns wohl begleiten.
In der Nacht hat Che ein Zimmer fuer uns besorgt, und dann hat sie mir beigebracht, wie man Schloesser ohne Dietrich aufmachen kann. Ist wirklich ziemlich lustig. Aber sie hat auch gesagt, dass ich nicht drueber reden darf, mit niemandem, und dass ich das auf keinen Fall in der Oeffentlichkeit machen darf. Ich hab zwar nicht ganz verstanden warum, aber Che hat ganz bestimmt recht.
Sie hat auch gesagt dass es in Ordnung ist, gegebenenfalls Tiere dafuer zu verwenden, oder Weisskutten - Che mag Weisskutten genauso wenig wie ich - , aber das wuerde ich nicht machen, weil da taeten mir die Tiere leid und Weisskutten machen das bestimmt nicht freiwillig. Weisskutten sind nie nett. Mit Ausnahme von Argus, ab und zu, vielleicht.
Wir haben am naechsten Morgen im gleichen Haus ganz lecker gegessen. Zum goldenen Greifen oder so aehnlich hiess das, und da drinnen waren lauter Weisskutten. Deswegen hab ich mich ein wenig unwohl gefuehlt, aber Che meinte, die wuerden nichts tun.
Nur eine Weisskutte kam dann doch zu uns an den Tisch und meinte, ich solle etwas anderes anziehn. Der hat mich ganz boese angeguckt. Aber ich hab ihm erzaehlt dass mir meine Kleidung abhanden gekommen ist und ich erst neue besorgen muss, und dann hat Che noch mit ihm geredet, und dann war er wohl zufrieden und ist gegangen.
Bevor wir dann aufgebrochen sind, hat Che mir Kleidung gekauft die weniger auffaellt, und ich hab sie gefragt, ob sie mir irgendeine kleine Waffe leihen kann, damit ich mich im Notfall verteidigen kann. Da hat sie mir den Griff eines Schwertes in die Hand gedrueckt. Wieder hat Che gesagt, dass ich die Waffe keinesfalls in der Oeffentlichkeit einsetzen darf und keinesfalls drueber reden darf. Che weiss sicher, warum. Und wenn man den Griff wie zum Kampf fasst, dann soll die Waffen irgendwie funktionieren. Ich fragte mich wie, so ohne Klinge. Aber ich hab Che vertraut. Che weiss schon was sie sagt.
Naja und dann sind wir aufgebrochen. Da war noch ein anderer Elf dabei, eine Frau, ein Thorwaler, ein Thulamide (der war auch gar nich nett), ein Spitzohr das aber anscheinend kein Elf war (ich weiss nicht was der war), und ein Zwerg.
In der ersten Nacht wurden wir von Nasenlosen ueberrascht. Die haben uns angegriffen und als ich nicht anders konnte, und wegrennen konnt ich auch nicht, da hab ich den Schwertgiff genommen. Und da sind auf einmal schwarze Flammen statt einer Klinge gewesen. Ich hab ein bisschen rumgefuchtelt und wohl auch getroffen und dann sind ein paar von den Schwarzkutten geflohen, die, die halt noch laufen konnten.
Die anderen haben gebrannt, von dem schwarzen Feuer. Aber die waren wohl schon sowieso tot. Che meinte, dass das Feuer irgendwann von alleine ausgeht, loeschen kann man es naemlich nicht so einfach.
Irgendwie haben die Spitzohren (der Elf und der Nicht-Elf) herausgefunden wohin die Schwarzkutten geflohen sind und wir sind ihnen gefolgt.
Che meinte, dass die mich wollten, weil ich so unschuldig bin. Aber die Weisskutten glauben bestimmt nicht dass ich unschuldig bin, oder? Ich versteh das nicht..
Dann am naechsten Tag, haben uns der Thorwaler und der Thulamide verlassen. Die wollten nicht in die schwarzen Lande, die unser Ziel darstellten. Ich frag mich warum..
