Indonesien     

13.677 Inseln zwischen Asien und Ozeanien ...

(ein Reisebericht von Reinhold Fürst - April 1997 )

1. Woche :  Ankunft in Bali - erstmal Erholung am Strand von Legian Beach ...

kurz vor dem Anflug auf Bali: die Vulkane Javas                       der Wassertempel von Mataram

die musikalischen Darbietungen der Gamelan-bands und die traditionellen Tänze

der balinesischen Tänzer und Tänzerinnen sind ein unbedingtes Muss für jeden Touristen ....

  

Nach 3 Tagen machte ich mich mit einem Wagen und Fahrer auf nach Lombok..

Dazu fuhren wir an die Ostküste nach Padangbai,  von wo täglich eine Fähre über die

Lombokstrasse zur gleichnamigen Insel übersetzt. Dort verbrachte ich 3 Tage an der Nordwestküste,

wo es schöne Tauch- und Schnorchelreviere, aber auch traumhafte Sonnenuntergänge gibt !

die Fähre von Bali nach Lombok        eine Lybelle auf der Teichrose

hier ein paar Bilder der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt Indonesiens :

herrliche Blüten

der Vogelpark auf Bali ist nicht nur für Ornithologen sehenswert ...

Hyazinth- und Gelbbrustaras   Palmkakadus werden über 100 Jahre alt

.... wo sonst kann man schon Paradiesvögel in großen Volieren (frei) fliegen sehen ?

   

2.Woche:  weitere Anziehungspunkte auf Bali sind die Tempelstätten - wie hier Pura Ulun Danu,

oder am Lake Batur sowie die Gegend um Ubud. Hier im angenehmen Bergklima zu Füßen des

Vulkans Agung und fernab der Touristenstrände im Süden kann man das wahre Bali entdecken !

        Tempelanlage am Lake Batur    

Lake Batur  Langschwanzmakaken im Monkeyforest bei Ubud

am Lake Bratan      

3.Woche :  Höhepunkt meines Urlaubs war sicherlich die Tour nach Komodo:

per Flugzeug nach Flores, von dort per Segelboot nach Rinca, Komodo und weiter nach Sumbawa.

von dort anschliessend zurück nach Bali und nach 2 Ruhetagen ging es wieder nach Hause...

  beim Anflug:  die Westkueste von Flores    auf Sumbawa und Flores fühlt man sich wie in die Steinzeit zurückversetzt !

ein landes-typisches Auslegerboot         durch starke stömungen zwischen den Inseln entstehen hier gewaltige Strudel

die Überfahrt nach Komodo war nicht so ruhig wie es hier scheint ...

Rinca im Komodo-Nationalpark      ein Fischerdorf auf Komodo    

vor diesem Fischerdorf warfen wir den Anker aus und übernachteten (auf dem Schiff),

bevor es in aller Früh auf Pirsch ging ...

ein ausgewachsenes Männchen beim Vormittagsschlaf          mit seiner langen Zunge findet der Waran Eier die bis zu 1 Meter unter der Erde liegen !

Der Führer  (Bild unten) legte ein solches Tempo vor, daß ich nach kurzer Zeit alleine dastand ...

das ist nicht ungefährlich, da die Warane auch Menschen fressen. Ich machte es also wie der Guide, nahm einen dicken Ast

und klopfte damit bei jedem Schritt fest auf den Boden (das soll sie angeblich vertreiben).

Dabei äugte ich vor allem ins naheliegende Unterholz,

da sich die Warane normalerweise in die Büsche legen und dort auf vorbeikommende Beute lauern ...

..... Gott sei Dank dauerte es nicht lange, bis eine andere Gruppe mit Führer vorbeikam,

denen ich mich anschliessen konnte.

unser Fremdenführer hatte es sehr eilig ...       auf der Insel der Drachen ...    

dieser Waran hätte uns fast nicht mehr auf unser Schiff gelassen ...

Sonnenuntergang über Komodo     Sonnenuntergang an der Nordküste Sumbawas

doch damit nicht genug der Abenteuer, nach einem weiteren Tag auf See erreichten wir spät abends

die Nordküste Sumbawas. Da es dort keinen Hafen oder dergleichen gibt, konnte unser Schiff natürlich nicht anlegen !

Ich war schon gespannt, wie wir wohl an Land kommen sollten, da hörten wir ein paar Rufe aus der  Ferne.

Die Schiffs-crew antwortete in die Nacht hinein und 5 Minuten später sahen wir einen Einbaum unter uns an der Schiffswand  anlegen ...

Nun begann ein Matrose unser Gepäck zielsicher nach unten in das Boot zu werfen, wo der Einheimische es gleich im hinteren Bootsende verstaute.

Als das Boot voll war verschwand es in der Dunkelheit und es dauerte etwa 10 minuten bis es leer wieder auftauchte.

Nun sollten die Passagiere, die an Land gehen wollten ins Boot springen !!! Das war garnicht so einfach, da ziemlicher Seegang war und das Boot je nach Welle 1-3 Meter unter uns hin und her-schaukelte. Man musste also den richtigen Zeitpunkt erwischen um ins Boot zu springen, sonst landete man im Wasser.

Wenig ermutigend war, das unser Führer, der als erster sprang, gleich im Wasser landete !!!

Doch dann ging alles gut und auch Gunther - der nicht schwimmen konnte - kam gut ins Boot, das wieder 2 mal fahren musste um uns alle überzusetzen. Beim Landgang wurden wir allerdings alle recht nass, da das Boot von einer Welle an Land geworfen wurde und kurz darauf die nächste Welle über uns hinwegspülte, bevor man aussteigen konnte.... doch da es stockfinster war, konnte jeder sich gleich an Ort und Stelle umziehen und dann kam auch schon das 'Taxi' das uns nach Bima brachte.

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