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Wer bezahlt den Bunker?

Eine wichtige Frage ist allerdings auch kurz vor der Eröffnung des Trakts noch offen:
                  Wer bezahlt das kostspielige, neue Bollwerk des Rechtsstaates? Zwischen den
                  rot-grünen Regierungen in Düsseldorf und Berlin wurde versäumt, eine schriftliche
                  Vereinbarung zu treffen. Nun schwelt deswegen seit Wochen ein Streit um die
                  Millionensumme. Das Land argumentiert, in dem Saal werde schließlich über die
                  Anklageschriften des Generalbundesanwalts verhandelt. Nordrhein-Westfalen selbst
                  benötige solche Sicherheitsarchitektur nicht. Mieter und Nutzer des neuen
                  "Terrorbunkers" wird allerdings das Düsseldorfer Oberlandesgericht, das zur
                  Landesjustiz zählt.

                 "Justiz bleibt nicht verschont"

                  Vielleicht um diesen Umstand zu unterstreichen, kam Bundesjustizministerin Brigitte
                  Zypries (SPD) auch nicht zur Eröffnung. Dafür neben Generalbundesanwalt Nehm der
                  NRW-Justizminister Wolfgang Gerhards (SPD). "Von den Folgen des internationalen
                  Terrorismus und seiner Bekämpfung bleibt auch die Justiz nicht verschont", sagte er.
                  Offenbar hat er sich mit dem Bau angefreundet.

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