Einige Stunden spaeter, ich ritt wieder mit bei Che auf dem Pferd, kamen Weisskutten hinter uns angaloppiert. Ich hatte zwar kein gutes Gefuehl, aber meinte, wir sollten mit denen reden, vielleicht wollten sie uns ja nur helfen. Aber Che meinte das waere keine gute Idee und ich sollte das Schwarzfeuer-Schwert ziehen. Also doch in der Oeffentlichkeit...?
Und dann haben wir wieder gekaempft. Die Weisskutten hatten uns wohl gleich angegriffen, auch wenn ich im Schlachtgetuemmel nicht viel erkennen konnte.
Bis ich und Che bei denen waren, sind bereits ein paar Weisskutten von ihren Pferden geplumpst gewesen, deswegen bin ich von Che's Pferd runter und hab mir eines von denen geschnappt.
Nur noch zwei Weisskutten standen, einer versuchte zu fliehen, und Che verfolgte ihn. Vielleicht koennte sie meine Hilfe gebrauchen, also bin ich hinterhergaloppiert. Che's Pferd war schneller, deswegen erreichte sie ihn lange vor mir, brachte sein Pferd zu Fall und als ich ankam, hielt sie ihn drohend mit der Schwertspitze am Boden. Sie hatte auf mich gewartet. Dann sagte sie, ich solle ihn mit dem Schwert toeten. Ich wollte zuerst nicht, er war ja schliesslich wehrlos und konnte uns nichts mehr tun, aber sie meinte, es waere die einzige Erloesung fuer ihn. Und weil Che bestimmt Recht hat, tat ich es. Es war aber dennoch kein gutes Gefuehl.
Dann sass ich wieder auf und galoppierte zurueck, weil da wollte grad einer der Weisskutten das eine Spitzohr toeten. Ich kam gerade rechtzeitig, und dann hatte der Weisskuttentyp auch ein Flammenschwert, aber mit normalen Feuer, aber nach kurzem Kampf traf ich ihn wohl toedlich und er ging zu Boden.
Che sagte das sei richtig so. Im Kampf hatte sie irgendwas von Xarfai gebruellt.
Wir rappelten uns wieder auf und zogen weiter, nun etwas schneller, falls noch mehr von diesen Weisskutten kommen sollten.
Wir kamen in die schwarzen Lande, und die Weinreben da sehen seltsam aus. Da war einer, der hat mir von so einer Mutter erzaehlt, Belkelel mit Namen, und wenn ich Hilfe braeuchte, solle ich die einfach rufen. Also hab ich mir gemerkt: Im Notfall Mama rufen. Der Name naemlich war so kompliziert...
Ansonsten war der richtig nett, und der war auch der Meinung, dass Weisskutten nich nett sind.
Und irgendwie kamen wir dann in eine Taverne. Die meinten alle, ich sollte mal was von dem schwarzen Wein probieren. Hab ich dann auch. Und weil der so gut war, hab ich gleich ein paar Glaeser getrunken. Hab mich richtig toll gefuehlt danach.
Nur am naechsten Tag, da haben die dann gesagt, dass das gar nicht gut war, und dass wir da bald was machen muessen dagegen... Che hat sicher wieder recht. Und sie meinten auch, dass Mama gar nicht gut ist, und ich sie auf keinen Fall rufen soll.
An diesem Tag hab ich Che gefragt, ob sie mir noch sowas lustiges wie das Schloesseroeffnen beibringen kann, und sie meinte, das sei kein Problem und sie wuerde das gerne machen. Sie wollte mir Furor Blut beibringen, weil das das einfachste sei. Damit koennte ich jemanden rufen, der mir hilft. Das Lernen wuerde zwar laenger dauern, aber wir haben gleich angefangen.
Das Essen in diesen schwarzen Landen ist komisch. Es beisst und lebt manchmal. Und Che hat gesagt, dass hier einiges nicht so richtig sterben kann. Was auch immer sie meinte.. ich erfuhr es sp?ter, als wir naemlich draussen lagerten und ein Saebelzahnreh fuer's Abendessen jagten. Es hat wirklich gut geschmeckt, aber dann kam der Kopf von dem Reh, und hat mich gefragt ob ich ihn mitnehme, damit er die Welt sehen kann.
Weil Koepfchen so nett war, hab ich ihn mitgenommen. Er ist wirklich lustig und manchmal richtig nuetzlich. Spaeter hab ich Che gefragt, ob man Koepfchen irgendwie wieder einen Koerper geben kann, weil das haette ihn sicher richtig gluecklich gemacht. Che meinte das ginge, und sie wollte es mir spaeter beibringen. Aber erst lernte ich weiter Furor Blut.
Einmal haben wir vor einem Unwetter Schutz in einem Hoehlensystem gesucht. Da ist auch was komisches passiert. Der Zwerg hat eine schwarze Scherbe gefunden, wegen der alle ganz aufgeregt waren. Dann ist er von einem komischen Raum zum naechsten gegangen und hat da irgendwas komisches gemacht. Als er mir gesagt hat, dass ich ihm folgen und die Tueren oeffnen soll, konnte ich gar nichts dagegen tun. Und einmal hab ich mit Hilfe meiner neuen Fertigkeit eine solche Tuer geoeffnet, da haben die alle ganz komisch geguckt...
Dann ist der Zwerg in den Berg gegangen, einfach ins Gestein, und wir konnten nicht hinterher und nichts tun, und deswegen sind wir wieder gegangen.
Unser Weg fuehrte uns zur Hauptstadt von diesen schwarzen Landen. Dort haben wir einen Plan geschmiedet um an die Schwarzkutten und mein Gold ranzukommen.
Che meinte, es waere am besten, wenn sie mich auf dem Sklavenmarkt anboeten. Weil die Schwarzkutten so sehr an mir interessiert sind, wuerden sie mich sofort kaufen und zu ihrem Versteck bringen und dann muessten sie mir nur noch folgen.
Schliesslich hab ich zugestimmt. Zur Not wusste ich ja wie ich mich meiner Kette entledigen koennte und ausserdem wuerde Che mich bestimmt nicht im Stich lassen.
So geschah es auch. Ich wurde von einem der Schwarzkutten gekauft (mein Anteil an dem Gewinn lag bei 1/5, darauf hab ich ihn von 1/3 hochhandeln koennen!) und zu dem Versteck geschleift. Weil der so schnell gelaufen ist hatte ich Angst dass Che und die anderen uns vielleicht nicht folgen koennen, deswegen habe ich ihn so gut wie moeglich gebremst - was mir manchmal ein paar Schuerfwunden einbrachte - und hab ganz laut gejammert damit man keine Geraeusche der Verfolger hoert.
Die Schwarzkutte hat mich in ein leeres Haus geschleift, in den Keller, der ein ziemlich grosses Gewoelbe war. Dort haben die mich wieder in der Mitte von einem Heptagon an einen Pfahl gekettet. Aussenrum standen 11 Tiere... die der Zwoelfe...
Ziemlich sofort kamen dann Che und die anderen und haben die Schwarzkutten angegriffen. Aber der eine liess sich nicht ablenken und die andren schuetzten ihn. Als der Anfuehrer eines der Tiere gemeuchelt hat, erschien bei mir eine tiefe Wunde (aua!), und ich bekam Angst, ich versuchte das Schloss zu oeffnen, aber das ging nicht. Der eine Elf wollte mir zu Hilfe eilen, aber er konnte das Heptagon nicht betreten und kam nicht ran. Ich versuchte es noch einmal.. und diesmal sprang das Schloss auf, und ich war frei von Ketten und loeste den Knebel. Aber ich kam nicht aus dem Heptagon raus, es ging einfach nicht, da war eine unsichtbare Wand, und der Anfuehrer meuchelte weiter ein Tier nach dem anderen, und immer mehr Wunden erschienen auf meinem Koerper. Der Anfuehrer beugte sich ueber das letzte Tier und ich war in Panik, und Schwefelgeruch kam auf, und da fiel mir nur noch eines ein: Furor Blut.
Zwar waren meine Lehrstunden noch nicht abgeschlossen aber Che wuerde mich bestimmt verstehen, und vielleicht funktionierte es ja dennoch, vielleicht konnte ich damit jemanden rufen, der mir hilft.
Tatsaechlich erschienen zwei Wesen.. eine Frau, die aussah wie eine Wasserleiche, und eine Spinne mit Feuer und acht Hoernern. Die Frau kam zu mir, legte mir die Hand auf die Schulter, und ich fuehlte mich irgendwie gestaerkt, wenn auch nicht koerperlich. Dann verschwand sie.
Ich wusste nicht genau was ich mit der Spinne machen sollte, versuchte ihr zu sagen, dass sie den boesen Anfuehrer aufhalten soll, und tatsaechlich tat die Spinne es auch, wenn auch, wie ich spaeter von Che erfuhr, nicht weil ich es ihr sagte, sondern weil Che ein bisschen geholfen hat.
Die Schwarzkutten und auch meine Gefaehrten waren alle geflohen, nur noch ich, Che und die ganzen Toten waren drinnen... Ich wankte aus dem Heptagon und Che half mir, versorgte meine Wunden.
Schwarzkutten sind doch boese.
Spaeter reisten Drala (die eine Frau, wohl eine Magierin) und ich mit Che. Drala hatte auch zuviel von dem Wein getrunken und Che sollte uns helfen. Aus irgendeinem Grund ginge das wohl nur an einem der namenlosen Tage und sei sehr schwierig. Die andren zogen in andere Richtungen davon.
Mein Geld haben wir leider nicht gefunden.. aber anderes Geld, zwar nicht so viel, aber besser als nichts.
Bei Che, das war ganz weit im Norden, und das war ganz kalt dort, versuchten wird also irgendwie diesen Pakt zu loesen. Ich weiss zwar nicht genau was es damit auf sich hat, aber Che hat mir viel erklaert, und es ist wohl absolut notwendig. Leider hat es nicht funktioniert und ich kann es erst in einem Jahr wieder versuchen.
Drala reiste sofort ab, aber ich blieb noch ein bisschen bei Che, um noch mehr zu lernen. Jetzt bin ich auf der Reise zu Argus, werde wieder ein Weilchen mit ihm weiterziehen.
Che hat mir noch erzaehlt, dass ich keine Tempel betreten darf und nicht versuchen sollte, einen der Namen der Zwoelfe auszusprechen. Und natuerlich nichts erzaehlen von den letzen Wochen...
Also eigentlich sind Charyptoroth (das war die komische Wasserleiche), Xarfai (von dem stammt das schoene Schwert), Belkelel (Mama) und Vhatacheor (komplizierte Namen, schwierig zu merken!) ja nur nett gewesen, aber wenn Che sagt, dass die boese sind, dann hat sie ganz bestimmt recht.
Schade dass ich nichts erzaehlen darf.. was wuerde wohl Argus zu dem allem sagen? Ich glaube er wuerde furchtbar rumbruellen.. Er waere bestimmt gar nicht erfreut... Als ich Che erzaehlt hab, dass Argus zu den Pfeilen des Lichts will, hat sie nochmal betont dass er nichts von all dem erfahren darf.. Weisskutten sind komisch. Schwarzkutten aber auch.


Nach einem kurzen Ausflug nach Maraskan (Schwarzmaraskan, versteht sich), wo Koori nach einem weiteren Schlueckchen des schwarzen Weines noch besser aussah und sich auch so fuehlte (ein weiterer Kreis der Verdammnis zu Belkelel) reiste sie gemeinsam mit einer Gruppe, welche kein sonderlich grosses Vertrauen zu ihr hegte. Diese Gruppe hatte jedoch eine oder mehrere Queste/n zu erfuellen, sie weigerten sich beharrlich, Koori genaueres mitzuteilen. Obwohl sie aus angehenden Rondrageweihten und aehnlichem bestand, nahmen sie Koori mit sich, da sie in diesen Landen auf ihre Hilfe hofften. Nur einer der Gruppe versuchte Koori mehrmals umzubringen, da sie ihm sein Geld, knapp 150 Dukaten, abgenommen hatte.
Auf ihrem Weg nach Weissmaraskan mussten sie sich als Schaustellergruppe verkleiden, was ihnen jedoch mehr Gelaechter und Konflikte als Vorteile einbrachte.
Schliesslich trafen sie auf eine daemonische Schaustellergruppe, welche sie in eine Art Traumwelt sandte, von wo aus sie nur zu entkommen vermochten, wenn sie das Spiel gewannen.
Koori starb in dieser Traumwelt (nicht jedoch auf Dere) in einem Kampf. Sie hatte versucht, eine Schlacht zu verhindern, indem sie den gegnerischen Anfuehrer zum Zweikampf forderte. Der Gewinner sollte das Reich des anderen uebernehmen. Dummerweise heilten die Wunden der Spielfigur des Heeresfuehrers augenblicklich. Nicht jedoch die von Koori. Und so konnte sie nur verlieren. Ein Schlag des Heeresfuehrers trennte ihr den Kopf ab. Von diesem Augenblick an konnte sie in dieser Traumwelt nur als Geist verweilen und mit ihren Gefaehrten Kontakt aufnehmen.
Nachdem das Spiel dann gewonnen war, trennten sich die Gefaehrten bald. Waehrend die Gruppe nach Weissmaraskan weiterreiste, reiste Koori per Schiff nach Al'Anfa. Ein Ort, der ihr wegen ihrer Pakte noch halbwegs zusagte.
Dort betrank sie sich zu allererst, allerdings nicht geplant. Ihr Gold wurde ihr genommen.
Von einer seltsamen Gestalt erweckt, betrat sie am naechsten Morgen eine Taverne. Dort sass eine dunkle Gestalt einsam an einem Tisch in der Ecke. Koori setzte sich natuerlich gleich zu ihm und machte es sich zur Aufgabe, diesen ernsten Mann, der sich als die Katze und Boronsdiener vorstellte, zum Lachen zu bringen. Dies gelang ihr allerdings nur mittels eines Imperavi. Dann gesellte sich eine Frau in wallenden schwarzen Gewaendern zu ihnen. Sie erzaehlte von einem Auftrag und einer Vision, die ihr gezeigt hatte, wie Koori mit ihnen reiste. Koori liess sich natuerlich nicht zweimal einladen, zumal ihr auch ein paar Goldmuenzen geschenkt wurden.
Zuerst reisten sie mit dem Schiff nach Brabak. Koori erfuhr, dass sie den wiedergekehrten Borbarad toeten wollten.
Ihre naechste Station war dann Mengbilla, von wo aus sie auf dem Land zu dem Ort weiterreisen wollten, wo er zuletzt gesehen sein sollte. Dort jedoch erfuhren sie in der oertlichen Taverne, dass am naechsten Tag eine Gesandtschaft Rondrahochgeweihter (der Sohne des Theokraten von Donnerbach) ankommen sollte. Dies sprach fuer eine schnelle, jedoch sichere Weiterreise im Morgengrauen.
Schliesslich suchten sie nach einer Moeglichkeit zu uebernachten. Diese fanden sie auf dem Hauptmarkt. Koori entschied sich fuer eine Herberge mit dem Namen Mutter Travialieb. Im Vergleich zu den anderen, welche benannt waren nach goldenen Greifen, Raben und aehnlichem, schien ihr dies die beste Wahl. Beim Abendmal jedoch betrat die erst am naechsten Morgen erwartete Gruppe Rondrageweihte das Haus. Koori versteckte sich sofort unter dem Tisch, bis die Katze sie dazu anhielt, wieder hervorzukommen, der Unauffaelligkeit wegen. Widerwillig tat Koori dies, sass jedoch wie versteinert dort, brachte keinen Bissen runter und starrte die Geweihten, welche sich ausgerechnet in naechster Naehe niederliessen, angsterfuellt an. Um fuer mehr Lockerheit zu sorgen, bestellte die Katze fuer Koori Bremer Feuer und ein Bier. Nachdem Koori dies runtergekippt hatte, war sie tatsaechlich sehr locker und irgendwie hatte sie das Gefuehl, alles zu koennen.
Ein Rondrageweihter (naja.. Novize..) hatte sie bereits laengere Zeit angestarrt (ihre Schoenheit war wirklich uebernatuerlich), nun setzte auch Koori alles daran, seine Aufmerksamkeit zu erregen (was ihr einwandfrei gelang), zumal er eigentlich gar nicht so schlecht aussah. Schliesslich, nach etlichen Ermahnungen, gab der Hochgeweihte nach, und liess den jungen Rondrian zu Koori, welche ihm als erstes in die Arme fiel und ihn dann nach oben aufs Zimmer zog, um sich mit ihm zu vergnuegen. Nachdem sie sich ausgiebig vergnuegt hatten, er wieder gegangen war und Kooris Reisegefaehrten auch im Zimmer waren, schwaermte sie diesen von Rondrian vor, dem Mann fuer's Leben. In einem Unbedachten Augenblick meinte die Katze zu Koori: Na dann heirate ihn doch.
Koori hielt das in ihrem gegenwaertigen Zustand fuer eine wunderbare Idee und machte sich sogleich auf die Suche nach ihrem Schatz. Nachdem sie einigen unschuldigen Schlafenden die Nachtruhe geraubt hatte, fand sie schliesslich das richtige Zimmer. Sie rief nach ihrem Schatz und dieser oeffnete ihr. Willschu misch 'eiraten? brachte sie gerade noch raus, bevor sie ihm in die Arme fiel.
Rondrian stimmte ueberschwenglich zu, und augenblicklich wurde eine Zeremonie vorbereitet. War auch keine Traviageweihte anwesen, so wurde doch schnell Ersatz gefunden. Der Hochgeweihte verlas die entsprechende Schrift. Als er jedoch Rondras Segen sprach, wurde Koori schlagartig schwarz vor Augen.
Als sie erwachte befand sie sich, wie koennte es anders sein, im Kerker. Sie bekam zunaechst Besuch von dem Hochgeweihten, welcher ihr verkuendete, dass das Urteil am naechsten Morgen festgelegt werden solle. Hernach durfte ihr Geliebter noch kurz mit ihr reden. Sie versicherten sich ihrer Liebe, dem Willen zu heiraten, sollte alles gut verlaufen, und Koori beauftragte ihn damit, die Katze zu suchen, weil diese ja sehr wortgewandt war, was ihr bei ihrer Verhandlung nur zu Gute kommen koennte. Ihre Hoffnung jedoch war gering.
Tatsaechlich kam die Katze, um ihre Verteidigung zu uebernehmen. Innerhalb von zwei Stunden erzaehlte sie ihm ihre ganze Geschichte, und er schien immer weniger Hoffnung zu haben. Dann verschwand er, sagte noch, er werde etwas im Schmutz der andere wuehlen.
Dann kam es zu der Verhandlung. Koori liess die Katze fuer sich sprechen, waehrend sie von dem Hochgeweihten angeklagt wurde. Einige Stellen ihrer Erzaehlungen, erschlagene Praiosgeweihte, befreite schwarze Splitter, und aehnliches, liess die Katze geschickt weg, schlussendlich brachte er einige Dinge ueber den Vater des Hochgeweihten und besonders dessen erster Frau, welche Paktiererin war, vor.
Dies war es wohl, was zur Wendung von Kooris Schicksal fuehrte. Zwar wurde sie an einen Pfahl gebunden, doch der Hochgeweihte rief Rondra an, und als Koori wieder einmal schwarz vor Augen wurde und sie das Bewusstsein verlor, wirkte ein goettliches Wunder, und sie wurde befreit.
Als sie wieder erwachte befand sie sich in Donnerbach. Sie und Rondrian heirateten, und diesmal sogar in einem Traviatempel.

Doch Koori hielt es nicht lange be ihrem Geliebten. Schon bald darauf zog sie wieder hinaus in die Welt, zu entdecken und zu erleben, wenngleich auch mit dem Gedanken, bald wieder zurueck zu kehren.
So zog es sie in eine Stadt des von Orks belagerten Gebietes. In einer Taverne dieser Stadt traf sie auf eine Gruppe, zwei Zwerge, eine Elfe und ein Hund. Sofort spielte sie mit dem Hund, welcher ihr auch sehr zugetan schien, sie gab ihm Bier zu trinken. Als das Herrchen des Tieres, einer der Zwerge, sich zur Nachtruhe legte, lud er sie noch zusammen mit einigen anderen zum Fruehstueck am naechsten Tage ein.
Nun befand sich Koori jedoch in der Verlegenheit, das Bier nicht zahlen zu koennen, besass sie doch keinen einzigen Kreuzer mehr, ja noch nicht einmal ein Messerchen oder aehnliches, sondern nur die spaerliche Kleidung, welche sie zu dieser fruehen Fruehlingszeit am Leibe trug.
Der Wirt zeigte sich gnaedig.. Koori verbrachte die Nacht mit dem Schrubben der Taverne, fand jedoch tatsaechlich noch 2 Stunden Schlaf.
Am naechsten Morgen dann erklaerte der Zwerg den Anwesenden, worum es ging. Sie sollten ihn und eine Haendlerin bis zu einer Stadt im Norden begleiten, nur wenige Tagesreisen weit. Dort wuerde dann moeglicherweise eine weitere, selbstverstaendlich gut bezahlte, Aufgabe auf sie warten.
Wie koennte Koori da ablehnen?
Ein rauher, nur schlecht Garethi sprechender Typ aus der Gruppe erwies sich als Goenner. Er schenkte ihr etwas Geld und lieh ihr seinen Fellumhang, da es des Nachts doch etwas kuehl fuer Koori wurde, zumindest aussen in der freien Natur. Zudem bekam sie von ihm einen Dolch und von einem der Zwerge ein Wurfbeil.
So brachen sie auf. Es dauerte nicht lange, da wartete die erste Ork-Patroullie. Obwohl sie ein Auge auf Koori, die einzige Frau in der Gruppe, geworfen hatten, gaben sie sich schliesslich mit einem Kupfersegen (15 Dukaten in Kupfer) von dem grosszuegigen Goenner zufrieden.
An einer Furth, wenige Meilen weiter, war nun eine weitere Patroullie. Wieder lief es aehnlich ab, nur dass diesmal das Interesse der Orks an Koori wesentlich groesser war.
Schliesslich jedoch erreichten sie ihr Ziel. Ihre neue Aufgabe wurde ihnen erklaert. Einen Zwergen sollten sie finden (es bestand der Verdacht, dass er vom rechten Wege abgekommen sei), und gegebenenfalls entsprechende Massnahmen treffen.
Nachdem Koori von ihrem Goenner und einem Zwergen neu eingekleidet worden war (dicke Felle und warmes Leder, selbstverstaendlich mit grosszuegigem Ausschnitt) brachen sie auf zu dem Weiler, wo der Gesuchte zuletzt gesehen worden sein sollte. Diese Reise wuerde wieder einige Tage in Anspruch nehmen, der ganze Auftrag war in der beanspruchten Zeit nicht abschaetzbar.
Bereits in der ersten Nacht, Koori schlief nichtsahnend am Feuer waehrend zwei andere Wache hielten, wurden sie wieder von einer Ork-Patroullie ueberrascht. Diesmal zielten die Verhandlungen direkt auf Koori, welche sich in ihrem Fellumhang unsichtbar zu machen versuchte. Erst nach hartem Handeln gaben die Orks sich mit etwas Kupfer zufrieden und zogen ab.


...Fortsetzung folgt!


<-Zurueck


Charaktere
Berichte